Sheryl Crow – Pick You Up – CD-Review

 

Die mittlerweile zig-fache Grammy-Gewinnerin und auch in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommene Sheryl Crow trat 1994 mit ihrer Hitsingle „All I Wanna Do“ in mein musikalisches Leben, kurze Zeit später habe ich sie live als Support von Joe Cocker in der Dortmunder Westfalenhalle 2 gesehen, für dessen damalige „Have A Little Faith“-Tour sie noch relativ spontan eingebunden worden war.

Seither hat sie sich mit vielen Alben (die meisten davon besitze ich) zu eine der wichtigsten und bekanntesten weiblichen Musikerinnen und Stimmen der zeitgenössischen Rockmusik entwickelt. Trotz zwischenzeitlicher Gerüchte über ein Karriereende, veröffentlicht die heute in Nashville lebende Protagonistin nun mit „Pick You Up“ ein aus sieben neuen Stücken bestehendes Kurzwerk.

Sämtliche Lieder bestechen durch tolle Melodien, ihre Eingängigkeit, klare Instrumentierung und natürlich Crows immer noch äußerst markanterStimme.
Man fühlt sich teilweise in die große Zeit der Westcoastmusik (herrlich unter anderem der Eagles-geprägte Titelsong „Pick You Up mit diesen typischen Harmony Vocals) zurückversetzt, aber auch Reminiszenzen an viele weiblich bestimmte Acts wie Fleetwood Mac, die Bangles, 4 Non Blondes oder auch Heart & Co. werden wieder wach.

Mit „Perfect“ demonstriert sie überaus eindrucksvoll wie man einen potentiellen Radio-Hitsong im 3-Minuten-Ambiente konzipiert. Schöne Gitarrenhook, lockerer Strophengesang, markanter Refrain, Gesangsbridge mit Harmoniegesängen, herrliches E-Solo, lockerer 2. Strophengesang, markanter Refrain, fertig! Ein hochmelodischer Track auf dem Niveau von „All I Wanna Do“. Perfekt!

Center-Song ist jedoch das politisch motivierte „Freedom Bus“. Passend zu diesem Fingerzeig auf die Errungenschaften der Freiheit  ist der als moderner Woody Guthrie gefeierte Jesse Welles als Co-Vokalist mit eingebunden.

Hier singen sie im Refrain:

Whoever said freedom was free?
There ain’t no freedom without history
And folks who died for you and me
So don’t be an asshole, let everyone be

Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Wermutstropfen sind eigentlich nur die für einen Longplayer recht wenigen sieben Stücke. Da ist für mich eigentlich die Zehner-Marke so das Mindestmaß. Am Ende gilt natürlich: lieber sieben tolle Lieder als zehn mittelmäßige.

Sheryl Crow reiht auf „Pick You Up“ sieben hochwertige Songperlen auf, die an Eingängigkeit, musikalischer Qualität und Hittauglichkeit ihres Gleichen suchen. Statt zu einer prunkvoll, glitzernden Halskette reicht es von daher aufgrund der äußerst überschaubaren Spielzeit insgesamt nur zu einem äußerst attraktiven und schmucken Armband.

Old Green Barn (2026)
Stil: Rock / Pop & More

01. Freight Train
02. Perfect
03. Pick You Up
04. Flat Earth
05. I’ve Got Your Number
06. Heaven Help Us
07. Freedom Bus

Sheryl Crow
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Oktober Promotion

Megan Moroney – Support: Colin Lynch – Carlswerk Viktoria, Köln – Konzertbericht

Megan Moroney ist mir bis dato eher nur oberflächlich bekannt gewesen. Ich habe zumindest mit Erstaunen im Februar zur Kenntnis genommen, dass sie zwischenzeitlich, wenn auch nur für eine Woche, mit ihrem aktuellen Longplayer „Cloud 9“ die Nr.1-Alben-Dauerpräsenz der beiden Branchenführer Ella Langley und Morgan Wallen durchbrechen konnte.

Nach der finalen Akkreditierung am Tag zuvor, entpuppte sich die Anreise in die rund 80 km entfernte Domstadt am Spätnachmittag als überraschend entspannt und ich traf recht frühzeitig vor Einlass am Carlswerk Viktoria ein. Doch weit gefehlt. Ich hatte bei meinen bisherigen Besuchen in der Location noch noch nie in einer so langen Warteschlange gestanden.

Eine Heerschar an weiblichen Teenagern und jungen Damen, überwiegend vermutlich im präferierten Look ihres Idols mit Röcken und mit Schleifchen behangenen Cowboyboots gekleidet, hatte sich bereits erwartungsfreudig versammelt. Den überschaubaren Rest bildete wohl erwachsenes Begleitpersonal, Freunde oder Leute wie mich, die aus rein allgemeinen musikalischem Interesse vor Ort waren.

Als Voract gab es die übliche One-Man-Show, diesmal in Persona von Colin Lynch aus Pennsylvania. Der junge Bursche, der Musiker wie Bruce Springsteen, Zach Bryan, Jim Croce oder Jason Isbell als Einflüsse benennt, punktete mit einer selbstbewussten Vorstellung, in Form von Songs aus dem eigenen Fundus (u. a. „4th of July Darlin'“) und zwei ´Covernummern („Dancing On My Own“ von Robyn und  „Love Yourself“ von Justin Bieber).

Bei „Beach Fire Embers“ kam neben Gesang und der Akustikgitarre parallel auch noch das Mundharmonikaspiel zum Einsatz. Die dynamische und sympathische Vorstellung wurde mit viel Applaus zurecht belohnt, Lynch erwies sich als weiteres gutes Beispiel für das schier unerschöpflich erscheinende Reservoir an Talenten in den Staaten.

Nach recht kurz gehaltener Pause war dann die Bühne für Megan Moroney und ihr siebenköpfiges Begleitensemble bereitet. Die Tour ist entsprechend nach dem o. a. Erfolgsalbum benannt und so war es keine Überraschung, dass mit den Songs „Stupid“ und „Medicine“ daraus, in die aus mehreren Abschnitten eingeteilte Show (zwecks Kleiderwechsel – am Ende durften sich die beteiligten Musiker dann immer etwas ausgedehnter instrumentell zeigen) sofort stimmungsträchtig und dynamisch eingestiegen wurde.

Übrigens in Anklang an das Album waren die Farben Rosa und Pink omnipräsent, dazu glitzerten Megans Outfits bis hin zu ihren eingesetzten Gitarren fast in Dauerrotation. Die von Sugarlands Kristian Bush protegierte, aus Douglasville, Georgia stammende Country-Sängerin und -Songwriterin ließ dann ein einziges Feuerwerk an eingängigen und mitsingbaren Tracks ab, das als Highlights in Stücke wie die melancholischen „Who Hurt You“, „Wedding Dress“ und „Hope You Are Happy“ sowie den Hits „Cloud 9“ oder „Tennessee Orange“ mündete.

Das flockige mit ein wenig Heartland-Flair bedachte „Am I OK?“ und das launige „6 Month Later“ als einzige Zugabe beendeten ein stimmungsträchtiges Event einer aufstrebenden Country-Künstlerin mit großen Ambitionen, bei dem ihre Klientel voll auf die Kosten kam. Damit dann auch wirklich alle typischen Klischees bedient wurden, kam Steel Player Justin Schipper auch noch zur Zugabe mit einem FC Köln-Trikot an sein Arbeitsgerät.

Die gewohnten Bilder bei uns vom Gig gibt es nicht, die wurden nur agenturseitig von den skandinavischen Konzerten in überschaubarer Anzahl zur Verfügung gestellt. Während die rund 1.500 Leute lustig mit ihren Handys filmten und knipsten und die Schnappschüsse in, weiß was für einer Qualität ins Netz stellen werden, wurde es professionellen Akteuren seitens des MM-Managements schon im Vorfeld komplett verwehrt. Dabei hätte es dank der attraktiven blonden langmähnigen Protagonistin, dem schönen Bühnenambiente samt der toll gestalteten Video-Bühnenwand im Hintergrund, sicherlich tolle Fotos gegeben.

Das verstehe, wer will, jemand wie ich, der seit fast 30 Jahren erfolgreich in der Werbebranche arbeitet, jedenfalls nicht. Den Megan Moroney-Fans mag das völlig egal gewesen sein, sie hatten jedenfalls an diesem Abend ihren erwartet großen Spaß und schienen während und nach dem Gig begeistert auf Wolke 7 zu schweben, ähm, in diesem Falle wohl besser gesagt, eher auf Cloud 9…

Line-up:
Megan Moroney (lead vocals, guitars)
Justin Schipper (pedal steel)
Riley Lowery (electric guitar)
John Barker (electric guitar)
Lance Martin (guitar, mandolin, banjo)
Alex Shernit (bass)
Eric Pritchard drums)
Haley Sullivan (keys)

Text: Daniel Daus

Megan Moroney
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Colin Lynch
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concertteam nrw
Carlswerk Victoria

Ferris & Sylvester – It’s A Joy To Be Alive – CD-Review

Als ich 2022 meinen bis dato einzigen Berührungspunkt mit Issy Ferris und Archie Sylvester (alias Ferris & Sylvester) in der Live Music Hall zu Köln hatte, wo die beiden als Support von Larkin Poe fungierten, merkte man schon, dass das Duo nach Mehr als nur zu britischer regionaler Präsenz strebte.

Die beiden sind mittlerweile ein Ehepaar und 2022 während dieser Tour wurde auch ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Und so kam es dann auch. Ihre beiden Alben „„Superhuman* und „Otherness“ erhielten Auszeichnungen und Medien-Lobeshymnen bis über den ‚weiten Teich‘ hinaus.

Nun steht mit „It‘ A Joy To Be Alive“ das dritte Werk am Start, diesmal mit Fokus auf Pop der Sechziger/Siebziger, etwas Soul und Rock. Deutlich erkennbar an den aufwendigen Streicher-Arrangements, die sich durch gleich sechs der insgesamt elf Tracks ziehen („A Joy To Be Alive“,  „The Game „, Tiny Little Love“, „Strange Things“, „Stupid And Young“ und „The Sun Will Shine Again“.  Die meisten enthalten allerdings auch ein schönes E-Gitarren-Solo (klasse vor allem das claptoneske Intermezzo beim abschließenden „The Sun Will Shine Again“).  Hier herauszuheben ist das fast hypnotisch psychedelisch konstruierte „Strange Things“.

Mir persönlich gefallen allerdings die Sachen am besten, die ohne das orchestral anmutende Wirken im Hintergrund auskommen: Das poppige radiotaugliche „Jealous„, das frech, im Stile der Bangles rockende „5.4.3.2.1“,  das soulige Stück mit dem zungenbrecherischen Titel (a là „Fischers Fritze…“) „Peach Tree Street“ (hier ist der singende Archie Sylvester bei Live-Auftritten sicher nicht zu beneiden…), der relaxte „Fishing Song“, als auch das groovig, rockig shuffelnde „Lucky Night“ (mit dezentem Led Zep-Flair).

Ferris & Sylvester vermeiden es auch mit ihrem dritten Longplayer „“It‘ A Joy To Be Alive“, sich in irgendeine Schublade verorten zu lassen. Ausgefeilte Arrangements, eingängige Refrains, schöne Melodien, klasse Gesang (überwiegende Präsenz von Issy Ferris), wie auch perfekt sitzende Harmoniegesänge, einige gelungene E-Gitarren-Soli und viel Abwechslungsreichtum, lassen die o. a. ‚Streicher-Arien‘, auf die ich persönlich verzichtet hätte, insgesamt dann doch verschmerzen.

Archtop Records (2026)
Stil: Pop & More

01. A Joy To Be Alive
02. Jealous
03. The Game
04. Tiny Little Love
05. Strange Things
06. 5.4.3.2.1
07. Peach Tree Street
08. Stupid And Young
09. Fishing Song
10. Lucky Night
11. The Sun Will Shine Again

Ferris & Sylvester
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networking Media

Shania Twain – Little Miss Twain – CD-Review

Shania Twain zählt zweifellos zum Who Is Who, wenn es um weibliche (New) Countrymusik geht. Ihr Album „Come On Over“  inklusive des Mega-Hits „That Don’t Impress Me Much“ gilt mit über 40 Millionen verkauften Einheiten immer noch als meistverkaufter Longplayer einer weiblichen Künstlerin aller Zeiten. Zu dieser Phase kam es zu einem regelrechten Hype um die Kanadierin.

Es gab aber auch bittere Momente in ihrem Leben wie u. a. der Missbrauch durch den Stiefvater in frühsten Kindestagen, das Ehedebakel mit Robert ‚Mutt‘ Lange oder der Verlust ihrer Stimme im Rahmen einer Borreliose-Erkrankung. Mit ihrem von der Mutter anerzogenen Kämpferherz hat sie all diese Tiefschläge überwunden. Nun lässt sie mit ihrem mittlerweile siebten Album „Little Miss Twain“ erneut aufhorchen und reflektiert hier größtenteils ihre Kindheit in Kanada.

Der Silberling beinhaltet 15 neue Stücke, von denen die Protagonistin 14 selbst- oder mitkreiert hat. Wie sich für eine Interpretin ihres Ranges gehört, wurde durch ihr Label an nichts gespart. Diverse Produzenten (Ammo, Eren Cannata, Justin Tranter, David Paich, Zach Daes, Jeff Gitelman), zig arrivierte Musiker (u. a. Jay Bellrose, Grgg Bissonette, Nathan East, Russ Pahl, T Bone Burnette, Greg Leisz), sowie prominente Gäste wie Tanya Tucker, Josh Homme (Queens Of The Stone Age) und The War And Treaty  aus diversen Richtungen, machen ihre Scheibe zu dem, wofür sie seit Beginn ihrer Erfolgsgeschichte steht: New Countrymusik mit ergänztem Crossover-Appeal. Und selbst Sohnemann Eja Lange glänzt mit sporadischer Präsenz bei Tracks wie „Right Time“ und „Little Miss Twain“ (Produktion, BGVs).

Wie schon erwähnt, kokettiert Ms. Twain mit den diversesten Stilen, wie u. a. Country, Rock, Pop, Swing, R&B, Westcoast oder Tex-Mex und lässt alles geschickt zusammenfließen. wobei es ihr gelingt, erneut viele markante Refrains, die recht schnell ins Ohr gehen, in den Vordergrund zustellen.

„Right Time“ (mit markantem Banjo) bohrt sich schon direkt nach dem ersten Abspielen ins Langzeitgedächtnis. „Little Miss Twain“ bildet einen Höhepunkt in emotionaler Sicht (hier singt sie im Refrain; „According to my mother, I’m the next Tanya Tucker, I’m gonna be a star, Yeah, I’m gonna be a star“) mit dabei bei den Harmoniegesängen natürlich: Tanya Tucker!

Das dezent swampige „Dirty Rosie“ (mit unterschwelliger CCR-Note) und das atmosphärische „Faded Blue Jeans“ (mit Josh Homme im Background) entpuppen sich als meine persönlichen Favoriten, „Quit My Life“ mit ‚Abba goes Country‘-Charakter hat Hitpotential, die beschwingten  „Scary Little Thing“ und „New Love“ sind weitere ‚Gute Laune-Bringer‘, im Balladenbereich wissen „Problematic“ und „Take It To The River“, unter Mitwirkung des angesagten Erfolg-Duos The War & Treaty, zu gefallen.

Die fünffache Grammy-Gewinnerin Shania Twain bietet mit „Little Miss Twain“ einen bunten Strauß an Musikstilen mit autobiografischem Hintergrund, mit dem sie sicherlich zumindest kurzfristig mal die Dominanz von Ella Langley und Morgen Wallen stören könnte. Gut gemacht, Ms. Twain!

Republic Nashville (2026)
Stil: New Country / Crossover

01. Stranger Things
02. Right Time
03. Little Miss Twain
04. Dirty Rosie
05. Quit My Life
06. Problematic
07. Scary Little Thing
08. I’d Be Loving Me
09. Faded Blue Jeans
10. Northern Town
11. That’s The Money
12. Down The Middle
13. Take It To The River
14. New Love
15. Rock Stars

Shania Twain
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Universal Music

Noah Derksen – Mercy On The Skyline – CD-Review

Mit dem neuen Album „Mercy On The Skyline“ von Noah Derksen lag mal wieder, wie so oft, für mich persönlich, nicht angefordertes neues ‚Musikland‘ in meinem Briefkasten. Da ich mit kanadischen Künstler eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht habe und in der Trackliste auf der Rückseite beim Titelstück der Name Lori McKenna auftaucht, konnte da eigentlich auch diesmal kaum etwas schief gehen.

Und so ist es dann auch letztendlich eine sehr angenehme, gut austarierte Mischung aus vielen Genres wie Indie, Country, Folk, Rock und Pop. Aber wer ist dieser Noah Derksen überhaupt? Der aus Winnipeg stammende Singer/Songwriter hat seit 2015 schon eine ganze Reihe an Alben veröffentlicht. Finalist beim SiriusXM-Wettbewerb „Top of the Country“ und der Titel als „Canadian Folk Music’s Emerging Artist of the Year“ stehen bis dato als Karriere-Highlights in seiner Vita.

Aufgenommen wurde das neue Album live in einem Raum mit einigen der besten Musiker Winnipegs und unterstützt von vielen seiner langjährigen musikalischen Vorbilder wie Lori McKenna, May Erlewine und FONTINE.

Schon beim Opener „Are You Living Your Life“ fallen mir aber spontan die Landsleute The Bros. Landreth als sehr ähnliche Bezugsgröße ein. Die einfließende raue Slide-Gitarre gibt dem Song sogar eine dezente Southern-Note.

Im weiteren Verlauf geht es  dann bei den Sachen wie Gemeinschaft und alltägliche Lebenssituationen thematisierenden Tracks, bis auf die etwas peppiger gestalteten „Chuck Palahniuk“ und „Still Haven’t Figured It Out“ (mit ein bisschen U2-Flair) eher introvertiert und melancholisch zu, ohne aber dass Langweile einzukehren droht.

Als meine Lieblingstücke in einem durchgängig hörenswerten Silberling entpuppen sich das mit einer simplen, aber sehr effektiven E-Gitarren-Hook und einem gluckernden E-Piano umgarnte „Walking Home„, bei dem die Künstler-Kollegin FONTINE auch schöne Harmoniegesänge einfließen lässt. Ein echter Ohrwurm.  Das absolute Highlight beginnt allerdings, wenn beim Titelsong „Mercy On The Skyline“ Lori McKenna mit ihrem betörenden Gesang im Duett mit Noah zu einer grandiosen Einheit verschmilzt. Gänsehautmomente inbegriffen!

Herrlich auch die mit exzellenten weiblichen Backgroundgesängen und entspannter E-Gitarre  verzierte Country Rock-Ballade „What Lights Up Your Dark“ (wieder Richtung Bros. Landreth).

Noah Derkson gelingt aus meiner Sicht mit „Mercy On The Skyline“ eine der voraussichtlich großen Überraschungen dieses Jahres. Sollte er, wie geplant, im November hier in Bochum mit diesem Werk vorstellig werden, wäre ein Besuch samt Bericht sicher mehr als überlegenswert.

Eigenproduktion (2026 )
Stil: Indie / Rock / Pop /Folk / Country

Tracks:
01. Are You Living Your Life
02. Chuck Palahniuk
03. Walking Home
04. Who Do You Wanna Be
05. Nothing Goes Your Way
06. Mercy On The Skyline
07. Lover I’m Gonna Miss You
08. What Lights Up Your Dark
09. Still Haven’t Figured It Out
10. My Mother’s Voice

Noah Derksen
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Rola Music

The Imaginaries – Fever – CD-Review

Hinter den Imaginaries verbirgt sich das verheiratete Paar Maggie McClure und Shane Henry, beide ursprünglich aus Oklahoma stammend, jetzt in LA lebend. Sie besitzen eine große mediale Erfahrung in allen Bereichen, die Zusammenführung als Musikduo ergab irgendwann fast zwingend daraus.

„Fever“ ist das zweite ‚echte‘ Album des Duos (neben diversen Seitenprojekten) und allein der Blick auf die involvierten illustren Gäste zeigt, dass die beiden bereits ein hohes Ansehen in der Musikszene genießen. Auch wenn manchen Songtitel dazu verführen, an alte Klassiker zu denken, sei hier erwähnt, dass es sich in der Gesamtheit ausnahmslos um aktuelle Eigenkreationen handelt

Das Werk startet mit dem herrlich treibenden und rockenden Titelsong „Fever“, samt starker Vocals der Protagonisten (da zeigen die beiden jeweils solo als auch bei den Harmonies, natürlich fortlaufend, wie man es am Mikro macht) .

Sofort mit dem absoluten Highlight zu beginnen, ist für mich immer ein wenig problematisch, da der Spannungsbogen doch ein wenig nach hinten abflacht, auch wenn das Niveau im weiteren Verlauf sicherlich hier nicht von schlechten Eltern ist.

Zunächst geht es im ersten Drittel Schlag auf Schlag weiter. Bei „Wishing Well“ unterstützt der ehemalige Bros. Landreth-Gitarrist Ariel Posen, ein Track, bei dem die hinterbliebenen Eindrücke ihrer Zusammenarbeit mit dem Brian Setzer Orchestra durchschimmern.

Bei „Crossroads“(wie oben angedeutet, nicht der Robert Johnson-Evergreen) lässt kein geringerer als Blues-Tausendsassa Joe Bonamassa seinen Bottleneck über die Saiten fliegen und Vince Gill verleiht dem countryesken Schunkler „Whole Lotta Livin'“ den typischen Bariton-Twang mit seiner Telecaster. Trotzdem alles keine Lieder, die trotz der hochkarätigen Gastpräsenz, wirklich vom Hocker reißen.

Im zweiten und dritten Drittel gibt es  mit Tracks wie u. a. den flockigen New Country-Stücken „I Knew It Was You“ und „Little By Little“ (beide Marke Lady A), dem Tex-Mex-angehauchten „Buzzard’s Roost“, dem folkigen „Breaker“ und dem pettyesken “ Riding That High“ immer wieder diverse Aufhorcher.

Trotzdem will am Ende bei „Fever“ (übrigens auch sehr gelungenes Hochglanz-Coverartwork) von den Imaginaries merkwürdiger Weise trotz vieler guter Ansätze nicht so richtig erhöhte Temperatur aufkommen.

Eigenproduktion (2025)
Stil: Americana

Tracks:
01. Fever
02. Wishing Well
03. Crossroads
04. Whole Lotta Livin‘
05. Constant
06. I Knew It Was You
07. Buzzard’s Roost
08. Little By Little
09. Breaker
10. Riding That High
11. Here For You
12. Lucky Ones

The Imaginaries
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Brooke Lynn Promotion

Marc Broussard – SOS V: Songs Of The 50’s – CD Review

Review: Hans-Joachim Kästle

So kann man natürlich auch ins Musikgeschäft einsteigen: Marc Broussards Vater Ted war Gitarrist der Fabulous Boogie Kings und ließ seinen Sprössling im zarten Alter von fünf Jahren mit seiner Band den Chuck-Berry-Klassiker „Johnny B. Goode“ singen. Und falls diese Geschichte nicht stimmen sollte, ist sie zumindest gut erfunden…

Der heute 42-jährige Marc, aufgewachsen in Louisiana, begann 2002 mit seiner Solokarriere, die bislang zwölf Studio-Alben umfasst, von denen immerhin vier in die Billboard Top 200 kamen. Seine musikalische Grundlage sind der klassische Rhythm & Blues und Soul, gewürzt mit Zugaben wie Rock ‚n‘ Roll und Blues – und seine dynamische Stimme.

Nun veröffentlicht er das fünfte Album der Benefiz-Reihe „Save our souls“ und das 13. Insgesamt. „Ich begann mit Coveralben, nachdem ich meinen ersten Major-Label-Vertrag beendet hatte. Als unabhängiger Künstler wollte ich Musik machen, die Gutes bewirkt“, erklärt Broussard seine Beweggründe. Bislang unterstützte er unter anderem ein Frauen- und Kinderschutzhaus oder ein Kinderkrankenhaus in Baton Rouge, Louisiana.

Die elf Tracks von „SOS V“ umfassen Songs aus den Fünfzigern – wie es der Titel schon sagt – und frühen Sechzigern und ein Original. Los geht’s mit „Halleluja I Love Her So“, dem Soul-Klassiker von Ray Charles von 1957, den Broussard so richtig zum Schwingen bringt. Genau das ist es ja, was die Interpretation dieser zeitlosen Oldies ausmacht, die schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben: Es muss zeitgemäß und modern klingen und einerseits Hörer ansprechen, die das Original kennen, und anderseits auch solche, die es vielleicht noch nie gehört haben.

Wie zum Beispiel das furiose „Lucille“, mit dem Little Richard, ebenfalls 1957, zum Siegeszug des Rock ’n‘ Roll beitrug. An seiner Seite hat Broussard die Southern-Rock-Legende Jimmy Hall (Wet Willie/„Keep On Smiling“), der jüngst mit der Allman Betts Family Revival Tour unterwegs war und auch schon mit Jeff Beck getourt ist. Wichtig natürlich auch: Es muss für musikalische Abwechslung gesorgt sein; es darf sich nicht alles nach Eintopf anhören.

Das ist ebenfalls gelungen. So steht unter anderem der leichtfüßige Nummer-eins-Pophit „Hey Baby“ von Bruce Channel – der Clou dabei: Damals wie heute spielt Delbert McClinton (85) die Mundharmonika – neben dem mit Streichern ausgestatteten unverwüstlichen Evergreen „Unchained Melody“, mit dem vor allem die Righteous Brothers in Verbindung gebracht werden, oder Fats Dominos fetzige Hymne „I’m Walkin’“. Kurz und bündig: Give it a listen!

India Media, Big Lake Music (2026)
Stil: Soul, Pop, Rock

Tracks:
01. Hallelujah I Love Her So
02. Dream Lover
03. Unchained Melody
04. Lucille featuring Jimmy Hall
05. Tell It Like It Is
06. I’m Walkin’
07. Hey Baby featuring Delbert McClinton
08. You Send Me
09. Stagger Lee
10. Baby Girl
11. Smile

Marc Broussard
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JESS!PR

Elles Bailey – Can’t Take My Story Away – CD-Review

Wenn ich darüber resümiere, welche Künstler im Laufe der letzten zehn Jahre in diesem Magazin einen besonders markanten Eindruck hinterlassen haben, steht die Elles Bailey mit ganz oben in der Liste.

Wir haben die sympathische Britin seit ihrem Debütalbum „Wildfire“ in 2017 hier reviewtechnisch mitbegleitet und sie auch mehrfach live begutachtet, zuletzt noch Ende 2024 beim Gig im kleinen Saal im Luxor Live in Arnheim.

Nach ihrem überragenden Vorgänger „Beneath The Neon Glow“ und dem damit verbundenen, durchaus beachtlichen Erfolg, lag die Messlatte enorm hoch. Meist entscheiden sich Interpreten, auf Nummer sicher zu gehen und nach dem Motto ’never change a winning team‘ auf der ’sicheren Schiene‘ weiterzufahren, um sich weiter in ähnlichem Rahmen zu bewegen.

Nicht so Elles Bailey, die ‚krempelte diesmal alles um. Neuer Produzent (Luke Potashnick), neue Co-Songwriter und Musiker (ihre Liveband blieb völlig außen vor) und auch eine deutlichere Ausrichtung zu soullastigerer Musik, was man bei den beiden Openern „Can’t Take My Story Away“ und dem groovigen  „Growing Roots“ sowie später dem  flotten „Angel“ (Motown-Note) recht eindrucksvoll vor ‚Öhren‘ geführt bekommt, einhergehend mit Bläsersätzen und gospeligen weiblichen Backgroundgesängen.

Erst beim vom leider viel zu früh verstorbenen Catfish-Fronter Matt Long geschriebenen,  herrlich flockigen „Better Days“ tritt  ihre immer wieder in ihre Musik integrierte Country-/Southern Rock-Passion in den Vordergrund, was besonders im Twin-Gitarren simulierenden E-Gitarrensolo deutlich wird.

In den ruhigen Stücken wie u. a. „Blessed“ (mit Piano und Streichern), „Constant Need To Keep Going“, „Dandelion“ (alle mit Pop-Appeal, aber auch unterschwelliger Nashville-Note) und der theatralisch endenden Pianoballade „Starling“  kommt natürlich ihre grandiose, leicht rauchige Stimme besonders gut zur Geltung.

Kommen wir zum Schluss noch zu meinen beiden weiteren Favoriten neben „Better Days“. Da wäre das in Little Feat-/Bonnie Raitt-Manier (E-Slide, HT-Piano, Orgel, Harp BGVs) cool dahinschunkelnde „How Do You Do It“ und der melodische, dezent melancholische und radiotaugliche Ohrwurm „Tightrope“.

Auch wenn „Can’t Take My Story Away“ aus meiner Sicht nicht ganz an den überragenden Vorgänger heranreicht, haben wir es wieder mit einem hervorragenden Werk von Elles Bailey zu tun. Wir werden ihre Geschichte deswegen sicher nicht beiseite schieben, Ganz im Gegenteil, wir werden ihre Entwicklung, wie bisher, weiter mit viel Freude begleiten, dokumentieren und in die Musikwelt hinaus publizieren.

Cooking Vinyl & Outlaw Music (2026)
Stil: Rock/Pop/Soul

01. Can’t Take My Story Away
02. Growing Roots
03. Better Days
04. Blessed
05. Constant Need To Keep Going
06. Take A Step Back
07. How Do You Do It
08. Angel
09. Dandelion
10. Tightrope
11. Starling

Elles Bailey
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The Infamous HER – Untitled – CD-Review

Es kommt eigentlich eher selten vor, dass man die Titel eines neuen Werkes schon kennt, bevor man Files vorab gesendet oder das Album frühzeitig vor VÖ bekommen hat.

So aber geschehen bei The Infamous Her, alias Monique Staffile Sherman, die so gut wie alle Titel ihres noch nicht offiziell veröffentlichten Albums bei ihrem unterhaltsamen Gig auf dem Freideck der Kölner Kantine mit ihrer Band präsentierte und so nett war, mir eine Art Vorab-CD zu einem erst im März 2026 folgenden Album (deswegen auch erstmal mit „Untitled“ benannt) nach Ende des Konzerts in die Hand zu drücken.

„We will possibly add a few more songs, and a new title. This CD was just a “taste“ of what’s to come,“ so Monique zur Intention der Sache.

Nach einem kurzen Instrumentalintro („Ode To Scarlette“), beginnt der Silberling zu meiner Freude mit dem Mandoline-verzierten „Roll Back Down“ recht countryesk (in Richtung alter Her & Kings County-Zeiten), gleiches, dann nochmals beim vorletzten Track „Home“, das von schönen Dobro-Fills durchzogen ist.

Dazwischen geht es dann, wie schon beim launigen Gig in der Domstadt, überwiegend mit keltischer geprägter Fröhlichkeit in einem bunten Reigen weiter, der von elfenhaft („Ocean Mary“ – da singt sie wie Kate Bush), über dezent punkig („Born Outta Step“ – mit Pogues-Flair) bis hin zu rebellisch (u. a. „Hell Accept You“, „Burning Down The Garden“) reicht und somit Moniques energiegeladenes Naturell perfekt widerspiegelt.

Der Abschluss mit „Rainbow Connection“ lädt zu biergeschwängertem Mitsingen förmlich ein. Das Lied hat meines Erachtens so etwas von „Always Walk Of The Wild Side Of Life“ aus dem berühmten Monty Python-Film und passt dann ja auch wieder schön zum Lifestyle der Protagonistin. Wie schon in Köln auch hier ein gut gewählter Rausschmeißer.

Wer es musikalisch gerne auch zuhause etwas bunter und wilder bevorzugt, für den ist das Vorabwerk von The Infamous HER eine absolut gute Wahl.  Sollte man den Kauf von „Untitled“ bei den Gigs versäumt haben und die Wartezeit bis März 2026 nicht aushalten können, muss man die Band vermutlich direkt kontaktieren, vielleicht sind ja noch vereinzelte Exemplare erhältlich.

Eigenproduktion (2025)
Stil: Rock / Pop / Heartland

01. Ode To Scarlette
02. Roll Back Down
03. Ocean Mary
04. Born Outta Step
05. Be My Lover
06. Hell Accept You
07. Burning Down The Garden
08. I Swear
09. Tied To The Tracks
10. Home
11. Rainbow Connection

The Infamous HER
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Ipach Maibaum – Finding Places – CD-Review

Frank Ipach und ich kennen uns jetzt schon fast seit knapp 25 Jahren. Es begann mit dem Besuch eines Craving Hands-Konzert in Duisburg, danach folgte eine gemeinsame Zeit als Redakteure eines Online-Rockmusikmagazins (relativ zu Beginn des Internet-Zeitalters).

Nach Auflösung des Mags trennten sich zwar die Wege, der lose Kontakt als Schreibkollegen, sei es durch Treffen bei Konzerten oder über die heute üblichen digitalen Kanäle blieb bis zum heutigen Tage bestehen.

So war es dann auch nicht verwunderlich, dass Frank mich um die Beurteilung seiner neuen CD „Finding Places“ gebeten hat, die er in Kooperation mit dem Multiinstrumentalisten Rolf Maibaum realisiert hat.

Rolf Maibaum kenne ich bis dato zwar nicht, aber allein der Blick auf sein Bild sagt einem schon, dass er vermutlich ähnlich wie sein hier vertretener Kompagnon geerdet ist. Involviert auf dem Werk als Mitmusiker sind u. a. natürlich auch Franks langjährige Weggefährten von den Craving Hands.

Die textliche Inspiration holte sich Fronter Ipach zum Teil in Silvia Rüthers Rock’n’Roll Romanze „Rock This Way“ (briefgestoeber.de), ergänzt um Thematiken wie Obdachlosigkeit (‚Somewhere‘), Verlustängste (‚Falling Through‘) und Politikverdrossenheit (‚Leaving The Country‘) sowie Großvaterfreuden (Grandpa’s Advice‘), deren Verarbeitung ihm selbst auf der Seele brannte.

Auf der musikalischen Seite reicht das Einflussspektrum von den Siebziger- bis in die Neunziger Jahre, die ich auch als Hochphase der musikalischen Sozialisation von Leuten unserer Generation bezeichnen würde.

So startet der Silberling mit dem, durch ein Akustikgitarrenintro vorangestellten fluffigen Opener „Falling Through“, im Verlauf ein schöner Westcoast-Rocker mit markantem Country-/Southern-Einschlag im gelungenen E-Solo-Gitarrenpart, in dem Maibaum bereits seine spielerischen Qualitäten offenbart. Könnte von der Machart her fast aus dem Repertoire von Nashville Country Acts der 90er wie Brooks & Dunn, Little Texas, Restless Heart & Co. stammen, aber auch von Rock-Acts wie Del Amitri oder Journey, für mich das Highlight des Werks!

Auch das folgende „Cedar Lake“ macht richtig Spaß. Der Song hätte durchaus auf Pocos „Rose Of Cimarron“ eine gute Figur abgegeben. Lediglich die inkludierten Synthie-Strings hätte ich weggelassen. „Grandpa’s Advice“ mit leichtem Steely Dan-Touch und Southern-E-Parts oder auch der grassige Titelsong „Finding Places“ (mit Banjo, Mandoline und Fiddle) wissen in der ersten Hälfte zu gefallen.

Im zweiten Part kann der Longplayer das überwiegend hohe Niveau nicht mehr ganz halten, auch wenn die Intention einer anspruchsvollen instrumentellen Gestaltung der Tracks weiterhin stets spürbar bleibt. Teilweise manchmal mir fast zu ambitioniert (z. B. im Programming besonders bei den mehr poppigeren Tracks).

„All The Ending Roads“ mit ein wenig Del Amitri-Flair und „Ghost Of The Highway“ wieder mit dezentem Southern-Touch in den Gitarren stehen dabei auf der Haben-Seite. Das zurückgenommene „Sally Reed“ (nur Gesang und Resonator-Gitarren-Klänge) hätte ich vielleicht eher als Abschluss des Albums gewählt.

Am Ende bleibt eine unterhaltsame Ipach Maibaum-CD von zwei gereiften Musikern, die sich für ein Projekt zusammengefunden haben und frei von Zwängen ihre musikalischen Passionen samt eigener Ideen (voller melodischer Stücke mit einprägsamen Refrains, markanten Hooks und verspielten Soli) verwirklicht haben. Auch alle anderen involvierten Leute bis hin zur Covergestaltung leisten dazu ebenfalls ihren geschmackvollen Beitrag.

Eigenproduktion (2025)
Stil: Pop, Rock, Country

Tracks:
01. Falling Through
02. Cedar Lake
03. Grandpa’s Advice
04. Somewhere
05. Finding Places
06. Safe And Sound
07. All The Ending Roads
08. Sally Reed
09. Ghost Of The Highway
10. Used To Bad News
11. Fool’s Heaven
12. Leaving The Country

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