Musik Nachrichten

BETH HART – neues Album „War in My Mind“ am 27. September – Lyric Video zum Titeltrack!

Beth Hart ist so authentisch wie nie. In einer Musikindustrie voller Hochglanzproduktionen und retuschierten Fotoshootings ist sie die Künstlerin, die ihre Karten offen auf den Tisch legt und ihre dunkelsten Geheimnisse preisgibt. Noch nie hat sich das Grammy-nominierte Talent auf einer Platte so roh präsentiert wie auf dem neuen Album „War In My Mind“, das am 27.09.2019 erscheint. Auf dem Album geht sie offen mit ihren inneren Dämonen um und offenbart den Zuhörern ihre bisherigen Erfolge und Rückschläge im Leben. „Mehr als bei jedem anderen Album, das ich bisher gemacht habe, bin ich auf diesen Songs ganz ich selbst gewesen.“, erklärt die Sängerin. „Mein innerer Heilungsprozess hat sehr lange gedauert, doch inzwischen fühle ich mich mit meiner dunklen Seite, meiner Verrücktheit und den Dingen, für die ich mich so lange schämte, sehr wohl.“
Beth Hart ist inzwischen 47 Jahre alt und genießt die Sonnenseite des Lebens. Der große Erfolg des 2016 erschienenen Albums „Fire On The Floor“ hallte über Jahre nach: sie erhielt weitere hervorragende Kritiken, verkaufte weitere Einheiten und die Karten ihrer Konzerte in ehrwürdige Locations wie dem Ryman Auditorium oder der Royal Albert Hall (von letzterer erschien vergangenes Jahr die triumphale Live-DVD) waren in kurzer Zeit vergriffen.
Die Sängerin erinnert uns jedoch auch daran, dass Ihr Leben stets in Zyklen verlief. „Die Dinge wurden gut, dann schlecht, besser und wieder schlechter.“ Genau in diesen Momenten entstanden stets ihre besten Songs.
„Auf ‚War In My Mind‘ widme ich mich vielen dieser Themen. Ich habe auf jedem Album, das ich bisher gemacht habe, die Wahrheit gesucht. Diesmal bin ich der Offenheit und Verletzlichkeit meines Lebens noch ein Stückchen nähergekommen: der Liebe, meiner Sucht, meiner bipolaren Störung, meinem Vater, meiner Schwester…“
Neuere Fans kennen Beth hauptsächlich als die alles erobernde globale Ikone, die von der Times und vielen anderen Medien gefeiert wird. Um ihren Hintergrund und die vielen Achterbahnfahrten in ihrem Leben zu verstehen, sollte man sich die Texte von „War In My Mind“ genauer ansehen. Sie erzählen schonungslos ehrlich von den Höhen und Tiefen der letzten Jahrzehnte: von Beths Kindheit in den 70er Jahren in Los Angeles, in der sich bereits ihr musikalisches Talent und ihr unsteter Geist offenbarte. Von ihrer chaotischen Erziehung bis zum Verlust ihrer geliebten Schwester Sharon. Von ihren persönlichen Problemen und dem Leben, das ihr entglitt, als ihr in den 90er Jahren ihr Durchbruch mit einem Majorlabel bevorstand. Von der Zusammenarbeit mit Bluesrock-Maestro Joe Bonamassa bis zur Erlösung durch ihren Ehemann Scott und die Wiedergeburt, die sie durch die Kirche erfahren hatte.
Das offizielles Lyric Video zum Titeltrack „War in My Mind“ kann man hier sehen.
Der Titeltrack ist eine würdevolle Klavierballade, die zu einer epischen Hymne anschwillt. Er erzählt von den Jahren ihrer Sucht, in denen Beth das Gefühl hatte, nicht mehr weitermachen zu können und von der Erlösung durch die charismatische Pastorin Kim. „Eines Tages kündigte Kim an, dass sie mich verlassen und in eine andere Kirche gehen würde. Ich begann zu weinen und zu schreien, ging nach Hause und schrieb ‚War In My Mind‘. Ich dachte, ohne sie würde ich wieder mit dem Trinken beginnen und verrückter werden als jemals zuvor. Doch sie versicherte mir, dass ich sie jederzeit besuchen könne und das tue ich bis heute ein paar Mal im Jahr.“
Nachdem wir die faszinierende Karriere von Beth Hart ein Vierteljahrhundert lang verfolgt haben, wissen wir, dass bei ihr nichts ausgeschlossen werden kann – so lange es wirklich und echt ist. Mit „War In My Mind“ hat die Songwriterin eine Platte aufgenommen, die ihre Seele entblößt, auf der sie das Herz auf der Zunge trägt und sich nicht dafür entschuldigt. „Als wir das Fotoshooting für dieses Album gemacht haben, war ich zum ersten Mal ungeschminkt und ließ nichts retuschieren.“, sagt sie zum Schluss. „Zum ersten Mal machte es mich nicht krank, meine eigene Stimme zu hören. Es ist einfach toll, 47 zu sein, ohne zu versuchen jünger und wettbewerbsfähiger zu wirken oder was ich dachte, alles sein zu müssen. Auf dieser Platte sagte mir etwas: ‚Lass es einfach, wie es ist‘. Ich glaube, ich mache langsam Fortschritte und nähere mich der Wahrheit. Noch weiß ich nicht, was die Wahrheit wirklich ist – aber ich bin komplett im Reinen damit.“

Beth Hart in Sounds Of South

ADRIANO BATOLBA TRIO – neues Album “How Much Does It Cost, If It’s Free?“ am 09. August!

Einen wie ihn, gibt es in Deutschland wohl kein zweites Mal: Adriano Batolba, Gitarrist, Sänger und Komponist, gilt nicht nur hierzulande als Ausnahmetalent in Sachen Rockabilly und Rock’n’Roll. Als Initiator, Sechssaitenberserker, Musical Director und auch Produzent von Dick Brave & The Backbeats hagelte es Preise, Gold und Platin. Peter Kraus, verrockt-verrolltes Teenidol schmachtender Backfische im Wirtschaftswunder-Deutschland zwischen Bravo-Starschnitt, Nierentisch-Romantik und Zehn-Plattenwechsler, heuerte Batolba schon vor Jahren als Sologitarrist für sein Tourensemble. Stilistisch artverwandte Kollegen wie Boppin B. und The Baseballs griffen gerne auf seine Expertise zurück. In der von Moderator Stefan Raab angeführten All-Star-Big-Band, die 2011 das Opening des Eurovision Song Contest in Düsseldorf mit einer granatenscharfen Rockabilly-Version von Lenas Vorjahresgewinnertitel „ Satellite“ bestritt, durfte Batolba nicht fehlen. Beim 130-jährigen Jubiläum 2013 der untrennbar mit Rockabilly und Rock’n’Roll verbundenen Trade Mark Gretsch Guitars in Deutschland fungierte er als Endorser. Nur der Vollständigkeit halber: Adriano Batolba war auch Wok-Weltmeister. Mit seinem 2009 aus der Taufe gehobenen Adriano Batolba Orchestra veröffentlichte er auf dem hauseigenem Label ToBaGo Records die Alben „Live’n’Loud“ (2013) und „Thirteen Renegades“ (2016). Für sein aktuelles Projekt Adriano Batolba Trio erprobt er auf dem neuen Album „How Much Does It Cost, If It’s Free?“ (VÖ 09.08.2019) eine neue Variante: Konzentriert auf Stimme, Gretsch- Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug reduzieren sich Erfahrungen und Entwicklungen der vergangenen Jahre hier aufs Wesentliche. Im Gespann mit dem schon bei Dick Brave And The Backbeats bewährten Falko Burkert am Kontrabass, sowie Bernie Weichinger am Schlagzeug, ein Kumpel, mit dem Batolba schon zu Studienzeiten in den Clubs von Amsterdam rockte, fand ein kraftvolles Triumvirat zusammen. Mehr als sechs Dekaden nachdem sich in den USA aus Blues, Jazz, Hillbilly, Boogie Woogie, Jump Blues, Rhythm’n’Blues, Doo Wop, Gospel, Country und Western Swing der Rock’n’Roll entwickelte, demonstriert das Adriano Batolba Trio wie zeitlos frisch dieses Genre noch immer zu klingen vermag.
Ein Video Interview/ EPK mit ersten musikalischen Eindrücken zum neuen Album “How Much Does It Cost, If It’s Free?“ gibt es hier.
Ohne die Hauptmarker Rockabilly und Rock’n’Roll aus den Augen zu verlieren, gratwandert das Dutzend Eigenkompositionen zwischen stilistischer Unversehrtheit und die Genregrenzen überschreitenden Liebäugeleien. Für die durchweg stringente Produktion von Pomez diLorenzo (u.a. Sasha, Cosmo Klein, Ben, Der Wolf, Sammy Deluxe) wurden hochkarätige Gäste gewonnen: Aus der texanischen Austin-San-Antonio-Szene stammt Patricia Vonne, Schwester von Kultregisseur Robert Rodriguez, ehemaliges Mitglied von Tito & Tarantula und auch als Schauspielerin (u.a. „Desperado“, „Spy Kids“, „Sin City“) zugange. Eine Koryphäe in Sachen Rhythm’n’Blues mit bis dato sieben Soloalben, klangveredelt Vonne „Habanera Baby“ mit einem Hauch Latin und Tex-Mex. Darrel Higham, britische Rockabilly-Legende (u.a. Kat-Men, The Enforcers, Bob & The Bearcats, Imelda May, Chrissie Hynde, Jeff Beck, Rocky Burnette, Shakin‘ Stevens), versetzt „Your Last Mistake“ mit seinen unnachahmlichen Gitarrenkünsten. Das All-Girl-Trio The Silverettes unterfüttert das politische Statement „How I Roll“ mit passioniertem Gospel-Chor. „Forever On My Mind“ zeigt countryeske Züge, „Love Means Trouble“ reminisziert die großartige US-Psychobilly-Ikone The Cramps und in „Fame“ arbeiten ABT augenzwinkernd ihre ruhmreiche Vergangenheit in Dick Brave And The Backbeats auf. Zwei Coverversionen ergänzen die runde Kollektion: Johnny Rivers’ Golden Oldie „Secret Agent Man“ zitiert das legendäre James-Bond-Thema, der Sun-Records-Klassiker „Just Because“ mit Hillybilly-Wurzeln, hebt im Turbo-Tempo ab.
„How Much Does It Cost, If It’s Free?“ wurde produziert gemeinsam mit Pomez diLorenzo – dem Mann hinter Erfolgskünstlern wie Samy Deluxe, Sasha, Cosmo Klein oder der Wolf – und Live aufgenommen von Kai Lee in den ABAB sowie den Diva Soft Studios Dortmund.

Deutsche Southern Rock Band Leaving Spirits veröffentlicht ihr Debütalbum „Things Change“

Nach gut 1,5 Jahren Produktionszeit ist es nun endlich soweit: Am 2. August 2019 erscheint das Erstlingswerk „Things Change“ der jungen Würzburger Blues- und Southernrock-Formation Leaving Spirit auf allen digitalen Plattformen sowie als CD. Die Jungs und Mädels sind im Schnitt zwar jünger als 20, doch trotzdem zählen sie Künstler wie Neil Young, Eagles und auch Robert Johnson zu ihren größten Einflüssen. Aber es geht nicht nur darum, altbekanntes zu reproduzieren, sondern vielmehr die Kultur handgemachter Rockmusik zu bewahren und in die heutige Zeit zu tragen, wie es beispielsweise aktuelle Bands wie Blackberry Smoke, Larkin Poe oder Whiskey Myers tun. „Jeder der 13 Songs auf unserem Album hat seinen eigenen Charakter. Musikalisch haben wir versucht, das mit verschiedenen Instrumenten wie der Lap Steel Gitarre, Mandoline, Blues Harp und sogar mit Löffeln zu unterstreichen“, sagt Songschreiber und Gitarrist Florian Eppel. Eine Empfehlung für Fans von Blues-, Country- und Southernrock , die noch auf der Suche nach dem richtigen Soundtrack für den nächsten Roadtrip im Sommer sind!

Gov’t Mule veröffentlichen mit „Endless Parade“ weiteren Track vorab vom neuen Live Album! 2CD/ 2DVD und Blu-Ray „Bring On The Music – Live At The Capitol Theatre” – VÖ verschoben auf den 19. Juli!

Um das diesjährige 25. Bandjubiläum gemeinsam mit den Fans vorab zu feiern und einen damit einhergehenden neuen Live-Release in den Kasten zu bekommen, buchte die aus Warren Haynes (Gesang, Gitarre), Matt Abts (Schlagzeug), Danny Louis (Keyboards, Gitarre und Gesang) und Jorgen Carlsson (Bass) bestehende aktuelle Gov’t Mule-Besetzung am 27. und 28. April letzten Jahres das traditionsreiche Capitol Theatre in Port Chester im US-Bundesstaat New York. Dort zelebrierte das Quartett an jenen Tagen vor jeweils ausverkauftem Haus zwei fulminante Gigs mit stark voneinander abweichenden Setlists. Mitschnitte dieser Konzerte veröffentlicht die Mascot Label Group unter dem Titel „Bring On The Music – Live At The Capitol Theatre” in folgenden Formaten – dem Anlass entsprechend jeweils prachtvoll aufgemacht und absolut hochwertig ausgestattet: Am 19 Juli als 2CD/2DVD-Set (2CD: erstes Konzert; 2DVD: zweites Konzert) und als Blue-ray Disc (Aufnahmen identisch mit der 2DVD).
Wie anfangs geplant erscheinen folgende Versionen am 28 Juni: Doppel-CD (zweites Konzert); Doppel-LP „Volume 1” auf lila Vinyl sowie „Volume 2” auf blauem Vinyl (darauf jeweils unterschiedliche Tracks aus beiden Konzerten, beide Ausgaben mit beigelegtem Download-Code). Darüber hinaus erscheinen die beiden Doppel-LPs in einer nur online beim Label erhältlichen, jeweils auf 1000 Exemplare limitierten Marble-Vinyl-Version.
Dass beide genannte Shows ein Fest für alle Sinne waren, zeigt sich beim Betrachten der DVDs sowie der Blue-ray Disc, hier wie dort spiegelt sich die einmalige Atmosphäre während der Shows im Capitol Theatre perfekt wider. Neun Kameras haben das das Geschehen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln perfekt eingefangen, Regie führte der unter anderem für seine Zusammenarbeit mit Pearl Jam, Bruce Springsteen, den Foo Fighters und Phish bekannte und bereits seit langem auch mit Gov’t Mule verbundene Fotograf und Filmemacher Danny Clinch.
Brandneu das Track Pre-Listening zu “Endless Parade”.
Statement von Warren: “One of my favorites. This version of Endless Parade captures the moody, mellow, bluesy side of Government Mule. Cool conversational interplay throughout the ending that’s different every night.”
Weiterhin aktuell und vorab:
Video zu „Mr. Man“ und das Video zu „The Man I Want To Be“ sowie das
Track Pre-Listening “Life Before Insanity (Bring On The Music – Live at The Capitol Theatre)“ und der Trailer.
Mehr Infos unter: www.mule.net

Gov’t Mule in Sounds Of South

29-jähriger US Country-Senkrechtstarter Luke Combs veröffentlich neue EP “THE PREQUEL” (inkl. der Single/ Video „Beer Never Broke My Heart“)

Mit seiner Platin-Single „Hurricane“ stürmte der 29-jährige Country-Senkrechtstarter Luke Combs 2016 aus dem Nichts die amerikanischen Country-Charts und mischt seitdem die Szene gehörig auf. Seine Erfolge sprechen für sich: über zwei Millionen verkaufte Units seines Debütalbums „This One’s For You“, eine eigene achtzigtägige, komplett ausverkaufte (!) US-Arena-Tournee, Award-Gewinne bei den Billboard Awards / CMA Awards / ACM Awards, Grammy Nominierung, gleichzeitiger Platz eins in allen fünf Billboard-Country-Charts und das meistgestreamte Countryalbum des Jahres 2018 sind nur einige von vielen Highlights. Im Herbst 2018 spielte er erstmalig einen ersten Gig in Deutschland: Ohne jegliche Promotion war auch hierzulande das Berliner Columbia Theater Wochen im Voraus restlos ausverkauft.
Mit 24 Jahren zog es Luke Combs nach seinem Abschluss der Appalachian State University in die „Music City“ Nashville, Tennessee. Zuvor hatte sich der junge Musiker bereits durch seine Live-Shows als Outlaw einen Namen gemacht und mit drei selbst veröffentlichten EPs eine beeindruckende Fan-Gemeinschaft um sich geschart. Als Luke Combs im Juni 2017 sein Debüt-Album „This One‘s for You“ veröffentlichte, stieg er gleich in der ersten Woche auf Platz eins der US-Countrycharts ein, was für einen Newcomer keineswegs selbstverständlich ist. Mittweile hat der Longplayer Doppelplatin-Status inne. Wenn man sich die Platte jedoch anhört, dann wundert es nicht. Seine Songs sind stark, kommen ohne Firlefanz aus. Combs wirkt wie der sympathische Typ von nebenan. Rolling Stone, Uproxx & Vulture kürten das Debüt zum „Best Country Album of 2017“. Gegenüber dem Rolling Stone Country zeigt sich Combs jedoch bescheiden: „Ich liebe es einfach Lieder zu schreiben und zu singen. Die Leute scheinen das zu mögen, mehr kann man sich nicht wünschen. Ich habe nicht damit angefangen, um ein Promi oder was-auch-immer zu werden.“
Nun legt Luke Combs endlich mit langersehnter brandneuer Musik nach. Der neue Track „Beer Never Broke My Heart“, den er am 9. Mai in der „The Tonight Show Starring Jimmy Fallon” live vorstellte, ist Lukes ganz persönliches Loblied auf die Verlässlichkeit von eisgekühltem Gerstenkaltgetränken in Krisenzeiten – ob nun die Partnerin abhandenkommt, der LKW den Geist aufgibt, der Hund die Biege gemacht hat, Politiker dich anschwindeln oder Arbeitslosigkeit droht: auf Bier kann man zählen. „Couple of beautiful girls tell me goodbye, trucks break down, dogs run off, politicians lie, been fired by the boss – it takes one hand to count the things I can count on, no, there ain’t much man that ain’t ever let me down: Longneck iced cold beer never broke my heart”.
Seine EP “THE PREQUEL” (inkl. der Single „Beer Never Broke My Heart“) ist am 07.06.2019 erschienen.
Man darf gespannt sein auf den Herbst, denn da ist ein Album des jungen Mannes geplant.
Hier gibt es schon einmal zum Einstimmen das Musikvideo zur Single „Beer Never Broke My Heart“.

Hunter Hayes arbeitet an neuem Album

Mit seinen 27 Jahren hat der Multi-Platin-Künstler Hunter Hayes bereits über 40 Award-Nominierungen und –Gewinne in der Tasche, darunter fünf Grammy-Nominierungen und einen „CMA New Artist of the Year“-Award. Kürzlich veröffentlichte er mit „Heartbreak“ seine erste offizielle Single seit drei Jahren, aktuell arbeitet er an seinem neuen Album, auf dem sich alles „um Wachstum, Mysterien und Optimismus“ drehen soll, wie er im Interview mit Hollywood Life kommentiert: „Das fasst das Album in vielerlei Hinsicht zusammen, obwohl es auch traurige Songs darauf gibt. Aber die Grundhaltung ist eine optimistische und das Ziel, auch in den dunkleren Stücken, soll positiv sein.“ Die bisherigen Songs des in Louisiana beheimateten Künstlers sind mehrere hundert Millionen Mal gestreamt, allein „Wanted“ hat über 130 Millionen Spotify-Streams und 5-faches Platin in den USA. Der Smash-Hit von seinem 2x Platin-ausgezeichneten Debütalbum „Hunter Hayes“ (2013) bescherte ihm eine Grammy-Nominierung als „Best Country Solo Performance“ und seine erste #1-Single in den Billboard „Hot Country Songs“-Charts, womit er zugleich der jüngste männliche Solokünstler seit über 40 Jahren an der Spitze dieser Charts war. Bis heute wurde das selbstbetitelte Debütalbum allein in den USA mehr als eine halbe Milliarde Mal gestreamt. Das aktuelle, dritte Studioalbum „The 21 Project“ erschien 2015, derzeit ist Hunter Hayes auf „Closer To You“-Tour durch die USA.

Hunter Hayes in Sounds Of South

Devin Dawson kommt für zwei Shows nach Deutschland

Devin Dawson ist ein amerikanischer Singer-Songwriter der besonderen Art, was er 2018 nicht nur mit seinem Debütalbum „Dark Horse“ und einem Auftritt im „ZDF Morgenmagazin“ unter Beweis stellte. Zusammen mit seinem charismatischen harten Look trifft der 30-Jährige die neue Generation direkt ins Herz. Der Kern seines Schaffens liegt jedoch nicht in der Ausgefallenheit, vielmehr entsteht ein völlig neuer Sinn aufgrund seiner Unterscheidung von anderen Künstlern seines Genres. Devin Dawson stammt aus Orangevale, Kalifornien und wuchs direkt neben einem Gefängnis auf. Er durchlebte Nächte voller Sirenengeräusche, während er zu Johnny Cash, Alan Jackson, Marvin Gaye und Creedence Clearwater Revival sang. Nach seinem Schulabschluss tourte er als Bassist einer Death Metal Band durch die USA, entdeckte jedoch schnell sein Verlangen, sich durch das Schreiben von Songs emotional auszudrücken. So tauschte er hämmernde Gitarren gegen intensive Emotionen und bewegende Songtexte. Das Debütalbum „Dark Horse“ wurde von Jay Joyce produziert und besticht mit einer berauschenden Mischung aus organischer Originalität und stromgeladenem Pop. Kombiniert mit einer großen Portion Romantik und einer unvergleichlichen Stimme, steht der Sänger für einen neuen Nashville-Sound.
Im Oktober kommt Devin Dawson für zwei Shows nach Deutschland:
12.10.2019 – Hamburg, Gruenspan
13.10.2019 – Berlin, Columbia Theater

Devin Dawson in Sounds Of South

Blake Shelton Spitze

Mit seinem aktuellen, Ende 2017 veröffentlichten Album „Texoma Shore“ landete Blake Shelton seine sechste #1 in den „Top Country Album“-Charts von Billboard und zugleich seine elfte genreübergreifende Top-10-Platzierung. Das Album enthält Tracks wie das Grammy-nominierte „I Lived It“ und das US-Gold-ausgezeichnete „I’ll Name The Dogs“, ein romantischer Song, der weit über 150 Millionen Mal gestreamt ist und Shelton seinen 25. #1-Hit in den US-Country-Charts bescherte. Aktuell rotieren zwei Songs des fünfmaligen Country Music Association „Male Vocalist of the Year“-Gewinners in den Charts: „God’s Country“, das bei seiner Veröffentlichung Ende März direkt auf #1 der US-iTunes-Charts stürmte und dort drei Wochen verweilte, sowie „Wallflowers & Weeds”, ein Song des frisch veröffentlichten „UglyDolls“-Soundtracks. Im dazugehörigen Animations-Kinofilm (Deutschlandstart 03.10.) spricht Shelton auch die Stimme einer Figur (Ox). Der Musiker aus Oklahoma ist auch als Coach der US-Ausgabe von „The Voice“ bekannt und beliebt.

Blake Shelton in Sounds Of South

Bei Dan+Shay läuft’s

Dan + Shay sind derzeit die absoluten Überflieger in der amerikanischen Country-Musik: Ob bei den diesjährigen Grammys („Best Country Duo/Group Performance“), den Billboard Awards („Top Country Duo/Group“) oder den ACM Awards („Song of the Year“, „Single of the Year“ und „Duo/Group of the Year“) – es läuft für die beiden Freunde Dan Smyers und Shay Mooney, die seit 2012 als Dan + Shay zusammen Musik machen. Gefühlvolle Songs mit persönlichen Texten und unglaublich viel Gespür für gute Hooks und eingängige Melodien: so klingt moderner Country-Pop heute. Im Juni 2018 erschien das dritte, selbstbetitelte Album (Gold in US), dessen erste Single „Tequila“ Platz 1 der US-Country-Charts eroberte, mehrfachen Platin-Status hat und bei Spotify bald 200 Millionen Mal gestreamt wurde, gefolgt von der aktuellen Single „Speechless“, die ebenfalls #1 eroberte, Platin-Status hat und bei über 100 Millionen Spotify-Streams steht.

Dan+Shay in Sounds Of South

Molly Hatchet-Sänger Phil McCormack verstorben

Nach Danny Joe Brown und Jimmy Farrar ist mit Phil McCormack jetzt auch der dritte etatmäßige Sänger der Band verstorben. Phil war 1996 mit dem überragenden Album „Devil’s Canyon“ eingestiegen und seitdem konstanter Fronter und Bobby Ingrams Regentschaft. Uns bleibt vor allem der damalige grandiose Auftritt auf der Lorelei in Erinnerung. R.I.P. Phil McCormack.

Molly Hatchet in Sounds Of South

UFO-Gitarrist Paul Raymond verstorben

Paul Raymond, Gitarrist und Keyboarder der britischen Hard Rock-Band UFO, ist völlig überraschend an einem Herzinfarkt verstorben, nachdem es den Ärzten noch kurzzeitig gelungen war, ihn zu reanimieren. SoS-Kollege Gernot Mangold stand mit Paul, der sich im Moment mit UFO auf Tour befand, in näherem Kontakt und hatte erst kürzlich sein neuestes Solowerk „High Definition“ reviewt. Die Musikwelt trauert um einen äußerst sympathisch Akteur. R.I.P. Paul Raymond.

Paul Raymond in Sounds Of South

Tonder-Programm jetzt komplett

yler Childers, Ruston Kelly, Daniel Norgren und weitere Americana- und Folk-Hochkaräter vervollständigen das diesjährige Programm des Tonder Festivals (22.-25.8.). Unter den rund 70 Acts finden sich Genre-Top-Stars wie John Prine, Patty Griffin, John Moreland und Caitlin Canty.
Das Programm ist komplett. Mehr als das: Es ist für Freunde von Folk-, Country-, Americana- und Roots-Musik ein ziemlich perfektes LineUp. Insgesamt gastieren auf den unterschiedlichen Bühnen des dänischen Traditions-Festivals rund 70 Acts.
Nachdem das Team um die künstlerische Festivalleiterin Maria Theessink bereits Weltklasse-Künstler wie Patty Griffin, John Prine, John Moreland und Caitlin Canty bekanntgab, vervollständigen jetzt weitere klangvolle Namen das Tonder-Programm 2019. Allen voran: Tyler Childers und Ruston Kelly.
Für den aus Kentucky stammenden Tyler Childers ist es nach seiner letztjährigen, frenetisch umjubelten Show eine Rückkehr in das dänische Festival-Kleinod. Wer den 27-jährigen Künstler noch nie live erlebt hat, sollte sich die Show auf keinen Fall entgehen lassen. Nicht umsonst gehört der fantastische Sänger, Songschreiber und Gitarrist zu den größten Hoffnungen im neuen Country- und Folk.
Das gilt auch für Ruston Kelly. Der aus South Carolina stammende Singer/Songwriter schrieb bereits vor Jahren Hits für Country-Größen wie Tim McGraw. Seinen Durchbruch konnte er allerdings erst im letzten Jahr feiern – mit seinem überragenden Album „Dying Star“. Große Popularität erlangte der bärtige Künstler überdies durch seine Heirat mit Country-Superstar Kacey Musgraves.
Zu den weiteren neu veröffentlichten Tonder-Acts gehören der schwedische Americana-Künstler Daniel Norgren, die ganz im Irish-Folk beheimatete Band Dervish, die schottische Folk-Formation Imar sowie eine ganze Reihe hochkarätiger Acts aus den USA. Darunter: der auf Blues und Jazz spezialisierte, aus New Orleans stammende Luke Winslow-King, die Americana-Band „Birds Of Chicago“ sowie das vielleicht derzeit größte Country- und Folk-Talent – der aus Kentucky stammende Ian Noe.
Neben künstlerischer Qualität steht das nur zwei Autostunden von Hamburg entfernte Event auch für eine entspannte Atmosphäre. Ein Umfeld, das auftretende Acts stets zu Höchstleistungen motiviert. „Wir machen alles, damit sich unsere Künstler bei uns wohlfühlen“, sagt Theessink. Kein Wunder, dass mancher Genre-Star deshalb immer wieder gerne in die dänische Kleinstadt reist.
Künstler beim Tønder Festival 2019:
John Prine (USA), Patty Griffin (USA), Kate Rusby (UK), John Moreland (USA), The Savage Rose (DK), Bjørn Eidsvåg (NO), Jonah Blacksmith (DK), Dreamers’ Circus (DK), Gregory Alan Isakov (ZA/USA), Mandolin Orange (USA), Ruston Kelly (USA), Tyler Childers, (USA), John Smith (UK), Jacob Dinesen (DK), Tide Lines (SCO), Daniel Norgren (NO), Folkeklubben (DK), Niels Hausgaard (DK), Joel Savoy, Jesse Lége & Kelli Jones (USA), Les Poules à Colin (CAN), Delgres (FR), Plantec (FR), Startijenn (FR), Vishtèn (CAN), Susto (USA), Shaun Ferguson (CAN), Hudson Taylor (IRL), Breabach (SCO), Elephant Sessions (SCO), Irish Mythen (IRL), Paul Cauthen (USA), William Crighton (AUS), Lion Bear Fox (CAN), Greg Russell & Ciaran Algar (UK), Poul Krebs & Henning Kvitnes (DK/NO), Esben Just (DK), Dan Sultan (AUS), Skipinnish (SCO), The Ghost of Paul Revere (USA), Martin Harley (UK), Julie Fowlis (SCO), Finbar Furey (IRL), Chris Smither (USA), Jenn Grant (CAN), Old Man Luedecke (CAN), Leslie Stevens (USA), Caitlin Canty (USA), The Tweed Project (ENG, SCO), James Keelaghan (CAN), Charley Crockett (USA), Max Gomez (USA), Adam Holmes & The Embers (SCO), Maija Kauhanen (FIN), The East Pointers (CAN), Arcade feat. Heidi Talbot und Adam Holmes (IRL/SCO), FolkBALTICA Ensemble (DK/D), Dervish (IRL), Ìmar (SCO), The Unwanted (IRL), Blair Dunlop (UK), Ian Noe (USA), Birds of Chicago (USA), Calum Stewart (SCO), Luke Winslow-King (USA), Folk Spot 2019 (DK/NO).
Tønder Festival 22. 23. 24. 25. August 2019
www.tf.dk

Kenny Wayne Shepherd – neues Album „The Traveler“ am 31. Mai und aktuelles Track Pre-Listening!

Das letzte Vierteljahrhundert im Leben des Kenny Wayne Shepherd glich einem spannenden Roadtrip. Die Zeiten, in denen der junge Revolverheld aus Louisiana mit seinen feuerwalzengleichen Gitarrensoli und seinem Songwriting jenseits aller Normen erstmals die Bluesrockszene der frühen 90er Jahre aufmischte, liegen weit zurück. Der inzwischen 41-jährige hat sich weiterentwickelt und dringt mit seiner Fender Strat in Ebenen vor, an die andere sich nicht ansatzweise heranwagen. Mit einer Ehrlichkeit, die nur durch Erfahrung und vielen Meilen auf dem Tacho möglich sind, taucht er tief in menschliche Wahrheiten und Sorgen ein. Im Mai 2019 setzt er mit „The Traveler“ seine Reise fort.
Kenny Wayne Shepherds letztes Studioalbum “Lay It On Down” erschien 2017 und wurde für seine „Wutanfälle an der Gitarre“ und sein „durchdachtes Songschreiberhandwerk“ (Classic Rock) gelobt. Doch für den Bandleader ist sein Publikum das wahre Maß seines Erfolges. „Für mich ist es am Wichtigsten, dass meine Fans mir sagen, wie sehr ein Song sie beeinflusst hat oder dass sie in der ersten Reihe mitsingen. Bei ‚Lay It On Down‘ ist genau das passiert.“ Doch die letzten 25 Jahre haben Shepherd eines gelehrt: So etwas wie ‚Mission erfüllt‘ gibt es für ihn nicht.
Während die Refrains von “Lay It On Down” immer noch auf unseren Lippen liegen, ködert uns der Bandleader mit einem verlockenden Doppel-Comeback. Die Veröffentlichung von “The Traveler” ist für den 31. Mai vorgesehen und ein drittes Album mit seinem Allstar-Projekt “The Rides” (mit Stephen Stills und Barry Goldberg) ist bereits in Vorbereitung. “Wenn man sich inspiriert fühlt, zapft man diese Quelle am besten sofort an.”, sagt er. “Wenn Du wartest, ist es schwer, wieder an diesen Punkt zu kommen. Ich war in letzter Zeit sehr produktiv und will genau so weitermachen.” „The Traveler“ ist eine Fortsetzung des letzten Albums, doch es hat mit mehr Ecken, Kanten und noch mehr Rock’n’Roll definitiv seine eigene Identität. Als erwachsener Mann und Vater sind für Shepherd andere Gedanken und Gefühle in den Fokus gerückt.
Das Track Pre-Listening zu „Women Like You“ gibt es hier.
Die neuen Songs beginnen üblicherweise mit rohen Riffs, die Shepherd zunächst auf seinem Handy aufgenommen hatte. In den Neptune Valley Studios in Los Angeles wurden diese durch das Produktionsteam um Marshall Altmann schließlich perfektioniert. Zusammen mit einer hervorragenden Studioband schufen sie eine Palette von Songs, die die sowohl wild als auch beruhigend wirken. „Ich habe Balladen und emotionale Momente immer geliebt.“, sagt Shepherd. „Ich rocke aber auch gerne und spiele feurigen Blues. ‚The Traveler‘ enthält beides. Diese Freiheit habe ich durch meine Fans, die mich bei jedem meiner Alben immer unterstützt haben.“
Neben acht eigenen Songs sind auch zwei Coverversionen auf dem Album enthalten. „Ich wurde gebeten, an einer Veranstaltung zu Ehren von Joe Walsh teilzunehmen.“, führt er fort. „Jeder musste sich für ein paar Songs entscheiden. Ich bin ein Katalogtyp und grabe gerne nach versteckten Diamanten. Bei YouTube stieß ich auf „Turn To Stone“ und schaute mir das Video immer wieder an. Wir haben diesen Song bei der Veranstaltung gespielt und es kam so gut an, dass wir es im Studio noch einmal komplett live eingespielt haben. Über das Buffalo Springfield-Stück ‚Mr. Soul‘ erzählt der Gitarrist: „Stephen wollte mich und Neil Young gemeinsam bei einer Autismus-Benefizshow auf die Bühne bringen. Ich hatte ‚Mr. Soul’ im Hinterkopf und es wurde ein spektakulärer Moment. Auf dem Album möchte ich diesem besonderen Moment und dieser Erfahrung Tribut zollen.“

Kenny Wayne Sheperd in Sounds Of South

Kurzfristige VÖ-Verschiebung der physischen Versionen vom kommenden Solo-Album von Don Felder „American Rock `N` Roll“

Das Album in physischer Form erscheint nun am 26.04.2019, ist digital aber wie vorab geplant ab dem 05.04. erhältlich!

Don Felder in Sounds Of South

Singer/ Songwriter GREG HOLDEN veröffentlicht sein neues Album „World War Me“ am 29. März!

Nachdem ich im Jahr 2016 bei Warner Bros Records rausgeschmissen wurde, sah ich mich mit einer völlig unerwarteten Existenzkrise konfrontiert: Was war eigentlich der Unterschied zwischen mir, Greg Holden – dem Künstler, der die Unverfrorenheit besitzt, sogar seine eigene Pressemeldung selbst zu schreiben – und den tausenden anderen klischeebehafteten weißen, männlichen Singer/ Songwritern da draußen?
Mein erster Reflex ergab: Gar nichts. Nicht der geringste Unterschied. Also bereitete ich mich auf meine alles verändernde Heimkehr nach England vor; den Schwanz zwischen den Beinen und gewappnet mit ein paar guten Stories, die ich meinen Kumpels während der Quiz-Night im guten, alten Blighty auftischen würde.
Ich tat, was jeder anständige Künstler mit ein wenig Selbstachtung tun würde und googelte meinen Namen für ein wenig positive Bestärkung meiner Entscheidung. Schon bald wurde mir klar, dass das, was mich schon immer vom gemeinen Pöbel unterschieden hat und auch immer unterscheiden würde, meine atemberaubende Schönheit ist. Okay, vielleicht auch nicht. Stattdessen fiel mir auf, dass meine bis heute erfolgreichsten Songs entweder aus einem ganz bestimmten Grund geschrieben wurden, oder aber letztendlich aus einem bestimmten Grund genutzt wurden. Sie entstanden ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran, wie gut sie sich wohl verkaufen – oder übersetzt in den 2019er Sprachgebrauch – wie viele Spotify-Streams sie wohl generieren würden. Ich bitte um Verzeihung für meinen befremdend arroganten und oberpeinlich-Zuckerberg`schen Ton, doch ich habe festgestellt, dass meine besten Songs tatsächlich Menschen geholfen haben. Das Ironische an der ganzen Sache: Das war niemals meine Absicht. Absolut nicht.
Sozusagen „aus Versehen“ brachte der Song „The Lost Boy“ dem Roten Kreuz $80.000 ein und trug so dazu bei – wenn auch nur zu einem kleinen Teil – neue Schulen in Afrika zu bauen. Ich schrieb das Stück „Boys In The Street“ für Everyone Is Gay; eine Organisation, die Jugendarbeit der LGTBQ-Community unterstützt. Tom Hanks bezeichnete den Track in dem Streifen „Turner & Hooch“ (dt. „Scott & Huutsch“) als „den perfekten Song“. Ein unglaubliches Kompliment, das mich 2016 aus den Tiefen der Hölle zurück ans Tageslicht brachte und mir eine irgendwie fiese Namedropping-Möglichkeit in einer sehr unsicheren Zeit bescherte. „Home“, das erst durch Phillip Phillips nach seinem Sieg bei „American Idol“ zu einer gewissen Popularität gelangte, wurde in den letzten Jahren von unzähligen Wohltätigkeitsorganisationen und anderen Institutionen verwendet. Es gibt noch mehr Beispiele, doch ich bin sicher, Sie mit meiner enormen Selbstüberschätzung schon genug genervt zu haben.
Nachdem ich mich also zehn Minuten gegoogelt hatte, kam ich zu dem Entschluss, meine Motive wären rein genug, um mich doch irgendwie abzuheben und den Weg zu meinem vierten Studioalbum frei zu machen…
„World War Me“ wurde von der Großen Existenzkrise des Jahres 2016 inspiriert und während der Großen Existenzkrisen der Jahre 2017 und 2018 geschrieben. Die Stücke entstanden in einer Zeit, in der ich mich buchstäblich im Krieg mit mir selbst befand. Und, zu einem gewissen Teil, mit all jenen um mich herum. Für mein Label/ Karriere hatte ich mein gesamtes Leben von New York nach Los Angeles verlagert, wo mir Monate später alles um die Ohren flog. Und nun? Wo war der Punkt, noch ein weiteres Album aufzunehmen, nachdem ich gerade zum enttäuschendste Signing in der Geschichte von Warner Bros erklärt worden war? Wäre ich in der Lage, das alles noch einmal durchzumachen? Bin ich wirklich gut darin? Will ich mir das überhaupt antun?
Ich entschied, alles noch viel schlimmer zu machen und „World War Me“ im kompletten Alleingang aufzunehmen.
Ich produzierte jeden einzelnen Song außer „On The Run“ – der vom legendären Producer und Singer/ Songwriter Butch Walker aufgenommen wurde – in meinem Homestudio in Los Angeles. Ich schrieb das meiste davon alleine oder mit einer meiner besten Freundinnen, der unvergleichlichem Singer/ Songwriterin Garrison Starr.
Heute wird mir klar, dass mir die Idee zu diesem Album einen Tag nach Donald Trumps Wahl zum Präsidenten kam. Garrison und ich waren gerade auf Tour in Europa, als ich die niederschmetternde Wahrheit während eines miesen Frühstücks in einem billigen Hotel in Ostdeutschland erfuhr. Wir waren beide am Boden zerstört. Ich in meiner Rolle als Immigrant und Garrison als eine homosexuelle Frau. Wir stellten so etwas wie eine gleich dreifache Bedrohung aus Trumps schlimmsten Albtraum dar. Man konnte Garrison ihren Schmerz deutlich anfühlen. Einen Schmerz, der dem Gefühl gleichkam, ihr Land hätte sie gerade verstoßen.
Wir saßen in dieser Nacht in einem kalten Green Room, wischten uns die Tränen aus dem Gesicht und summten die Melodie dessen, was später „I`m Not Your Enemy“ werden sollte. Am nächsten Tag stellten wir den Song verkatert fertig und spielten ihn abends in einer Arena vor 10.000 Leuten. Wir waren auf dem Weg…
„I`m Not Your Enemy“ ist hier zu hören.
Schon kurz nach unserer Heimkehr schrieben wir „Chase The Money“, „Nothing Changes“ – der Song, der das Kernthema des Albums einzufangen scheint – und „What I Deserve“, das vom Kauf eines wunderschönen Hauses in Los Angeles handelt und vielleicht auch von meiner Fassungslosigkeit darüber, dass das alles tatsächlich mir passierte.
Ich schrieb „The Power Shift“, um die extreme Wut über die News zu verarbeiten, die mich zwar in den Wahnsinn trieben, denen ich mich aber dennoch jeden Morgen freiwillig aussetzte. Da ich nicht meine ganze Wut in diesem Song verarbeiten konnte, ließ ich noch etwas für „Temptation“ übrig. Die zweieiigen Zwillinge auf diesem Album, wenn man es so ausdrücken will…
„Something Beautiful“ manifestierte sich dagegen, als mir klar wurde, dass ich viel zu viel negative Energie ins Universum pustete und das war tatsächlich das Letzte, was die Welt gerade braucht. Mein Co-Autor und Freund Richard Harris half mir schließlich, die dritte Single des Albums herauszukitzeln. Die Stimme der Vernunft in einer ansonsten ziemlich humorlosen Songsammlung.
Das aktuelle Video zu „Something Beautiful“ kann man hier sehen.
Ich bin unglaublich stolz darauf, was ich während der Arbeiten an diesem Album in persönlicher Hinsicht erreicht habe. Mal davon abgesehen, dass ich heute immer noch ein klischeebehafteter, männlicher Singer/ Songwriter bin, bin ich davon überzeugt, dass sich auch das Publikum in „World War Me“ wiederfindet. Ich habe zwar keine Ahnung, ob es ihnen in irgendeiner Art weiterhelfen wird, aber ich habe die Vocals ziemlich laut abgemischt, so dass man mich zumindest gut verstehen kann.
„Ich habe schon damals nicht versucht, den Menschen zu helfen. Und ich versuche es auch heute nicht. Menschen können sich nur selbst helfen. Das habe ich während der Arbeiten an diesem Album erkannt.“
„World War Me“ erscheint am 29. März 2019 via BMG – an dem Tag, an dem das Vereinigte Königreich die EU verlässt. Zufall? Absolut.
Tourdaten:
10.05. Bad Segeberg, Freilichtbühne am Kalkberg
14.05. Frankfurt, Ponyhof
15.05. München, Zehner
16.05. Berlin, Hangar 49
17.05. Köln, Altes Pfandhaus
19.05. Hamburg, Nochtspeicher

Paul Thorn diesen Herbst erstmals in Europa

Paul Thorn stammt aus Tupelo, Mississippi, und bringt somit die vertraute Natur der Südstaaten mit, welche spätestens seit Elvis so manche Generationen begleitete.
Er hat sich mit einer innovativen und eindrücklichen Karriere eine treue Fangemeinde geschaffen. Als Vertreter von Southern American Roots Music spricht er mit bluesig, rockig angehauchten Songs universelle Wahrheiten. Seine Musik richtet sich an Leute, welche Originalität, Inspiration, Exzentrik und Charakter schätzen. Diesen Herbst gibt es die Chance sich selber zu überzeugen: Paul Thorn kommt auf Europatour!
Die Termine werden demnächst bekanntgegeben.
Seine Geschichte als Musiker geht weit zurück: Ende der 90er schaffte es Thorn zu einem Major Label, welches sein erstes Album veröffentlichte. Legenden wie Bonnie Raitt, Mark Knopfler, Sting und John Prine hiessen ihn willkommen, die Bühne mit ihnen zu teilen.
Thorn hat weitaus mehr als nur eine erfolgreiche Musikerkarriere vorzuweisen: Nachdem er jahrelang in einer Möbelfabrik geschuftet hatte, schaffte es das Multitalent ins national übertragene Fernsehen, als er den vierfachen Weltmeister Roberto Duran bei einem Boxkampf, wortwörtlich, schlug.
Durch Auftritte in namhaften Fernsehsendungen wie Late Night with Conan O’Brien und Jimmy Kimmel Live, altbekannten Radiosendern wie NPR und Plätze auf den Billboard Top 100 und Americana Radio Charts ist Thorn vielen Musikern einen Schritt voraus. Nach 20 Jahren Songschreiben und Touren zeigt Paul Thorn noch keine Spur von Ermüdung.

Paul Thorn in Sounds Of South

Joe Bonamassa live in concert 2019

“Niemand in der Bluesrock-Szene spielt mit so viel Leidenschaft und Talent und gleichzeitig mit so viel Ehrerbietung vor denen, die vor ihm auf der Bühne standen. Niemand hat so viel Hingabe für sein Handwerk wie Joe Bonamassa!“ schreibt das Classic Rock Magazin UK.
Sein einzigartiger Triumphzug geht weiter. Im Mai 2019 kommt Joe Bonamassa wieder nach Deutschland, im Gepäck sein neues Studioalbum ‚Redemption‘, welches September 2018 erschien und auf Platz 3 der Deutschen Album Charts einstieg.
Spaß und Leidenschaft, Professionalität und Visionen, dies alles bringt der Grammy-nominierte Superstar des zeitgenössischen Bluesrocks scheinbar mühelos unter einen Hut. Live in Concert sowie auf CD oder Vinyl begeistert Bonamassas charismatische Stimme, sein feuriges Gitarrenspiel und sein facettenreiches Songwriting.
Im Mai 2019 kommt der New Yorker wieder nach Deutschland um sein neues Album live zu präsentieren.
Joe Bonamassas aktuelles Studioalbum ‚Redemption‘ konnte wie schon der Vorgänger ‚Blues Of Desperation‘ in Deutschland auf Platz 3 charten. Bereits 16. mal erreichte er die Spitze der Billboard Blues Charts, öfter als jeder andere Künstler vor ihm.
Seine Deutschland Tourneen gerieten in den letzten Jahren zu einem Triumphzug des Blues Rock. In Deutschland wurde Bonamassa bereits dreimal mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
Joe Bonamassa wird sich immer wieder neu erfinden, solo oder mit einem seiner zahllosen Nebenprojekte, und somit viele inspirieren, die nach ihm kommen werden. So lange wird er mit dem für ihn typischen Anzug und der Sonnenbrille weiterhin durch die Welt touren und sein Erbe als einer der größten Gitarristen unserer Zeit weiter ausbauen. Die Bühne ist der perfekte Ort, um auf sein Schaffen zurückzublicken.
Die Termine:
12.05. Hamburg – Barclaycard Arena
14.05. Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
15.05. Baden Baden – Festspielhaus
17.05. Münster – Messehalle 1
18.05. Stuttgart – Porsche Arena
20.05. München – Olympiahalle

Joe Bonamassa in Sounds Of South

ROCKPALAST-Ikone Peter Rüchel verstorben

Traurige Nachricht für alle Musikfreunde! Peter Rüchel ist tot. Der Vater des legendären WDR-„Rockpalast“ starb am Mittwochmorgen nach schwerer Krankheit im Krankenhaus mit 81 Jahren. Der gebürtige Berliner hatte in den vergangenen Jahren in Wiesdorf gelebt. Am 9. März wäre er 82 Jahre alt geworden. Peter Rüchel revolutionierte mit dem von ihm erdachten Format von Livekonzert-Übertragungen das Musikfernsehen und entdeckte viele spätere Weltstars. Wir haben den sympathischen ‚Grand Seigneur‘ der Rockmusik bei so manchen Konzerten im Leverkusener topos angetroffen. Dort sollte er eigentlich im kommenden April auftreten und mit seinem Musikerfreund Bastian Korn – aus seinen „Rockpalast“-Memoiren lesen und so manche Anekdote aus seiner aktiven Zeit erzählen.

Niederländischer Country-Star Ilse DeLange und UMG-Managerin Christina Sas nominiert für den CMA INTERNATIONAL AWARDS

Country-Star und UNIVERSAL MUSIC Künstlerin Ilse DeLange und UNIVERSAL MUSIC Managerin Christina Sas sind unter den Nominierten der CMA International Awards. Die amerikanischen Country Music Association (CMA) mit Sitz in Nashville ehrt damit jährlich in fünf Kategorien Künstler und Branchenvertreter, die sich außerhalb der USA um das Genre verdient gemacht haben.
Die Niederländerin Ilse DeLange ist für den Jeff Walker Global Country Artist Awards nominiert, mit dem erfolgreiche Country-Musiker ausgezeichnet werden, die außerhalb der USA gesignt sind. Mit 14 Alben, davon die Hälfte auf #1 der niederländischen Albumcharts, einem zweiten Platz beim Eurovision Song Contest 2014 und einer großen internationalen Fangemeinde gehört sie zu den erfolgreichsten Country-Musikern Europas.
Christina Sas, Senior Product Manager UNIVERSAL MUSIC International (Germany) und im Bild neben dem soeben mit vier weiteren Grammy-Awards ausgezeichneten Country-Megastar Kacey Musgraves, kümmert sich seit sieben Jahren intensiv um das Country-Gerne in Deutschland und ist für den Jo Walker Meador International Award nominiert. Er wird an Einzelpersonen vergeben, die herausragende Erfolge bei der Entwicklung des Country-Markts außerhalb der USA erzielt haben. Christina Sas hat sich u.a. als Initiatorin der erfolgreichen Online-Plattform Country & Co. hervorgetan und engagiert sich seit Jahren sehr erfolgreich an unterschiedlichsten Stellen für das Genre und seine Künstler.
Beide Nominierten sind Mitglied der im Herbst 2018 gegründeten deutschen CMA Task Force, einer informellen und unternehmensübergreifenden Gruppe von Branchenvertretern, die gemeinsam an der Entwicklung des Country-Genres in Deutschland arbeiten.
Dass der Country-Hype auch hierzulande längst angekommen ist, beweist u.a. auch die deutsche Premiere des erfolgreichen Country To Country Festivals (C2C) am 2./3. März 2019 in Berlin. Während des zweitägigen Festivals treten viele internationale Topstars sowie begehrte Newcomer der modernen Country-Szene in der in der Verti Music Hall auf, darunter Keith Urban, Brett Eldredge, CAM, Hunter Hayes und Drake White & The Big Fire.
Ulf Zick, Managing Director UNIVERSAL MUSIC International (Germany): „Ich freue mich sehr über Ilses und Christinas Nominierungen. Was Ilse für Country Music getan hat, ihr unglaublicher Erfolg, besonders in Holland, wo sie sogar ihr eigenes Festival veranstaltet, ist beispiellos. Gleichermaßen unermüdlich ist auch Christina in ihrem Support für Country Music. Sie hat es geschafft, mit ihrer Energie und Passion diesem Genre in Deutschland Rückenwind zu verleihen. Zur Gründung der CMA Task Force, zum C2C Berlin Festival und vielen andere Aktivitäten hat sie maßgeblich beigetragen. ‚Going the extra mile‘ ist bei Ihr nicht nur Floskel, sondern ein Versprechen! Toll, dass diese beiden starken Frauen auch unsere neu gegründete CMA Task Force anführen!“