Joanne Shaw Taylor – Blues From The Heart (Live) – CD-Review

Review: Stephan Skolarski

Der Erfolg ihres Longplayers “The Blues Album” (2021) hat die britische Blues-Rock-Gitarristin Joanne Shaw Taylor endlich dazu verleitet, einen Konzert-Mitschnitt auf CD zu veröffentlichen (eine DVD/Blu-ray Version ist ebenfalls erhältlich). “Blues From The Heart” ist eine Aufnahme des Auftritts im Franklin Theater, Franklin, TN, vom 20. Januar 2022 und eine langerwartete Bühnenperformance der UK-Blues-Lady.

Wesentlich getragen von zehn Songs des vorherigen Studioalbums, bietet Joanne Shaw Taylor eine mehr als unterhaltsame Blues Rock-Scheibe und insgesamt 16 Titel, die eine tolle Live-Show mit Gänsehaut-Feeling vermitteln. Die ersten vier Songs vom Vorgänger-Album als Live-Version (u.a. Peter Greens Ausnahme-Titel “Stop Messin’ Round” als Aufschlag-Track), sowie die mitreissenden Interpretationen v on “Keep On Lovin’ Me” und “If You Gotta Make A Fool Of Somebody” (ein Aretha Franklin-Hit), zeigen Taylors Solo-Stärken am “Lieblingswerkzeug” und begeistern explizit durch ihr breites Vokal-Potential. Vom schnellen Blues-Rock bis zum souligen Gospel-Sound, Joanne Shaw Taylor hat ihre Gesangsstile deutlich, herausragend und einfühlsam entwickelt.

Als Ausnahme-Gitarristin können sich ihre fantastischen Fähigkeiten ohnehin mit Saiten-Virtuosen, wie Kenny Wayne Sheperd messen lassen, den sie daher auch im Konzert zu “Can’t You See What You’re Doing To Me” und einem explodierenden Guitar-Duett auf die Bühne bittet (auch hierfür ist die Video-Ausgabe unbedingt zu empfehlen). Weitere Glanznummern sind mit dem Fabulous Thunderbirds-Cover “Two Time My Lovin” (feinster R’n’B) und dem starken Slow-Blues Duett “I Don’t Know What You’ve Got” (featuring Mike Farris) besonders hervorzuheben. Gleiches gilt entsprechend für die alte Don Covey-Nummer “Three Time Looser”, veredelt mit einem herrlich rockenden Keyboard-/Guitar-Solo und den an klassische ZZ Top-Sounds erinnernden Boogie “Dyin’ To Know”, der als erste Single und offizielles Video ausgekoppelt ist.

Die melodisch, powervolle Slow-Blues Ballade “I’ve Been Loving You Too Long” wird mit großartigem Guitar-Intro zum 7-minütigem Paradesong einer stimmgewaltigen Joanne Shaw Taylor, die in der Solo-Passage gegen Ende nochmal alle Register bzw. Saiten zieht. Diese unbändige Energieleistung wird in den letzten drei Songs nochmals beflügelt. Sei es, weil die Begleitung durch Guitar-Hero Joe Bonamassa, der “Blues From The Heart” zusammen mit Josh Smith produziert hat, perse motiviert oder die Songauswahl Joanne zusätzlich begeistert hat, egal, denn mit “Don’t Go Away Mad”, der folgenden berühmten Gershwin-Kompositionen “Summertime” (eine grandiose Blues-Interpretation) und dem übermächtigen Dave Mason-Klassiker “Only You Know And I Know”, wird das Konzert unter tosenden Beifall beendet.

Mit “Blues From The Heart” hat Joanne Shaw Taylor ihr erstes Live-Album mit bärenstarker Songlist, überzeugenden Darbietungen und elektrisierendem Sound aufgelegt. Komplementiert wird das Album durch Gastperformances internationaler Blues-Größen. Als britisches Blues Rock-Phänomen ist die Gitarristin, Songwriterin und Sängerin aus der Blues-Szene längst nicht mehr wegzudenken.

KTBA Records/Rough Trade (2022)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. Stop Messin’ Round
02. If That Ain’t A Reason
03. Keep On Lovin’ Me
04. If You Gotta Make A Fool Of Somebody
05. Can’t You See What You’re Doing To Me (feat. Kenny Wayne Shepherd)
06. Let Me Down Easy
07. Two Time My Lovin’
08. I Don’t Know What You’ve Got (feat. Mike Farris)
09. Three Time Loser
10. Dyin’ To Know
11. Just Another Word
12. I’ve Been Loving You Too Long
13. I’m In Chains
14. Don’t Go Away Mad (feat. Joe Bonamassa)
15. Summertime (feat. Joe Bonamassa)
16. Only You Know And I Know (feat. Joe Bonamassa)

Joanne Shaw Taylor
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Another Dimension

Joanne Shaw Taylor, Blues From The Heart (Live), Blues-Rock

Sweet Bourbon – Slippery Slopes – CD-Review

Review: Jörg Schneider

Nach ihren ersten beiden, mit viel Lob bedachten Alben („Night Turns Into Day“, 2017 und „Born A Rebel“, 2020), bringen die Niederländer von „Sweet Bourbon“ nun ihr erstes, im September letzten Jahres, live eingespieltes Album „Slippery Slopes“ heraus.

Die neun Tracks des Albums sind, von einer Ausnahme abgesehen, bekanntes Material aus den beiden Vorgängeralben, lediglich „Just A Silly Dream“ ist offenbar neu hinzugekommen.

Auch im Line-Up der Band hat sich eigentlich nichts Neues getan, außer dass von den drei Backgroundsängerinnen der „Bourbonnettes“ Laura van der Vange diesmal nicht mit von der Partie ist. Und so spielen sich die sieben Holländer:innen gut gelaunt durch ihr Repertoire, mal mit leicht funkigem Bass („Cool Down“), teils bluesig-jazzig-rockig („Kicked Me Out“) oder fröhlich mit lieblichem Backgroundgesang („Asked You A Question“), aber immer mit einem oft furios agierenden Willem van der Schoof an der Hammondorgel. Ansonsten sei an dieser Stelle auf die eingangs genannten Reviews der Vorgängeralben hingewiesen.

Schade, dass sich bis auf „Just A Silly Dream“, das mit einem leichtfüßigen Akustikgitarrenintro beginnt, keine neuen Songs auf dem Live-Longplayer finden. Und sicherlich hätte es der „Live-Scheibe“ auch gut getan, wäre die Atmosphäre des Livekonzertes tontechnisch besser eingefangen worden. Bis auf die schnell ausgeblendeten Beifallsbekundungen am Schluss der Songs und die Ansagen des Fronters René van Onna ist eigentlich nichts davon zu merken, dass es sich bei der Scheibe tatsächlich um einen Livemitschnitt handelt.

Wer sich lediglich einen Überblick über das Wirken der Truppe verschaffen möchte, ist mit dem Album ganz bestimmt gut bedient. Für diejenigen aber, die bereits eines der beiden Vorgängeralben (oder sogar beide) im Schrank stehen haben, bietet die Scheibe allerdings kaum Neues.

Label: Bourbon Records
Stil: Blues, Bluesrock

Tracks:
01. Kicked Me Out
02. Cool Down
03. 2nd Wallstreet
04. Asked You A Question
05. Muddy Footprints
06. Born A Rebel
07. Swan
08. Just A Silly Dream
09. Texas Woman

Sweet Bourbon
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Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon – I. Crescent – CD-Review

Review: Stephan Skolarski

In einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk aus 4 Studio-Alben mit zugehörigen Begleitfilmen auf dem eigenen You-Tube-Kanal präsentiert die Tedeschi Trucks Band ihr neues Projekt “I Am The Moon”, dessen erster Longplayer “I. Crescent” am 03.06.2022 veröffentlicht wird. Die ungewöhnliche Konzeption, mehrere Alben hintereinander jeweils in 4-wöchigem Abstand zu releasen, wurde von Mike Mattison, dem Sänger der Band, bereits im Mai 2020 initiiert. Die Idee benötigte fast zwei Jahre, einschließlich der filmischen Sequenzen von Regisseur Alex Lambert bis zu den Fans.

Thematisch geprägt ist “I Am The Moon” durch das leidenschaftliche Monumental-Epos “Layla & Majnun” (ca. 100 Seiten) des persischen Poeten Nizame Ganjavi (12. Jahrhundert), der mit seinem Gedicht schon das musikalische Meisterwerk “Layla and Other Assorted Love Songs” von Eric (Derek) Clapton and the Dominos beeinflusste. TTB hatten dieses Masterpiece bereits beim Lockn’ Festival 2020 gecovert und offenbar die dichterische Dynamik von Textinhalten und komplexen Handlungen der Erzählung kennengelernt. Diese moderne Form und musikalische Aufarbeitung ist die Episoden-Folge “I Am The Moon”.

In 24 eigenen Songs hat die Band die mythische Geschichte über ein unglücklich verliebtes Paar in eine neue Perspektive übernommen und im Songwriting interpretiert. Entstanden sind dabei mehr als 2 Stunden Musik, die weit über das bisherige Blues-Rock-Image hinausgehen und im vorliegenden Teil “I. Crescent” den stets brillianten Gibson-Sound und Tedeschis blues-rockige Vocals in eine getragene Soul-Blues-Stimmung verwandeln. Ein Touch New Orleans Jazz wird bei “Fall In” in familiäre Southern-Rock Elemente integriert, sodass eine fröhliche Background “Mardi Gras”-Passage im Kontext des Themas fast orientalisch anmutet.

Neben dem Titelsong bildet “Round The Sun” den Balladen-betonten Teil des Albums, mit starker Horn-Sektion und jammenden Saiteninstrumenten. Das 12-minütige Instrumentalstück “Pasaquan” schließt “Crescent” gebührend ab und beeindruckt durch übermächtige Song-Konturen, die allen Beteiligten ihren Solo-Platz einräumen und den alten Allman Brothers-Spirit wiederbeleben. Mit dem Projekt “I Am The Moon”, aufgeteilt in die 4 Ausgaben “I. Cresent”, (03.06.), “II. Ascension”, (01.07.), “III. The Fall”, (29.07.) und “IV. Farewell”, (26.08.) – mit jeweiligen filmischen Vorab-Inszenierungen – hat die Tedeschi Trucks Band erneut den Versuch unternommen, ein konzeptionelles Gesamtwerk hochambitioniert vorzulegen.

Die eindrucksvolle Kreativität und musikalische Entwicklungsfähigkeit der Tedeschi Trucks Band bestechen in einer spürbar vitalen Intensität der Aufnahmen, sodass der erste Teil “I. Crescent” auch für die folgenden Episoden-Alben eine gespannte Erwartungshaltung uneingeschränkt beibehält.

Fantasy-Records (2022)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. Hear My Dear
02. Fall In
03. I Am The Moon
04. Round The Sun
05. Pasaquan

The Tedeschi Trucks Band
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Oktober Promotion

 

Allen-Forrester Band – 01.06.2022 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Drei Konzerte innerhalb von sechs Tagen, das war für mich nach der langen Corona-Phase und den dadurch bedingten Entbehrungen samt beruflicher Veränderung, durchaus erstmal eine Herausforderung. Von Whitesnake in einer Arena, ging es über Larkin Poe in einer mittelgroßen Location wieder zurück in die von mir präferierten, kleineren Clubgefilde, diesmal in Sachen der Allen-Forrester Band in die geliebte Kulturrampe zu Krefeld.

Verkehrte Welt, unser Team bestand mit Michael Segets und mir aus zwei Schreiberlingen, die etatmäßigen Fotografen standen nicht zur Verfügung. Und so einigten wir uns im Rahmen unserer mitgeführten Amateurkameras, dass Michael das Knipsen und meine Wenigkeit das Schreiben übernimmt und wir am Ende mal gucken, was so an Bildern herauskommt.

Die Allen-Forrester Band ist ein Rock-, Blues und Southern Rock-Projekt der beiden amerikanischen Musiker Josh Allen und Ben Forrester, das durch die deutsche Rhythmusfraktion Hendrik Herder und Matthias Böhm ergänzt wird, beide übrigens im gesamten Verlauf fulminant mitagierend.

Das Quartett hat aktuell eine Live-CD am Start, aus der dann Tracks wie u. a. „Mr. Boss Man“ (auch an diesem Abend der Opener nach Pilles Ansage), „Say My Name“, „Too Late“, „This Evening“, „Don’t Keep Me Wondering“ und die beiden Skynyrd-Cover „Whiskey Rock-A-Roller“ sowie „Workin‘ For MCA“, ausgiebig vorgestellt wurden.

Die Rollenverteilung ist dabei eindeutig festgelegt, Josh Allen gibt mit seiner hervorragend zur Musik passenden, rau-kratzigen Stimme den Fronter, der dazu im E-Gitarrenbereich (mit Stratocaster und Telecaster) überwiegend den Zuspieler für den filigran auf einer Gibson Les Paul zu Werke gehenden Ben Forrester abgibt, zwischendurch aber auch mit kurzen Twins und Soli sein Können an den Saiten beweist.

Herder und Böhm hatten die Funktion der Treiber inne, ließen in den zwei gespielten Sets dabei immer wieder sowohl kraftvolle Rhythmen los, als auch gefühlvolles Gespür aufblitzen.

Im ersten Part zählten das southern-soulige „Oh Carolina“, die Ballade „Phases Of The Moon“ und das atmosphärische Southern-Stück „Wiser Time“ zu meinen Favoriten. Nach der halbstündigen Pause zur Kompensierung der Flüssigkeitshaushalte, gab es für mich nach rockigem Beginn mit „Don’t Keep Me Wondering“ und „Shake Your Magnolia“ den Höhepunkt in Teil 2 mit „Too Late“, in dem Forrester im Mittelteil ein grandioses ‚Leise‘-Spiel-Solo vom Stapel ließ, bei der man in der Rampe eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Die verzückte Audienz wurde dann aber durch einen krachenden Donnerdrumschlag von Böhm abrupt wieder in die Realität zurückbefördert, wo Allen dann mit Gesang und weiterem E-Solo, den Song ausklingen ließ. Wie im Fluge war dann mit einer dynamischen Cover-Version von „Workin‘ For MCA“ (unter Beteiligung der wie so oft wild vor der Bühne tanzenden ‚Kulturrampettes‘) das Ende des Hauptteils eingeläutet.

Wer das Publikum der Rampe kennt, weiß, dass so eine starke Vorstellung, nicht ohne Zugaben ihr Ende findet. Und so ließen sich Allen, Forrester & Co. nicht lange bitten und gaben mit „Forbidden Fruit“ und extra für den Kollegen und großen Jam-Freund Michael Segets, noch eine Adaption des Allman Brothers-Klassikers „Whipping Post“ zum Besten. Klasse hier wie Forrester mit einem Trommelstock in der linken Hand, Böhm in ABB-Butch Trucks-Manier quasi phasenweise als Zweitdrummer unterstützte.

Auf der Rückfahrt, die drei Gigs Revue passierend, fragte ich mich spontan, warum die Allen-Forrester Band vor nur knapp 40 Zuschauern kämpfen muss und Larkin Poe (und da will ich deren Leistung wirklich nicht schmälern, die war wirklich klasse) unter fast gleicher Quartett-Konstellation, locker mal 1.300 Leute aktivieren kann.

Gut, aus männlicher Sicht bin ich, optisch gesehen, natürlich auf der Seite der Mädels, aber wenn man die reine musikalische Gesamtleistung (Gesang, Songmaterial, spielerische Umsetzung), betrachtet, liegt hier, wenn man ehrlich ist, die Allen-Forrester Band eigentlich ein Stück weit vorne. So kommt man zu später Stunde, wie so oft, zur Einsicht, dass das Leben auf dieser Welt manchmal doch ziemlich ungerecht sein kann…

Line-up:
Josh Allen – lead vocals, electric guitar
Ben Forrester – electric guitar, bgv
Hendrik Herder – bass, bgv
Matze Böhm – drums

Bilder: Michael Segets
Text  und Bilder (s/w): Daniel Daus

Allen-Forrester Band
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Kulturrampe Krefeld

Eric Steckel – Support Rovar – 22.05.2022 – Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

Das letzte Mal sah ich Eric Steckel am 13.03.2020 im Musiktheater Piano. Es war das letzte Konzert, bevor es einen Tag später endgültig zum Lockdown durch Corona kam, der die Kulturszene für einen langen Zeitraum beeinflusste und unter dessen Folgen jetzt noch die Clubs und Musikszene leiden, was sich auch an vielen Absagen, mangels Kartenvorverkauf, Krankheit oder auch an geringen Zuschauerzahlen zeigt, die kaum genügen, um die Kosten zu decken, den Club aufzuschließen.

Immerhin hatten sich an einem sonnigen Sonntagabend doch so viele Zuschauer im Saal des Piano eingefunden, dass das Bild nicht so trostlos war, wie bei einigen Gigs, die ich in der letzten Zeit besucht hatte. Dennoch blieb genug Luft nach oben übrig.

Schon gegen 19:45 Uhr begannen die drei jungen Musiker von Rovar die Anwesenden mit ihrer Mischung aus Grunge und Hardrock auf Betriebstemperatur zu bringen. In ihrem knapp 40-minütigen Auftritt gelang es dem Trio, Werbung in eigener Sache, für ihre erste EP und das anstehende erste Album zu machen.

Line-up Rovar:
Luca Mewes: guitar, vocals
Paul Ulrich: bass
Bennet Fuchs: drums

Nach einer kurzen Umbaupause betrat dann fast unbemerkt von den Besuchern Eric Steckel mit seiner Band die Bühne, während aus den Lautsprechern noch die Musik von Molly Hatchet erklang. Steckel stöpselte seine Gitarre ein und übertönte dann die Hintergrundmusik mit einem kurzen Soundscheck, der es nicht nur lautstärkemäßig in sich hatte und fast eine Art Intro zum Konzert darstellte.

Danach folgten, knapp zwei Stunden Powerrock mit Vollgas auf der Überholspur. Was mit „Solid Ground“ und dem ZZ Top-Klassiker „Waiting For The Bus“ noch relativ ruhig begann, sollte sich mit zunehmender Konzertdauer zu einem regelrechten Gitarrengewitter entwickeln.

Neben einigen Coversongs standen Tracks des aktuellen Albums „Grandview Drive“ im Mittelpunkt, wobei „Can´t You See“ Southern Rock-Flair ins Piano brachte. Die Gesangspassagen, die durch harte Gitarrenriffs unterbrochen wurden, hätten auch der Marschall Tucker Band gut zu Gesicht gestanden und zum Ende spielte Steckel sich mit einem southern-typischen Solo in einen regelrechten Rausch.

Spätestens hier hatte er das Publikum mit seiner Spielfreude und seiner positiven Ausstrahlung für sich eingenommen. Selten habe ich aber auch gesehen, mit welcher Freude ein Musiker auf die Resonanz der Zuschauer reagierte, dass man das Gefühl haben konnte, sodass sich Zuschauer und Band in einer Wechselbeziehung immer weiter anstachelten. Steckel jagte mit seinen Fingern teilweise über die Gitarrensaiten, dass man dieser Geschwindigkeit kaum folgen konnte, traf dabei aber jede Note auf den Punkt.

In einer jammenden Phase überließ Steckel seinen beiden Kompagnons, welche ansonsten die Grundlage für den Sound legten, die Bühne, und so konnten Jos Kamps mit einem tollen Basssolo, in das er den Rhythmus von „Another One Bites The Dust“ einbaute und Henri van den Berg an den Drums zeigen, dass sie weit mehr sind als nur Begleitmusiker. Jos Kamps übernahm zuweilen sogar die Rolle des Animateurs, in dem er gestenreich, aufgrund der phantastischen Leistungen Steckels an der Gitarre, das Publikum aufforderte, diesen weiter anzufeuern.

Mit einer scheinbar nicht endenden Version von „Tennessee“, mit krachenden Soli Steckels und stampfenden Bassläufen, ging es ins jammende Finale mit „Best With You“ und nach zwei Stunden Powerrock wurde ein toller Konzertabend beendet, der schon jetzt eine Vorfreude auf das nächste Mal gemacht hat, mit einem dann hoffentlich rappelvollen Piano.

Line-up Eric Steckel:
Eric Steckel: guitar, lead vocals
Jos Kamps: bass
Henri van den Berg: drums

Bericht und Bilder: Gernot Mangold

Eric Steckel
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Rovar
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Musiktheater Piano
3Dog Entertainment

Bywater Call – 08.05.2022, Yard Club, Köln – Konzertbericht

Am Muttertag traten die Kanadier Bywater Call, zwei Tage nach einem hochgelobten Auftritt beim Moulin Blues im niederländischen Ospel, im Kölner Yard Club auf. Markus Neu war es somit gelungen, einen absolutes Highlight zu buchen.

Das sich aber ein so spezieller Abend entwickelte, war nicht zu erwarten. Um kurz nach 20:00 Uhr betrat die Band die Bühne und die Sängerin Meghan Parnell schaute in den mehr als spärlich gefüllten Saal, überlegte kurz und machte eine bemerkenswerte und charmante Ansage: „Schön, dass ihr da seid, heute geben wir gewissermaßen eine private Show“. So entwickelte sich ein Gig, den alle Anwesenden so schnell nicht vergessen werden und alle gemeinsam das Beste aus der Situation machten.

Die sieben Kanadier legten ein 100-minütiges Konzert hin, das es in sich hatte. Dabei präsentierten sie neben Songs des ersten Albums auch einen großen Teil des in kürze erscheinenden neuen Longplayers, sowie zwei Coversongs von Paul Simon und The Band. Auf einzelne Lieder einzugehen, verzichte ich an dieser Stelle, da alle auf einem hohen Niveau waren und es mir schwer fallen würde, einzelne Stücke hervorzuheben.

Auffallend war, dass mehrmals ganz kurz zwischen den Songs abgestimmt wurde, welches Stück folgen sollte, und sich so je nach Stimmung verschiedene Setlisten ergeben können. Zwischen den Songs machte Parnell nicht nur Ansagen, sondern plauderte zuweilen mit den Anwesenden, die nicht mit verdientem Applaus sparten.

Wo ich vor etwa 2,5 Jahren schon von einem tollen Bandverständnis berichtete, hatte ich an diesem Abend das Gefühl, dass die Formation noch mehr miteinander verwachsen ist und sich das damals schon tolle Songwriting noch einmal gesteigert hat. Prägend sind zunächst einmal das Zusammenwirken der charismatischen zierlichen Sängerin Meghan Parnell und des Gitarristen Dave Barnes, das vom Rest der Band perfekt ergänzt wird. Alle Musiker haben mehrfach die Möglichkeit, sich in den Vordergrund zu spielen.

Parnell überzeugte mit einem Stimmvolumen, das Seinesgleichen sucht und stand meist im Mittelpunkt des Geschehens. Jedoch begab sie sich öfters ganz an den Rand der Bühne, um diese den anderen zu überlassen. Barnes glänzte mal slidend oder fingerpickend mit einigen feinen eindrucksvollen Soli und ließ seine Gitarre zuweilen regelrecht singen. Dabei hielt er sich visuell aber meist eher im Hintergrund und war zuweilen regelrecht in seinem Spiel versunken.

Die starke Rhythmussektion um Basser Mike Meusel und Drummer Bruce McCarthy konnte selbst einige kurze Soli in die Musik einflechten. Keyboarder Alan Zemaitis untermalte die Songs nicht nur, sondern begeisterte mit furiosen aber auch gefühlvollen Soloeinlagen, wie auch Trompeter Stephen Dyte und Saxofonist Julian Nalli.

So präsentierte die Band ein Konzert, in der verschiedenste Musikstile geschickt verflochten wurden. Von Blues, über Soul, Folk bis hin zu Rockmusik fanden sich alle Musikrichtungen in ihrem ganz eigenen Stil wieder, der zur Zeit live zu den absoluten Highlights zählt.

Bywater Call werden in den nächsten Wochen in NRW noch Konzerte im Musiktheater Piano in Dortmund, im Zentrum Altenberg in Oberhausen und in der Kulturrampe in Krefeld geben. Freunde der genannten Musikrichtungen sollten sich dabei nicht die Chance entgehen lassen, diese begnadeten Musiker in den genannten Locations zu besuchen und für eine entsprechende Stimmung zu sorgen. Ich für meine Person werde es mir nicht entgehen lassen mich auf der Tour nochmals an der Musik der absolut sympathischen Kanadier zu erfreuen, die schon bald mehr als ein Geheimtipp sein werden.

Nochmals ein besonderer Dank an Markus Neu vom Yard Club, für den es mir an dem Abend leid tat, dass sein Booking mit einem Händchen für exzellente Musiker, nicht entsprechend von den Musikfreunden angenommen wurde. Auch an die Band, die es sich nicht nehmen ließ, den wenigen Anwesenden einen tollen musikalischen Abend zu bescheren und so einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, bei dem sogar noch eine gefeierte Zugabe nachlegte.

Line-up:
Meghan Parnell (lead vocals, percussion)
Dave Barnes (guitar,bgv)
Alan Zemaitis (keys, percussion, bgv)
Mike Meusel (bass, bgv)
Bruce McCarthy (drums)
Stephen Dyte (trumpet, percussion, bgv)
Julian Nalli (saxophone, percussion)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Bywater Call
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Teenage Head Music
Yard Club Köln

Danny Bryant & Bigband – 06.05.2022, Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

Knapp zweieihalb Jahre lag das letzte Konzert von Danny Bryant mit seiner Bigband mittlerweile zurück und war bei Bryant in positiver Erinnerung geblieben. Er betonte schon zu Beginn des Konzerts, wie er sich freue, wieder im Piano aufzutreten, da die Termine in Dortmund von der Atmosphäre her für ihn immer etwas Besonderes waren. Schnell entwickelte sich, auch durch die klasse Bandleistung, eine gute Stimmung in dem leider nur knapp zur Hälfte gefüllten Saal.

Bryant spielte in den knapp 120 Minuten Spielzeit eine bunte Mischung alter und neuer Songs vom aktuellen Werk „The Rage To Survive“. Hervorragend war vom neuen Album „Invisible Me“, dem Bryant mit seiner Stimme und gekonnten Soli seinen Stempel aufdrückte und durch die Bläsersektion ein gewaltiger Sound erzeugt wurde.

Die absoluten Höhepunkte der Show hob sich Bryant allerdings bis zum Ende auf. In einer Lang-Version von „Unchained“ hatten alle Musiker ihre Soloanteile, dass auch Paul Mallatratt am Bass und Dave Raeburn an den Drums mit feinen Soli ihr Können direkt beweisen konnten, was dem geneigten Zuhörer allerdings zuvor schon nicht verborgen geblieben war.

In „Painkiller“ konnte die Band dann die gesamte musikalische Bandbreite zeigen. Instrumental standen zunächst Marc Raner, bei der Ballade zunächst mit akustischer Gitarre und Stevie Watts am Piano im Vordergrund. Bryant beschränkte sich hier auf den Gesang und die anderen Musiker hielten sich eher zurück. In der Mitte des Songs kam es dann zu einem Pianosolo, während dessen Raner seine akustische Gitarre gegen die elektrische tauschte. Mit dem ersten Anschlag Raeburns an den Drums ging danach für mehrere Minuten die Post ab.

Raner und Bryant schossen sich die Soli regelrecht um die Ohren und die Bläsersektion setzte immer wieder stakkatoartige Segmente. Nach einer weiteren Zugabe beendete die Band unter dem Applaus der Besucher das Konzert und Bryant begab sich sofort zum Merchandising-Stand und stand geduldig den wartenden Fans zur Verfügung. Ein feiner Bluesabend mit einer spielfreudigen Band im Musiktheater Piano wurde so noch einmal positiv abgerundet.

Für Freunde der gepflegten Blues- und Rockmusik steht in den nächsten Wochen noch einiges im Piano auf dem Plan, dass es sich lohnt, mal auf die Webseite zu schauen und mit den Besuchen, den Veranstalter, wie auch die Bands zu unterstützen, da viele Konzerte in letzter Zeit mehr Besucher verdient gehabt hätten, als sich letztendlich eingefunden haben.

Line-up:
Danny Bryant (lead vocals, electric guitar)
Paul Mallatratt (bass)
Dave Raeburn (drums)
Lukas Bossardt (keys)
Marc Raner (guitars)
Finn Bradley (trumpet)
Alex Maddison (trombone)
Lauren Young (tenor saxophone)
Mark Wilkinson (baritone saxophone)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Danny Bryant
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Musiktheater Piano

Joe Bonamassa – 03.05.2022, Mitsubishi Electric HALLE, Düsseldorf – Konzertbericht

Es ist jetzt das dritte Mal, dass wir Joe Bonamassa in größerem Konzertrahmen beleuchten, zuletzt war es vor drei Jahren an gleicher Stelle wie an diesem Abend in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE. Mark Dehler von Netinfect Promotion hatte wie gewohnt klasse Arbeit im Rahmen der reibungslosen Akkreditierung geleistet, wir hatten tolle Plätze, quasi zentral und dicht an der Bühne. Herzlichen Dank hierfür! Gut 2.500 Zuschauer wollten Smokin‘ Joes aktuellem Programm an diesem Dienstag beiwohnen.

Pünktlich nach dem Einspieler von John Sebastians 70er-Nostalgiehithit ‘Welcome Back’ betrat der Protagonist in gewohnt weißem Hemd unter schickem Anzug mit seinem Weltklasse-Ensemble die Bühne, um direkt mit „Evil Mama“ und „Dust Bowl“ sich, seine Band und die anwesenden Leute, mit den ersten Soli auf Betriebstemperatur zu bringen. Wie gewohnt ging es in fließendem Wechsel an diversen E-Gitarren wie Gibson SG und ES, Les Paul (u. a. beim zum niederknienden Gary Moore-Cover „Midnight Blues“) , Fender Stratocaster und Telecaster zu Sache. 

Mit letztgenannter Gitarre performte er „The Heart That Never Waits“, das einzige Stück, das vom aktuellen Album „Time Clocks“ in die Setliste fand. Etwas schade, finde ich, man hätte gerne mehr aus diesem superben Werk gehört.  

Mehr als nur ein saitentechnischer Wasserträger war übrigens der uns auch gute bekannte Josh Smith, der dann gegen Ende immer mehr aufblühte und auch mit einigen Twins, Slides und Soli brillieren durfte.  Wie zum Beispiel beim, nach der Bandvorstellung stattfindenden, southern-rockigen „A Conversation With Alice“ oder dem launigen, in Bakersfield-Manier abgehenden „Lonely Boy“, bei dem die famose Nashville-Rhythmussektion mit Weltklasse-Drummer Greg Morrow (ich weiß garnicht, wieviele New Country-Scheiben ich schon reviewt habe, wo er partizipiert hat) und Steve Mackey (mit Spaß in den Backen), die beiden Gitarristen vor sich hintrieben.

Zu Urgestein Reese Wynans braucht man nicht viel zu erzählen, der klimperte wieder in allen Variationen (Orgel, E-Piano, Syhthie, HT-Piano) routiniert auf seinen beiden, über Eck stehenden Tasteninstrumenten. Nicht zu vergessen die beiden klasse aussehenden Backgroundsängerinnen Danielle De Andrea und Jade MacRae, die wieder ihre Aahs, Uuhs und Harmoniegesänge zum Besten gaben und auch in Sachen Synchron-Bewegungen, eine gute Figur abgaben.

Beim Finalstück des Haupteils „The Ballad of John Henry“ entlockte ‚Magier Joe‘ zunächst mit seinen Händen und dann mit bogenförmigen Bewegungen mit seiner Telecaster einem kleinen Kästchen berührungslos vibrierende Töne. Diese Effekte mit einem sogenannten Theremin sind allerdings nicht ganz neu und wurden schon von Jimmy Page auf dem Led Zeppelin-Uralt-Hit „Whole Lotta Love“ eingesetzt. Trotzdem natürlich ein schönes Motiv für unseren Knipser Gernot Mangold.

Die erste Zugabe gehörte dann Joe ganz allein. Da ließ er bei „Woke Up Dreaming“ ein wahres Gewitter auf der Akustischen ab, dass man Angst um seine Fingerkuppen haben musste. Das Finale eines insgesamt zwei Stunden währenden, superstarken Konzerts gab es dann mit dem von Joe und Will Jennings kreierten „Mountain Time“, das nochmals sehr atmosphärisches Southern Rock-Esprit à la Marshall Tucker Band versprühte und somit den überragenden Abschluss bildete.

Bereits ziemlich früh hatte es übrigens diesmal die Leute von den Stühlen gerissen und es wurde im Stehen mit gefiebert, geklatscht und dem Star temperamentvoll die Ehre erwiesen. Bonamassa, das muss man so klar sagen, hat den etablierten Platzhirschen des Blues-Genres längst den Rang abgelaufen. Insgesamt somit wieder eine große Show von Joe & Co. im Rahmen seiner Europa-Frühlings-Tournee, die danach in London (in der ehrwürdigen Royal Albert Hall) und Paris noch weitergeführt wird.

Line-up:
Joe Bonamassa (lead vocals, electric and acoustic guitar)
Steve Mackey (bass)
Reese Wynans (keys)
Greg Morrow (drums)
Danielle De Andrea (vocals)
Jade MacRae (vocals, percussion)
Josh Smith (electric guitar)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Joe Bonamassa
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Netinfect Promotion
Mitsubishi Electric HALLE, Düsseldorf

Dana Fuchs – Borrowed Time – CD-Review

Wer für ein Janis Joplin-Musical als Hauptakteurin verpflichtet wird, muss eine gute Stimme haben. Dass dies dann auch zweifelsohne bei Dana Fuchs der Fall ist, davon konnten wir uns vor gut vier Jahren, als diese Welt noch in Ordnung zu sein schien, live bei ihrem schweißtreibenden Gig im Dortmunder Musiktheater Piano überzeugen.

Da war sie musikalisch in der souligen Blues Rock-Szene unterwegs. Die in New Jersey geborene Protagonistin ist aber in Florida aufgewachsen. Für Psychologen ein klarer Fall – das muss, gerade bei Musikern, irgendwann einmal aufgearbeitet werden, wenn man quasi mit Lynyrd Skynyrd & Co. überall groß geworden ist.

Und tatsächlich wartet die Sängerin und Songschreiberin mit einem wirklich starken, Southern Rock-umwehten Album mit dem Titel „Borrowed Time“ auf. Zu Gute kommt ihr auch hier wieder, wie bereits oben erwähnt, ihre rauchig kratzige Stimme, die bei einer Frau am Mikro in diesem Genre praktisch Pflicht ist.

Für das Album hat sie sich ein wenig aus den Fängen vom musikalischen Langzeitpartner Jon Diamond gelöst, der auf diesem Werk allerdings weiter Gitarre spielt. In Sachen Produktion hat sie sich mit Bobby Harlow (Detroit Cobras, Samantha Fish) und Teddy Tudrick externe Hilfe ins Haus geholt, letztgenannter sorgt als zusätzlicher Saitenzupfer für den Southern-typischen E-Gitarrensound.

Das Werk ist umrundet vom Led Zeppelin-/Skynyrd-umwehten Opener „Double Down On Wrong“ und dem finalen Stomper „Star“, die beide so psychedelisch und wild daherkommen wie Danas prachtvolle Mähne. Zwischendurch gibt es dann  viel Southern Rock-Feeling, wo immer die typischen Einflüsse von Skynyrd („Blue Mist Road“ im Aufbau mit ein wenig „The Last Rebel“-Flair, „Nothing You Own“ mit toller „Tuesday’s Gone“-Reminiszenz), den Black Crowes (u. a. bei Save Me“) oder auch den guten alten Stones („Hard Road“, „Not Another Second On You“) durchschimmern. Bei den temperamentvolleren Sachen erinnert sie mich vom Gesang her oft an Sass Jordan.

Bei den langsameren Nummern wie dem herrlichen „Call My Name“ und dem Harp-getränkten „Lonely Lie“ schwebt Fuchs in rootsigen Sphären einer Lucinda Williams.  Das sich dynamisch steigernde Titelstück „Borrowed Time“ hätte zu früheren Zeiten auch in das Repertoire von einem John Mellencamp problemlos gepasst. 

Insgesamt eine schlaue Entscheidung von Dana, sich mal im Southern Rock zu beweisen. Das ist ihr vollkommen gelungen und sie wird mit dieser tollen Scheibe ihre etatmäßige Anhängerschaft aus dem Blues-Bereich sicherlich um eine erhebliche Anzahl von Leuten aus der Südstaaten Rock-Fraktion erweitern, die ihr zudem garantiert viel Respekt für diese famose Leistung zollen werden. Sie heißt also nicht umsonst mit Nachnamen Fuchs!

Ruf Records (2022)
Stil: (Southern) Blues Rock

Tracks:
01. Double Down On Wrong
02. Blue Mist Road
03. Call My Name
04. Save Me
05. Curtain Close
06. Hard Road
07. Borrowed Time
08. Nothing You Own
09. Not Another Second On You
10. Lonely Lie
11. Last To Know
12. Star

Dana Fuchs
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Ruf Records

Gerry McAvoy’s Band Of Friends – 21.04.2022, Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbilder

Line-up:
Jim Kirkpatrick (lead vocals, electric guitar)
Paul Rose (electric guitar)
Gerry McAvoy (bass, lead vocals)
Brendan O’Neill (drums)

Bilder: Adam Zegarmistrz Glagla

Band Of Friends
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Musiktheater Piano, Dortmund