Musiknachrichten

Neues Bonamassa-Studioalbum am 29. Oktober

Die Gitarrenlegende Joe Bonamassa kündigt die Veröffentlichung seines neuen Studioalbums ‘Time Clocks’ für den 29. Oktober 2021 an. Das Album, das in New York City aufgenommen wurde, führt Joe Bonamassa zurück zu seinen frühen Wurzeln und zeigt ihn auf einem neuen Höhepunkt mit einem unvergleichlichen Blues-Rock-Können. Bekannt als der Mann im Anzug, von vielen als der ultimative Gitarrenheld geliebt und von Kritikern als „der größte Bluesgitarrist der Welt“ (Guitar World) bezeichnet, hat das musikalische Mastermind irgendwie eine weitere Ebene immenser neuer Kunstfertigkeit gefunden, die er mit seinen Fans teilen kann. Bereits im Juli gab es mit dem Song ‚Notches‘ einen Vorgeschmack auf das neue Album. Nun folgt mit ‚The Heart That Never Waits‘ ein weiterer Song der das Zeug zum Klassiker hat.
Als einer der beständigsten und gefragtesten Tournee-Acts von heute scheint es, dass der Weg lang und kurvenreich war, aber wie die Zeit auf ‚Time Clocks‘ zeigen wird, haben die rauen Kanten sein Handwerk zu Gold geformt. ‚Time Clocks’ folgt auf Joe´s jüngstes Live-Album „Now Serving: Royal Tea Live From The Ryman“ und seinem letzten Studioalbum ‚Royal Tea‘, das ihm zum 24. Mal den ersten Platz 1 in den Billboard Blues Charts brachte.
‚Time Clocks‘ ist ein Album, welches ein neues Licht auf Joes Leben wirft, der ständig kreativ und immer in Bewegung zu sein scheint. Wie „Notches“ und „The Heart That Never Waits“ andeuten, zeigt dieses Album, dass Joe zwar den weniger ausgetretenen Weg gewählt hat, dieser ihn aber letztendlich zum Erfolg geführt hat. Und er wird in nächster Zeit nicht zurückstecken. Etwas älter an Jahren, aber weiser an erworbenem Wissen, hat sein neuer Sound eine rohe und vitale Note, kombiniert mit einem entschlossenen Können, das nur durch jahrelange Beharrlichkeit und unnachgiebige Hingabe erworben werden kann. ‚Time Clocks‘ folgt Joe auf seiner unaufhörlichen Entwicklung, während er weiter voranschreitet, Genres verbiegt, Mauern niederreißt und den Widrigkeiten der Musikindustrie trotzt.
Für die Aufnahmen des neuen Studioalbums ging Bonamassa mit seinen langjährigen Wegbegleitern Kevin Shirley als Produzent und Manager/Geschäftspartner Roy Weisman als ausführender Produzent ins Studio. Zu der Band, die in New York City in den Germano Studios/The Hit Factory aufnahm, gehörten Steve Mackey (Bass), Lachy Doley (Piano), Bunna Lawrie (Didgeridoo), Bobby Summerfield (Percussion) und Anton Fig von Late Night with David Letterman (Schlagzeug und Percussion). Als Backgroundsängerinnen fungieren Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Prinnie Stevens. Das Album wurde von Bob Clearmountain (Bruce Springsteen, The Rolling Stones, Toto, Bon Jovi) gemischt und das fantastische Artwork des Albums wurde von dem berühmten Grafiker Hugh Syme (Rush, Aerosmith, Whitesnake) entworfen.
Rückblickend auf die Aufnahmen während COVID-19 und die ursprüngliche Absicht hinter dem Album, reflektiert er: „Vor 20 Jahren nahm ich eine Platte mit Coversongs auf, die ‚Blues Deluxe‘ hieß. Sie wurde in Bobby Nathans Studio in Manhattan aufgenommen.“, reflektiert er. „Sie fängt eine Energie und ein Ziel ein, die mir als Künstler immer im Gedächtnis geblieben sind. Ich lebte zu dieser Zeit in New York City und die Zeiten waren ziemlich hart. Meine wöchentliche Routine bestand aus einer Kombination aus Sessions, Auftritten und rar gesäten Chancen. Ich war hungrig, buchstäblich und im übertragenen Sinne. Das Musikgeschäft ist hart, sehr hart, und war es besonders in jenen Tagen, als die Major-Labels alle Fäden in der Hand hielten.
Ich ernährte mich von Erdnussbutter, Marmelade und Ramen-Nudeln, die ich in der Bodega an der Ecke 83. und Columbus Avenue kaufte. Einmal pro Woche kaufte ich einen „Win for Life“-Lottoschein. Damals dachte ich, das ist buchstäblich mein Ticket, um aus diesem schrecklichen Geschäft auszusteigen. Aber meine Liebe zur Gitarre und zur Musik war einfach zu stark um aufzugeben. Wir schreiben das Jahr 2019, und ich befinde mich wieder in New York und bin von der Stadt inspiriert. Meine Lebensbedingungen haben sich in den letzten 20 Jahren dramatisch verändert, aber die Energie, die New York City großartig macht, ist geblieben.
Im Februar 2021 fanden wir uns in den Germano Studios wieder, wo wir als Trio Musik (aber keine Trio-Musik) aufnahmen und Wege finden mussten, um Platten zu produzieren, obwohl dein lebenslanger Produzent aufgrund von Reisebeschränkungen in Australien festsaß. Kevin Shirley fand einen Weg, Kontinente und Konsolen so miteinander zu verbinden, dass wir buchstäblich keine Verzögerung hatten. Man füge Steve Mackey und Anton Fig hinzu, ein paar Masken und Schimpfwörter und fertig ist die ‚New York Record‘ alias ‚Time Clocks‘.“
Joe Bonamassa hält jetzt mehr denn je die Macht in Händen, sowohl seine Kunst als auch sein Geschäft zu kontrollieren. Mit 24 Nummer-1-Alben, jährlichen weltweit ausverkauften Tourneen und maßgeschneiderten Kreuzfahrten ist er schwer zu schlagen. Joe kennt seinen Wert, und obwohl er bescheiden geblieben ist, hat er nicht vor, jetzt klein beizugeben. „Notches“ ist ein Beweis für seine Qualitäten. Es ist Joe Bonamassa vom Feinsten, bereit zu rocken. ‚Time Clocks‘ ist ein Album, das regelrecht darum bettelt, live und laut auf der Bühne gehört zu werden. Zur Freude seiner Fans ist Joe Bonamassa seit wenigen Tagen wieder auf Tournee. Die erste Station war die Westküste der USA, und während der Herbstsaison reist er durch den Rest des Landes, bevor er schließlich auf seiner „Keeping The Blues Alive At Sea VII“-Kreuzfahrt vom 21. bis 25. Februar 2022 (mit der Norwegian Pearl von Miami nach Ocho Rios in Jamaika) auf der Bühne steht.
Infos zu Tickets und allen Tourdaten sind unter https://jbonamassa.com/tour-dates/ erhältlich.
Im April und Mai 2022 macht Bonamassa dann auch Station in Deutschland.

Joe Bonamassa in Sounds Of South

Davy Knowles veröffentlicht sein neues Album „What Happens Next“ am 22.10.2021 via Provogue

Auf seinem treffend betitelten neuen Album ‚What Happens Next‘ präsentiert sich der Singer-Songwriter und Gitarrist Davy Knowles mit einem zeitlosen und stimmigen Songwriting, einer modernen Produktion und einem lyrischen, von Soul, Folk, Rock und Blues inspirierten Gitarrenansatz. Das 12 Songs starke Album ist ebenso beeinflusst von The Black Keys, Fantastic Negrito, Gary Clark Jr. wie von Muddy Waters, Junior Kimbrough und R.L. Burnside. ‚What Happens Next‘ ist ehr als zusammenhängendes Werk zu verstehen, als eine Sammlung von Songs.
„Ich habe schon immer Songs geliebt. Als es an der Zeit war, dieses Album aufzunehmen, ging es darum, die Songs zu unterstützen und nicht darum, wie schnell ich zum Gitarrensolo kommen kann“, sagt der auf der Isle of Man geborene und in Chicago, Illinois, lebende Künstler lachend. „Nicht, dass daran etwas falsch wäre – ich habe das auch schon gemacht! Ich bin kein Purist, und die Roots-Musik bleibt nur dann relevant, wenn sie sich anpasst und weiterentwickelt.“
Knowles hat Endorsements bei D’Addario-Saiten, PRS-Gitarren, Bludotone-Verstärkern und Celestion-Lautsprechern. 2010 war er der erste Musiker in der Geschichte, der direkt von der Mission Control in Houston für die Internationale Raumstation live spielte. Darüber hinaus hat er sich auf der Bühne mit Schwergewichten wie The Who, Jeff Beck, Gov’t Mule, Lynyrd Skynyrd, Kid Rock, Joe Bonamassa, Sonny Landreth, Peter Frampton, Joe Satriani und der von Sammy Hagar angeführten Supergroup „Chickenfoot“ behauptet.
Auf ‘What Happens Next’ stehlt Knowles durch sein poetisches Songwriting und sein gefühlsbetonter Gesang allen die Show. Das 12 Songs umfassende Werk ist ein Album mit Höhen und Tiefen, das sich durch kraftvolle Riffs, jazzige Blues-Balladen und klassischen Soul schlängelt. Sein Gitarrenspiel ist durchweg brillant unaufdringlich, seine Rhythmusarbeit ist geschickt und dynamisch – bissig bei den Rockern und subtil unterstützend bei den langsameren Stücken – und seine Leads sind sparsam, aber mit saftigen Blues-Bends und melassedicken Leadgitarren-Tönen.
Das Album beginnt mit dem Riff-Rocker ‘Light Of The Moon’, der mit vibrierenden 1960er-Jahre-Orgelverzierungen, eingängigen Refrains in Moll und leidenschaftlichem, soulgetränktem Gesang. Hier triefen Davys Leadbreaks vor Sustain, Vibrato und erhabener bluesiger Melodik.
Zu den Highlights des Albums gehören auch das cineastische ‘Devil and the Deep Blue Sea’, der stämmige Soul-Rocker ‘Wake Me Up When The Nightmare’s Over’ und die schmerzlich schöne Folk-Ballade ‘If I Ever Meet My Maker’, dem wohl persönlichsten Song, den Knowles je veröffentlicht hat.
‘What Happens Next’ wurde von dem preisgekrönten Produzenten, Songwriter und Toningenieur Eric Corne (John Mayall, Joe Walsh, Joe Bonamassa) produziert.
Das Album ist eine Abkehr von Knowles‘ feuriger und ehrfürchtiger Auffassung von Blues und Americana. Im Alter von 20 Jahren betrat er 2007 mit seiner Band Back Door Slam erstmals die Szene, erntete begeisterte Kritiken, trat landesweit im US-Fernsehen auf (Jimmy Kimmel Live, Good Morning America), erhielt viel Triple-A-Radio-Airplay und erreichte zwei Top-5-Alben in den Billboard-Blues-Charts.
Seitdem ist er solo unterwegs und veröffentlichte unabhängig voneinander zwei weitere Studioalben, ‘The Outsider’ (2014) und ‘Three Miles From Avalon’ (2016), das ebenfalls die Top 5 der Billboard Blues Charts erreichte. 2017 veröffentlichte er die EP ‘1932’, auf der er sein Unplugged-Talent mit atemberaubenden Performances auf einer 1932er National-Akustikgitarre präsentierte. Im folgenden Jahr veröffentlichte Knowles eine Zusammenstellung von Bootleg-Auftritten mit dem Titel ‘Best of the Bootlegs 2017’.
Obwohl die Songs auf ‘What Happens Next’ ein prägnantes Leadgitarren-Spiel aufweisen, müssen Fans von Knowles‘ flinkem Lead-Stil keine Angst haben, denn das Blues-Rock-Feuer brennt immer noch in ihm. Knowles sagt: „Dieses Album hat mich gelehrt, mich beim Gitarrenspiel zurückzuhalten. Ich musste es zügeln, um die Songs atmen zu lassen, aber ich freue mich darauf, sie live neu zu interpretieren.“

Davy Knowles in Sounds Of South

Zac Brown Band kündigt ihr neues Album „The Comeback“ für den 15. Oktober an

Nachdem die Grammy-ausgezeichnete Band die letzten 14 Monate nicht live auftreten konnte, bespielen sie derzeit im Rahmen ihrer Comeback-Tour Bühnen in ganz Nordamerika. Noch vor der Tour veröffentlichten sie den Feel-Good-Track „Same Boat”, der die Top 25 der US-Country-Airplay-Charts erreichte. In den folgenden Wochen releaste die Gruppe um Zac Brown Singles wie am laufenden Band: Mit „Out In The Middle” lieferten sie eine Southern-Rock-Ode an alle Landmenschen, mit „Old Love Song” vermitteln sie das Gefühl alter Liebeslied-Klassiker, auf „Stubborn Pride” wird der hartnäckige Stolz zum Thema, während auf „Paradise Lost On Me” ein tropisches Paradies ohne die einstige Liebe nicht mehr so himmlisch erscheint, wie es einmal war . Mit „Slow Burn” führen sie jetzt die erfolgreiche Reihe ihrer Songveröffentlichungen fort!
Hier das Tracklisting des kommenden Albums:
1. Slow Burn
2. Out In The Middle
3. Wild Palomino
4. Us Against This World
5. Same Boat
6. Stubborn Pride (feat. Marcus King)
7. Fun Having Fun
8. The Comeback
9. Old Love Song
10. Any Day Now
11. Paradise Lost On Me
12. GA Clay
13. Love & Sunsets
14. Closer To Heaven
15. Don’t Let Your Heart
„Slow Burn“ kann man sich hier anhören. Sounds Of South wird über das Werk berichten.

Neue Single von Dion mit Boz Scaggs and Joe & Mike Menza

Dion veröffentlicht heute mit „I’ve Got To Get To You“ einen brandneuen Track! Sein Energielevel war noch nie so hoch wie heute, und um diese Tatsache zu unterstreichen, hat er in den letzten Monaten hart an den Aufnahmen für das Nachfolgealbum des 2020 erschienenen und äußerst erfolgreichen Albums „Blues With Friends“ gearbeitet. Das neue Album – Details werden noch bekannt gegeben – wird im Herbst auf Joe Bonamassas unabhängigem Label KTBA Records erscheinen.
Der Song enthält den Gesang des großen Boz Scaggs sowie die Beteiligung des Vater-Sohn-Gitarrenteams Mike und Joe Menza. Man erinnert sich vielleicht daran, dass Mike einer der „Freunde“ bei Blues With Friends war. „I’ve Got To Get To You“ wurde von Dion zusammen mit seinem langjährigen Kollaborateur Mike Aquilina geschrieben. Zum Text des Songs sagte Dion: „Ich habe versucht, jede erdenkliche Art von Transportmittel in diesem Song unterzubringen“, denn neben vielen anderen Transportmitteln werden auch Fahrstühle und Concord-Jets erwähnt.
Er merkt an: Boz Scaggs ist einer der Lieblingssänger meiner Frau Susan und ich bin ganz auf ihrer Seite. Ich wollte schon seit Jahrzehnten einen Song mit ihm aufnehmen. Seine Stimme ist unverwechselbar und auf ‚I’ve Got To Get To You ‚ ist sie so rein und klar wie immer. Zu diesem Song wurde ich durch ein Gespräch mit Roy Orbison vor mehr als fünfzig Jahren inspiriert. Jetzt, wo Boz ihn gesungen hat, ist er endlich fertig. Besser geht’s nicht.“
Boz Scaggs war ebenso überschwänglich. Er bemerkte: „Dion ist einer meiner Lieblingssänger. Mit einer einzigen Phrase kann er ein breites Spektrum an musikalischen Erfahrungen eröffnen. Seine frühen Rock- und Doo-Wop-Anfänge machten mich frei. Sein Stil – in Worten und Musik – ist für mich zeitlos und schön.“ Boz bezeichnete ‚I’ve Got To Get To You‘ als „ein amüsanten Song… rockige Gitarren und Dions wilde Texte. Unsere Stimmen mischen sich dabei ganz natürlich.“
Dion fasst seine jüngsten kreativen Bemühungen kurz und bündig zusammen: „Mit Freunden Musik zu machen und durch die Musik Freunde zu finden: ich kann mir kein besseres Leben vorstellen als das.“

Dion in Sounds Of South

Joanne Shaw Taylor verleiht Blues-Klassikern neuen Twist

Die von Kritikern gefeierte britische Gitarristin und Singer-Songwriterin Joanne Shaw Taylor, die allgemein als erste Bluesrock-Gitarristin Großbritanniens gilt, veröffentlicht am Freitag, den 17. September 2021, ihr sechstes Studioalbum „The Blues Album“. Das Album wurde von Joe Bonamassa und Josh Smith in den Ocean Way Studios in Nashville, Tennessee, produziert und aufgenommen und erscheint via Joe Bonamassas unabhängigem Blues-Label KTBA Records. Das mit Spannung erwartete 11-Track-Album enthält Joannes persönliche Coverversionen von elf seltenen Blues-Klassikern, die ursprünglich von Albert King, Peter Green, Little Richard, Magic Sam, Aretha Franklin, Little Milton und vielen anderen aufgenommen wurden.
Auf dem Nachfolger des von der Kritik hochgelobten „Reckless Heart“ Albums aus dem Jahr 2019, spielen Josh Smith (Gitarre), Reese Wynans (Keyboards), Greg Morrow (Schlagzeug), Steve Mackey (Bass), Steve Patrick (Trompete), Mark Douthit (Saxophon) und Barry Green (Posaune). Joe Bonamassa spielt Gitarre und singt auf „Don’t Go Away Mad“.
„Ich wusste schon zu Beginn meiner Karriere, dass ich eines Tages ein Album mit Blues-Covern aufnehmen wollte, ich war mir nur nicht sicher, wann der richtige Zeitpunkt dafür sein würde“, sagt Joanne. „Ich fand es immer viel einfacher, mein eigenes Material zu schreiben, als kreative Wege zu finden, das Material anderer Künstler zu meinem eigenen zu machen.“ Als die Pandemie viele Musiker davon abhielt, 2020 und den größten Teil des Jahres 2021 auf Tournee zu gehen, dachte Joanne, es sei der richtige Zeitpunkt, um ins Studio zu gehen und The Blues Album aufzunehmen.
„Ich erwähnte meine neue Projektidee gegenüber Joe Bonamassa“, erinnert sich Joanna. „Er fragte mich nach meiner Songauswahl. Sofort begann er, mir Notizen zu schicken und schickte mir Songvorschläge.“ Joanne und Joe sind seit vielen Jahren gute Freunde und Fans der Musik des jeweils anderen. Joanne wollte schon immer mit Joe zusammen-arbeiten, wenn sich das richtige Projekt oder die richtige Zusammenarbeit ergeben würde. „Er war bereits als Mentor und inoffizieller Produzent bei „The Blues Album“ tätig, also fragte ich ihn, ob er den Job auch offiziell übernehmen wolle“, sagt Joanne. „Zum Glück hat er zugesagt und das Album ist genauso geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Es war ein Werk der Hingabe, das von einem Künstler, Produzenten und Freund betreut wurde, dem ich total vertraue.
Was wollte Joe Bonamassa, der selbst ein großer Blues-Kenner ist, mit der Co-Produktion eines Cover-Albums für Joanna erreichen? „Wir wollten ein hartes, gesangszentriertes, geradliniges Blues-Album machen, das Joannes erstaunliches Talent in einem etwas anderen Licht zeigt „, erklärt Joe. „Joanne ist eine gute Freundin und ein Superstar. Josh und ich haben uns darauf konzentriert, ihre Grenzen auszuloten und Grenzen zu verschieben, die sie vorher vielleicht nicht kannte. Es geht darum, ein Statement zu setzen und den Hörer dazu zu bringen, die Musik immer wieder zu spielen.“
Joannes Cover-Album zollt Künstlern und Bands Tribut, die nicht zur offensichtlichen Auswahl gehören, wie z.B. Little Village, Little Milton, The Fabulous Thunderbirds, James Ray, aber gleichzeitig covert sie auch bahnbrechende Blues-Ikonen wie Albert King, Peter Green von Fleetwood Mac und Magic Sam. Einige der gecoverten Songs sind B-Seiten von Singles. War es eine bewusste Entscheidung von Joanne, Songs zu covern, die keine bekannten Blues-Standards sind? „Wir versuchen, nicht die ausgetretenen Pfade des Blues zu gehen“, erklärt Bonamassa. „Jeder Song muss für sich selbst stehen und gleichzeitig den ursprünglichen Meistern Tribut zollen.“
Was auf The Blues Album sofort auffällt, ist die Qualität und Tiefe von Joannes Gesangsleistung, sowie die Aufnahme des Gesangs und wie er gemischt wurde. War dies eine bewusste Entscheidung, um eine vordergründige, wenn nicht gar intime Gesangsleistung bei jedem Song zu erreichen? „Joe machte von Anfang an klar, dass sein Hauptziel für dieses Album darin bestand, mich als Sängerin zu fördern“, erinnert sich Joanne. „Offensichtlich hat Joe mich über die Jahre viele Male auftreten sehen und kennt meine Stimme gut. Ich glaube, er hatte das Gefühl, dass er mehr aus meiner stimmlichen Leistung herausholen konnte, vor allem, weil ich über ein Jahr Zeit hatte, meine Stimmbänder zu schonen.“
Die meisten Songs auf Joannes neuem Album sind keine offensichtlichen Blues-Cover. Gleichzeitig fragt man sich jedoch, ob einige der Songs eine persönliche Bedeutung für sie als eigenständige Blueskünstlerin haben. „Ich glaube, Joe und ich haben recht liberale Ansichten darüber, was wir als Blues-Songs betrachten“, gesteht Joanne. Ich würde nicht sagen, dass einer der Songs eine persönliche Bedeutung für mich hat, aber ich habe es geliebt, sie aufzunehmen, weil es großartige Songs sind. „Can’t You See What You’re Doing To Me“ und „Keep Loving Me“ waren Songs, die schon sehr früh in meiner Setlist waren, bevor ich sang oder meine eigenen Songs schrieb, also war es schön, sie noch einmal aufzugreifen. Ich meine, ich kann mich mit den Songs auf dem Album und all den Botschaften, die sie aussenden, identifizieren. Mein Hauptziel war es, Songs auszuwählen, die Spaß machen, zu singen und zu spielen.“
Für The Blues Album hat Joanne keine Gitarren-Effektpedale verwendet, allerdings hat sie sich während der Aufnahmen an einige von Joes ultrararen Vintage-Verstärkern angeschlossen. „Auf dem neuen Album habe ich hauptsächlich meine eigene Gitarre gespielt, meine 1966er Esquire ‚Junior'“, sagt Joanne. „Ich habe versucht, ein paar von Joes Tele-Gitarren zu benutzen, aber die sind für viel größere Hände ausgelegt als meine. Ich habe Joes Vintage-Verstärker benutzt – ich glaube, einen seiner Vibroverbs aus den 60ern, gemischt mit einem Fumble Overdrive für so ziemlich alles. Wir haben keine Pedale benutzt.“
Es versteht sich von selbst, dass das Produktionsteam Joe Bonamassa und Josh Smith zu den Besten ihres Fachs gehört. Sie haben kürzlich neue Alben für Joanna Connor, Jimmy Hall und Eric Gales produziert. Das Album von Joanna Connor, 4801 South Indiana Avenue, wurde von der Kritik weltweit sehr gelobt und war das zweite Album, das auf Bonamassas unabhängigem Label KTBA Records veröffentlicht wurde. Den Track “Let Me Down Easy” kann man hier sehen.

Joanne Shaw Taylor in Sounds Of South

ZZ Top-Bassist Dusty Hill verstorben

Dusty Hill, Bassist der Rockband ZZ Top, ist im Alter von 72 Jahren verstorben. „Wir sind traurig über die heutige Nachricht, dass unser Kumpel Dusty Hill zu Hause in Houston, Texas, im Schlaf gestorben ist“, teilten die beiden anderen Bandmitglieder Billy Gibbons und Frank Beard gestern auf der Webseite von ZZ Top mit. „Wir werden, so wie Legionen von ZZ-Top-Fans weltweit, deine unerschütterliche Gegenwart, dein gutherziges Naturell und deinen Einsatz für ZZ Top nachtrauern. Du wirst schrecklich vermisst werden, Amigo.“
Konkrete Informationen seinem Tod gab es seitens der Band zunächst nicht. Laut NBC News soll Hill kurz vor seinem Tod über Hüftprobleme geklagt haben. Am Mittwoch, dem Sterbetag von Dusty Hill, sollten ZZ Top in Simpsonville im US-Bundesstaat South Carolina auftreten. Dusty Hill hinterlässt eine Ehefrau sowie eine Tochter aus einer früheren Beziehung.

ZZ Top in Sounds Of South

The Georgia Thunderbolts veröffentlichen ihr Debüt Album “Can We Get A Witness“ am 15. Oktober – Song Premiere zu “Be Good To Yourself“ jetzt online!

Abseits der ausgetretenen Pfade, jenseits der Hügel, versteckt vor den Blicken anderer, blüht die Kreativität. Ob am Ufer des Mississippi oder tief im Herzen Deutschlands – Rock’n’Roll lebt, atmet und brennt überall. The Georgia Thunderbolts stammen aus Rome, GA, am Fuße der Appalachen. Ihr Stil ist durchdrungen von Southern Rock und Blues Rock. Auf Can We Get A Witness, ihrem Debütalbum (VÖ 15.10.2021) für Mascot Records, beschwört das Quintett – J. Lyle (Gesang, Harp, Klavier), Riley Couzzourt (Gitarre), Logan Tolbert (Gitarre), Zach Everett (Bass, Tasten) und Bristol Perry (Schlagzeug) – einen bewährten Geist mit neu angefachtem Feuer.
“Wir sind alle mit Rockmusik auf gewachsen”, sagt Gitarrist Riley. „Die Vintage Rockszene ist in aller Munde, und wir wollen unseren Beitrag leisten. Wenn ich mir drei Worte suchen müsste um uns als Band zu beschreiben, wären diese fleißig, entschlossen und bescheiden einfallen.“
Bristol und Riley sind durch die Rock Musik seit der High School mit einander verbunden. Während ihre Football Kameraden Rap Musik in der Umkleide hörten, diskutierten die zwei lieber über die Vorzüge von Metal und Hard Rock. Bis zum zweiten Studienjahr traf man sich regelmäßig zum jammen, wo auch Basser Zack Everett dazu stieß. 2015 landeten sie bei einer Open Stage Veranstaltung mit Sänger TJ auf der Bühne und jammten. Lyle schloß sich anschließend der Proben an. Als dann noch Logan Tolbert als zweiter Gitarrist dazu kam, waren The Georgia Thunderbolts geboren. Die Musiker teilten ihre musikalischen Vorlieben, die von Southern Gospel über Hank Williams Jr., zu Neil Young, Little Feat, Waylon Jennings, Barry Waldrep und Merle Haggard bis hin zu Ozzy Osbourne, Audioslave und Bad Company führten. Und natürlich darf man Lynyrd Skynyrd nicht vergessen.
Die tiefe landwirtschaftliche Geschichte der Stadt bedeutet, dass harte Arbeit in den Bewohnern verwurzelt ist, und TJ wurde der Wert dieser Arbeit von klein auf beigebracht. „Mein Vater ist einer der am härtesten arbeitenden Männer, die ich je kennengelernt habe. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist er immer am Arbeiten, nicht weil er es will. Es ist ein Kampf, die Familie zu ernähren“, sagt er. So verbringt der Sänger seine Tage damit, Bulldozer und Bagger zu fahren, oder Wasserleitungen zu verlegen, sich tagsüber in der Hitze auf Baustellen den Arsch aufzureißen um am Abend den Rock’n’Roll zu zelebrieren.
Wenn man so aufwächst, prägt das natürlich die eigene Sichtweise. „Es hat mich die Wertschätzung und den Wert des Lebens gelehrt. Es hat mir von klein auf gezeigt, dass man für das, was man hat, arbeiten muss; nichts wird einem geschenkt“, reflektiert TJ.“ „Es ist harte Arbeit“, fährt er fort, „aber egal wie erschöpft ich bin, wenn ich nach Hause komme, will ich Musik machen.“
Wenn sie also Spirit of A Workin‘ Man singen, kannst Du davon ausgehen, dass sie es ernst meinen. „In einer Band zu sein bedeutet Inklusion. Ich hätte mir keine bessere Gruppe von Brüdern wünschen können, mit denen ich reisen und Musik machen kann; wir würden alles für einander tun“, fügt er hinzu. Die Band spielte unermüdlich live und gaben Konzerte mit Black Stone Cherry, The Kentucky Headhunters und Blackberry Smoke. Ron Burman, Leiter der Mascot Label Group Nord Amerika, sah die Band live und nahm sie sofort unter Vertrag.
Burman sagt dazu: „Ich habe eine starke Affinität zu großartigem Southern Rock, da ich in Jacksonville, Florida aufgewachsen bin. Als ich The Georgia Thunderbolts zum ersten mal hörte, wurde ich sofort von ihrem kraftvollen, authentischen, bluesigen Southern Rock und den tollen Songs angezogen. Als ich sie dann später in Nashville live gesehen habe war ich total überwältigt. Ich hatte buchstäblich Gänsehaut und wußte, dass wir sie unter Vertrag nehmen müssen. Ich erwarte tatsächlich großes von dieser Band. The Georgia Thunderbolts sind eine so starke Rockband und ihr Sänger TJ hat eine so unverwechselbare Stil.“ Die 13 Songs auf Can We Get A Witness wurden mit Produzent Richard Young im Barrick Recording Studio in Glasgow, Kentucky aufgenommen. Die Song-Premiere zu “Be Good To Yourself“ gibt es hier.

The Georgia Thunderbolts in Sounds Of South

The Cold Stares mit Videopremiere und neuem Album

Das Duo The Cold Stares aus Indiana wird am 13. August ihr neues Album Heavy Shoes über Mascot Records (Black Stone Cherry, Crobot, Monster Truck) veröffentlichen. Vorab gibt es nun eine weitere Video Premiere zum Track „PROSECUTION BLUES“. Dazu gibt es folgenden Kommentar von Chris: „Prosecution Blues was an opportunity to tip our hat to some of our heavy Blues influences. I always loved the way that Zeppelin used a Blues as a vehicle to insert metaphors and say things lyrically that were poetic and deeper than the surface layer. That’s what we tried to do with Prosecution Blues, and also take that vehicle on a spin through streets that were familiar to us.” Allein die Geschichte der Band würde für eine Dramaserie reichen – Krebs, Selbstmord, Verrat, Scheidung, Verlust, Selbstidentitätskrise, Überleben und Ahnenskelette. Somit ist ihre Devise, schreib über das, was du selbst erlebt hast. Es gibt eine Fülle von Songs mit dunklen, vielschichtigen Erzählungen. Dreckiger, fuzziger Rock’n’Roll trifft auf Blues, Garage, Desert Rock und eine Southern Gothic Sensibilität. Die düsteren Geschichten werden in ihren Songs mit unerschütterlicher Ehrlichkeit erzählt. Für Chris Tapp und Brian Mullins ist Authentizität ihr Markenzeichen. Größtenteils im Sam Phillips Recording Studio in Memphis aufgenommen, ist dieser Memphis-Vibe in die Platte gesickert. Wie könnte es auch anders sein – die Musik, die Geschichte, die Menschen, der Mississippi. Abgemischt von Mark Needham (The Killers) und gemastert von Andy Vandette (Beastie Boys/Smashing Pumpkins), ist Heavy Shoes ihr bisher stärkstes Album. Mit ihren vier Veröffentlichungen haben die zwei die USA durchquert und sind mit Rival Sons, Spoon, Grand Funk Railroad und Thievery Corp aufgetreten. Ihre Musik wurde mehr als 20 Millionen Mal gestreamt und war bereits im Fernsehen und in Spielen zu hören: ESPN, X-Games, Monster Energy, TNT’s Animal Kingdom, Dodge Motors und im Erfolgsspiel CyberPunk 2077. Wenn Du Authentizität willst, schaue dir diese beiden an. The Cold Stares sind eine Rock’n’Roll-Band, aber sie schlagen mit einem Vorschlaghammer auf das Fundament, um die Risse aufzudecken, die darin unterdrückt werden. Sie erlauben sich, roh und offen zu sein. Damit erlauben sie sich, roh und offen zu sein.

Gitarrist und Grammy-Award Gewinner Eric Krasno kündigt sein neues Album ‘Always’ an

Mit seinem viertem Soloalbum feiert Eric Krasno die Beständigkeit der Familie. „Always“ erscheint am 17. September auf Provogue / Mascot Label Group. In zehn Tracks mit unnachahmlicher Instrumentierung, eloquentem Songwriting und wahrer Ehrlichkeit definiert sich der Soulive- und Lettuce-Mitbegründer, Sänger, Multiinstrumentalist und zweifache GRAMMY®-Award-Gewinner nicht nur als Künstler, sondern auch als Ehemann, Vater und Mann.
„Vor 2020 hatte ich eine gute Zeit, aber ich war überhaupt nicht geerdet“, erklärt er. „Ich bin von Auftritt zu Auftritt gegangen. Ich rannte immer ohne Ziel herum. Im letzten Jahr habe ich meine Leute in Form meiner Frau und meines Sohnes gefunden. Ich habe mir eine Familie geschaffen, die immer für mich da sein wird. Darum geht es auf dem Album.“
Krasnos umfangreicher Katalog umfasst drei Soloalben, vier Lettuce Alben, zwölf Soulive Alben und Produktion und/oder Songwriting für Norah Jones, Robert Randolph, Pretty Lights, Talib Kweli, 50 Cent, Aaron Neville und Allen Stone. Als Performer teilte er die Bühnen mit den Rolling Stones, der Dave Matthews Band, John Mayer und The Roots. Von den sieben Nominierungen erhielt er zwei GRAMMY® Awards für seine Rolle als Songwriter und Gitarrist auf Tedeschi Trucks Band Album ‚Revelator‘ und als Gitarrist auf dem Derek Trucks Band Album ‚Already Free‘.
Im vergangenen Jahr fand Krasno viel Zeit nachzudenken und ebenso viel zu schreiben. Auf Anregung seines alten Lettuce-Bandkollegen Adam Deitch schloss er sich mit dem Musiker und Produzenten Otis McDonald zusammen und arbeitete gemeinsam an einer Version von Bob Dylans „The Man In Me“. Ein Song, der für Eric erst in den letzten Jahren an tieferer Bedeutung gewonnen hat. „Meine Frau und ich hatten geheiratet, ein Haus gekauft und ein Baby bekommen“, erinnert er sich. „Ich hatte den Song schon oft gehört, aber er hatte mich nie wirklich berührt. Erst durch meine neuen Lebensumstände kann ich fühlen, was Dylan mit diesem Song ausdrücken wollte. Ich nahm ihn nur mit einer Akustikgitarre und Gesang auf, und ich liebe was Otis daraus gemacht hat. Er schicke mir das Resultat, und ich dachte: ‚genau so will ich meine nächste Platte machen‘.“
Zunächst wurden Parts für ‘Always’ virtuell und dann später in den legendären Hyde Street Studios (2Pac, Grateful Dead, Digital Underground u.v.m) in der Bay Area aufgenommen. McDonald und Krasno entwickelten einen gemeinsamen Geist und gründeten schließlich die Band ‚Eric Krasno & The Assembly‘ mit Otis am Bass, Wil Blades an den Tasten, Curtis Kelly am Schlagzeug und James VIII an Gitarre und Gesang. Die erste Veröffentlichung aus dem Album ‚So Cold‘, zeigt deutlich, das hier mehrere Genre gesprengt werden. Der Song grooved, hat einen summbaren Hook und ein gefühlvolles, bluesiges Gitarrenspiel.

Neues Album von Paul Thorn

Sieben Jahre lang hat Thorn an dem neuen Werk gearbeitet, es enthält ausschließlich Originalmaterial, einige Songs hat Thorn selbst geschrieben, andere hat er zusammen mit seinem Freund und langjährigen Manager Billy Maddox geschrieben. Das Album wurde im Sam Phillips Studio in Memphis aufgenommen und von Grammy-Preisträger Matt Ross-Spang produziert.Die Szenerie des ländlichen Südens von Thorn verändert sich. Die Trailer Parks, Schotterstraßen um Tupelo und Highschool-Schönheitsköniginnen flackern im Rückspiegel. Vor zwei Jahren kehrte Thorn mit der Veröffentlichung von „Don’t Let the Devil Ride“ zu seinen frühen Gospel-Wurzeln zurück.
Im Gegensatz zu früheren Platten, die sich mit kurzzeitigen Liebesaffären und dem “kissing the right one good-bye” beschäftigten, handelt Thorns neues Album „Never Too Late To Call“ von einem Mann, der mit „the right one“ zusammen ist und glücklich ist, dort zu sein.

Paul Thorn in Sounds Of South

Neues Video von Matt Lang

Es ist schwer zu glauben, dass es nicht einmal drei Jahre her ist, seit Matt Lang nach Nashville ging, um dort sein erstes englischsprachiges Album aufzunehmen — und das ohne selbst ein Wort Englisch zu sprechen. Produziert von Danick Dupelle, einem kanadischen Studiobesitzer und Gitarristen (Emerson Drive), schaffte es die Debüt-EP „Matt Lang“ im Herbst 2019 auf die Nummer Eins der nationalen iTunes Country Album Charts — und blieb dort mehrere Wochen. Zu dieser Zeit war Matt gerade dabei, die englische Sprache im Eiltempo zu meistern, mittlerweile spricht er sie absolut flüssig.
Matts erste EP wurde bislang über 3,1 Millionen Mal gestreamt. Der in Maniwaki, Québec heimische Musiker wollte schon immer Nashville nach Québec bringen und sich in ganz Kanada und der Welt einen Namen machen. Von 2018 bis 2021 spielte er hunderte von Live-Shows — auf Englisch und vor einem stets wachsenden Publikum. Mittlerweile sind seine Konzerte meist ausverkauft. Matt und seine Band spielten im Januar und Februar 2020 als Support für Country-Shootingstar Tebey auf dessen „The Good Ones“-Tour in Ontario und Westkanada. Im März 2020 folgten die ersten europäischen Shows im März 2020 auf dem renommierten C2C-Festival in Berlin.Das C2C London buchte ihn für vier Shows, bevor die Covid-19-Pandemie ihn und seine Band zwang, vorzeitig nach Hause zurückzukehren.
Kurz nachdem er in Jahr 2019 beim neu gegründeten Label Jayward Artist Group unterschrieben hatte, gewann Matt den nationalen SiriusXM-Top-of-the-Country-Wettbewerb und nahm den Hauptpreis mit nach Hause. Dazu gehörten zwei Showcases — darunter ein Auftritt auf dem Boots & Hearts Festival und ein Konzert beim CCMA Awards TV Broadcast. Im selben Jahr gewann er außerdem drei Awards bei Québecs Country Gala, den SOCAN Country Music Prize und feierte seine erste ADISQ-Nominierung für „Englischsprachiges Album des Jahres“.
Am 5. Juni 2020 veröffentlichte Lang sein zweites englischsprachiges Album „More“ — und sorgte damit bei Fans und Kritikern für begeisterte Reaktionen. Das Album debütierte auf Platz 1 der iTunes All Genre Chart und in den iTunes Country Album Charts und war das meistverkaufte Album in Quebec (Nielsen) und das am meisten verkaufte Album in Kanada (Nielsen).
„More“ brachte bislang drei Hit-Singles und Videos hervor. Matts erste Single, „Water Down The Whiskey“, schaffte es in die Top 20 im kanadischen kanadischen Country-Radio und erreichte über 2,3 Millionen Streams. Mit „Getcha“ feierte Matt im Herbst 2020 seine erste Top-5-Radio-Singe, die bis heute über zwei Millionen Mal gestreamt wurde. Single Nummer drei, „Only A Woman“, sicherte sich ebenfalls eine Top-15-Platzierung in den kanadischen Country Radio Charts sowie eine Top-10-Position in den Billboard Emerging Canadian Artist Charts. Sie wurde ebenfalls über zwei Millionen Mal gestreamt.
Insgesamt erreichte „More“ bis heute über zehn Millionen Audio-Streams. Die Erfolge gingen 2020 weiter: Matt gewann einen weiteren Gala Country Award für die „Live Show des Jahres“ und wurde für einen ADISQ Award 2020 in der gleichen Kategorie nominiert. Außerdem erhielt er seine erste nationale CCMA-Nominierung für „Rising Star of the Year“. Seine neue Single „In a Bar“ wird im Juni 2021 weltweit veröffentlicht — mit dem größten Team hinter ihm, das er je hatte.
Matt ist bei der Jayward Artist Group Inc. unter Vertrag. Das Label wird von The Orchard vertrieben und von Sony Music Canada promotet. Er wird von der Preste Agency in Kanada und UTA International vertreten.

Eric Heatherlys neues Projekt, The Record Store Troubadours, veröffentlicht Debüt-Album

2005 unterschrieb Eric Heatherly zur Veröffentlichung seines Albums „The Lower East Side of Life“ seinen ersten Vertrag bei AGR Television Records. Das Album schaffte es in Polen bis auf Platz 1 der Album Charts. Ein gutes Fundament für die weitere Zusammenarbeit.
Mit dem Album „2 High 2 Cry“ im Jahr 2010 schloss der „Flower on the Wall“-Sänger seine erste Vertragsverlängerung mit AGR Television Records. Die erste Single-Auskopplung unter dem neuen Vertrag, „Old Enough to Be Her Daddy“, entwickelte sich in Deutschland zum Chartbreaker.
Am 24. November 2018 tauschte Eric Heatherly mit seiner Langzeitliebe Lindsey Stacey die Ringe und wie es sich für zwei Vollblutmusiker gehört, wurde das mit einem gemeinsamen Lied gefeiert. Das Brautpaar veröffentlichte die Single „Something Stupid“ – eine Interpretation des Nummer-1-Klassikers aus dem Jahr 1967 von Frank und Nancy Sinatra.
Dass es nicht bei einer Single bleiben würde, war allen Beteiligten von Anfang an klar. So gaben sich Eric und Lindsey Heatherly den Namen The Record Store Troubadours und gingen ins Studio. Das Ergebnis waren viele Songs, die erfolgreich den Spagat zwischen moderner Country Music mit einem Vintage Touch schaffen. 12 davon werden es auf das neue Album „Neon Neverland“ schaffen, das in Kürze erscheinen wird.
Die erste Single-Auskopplung, „¡Ándale!“ wird bereits in diesem Sommer erscheinen.
Mit der Neuerscheinung verlängert Eric Heatherly zum zweiten Mal seinen Vertrag mit AGR Television Records. Für den Sänger und Songschreiber eine Selbstverständlichkeit – er sagt dazu: „Wir freuen uns auf eine Rückkehr mit unserer neuen Musik. Wir schätzen den Glauben, den uns AGR Television Records gezeigt hat, und freuen uns auf eine erneut erfolgreiche Zusammenarbeit. Lindsey und ich können es kaum erwarten, international zu touren, um das mit Spannung erwartete Debüt „Neon Neverland“ zu unterstützen. Diese 12-Song-Sammlung entstand in einem Prozess, der drei Jahre gedauert hat. Wir schrieben, nahmen auf, produzierten das ganze Projekt in Nashville, TN zwischen unseren Tourneen.“

Eric Heatherly in Sounds Of South

Shemikia Copeland und Kenny Wayne Shepherd nehmen gemeinsamen Song auf

Die zeitgenössischen Blueser Shemekia Copeland und Kenny Wayne Shepherd haben sich für den Song „Hit ‚Em Back“ zusammen getan, einem neuen Stück, das am Donnerstag, den 27. Mai, auf dem Provogue-Label der Mascot Label Group veröffentlicht wird. Der Track wurde erst vor zwei Wochen mit Copeland und Shepherd aufgenommen, mit Gastauftritten von Robert Randolph an der Steel-Gitarre und dem Blues-Veteranen Tony Coleman, der schon mit B.B. King, Etta James, Bobby Blue Bland, Albert King und Buddy Guy zusammengearbeitet hat.
„Hit ‚Em Back“ wurde auf Drängen von Shemekia geschrieben, die ihren Texter John Hahn bat, einen Song zu schreiben, der die Uneinigkeit und Wut innerhalb der großen Blues-Gemeinschaft anspricht. Daraufhin wandte sie sich an Kenny Wayne und fragte ihn, ob er die Musik für den Text schreiben und mit ihr zusammen den Song aufnehmen würde. Kenny und der Produzent Marshall Altman entwickelten die Musik, nahmen sie auf und schickten sie an Shemekia, die sich nur wenige Tage später in einem Studio in Nashville mit Randolph und Colemen traf.
Der gesamte Erlös von „Hit ‚Em Back“ wird an die Music Maker Relief Foundation gespendet, eine gemeinnützige Organisation, deren erklärtes Ziel es ist, die musikalischen Traditionen des Südens zu bewahren, indem sie die Musiker, die sie machen, direkt unterstützt und sicherstellt, dass ihre Stimmen nicht durch Armut zum Schweigen gebracht werden. Hier kann man sich das Video dazu ansehen. Toller Song!

Kenny Wayne Shepherd in Sounds Of South

Neues Video von den Georgia Thunderbolts

Mit The Georgia Thunderbolts‘ neuem Video zu „Take It Slow“ blüht der Southern Rock wieder auf!
The Georgia Thunderbolts sind auf einem Höhenflug. Gerade erst vom Rolling Stone vorgestellt und mit Künstlern wie Blackberry Smoke, The Steel Woods und Lynyrd Skynyrd verglichen, hat die Band im neuen Video zu „Take It Slow“, das heute über Mascot Records / Mascot Label Group erscheint, „einen Wagen mit vollen Tank und fährt die Straße hinunter“.
Das von Jim Arborgast gedrehte Video ist der erste Vorgeschmack auf das neue Material der Georgia Thunderbolts, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. „“In Take It Slow“ geht es darum, das Leben am Wegesrand zu leben“, erklärt Gitarrist Riley Couzzourt. „Das Leben ist nicht dazu gedacht, schnell gelebt zu werden, sondern um es zu genießen und in Erinnerung zu behalten.“ „Dieser Song ist für jeden, der einfach mal loslassen will“, ergänzt Sänger TJ Lyle. „Die Kämpfe des Lebens scheinen manchmal übermächtig zu sein, aber die Antwort ist, sich einfach zurückzulehnen, zu entspannen und es langsam anzugehen.“
„Take It Slow“ kann man hier zu sehen.
„In Georgia hört man Lynyrd Skynyrd, The Allman Brothers und all die anderen großen Bands“ ergänzen Riley und Logan. „Rock‘n‘Roll ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir lieben es und werden immer dabei bleiben. Und dieses Gefühl wollen wir vermitteln.“ Die Presse ist sich einig: Das Classic Rock Magazine bezeichnet die Band als „Ihre neue Lieblings-Südstaaten-Rockband“, und American Songwriter nennt ihre kürzlich veröffentlichte Debüt-EP „zeitlos“. „Aber diese Thunderbolts sind kein spannungsarmer Abklatsch der Großen, die vor ihnen kamen“, fügt der Rolling Stone hinzu. „Vielmehr halten sie die Dinge frisch, indem sie sich schlanken, muskulösen Songs verschreiben…Southern Rock gedeiht auch im 21. Jahrhundert weiter.“
Ob am Ufer des Mississippi oder tief im Herzen Deutschlands – Rock’n’Roll lebt, atmet und brennt überall. The Georgia Thunderbolts stammen aus Rome, GA, am Fuße der Appalachen. Ihr Stil ist durchdrungen von Southern Rock und Blues Rock. Die Musiker teilten ihre musikalischen Vorlieben, die von Southern Gospel über Hank Williams Jr., zu Neil Young, Little Feat, Waylon Jennings, Barry Waldrep und Merle Haggard bis hin zu Ozzy Osbourne führten. Und natürlich darf man Lynyrd Skynyrd nicht vergessen.
Die Band spielte unermüdlich live und gaben Konzerte mit Black Stone Cherry, The Kentucky Headhunters und Blackberry Smoke. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Sound mit hymnischen Riffs, wilder Mundharmonika und pulsierendem Schlagzeug. “Wir streben diesen zeitlosen klassischen Sound mit einem modernen Touch an”, sagt Sänger TJ. “Wir haben diese Begierde und Spieldrang.” “Wir sind alle mit Rockmusik auf gewachsen”, fügt Gitarrist Riley hinzu. „Die Vintage Rockszene ist in aller Munde, und wir wollen unseren Beitrag leisten. Wenn ich mir drei Worte suchen müsste um uns als Band zu beschreiben, wären diese fleißig, entschlossen und bescheiden einfallen.“ Schlagzeuger Bristol Perry grinst: „Wenn ich drei Worte vorstellen müsste, wären diese Rock and Roll.“
The Georgia Thunderbolts sind: Riley Couzzourt [guitar], Zach Everett [bass, harmony vocals, keys], TJ Lyle [vocals], Bristol Perry [drums],
Logan Tolbert [guitar].

The Georgia Thunderbolts in Sounds Of South