Musik Nachrichten

Kenny Wayne Shepherd – neues Video “Baby Got Gone“ und Album “Lay It On Down” am 21. Juli!

Kenny Wayne Shepherd gilt als berüchtigter Verkehrsrowdy und auch in seiner musikalischen Karriere scheinen weder Bremsen noch ein Rückwärtsgang zu existieren. Stattdessen rauschen frenetischer Applaus, unzählige Awards und mit Platin ausgezeichnete Alben unscharf an ihm vorbei und sind nach kurzer Zeit nicht mehr im Rückspiegel zu sehen.
Mit seinem achten Studioalbum „Lay It On Down“ beweist der Gitarrist erneut, dass sein Fokus stets auf den Horizont gerichtet und er ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist. „Ich will mich nicht wiederholen, sondern immer etwas Neues ausprobieren. Jedes meiner Alben steht für Dinge in meinem Leben, die in genau diesem Moment wichtig für mich waren. Wie ein neues Kapitel in einem Buch.“, sagt das Aushängeschild des modernen Blues. Und beim Blättern durch die vorangegangenen Seiten offenbaren sich einige der mitreißendsten Geschichten des Genres.
Vorab gibt es jetzt schon mal das neue Video zu “Baby Got Gone“ hier zu sehen, übrigens auch als Free Download – “Baby Got Gone“.
Auch „Lay It Down“ ist eine Momentaufnahme. Es gestattet dem Zuhörer nicht nur einen Einblick in Shepherds Gedankenwelt, sondern zeigt auch, welche Ereignisse und Erfahrungen ihn ins Hier und Heute geführt haben.
Im Januar 2017 ging Shepherd schließlich mit seiner Band in die Echophone Studios in Shrevport, Louisiana. Seine Mission war mehr als ambitioniert: es sollten die großartigsten Songs seiner Karriere werden, nicht mehr, nicht weniger. „Der Schwerpunkt sollte diesmal auf den Stücken selbst liegen, jeder sollte für sich selbst stehen. Sowohl die Musik als auch die Texte.“
Das musikalische Spektrum von „Lay It Down“ wird Shepherds langjährige Fans begeistern, schlägt aber auch eine völlig neue, frische Richtung ein. „Ein paar der Songs haben richtig Eier und rocken ziemlich hart!

Kenny Wayne Shepherd hat 2017 den größten kreativen Sprung seiner Karriere geschafft. Oder, um eine andere Motorsportanalogie zu verwenden: nach fünf Grammynominierungen, zahlreichen Billboard Music und Blues Foundation Awards könnte er vielleicht einmal eine Pause einlegen, doch dafür hat er immer noch zu viel Benzin im Tank. „Mein Spiel, mein Songwriting und meine Produktionen werden besser. Meine Musik ist die einzige in diesem Genre, die Dich in den Arm nimmt und Dich spüren lässt, dass es besser werden kann, je älter Du wirst. Ich glaube, die besten Tage dieser Band liegen noch vor uns – und das nächste Album könnte ein völlig anderes sein.“
Kenny Wayne Shepherd “LAY IT ON DOWN“ – hier die EPK.
Den Review zum Album gibt es natürlich dann bei uns kurz vor dem Veröffentlichungstermin!

Gregg Allman verstorben

Es hatte sich schon seit längerem angedeutet, jetzt sind die Befürchtungen wahr geworden. Gregg Allman ist verstorben. Der Mitbegründer der legendären Allman Brothers Band ging im Alter von 69 Jahren von uns. Er gilt als einer der Pioniere des Southern Rock. Allman hatte aus gesundheitlichen Gründen schon in letzter Zeit mehrere Konzerte absagt.
Er sei „friedlich in seinem Haus in Savannah, Georgia verstorben“, hieß es auf seiner offiziellen Webseite. Bekannt wurde seine Band mit Stücken wie u. a. „Ramblin‘ Man“, „Midnight Rider“ oder „Melissa“.
In den 1970er-Jahren war Gregg kurzzeitig mit der Sängerin und Schauspielerin Cher verheiratet. Die Allman Brothers Band wurde 1995 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, 1996 wurde sie für „Jessica“ mit einem Grammy für das beste Rock-Instrumental-Stück ausgezeichnet. 2012 bekam sie einen Grammy für ihr Lebenswerk.
Bis zu einem Entzug nahm Gregg Allman viel Jahre Drogen und war alkoholsüchtig. Zudem litt er an Hepatitis C. 2010 unterzog er sich einer Lebertransplantation. Jetzt ist ein weiterer charismatischer Musiker der (Southern) Rock-Historie mit einer großartigen Stimme von uns gegangen. R.I.P. Gregg Allman.

Smokey Fingers mit neuem Video-Clip

Die Italienischen Southern Rocker Smokey Fingers veröffentlichen mit „Stage“ den zweiten Clip aus ihrem starken Werk „Promised Land“. Er beinhaltet entstandene Aufnahmen von ihrer Tour quer durch Europa und den Sessions zum Album. Zu sehen unter diesem Link.

Smokey Fingers in Sounds Of South

Beth Hart mit neuem Video “Jazz Man“ und kurz vor Tour Start!

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung ihres aktuellen Albums “Fire On The Floor“ steht jetzt der Start ihrer Live Shows in Deutschland unmittelbar bevor! Vorab gibt es noch ein brandneues, sehr sehenswertes Video zu sehen…
Die Video Premiere zu “Jazz Man“ gibt es unter diesem Link.
Ab dem 12. Mai geht es dann live wie folgt los:
12.Mai Haus Auensee – Leipzig
14.Mai Colombiahalle – Berlin
16.Mai Laeiszhalle – Hamburg
18.Mai Theater am Aegi – Hannover
20.Mai Kurhaus – Baden-Baden
22.Mai Capitol – Offenbach Am Main
24.Mai Historische Stadthalle – Wuppertal
26.Mai Capitol – Mannheim
27.Mai Burg Wilhelmstein – Würselen
29.Mai Circus Krone – München
Veranstalter: Mascot Provogue Records GmbH, Tickets unter: https://www.adticket.de/Beth-Hart.html

Sounds Of South ist bemüht, von ihrem Wuppertaler Gig zu berichten.

Beth Hart in Sounds Of South

Joe Bonamassa veröffentlicht “Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ am 23.06.2017 und gewinnt den SENA Performers European Guitar Award 2017

Am 21. und 22. Januar 2016 spielte der grammynominierte und mit Goldawards ausgezeichnete Bluesrock-Gitarrist und Singer-Songwriter Joe Bonamassa zwei einzigartige Akustikkonzerte in der renommierten Carnegie Hall in New York City. Die Aufzeichnung der beiden Shows erscheint am 23.06.2017 unter dem Titel „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ als Doppel-CD, Doppel DVD, Blu-Ray und 3 LP-Edition via Provogue. Zu hören sind nicht nur seine größten Hits in neuem Arrangement, sondern auch einige brandneue Songs. „Live At Carnegie Hall“ kann ab 19.04.2017 vorbestellt werden. Das Konzert ist Teil einer besonderen Akustiktour, auf der Bonamassa mit einem Weltklasse-Ensemble auftrat. Neben Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) ist die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zu hören, deren Repertoire von Klassik bis zu Heavy Metal reicht. Auch der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy ist mit von der Partie. Er schrieb nicht nur dutzende Filmsoundtracks, sondern war auch an Jimmy Page und Robert Plants „No Quarter: Unledded Tour“ beteiligt. Für den Backgroundgesang sorgen Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien. Den Trailer „Joe Bonamassa Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ gibt es auf folgendem Link. „Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa-Freakshow.“, freut sich der Gitarrist und Sänger. Das britische Mojo-Magazin lobt ihn: „Es erinnert an die 70er Jahre Blues-, Country- und Soulexperimente von Ry Cooder.“ Zudem ist Joe Bonamassa Gewinner des diesjährigen Sena Performers European Guitar Awards (SEGA). Dieser wird ihm bei einer besonderen Zeremonie am 21.05.2017 im niederländischen Bergen op Zoom verliehen. 2016 wurde niemand geringerer als Steve Vai mit dem Award ausgezeichnet und auch die Liste der früheren Preisträger ist beachtlich: Slash (Guns’n’Roses), Brian May (Queen), Walter Trout sowie Steve Lukather (Toto). „Das ist eine ganz besondere Ehre für mich. Steve Vai und Lukather, Brian und Walter zählen zu meinen großen Vorbildern und haben mich mein Leben lang inspiriert.“, schwärmt der 39-jährige. Weitere Informationen sind unter www.sega-award.com zu finden.

Joe Bonamassa in Sounds Of South

Sari Schorr auf Europa-Tournee

SARI SCHORR gehört ohne Frage zu den besten Blues-Sängerinnen der Welt. Die ehemalige Backgroundsängerin von Blues-Größe Poppa Chubby wurde längst selbst in die legendäre New York Blues Hall Of Fame aufgenommen und legte letzten Herbst ihr grandioses Solo-Debüt „A Force Of Nature“ vor. (VÖ: 02.09.2016, Manhaton Records/Soulfood). Nun kommt die New Yorkerin mit der unglaublichen Stimme mit Ihrer Band The Engine Room auf große Europa-Tournee, die sie natürlich auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz führt. „Sari Schorr ist eine Naturgewalt, ein Meteor, ein Komet, und der Blues spricht durch sie…der echte, schmutzige, traurige, witzige, wundervolle Blues ist auferstanden! Sie hat eine fantastische Stimme und sang mit Kraft und Anmut. Besucht selbst ein Konzert und erlebt den Blues, als wäre es das allererste Mal!“ – Dan Cohen, Nyack News and Views
Als kleiner Vorgeschmack, was die Besucher auf den anstehenden Konzerten erwartet, ist hier das Video zum Song „Black Betty“ vom aktuellen Album „A Force Of Nature“ sowie die Tourdaten:
19.04.2017 Hamburg, Downtown Blues Club
20.04.2017 Eppstein, Wunderbare Weite Welt
22.04.2017 Winterbach, Kulturinitiative Rock, Strandbar
23.04.2017 Habach, Village
25.04.2017 A-Linz, Bluesday Arbeiterkammer
26.04.2017 A-Wien, Vienna Spring Blues Festival
29.04.2017 Freudenburg, Ducsaal
01.05.2017 CH-Solothurn, Blue Monday Kogmeil
04.05.2017 CH-Jenaz, Landhaus
05.05.2017 Ch-Rubigen, Mühle Hunzigen
06.05.2017 CH-Scherzingen, Bäckerstübli
09.05.2017 Augsburg, Spectrum
11.05.2017 Dortmund, Piano
12.05.2017 Loxstedt, Kulturzentrum Stotel
06.06.2017 Eschweiler, Rio Eventhaus
24.06.2017 Rheine, Hypothalamus
05.07.2017 Oldenburg, Kultursommer
Sounds Of South wird vom Gig im Dortmunder Musiktheater Piano berichten.

Sari Schorr in Sounds Of South

Ex-Molly Hatchet-Bassist verstorben

Der ehemalige Bassist von Molly Hatchet, Banner Thomas, ist heute morgen verstorben. Thomas hatte von 1978-1983 auf den ersten vier Alben der Südstaaten Rock-Truppe mitgewirkt. Er verließ die Band und wurde durch Riff West ersetzt. Herzliches Beileid an seine Familie.

Molly Hatchet in Sounds Of South

Quinn Sullivan – neues Video „Something For Me“

Nach der Veröffentlichung seines dritten Studioalbums „Midnight Highway“ am 24. März zeigt uns Jungtalent Quinn Sullivan mit „Something For Me“ nun ein weiteres Video, gedreht in den Straßen New Yorks.
Video Premiere „Something For Me“ findet ihr unter diesem Link.
Quinn Sullivan verbrachte bereits 75% seines Lebens als professioneller Musiker. Er teilte die Bühne mit Buddy Guy, Eric Clapton, Los Lobos, The Roots, Derek Trucks & Susan Tedeschi und Joe Bonamassa. Für B.B. King, der ihn später auf seiner legendären Gitarre “Lucille” spielen ließ, eröffnete er mehrere Konzerte. Er gastierte in den ganzen USA auf Festivals sowie in geschichtsreichen Venues wie dem Hollywood Bowl, dem RFK Stadion und dem Madison Square Garden. Auf der anderen Seite des Großen Teichs trat er beim Montreux Jazz Festival und Mahindra Blues Festival in Indien auf. Mehrere Male wurde er bei der „Experience Jimi Hendrix“-Tour von dessen früheren Bassisten Billy Cox unterstützt. Im TV war er u. a. in der Tonight Show With Jay Leno, Late Night With Jimmy Fallon, Conan sowie zweimal bei Ellen DeGeneres zu sehen.
Für gerade einmal zehn Jahre Karriere ist das eine amtliche Leistung – besonders, wenn man bedenkt, dass Quinn Sullivan erst 17 Jahre alt ist. Mit drei Jahren jammte er in der Kindergruppe „Joe Jam Puppet Band“ und schaffte es mit sechs zum ersten Mal in Ellen DeGeneres TV-Show. Mit acht Jahren nahm ihn Blueslegende Buddy Guy unter seine Fittiche, der bis heute sein Mentor ist.

Quinn Sullivan in Sounds Of South

Zwei Lucinda Williams-Gigs im Sommer in Deutschland

Lucinda Williams aus Louisiana, deren Musik irgendwo zwischen Country, Folk und Classic Rock angesiedelt ist, macht seit bald 40 Jahren Musik. Mit ihrem starken Gitarrenspiel und ihrer unverwechselbaren Stimme samt des außergewöhnlichen Songwritings, hat sie viele neue Impulse gesetzt und andere Interpreten beeinflusst. 1998 gelang ihr mit dem Album „Car Wheels On A Gravel Road“ der Durchbruch. Es folgten einige Grammys und weitere erfolgreiche Veröffentlichungen. Lucinda Williams „vollbringt das Kunststück, Musik, die es, auch in akkurat dieser Form, seit fast fünfzig Jahren gibt, zeitgenössisch klingen zu lassen“, hieß es einmal in der FAZ. „Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, es kommt nur darauf an, es in Schwung zu halten.“ Lucinda Williams setzte 2016 mit ihrem jüngsten Werk „The Ghosts of Highway 20“ einer Straße ein Denkmal, die sich nicht nur durch die Südstaaten von South Carolina nach Texas schlengelt, sondern auch durch Lucinda Williams‘ gesamte Vergangenheit. In diesen 14 Songs male sie eine Landkarte ihres eigenen Lebens, sagt sie. Das Album enthält mit die intensivsten und experimentierfreudigsten Arrangements, die Williams jemals produziert hat. Im August wird Lucinda Williams nach Deutschland kommen. Eine tolle Gelegenheit, die Grand Dame des Americana bei uns live erleben zu können. Hamburg und Köln sind die auserwählten Orte.

Charlie Daniels veröffentlicht Memoiren

Country- und Southern Rock-Legende Charlie Daniels wird diesen Herbst seine offiziellem Memoiren mit dem Titel „Never Look at the Empty Seats“ herausbringen. Das Buch enthält Insider-Geschichten, Rückblicke, seltene persönliche Bilder, sowie Lektionen und Ratschläge für angehende Leute im Music Business. Charlie dazu: “I’m extremely excited about the release of my new book, “Never Look At The Empty Seats” Quite a bit is known about my public life but there is so much more I’ve wanted to share, my early years, my faith, my struggles and the unique people and events which have had such an impact on who I am and what I do.“
„Never Look at the Empty Seats“ wird ab dem 24. October 24 als Hardcover, eBook und Hörbuch erhältlich sein.

Charlie Daniels in Sounds Of South

Gregg Allman sagt Termine ab

Gregg Allman hat sämtliche geplanten Auftritte für 2017 abgesagt. Darunter sind auch vier Termine im Juni, die für das Grand Opera House in Macon angesetzt waren. Laut Webseite, zeigt sich Gregg zuversichtlich, noch mal auf die Bühne zurückzukehren. Spekulationen zufolge, sollen erneut gesundheitliche Gründe eine Rolle gespielt haben. Gute Besserung, Gregg Allman!

DarkWater Redemption hören auf

Wie gewonnen, so zerronnen. Die Band, die 2016 mit ihrem Album „Long Way Down“ zum Träger des Titels ‚CD des Jahres‘ bei uns avancierte, stellt ihr musikalisches Treiben ein. Der Kopf und Ideengeber der Band, Josh Smithey kündigte vorhin via Facebook an, dass DarkWater Redemption am 1. April ihren letzten Auftritt abwickeln werden. Die Band geht nicht im Streit auseinander, familiäre Gründe, u. a. die Geburt seiner zweiten Tochter hätten den Ausschlag gegeben. Damit verliert die Southern Rock-Szene, eine ihrer wohl talentiertesten Newcomer-Combos der letzten Zeit. Dabei hätten wir sie sie so gerne mal in Deutschland erlebt. Schade ist’s!

DarkWater Redemption in Sounds Of South

Tedeschi Trucks Band live in Deutschland!

Was im normalen Leben oft zu Problemen führt, kann in der Musik durchaus ein erfolgreiches Modell sein. Als die Tedeschi Trucks Band am 01. April 2010 ihren ersten Auftritt hatte, waren die Erfolge der kommenden Jahre nur zu erahnen. Das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks, die beide zuvor erfolgreichen Soloprojekten nachgingen, entschloss sich, gemeinsam ein Bandprojekt auf die Beine zu stellen. Wer den Namen Trucks hört, fühlt sich eventuell an die Allman Brothers Band erinnert und liegt dabei gar nicht falsch. Zusammen mit seinem (leider vor kurzem verstorbenen) Onkel Butch Trucks war Derek ab 1999 Mitglied der legendären Allman Brothers Band. Nachdem die Tedeschi Trucks Band zunächst in einer Oktett-Besetzung begann, wurde jetzt auf ein 12-köpfiges Ensemble erweitert. Musikalisch ist southern-lastiger Blues mit Jazz- und Soul-Elementen angesagt. Mit dem dritten Studioplayer im Gepäck, begann die Band 2016 eine umfangreiche Tournee, in der auch begleitend ein Livealbum aufgenommen wurde. Bis Anfang März tourt die Band noch durch die Staaten, mit darunter schon mehreren ausverkauften Gigs u. a. in Washington und Nashville, wo sie auch den letzten USA-Auftritt bestreiten, bevor es dann über den großen Teig nach Europa geht. Unter dem Motto „An Evening with …“ tourt die Band vom 17. März bis zum 08. April durch Europa. Der Großteil der Konzerte findet dabei in Deutschland statt. Sounds of South lässt es sich nicht nehmen, diese großartige Liveband am 22. März im ehrwürdigen Kölner E-Werk genauer unter die Lupe zu nehmen und mit einem Konzertreview zu würdigen.

Tedeschi Trucks Band in Sounds Of South

Tim McGraw und Faith Hill demnächst auf gemeinsamen Label

Tim McGraw der fast 20 Jahre bei Curb Records unter Vertrag stand, dann zu Big Machine Records ging, steht nach nur drei Alben vor einem erneuten Wechsel der Plattenfirma. Er und seine Frau Faith Hill, planen ihre Zukunft bei einem neuen, gemeinsamen Label. Das amerikanische Fachblatt Billboard berichtete, dass sowohl Tim McGraw als auch Faith Hill bei Sony Music Nashville demnächst unter Vertrag stehen werden. Beide haben, unabhängig voneinander, einen Vertrag für mehrere Alben unterschrieben. Genaue Details sollen noch im Frühjahr dieses Jahres bekanntgegeben werden. Ein gemeinsames Duett-Album von Tim McGraw und Faith Hill bleibt jedoch zunächst Spekulation. Die bisherigen Plattenlabel von McGraw und Hill wollten sich zum Wechsel gegenüber Billboard nicht äußern.

Tim McGraw in Sounds Of South
Faith Hill in Sounds Of South

Frankie Ballard macht erneut Station in Deutschland

Nach seinen Shows in Hamburg und München im letzten Jahr, kommt der 34-jährige Country-Rocker aus Battle Creek in Michigan für fünf Shows in Köln, Isernhagen, Hamburg, Berlin und München zu uns. Hier die exakten Termine:
03. Mai 2017 in Köln (MTC)
07. Mai 2017 in Isernhagen (Blues Garage)
08. Mai 2017 in Hamburg (Prinzenbar)
09. Mai 2017 in Berlin (Quasimodo)
10. Mai 2017 in München (Backstage Club) T
Frankie Ballard gehört zu den aufstrebenden Talenten des New Country gezählt. Er lässt modernen und retrospektiven Country-Rock mit Blues- und Pop-Einflüssen zu einem eigenen frischen Stil verschmelzen. „Meine Einflüsse reichen von Bob Seger bis zu Howlin‘ Wolf und Jerry Reed“, erklärt er dazu. „Und über die Jahre hinweg hat sich das alles in meinem Songwriting und meinem Spiel wiedergefunden. Wenn die Leute mir genau zuhören, werden sie das heraushören.“ Die Gelegenheit dazu ergibt sich jetzt hier genau fünf Mal!

Frankie Ballard in Sounds Of South

Mega Talent Quinn Sullivan veröffentlicht neues Album „Midnight Highway“ am 24.03.2017

Quinn Sullivan verbrachte bereits 75% seines Lebens als professioneller Musiker. Er teilte die Bühne mit Buddy Guy, Eric Clapton, Los Lobos, The Roots, Derek Trucks & Susan Tedeschi und Joe Bonamassa. Für B.B. King, der ihn später auf seiner legendären Gitarre “Lucille” spielen ließ, eröffnete er mehrere Konzerte. Er gastierte in den ganzen USA auf Festivals sowie in geschichtsreichen Venues wie dem Hollywood Bowl, dem RFK Stadion und dem Madison Square Garden. Auf der anderen Seite des Großen Teichs trat er beim Montreux Jazz Festival und Mahindra Blues Festival in Indien auf. Mehrere Male wurde er bei der „Experience Jimi Hendrix“-Tour von dessen früheren Bassisten Billy Cox unterstützt. Im TV war er u. a. in der Tonight Show With Jay Leno, Late Night With Jimmy Fallon, Conan sowie zweimal bei Ellen DeGeneres zu sehen.
Für gerade einmal zehn Jahre Karriere ist das eine amtliche Leistung – besonders, wenn man bedenkt, dass Quinn Sullivan erst 17 Jahre alt ist. Mit drei Jahren jammte er in der Kindergruppe „Joe Jam Puppet Band“ und schaffte es mit sechs zum ersten Mal in Ellen DeGeneres TV-Show. Mit acht Jahren nahm ihn Blueslegende Buddy Guy unter seine Fittiche, der bis heute sein Mentor ist.
Sein drittes Studioalbum „Midnight Highway“ produzierte Grammygewinner Tom Hambridge, der für Sullivan sowohl im Studio als auch auf Tour als Schlagzeuger fungiert. Es erscheint nun am 24.03.17 via Provogue / Mascot Label Group.
3 Tracks des neuen Albums „Midnight Highway“ gibt es schon ab jetzt zu Hören:
Song Pre-Listening “She Gets Me“ / Song Pre-Listening “Midnight Highway
Song Premiere “Something For Me“ / Album Trailer
Mehr Infos unter: www.quinnsullivanmusic.com, http://www.facebook.com/quinnsullivanmusic

Butch Trucks verstorben

Mit Butch Trucks ist einer der beiden legendären Drummer und Mitbegründer der Allman Brothers im Alter von 69 Jahren in West Palm Beach, Florida, gestorben. Die gesamte Southern Rock- und Musikwelt ist bestürzt. Gregg Allman in einem ersten Statement: „I’m heartbroken, I’ve lost another brother and it hurts beyond words. Butch and I knew each other since we were teenagers and we were bandmates for over 45 years. He was a great man and a great drummer and I’m going to miss him forever. Rest In Peace Brother Butch.“

Eric Gales‘ neues Album „Middle Of The Road“ erscheint am 24. Februar

“Um sich wirklich frei zu fühlen, muss man leider erst einige Dinge selbst durchmachen. Und ich fühle ich mich so frei wie nie zuvor in meinem Leben, mehr noch wie als Kind. Du musst Dir erst selbst helfen können, bevor Du anderen helfen kannst.“
Das neue Album des in Memphis geborenen Gitarristen Eric Gales erscheint am 24.02.2017. Der Titeltrack „Middle Of The Road“ zieht sich wie ein roter Faden durch sein neues Werk. „Es handelt davon, völlig zentriert und mit sich selbst im Reinen zu sein. Wenn Du Dich auf der falschen Seite der Straße oder auf dem Seitenstreifen befindest, fühlst Du Dich nicht gut. Auch nicht, wenn Du auf dem Mittelstreifen herumeierst. Die beste Position auf Deiner Reise ist die absolute Mitte.“
Eric Gales galt schon früh als Wunderkind und als die Wiedergeburt von Jimi Hendrix. Sein Debütalbum veröffentlichte er als 16jähriger 1991 unter dem Namen bei Elektra Records. Es war das erste von zehn Alben bei einem Majorlabel; insgesamt erschienen „The Eric Gales Band“ bislang 14 Studioalben unter seinem Namen. Zudem arbeitete er mit zahlreichen weiteren Künstlern zusammen. Eine dieser Kooperationen führte ihn zu Produzent Fabrizio Grossi (Alice Cooper, Joe Bonamassa, Billy F. Gibbons, Ice T, Leslie West, Slash, Walter Trout, Steve Lukather, Steve Vai, Paul Stanley, Supersonic Blues Machine).
Grossi schwärmt über die Arbeit mit Gales: „Ich bin Fan von ihm, seit ich vor 15 Jahren zum ersten Mal für ein Projekt von George Clinton & The P.Funk mit ihm arbeitete. Sein Gitarrenspiel ist absoluter Wahnsinn! Persönlich und musikalisch entwickelte sich Eric zu einem wahren Monster – im positiven Sinne. Auf seine Karriere bezogen pflegt er diese „Keine Gefangenen“-Attitüde und ich kenne nur wenige Musiker, die mit solch einem Talent gesegnet sind. Ich hoffe, die Fans werden das Album lieben. Es stecken viel Liebe, Tränen, Schweiß und Wahrheit darin, das ist der Stoff, aus dem Klassiker gemacht werden. Meiner Meinung nach ist Eric das Wunschkind von Miles Davis und Jimi Hendrix.“
„Middle Of The Road“ wurde in verschiedenen Studios aufgenommen, darunter das Room A Studio und Fab’s Lab in Nord-Hollywood, das Cuz Studio, das Sound in Cleveland sowie das ‘Cotton Row Studios in Memphis. Unterstützt wurde Eric von Aaron Haggerty (Schlagzeug), Dylan Wiggins (B3 Orgel), LaDonna Gales (Backgroundgesang) und Maxwell “Wizard” Drummey (Melotron). Gitarre und Bass spielte das Naturtalent selbst ein und steuerte auch den Leadgesang bei. „Das Album ist ein wunderschöner Schnappschuss meines jetzigen Lebens.“, strahlt Gales. „Im Herzen bin ich Bassist und Fabrizio ermunterte mich dazu auch auf dem Album Bass zu spielen. Es fühlte sich sehr natürlich an. Ich liebte es.“
Vorab gibt es mit „Carry Yourself“ schon mal einen Track zum Hören und noch den Album Trailer. Mehr Infos: www.ericgalesband.com

Blackberry Smoke für vier Gigs wieder in Deutschland

Erstmals seit ihren beiden ausverkauften Shows im Oktober 2015 in Berlin und Hamburg kommen die auch bei uns reichhaltig besprochenen Südstaaten-Country-Rocker von Blackberry Smoke wieder zurück nach Deutschland. Die Band aus Atlanta/Georgia hat vier Shows im März 2017 bestätigt, um ihr am 14. Oktober 2016 veröffentlichtes Album „Like An Arrow“ (Earache/ADA-Warner) live vorzustellen. Das Quartett um Sänger/Songwriter Charlie Starr tritt in folgenden Städten auf: in München (12. März 2017, Backstage), in Berlin (14. März 2017, White Trash), in Hamburg (21. März 2017, Uebel & Gefährlich) und in Köln (24. März 2017, Stollwerck).
Seit über einer Dekade sind Charlie Starr (v, g), Paul Jackson (g, v), Richard Turner (b, v), Brandon Still (k) und Brit Turner (dr) aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia konstant auf Tour, im Schnitt kommen sie auf 250 Konzerte im Jahr. So viel Engagement zahlt sich aus: Country-Superstar Zac Brown entdeckt das Quintett und nimmt es nicht nur mit auf Tour, sondern auch auf seinem eigenen Southern Ground Label unter Vertrag. Dann unterzeichnen Blackberry Smoke in den USA bei Rounder Records, in Europa kümmert sich der englische Indie-Spezialist Earache um die Südstaatler. Inzwischen stehen insgesamt drei EPs, ein Live-Mitschnitt und fünf Alben zu Buche. „The Whippoorwill“ (2012) erreichte Platz 40 der Billboard-Charts, in Großbritannien sogar Platz 30, das folgende Live-Paket „Leave A Scar“ stieg 2014 auch in die deutschen Top 50 ein. Ihr 2015er-Album „Holding Up The Roses“ wurde von Star-Produzent Brendan O´Brien (u.a. Bruce Springsteen, AC/DC, Neil Young, Pearl Jam) aufgenommen und konnte sich in den USA auf Platz 29, in Großbritannien auf Platz 17 und in Deutschland auf Platz 32 der Charts platzieren. Der aktuelle Nachfolger heißt „Like An Arrow“ und erscheint am 14. Oktober über Earache/ADA-Warner und ist ein weiterer Schritt hin zur Perfektion. Aufgenommen wurden die zwölf Songs nicht weit von der Heimatstadt der Band im Quarry Recording Studio in Kennesaw/Georgia. Charlie Starr dazu: „Nach 15 Jahren, in denen wir versucht haben, uns in der Musikwelt einen Namen zu machen, ist das neue selbstproduzierte Album der Höhepunkt unseres musikalischen Schaffens. Wir könnten nicht stolzer sein.“ Der US-Rolling Stone schwärmt von Blackberry Smoke als „die wildeste Live-Band des Country-Rock“. Ihre oft spontanen Konzerte beschwören den Geist der Allman Brothers Band, schreibt das Magazin weiter. Umso besser passt es, dass Gregg Allman auf dem Schlussstück des Albums „Free On The Wing“ als Gast zu hören ist.
Musikalisch scheuen sich Blackberry Smoke nicht, ihrem harten Southern Rock auch Elemente aus Gospel, Blues, Pop, Rock und eben Country hinzuzufügen, ihre langen Konzerte sind ein intensives Klangerlebnis. Blackberry Smoke gelten zu Recht als eine der besten Live-Bands in ihrem Metier und werden die deutschen Fans diesmal erneut begeistern. Quelle: Wizard Promotions

Blackberry Smoke in Sounds Of South

Greg Trooper verstorben

Der 1956 geborene, auch bei uns beliebte Insider-Künstler ist wohl am 15. Januar morgens in den Armen seiner Frau verstorben, wie Claire Mullally auf seiner Webseite bekannt gab. Trooper hatte ein hohes Standing in der Musikerszene und war für seine soziale Art bekannt. Hier bei uns hatte er beispielsweise für ein Konzert in Kombination mit einem Filmaufführung auf Teile seiner Gage verzichtet. Sounds Of South bekundet ein herzliches Beileid an seinen Familienkreis. R.I.P Greg.

Greg Trooper in Sounds Of South

„Free Bird“-Finish auf asiatisch

Präsentiert von einer jungen koreanischen Dame namens Luna Lee auf einem Instrument namens Gayageum.
Sounds Of South ist beeindruckt. Mal was anderes! Den Clip kann man sich hier ansehen.

Lynyrd Skynyrd in Sounds Of South

Schöner Video-Clip der Smokey Fingers

Die uns lieb gewonnenen italienischen Southern Rocker Smokey Fingers haben uns ein Video ihres Songs „The Road Is My Home“ aus ihrem starken Album „Promised Land“ gesendet. Zwei Tage nach dem Molly Hatchet-Gig in Siegburg, von dem wir voraussichtlich auch berichten werden, sind die Smokey Fingers dann in Brescia als Support der Southern Rock-Legenden gebucht. Sicherlich ein tolles Erlebnis für das sympathische Quartett. Den Clip kann man sich unter folgendem Link ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=aM4fI8rnTxk

Smokey Fingers in Sounds Of South

The Legendary – „Half A Devil“ – VIDEO OUT NOW!

In bester DIY-Manier selbst produziert präsentiert das Münchner Hardrock-Quartett The Legendary das offizielle Video zu „Half A Devil“, der ersten Single des im Frühjahr 2017 erscheinenden Debütalbums ‘Let’s Get a Little High‘. Ein fetter ZZ-Top-Groove sowie Frontman Thorsten Rocks rauchige Whiskey-Stimme peitschen den Song durch seine gut dreiminütige Geschichte: Der Teufel in uns Allen, die kleine Stimme der Rebellion – Rock’n’Roll eben! Bleibt nur die Frage offen, ob die beschauliche Kirche, deren Entweihung hier auf Film gebracht wurde, seither entsprechend exorziert wurde. Wir meinen, zumindest dieser Song kann auch unser Magazin überzeugen.

Beth Harts Album “Fire On The Floor“ gewinnt bei den European Blues Awards

Die European Blues Awards wurden ursprünglich „Trans European Blues & Jazz Awards“ genannt und 1981 von Dietrich Muller und Tall Boy Wilder zum ersten Mal verliehen. Die Vergabe ist unabhängig und frei von Sponsoren. Die Fans können eine Woche lang öffentlich abstimmen, was den Preis zur größten unabhängigen Auszeichnung außerhalb der USA macht. 2015 wurden die Gewinner in der O2 Arena in London verkündet, in diesem Jahr zum ersten Mal aus Wales. Das Tenby Blues Festival bildete die perfekte Kulisse dafür. Mike Francis, der ebenfalls schon einmal für den Award nominiert war, verlas die Gewinner vor dem Auftritt des Headliners. Anschließend betrat Paul Lamb (zweifach nominiert) mit seiner Band die Bühne des De Valence Theatre. In neun der zehn Kategorien entschieden die Fans über den Preisträger. Das jährliche Lebenswerk wird hingegen vom Team des European Blues Award vergeben. Die Wettbewerbsregeln besagen, dass jeder Künstler, der in der Qualifizierungszeit live in Europa spielt, daran teilnehmen darf. Fünf der neun Kategorien gingen an die USA und Kanada. Die Niederlande heimsten mit Best Musician, Best Festival und Best Publication drei der begehrten Preise ein.
Die komplette Liste der Gewinner des European Bues Award 2016 lautet wie folgt:
Best Album – Fire on the Floor – Beth Hart (USA)
Best Band – Tedeschi Trucks Band (USA)
Best Guitarist – Ryan McGarvey (USA)
Best Festival – Ribs en Blues (NL)
Best Vocalist – Layla Zoe (Kanada)
Best Radio Show – Paul Jones Radio 2 Blues Show (GB)
Best Publication – Blues Magazine (NL)
Best Solo/Acoustic – Matt Andersen (Kanada)
Best Musician (Performance) – Julian Sas (NL)
Lifetime Contribution Award – Pete Feenstra (GB)
Beth kommentiert ihre Auszeichnung mit: “Meine Güte! Das ist so verdammt großartig! Ich danke Euch so sehr!“
Die Presse über Beth Hart:
“Vital und lebensbejahend” – Evening Standard
‘Höchstvollkommen” – Mojo
“Sie hat die Art von treibender Bluesrockstimme, die ein Leichtflugzeug vom Himmel holen könnte.“ Classic Rock Magazine
“Sie besitzt die Verletzlichkeit von Edith Piaf und die Power von Aretha Franklin, sie kann gleichzeitig Fensterscheiben zertrümmern und Herzen berühren.” – Birmingham Mail
Die Presse über Fire On The Floor:
“Herrlich!” – The Independent
“Ein Freundenfest” – Mojo
“Atemberaubend” – Maverick
“Traumhaft” – Classic Rock
“Jede Sekunde ist von Emotion, Soul und Gefühl durchflutet.“ – Fireworks
„Es geht nicht mehr besser.“ – Blues Matters
“Absolut heiß” – Blues & Soul
“Beth ist momentan definitiv ‘on fire’” – Blues in Britain
Beth Hart ist nicht nur Feuer und Flamme, sondern reitet derzeit auch auf einer kreativen Flutwelle der Gezeiten. Die Alben der Grammy-nominierten Singer/Songwriterin werden von den Kritikern gefeiert. Sie arbeitet mit den absoluten Größen der Musikbranche zusammen und verzaubert ihr Publikum mit ihrer rauen und zugleich honigsüßen Stimme jeden Abend aufs Neue. Am 14.10.2016 veröffentlichte sie ihr neues Album „Fire On The Floor“ bei Provogue, das selbst die sonst so selbstkritische Künstlerin als „verdammt gut“ beschreibt.
The Blues Magazine bezeichnete Beth Hart einmal als „den ultimativen weiblichen Rockstar“ und in der Tat gleicht ihre inzwischen 20 Jahre andauernde Karriere einer solchen Achterbahnfahrt. Geboren in Los Angeles veröffentlichte sie in den 90er Jahren einige erfolgreiche Alben, bis es ruhig um die heute 44-jährige wurde. In den 2000ern kehrte sie auf die Bühne zurück und machte sich nicht nur als Solokünstlerin einen Namen, sondern auch als Sängerin für Joe Bonamassa, Jeff Beck und Slash. „Eine außergewöhnliche Stimme wie sie nur einmal pro Generation vorkommt“ lobte sie die Times, während der Guardian ihre „verwegenen, nachdenklichen und dennoch wütenden“ Auftritte pries.

Beth Hart in Sounds Of South

rebelHot stellen Single aus ihrem Debütalbum vor

Shake It“ heißt der Song, der jetzt als Appetizer zum Album vorgestellt wird. Die Band spielt einen 70er inspirierten Rock, mit Southern-, Blues und Funk-Einflüssen, bei dem der Bezug zu Hendrix, Cry Of Love oder Free unverkennbar ist. Ihre talentierten international erfahrenen Mitglieder heißen schlicht Husty, Paul, Ze und Frank. Das Album enthält einen Bonustrack featuring Jason Patterson (Cry of Love/ Corrison of Conformity). „Soak up the 70’s rock atmosphere, put on a pair of bell bottoms and your most comfortable shirt, and prepare to get your groove on and stomp your feet!  These guys will let you relive the feeling of the best years of rock music n a new, modern way!“ heißt es in ihrer Presseveröffentlichung. Nach dem Durchhören der Kostprobe meinen wir ganz klar: Keine Musik von der Stange…!

Leon Russell tot

Leon Russell ist am 13. November im Alter von 74 Jahren verstorben. In seiner über 50-Jahre währenden Karriere hat er mit vielen großen Musikern wie Bob Dylan, den Rolling Stones, Elton John, George Harrison, JJ Cale, etc. gespielt. Laut einem Statement seiner Frau, ist er im Schlaf von uns gegangen. Der ursprünglich aus Tulsa, Oklahoma stammende ‚Master Of Space And Time‘ war besonders für seinen mit Gospel- versehrten Southern-Boogie-Piano-Rock, Blues und Country Music bekannt geworden. In den letzten Jahren hatte Russell viele gesundheitliche Probleme, zuletzt erlitt er im Juli diesen Jahres einen Herzinfarkt und musste operiert werden. Er ist sowohl Mitglied der Rock’n’Roll Hall Of Fame als auch der Songwriters Hall Of Fame. R.I.P. Leon Russell.

Charlie Daniels rundet

Der alte Southern Rock-Haudegen und Patriot, der mit „The Devil Went Down To Georgia“ einen Kultsong kreierte, feierte am 28.Oktober seinen 80. Geburtstag. Die Country Music Hall of Fame in Nashville hat anlässlich dieses Ehrentags eine Sonder-Ausstellung „Charlie Daniels: Million Mile Reflections“ eröffnet. Neben der Ausstellung hat Charlie Daniels ein weiteres Geschenk bereits vorab erhalten (er war am 16. Oktober 2016 in diese aufgenommen worden): Der 80. Geburtstag wird – mit Verspätung von gut einem Monat – am 30. November 2016 in der Bridgestone Arena in Nashville gefeiert. Im Rahmen des „80th Birthday Volunteer Jam“ werden dann Interpreten wie Luke Bryan, Chris Stapleton, Kid Rock, Larry the Cable Guy und Travis Tritt gratulieren. Wenige Tage später ist der Mann aus North Carolina dann selbst Gast bei einem Jubiläum und wird bei der 50. Auflage der CMA Awards auftreten. Auch Sounds Of South gratuliert natürlich herzlichst zum Achtzigsten!

Charlie Daniels in Sounds Of South