Timo Gross Band – 17.11.2016, Krefeld, Kulturrampe – Konzertprotokoll

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Berichterstatter + Bilder: Jörg Schneider

Folgendes Telegramm ging in der Sounds Of South-Zentrale von Außendienstmitarbeiter Jörg Schneider ein, mit dem er, im Stile und der Genauigkeit eines Protokolls einer Bauingenieurs-Planungsausschuss-Sitzung, folgende Nachrichten vom Timo Gross Band-Gig in der Krefelder Kulturrampe übermittelte:

– Beginn 20:30 Uhr, Band, aber erst etwas verspätet, unter Beifall auf der Bühne
– Kulturrampe anfangs gut gefüllt, nach der Pause aber deutlich leerer (wg. Uhrzeit ?)
– Stimmung insgesamt gut und ausgelassen
– Timo erweist sich während des Konzertes zwischendurch immer wieder als humorvoller Erzähler kleiner Begebenheiten („Small Town Blues“, „Why“, „I Thank You“)

– Gast: SoS-Freund Mario Scholten, E-Gitarre (hat sich gut in die Band eingefügt, starke Bühnenpräsenz)

Setlist:

01 Down To The Delta (2008 „Travelling“)
02 Love Sick (2008 „Travelling“)
03 Time Ain’t Tight (2016 „Heavy Soul“)
04 Small Town Blues (2011 „Fallen From Grace“ – Song mit launiger Ansage über   die Spießigkeit einer Kleinstadt, von Timo seinen neugierigen Nachbarn       gewidmet)
05 Caribou River (2016 „Heavy Soul“)
06 Driftin‘ Blues (2013 „Landmarks“ – schöner Slow Blues voller Weltschmerz)
07 You Don’t Love Me (2013 „Landmarks“ – mit ausgiebigem, sehr gutem Drum-Solo von Andreas Eichenhauer)
08 Slow Down (2011 „Fallen From Grace“ – mit sehr schönen Slide-Einlagen)

Pause

09 Bound To The Shadows (2014 „It’s All About Love“ – mit Mario Scholten, einem Freund von Timo aus Krefeld, genannt auch der ‚Gitarrenhexer von der Grotenburg‘)
10 Voodoo Priest (2008 „Desire“ – mit Mario Scholten)
11 Why (2016 „Heavy Soul“ – ein Song, den Timo einem seinem besten viel zu früh an Krebs verstorbenen Freund Meinolf gewidmet hat)
12 King Of Nothing (2014 „It’s All About Love“)
13 The Desert (2016 „Heavy Soul“ – markantes Gitarrenspiel)
14 Lots Of Fun (2014 „It’s All About Love“)
15 I Thank You (2011 „Fallen From Grace“ – Band verabschiedet sich mit diesem ZZ Top Klassiker, nachdem Timo mit einer kleinen Geschichte an die Zeiten ohne Internet und Youtube, aber mit Rockpalast-Sendungen, die damals noch in Mono auf kleinen Röhrenfernsehern angeschaut wurden, erinnerte)

– Ende Hauptteil

– Publikum singt den Refrain „I Thank You“ im Chor weiter, bis die Band nach ein paar Minuten wieder die Bühne betritt und gemeinsam noch eine Zugabe spielt:

16 Home Sick (2013 „Landmarks“)

– Zusätzlich gab’s dann noch eine Solo Zugabe von Timo an der Akustik-Gitarre

– Konzertende dann gegen 23:00 Uhr

PS: Vielen Dank an Jörg für den Aufwand mit den vielen detailgetreuen Infos, es war eigentlich nur eine schlichte Bildergalerie geplant.

Line-up:
Timo Gross (lead vocals, guitars)
Patrick Pilarski (bass)
Andreas Eichenhauer (drums)
Special guest: Mario Scholten (electric guitar)

Timo Gross
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Kulturrampe Krefeld
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Hundred Seventy Split – 17.11.2016, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Hatten wir tags zuvor bei The Cadillac Three im Kölner Luxor noch den ungestümen Musiknachwuchs in Form knallharten Southern Rocks begutachtet, stand schon am nächsten Abend der nächste Gig an, allerdings wieder eher im Zeichen unserer Altersklasse… Hundred Seventy Split traten im heimischen Schwarzen Adler auf. Und so hatten sich im, für einen Wochentag ziemlich gut gefüllten Rheinberger Blues Club auch viele Leute eingefunden, die ähnlich wie wir, bereits die Jugend des Alters beschritten haben.

Das Trio mit Bass-Legende Leo Lyons, Gitarren-Hexer Joe Gooch und Drummer Damon Sawyer, ist ja quasi in einem Atemzug mit der Kultband Ten Years After zu nennen, die parallel auch immer noch aktiv ist. Lyons war ja TYA-Originalmitglied, Gooch hatte bereits früher über einen langen Zeitraum Alvin Lee ersetzt. Demnach wurden natürlich einige Klassiker aus guten alten Zeiten zum Besten gegeben.

Joe hatte an diesem Abend mit Halsschmerzen zu kämpfen und war von Adler-Inhaber Ernst Barten noch medizinisch versorgt worden. Er ließ sich aber so gut wie nichts anmerken und zog, mit leicht heiserer Stimme, die Show professionell durch. Vor allem seine filigranen Gitarrenkünste waren schon alleine den Besuch wert. Ein echter Wizard.

Leo Lyons, mittlerweile weit in den Siebzig angelangt, führte mit charmanter und humorvoller Art im Stile eines britischen Gentlemans die Song-Ansagen durch und bewies, dass man auch im gesetzten Alter immer noch flink und energiegeladen, die Finger über ein Saiteninstrument fliegen lassen kann. Gegen Ende griff er für zwei Tracks dann auch am großen Contrabass in die Strings. Drummer Damon Sayer blieb nur die Rolle im Hintergrund über, die er aber mit kraftvollem und effektivem Drumming angenehm ausfüllte.

Die Eröffnung des in zwei Sets unterteilten Konzerts stand mit „The Game“ (mit psychedelischen Kurzphasen) und dem swampigen, mit dezentem Southern Rock umwehten „I Grew Up In The Muddy Waters“ im Zeichen des neuen Werkes „Tracks“. Erstes Futter für die Nostalgiker im Raume gab es mit „Fifty Thousand Miles Beneath My Brain“ (stoneske Note). Weitere Exemplare von Anno dazumal wurden in Form von „Good Morning Little School Girl“ und „Love Like A Man“ zum Abschluss der ersten Hälfte dargereicht. Klasse in diesem Set auch noch der Slow Blues “Going Home” (von „The World Won’t Stop“), bei dem Gooch für mich das beste seiner vielen quirilgen Soli einbrachte. Er braucht sich, was seine spielerische Qualität angeht, hinter Größen wie Joe Bonamassa & Co. wirklich nicht zu verstecken.

Der zweite Part stand dem ersten in Nichts nach. Den Auftakt hier machte das orientalisch verpackte „Looking For A Sign“, für das Joe eine spezielle E-Gitarre verwendete, griff dann aber für das End-Solo wieder auf seine stark malträtierte türkis-weiß-farbende Stratocaster zurück. Das swampige „Pork Pie Hat“, der Footstomper „Coming Back Around“ und das Blues-Traditional „Devil To Pay“ ( für beide greift Leo zum Contrabass), das starke „Gonna Dance On Your Tombstone“, sowie der countryeske Schunkler „Tennessee Plates“ (auf Zuschauerwunsch hin), wieder mit herrlich quirligen Gooch-Soli, waren die nächsten Meilensteine.

Der lässig groovende Rocker„The Smoke“ (Leo lässt seinen Bass schwer pumpen) bildete den launigen Abschluss des Hauptteils. Das begeisterte Publikum forderte vehement Nachschlag und wurde mit „King Of The Blues“ (erinnerte phasenweise an ZZ Tops „La Grange“) und, last but not least, mit dem TYA-Parade –Stück „I’m Going Home“ mit Medley-haft integirierten, weiteren Klassikern wie u. a. „Baby Please Don‘t Go“, „Blue Suede Shoes“, „Whole Lotta Shakin‘ Goin‘ On“, etc. gebührend belohnt.

Fazit: Ein starker Abend mit Hundred Seventy Split, der einen gelungenen Spagat aus alt-ehrwürdigem und modernem Blues Rock-Material offerierte. Leo Lyons charismatische, wie auch sympathische Ausstrahlung, sein immer noch lebhaftes Treiben im Tieftöner-Segment in Kombination mit Goochs Gitarrenkünsten sind absolut einen Besuch wert. Selbst unser spezielles Southern Rock-Nischen-Magazin konnte sogar sporadische Bezugspunkte ausmachen. Der Sound war klasse. Insgesamt also eine kurzweilige Sache! Danke erneut ans Adler-Team für die problemlose Akkreditierung.

Line-up:
Joe Gooch (lead vocals, guitar)
Leo Lyons (bass)
Damon Sawyer (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Hundred Seventy Split
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Schwarzer Adler

The Cadillac Three – Support Tyler Bryant & The Shakedown – 16.11.2016, Köln, Luxor – Konzertbericht

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Das langsam auf’s Ende zu gehende Jahr hatte noch mal ein heiß ersehntes Highlight für uns parat. In Zusammenarbeit mit Oktober Promotion (danke hier an Olli Bergmann & Co. für die perfekte Organisation) wurde uns ein Interview mit Jaren Johnston und seinen Jungs im Kölner Luxor ermöglicht, dem dann natürlich im Anschluss auch noch das Konzert folgte. Aufgrund der großen Nachfrage war der Gig recht kurzfristig vom MTC dorthin verlegt worden.

Zunächst peitschten jedoch Tyler Bryant & The Shakedown (Tyler Bryant, Caleb Crosby, Graham Whitford, Noah Denney) aus Nashville ziemlich hart und heftig ein. Eine typische Anheizerband der besseren Sorte, die auch vom Publikum sehr gut angenommen wurde. Mir fehlte ein wenig der Wiedererkennungswert bei den meisten Songs, trotzdem waren viel Talent und einige gute Ansätze bei den Burschen unverkennbar. Die stärkste Phase begann, als Fronter Tyler Bryant eine Dobro zum Einsatz brachte. Hängen blieben Songs wie „Mojo Workin‘“, das fetzige „House That Jack Built“ und die Abschlusstracks wie das Delta-bluesige „Last One Leaving“ und „Lipstick Wonder Woman“ (mit wilder Drum-Attacke von Caleb Crosby) mit einer abgekoppelten Trommel direkt am Bühnenrand. Das Quartett erntete am Ende zu Recht tosenden Applaus.

Kurz nach 22:00 Uhr betraten The Cadillac Three die Bühne und ließen mit dem Opener „Back It Up“ und „Tennessee Mojo“ von ihrem Debüt den Laden sofort brodeln. Auch das Trio um Leader Jaren Johnston wählte an diesem Abend eine ziemlich barsche und kraftstrotzende Gangart, dass man, vom Stil her, eigentlich schon von Southern Hard Rock sprechen kann. Trotzdem merkte man sofort, dass hier eben ein Songwriter wirkt, der Stücken, eine Aura verleihen kann.

Nicht umsonst zählt Jaren (übrigens eine Whiskey Myers-Mütze tragend) seit geraumer Zeit zu den hippesten Leuten in Music City auf diesem Gebiet, bekannter Weise zählen absolute Größen wie Steven Tyler, Keith Urban, Tim McGraw, Jake Owen u. v. m., auf der Liste der dankbaren Abnehmer seiner Ideen.

„Party Like You“ hieß die erste Nummer aus ihrem aktuellen Werk „Bury Me In My Boots“ gefolgt vom stampfenden „I’m Southern“ und „I’m Rockin‘“, bei dem der Titel Bände sprach. Das Titelstück des neuen Albums „Bury Me In My Boots“ ließ aufgrund des markanten und mitgrölbaren Refrains den Laune-Pegel erstmals richtig in die Höhe schießen. Knackig und rhythmisch ging es mit „Slide“ weiter. „Drunk Like You“ mit schönem Slide-Solo von Kelby Ray auf einer seiner diversen Lap Steel-Teile und das wunderbare „Running Red Lights“ gewährten eine kurze Phase der inneren Einkehr.

Über „Whiskey Soaked Redemption“, „Peace Love & Dixie“, dem swampigen „Down To The River” ging es schon zügig Richtung Ende des Haupteils, der mit “Days Of Gold” nach knapp 70 Minuten sein kurzweiliges Ende fand.

Die erste Zugabe „Honey Bee“ erwies sich als schöne Geste der Wertschätzung in Richtung Tyler Bryant & The Shakedown. Der Tom Petty-Klassiker wurde von beiden kompletten Bands im Kollektiv performt, was natürlich ein riesen Tohuwabohu auf der Bühne implizierte. Das vom Publikum vehement eingeforderte „White Lightning“ trieb den Stimmungspegel in weitere Höhen, am Ende sogar noch getoppt vom herrlichen Rausschmeißer „The South“, bei dem es dann natürlich kein Halten mehr gab.

Nach ihrem begeisternden Auftakt in Berlin, haben The Cadillac Three auch die Herzen ihrer Kölner Zuhörerschaft im Sturm erobert. Man merkte, dass die Jungs von der überschwappenden Begeisterung und auch der Textsicherheit ihrer Audienz in unserem Lande sichtlich angetan waren. So verließen final beide Seiten diesen unterhaltsamen Event mit glücklichen und zufriedenen Gesichtern. Eine typische Win-Win- Situation – was will man am Ende  von so einem November-Abend, mitten in der Woche, mehr? Also, ganz klar: Alles im Lack bei The Cadillac Three!

Line-up: The Cadillac Three
Jaren Johnston (lead vocals, guitars)
Neil Mason (drums, vocals)
Kelby Ray (lap steel, vocals)

Line-up: Tyler Bryant & The Shakedown
Tyler Bryant (lead vocals, eletric guitar, dobro)
Caleb Crosby (drums, vocals)
Graham Whitford (eletric guitar, vocals)
Noah Denney (bass, vocals)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

The Cadillac Three
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Tyler Bryant & The Shakedown
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Oktober Promotion
Luxor Köln

Smokey Fingers – Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist beendet.

Trotz des ansehnlichen Paktes war die Beteiligung im Vergleich zur letzten Verlosung eher nur mittelmäßig. Ob die Frage diesmal zu schwer war?

Am Ende hieß die richtige Antwort ‚Tanzan Music‘.

Über jeweils ein starkes Southern Rock Package dürfen sich

Nadine Hentig aus Hamburg,

Bernd Everhartz aus Xanten,

und Eva Risse aus Gelsenkirchen

freuen, denen der Gewinn in den nächsten Tagen zugeht!

Sounds Of South wünscht viel Spaß damit! Expliziter Dank auch nochmals an die Smokey Fingers und ihr Label Tanzan Music!

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Je 3 CD-/Poster-/Aufkleber-Pakete zu gewinnen!

Kaum ist die letzte Verlosung vorbei und schon geht es weiter:

Das Label der italienischen Southern Rocker Smokey Fingers, die mit „Promised Land“ vor kurzem ein bärenstarkes Zweitwerk hingelegt haben, zeigte sich sehr großzügig und stellte uns dreimal jeweils ein handsigniertes Poster, eine CD und einen Aufkleber für eine Verlosung zur Verfügung, die wir auch jeweils im Paket natürlich gerne an unsere Leser/innen weiterleiten möchten.

Erneut haben wir uns eine harte Nuss als Frage ausgedacht:

Wie heißt das besagte Label der Smokey Fingers?

a) Tarzan Sounds
b) Jane Records
c) Tanzan Music

Bitte sende eine E-Mail mit der richtigen Lösung bis zum 03.12.2016 an dan@sounds-of-south.de.

Wir losen unter allen richtigen Einsendern drei Gewinner/innen aus, die dann umgehend benachrichtigt und mit dem Paket beliefert werden.

Smokey Fingers
Smokey Fingers bei Facebook
Tanzan Music Group

Craving Hands – 12.11.2016, Ledigenheim, Dinslaken-Lohberg – Konzertbericht

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Die Craving Hands hatten in den mittlerweile berühmt-berüchtigten Dinslakener Stadtteil Lohberg geladen! Wer jetzt als Außenstehender mutmaßt, dass die Band etwa ihre Konvertierung in eine andere Religionsgemeinschaft groß feiern würde, dem sei gesagt, dass er völlig auf dem Holzweg sei, das beliebte Quintett wollte es mit speziellen Gästen schlichtweg zum 20-jährigen Bühnenjubileum unter dem Motto ‚Still Moving On‘ ordentlich krachen lassen.

Kurzer Review: Meine persönliche Beziehung zur Band reicht bis an die Jahrtausendwende zurück. Da hatte ich das Vergnügen, ihr, in jeder Hinsicht stark gemachtes Werk „Working Overtime“ für das damalige Online-Musik-Magazin Home Of Rock, dessen Mitbegründer ich war, zu besprechen. Kurze Zeit später hatte ich die Gelegenheit, die Jungs bei ersten Konzerten kennenzulernen. Frank Ipach zeigte sich schon zu dieser Zeit nicht nur als charismatischer Sänger, sondern offerierte auch sein Talent, Musikkritiken in Form geflügelter Worte, in kompetente Berichte umzumünzen.

Da passte es zum Anlass meines 40-jährigen Geburtstags, bei dem die Craving Hands dann auch, immer noch dankenswerter Weise, für die musikalische Unterhaltung sorgten, ihn ins HOR aufzunehmen. Unsere gemeinsame Zeit war allerdings nur von kurzer Dauer, nach unüberbrückbaren Querelen in der Gruppe, verließ ich samt einiger anderer Kollegen das Magazin, um für einen Nischen-CD-Mailorder tätig zu werden und parallel die neue Plattform Rocktimes ins weltweite Netz zu bringen. Frank verblieb noch eine Weile und gründete dann aber aus vermutlich den gleichen Motiven Hooked On Music, wo er bis zum heutigen Tage im Großen und Ganzen, auch das Ruder in der Hand hält. Meine Wenigkeit führt jetzt seit gut einem Jahr diese Webseite. Alle genannten Magazine existieren erstaunlicher Weise auch heute immer noch parallel nebeneinander.

Genug in der Vergangenheit gekramt! In den sozialen Netzwerken war die Werbetrommel intensiv gerührt worden, demnach war das schöne Ledigenheim, gelegen in einer typischen früheren Zechensiedlung, ziemlich gut gefüllt. Während Kollege Gernot sich schonmal zwecks guter Fotos in der Nähe der Bühne positioniert hatte, war mir in der ersten halben Stunde des Gigs, das Vergnügen zu Teil, für die Kompensation des zu erwartenden Flüssigkeitsverlustes zu sorgen.

Drei sich im Rentenalter befindliche Personen (eine Dame, zwei Herren), zapften dort noch nach guten altem Brauchtum, das Pils in 0,2 l-Gläsern im Sieben-Minuten-Turnus und wickelten jede Bestellung in stoischer Ruhe einzeln ab. Somit wurde hier so manch durstiger Mensch auf eine harte Geduldsprobe gestellt und zur Entwicklung von optimierten Trinkstrategien, im Rahmen der bestehenden Situation, gezwungen.

Kommen wir zum musikalischen Teil. Ihr alter Weggefährte und Songschreiber Hans, damals unter J. W. Zaksek firmierend, führte durch das, in mehrere Segmente aufgeteilte Programm. Bis zu ersten Pause wurden dabei u. a. Tracks aus ihrer Tom Petty-Cover-Phase („Won’t Back Down“), dem Erstwerk „Dancing Through Aisles“ („Modern England“, „My Destiny“), dem Nachfolger „Working Overtime“ (inkl. dem Hit „Light Ahead“, „Julia“ und dem folkigen „Take Me Away“ mit Olaf Behrends an der Mandoline), sowie „Download Believers“ vom, unter ominösen Umständen, vernichteten geplanten Drittwerk, das demnach nie zustande kam, zum Besten gegeben.

Die zweite Hälfte stand dann ganz im Zeichen von Covermusik, der sich die Band dann bis zum heutigen Tage zugewandt hat. Über Sachen von Paul Weller („Wild Wood“, dem groovigen „Wishing On A Star“), Clapton-Stücken wie „Blues Power“, „Lay Down Sally“, „White Room“ (Cream), schloß sich der Kreis des Hauptteils mit Tom Petty-Klassikern, wie schon zu Anfang des Events. Großartig hier besonders das melancholische Südstaaten-Kleinod „Southern Accent“. Die bekannten Hits „Into The Great Wide Open“ und „Free Falling“ dienten als zum Finale perfekt gewählte Stimmungshöhepunkte.

Der mittlerweile ganz schön ins Schwitzen geratene Leader Frankie und seine Kumpel Olaf, Atti, Lutz und Joachim wurden vom begeisterten Publikum für die fälligen Zugaben auf die Bühne zurückapplaudiert. Doors‘ „Riders On The Storm“ und Bowies „Heroes“, sowie eine fulminante Version des Marley-Stücks „I Shot The Sheriff“, bei dem die Ex-Weggefährten Ute Wilczewski, Jochen Lehmann und Olaf Barnscheidt, die zuvor auch schon sporadisch in Aktion getreten waren, nochmal im Kollektiv zum Einsatz kamen, huldigten verstorbene Musikgrößen als krönendem Abschluss und ließen auch den Puls meines Classic Rock-affinen Kollegen Gernot höher schlagen.

Fazit: Ein angenehmer, runder und gelungener Abend mit den Craving Hands, der das Schaffen der Band in einem passsenden Rahmen, samt der vielen Bekannten des Fünfers, sehr schön reflektiert hat. Wir wünschen den Burschen weiter von ganzem Herzen ein spaßiges und erfolgreiches musikalisches Bestehen. Zum 50-jährigen Jubileum der Truppe werden ganz sicher alle, inkl. uns, wieder kommen, auch wenn die/der eine oder andere, dann vermutlich schon einen Rollator vor sich her schieben wird. In diesem Sinne: ‚Rock on‘ Craving Hands!

Line-up:
Frank Ipach (vocals, electric guitar)
Olaf Behrends (electric guitar, mandolin, vocals)
Lutz Weigang (keys, acoustic guitar, vocals)
Atti Stoppek (drums)
Joachim Burger (bass)

Gäste:
Olaf Barnscheidt (electric guitar)
Ute Wilczewski (Vocals)
Jochen Lehmann (saxophone, flute)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

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Preacher Stone – 09.11.2016, Kubana, Siegburg – Konzertbericht

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Asche auf mein Haupt. Preacher Stone hatte ich, ehrlich gesagt, gar nicht auf dem Schirm. Ich wusste zwar, dass das Sextett, samt seiner Mannen Ronnie Riddle, Marty Hill, Ben Robinson, Jim Bolt, Johnny Webb und Josh Wyatt mit „Remedy“ eine neue CD am Start hat, aber, dass die Burschen hier in Deutschland auftauchen würden, war mir erst vor einigen Tagen mittels der sozialen Netzwerke bekannt geworden.

Einer meiner FB-Bekannten hatte ihren Gig im Real Music Club in Lauchhammer besucht und mich derart angespitzt, deren nächstes Konzert in Siegburg zu begutachten, dass ich die vermutlich beschissene Fahrerei (über Düsseldorf/Köln) zum Feierabend hin, erstmal geistig ausgeblendet habe. Nach einigem Hin und Her, wollte mich Fotograf Jörg Schneider, trotz beruflichen Stresses, dann doch nicht alleine losdüsen lassen, fuhr mit und erwies sich gerade durch das herrliche abendliche Köln um diese Zeit, als kompetenter Lotse.

So kamen wir auch 19:50 Uhr in Siegburg pünktlich an, wo uns dann der Regen nochmal vom Parkplatz bis zum Eingang des schönen Kubana-Clubs eine feuchte Brise ins Gesicht schickte. Der sehr toll und großzügig gestaltete, geschätzt durchaus 300 Zuschauer fassende Club, begrüsste uns dann mit der nächsten Ernüchterung: Inklusiv uns, wollten gerade mal 30 hartgesottene Leute, den Jungs aus Charlotte, North Carolina beiwohnen.

Die steckten das aber profihaft weg (Keyboarder Jonny Webb meinte nach dem Gig zu uns, dass es ihre Einstellung nicht beeinflusst, ob 10 oder 10.000 Besucher da sind – wir meinen, das ist überaus vorbildlich!), und begannen pünktlich um 20.00 Uhr mit dem satt stampfenden „Tractor Pull“.

„Day Late“ im Anschluss, vom bei uns auch reviewten „PayDirt„, stand im Zeichen eines starken Les Paul-Solos von Ben Robinson. Das Slide-betonte „Lazarus“ (Marty Hill auch im weiteren Verlauf mit vielen starken Bottleneck-Szenen auf sich aufmerksam) war das erste Stück vom neuen o. a. Werk , das mit weiteren Sachen wie u. a.  „Living The Dream“, „Lucky“, „Silence Is Golden“ und dem Titelstück „Remedy“ natürlich im Mittelpunkt stand.

Die anderen drei Alben der Band wurden natürlich mit Tracks wie „Old Fashioned Ass Whoopin‘ Sum Bitch“ (vor dem Song wurden erstmal ein ein paar Bierhumpen eingenommen), „That’s Just The Whiskey Talkin'“, dem launigen „Homegrown Hoedown“ (Ronnie Riddle u. a. mit Harp-Solo), „Come On In“, „Early Mornin‘ Rise“, „Not Today“ (Ronnie zitiert während des Songs die anwesenden Besucher zur Bühne und schüttelt allen die Hände) oder „Me And Mine“ ebenfalls nicht unberührt gelassen.

Als Coverstücke gab es Skynyrds „I Know A Little“ in Kombination mit Charlie Daniels‚ „The South Gonna Do It Again“ (Ronnie wedelte hier den solierenden Musikern mit einem roten Handtuch frische Luft zu, Drummer Josh Wyatt dann mit diesem auf dem Kopf mit Blind-Drum-Solo) und Led Zeppelins „Kashmir“. Mit dem, der der gerade frisch im US-Präsidentwahlkampf unterlegenen Hillary Clinton, gewidmeten „Blue Collar Song“ als Zugabe, veraschiedete sich Preacher Stone nach 1 3/4 Stunde Spielzeit (die verflog wie im Nichts) als eine sympatische,  und immens Gas gebende Southern Rock-Truppe der zünftigeren Art.

Der insgesamt starke Auftritt von Preacher Stone hätte ein volles und brodelndes Haus mit biertrinkenden Rednecks (Jörg und ich mit gerade mal zwei jämmerlichen Becks) sowie hüftschwingenden und kreischenden Southern-Mädels ganz klar verdient gehabt. Hoffentlich haben die Jungs  um Ronnie Riddle & Co. bei den noch folgenden Konzerten ihrer ersten Europa-Tournee in Dänemark und Schweden erheblich mehr Resonanz. Wir gönnen es diesen netten Typen von ganzem Herzen.

Jörg und ich hatten einen vermutlich denkwürdigen und seltenen Insider-Abend mit vielen fetten E-Soli (diversen herrlichen Twin-Einlagen), gurgelnder Orgel, HT-Piano, satt pumpenden Bässen, heftig polternden und scheppernden Drums als auch einem temperamtvollen kommunikationsfreudigen Shouter erlebt. War echt klasse. Die Rückfahrt bescherte uns als kleines Zusatzgeschenk noch die Teilsperrung der A3 wegen nächtlicher Brückenbauarbeiten, sowie eine nette Mischung aus Schneefall und Dauerregen, aber da lachen echte Souther Rocker doch am Ende drüber, oder?

Vielen Dank in jedem Fall auch an Jürgen Hoffmann vom Kubana für die spontane Akkreditierung.

Line-up:
Ronnie Riddle (lead vocals, harp)
Marty Hill (electric guitar, slide)
Ben Robinson (electric guitar)
Johnny Webb (keys)
Josh Wyatt (drums, percussion)
Jim Bolt (bass, vocals)

Bilder: Jörg Schneider
Text: Daniel Daus

Preacher Stone
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Kubana Siegburg
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Outlaws – Legacy Live – CD-Review

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Wie bereits im Rossington-Review erwähnt, melden sich auch die legendären Outlaws kurz vor Jahresende mit einem echten Juwel in der Southern-Szene zurück. Es ist eine Live-Scheibe mit dem Titel „Legacy Live“ und wird unter der Regie unseres deutschen Labels SPV/Steamhammer vertrieben.

Die Band (in der Anfangsära von Ronnie Van Zant stark protegiert), deren Ursprünge bis ins Jahr 1967 zurückreichen, und deren wechselndes Personal sich über den Gesamtzeitraum bis heute, wie die Passagierliste einer Boeing 707 liest, wurde aber im Großen und Ganzen von zwei entscheidenden Namen geprägt: Hughie Thomasson und Henry Paul: Beide über viele Jahre durch eine innige Hassliebe leidenschaftlich verbunden, die erst irgendwann kurz vor Hughies Ableben auch ihren Frieden gefunden hatte.

Mittlerweile ist Henry Paul (lead vocals, guitar) demnach der Kopf der legendären Tampa/Florida-Gitarren–Armee und er hat mit Monte Yoho (drums) als weiterem Urgestein und den auch schon früher immer mal im Line-up auftauchenden Chris Anderson (guitar, vocals), Steve Grisham (guitar, vocals), Randy Threet (bass, vocals) sowie Dave Robbins (keys – früher zusammen mit Paul bei Blackhawk) eine äußerst schlagkräftige Formation unter seinen Fittichen.

Als bester Beweis dafür dient diese wirklich hervorragende „Legacy Live“-Doppel-CD, die jeden Southern Rock-Fan, alter und neuer Schule, begeistern wird, da bin ich mir mehr als sicher. Grund ist die wirklich sehr abwechslungsreich gestaltete Setliste (mit durchaus einigen Überraschungen), als auch die brillante vokale und musikalische Umsetzung.

Was für grandiose E-Gitarren (unzählige Soli, Fills, Twins)! Es wird einem angesichts der vielen quirligen Einlagen von den überragend agierenden/ harmonierenden Chris Anderson und Steve Grisham (auch bekannt durch seine Führung der Ghost Riders, mittlerweile für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Billy Crain wieder dabei) regelrecht schwindelig. Beide dürften aufgrund dieser Spielintensität, vermutlich Plektron-dicke Hornhaut auf ihren Fingerkuppen haben. Fulminant, furios, sensationell, was bei beiden hier ablassen!

Dazu kommt natürlich der charismatische, näselnde Gesang von Leader Henry Paul und auch die wunderschönen, absolut perfekt sitzenden Satzgesänge der anderen Mitglieder, die sporadisch auch Leadgesangseinsätze bei Stücken wie  „Born To Be Bad“ (neues Lied), den früheren Billy Jones-Tracks „Holiday“ und „Prisoner“ (sau-starke Version) zu verzeichnen haben.

Was mir besonders gut gefällt, ist, wie bereits angedeutet, die Setliste. Da gibt es das gerade erwähnte neue Stück, jüngere Sachen vom letzten Album wie „Hidin‘ Out In Tennessee“, „Trail Of Tears“ und „It’s About Pride“, mit „So Long“ und „Grey Ghost“ Material von der Henry Paul Band, und mit den countryesken „Song In The Breeze“, „Ohio“ und dem Geheimfavoriten „Gunsmoke“ (von „Hurry Sundown„) drei unerwartete Überraschungen. Auch das Südstaaten-Kriegs-Kleinod „Cold Harbour“ (mit den markanten Marschtrommeln) vom 1986er Thomasson/Paul-Wiedervereiniguns-Album „Soldiers Of Fortune“ ist präsent.

Jede einzelne Nummer auf diesen beiden Longplayern fesselt, den Showdown bestreiten, wie nicht anders zu erwarten, das den seiner-zeitigen ‚Thomasson-Versionen‘, in nichts nachstehende, knapp 14 Minuten währende Outlaws-Parade-Lied „Green Grass And High Tides Forever“ (was wieder für ein Doppel-Feuerwerk der Gitarristen in den beiden langen E-Passagen!), das natürlich seine Modifikation und Reiz durch den diesmaligen Gesang von Henry Paul erhält, und der noch im Anschluss, als Finale performte, größte kommerzielle Hit „(Ghost) Riders In The Sky“.

Aus meiner Sicht übertrifft dieses Werk sogar eindeutig das damalige (schlecht produzierte) Live-Kultalbum „Bring It Back-Alive“, auch wenn man aufgrund der langen Zeitspanne und der anderen technischen Mölichkeiten, fairer Weise attestieren muss, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht.

Abschließen möchte ich mit einem aktuellen Paul-Statement aus dem Südstaaten Rock-Legenden-Textbaustein-Sortiment zum Geleisteten: „It’s about a band of brothers bound together by history, harmony and the road. It’s about a group that respects its own legacy while refusing to be defined by its past. But most of all, it’s about pride.“

Ja, lieber Henry, wenn dem wirklich so ist, soll es so auch sein und darf dann gerne auch noch lange so bleiben. Sounds Of South zieht, wie dem auch sei, jedenfalls respektvoll den Hut und gibt eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus. Absolut geiler Live-Stoff (wäre nur noch durch eine DVD/Blue Ray zu toppen gewesen)!

Steamhammer (SPV) (2016)
Stil: Southern Rock

CD1:
01. Intro
02. There Goes Another Love Song
03. Hurry Sundown
04. Hidin‘ Out In Tennessee
05. Freeborn Man
06. Born To Be Bad
07. Song In The Breeze
08. Girl From Ohio
09. Holiday
10. Gunsmoke
11. Grey Ghost

CD2:
01. South Carolina
02. So Long
03. Prisoner
04. Cold Harbour
05. Trail Of Tears
06. It’s About Pride
07. Waterhole
08. Knoxville Girl
09. Green Grass And High Tides Forever
10. (Ghost) Riders In The Sky

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SPV Records

Rheinberger Bluesparty – 05.11.2016, Rheinberg, Stadthalle – Festivalbericht

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Ich muss, ehrlich gesagt, gestehen, dass ich schon mit leichten Magenschmerzen in die, von mir, nur zwei Minuten Fußweg entfernte schmucke Rheinberger Stadthalle zur Bluesparty (darf sich jetzt übrigens auch Niederrhein Blues-Festival nennen) gegangen bin. Zum einen angesichts des ziemlich hohen Arbeitsvolumens (CD-Reviews, Konzertberichte), das in Sounds Of South im Moment ansteht (am Abend zuvor hatten wir auch schon ein Konzert besucht), zum anderen  wegen des angekündigten Gesamt-Line-ups, das selbst mir, als Musikmensch mit recht großem Horizont, eher trotzdem fast als eine Art Wundertüte daherkam.

Kollege Gernot war aber im Vorfeld der Meinung, dass wir als Magazin aus Rheinberg in jedem Fall berichten sollten, auch wenn unser Fokus dem Blues-Genre ja eigentlich nur indirekt verbunden ist. Da mir das letzte Festival, in seiner liebe- und mühevollen Aufmachung, mit charmanter Moderation und auch den damalig vertretenen Bands (u. a. Layla Zoe) ganz gut gefallen hatte (es fehlten hier eigentlich nur der Bürgermeister und mehr Zuschauer…), und dieser Event auch quasi die Initialzündung für Gernots und meine toll funktionierende Zusammenarbeit gewesen war, ließ ich mich dann doch darauf ein.

Ich hatte im Gespräch bei und nach der letztjährigen Veranstaltung, sowie neulich beim Risager-Gig, Sami Durak  nahegelegt, beim Nachfolger deutlich früher und intensiver zu werben, als auch zumindest mal wenigstens ein richtiges Zugpferd zu verpflichten (z. B. King King, Beth Hart – die ist gerade in der Nähe und macht die Tage die Essener Lichtburg mit 1200 Zuschauern mal locker alleine voll), das zum Einen minimum schon 400-500 Leute alleine zieht und auch zu später Stunde noch bei Laune halten kann. Zur Schonung des Budgets könnte man vielleicht dazu zwei u. U. (eher lokale) Acts mit kürzeren Spielzeiten, die evtl. auch ein jüngeres Publikum mal ansprechen (falls das im Genre möglich ist…), als Vorgruppen präsentieren. Vielleicht als Idee, die in der Berkastadt beliebten Zauberlehrlinge z. B. mal fragen, ob die nicht Lust hätten, ein Blues (Rock)-Programm einzuspielen.

Sami ließ sich, nach meinem Eindruck, allerdings auch diesmal (ich hoffe, dass ich ihm nicht Unrecht tue) wieder, allen Unkenrufen zum Trotz, mehr von seinen persönlichen Präferenzen leiten und gab dann zwar renommierten, aber doch, für solch eine lange Veranstaltung, eher schwierigen Interpreten den Vorzug.

Die Halle wirkte mit knapp 250 – max. 300 Leuten (würde ich mal schätzen, die Logen waren voll) zumindest anfangs trotz großzügiger Lücken optisch einigermaßen befüllt. Es waren jedenfalls ein paar mehr als bei der Vorveranstaltung.

Den Einstieg machten „The Orange Whips“, eine Art Blues Brothers Revival Band, die zu schlecht klingendem Halb-Playback, ein paar Hits der Marke „Soul Man“, „Everybody Needs Somebody“, „Jailhouse Rock“ oder „Gimme Some Lovin'“ der berühmten Brüder sangen und dazu ein paar Faxen machten. Mit viel Wohlwollen erhalten sie dafür von uns das Prädikat ‚gewöhnungsbedürftig‘.

Harp-Spezialist Big Pete, alias Pieter van der Pluijm (dafür aber ein eher schwacher Sänger) und seine Mannen Sander Kooiman, Erkan Özdemir sowie dem kauzigen Drummer-Urgestein Willy Maes, hatten ihre aktuelle Live-CD „Live At BluesNow!“ im Gepäck. Sie präsentierten den Blues in all seinen Facetten von retro/traditional, groovig, slow bis rockig, wobei Petes Harp-Spiel und Kooimans ausgedehnte E-Soli im Vordergrund standen. Am Ende bewies der, auf die Siebzig zugehende Maes mit einem Schlagzeug-Solo, seine immer noch vorhandene Vitalität. Insgesamt eine akzeptable Vorstellung für den gediegenen Blues-Freund (der ja meist eigentlich akademisch bewandert und demnach politisch der wilden und aufmüpfigen 68er-Generation zugeneigt ist, es aber in Sachen Musik gerne schön traditionell und überschaubar hat…), aber auch eher eine Truppe für kleine rauchige Clubs.

Mein o. a. metaphorisches Magengrummeln war scheinbar in eine virale Form mutiert und auf den bis dato fleißig fotografierenden Kollegen Gernot übergegangen, der musste nämlich plötzlich aufgrund echter Probleme passen (Scherz beiseite, seine tatsächlich kranke Tochter schien ihn angesteckt zu haben) und das Festival vorzeitig verlassen. Zum Glück war sein Blues- und auch Foto-affiner Kumpel Joachim Hunke zur Stelle, der dann das Vergnügen hatte, sich an Gernots Multi-Objektiv-Equipment samt Kamera versuchen zu dürfen. Vielen Dank hier für die spontane und unkonventionelle Mithilfe.

Tom Vieth & Co. spielten zwischenzeitlich wieder, wie zuletzt, in den Umbaupausen im Foyer.

Diverse Altersstufen höher bewegte sich dann die nächste Protagonistin, Janice Harrington, die mit Martin Hötte (guitar), Daniel Sok (keys), Frank Mellies (drums) und Jochen Eminger (bass), alias Still A Fool, eine kurzfristig zusammengestellte Begleitband, zur Seite hatte. Man konnte erst tags zuvor mit dem Proben beginnen. Die 74-jährige präsentierte eigene Songs und Covernummern  wie „A Million Dollar Secret“, „Seven Days A Week Man Blues“, „Magic“, „C.C. Rider“ und als Zugabe den abgehangenen Schinken „Route 66“.

Die vierfach-verheiratete Grand Dame erteilte dabei zwischendurch Lebensratschläge an die im Auditorium versammelte Damenschaft. Respekt aber für ihre Leistung in diesem Alter, auch wenn ich mir den Kommentar, dass sie wohl eher meinen 84 Lenze zählenden Vater begeistert hätte, gegenüber Joachim nicht verkneifen konnte. Sein schlagfertiger Kommentar: „Wie, steht der etwa auf jüngere Frauen?“

Die Halle hatte sich zu dem Zeitpunkt bereits merklich ausgedünnt. Nach einer weiteren Vieth-Performance war die Bühne für den eigentlichen Star des Abends, Zed Mitchell (& Special Guest) recht fix hergestellt, der seine Gitarrenkünste ja bereits für Größen wie u. a. Pink Floyd, Phil Collins (mit dem hatte Zed sogar ein wenig Ähnlichkeit) oder Eros Ramazotti in den Dienst stellen durfte, allerdings als Solo-Interpret eher ein unbeschriebens Blatt ist.

Es war dann klar der beste Act, seine Fingerfertigkeit an der E-Gitarre war schon beeindruckend. Auch sein mitspielender Sohn Ted, hat die Fähigkeiten seines alten Herren weitervererbt bekommen und ließ ebenfalls das eine oder andere tolle Solo vom Stapel. Als Special Guest sorgte dann noch Tosho Todorovic von der Blues Company für weitere Gitarren-Power (fast im Dreier-typischen Southern-Stil) und besseren Lead-Gesang („Everyday I Have The Blues“, „Cold Rain“, „Messin‘ With The Kid“) .

Das Problem hier, beide Mitchells sind eher blasse Fronter und auch keine charismatischen Shouter, die ein Publikum mitreißen können. Die Tracks aus Zeds CDs wie „Game Is On“, „Autumn in Berlin“ oder „Springtime in Paris“  waren trotz ‚Tristesse in Rheinberg‘ anspruchsvoll instrumentiert, aber fast ohne Widererkennungswert (mein Highlight war der grandiose Slow Blues „River Minus Water“), sodass am Ende vielleicht noch 50 Leutchen (inkl. Personal) ihrem Treiben bis zum Ende (ohne Zugabe) beiwohnten. Fand ich, ehrlich gesagt, egal wie einem der Abend gefiel, schon ein bisschen respektlos gegenüber diesem renommierten Künstler und auch Sami Durak gegenüber, der ja viel Herzblut und Arbeit in dieses Projekt investiert hat.

Dem blieb am Ende nicht viel mehr übrig, als, wie ein bedröppelter Hund, die paar Verbliebenen (inkl. mir und Joachim) recht kleinlaut und sichtlich enttäuscht zu verabschieden.

Fazit, die ungeschminkte Wahrheit lautet: Die Rheinberger Bluesparty ist in solchen Konstellationen und dieser Größendimension nicht praktikabel. Man ist hier nicht in Plön am See, irgendwo in der norddeutschen Wallachei, sondern in einem Einzugsgebiet, wo vermutlich parallel 500 schnell zu ereichende kulturelle Konkurrenzveranstaltungen am gleichen Abend stattfinden.

Hier müssen einige Dinge grundlegend geändert werden (siehe meine Anmerkungen oben), sonst macht das einfach keinen Sinn. Gut gemeint, ist halt leider auch nicht immer gut gemacht. Bei der nächsten Veranstaltung muss es in allen Belangen, wie einst in den 90ern, krachen, oder man lässt es besser wirklich ganz bleiben. Wirklich schade um die viele Mühe und den unbestrittenen Einsatz für die Sache, Sami Durak!

Bilder: Gernot Mangold + Joachim Hunke
Text: Daniel Daus

Rheinberger Bluesparty

Ten Years After – 03.11.2016, Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

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Bericht und Bilder: Jörg Schneider

Endlich! Die Helden meiner Jugend treten fast 50 Jahre nach ihrer Gründung mal wieder in meiner alten Heimatstadt Dortmund auf. Diesmal im Musiktheater Piano, einer Location, die immer ein Garant für gute live Acts ist! Zuletzt hatte ich Alvin Lee mit seiner Truppe irgendwann Anfang der 80’er Jahre in der Dortmunder Westfalenhalle gesehen. Da mir das Konzert noch in bester Erinnerung war, hab ich mir natürlich sofort voller Neugier auf die neu formierte Band, eine der letzten Karten für den Gig am 3.11. im Piano besorgt. Die Fahrerei nach Dortmund war natürlich wieder eine Katastrophe, dennoch war ich eine Stunde vor Konzertbeginn da und konnte mir noch einen guten Platz direkt vor der Bühne sichern, dem Konzertgenuss und -shooting stand also nichts mehr im Wege.

Das aktuelle Line-up der Band besteht aus den beiden Gründungsmitgliedern Ric Lee (Schlagzeug), der nicht, wie vielfach fälschlicherweise angenommen, ein Bruder des 2013 viel zu früh verstorbenen Alvin Lee ist, und Chick Churchill (Keyboard). Den Bass bedient seit 2014 Colin Hodgkinson und Alvin Lee ersetzt nun Markus Bonfanti (Gitarre, Gesang und Harp). Auch bei den beiden Letztgenannten handelt es sich um musikalische Schwergewichte: Colin „Bomber“ Hodgkinson hat schon für Alexis Korner, Emerson, Lake & Palmer, Whitesnake, Chris Farlowe, Konstantin Wecker und sogar für Peter Maffay in die Saiten gegriffen. Auch Markus Bonfanti, zu dessen Vorbildern u. a. Jimmy Page zählt, kann auf eine lange Referenzliste mit z. B. Robert Cray, Jack Bruce, Beth Hart, John Mayall, Ginger Baker un, Eric Burdon verweisen. Genug Gründe also, das Konzert der Bluesrock-Urgesteine mit Spannung zu erwarten.

Pünktlich um 20 Uhr betraten die alten Herren dann unter lautem Beifall des Publikums, zu dem erstaunlicherweise auch zahlreiche junge Fans gehörten, die Bühne des wohl ausverkauften Musiktheater Piano und legten sofort mit dem seltener gespielten Klassiker „Sugar The Road“ von ihrem 1970’er Album „Cricklewood Green“ los. Was dann in den nächsten 90 Minuten folgte, war ein Feuerwerk vieler bekannter TYA-Hits aus den Jahren 1969 bis 1973, darunter u. a. auch die Songs „One Of These Days“, „Hear Me Calling“, „50000 Miles Beneath My Brain“, „Love Like A Man“, „I Say Yeah“ und „Good Morning Litte School Girl“. Ohne nennenswerte Pause und ohne Ermüdungserscheinungen rockten die alten Recken die insgesamt 15 Stücke ihrer Setliste mit beachtlicher Spielfreude.

Allen voran natürlich der im Vergleich zu den übrigen Bandmitgliedern noch vergleichsweise jugendliche neue Frontmann Markus Bonfanti. In der Mitte des Sets gab es dann den Titel „Colin’s Thing“, ein neuer Track offenbar extra von Colin Hodgkinson geschrieben. Mit einem minutenlangen Bass-Solo, an dessen Ende es tosenden Applaus gab, spielte er sich in die Herzen der Zuhörer. Auch Ric Lee kam zu seinem Recht und performte in „The Hobbit“ ein schier endlos scheinendes Schlagzeugsolo. Ric Lee hat’s trotz seiner 71 Jahre immer noch drauf und gehört noch lange nicht zum alten Eisen! Das Abschlussstück bildete dann, wie kann es anders sein, das legendäre „I’m Going Home“.

Das Publikum war aus dem Häuschen und feierte frenetisch mit, was Frontmann Markus Bonfanti zu sagen veranlasste, dass sie am liebsten nur noch in Dortmund spielen würden. Klar, dass die Band natürlich nicht ohne lautstarke „Zugabe-Rufe“ von der Bühne gehen konnte. So dauerte es dann auch nicht lang und die vier standen für zwei weitere Stücke auf der Bühne. Als Bonus gab es dann noch „I Woke Up This Morning“ und das rockige „Choo Choo Mama“.

Insgesamt klangen die neuen alten TYA natürlich nicht mehr ganz so wie vor 45 Jahren, aber immer noch TYA-typisch, was sicherlich auch dem exzellenten Bassspiel von Colin Hodgkinson und der Fingerfertigkeit von Markus Bonfanti an der Gitarre geschuldet ist. Den größten Unterschied macht aber eindeutig die Stimme des neuen Frontmanns Bonfanti. Seine Stimme ist rauer und live von der Tonlage eher eine Bassstimme, als eine Tenorstimme, wie sie Alvin Lee hatte.

Auch fehlten die teilweise Jazz-angehauchten und spacigen Einflüsse, die es früher bei TYA gab. Die Stücke klingen heute alle etwas rotziger und frecher, was durchaus nicht schlecht ist, aber eben ein wenig anders. Eingefleischten TYA-Fans fällt das natürlich sofort auf. Nichtsdestotrotz war es ein geiles Konzert mit junggebliebenen Bluesrock-Veteranen. So endete der Gig nach zwei vergnüglichen Stunden und entließ ein durchweg begeistertes Publikum in die Dortmunder Nacht. Herz, was willst Du mehr!

Line-up:
Markus Bonfanti (lead vocals, guitar, harp)
Chick Churchill (keys)
Colin Hodgkinson (bass)
Ric Lee (drums)

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Musiktheater Piano
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The Broadcast – 04.11.2016, Krefeld, Kulturrampe – Konzertbericht

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Es wird ein arbeitsintensiver Monat für Sounds Of South, dieser November, vor allem, was wir uns in Sachen Konzerte vorgenommen haben. Den Anfang machte die US-Band The Broadcast aus dem Teenage Head Music-Portfolio. Fotograf Gernot hat, was sein Arbeitsgebiet angeht, nochmal kräftig aufgerüstet und war mit einer ganzen Armada an Objektiven angereist (u. a. jetzt mit Fish-Eye), schraubte und knipste, was seine Kamera betraf, fast wie im Rausch.

Ort des Geschehens war erneut unsere geliebte Krefelder Kulturrampe, die zu diesem Event auch wieder sehr gut besucht war. KR-Chef Pille Peerlings stellte sich 21:15 Uhr vors Mikro und gab die Bühne für das, aus Caitlin Krisko,
Aaron Austin, E’Lon Jordan-Dunlap, Jaze Uries und Tyler Housholder  bestehende Quintett frei.

Der Fünfer um die energiegeladene Fronterin Caitlin Krisko, die in ihrer temperamentvollen Art und auch, was Stimme und ihr Äußeres betrifft, fast als eine Tochter von Wynonna Judd, durchgehen könnte (natürlich nur rein metaphorisch gesehen), ließ es mit „Rock Steady“, zünftig und rhythmisch losrocken.

Das Stück diente auch schon fast als Blaupause für den weiteren Verlauf des Abends und stellte bereits die Trademarks der Band bestens heraus: Charismatischer Gesang der Lead Sängerin (dabei immerwild gestikulierend), dazu variables und filigranes Agieren von Gitarrist Austin (mit vielen Wah-Wah-Einlagen auf seiner Fender-Telecaster). Drummer Jaze Uries und Bassist E’Lon Jordan-Dunlap (immer knochig pumpend auf seinem Fünf-Saiter) haben ja schon, ihrer dunklen Hautfarbe-bedingt, von Natur her ein immenses Rhythmus-Gefühl in ihren Körpern. Stark intensiviert noch durch die Ergänzungen des mit allerlei Klanginstrumenten hantierenden Perkussionisten Tyler Housholder.

Auf dem, aus zwei Sets bestehenden Programm, stand im Anschluss natürlich maßgeblich ihr neues Werk „From The Horizon“, das im ersten Teil mit Songs wie „Every Step“ (schöne Stimmungs- u. Tempowechsel), „Eyes Of A Woman“ (progressives E-Gitarren Solo),  dem melodischen Schwofer „Electric Light“, „Sign It Off“ (Akustkgitarren-Slide-Solo)  und „From The Horizon“ (in reduziertem Ambiente – nur Aaron an der Akustikgitarre und Caitlin singend) vertreten war und auch in der zweiten Hälfte eine starke Rolle spielte.

Beide Halbzeiten wurden jeweils auch von einem Instrumental-Stück durchzogen, wo die Instrumentalisten ihr Solier-Können ausgiebig unter Beweis stellen konnten und ihrer Protagonistin eine vokale Verschnaufspause gönnten.

Part 2 startete mit einer satt groovenden Cover-Version des JJ Cale-Klassikers „After Midnight“. Auch hier gab dann der neue Silberling mit dem stonesken „Steamroller“, „Double Down“(Caitlin explizit für Fotograf Gernot posierend), dem hervorragenden Battle Cry“ (starker Gesang),  dem emotional gestrickten, New York, gewidmeten „Sirens“ und dem furiosen Abschluss-Kracher „Bring It On Home“ den Ton an. Zwischendurch performten die Amerikaner noch das funkige „Loving You“ von ihrem Erstling „Dodge The Arrow“.

Als Zugabe war das, durch Joe Cocker zur Berühmtheit gelangte Beatles-Stück „With A Little Help From My Friends“ mit weiblichem Gesang, mal eine interessante Variante (Caitlin stand Joe im berühmten ‚Schrei-Teil‘ in Nichts nach). Den Rausschmeißer machte zur weiteren Freude des 70er-affinen Kollegen Gernot „Rock And Roll“ von Led Zeppelin.

Fazit: The Broadcast sorgten mit einem sympathischen, sowie ordentlich durch Mark und Bein gehenden Rockmusik-Streifzug für ein begeisternd mitgehendes, mitsingendes und zum Teil tanzendes Krefelder Publikum, das am Ende, wie immer, noch in der gemütlichen Lounge, genug Zeit für Merchandise-Aktivitäten, Autogramme und Smalltalk mit den Beteiligten Musikern verbringen konnte. Wie sooft in der Rampe – ein absolut lohnenswerter Abend!

Line-up:
Caitlin Krisko (lead vocals, percussion)
Aaron Austin (guitar, vocals)
E’Lon Jordan-Dunlap (bass)
Jaze Uries (drums)
Tyler Housholder (percussion)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

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