Arkansas Dave – Live At Music In The Park – Montreux Jazz Festival – CD-Review

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Viele bekannte Musiker haben im Laufe ihrer Karriere die Einladung zum renommierten Montreux Jazz Festival genutzt, um den Auftritt als Live-Scheibe zu veröffentlichen, wie z.B. Van Morrison, Canned Heat, Deep Purple.

Dass der US-amerikanische Blues Rocker, Arkansas Dave, das Montreux Konzert vom 05. Juli 2018 bereits als sein zweites Album auf den Markt bringt – das Solo Debüt war damals gerade erst erschienen – lässt die schnell gereifte Überzeugung vermuten, dieser Auftritt vor einem verwöhnten und kritischen Publikum rechtfertige den Ruf auf die angesehene Bühne.

Der aus Little Rock, Arkansas, stammende und nach Austin, TX, „ausgewanderte“ Gitarrist, Sänger und Songwriter, Dave Pennington wollte diese Live-Aufnahme, nach eigener Aussage, als den Höhepunkt einer 25 Shows umfassenden Europa Konzertreise, unbedingt veröffentlichen. Das Album zeigt eine hervorragend eingespielte Band, mit großer Bläser Combo, die durchgängig den Sound von Arkansas Dave begleitet.

Nach der Ansage durch den Veranstalter beginnt Dave mit der vielversprechenden Begrüßung „We play some Rock ’n‘ Roll“ und setzt diese Ankündigung sofort zielstrebig mit „Bad To Being Good“, einer schnellen Rock Nummer, und dem folgenden „Think Too Much“ – beides vom selbst betitelten Solo Album – unmittelbar in die Tat um.

„Come Back To Me“, ein ebenfalls schöner, bläsergestützter Blues, bildet anschließend den Übergang zu „Bad Water“, einem großartigen Blues-Rock-Song, dessen schneller Refrain im Wechsel mit den langsamen Gesangspassagen in der 7-Minuten Live-Fassung bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Interpretation des Tom Waits Songs „Chocolate Jesus“ ist eine ambitionierte Aufnahme, inklusive passender Bläser- und Gitarrensoloarbeit.

Das etwas an „The Doors“ angelehnte „Squeaky Clean“, wirkt durch seinen wiederkehrenden, dominanten Sprechgesang in Form eines eigenwilligen Blues-Tracks und erinnert damit an „alte Zeiten“. Als schöner Soul-Blues kommt „The Wheel“ angerollt, und leitet über in den langsamen Blues-Song „Rest Of My Days“, der erneut die Stärke der eingespielten Background-Bläser-Truppe unter Beweis stellt. Dieser fette Bläser-Sound wird auch auf „Honey Bee“, einem Stück von Tom Pettys „Wildflowers“-LP fortgesetzt, das als Blues-Rock-Version für das Konzert typisch ist.

Dies gilt ebenso für das treibende Medley „Black Draws/Let’s Have A Party“, das gegen Ende des Gigs als schneller Rock’n’Roll-Song konzipiert ist und die Band in eine intensive Jam-Session führt. Der eigentliche Abschluss-Track „On My Way“ wird als starker Texas-Blues-Boogie im Stile von Canned Heat auf den Punkt gebracht; leider kommt hierbei die Vorstellung der einzelnen Band-Mitglieder mit ihren persönlichen Solo-Einsätzen etwas zu kurz.

Insgesamt ist das Album „Arkansas Dave In Concert“ die gelungene Performance einer noch jungen Blues-Rock-Formation, die ihre eigene musikalische Ausrichtung auch nach dem zweiten Longplayer und prominenten Einfluss-Effekten hoffentlich noch weiter zielstrebig konsequent ausbauen kann.

Big Indie Records (2019)
Stil: Blues, Country

Tracklist:
01. Intro
02. Bad At Being Good
03. Think Too Much
04. Come Back To Me
05. Bad Water
06. Chocolate Jesus
07. Squeaky Clean
08. The Wheel
09. Rest Of My Days
10. Honey Bee
11. Diamonds
12. Black Draws/Let’s Have A Party
13. On My Way

Arkansas Dave
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Ben Poole – 17.11.2019, blues, Rhede – Konzertbericht

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„Vor einem Jahr war Ben Poole das erste Mal da. Wer nicht zugegen war, hatte echt was verpasst, ein Mega-Konzert.“ So begrüßte André Knoch die Gäste in seiner Location. Ben Poole hatte fünf Konzerte in fünf Tagen hinter sich und freute sich zum Tourabschluss in Deutschland wieder im blues in Rhede zu sein.

Diesmal war er als Trio gekommen, um seine neue Live Doppel-CD vorzustellen. Die hatte er mit Wayne Proctor (u. a. früher King King) an den Drums und Steve Amadeo (u. a. Aynsley Lister) am Bass eingespielt . In Rhede stand er mit diesen hochkarätigen Musikern auf der Bühne. Mit „Take It No More“ legten sie sofort richtig los. Ben Poole, in großer Spiellaune, legte sich richtig in die Saiten. Vom ersten Stück an gab es lange intensive Gitarrensoli.

Besonders bei „Don’t Cry For Me“ zeigte er viel Emotion beim Gitarrenspiel und bezog auch seinen Basser stark mit ein. „Let’s have some fun tonight“ kündigte er an und unterhielt sein Publikum mit Späßen, ausgefeiltem Spiel und viel Spontanität. Nach einer Stunde und einer kurzen Pause stellte er seinen engen Freund Guy Smeets vor. Wie auch vor einem Jahr spielte der junge Gitarrist mit ihm gemeinsam den rockigen Blues.

Dabei begeisterten beide vor allem mit einem Cover von Eric Claptons „Old Love“. Bei diesem Song, den Ben seinem Tourmanager und Fahrer Mike widmete, verloren sich beide in eindringlichen Soli auf ihren Arbeitsgeräten. Guy Smeets setzte sich dabei auf die Bühnenkannte und spielte ganz leise sein Solo, eine besondere Stimmung. Auch das Freddy King-Stück „Have You Ever Loved A Women“ durfte nicht fehlen.

Einer der Höhepunkte war sicherlich „Too Tired“. Wie im Original von Gary Moore und Albert Collins wechselten sich hier die beiden Gitarristen ab. Ben Poole und Guy Smeeds lieferten sich bei dem knapp 10 minütigen Stück intensive Gitarrenbattles und zeigten dabei beide ihr ganzes Können samt ihrer ungemeinen Spielfreude.

Zusammen mit Wayne Proctor und Steve Amadeo hat Ben eine Traum-Besetzung gefunden, die die reichlich erschienenen Besucher begeisterte und mit viel Applaus bedacht wurde. Nach knapp drei Stunden Spiel und Späßen endete der Abend für die Besucher des blues.

Line-up:
Ben Poole (lead vocals, electric guitar)
Steve Amadeo (bass)
Wayne Proctor (drums)
Special guest:
Guy Smeets (guitars, bgv)

Text und Bilder: Martina Middeke

Ben Poole
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Blues Rhede

Myles Goodwyn – Friends Of The Blues 2 – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

Myles Goodwyn ist in den Staaten als Leadsänger und Gründungsmitglied der 1969 gegründeten kanadischen Rockband April Wine, die in Europa leider keine großen Erfolge erzielen konnte, bekannt geworden. Zusätzlich wandelt er auch auf Solopfaden und produzierte 2018 sein preisgekröntes Album „Friends Of The Blues“. Der Erfolg inspirierte ihn wohl jetzt ein Nachfolgealbum zu veröffentlichen.

„Friends Of The Blues 2“ folgt dem selben Konzept wie die Vorgängerscheibe, nämlich mit unterschiedlichen, aber erlesenen Bluesmusikern, wie z. B. Steve Segal und John Campelljohn, ein abwechslungsreiches Bluesalbum zusammenzustellen. Die 14 Songs der Scheibe bieten musikalische Leckerbissen von vornehmlich entspannten Charakter, vielfach mit deutlichen Anleihen aus dem Swing und mit reichlich Klaviergeklimper (was nicht despektierlich gemeint ist, sondern absolut toll zur Gesamtstimmung des Albums passt).

Zu den swingbeeinflussten Songs gehören der relaxte Opener „Hip Hip“, das mit schönen Background Vocals ausgestattete „Like A Dog Ain’t Had It’s Day“, der Bobby Womack-Klassiker „All Over Now“, sowie der Midtempo-Rock & Roller „Speedo“ mit zündenden Saxophon-Einlagen.

Es folgen ein traditioneller Blues „You Got It Bad“ und „Fish Tank Blues“ mit John Campelljohn an der Slidegitarre sowie im weiteren Verlauf der sehr gefühlvolle Slow Blues „Being Good (Won’t Do Us Any Good Tonight)“, im Duett vorgetragen von Myles Goodwyn zusammen mit der Bluessängerin Angel Forrest und das balladeske „I Love My Guitar“.

Aber auch ein flotter, in die Beine gehender, Boogie Woogie findet sich zwischen den Tracks. In „Help Me Baby“ geben Bill C. Stevenson am Piano und Steve Segal an der Gitarre den rasanten Rhythmus vor.

Sehr schön ist ebenfalls der Chicago-Style Blues „I Saw Somone That Wasn’t There (And It Was You)“. Der absolute Knaller ist allerdings der originelle Bonus Track „Even Singing Cowboys Get The Blues“, ein von Goodwyn gejodelter Country-Song! Allein hierfür lohnt sich die Anschaffung des Albums … eine solche Perle dürfte es wohl kaum ein zweites Mal geben.

„Friends Of The Blues 2“ ist also ein gelungenes Album, das man sich jetzt an den länger werdenden Abenden immer wieder gern zwecks Entspannung anhören wird. Es enthält Material für fast jede musikalische Vorliebe aus den weiten Gefilden des Blues. Swing, Slow Blues, Chicago Blues und Country lassen keine Wünsche offen.

Das Album kann seit dem 25.10.2019 beim Händler eures Vertrauens erworben werden. Es lohnt sich!

Label: Linus Entertainement (2019
Stil: Blues

Tracks:
01. Hip Hip
02. Like A Dog Ain’t Had It’s Day
03. All Over Now
04. You Got It Bad
05. Fish Tank Blues
06. Speedo (Revisited)
07. Daddy Needs New Shoes
08. Being Good (Won’t Do Us Any Good Tonight)*
09. I Love My Guitar
10. Help Me Baby
11. When Your Ship Came In (I Was At The Train Station Drinking)
12. Sick And Tired (Of Being Sick And Tired)
13. I Saw Somone That Wasn’t There (And It Was You)
14. Even Singing Cowboys Get The Blues (Bonus Track)

Myles Goodwyn
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Troy Gonyea – Click Click Spark – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

Bereits mit dreizehn Jahren besaß Troy Gonyea seine erste Gitarre und stand schon im jugendlichen Alter mit Bluesgrößen wie Muddy Waters und Buddy Guy zusammen auf der Bühne. Später folgten dann noch gemeinsame Gigs mit so legendären Musikern wie z. B. Booker T. Jones und Kim Wilson. Im Laufe der Zeit wurden ihm deshalb auch Grammy-, Blues Music Award- und Bosten Music Award Nominierungen zu teil.

Mit „Click Click Spark“ stellt Troy Gonyea nun seine neue Live-CD, 2018 aufgenommen in „Nick’s“, einem Club im Retrostil in Worcester, Massachusetts, vor. Insgesamt gehören die neun Stücke des Album sicherlich in die große Schublade des Rock & Roll. Die einzelnen Songs spiegeln allerdings eine enorme musikalische Vielfalt wieder, bedienen sie doch ganz unterschiedliche Spielarten dieser Sparte. Troy Gonyea spannt einen musikalischen Bogen von äußerst flotten Rock & Roll-Nummern im Stil der 50’ger Jahre über schweißtreibende Boogie-Riffs hinweg bis hin zum Slow Blues.

Folgerichtig hat Gonyea seine Band in klassischer Besetzung mit Kontrabass, Keys und Schlagzeug zusammengestellt. Er selbst steuert Mundharmonika, Gesang und natürlich die Gitarre bei.

Nach einer kurzen Ansage geht der Livemitschnitt dann sofort mit dem mitreißenden Rock & Roll-Stampfer („Curl Up And Die“), wie ihn auch Little Richard & Co nicht besser hätten spielen können, in die Vollen. Einen typischen Vertreter des Chicago-Style Blues stellt das sich anschließende ruhigere „That’s Why I’m Crying“ dar, in dem sich Goneya im Mittelteil des Songs regelrecht an seiner Gitarre abarbeitet.

Auch mit dem nächsten Song setzt Troy das geruhsame Setting fort. „As I Am“ ist eine wunderschöne, soulige Ballade, die stellenweise Erinnerungen an Joe Cockers „With A Little Help From My Friends“ hervorruft. Zumindest den älteren unter uns dürfte auch „Bring It On Home“ von Led Zeppelins zweitem Album noch bestens bekannt sein. Troy Goneya interpretiert den Song mit seinem Mundharmonikaspiel auf eine überraschend gelassene Art neu.

Dass er auch die Slide-Gitarre aufs vortrefflichste beherrscht, beweist er im darauffolgenden, mit verzweifelt leidender Stimme gesungenen 9-minütigen Slow Blues „Tell Heaven“, einfach klasse!

„Slop Georgia“, ein rasanter Boogie-Woogie, knüpft wiederum an die Rock & Roll-Mucke der Mitte des letzten Jahrhunderts an. Fetzig und richtig gut zum Abzappeln! Da kommt dann die nächste Nummer („Jumping At Shadows“), ein stimmiger Low Down Blues mit viel Gitarrenwerk, gerade recht, um Kräfte zu sammeln, bevor es mit dem letzten Track des Albums nochmals richtig zur Sache geht. Mit „I Am Feeling So Good“ liefert Gonyea dann zum Abschluss einen ungestümen Boogie zum Niederknien ab.

„Click Click Spark“ ist sicherlich die Quintessenz aus Gonyeas bisherigem Schaffen und allem, was er im Laufe seines Musikerdaseins aus der Zusammenarbeit mit den Großmeistern des Blues gelernt hat. In meinen Augen verdient der Silberling 5 Sterne und eine unbedingte Kaufempfehlung!

Label: Lotus Eater Records (2018)
Stil: Rock & Roll, R&B, Boogie, Blues

Tracks:
01. A Few Words From Our Charming Host
02. (Do The) Curl Up And Die
03. That‘s Why I‘m Crying
04. As I Am
05. Bring It On Home
06. Tell Heaven
07. Georgia Slap
08. Jumping At Shadows
09. I Am Feeling So Good (Owed T‘ Don)

Troy Gonyea

Biscuit Miller And The Mix – Chicken Grease – CD-Review

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Man sieht Biscuit Miller (lead vocals, bass) und seinen Mitspielern Doctor Love (drums, vocals, stethoscope), Bobby B. Wilson (guitars, vocals) und Alex ‚Southside‘ Smith (guitars, vocals) auf dem bunten Cover, den Spaß, den sie beim Erstellen dieses Werkes namens „Chicken Grease“ hatten, förmlich an.

Lustig musizieren, danach im nächsten guten Fast Food-Restaurant ein paar leckere Chicken Wings oder -Nuggets frisch aus der Friteuse knabbern –  so lässt es sich leben! Lesern aus unserem Dunstkreis dürfte das Quartett vom beliebten Grolsch Blues Festival in Schöppingen bekannt sein, wo sie dieses Jahr ihren Auftritt hatten.

Produziert wurde das nun mehr vierte Album von Ben Elliott und den uns vom letzten Allman Betts Band-Konzert im Kölner Yard Club bekannten John Ginty, der dem Sound mit verschiedensten Tastenvariationen (Hammond B3, Vintage Vibe Electric Piano) und Percussion-Zugaben, weitere Farbtupfer verpasst.

Ein weiterer Gastmusiker, der hier auffällig seine Spuren hinterlässt, ist Marcus Randolph (Robert Randolph and the Family Band – dort eigentlich Drummer), der hier auf dem texas-bluesigen „609“ und „Chicken Grease“ mit surrenden Lap Steel-Einlagen glänzt.

Eine gewisse Passion für die Gesangart eines James Browns und seinem treibenden Groove offeriert Miller bei funkig-souligen Tracks wie dem Opener „Here Kitty Kitty“, „Two Legged Dog“ (beide mit launigen der Harmoniegesängen der anderen Mitstreiter), dem Titelstück „Chicken Grease“ oder dem abschließenden „Get Ready“.

Der Vierer kann es allerdings auch ruhig und atmosphärisch. Mit „Lonely Road“, „Watching You“ und Creeping“ gibt es gleich drei packende Slowblues-Songs, bei denen besonders die beiden Gitarristen Wilson und Smith, ihre E-Gitarren-Saitenkünste in den Soli ausleben können.

Am Rest, mit dem bereits erwähnten „609“, „Take A Ride“ (erinnert ein wenig an „One Way Out“ der Allman Brothers) und dezent „Southern Woman“ dürften auch Southern Rock Blues-Freunde (zum Teil dank Gintys filigranem Hammond-Spiel), Gefallen finden.

Insgesamt ist „Chicken Grease“ besonders durch die spürbare Musizierfreude, aber auch die geschickte Songanordnung, eine kurzweilige und abwechslungsreiche Scheibe geworden. Mit Biscuit Miller und seinen ‚Mixern‘ gibt es deshalb auf ihrem neuen Werk so gut wie kein Hühnchen zu rupfen!

American Showplace Music (2019)
Stil: Blues & More

Tracks:
01. Here Kitty Kitty
02. 609
03. Lonely Road
04. Two Legged Dog
05. Chicken Grease
06. Watching You
07. Take A Ride
08. Southern Woman
09. Creeping
10. Get Ready

Biscuit Miller And The Mix
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Beth Hart – War In My Mind – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

Beth Hart hat nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens gestanden. Eine schwierige Kindheit, ein spielsüchtiger Vater, Drogenprobleme und ihre, wie sie offen zugibt, manisch-depressive Erkrankung sowie der frühe Verlust ihrer Schwester haben sie über die Jahrzehnte geformt.

Inzwischen ist die Sängerin gereift und präsentiert nun mit 47 Jahren ihr wohl persönlichstes Album. Auf „War In My Mind“ verarbeitet sie die Berg- und Talfahrten ihres Lebens. In den Songs gibt sich Beth Hart roh und ungeschminkt, die Tracks wirken deshalb auch sehr kraftvoll und authentisch.

Fast alle Songs kommen in ihrer Grundtendenz einerseits eher nachdenklich daher, reißen aber andererseits den Zuhörer dank ihrem virtuosem Klavierspiel und einfühlsamen Gesang auch immer mit. Auf jeden Fall besticht das Album nicht nur musikalisch, sich mit den Lyrics auseinander zu setzen lohnt sich ebenfalls. Insofern ist es schade, dass, zumindest der für das Review vorliegenden Demoversion des Albums, kein Booklet mit den Songtexten beiliegt.

Hier eine kurze Beschreibung einiger Songs auf dem Album:

Der Opener „Bad Woman Blues“ – er handelt von einer durchtriebenen Frau, die sich dessen aber nicht schämt – bietet ein gospelartiges Intro, welches sich zu einem rhythmisch groovenden Track entwickelt.

In der sich zu einer epischen Hymne entwickelnden Klavierballade „War In My Mind“ verarbeitet Beth Hart ihre jahrelange Alkoholsucht und das Gefühl mit dem Leben nicht mehr klar kommen zu können.

Um Schmerz, Kampf und Liebeskummer geht es auch in dem leicht jazzig beginnenden Song „Without Words In The Way“, während „Let It Grow“ davon handelt, in Zeiten der Hoffnungslosigkeit diese zu überwinden, ein froh stimmendes Stück mit einem tollem Gospelchor im Background. Auch „Try A Little Harder“ kommt flott und lebensbejahend daher. Das Stück versucht ein Bild der Spielhöllen in Las Vegas zu zeichnen und spielt auf die Glücksspielsucht ihres Vaters an.

Ihrer früh verstorbenen Schwester Sharon hat Beth Hart mit dem Midtempostück „Sister Dear“ ein Denkmal gesetzt, welches entfernt an Marty Webbs „Tell Me On A Sunday“ erinnert. Ganz andere Einflüsse treten in „Spanish Lullabies“ zutage. Wie der Titel vermuten lässt, spielen hier spanische Gitarrenklänge und leichte Flamenco Rhythmen eine tragende Rolle.

Geradezu aus einem James-Bond-Film entstammen könnte hingegen der Slowblues „Rub Me For Luck“, während das gut tanzbare „Sugar Shack“ mit seinem Discotouch eine Reminiszenz an die 70’er Jahre des letzten Jahrhunderts ist.

Ihre jahrelange Drogensucht hatte Beth Hart nicht zuletzt durch ihren christlichen Glauben überwunden, in der Ballade „Thankful“ bringt sie nun ihre Dankbarkeit und ihren Glauben sehr gefühlvoll zum Ausdruck.

Über ihr Album sagt Beth Hart selbst, dass sie auf keinem anderen ihrer Werke sie so sehr sie selbst war. Diese Aussage stimmt absolut. Mit „War In My Mind“ liefert die Sängerin ein großartiges Album ab, welches für sie selbst offenbar ein Stück weit Therapie, auf jeden Fall aber Befreiung ist und für den Hörer zwölf abwechslungsreiche Songs bereit hält.

Mascot Label Group (2018)
Stil: Blues, Singer/Songwriter

01. Bad Woman Blues
02. War In My Mind
03. Without Words In The Way
04. Let It Grow
05. Try A Little Harder
06. Sister Dear
07. Spanisch Lullabies
08. Rub Me For Luck
09. Sugar Shack
10. Woman Down
11. Thankful
12. I Need A Hero

Beth Hart
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Jimmy Carpenter – Soul Doctor – CD-Review

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Review: Stephan Skolarski

Was es bedeutet, in verschiedenen Bands über 35 Jahre „On The Road“ das Musik-Business von der Pike auf zu erlernen, das kann der Blues-Musiker Jimmy Carpenter begeistert erzählen und musikalisch aufbereiten. Auf seinem vierten Solo-Album „Soul Doctor“ kommt der US-amerikanische Saxophonist, Singer-Songwriter und Arrangeur jedenfalls dermaßen in Fahrt, dass es den geneigten Hörer gerne mal komplett vom Hocker reißt – entsprechende Lautstärke vorausgesetzt.

Die 10 Tracks des Studio-Longplayers, davon sieben Eigenkompositionen – von Carpenter selbst arrangiert und produziert – verbreiten eben jenen virtuosen, klassischen Soul-Blues-Sound, der immer wieder für eine Überraschung gut ist. Bereits der Titeltrack „Soul Doctor“ verneigt sich zu Beginn vor den vielen Vorbildern des Soul-Blues im typischen Rhythmus und durch Carpenters ausgeprägte Vocals; E-Gitarre und Sax bringen den Aufreißer zusätzlich auf Touren. Das Songwriter-Talent wird auch beim stimmungsvollen Memphis-Soul-Stück „When I Met You“ nochmals deutlich, wenn die Horn-Section im 60er Soul-Sound einsetzt und ein Touch von Van Morrison überschwappt.

Mit dem anschließenden Blues-Shuffle „Wild Streak“ folgt ein weiteres Highlight – Carpenters herrliche Sax-Einlage und Mike Zitos rasantes Slide – Solo inklusive (ein 5-minütiger Muntermacher für das Frühstücksradio). Im gleichen Stil geht der Longplayer zum nächsten Track über: „Love It So Much“ ist eine perfekt arrangierte Nummer im New Orleans-Groove, dessen beeindruckender Bläser-Sound funky im Dr. John-Stil nachwirkt.

Der folgende Slow-Blues „Need Your Love So Bad“ wurde schon erfolgreich von Fleetwood Mac gecovert (Original-Titel von Little Willie John) und bekommt bei Carpenters Version ein wunderbar dynamisches Tenor-Sax-Solo obendrauf, wie auch der ungemein fröhliche Funk-Jazz-Track „Wanna Be Right“ im Anschluss.

Einen schönen Übergang bildet das Cover der alten Ray Charles Komposition „One Mint Julep“ als ebenso funkiges, Saxophon – getriebenes Instrumentalstück, das vom schnellen „Wrong Turn“ im Südstaaten-Blues-Rock und wilden Slide- und Harmonica-Solos abgelöst wird. Dabei kann man die Spielfreude der großen Begleitband förmlich spüren – ein unbedingter Anspieltipp des Albums.

Dieses kommt mit dem Instrumental „LoFi Roulette“ beinahe etwas zur „Ruhe“, wobei schöne Solos von Sax, E-Gitarre und Hammond B3 in Form einer „familiären“ Jam-Session im Ohr bleiben. Einen würdigen Abschluss findet der „Soul Doctor“ in einer umwerfend lässigen Cover-Version von Eddie Hintons „Yeah Man“, das mit seiner optimistischen Botschaft die mehr als gelungene Produktion abrundet.

Jimmy Carpenters kraftvoll-swingende Platte „Soul Doctor“ beweist, dass er ganz im Soul-Blues-Sektor „zu Hause“ ist und mit seinem musikalischen Charme und den spritzigen Arrangements begeistern kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Blues-Community auch hier verstärkt auf ihn aufmerksam wird – dieses Album verdient Respekt!

Gulf Coast Records (2019)
Stil: Soul, Blues, Rock

Tracks:
01. Soul Doctor
02. When I Met You
03. Wild Streak
04. Love It So Much
05. Need Your Love So Bad
06. Wanna Be Right
07. One Mint Julep
08. Wrong Turn
09. LoFi Roulette
10. Yeah Man

Jimmy Carpenter
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Giles Robson – Don’t Give Up On The Blues – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

Bereits zwei Jahre nach seinem erfolgreichen Debütalbum „For Those Who Need The Blues“ spielte Robson zusammen mit Grammy-Gewinner Joe Louis Walker und dem virtuosen Pianisten Bruce Katz, der auch für das neue Opus wieder in die Tasten greift, das beachtenswerte, rein akustische Album „Journeys To The Heart Of The Blues“ ein und veröffentlichte es über das legendäre Chicagoer Label Alligator Records.

Er ist damit der erste europäische, oder besser gesagt britische, Bluesmusiker, der bei diesem traditionsreichen Label erschienen ist. Eine Ehre für den inzwischen als besten, lebenden Bluesharmonikaspieler gehandelten Briten. So wundert es auch nicht, dass seine Europatourneen 2018 und 2019 komplett ausgebucht waren.

Und nun sein neuestes Werk „Don’t Give Up On The Blues“. Auch auf diesem Longplayer gibt’s wieder zündenden „Old School“ Blues“, angetrieben von vorwiegend elektrischen Gitarrenriffs und natürlich Giles’ wild-virtuosem Harp-Spiel.

Die Songs bewegen sich zwischen Nummern im Chicago-Style („Land To Land“, „Show A Little Mercy“ oder „Hey, Hey Now!“) und flotten Boogie-Woogie Stampfern, wie z. B. dem namensgebenden Titelsong „Don’t Give Up On The Blues“ und „Boogie At The Showplace“, einem reinen Instrumentalstück mit schön differenzierter Harp, bzw. dem flotten Schwofer „That ‚Ol Heartbreak Sound“. Ohrwurmqualitäten hat sicherlich der Song „Damn Fool Way“, nicht zuletzt auch wegen der hookigen Drumline, die sich durch das ganze Stück zieht.

Zwischendurch gibt’s aber auch ganz klassische Bluesvariationen mit Piano-Einlagen auf die Ohren („Your Dirty Look & Your Sneaky Grin“, „Fearless Leaders“ und der Rausschmeißer „Way Past Midnight“).

Insgesamt liefert Giles Robson mit seinem neuen Album, das ab dem 20.09.2019 in die Läden kommt, solide bluesige, abwechslungsreiche Hausmannskost mit beherrschender Mundharmonika und vielfach klassischen Pianoeinlagen ab. Die Bluesharp muss Mann/Frau also mögen, um an dem Album Gefallen zu finden, und das nicht nur ab und zu. Mir persönlich hat die Scheibe recht gut gefallen, wenngleich sie ab und an ruhig etwas „dreckiger“ und rauer rüber kommen könnte.

American Showplace Music (2019)
Stil: Blues

Tracks:
01. Land To Land
02. Don’t Give Up On The Blues
03. Damn Fool Way
04. Your Dirty Look & Your Sneaky Grin
05. Show A Little Mercy
06. Boogie At The Showplace
07. Fearless Leaders“
08. Hey, Hey Now! Chicago
09. Giles’ Theme
10. Life, With All Its Charms
11. That ‚ol Heartbreak Sound
12. Way Past Midnight

Giles Robson
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Charley Crockett – The Valley – CD-Review

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Review: Michael Segets

Charley Crockett hatte vergangenen Monat in der Kulturrampe im Rahmen seiner diesjährigen Europatournee Halt gemacht. Die letzten Konzerte in Spanien sind gerade gelaufen und die nächsten in den Vereinigten Staaten angekündigt. Nicht nur, wenn Crockett auf Konzertreise ist, erscheint er als rastloser Geist. Bereits als Jugendlicher trampte er durch die Staaten, lebte später in Europa und Afrika.

Ständig on the Road charakterisiert er seine selbst gewählte Lebensweise auf „The Way I’m Livin‘ (Santa Rosa)“ oder „Motel Time Again“. Ebenfalls autobiographische Züge trägt der Titelsong des neuen Albums „The Valley“. Bei ihm schildert Crockett seine Herkunft und die Anfänge seiner Sehnsucht, die ihn immer wieder in die Ferne zieht.

So unstet sein Lebenswandel auch erscheint, so bleibt er doch musikalisch auf seiner Linie, die zwischen Country und Blues liegt. Hatte er sich auf seinem Chart-Erfolg „Lil G.I.‘s Blue Bonanza“ (2018) dem Blues zugewandt, schlägt die Nadel bei „The Valley“ wieder stärker in Richtung Country aus, was sich ja bereits bei der Show in der Kulturrampe abzeichnete.

Da sind schnellere Varianten vorhanden, wie das einprägsame „Big Gold Mine“, oder auch langsame, wie „10,000 Acres“ und „Change Yo‘ Mind“. Die meisten Country-Nummern (u. a. „Excuse Me“ oder „Maybelle“), bewegen sich aber im mittleren Tempo. Die Titel orientieren sich von Machart und Instrumentalisierung mit Geige, Steel Pedal und Slide an den Genreklassikern. Sie haben den typischen Twang. Den erzielt Crockett auch auf „River Of Sorrow“, bei dem er Orgel und Trompete einbaut.

Unter den Country-Songs, die dem herkömmlichen Muster folgen, heben sich „It’s Nothing To Me“, auf dem Crockett etwas tiefer singt, und „Borrowed Time“ besonders hervor. Die Single, die Crockett zusammen mit Evan Felke (Turnpike Troubadours) geschrieben hat, glänzt durch einen sofort ins Ohr gehenden Refrain, auf dem Crocketts besonderer, metallischer Gesang hervorragend zur Geltung kommt.

Intensiv sind die beiden Songs „5 More Miles“ und „7 Come 11“. Bei ihnen wendet sich Crockett mehr seiner bluesigen Seite zu. „If Not The Fool“ ist in zwei Versionen auf dem Album vertreten. Die längere Version enthält ein gedämpft schnarrendes Trompetensolo, unterscheidet sich aber sonst nicht wesentlich von der anderen. Selbst in der Langversion knackt der langsame Blues nicht die vier Minutenmarke. Crocketts Stücke sind sowieso meist sehr kurz und selten länger als drei Minuten.

Schließlich findet sich ein vom Banjo begleiteter Folksong auf der Scheibe, der die Legende um John Henry aufgreift. Mit „9 Pound Hammer“ reiht sich Crockett ebenbürtig in die Tradition von Pete Seeger, Leadbelly oder Johnny Cash ein. Mit ihm erhöht Crockett die Klangvarianz auf seinem Longplayer, der insgesamt von ähnlich aufgebauten Country-Nummern geprägt wird.

Die Differenzierungen im Country-Bereich stellen ja eine Wissenschaft für sich dar. Ich habe letztens gelesen, dass es so etwas wie New-Traditional-Country gibt. Die Bezeichnung trifft die Mehrzahl der Songs von Crockett auf „The Valley“ ganz gut. Dabei gelingen ihm einige sehr schöne, eingängige Genrebeiträge. Tendenziell stechen aber die starken Titel mit Blues-Einschlag auf dem Album hervor. Sie bringen Abwechslung in das Werk und bleiben von ihm eher im Gedächtnis.

Son Of Davy / Thirty Tigers
Stil: Country, Blues

Tracklist:
01. Borrowed Time
02. The Valley
03. 5 More Miles
04. Big Gold Mine
05. 10,000 Acres
06. The Way I’m Livin‘ (Santa Rosa)
07. 7 Come 11
08. If Not the Fool (Long Version)
09. If Not the Fool (Short Version)
10. Excuse Me
11. It’s Nothing To Me
12. Maybelle
13. 9 Pound Hammer
14. River Of Sorrow
15. Change Yo‘ Mind
16. Motel Time Again

Charley Crockett
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Andreas Diehlmann Band – Point Of No Return – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

An Andreas Diehlmann kommt man nicht mehr vorbei, wenn es um gut gemachten, ehrlichen Blues und Bluesrock made in Germany geht. Seine Schaffenskraft scheint unerschöpflich: das Debüt Album „ADB“ aus 2017, 2018 dann „Your Blues Ain’t Mine“, Anfang des Jahres dann das zugehörige Live Album und nun seine neue Scheibe „Point Of No Return“, wiederum eingespielt mit seiner treuen Gefolgschaft Volker Zeller am Bass und Tom Bonn an den Drums.

Auch sein neuestes Werk bietet wieder ziemlich straighten Blues und Bluesrock mit kräftigen Basslinien und bluestypischen Gitarrenriffs. Neun starke Songs (alles Eigenkompositionen ohne Coversongs) mit einer Spieldauer von knapp 45 Minuten hat Andreas Diehlmann in seinem Kasseler Mountain Meadow Studio diesmal auf den Silberling gebrannt. Allerdings ist die neue Scheibe, im Vergleich zu den Vorgängern, mitunter durchaus etwas härter und rockiger geraten.

Zunächst aber geht es mit der Oldschool Bluesnummer „You Are My Woman“ los, die die Verzweiflung nur so ausstrahlt, was durch Diehlmanns rauchig-raue Stimme noch verstärkt wird. Mit „Point Of No Return“ zeigt er dann, dass er auch die harte Tour musikalisch beherrscht. Ein toller Bluesrocktrack mit quietschend verzerrten Gitarrenriffs.

Ansonsten gibt’s noch einen schönen Klammerblues mit dem Titel „Don’t Go“ sowie das traditionell angelegte „I’m A King Bee“, während die Freunde einer etwas härteren Gangart bei den restlichen Songs „Sweet Mama“, „Nothing Like The Blues“, Here Comes The Rain“ oder auch „Deadman Walking“ (mit leicht psychedelisch anmutendem Intro) auf ihre Kosten kommen. „Long Forgotten Nightmare“ fällt ebenfalls in diese Kategorie, ein herrlicher Texas-Rock Stampfer in bester ZZ Top-Manier, neben dem Blues „I‘m A King Bee“ mein persönliches Highlight der CD.

„Point Of No Return“ ist ein kraftvolles Album mit dem sich Andreas Diehlmann und seine Band nun endgültig in die Oberliga, nicht nur der deutschen, sondern auch der internationalen Bluesmusiker, gespielt haben. Mir persönlich hat es wahnsinnig gut gefallen und es ist selbst nach dem x-ten Hören nicht langweilig geworden. Die CD sollte also in keiner Sammlung der Blues- und Bluesrock-Afficinados fehlen.

Für erste Eindrücke könnt ihr auf der Facebook-Seite der Band in ein paar der Songs des Albums rein hören, auf dem Ladentisch liegt sie allerdings erst ab dem 13.09.2019, aber das ist ja schon bald.

Eigenproduktion (2018)
Stil: Blues/Blues Rock

Tracklist:
01. You Are My Woman
02. Point Of No Return
03. Don’t Go
04. Long Forgotten Nightmare
05. Sweet Mama
06. Nothing But The Blues
07. I’m A King Bee
08. Deadman Walking
09. Here Comes The Rain

Andreas Diehlmann Band
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