Ryan McGarvey – 11.05.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Nachdem Ernst Barten ja letzte Woche vor dem saustarken Band Of Friends-Gig die Katze aus dem Sack gelassen hatte, dass mit dem Schwarzen Adler zum Jahresende Schluss ist, sofern sich zeitnah kein Käufer findet, galt es, die sich nun abzeichnende ‚Abschiedstournee‘ in Sachen noch ausstehender Konzerte, ausgiebig zu genießen.

Mit Ryan McGarvey, den ich selbst, zu meiner eigenen Überraschung, letztes Jahr im Rückblick 2018, zum Konzerthighlight des Jahres auserkoren hatte, stand direkt der nächste Hochkaräter an.

Auffällig und positiv zu vermerken war, dass im sehr gut besuchten Adler, diesmal auch recht viele junge Leute vertreten waren. So war ich, ungewohnter Weise, tatsächlich gleich von drei jungen Damen, die vom Alter her, meine Töchter hätten sein können, umsäumt, die sich (vermutlich) brennend für das Gitarrenspiel des aus Albuquerque, New Mexico, stammenden Protagonisten, zu interessieren schienen…

Demnach wurde der Altersdurchschnitt – Bluesfreunde der natürlich wieder überwiegend vertretenen ‚Ü-50 & Mehr‘-Generation mögen mir diese Spitze bitte verzeihen – auf ca. rekordverdächtige 49 Jahre gesenkt. Aber Spaß beiseite, wäre das ein neuer (begrüßenswerter) Trend, wäre dies auch ein vielversprechendes Signal in Richtung potentieller Käufer der Location.

Kommen wir aber nun zum Konzert. McGarvey hatte diesmal auf seinen schon zu früheren Zeiten für ihn aktiv gewesenen Drummer Logan Miles Nix zurückgegriffen, der mit seiner glanzvollen kräftigen Performance, mit zum Gelingen dieser insgesamt schon fast brachial anmutenden Heavy Blues-Vorstellung, erheblich beitrug.

Neu am Bass, Ryans Freund aus Kindertagen, Artha Meadors, der sich am 5-saitigen Bass, ‚mannschaftsdienlich‘ einfügte, und sich McGarveys agiler Körpersprache bei so mancher kraftvollen Passage anpasste (heftiges synchrones Rauf- und Runterschwenken mit den Instrumenten, oft sogar fast bis zum Boden).

Der Gig konnte diesmal quasi in vier Abschnitte unterteilt werden. Der erste Part, den Ryan elektrisch auf einer blues-typischen Gibson ES mit Stücken wie „Surrender“, „Fading Away“, „Right Side Of The Dirt“, „Ain’t Enough Whiskey“ und „Pennies“ bestritt, beinhaltete schon drei Stücke aus dem neuen Album „Heavy Hearted„, das auch im weiteren Verlauf im Mittelpunkt stand.

Dies deutete bereits nicht nur vom Titel her Garveys bluesspezifische Präferenz vorzeitig an, sondern auch, dass der Abend nichts für musikalisch zart Besaitete werden würde. Es ging schon zu dieser frühen Phase, besonders, was seine filigranen und dynamischen Soli anging, furios zur Sache.

Selbst in der sich anschließenden Akustik-Passage mit „Six Feet In The Ground“ (noch im Bandformat) sowie „“My Heart To You“ und „Four Graces“ (jeweils solo), ließ Ryan den Besuchern kaum Zeit zum Durchschnaufen. Atemberaubend sein quirliges Spiel selbst auf der Akustikklampfe, das zum Teil sogar an die fingerfertigen Künste des Al Di Meola-, John McLaughlin- und Paco de Lucía-Trios auf dem legendären „Friday Night In San Francisco“-Album erinnerte.

Die war allerdings nur das Vorspiel für eine einzige Heavy Blues Rock-Schlacht in ‚Phase 3‘, bei der sich vermutlich selbst so mancher Heavy Metal-Fan ungläubig die Augen und Ohren gerieben hätte. Tracks wie „Joyride“, „A Walk In The Rain“, „Memphis“ und das wieder exzessiv zelebrierte McGarvey-Parade-Instrumental „Mystic Dream“ (u. a. mit wildem Herumschalten des Humbucker-Steuerungsschalters in kniender Haltung auf dem Boden als Show-Effekt), mit der nun eingesetzten Gibson Les Paul, waren ein einziger Power- und Genuss-Ritt durch diesen Abschnitt der Setliste.

Bliebe der unweigerliche Zugabenteil. „Blue Eyed Angel Blues“, ein Slowblues, atmosphärisch-progressiv beginnend, wurde in der langen Solo-Passage (Ryan teilweise introvertiert allein spielend) zunächst noch halbwegs songtypisch performt, mündete dann aber in ein, bis zum Abschlussgesang währendes Instrumentalinferno (auch dank der beiden Rhythmusleute). Auch in der sich direkt anschließenden Uptemponummer „Houston“, wurde noch mal alles aus Armen und Fingern herausgeholt, was menschenmöglich war. Atemberaubend!

Fazit: Eine weitere Glanzvorstellung von Ryan McGarvey in Rheinbergs Noch-Blues-Kultstätte, der das Blues-Genre, was Intensität und Härte betrifft, in eine neue Dimension katapultiert zu haben schien! Das Potential für eine ähnliche Erfolgsstory wie die eines Joe Bonamassas, ist hier offenkundig vorhanden.

Und ich wiederhole mich angesichts solch begeisternder Erlebnisse gerne. Diese Abende sollen an der Baerler Straße 96 bald nicht mehr stattfinden? Kaum zu glauben. Aber, lieber Ernst, vielleicht bin ich ja derjenige aus NRW, der den Euro-Jackpot an diesem Wochenende geknackt hat…

Line-up:
Ryan McGarvey (lead vocals, guitars)
Artha Meadors (bass)
Logan Miles Nix (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Bericht: Daniel Daus

Ryan McGarvey
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Schwarzer Adler

Band Of Friends – 03.05.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Da kommt man am Freitag nach einer Arbeitswoche nach Hause, freut sich schon auf den anstehenden Abend mit der Band Of Friends, nimmt wie gewohnt die Tageszeitung in die Hand und liest schon auf der Titelseite (im Feld mit den Hinweisen auf den Lokalteil), dass der Schwarze Adler verkauft werden soll und Ende Dezember dieses Jahres Schluss ist. Wirkungstreffer – das kam zunächst einem unvermittelten Schlag in die Magengrube gleich.

Datum noch mal schnell gecheckt, nein, es ist nicht der 1. April, Restteile des Blattes erstmal zur Seite gelegt und sich den sogenannten ‚Boten für Stadt und Land‘ zu Gemüte geführt. In dem von Redakteur Uwe Plien, sehr schön verfassten Artikel (übrigens auch der Kommentar von ihm einen Tag später), werden dann allerdings die Gründe von Adler-Chef Ernst Barten – ohne Frage das, über viele Dekaden währende kulturelle wohl wichtigste Gesicht der Stadt Rheinberg – sehr gut nachvollziehbar, dokumentiert.

Ernst steuert in wenigen Tagen auf seinen 70. Geburtstag zu. Da in den heutigen Labors die ‚Ewige Jugend‘ noch nicht erfunden ist und wir alle den biologischen Gesetzmäßigkeiten des Alterungsprozesses der Zellen, unterworfen sind, ist die Entscheidung, in einer Phase aufzuhören, wo es vermutlich schon oft zwicken und zwacken wird, sich aber insgesamt körperlich und geistig noch alles im Lot befindet, sicherlich absolut die richtige.

Fest steht, dass Ernst Barten sein großes ‚Erbe‘ und die noch größere Bürde, die er dem Nachkömmling hinterlassen wird, sicherlich mit ‚Augenmaß‘ übertragen wird. Zu hoffen ist, dass vor allem ein Konzept gefunden wird, das, wie damals noch zu unseren Jugendzeiten, den Dialog und das gemeinsame Erlebnis zwischen Jung und Alt mit guter Gastronomie und weiterhin starker Live-Musik, realisiert und auch finanziell geschultert werden kann. Hier ist in aller erster Linie die Stadt inklusiv Bürgermeister, die Ernst Barten zweifelsohne Immenses zu verdanken haben, mit in der Bringpflicht.

Von unserer Seite vorab schon mal ein herzliches Dankeschön an Ernst für eine großartige (Lebens-) Leistung und auch, nicht zu vergessen, an das ihn über die Jahre unterstützende Team und seine Vertrauenspersonen! Kommen wir aber jetzt zum eigentlichen Anlass des Berichtes, der Band of Friends.

Das Trio, bestehend aus Irrwisch Gerry McAvoy, dem wuchtigen Marcel Scherpenzeel und Wirbelwind Brendan O’Neill trumpfte an diesem Abend schon auf, als wenn es heute bereits kein Morgen im Adler mehr geben würde. Wow, so hart und so spielfreudig, habe ich die drei Musiker noch nie erlebt, und das will in diesem Fall wahrlich was heißen.

Wer die Band Of Friends kennt und schon öfter gesehen hat, der weiß, dass man ein hingebungsvolles, authentisches wie auch schweißtreibendes Best Of-Programm zu Ehren von Rory Gallagher vorgestellt bekommt, bei dem man vom, immer noch hochagilen, stets treibenden und fordernden Kumpanen Gerry McAvoy (steuert ja ebenfalls schon auf die Siebzig zu), auch als Besucher ordentlich eingebunden wird.

So beinhaltete das zweiteilige Set neben ein paar bandeigenen Kompositionen wie u. a. „The Man I Am“ oder „Homeland“ (Gerry einmalig an den Lead vocals), mit Stücken wie „The Last of the Independents“, „Shin Kicker“, dem grandios gebrachten „Do You Read Me“ (mit famosem ‚Leisespiel‘-Bridge von Scherpenzeel), dem nicht so oft gespielten Ohrwurm „Overnight Bag“, „Double Vision“, „Moonchild“ (Marc blickt und zeigte kurz gen Himmeldach Richtung Rory), „Bought And Soul“, dem Ted McKenna und anderen verstorbenen Größen gewidmeten, unter die Haut gehenden „A Million Miles Away“, „Tattoo’d Lady“, „Bad Penny“ und zu guter Letzt „Shadow Play“, eine hochwertige Kette mit Songperlen des 1995 verstorbenen irischen Blues Rock-Kultmusikers.

McAvoy war natürlich dank seines pure Energie verströmenden Charismas, der unbestrittene Leader, aber auch der ‚wie Sau‘ schwitzende Scherpenzeel, kitzelte alles an Power, sowohl stimmlich, wie auch an seiner Klampfe (übrigens mit einigen Southern Rock- und Slide-Soli), aus sich heraus. Nicht zu vergessen die fulminante Performance vom unaufgeregten, aber mit unzähligen Trommelwirbeln glänzenden Drummer Brendan O’Neill, ebenfalls Ex-Gallagher-Gefährte, die der ganzen Geschichte einen unglaublichen Drive verlieh.

Aber auch das Adler-Publikum, natürlich schon frühzeitig von Gerry angestachelt, komplettierte, beziehungsweise erhöhte durch lautstarkes Mitsingen und viele (auch spontane) Rhythmusklatscheinlagen, den launigen Unterhaltungswert des in allen Belangen überzeugenden Gigs.

So ließ sich natürlich auch das BOF-Trio von der begeisterten Vierbaumer Atmosphäre am Ende nochmals anstecken und zog im Zugabenteil mit dem „Bullfrog Blues“, dem überraschenden J.J. Cale-Klassiker „Cocaine“ und „Messing With The Kid“, ausführlich alle Register in Sachen Einsatzwillen und Spielfreude. Das war ganz großes (Blues) Rock-Kino liebe Band Of Friends!

Einer der besten Abende, die ich bisher im Adler erlebt habe. Und dann kommt bei aller Freude und Euphorie am Ende doch noch unweigerlich Wehmut auf. Solche Momente sollen unter Umständen tatsächlich schon bald zum ‚ewigen Schnee von Gestern‘ gehören? Eigentlich unvorstellbar…!!!

Line-up:
Marcel Scherpenzeel (lead vocals, electric guitar)
Gerry McAvoy (bass, lead vocals)
Brendan O’Neill (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Band Of Friends
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Schwarzer Adler

Jane Lee Hooker – 29.03.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Jane Lee Hooker zum zweiten Male im Schwarzen Adler! Nachdem sie vor gut zwei Jahren von Ruf Records, zwecks Pushen ihres Namens, noch im Schlepptau von Layla Joe unter dem Slogan ‚Double Trouble‘ durch die hiesigen Lande reisten, gab es jetzt in Rheinbergs Kult-Blues-Club, das erste Stelldichein unter komplett eigener Regie.

Ein paar Monate später hatte das Quintett mit „Spiritus„, aufgrund des nicht unerheblichen Southern Rock-Anteils, eines der für mich überraschendsten Alben des Jahres 2017 als Nachfolger ihres Debüts „No B!“ hingelegt.

Die fünf Mädels erschienen am gestrigen Abend in unveränderter Besetzung. Auch diesmal präsentierten sich die New Yorkerinnen Dana ‚Danger‘ Athens, Tracy ‚High Top‘, Tina ‚TBone‘ Gorin, ‚Hail Mary‘ Zadroga und Melissa ‚Cool Whip‘ Houston als verschworene Gemeinschaft, für die es nur einen Plan zu geben scheint, ihr ganzes Glück auf die musikalische Karte zu setzen.

Und das taten Jane Lee Hooker von Beginn an voller Leidenschaft, Energie und unbändiger Spielfreude. Mein Gott, was ging da schon für ein Rambazamba bei den furiosen, punk-bluesigen „How About That“ (neuer Song?) und „How Ya Doin‘?“ als Opener auf der Bühne ab.

Die wibbelige, sich fast immer in Action befindliche Fronterin Dana Athens sang und schrie sich bei den weitestgehend uprockenden Tracks wie u. a. „Wade In The Water“, „Gimme That“, „Ends Meet“, „Be My Baby“, „Shake For Me“ oder „Mama Said“, die Seele aus dem Leib, zeigte aber bei etwas gemäßigteren Tracks wie „The Breeze“ oder „How Bright The Moon“ stimmlich und am Keyboard, weitere Facetten ihres Könnens.

Die Rhythumsfraktion mit der schlaksigen ‚Hail Mary‘ Zadroga und der sehr fokussierten Melissa ‚Cool Whip‘ Houston, gab mit kraftvoll pumpendem Tieftöner und polternden Drums heftig die Pace an (beide mit Soli bei „Shake For Me“), von der die beiden quirligen Gitarristinnen, zu vielen Riffs, Fills und Soli, getrieben wurden.

Nicht selten ließen sich, besonders zu unserer Freude, Tina ‚TBone‘ Gorin und Tracy ‚High Top‘ zu längeren, im Southern Rock verwurzelten Einlagen (sogar partiellen Twin-Intermezzi) hinreißen. Letztgenannte trug nicht umsonst ein Lynyrd Skynyrd-T-Shirt unter ihrem bordeaux-farbenden Sakko.

Als eine atemberaubende Version des „Mean Town Blues“ den launigen Hauptteil beendet hatte, wurden die fünf Musikerinnen vom begeisterten Adler-Publikum regelrecht auf die Bühne zurück geschrien. Dem in Sachen Energie, Dynamik und Spielfreude nicht zu toppenden „Didn’t It Rain“ folgte dann vor dem endgültigen Gang zum Merchandising-Stand, noch eine krachende Version von „Mannish Boy“, bei der der gute Muddy vermutlich in seinem geruhsamen Grabe richtig durchgerüttelt wurde.

Dort zeigten sich die Mädels absolut sympathisch und kommunikativ, unterzeichneten Plakate, Bilder sowie CDs und standen für das eine oder andere Foto (unter anderem auch für unsere VIP-Galerie) als auch Smalltalk zur Verfügung. Solche Bands bereiten einfach Spaß! Sollte es so etwas wie Gerechtigkeit im Leben geben, müsste der Plan A von Jane Lee Hooker bei soviel Engagement und Hingabe normalerweise aufgehen…

Ruf Records und dem Adler-Team um Ernst Barten übrigens ein Kompliment für den Mut, auch etwas unkonventioneller agierenden, aufstrebenden Bands, seitens des klassischen Blues Rocks, eine Plattform für ihr Können in seiner namhaften Location zu bieten.

Line-up:
Dana ‚Danger‘ Athens (lead vocals, keys)
Tracy ‚High Top‘ (electric guitar)
Tina ‚TBone‘ Gorin (electric guitar)
‚Hail Mary‘ Zadroga (bass)
Melissa ‚Cool Whip‘ Houston (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Jane Lee Hooker
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Ruf Records
Schwarzer Adler

Ben Poole – 24.03.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Finale der Europa-Tournee von Ben Poole bei uns im heimischen Schwarzen Adler. Bei dieser günstigen Gelegenheit wollte Sounds Of South zum Wochenausklang natürlich auch noch mal zugegen sein.

Der Brite hatte vor knapp zwei Wochen in Köln auch im Dreier Line-up eine grandiose Leistung abgeliefert, somit waren die Voraussetzungen für einen schönen Ausklang gegeben. In der Domstadt hatte noch Martin Deering am Schlagzeug gesessen. Er wurde in Rheinberg durch Chris Harvey ersetzt, der sich insgesamt mit sehr einfühlsamem wie auch kräftigem Spiel, je nach Lage, als Belebung herauskristallisierte.

Nach etwas ruckligem Beginn beim Opener „Take It No More“ (Sound und Stimme von Ben waren noch nicht gut ausgesteuert), kam das Trio ab „Start A Car“ sprichwörtlich in Fahrt und spätestens beim fantastischen Freddie King-Cover „Have You Ever Loved A Woman“ (tolles Les Paul-Intro, Gesang ohne Mikro, Leisespiel-Passage ohne Verstärker) hatte der Protagonist den Hebel umgelegt, um von da ab ein Feuerwerk an Gitarren-Spielkunst abzulassen.

Die Setliste mit Stücken wie „The Question Why“, „Further On Down The Line“ und dem atmosphärischen Schwofer „Don’t Cry For Me“ entsprach der Kölner Performance und zollte bis zur Pause natürlich Pooles aktuellem Album „Anytime You Need Me“ Tribut.

Nach einem 20-minütigen Break hatten Ben und Beau Bernard ihre vorher getragenen Jacken abgelegt, was auf einen heißen zweiten Part hinzudeuten schien, der mit dem knackigen „Let’s Go Upstairs“ eingeläutet wurde.

Beim groovigen „Better Off Dead“ löste man sich schon ein wenig von der bis dato relativ strikt eingehaltenen Struktur der Stücke. Hier wurde in Bens furiosem, psychedelisch umwehten Soloteil bereits kräftig improvisiert. Schön zu sehen, wie Drummer Chris Harvey hochkonzentriert Pooles quirligem Wirken immer wieder Paroli bot.

Der Protagonist, dem zu diesem Zeitpunkt, die Last, die so eine intensive Tour mit sich bringt, spürbar abgefallen war, gönnte sich dann einfach mal einen Song, auf den er einfach Bock hatte. Mit dem von Eric Clapton und Robert Cray komponierten „Old Love“ versuchte er sich mit der famosen Version der schottischen Kollegen von King King zu messen, was am Ende ungefähr auf Augenhöhe gelang. Toll hier natürlich wieder seine intensiven langen Soli als Intro und im Mittelteil.

Die furiose, fast in Southern Rock-Gefilden endende Version des Don Henley-Klassikers „Dirty Laundry“ zum Finale des Hauptteils, riss das gut aufgelegte Adler-Publikum zu Begeisterungsstürmen hin, so dass dem Trio ein geruhsames Ende natürlich verwehrt blieb.

Die drei jungen Burschen zögerten auch nicht lange. Sie spielten und jammten sich, inklusive Soli aller Beteiligten (jeweils mit Szeneapplaus gewürdigt), beim Titelstück des Albums, „Anytime You Need Me“, regelrecht in einen Rausch, dass einem fast die Spucke wegblieb. Nach einem psychedelischen Wirbelsturm gegen Ende des Liedes, war eigentlich dann auch jedem klar, dass die Messe gelesen war und nichts Besseres mehr kommen konnte.

Fazit: Wie schon vor zwei Jahren, wenn auch in etwas unterschiedlicher Form (ohne Keyboarder, ohne Akustikset), hatte Ben Poole wieder eine insgesamt atemberaubende Leistung in Vierbaum abgeliefert, die bei konstanter Weiterentwicklung und dem unweigerlichen Reifeprozess, auf einen zukünftigen Weg in Richtung Blues Rock-Olymp mutmaßen lässt. Tolles Tour-Abschluss-Konzert im Schwarzen Adler! Gute Heimfahrt, Ben Poole!

Line-up:
Ben Poole (lead vocals, electric guitar)
Beau Barnard (bass, bgv)
Chris Harvey (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

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Schwarzer Adler

Ben Poole – 08.03.2019, Yard Club, Köln – Konzertbericht

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Ben Poole zurück in Deutschland. Nachdem er ja schon letztes Jahr intensiv in unseren Landen getourt hatte (wir berichteten von seinem Gig in Rhede), geht es jetzt zunächst im Rahmen seiner ‚Anytime You Need Me‘-Tour bis Ende April durch Deutschland und das umliegende Ausland, bevor er Anfang Mai in die Heimat zu weiteren Gigs zurückkehrt.

Während meine bisher erlebten Konzerte von ihm auch von den kleinen Intermezzi und Scharmützeln mit seinem Keyboarder Joe Mac ihre Zusatzwürze beinhalteten, gab es diesmal den ungeschliffenen rauen Ben Poole im klassischen Trio (Gesang/E-Gitarre, Bass Schlagzeug) zu sehen, beziehungsweise zu hören.

Mit Martin Deering gab es erneut einen fließenden Wechsel am Schlagzeug, Beau Barnard zupfte standesgemäß den Tieftöner. Ben bediente sich diesmal zweier Telecaster-Modelle und seiner gewohnten Gibson Les Paul im steten Wechsel.

Schon der riffig rockende und stampfende Opener dieses Abends, „Take It No More“, vom neuen, oben angeführten Werk, offenbarte, was den Besucher in den nächsten etwas über 1 1/2 Stunden erwarten würde: E-Gitarrepower und ungezügelte Spielfreude aller Beteiligten pur.

Gleichzeitig war dieser Song schon ein schönes Beispiel dafür, wie es ist, wenn gute Musiker, das immer so ein wenig im Studio getragene Korsett, verlassen und sich auf der Bühne ungezwungen austoben können.

Poole brachte letztendlich sieben Stücke aus dem aktuellen Longplayer, garniert mit ein paar älteren Sachen, sowie natürlich der wieder beeindruckenden, langminütigen Freddie King-Adaption „Have You Ever Loved A Woman“, mit dem gewohnt filigranen und zum Teil leise gespielten Intro, bei dem leider einige Anwesende mal wieder despektierlich, ihre Klappe nicht halten konnten und im Hintergrund rumbrummelten. Schade, dass der 1976 verstorbene Blueser, diese tolle Abwandlung seines Klassikers nicht mehr erleben kann, er wäre vermutlich genauso begeistert wie die restlichen Leute im Yard Club.

Die sich wechselnden, straight rockenden und atmosphärischen Nummern, durchzogen mit unzähligen quirligen Soli des Protagonisten, gipfelten am Ende in dem gerade zu sensationell performten, Bad Company-umwehten  Titelstück und Namensgeber der Tour „Anytime You Need Me“ (mein Gott, was zündete der 29-jährige Brite hier für E-Gitarrensalven auf seiner abgewetzten Telecaster, tolles Bass-Solo dazu von Barnard) und dem ebenfalls zum Finale fantastisch, hart und spielfreudig zelebrierten Don Henley-Cover „Dirty Laundry“ (sehr schön auch die stimmliche Ähnlichkeit der beiden, herrliches Southern Rock-trächtiges E-Solo zum Ende), dass dem Eagles-Chef vermutlich die Kinnlade vor Erstaunen runterfallen gelassen hätte, sofern er anwesend gewesen wäre.

Dieser begeisternde Gig war genau das Gegenteil zu dem kürzlich erlebten einer britischen Genre-Kollegin. Poole übertrug seine Freude am Auftreten sichtlich auf’s Publikum, konversierte, interagierte, verabschiedete sich mit den Kollegen zusammen und war auch hinterher für nette Pläuschchen, Bilder und Signaturen am Merchandising-Stand präsent (ohne Angst vor einer Erkältung…). Sein Tourmanager reichte dem schwer schufteten Kollegen Mangold, angesichts seiner Schweißtropfen auf der Stirn, sogar ein Wasserfläschchen.

SoS-Kompagnon Gernot ließ sich von ihm noch eines seiner tollen Poole-Schnappschüsse auf einer groß-formatigen Hochglanzplatte mit Autogramm versehen (Ben tief beeindruckt von dem Teil). Dazu gab es noch entspannte Gespräche mit seiner netten Agentin Florence Miller und unser obligatorisches VIP-Bild mit den beiden sowie dem Yard Club-Master Marcus Neu.

So betreibt man positive Werbung in eigener Sache und investiert auch schon wieder in die Zukunft. Sounds Of South wird von daher zusätzlich noch den Gig am 24.03.2019 im heimischen Schwarzen Adler protegieren, Ernst Barten und die versammelten Rheinberger dürfen sich auf eine heiß rockende und brillante Show freuen. Also, bis die Tage, Ben Poole!

Line-up:
Ben Poole (lead vocals, electric guitars)
Beau Barnard (bass, bgv)
Martin Deering (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Ben Poole
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Yard Club Köln

Julian Sas – 19.01.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

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Recht pünktlich, gegen 20:15 Uhr betraten Julian Sas und seine Band unter dem Applaus der Anwesenden die Bühne des bestens gefüllten Schwarzen Adlers und eröffneten damit die Konzertsaison im hiesigen Rheinberger Bluestempel. Dars er mit „Home Feeling“ zum Einstieg einen Song gewählt hatte, der das Gefühl von Geborgenheit ausdrückt, mag Zufall gewesen sein, aber es war schnell klar, dass er sich in den Gefilden des Schwarzen Adler, in dem er seit Beginn seiner Karriere regelmäßig auftritt, überauswohl fühlt.

Er suchte und fand immer wieder den Kontakt zu den Fans, sodass der Funke in beide Richtungen übersprang und sich ein sehr dynamischer bluesrockiger Abend entwickelte. Mit „Mercy“ ging es rasant, eher hart weiter, wobei Fotis Anagnostou am Bass und Lars Erik van Elzakker, der den durch einen Radunfall verletzten Rob Heijne an den Drums ersetzte, eine ganz starke Rhythmusgrundlage boten und Roland Bakker an der Hammondorgel dem Song, wie auch vielen im weiteren Verlauf, eine immense Fülle gab.

In dem Zusammenhang gab es für mich die einzige nicht so schöne Sache des Konzertes, als ein Besucher zwischen zwei Songs lautstark nachfragte, wo denn Rob Heijne an den Drums sei, was ich persönlich recht respektlos gegen den Lars Erik van Elzakker empfand. So eine Frage kann man auch in aller Ruhe mal nach dem Konzert stellen und alles ist gut!

Bei „I Believe To My Soul“ nahm Sas leicht das Tempo heraus, streute aber in den sehr melodiösen Song ein rasantes Solo ein, wo er so nah am Bühnenrand stand, dass fast der Eindruck entstand, er verschmelze mit den beistert mitgehenden Zuschauern in der ersten Reihe. An den Gesichtszügen Julians war zu erkennen, wie er diese Anerkennung genoss.

Aber auch die anderen Musiker, Fotis Anagnostou oft mit einem schon schelmisch anmutenden Lächeln, der dauergrinsende Tastenmann Roland Bakker und der Drummer Lars Erik van Elzakker zeigten durch ihre Präsenz, wie sie die fast euphorische Stimmung im Schwarzen Adler genossen. An dieser Stelle wird einem vielleicht klar, warum viele Bluesmusiker immer wieder gerne nach Rheinberg kommen.

Was gibt es schöneres, von einem solch begeisterungsfähigen und meist auch disziplinierten Publikum zu spielen, welches bis auf die vorab genannte Ausnahme auch ein gutes Gespür dafür hatte, wann in ruhigen Songphasen Geräusche von außen die Stimmung eines Liedes zerstören können.

Mit „Jump For You“ ließ Sas den Boogie in den Blues einfließen, was dem Song eine Dynamik der alten ZZ Top verleihte. Neben Sas, der sein Gitarrenspiel mit Mimik und posend untermalte, wirbelte auch Fotis Anagnostou zum Teil akrobatisch über seinen Bass.

Mit „Blues For J“ streute Sas dann einen fast balladesk daherkommenden Blues ein, welchen Bakker an den Tasten mit fast schon Pink Floyd-ähnlichen Klangteppichen und einem Solo untermalte und van Elzakker an den Drums seine Sticks so dosiert einsetzte, dass die Ruhe des wunderschönen Bluessongs nicht gestört wurde. Mit „My Love Is Thumlin‘ Down“ wurde wieder auf Gaspedal getreten und das Orgelspiel ging ein bisschen in Richtung alter Deep Purple, als diese noch einiges an Blues zu bieten hatten.

Den folgenden Track kündigte Sas mit den Worten an, dass es etwas gibt, das alle Menschen, wann auch immer, einmal benötigen – eine helfende Hand! „Helping Hand“ in ZZ Top-Manier sorgte dafür, das einige im Publikum auch die Hüften schwingen ließen.

Mit Klängen, diee zu Beginn an den Hendrix Hit „Little Wing“ erinnerten, schloss Sas den ersten Set mit dem fast hymnischen „Blues For The Lost And Found“ ab. In diesem Song war auch die musikalische Nähe zum leider viel zu früh verstorbenen Rory Gallagher, dem heute leider überraschend sein langjähriger Drummer Ted McKenna in den Musikerhimmel gefolgt war, stark erkennbar.

In Gesprächen der Zuschauer während der knapp 15 minütigen Pause war immer wieder zu hören, wie beeindruckt diese von den spielerischen Fähigkeiten aller Musiker, aber auch deren Bühnenaura waren.

Nach der Pause legten Sas und Band mit „Turpentine Moan“ und „Roll On“ gleich wieder los wie die Feuerwehr und der Bruch, den eine Pause oft in Konzerten nach sich zieht, war heute nicht erkennbar. Mit „Coming Home“ folgte eines der Highlights des Abends. Im fast einer southernrock-artigen Hymne gleichenden Stück, glänzte neben dem Gitarrenvirtuosen Sas einmal mehr Roland Bakker an der entsprechend gespielten Orgel. „Life On The Line“ folgte stilistisch ähnlich, aber weitaus rockiger.

Das treibende „Sugacup Boogie“, sorgte im Publikum für schwenkende Köpfe und fast frenetische Stimmung, die aber später noch einmal gesteigert werden sollte.

Mit Klängen von Hendrix‘ „Angel“ und diversen eingearbeiteten Riffs anderer Rock- und Blues-Klassiker legte die entfesselnd spielende Band ein Intro zu einer in der Präsenz selten gehörten Versionen von „Hey Joe“ hin. Es gibt Coverversionen, welche besser sind als das Original. Ob das in diesem Fall auch so war, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich war es mindestens auf Augenhöhe, wobei die Klänge der Hammond Orgel, diesem eine ungeahnte Breite gab. Die Zuschauer waren jedenfalls schier aus dem Häuschen. Sas unterbrach einmal ganz kurz diese extended Version mit den Worten: „Can you feel it?“ und ich glaube, jeder wusste was er meinte. Die Mystik dieses Hendrix-Hits hatte sich scheinbar über den Adler gelegt.

Danach wurde mit „Devil Got My Number“ noch einmal Vollgas gegeben. Eindrucksvoll dabei, wie es Sas gelang Riffs à la AC/DC in seinen hart rockenden Blues einfließen zu lassen. Nach fast zwei Stunden war dies der zunächst letzte Song, aber Sas und Kumpanen ließen sich nicht lange bitten, um noch zwei Zugaben hinzulegen.

Der Gallagher-Song „Bullfrogg Blues“ wurde dem heute verstorbenen Ted McKenna gewidmet und man konnte die eine oder ander unterdrückte Träne im Publikum erkennen. Ganz im Sinne des auch im Hard Rock beheimateten McKenna entwickelte der Song eine unglaubliche Dynamik als letzter Gruß an ihn bei der Reise in den Rock ’n Roll Heaven. Nachgelegt wurde noch einmal das Texas Blues-umwehte „Boogie All Around“, welches zudem auch einen Hauch von „On The Road Again“ hatte.

Nach etwa 140 Minuten Power-Blues-Rock fand ein begeisternder Abend im Schwarzen Adler sein Ende und Sas und Band standen noch einige Zeit für Smalltalk parat und signierten gekaufte CDs. Wenn das heutige Level gehalten werden kann, erwartet die Fans an der Baerler Straße ein ganz heißes Konzertjahr.

Auf diesem Weg auch ein Dank an Ernst Barten und sein Team, dass immer wieder für solche Highlights im eher beschaulichen Rheinberg sorgt. Mein Wunsch ist dass die in diesem Jahr folgenden Konzerte weiter so gut besucht werden, da dies die Grundlage ist, dass auch in Zukunft Musik auf diesem Niveau auch in kleineren Clubs geboten werden kann. In diesem Sinne: „Ich habe fertig!“ und dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Line-up:
Julian Sas (lead vocals, electric & slide guitar)
Roland Bakker (piano, organ)
Fotis Anagnostou (bass)
Lars Erik van Elzakker (drums)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Julian Sas
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Schwarzer Adler

Sari Schorr & Band, 15.11.2018, Schwarzer Adler – Konzertbericht

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Sari Schorr zum ersten Mal im Schwarzen Adler! Wir hatten das weibliche Energiebündel zuvor bereits 2017 und vor gut einem halben Jahr im voluminöseren Musiktheater Piano in Dortmund erlebt. Diesmal war für uns die spannende Frage, wie ihre Musik in der mehr beengten Clubatmosphäre der Rheinberger Kultstätte wirken würde.

Dazu kam, dass die aus Brooklyn, New York, stammende Sängerin mit „Never Say Never“  mittlerweile ihr, von der allgemeinen Kritikerschaft, als auch uns, hochgelobtes zweites Album im Schlepptau hatte.

Begleitet wurde sie, inklusiv einer Veränderung, von der bewährten ‚Klasse-Mannschaft‘ mit dem, an den diversen E-Gitarren, wieder furios auftrumpfenden Ash Wilson, dem niederländischen Tastenvirtuosen Bob Fridzema und dem britischen Parade-Drummer Roy Martin. Am Bass erwies sich der musikalische Tausendsassa Roger Inniss – wen wundert es –  als ideale Verstärkung der Rhythmusfraktion.

Mit „New Revolution“ als Opener gab es zwar keine musikalische Aufruhr im Adler, aber ihre eher auf klassischen Rock basierende Ausrichtung war in der überwiegend Blues-verwöhnten Vierbaumer Location, ein durchaus mutiges Unterfangen. Schön, dass Ernst Barten und sein Team immer auch ein offenes Ohr für ‚frisches Blut‘ bei ihrer Programm-Zusammenstellung beweisen.

Spaß bereitete mir bei diesem Stück direkt das Skynyrd-angelehnte E-Gitarren-Solo von Ash Wilson. Nach dem dezent Whitesnake-behafteten „Damn Reason“ (typische Orgel von Fridzema), der emotionalen Widmung in Richtung Robert Johnson mit „King Of Rock And Roll“, gab es mit dem schön bluesig umgesetzten „Demolition Man“ (Bob lässt seine Hammond herrlich ‚durchgurgeln‘) erstmals so richtig Wasser auf die Mühlen des Adler-Publikums (später nochmals vor allem bei der dritten Zugabe).

Das shufflige „Ain’t Got No Money“ zollte ihrer einstig finanziell etwas klammeren Zeit Tribut, als Sari noch in Paris lebte. Der Mott The Hoople-/Bad Company-Rock-Evergreen „Ready For Love“ begeistert aus dem Munde  einer solchen Stimm-Charismatikerin ebenso, wie es einst bei Paul Rodgers der Fall war.

In „I Just Wanna Make Love To You“ brillierte Roger Inniss mit einem starken Bass-Solo und legte mehr als eindeutig klar, warum er zu einem der meist gebuchtesten Akteure im Tieftönerbereich zählt.

Über „Kiss Me“ (Schorr hier wie eine rockige Melissa Etheridge), „Maybe I’m Fooling“ (erneut mit southern-rockigem E-Solo) und dem ein wenig auf sich selbst ironisch gemünzten „Valentina“, ging es mit dem Ian McLagan-Ohrwurm und zugleich Titelstück des neuen Werkes, „Never Say Never“, in die Schlussphase des Gigs.

Nach Vorstellung ihrer wieder bärenstark agierenden Begleitband nutzte Sari beim Schlusslied „Freedom“ die Gelegenheit, auf den in der USA existierenden Waffenwahn aufmerksam zu machen, der sich unter der Vorherrschaft eines Donald Trumps und wem auch immer danach, aber vermutlich kaum beseitigen lassen wird.

Drei lautstark eingeforderte Zugaben, u. a.  mit der eigenwilligen Schorr- Interpretation des One-Hit Wonders „Black Betty“ waren ein bestes Indiz dafür, dass sich im Adler oft auch ein Blick über den Tellerrand lohnt, auf dem der Blues diesmal eher als dekorierende Beilage präsent war.

Sari Schorr und ihre Begleittruppe haben an diesem Abend mit einer engagierten und couragierten Leistung eine beeindruckende Visitenkarte abgegeben. Ich bin mir relativ sicher, dass man sie nicht zum letzten Mal in Vierbaum erlebt haben wird.

Line-up:
Sari Schorr (lead vocals)
Roger Inniss (bass)
Roy Martin (drums)
Ash Wilson (electric guitar, vocals)
Bob Fridzema (keys, vocals)

Bilder: Gernot Mangold
Bericht: Daniel Daus

Sari Schorr
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Schwarzer Adler Rheinberg

VDELLI – 14.10.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

VDELLI_haupt

Kurz nachdem Joe Bonamassa in einem Interview mit dem Magazin Eclipsed den Schwarzen Adler zu seinem persönlichen Lieblingsclub geadelt hatte, war es auch für uns mal wieder Zeit, dem heimischen Blues-Tempel an der Baerler Straße in Vierbaum eine Visite abzustatten. Der australische Blues Rocker Michael Vdelli hatte sich mit Band für Sonntag-Abend zum Wochenausklang angesagt.

Der Termin und wohl auch der Herbstferienanfang schien so einige Leute von einem Besuch abgehalten zu haben, für die, die gekommen waren, sollte es ein lohnenswerter Gig werden. Michael Vdelli und seine beiden deutschen Mitstreiter Michi Weber sowie Björn Hofmann zeigten sich in absolut bester Spiellaune und wurden von den Anwesenden fast so lautstark gefeiert, als wenn die ‚Hütte‘ voll gewesen wäre.

Das Trio präsentierte eine gelungene Mischung aus dem VDELLI-Eigen-Fundus (u. a. „Soon As I Got  Paid“, „Nuff Your Stuff“, „Going Too Hard, „It Could Be Good“) als auch so manche Cover-Version einschlägiger Interpreten wie Tony Joe White / Tina Turner („Steamy Window“ – tolle eigenwillige Umsetzung), Tom Waits („Walking Spanish“), Soundgarden / Johnny Cash („Rusty Cage“), Willie Dixon („Wang Dang Doodle“), Bob Dylan / Jimi Hendrix („All Along The Watchtower“), Muddy Waters („Baby Please Don’t Go“), The Temptations („Papa Was A Rolling Stone“), Elmore James / ZZ Top („Dust My Broom“ mit schönem Slide – 1. Zugabe) oder Robert Johnson („Sweet Home Chicago“ – letzte Zugabe), natürlich in den von ihm etwas härter interpretierten Fassungen.

Björn Hofmann am Schlagzeug, Sohn der Legende (Ecki) Eckart Hofmann, und Michi Weber, der zunächst lange Zeit am Contrabass agierte (wechselte erst im letzten Drittel ab „Green Light Girl“ zum E-Bass) spielten ein schönes Fundament (dazu hatten beide noch ein paar Harmonie-Parts) für den engagiert singenden (Richtung Devon Allman/Mike Zito) und auch in den Ansagen sehr kommunikativen Protagonisten, der natürlich seiner, schon schwer malträtierten Gibson Les Paul Deluxe, wieder unzählige quirlige Soli abverlangte.

Dass Michael als aus Perth stammender australischer Rocker natürlich auch ein wenig AC/DC im Blut hat, zeigte sich unterschwellig in den starken Eigenkompositionen „My Baby Does Better“ und dem, mit furiosem Slide-Finale bestückten „You Aint Bringing Me Down“ als zweite Zugabe.

Nach dem kurzweiligen spielfreudigen Konzert schleppten die Drei schnell ihre Mitbringsel (CDs, T-Shirts, etc.) zum, auf die Schnelle, improvisierten Merchandising-Table und posierten auch noch gut gelaunt mit unserem Logo für die VIP-Galerie. Um es am Ende in Bonamassa-Sprache auszudrücken: Vielen Dank an das Team des weltbesten Blues Clubs für einen sehr gelungenen Abend und die, wie immer, gastfreundliche Aufnahme!

Line-up:
Michael Vdelli (lead vocals, guitars)
Michi Weber (bass, vocals)
Björn Hofmann (drums, vocals)

Bilder: Gernot Mangold
Bericht: Daniel Daus

VDELLI
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Schwarzer Adler

Josh Smith – 13.09.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

JoshS_Haupt

Die meisten Interpreten touren nach Veröffentlichung einer neuen Platte, um diese zu promoten. Auch bei Josh Smith war dies bei seinem Auftritt im Schwarzen Adler der Fall. Die neue Scheibe, „Burn To Grow“, die nun mittlerweile elfte Platte des 39-jährigen, aus Connecticut stammenden Musikers, ist seit Mitte August erhältlich.

Leider war der Publikumszuspruch an diesem Donnerstag Abend nicht so, wie der Ausnahmegitarrist Smith es mit seiner Band verdient gehabt hätte. Die Anwesenden sollten aber nicht enttäuscht werden, denn Smith erfüllte die hohen Erwartungen der Fans, welche er mit seinem starken Konzert im Vorjahr angeheizt hatte, in jeder Hinsicht.

Er präsentierte in einer bunten Mischung aus Songs, nachdem er instrumental eingestiegen war, dann auch sechs Songs aus dem neuen Silberling. Schon zu Beginn des Konzertes gab Smith seinen beiden Begleitern in einer Extended Version von „Pusher“ die Möglichkeit, mit Soloeinlagen ihr spielerisches Können unter Beweis zu stellen.

Steve Jenkins wirbelte über seinen fünfsaitigen Bass und spielte Soli fast wie auf einer E-Gitarre. Vincent Fossett jr., ein Energiebündel mit Rastalocken und Led Zeppelin-Shirt, zeigte, dass er alle Spielarten an den Drums, je nach Bedarf, von dynamisch bis zu dezent ruhig, locker beherrscht. Überhaupt muss gesagt werden, dass die beiden Mitmusiker mit ihrer starken Rhythmusarbeit das Beet so bereiteten, dass Smith sich darauf austoben konnte, um seine Gitarren mal slidend, mal pickend oder brachial mit Plektron zu bearbeiten.

Ich meine zu Beginn eines der Songs einen Drumeinstieg a là Led Zep gehört zu haben. Dass es sich bei Smith aber auch um einen Teamplayer handelt, zeigte sich dadurch, dass er seinen beiden Kollegen im Verlauf des Konzertes immer wieder die Möglichkeit zu Soloeinlagen gab. Nach einigen schon bekannten Songs, betonte er, dass es ihm immer eine Freude sei, neue Stücke zu spielen und präsentierte zunächst „Half Blues“, den Opener der neuen Scheibe.

Das folgende bluesig-soulige „Burn To Grow“ der Titelsong der neuen Platte kann auch als Synonym für das Konzert gesehen werden, dass Smith in seine Musik hineingeboren ist, um sich weiterzuentwickeln und neben dem Blues auch gelungene Einflüsse aus Soul Rock und  einer Art hardrockenden Country zu integrieren. So hatte ein Medley im zweiten Set des insgesamt etwa zweistündigen Konzertes als Basis eine fast cowpunkige Version des Shadows Klassikers „Apache“.

Ein besonderer Höhepunkt war auch das stilistisch an Joe Cocker erinnernde „Through The Night“. Die gute Stimmung in beiden Sets wurde auch durch die sympatische Art von Smith in seinen Ansprachen zu den Songs gefördert, wo er manchmal fast schon mit den Zuhörern spielte und auch seine Zufriedenheit mit deren Reaktionen preis gab. In Phasen, wo Ruhe im Publikum für Songs notwendig war, hätte man bei dem bluesbegeisterten Publikum die sprichwörtliche Nadel fallen hören, um nach gekonnten Soloeinlagen der Künstler diese wieder frenetisch zu feiern.

So vergingen zwei Stunden Blues Rock von feinstem wie im Fluge und man sah im Publikum nur zufriedene Gesichter. Anschließend wurde der Merchandising-Stand, wie schon in der Pause gut frequentiert und Smith nahm sich die Zeit für Smalltalks und das Erfüllen von Autogrammwünschen. So sieht gelebte Fannähe aus!

Der Gig kann als würdiger Opener nach der Sommerpause im Schwarzen Adler gesehen werden und dem Blues-Fan kann geraten werden, eines der noch folgenden Konzerte dieser Tour zu besuchen. Vermutlich wird er sich danach auch  das starke neue Album zulegen.

Ein Dank neben den Musikern für einen begeisternden Abend auch an Ernst Barten für die Akkreditierung und das wie immer freundliche Adlerteam.

Dem geneigten Genre-Liebhaber  in der Reichweite des Schwarzen Adlers sei geraten, im dortigen Programm nachzuschauen und sich noch den einen oder anderen Termin zu reservieren, denn Smith war nur der Beginn einer ganzen Serie hochkarätiger Musiker, die demnächst im Vierbaumer Bluestempel auftreten werden!

Line-up:
Josh Smith (lead vocals, electric guitar)
Vincent Fossett Jr. (drums)
Steve Jenkins (bass)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Josh Smith
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Schwarzer Adler

Ryan McGarvey – 27.05.2018, Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertbericht

Garvey_haupt

Ryan McGarvey machte mit seiner Band, wie bei jeder Tour auch diesmal Station im Rheinberger Schwarzen Adler. Begleitet wurde er dabei von Carmine Rojas am Bass, der auch bei der letzten Tour in 2016 den Tieftöner bearbeitete und Logan Miles Nix an den Drums, der diesmal wieder mit von der Partie war. Ich erinnere mich noch an das letzte Konzert in 2016 in Rhede, als Rojas ziemlich ärgerlich über den Sound war.

Diesmal im Adler stimmte alles. Schon bei den ersten Bassanschlägen und im Gitarrensound waren die Töne sehr differenziert und klar erkennbar. Auch die mit den Jahren kräftiger gewordene Stimme McGarveys war gut ausgesteuert, sodass alle wichtigen Elemente entsprechend abgebildet wurden. Hier schon ein Kompliment an den Soundmixer, der an diesem Abend einen entsprechenden Anteil am Gelingen des Konzertes hatte. Auch lichttechnisch war die Bühne gut ausgeleuchtet. Alle Musiker und das Bespielen der Instrumente waren somit bestens zu erkennen.

Schön, dass McGarvey fast pünktlich um 20:00 Uhr die Bühne betrat und nach einer zunächst kurzen Begrüßung mit „Little Red Riding Hood“, mit ziemlich hard-rockendem Blues direkt für die entsprechende Stimmung im Saal sorgte. Das folgende „Feeling Like I do“ spiegelte auch die emotionale Situation McGarveys an dem Abend wieder. In mehreren Ansagen zwischen den Songs ließ er erkennen, mit welcher Freude er den Schwarzen Adler mit seinem begeisterungsfähigen Publikum einen erneuten Besuch abstattete.

McGarvey begeisterte in den Songs mit ausladenden Soli, auf den Grundlagen der Rhytmussektion um Carmine Rojas, der schon bei Größen wie David Bowie, Tina Turner, Rod Stewart oder Joe Bonamassa den Bass spielte. Bei seiner Vorstellung und McGarveys Lob für dessen Arbeit bei anderen Künstlern, konnte man den Stolz in Rojas Gesicht ablesen, er stellte aber sehr eindeutig klar, dass an diesem Abends McGarvey der Protagonistist. Logan Miles Nix stellte McGarvey als einen seiner besten Freunde und großartigen Musiker vor und sagte augenzwinkernd, dass er von diesem für jedes Kompliment fünf Dollar bekäme. Seine Fähigkeiten durfte Mix dann auch in einem mehrminütigen Schlagzeugsolo beweisen.

Im Laufe des Konzertes spielte McGarvey Songs aller seiner bisher erschienen drei Studiowerke. Im Gepäck hatte er diesmal ein jetzt veröffentlichtes Livealbum, wobei er eine Spur härter spielte als auf den vorherigen Touren. Die akustische Gitarre, die sonst immer in zwei bis drei Songs ausgepackt wurde, hatte er diesmal nicht dabei. Es kamen nur eine  Fender Stratocaster und die Gibson Les Paul zum Einsatz.

Mit „Pennies“, „Drunken Dreams“ und „My Heart To You“, das er in seiner Anmoderation den Besuchern im Adler widmete, performte er aber auch einige etwas ruhigere Bluessongs, die als Verschnaufpause während des energiegeladenen Auftritts dienten.

Nach etwa 80 Minuten fragte McGarvey seine Audienz, ob es einen Heavy-Song haben will, was lautstark bejaht wurde. Es folgte „Memphis“, das ein Finale-Furioso einläutete. Mix wirbelte an den Drums, dass man den Sticks kaum noch folgen konnte (einige verschlissene landeten als Souvenirs im Publikum), Rojas bearbeitete den Bass sowohl mit Härte als auch mit Eleganz und McGarvey spielte, wie gefordert, seine Gibson im Hardrockstil. Ein Großteil der Besucher rockte im Saal mit. Selten habe ich eine so ausgelassene Stimmung im im bunt gemischten Adler-Publikum erlebt.

Es waren viele jüngere und auch mehr weibliche Fans als sonst im Adler. Ob die Zusammensetzung an McGarveys Generationen-übergreifendem Blues-Stil oder an seinem recht jungen Alter für einen Bluesmusiker lag, war hier die Frage. Nach dem Knaller „Memphis“ wurde es psychedelisch. Es folgte das Instrumental „Mysic Dream“, einer meiner Lieblingssongs von ihm. Beginnend, eher ruhig mit orientalischen Klängen, steigerten Ryan und Band das Tempo, um samt infernalischen Soli schließlich im Led Zeppelin-Klassiker „Kashmir“ zu landen.

Beendet wurde die Version von „Mystic Dream“ schließlich damit, dass McGarvey alle Regler und Schalter an der Gibson, wie ein Gitarrenfetischist sagen würde, maltetrierte. Meiner Meinung nach zeigte McGarvey nur auf, welche Töne man einer Gitarre entlocken kann. Nach etwa 15 Minuten war der mystische Traum, wie auch das Konzert, zunächst leider beendet.

Mit Ovationen und Zugaberufen wurde das Trio verabschiedet, Der Musiker aus New Mexico betrat angesichts der ausgelassenen Stimmung zunächst alleine die Bühne, um ein Intro zu spielen, welches immer näher an den Rory Gallagher Klassiker „A Million Miles Away“ heranlangte. Nix und Rojas stießen dann dazu, um zum Ende noch einen emotionalen Höhepunkt beizusteuern, eben diesen vielsagenden Song eines der größten Bluesmusiker aller Zeiten.

Klasse war dabei die Passage, bei der sich McGarvey an der Gibson Les Paul und Rojas  eine kleine Soloschlacht lieferten. Es handelte sich dabei lobenswerter Weise nicht um einen Abklatsch des Liedes, sondern um eine Version im typisch leicht psychedelischen McGarvey-Gewand. Nach knapp zwei Stunden verabschiedete sich die Band nun endgültig von einem begeisterten Publikum.

McGarvey, Rojas und Nix gelang es, den Bluestempel am Niederrhein, den Schwarzen Adler, zu begeistern und einen schönen Ausklang der Pfingstferien zu gestalten. Mit etwa 170 Besuchern war der Adler zwar nicht ausverkauft, aber doch recht gut gefüllt, was eventuell dem Termin in den Ferien und dem Wetter geschuldet war. Der Stimmung tat dies aber letztendlich keinen Abbruch.

Nach dem Konzert fand sich die Band noch am Merchandise-Stand ein, um den zahlreichen Autogrammwünschen nachzukommen. Jeder der Musiker nahm sich auch noch die Zeit für einen Smalltalk während die Autogramme geschrieben wurden. Diesmal war aber die herausragende Stellung von Rojas klar zu erkennen. Einige der Fans ließen sich nicht nur McGarvey-Platten signieren, sondern hatten auch verschiedenste, alte David Bowie-Schätze zum Unterzeichnen dabei.

Ich selbst kann mich noch an eine Bowie-Tour kurz nach „Lets Dance“ und eine Auftritt des Briten bei Rock am Ring, im Rahmen von „Glassspider“ erinnern, wo Rojas den Bass bediente. Das ist jetzt knapp 30 Jahre her, McGarvey war da noch nicht geboren.

Wer noch Zeit hat, sollte es sich nicht entgehen lassen, eines der noch ausstehenden Konzerte der Springtour 2018 zu besuchen. Ein Dankeschön auch an Ernst Barten für die kurzfristige Akkreditierung und sein Adler-Team, das durch seine freundliche Art, auch einen großen Anteil zum Gelingen des Abends beitrug.

Line-up:
Ryan McGarvey (lead vocals, guitars)
Carmine Rojas (bass)
Logan Miles Nix (drums)

Bericht und Bilder: Gernot Mangold

Ryan McGarvey
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