Tasha Taylor – 28.11.2017, topos, Leverkusen – Konzertbericht

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Wunderbarer, souliger Blues-Abend mit Tasha Taylor! Trotz vieler Locations, die Gernot und ich in der vergangenen SoS-Zeit (und auch schon zuvor) besucht haben, galt es an diesem Dienstag, beim geschätzten Pädagogen noch eine Bildungslücke zu schließen.

Die aus Dallas, Texas, stammende, mittlerweile in Los Angeles lebende Tasha Taylor, feierte in der urigen Leverkusener Kultkneipe topos ihr Auftrittsdebüt. Auch Gernot hatte diese liebevoll gestaltete, eigenwillige Altbau-Lokalität mit Wohnzimmercharakter, bisher noch nie kennengelernt und kam nach dem Betreten derselben aus dem Staunen erstmal nicht raus, was vermutlich bisher wohl jedem so ergangen ist.

Als die Band zunächst alleine die enge Bühne betrat, um sich mit einem Instrumental kurz warm zu spielen, hatten sich letztendlich um die fünfzig Leute (was mengenmäßig für das kleine topos an so einem Wochentag schon ganz ordentlich ist) eingefunden.

Die hübsche Protagonistin mit den fein geflochtenen langen Haaren, stieß nach Abschluss des Stückes dazu und brachte den Gig des amerikanisch/karibisch/skandinavisch zusammengestellten Kollektivs mit dem souligen Schwofer „I Got Love“ langsam ins Rollen.

Die Tochter des berühmten Stax Records-Künstlers Johnnie Taylor moderierte dann ganz charmant durch den Verlauf des Konzertes, in dem sie fast zu jedem Song eine kleine Anekdote (meist aus ihrem Leben) parat hatte, in denen natürlich auch der Vater seinen Platz hatte und samt seiner Songkreationen wie „Lost Two Dollars“ und dem schön ’shaky‘ vorgetragenen „Who’s Making Love“, das zum Ende in einer wahren Gospel-Orgie endete, gewürdigt wurde.

Tasha und ihr routiniert und perfekt begleitendes Quartett, bestehend aus dem unaufgeregt spielenden und solierenden E-Gitarristen Davide Floreno (auch mit ein paar Harmoniegesängen), der berühmten Bassisten-Koryphäe Roger Inniss (Climax Blues Band, Mick Taylor, Snowy White, Kid Creole, etc. – mit sechsaitigem Tieftöner) sowie Schlagzeuger Oli Ontronen und dem herrlich klimpernden Pianisten Samuli Rautiainen (hatte neulich ja schon Ina Forsman begleitet), boten den Anwesenden einen schönen Reigen aus Soul-, Blues-, Rhythm & Blues und Rock-Ingredienzien, wobei ihre markant kräftige Stimme natürlich im Mittelpunkt stand.

Zwischenzeitlich griff sie bei eigenen Tracks aus ihrem aktuellen Werk „Honey For The Biscuit“ wie „What Difference Does It Make“, „Wedding Bells“ oder „Leave That Dog Alone“ auch mal zur Telecaster oder assistierte ihren Leuten mit dem Tambourine (u. a. bei „Weatherman“).

Amy Winehouse („Valerie“), Otis Redding („Thes Arms Of Mine“), Eddie Floyd („Knock On Wood“), Etta James (I Just Wanna Make Love To You“) und Aretha Franklin („Natural Woman“) wurden als persönliche Vorbilder Tashas mit Coverversionen musikalisch zitiert, mein Highlight des Abends war der Gänsehaut erzeugende melancholische Ohrwurm „There’s A Way“ samt ihrer emotionalen Vokal-Performance. Klasse!

Nachdem Tasha das Publikum bereits beim, den Hauptpart abschließenden Daddy-Track „Who’s Making Love“, in Mitsing-Ekstase versetzt hatte, animierte sie ebenfalls bei der furios abgehenden Etta James-Zugabe „Tell Mama“ (auch durch Janis Joplin bekannt geworden) im Stile einer Hohepriesterin, zum, mit vielen ‚Yeah‘-Rufen gespickten Gospel-Showdown, bei dem das topos fast einer Kirche in Memphis glich.

Nach Ende des wunderbaren Konzertes stand sie in Sachen Merchandising natürlich allen Anwesenden zur Verfügung und erwies sich auch hier als äußerst sympatisches und unkompliziertes ‚Southern Girl‘, das unserer Bitte nach dem obligatorischen Bild für die VIP-Galerie (Gleiches gilt für Roger Inniss) anstandslos nachkam. Solche Dienstage darf es gerne öfter geben. Ein toller Abend mit Tasha Taylor & Co.!

Line-up:
Tasha Taylor (lead vocals, electric guitar, percussion)
Davide Floreno (electric guitar, vocals)
Samuli Rautiainen (keys)
Roger Inniss (bass)
Oli Ontronen (drums)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Tasha Taylor
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BluesLand Productions
Ruf Records
topos Leverkusen

Samantha Fish – Belle Of The West – CD-Review

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Review: Jörg Schneider

Samantha Fish, die wir erst vor einigen Tagen auch bei einem Konzert in Dortmund genießen konnten, ist wirklich eine beeindruckende, äußerst kreative Musikerin. Innerhalb eines Jahres legt sie nach „Chills & Fever“ mit „Belle Of The West“ nun schon das nächste Album vor. Und beide könnten unterschiedlicher nicht sein! Während sie auf „Chills & Fever‘ noch dem Soul und Rhythm and Blues huldigte, ist ihr neues Werk sehr ‚Americana‘-geprägt, mit Delta Blues-, Country- und Folk-Einflüssen. Dementsprechend stilecht hat sie ihr neues Werk auch in den renommierten Zebra Ranch Studios im Norden von Mississippi unter Mitwirkung von Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) als Produzent eingespielt.

Zu hören gibt es insgesamt elf Tracks, von denen drei Songs keine Eigenkompositionen, sondern Coverstücke von R. L. Burnside („Poor Black Mattie“), Little Mae („Nearing Home“) und Jimbo Mathus („Belle Of The West“) sind. Alle Stücke haben ihrer Aussage zufolge einen sehr persönlichen Hintergrund, sie setzen sich in einer Mischung aus akustischen und elektronischen Sounds mit ihrer Herkunft aus dem mittleren Westen auseinander.

Zu allen Sounds liefert Ihre ausdrucksstarke, relaxte Stimme die passenden Emotionen. Die Instrumentierung der Stücke ist, Americana-typisch, mit Akustikgitarre, Violine, Flöte, Drums und teilweise Mundharmonika gestaltet. Bemerkenswert ist der rhythmische Opener „American Dream“, der ohne Umschweife sofort mit einer den Song beherrschenden Basstrommel loslegt. Das folgende „Blood In The Water“ hingegen ist wesentlich entspannter und kommt recht melodiös rüber.

Hervorzuheben ist auch Fishs Interpretation des countrybeeinflussten „Belle Of The West“. Das beste Stück des Albums ist aber zweifellos, zumindest nach dem Geschmack des Rezensenten, das swampig treibende „Poor Black Mattie“ mit Lightnin’ Malcolm. Aber auch die übrigen Songs grooven sehr schön, lediglich „Daughters“ ist etwas schwächer. Aber dies ist sichtlich auch seine Frage der Vorlieben des Hörers.

Insgesamt zeigt die CD die bisher unbekannten Seiten von Samantha Fishs musikalischen Qualitäten. Dabei überzeugt sie auch dank ihrer Fingerfertigkeit an der Akustikgitarre. Sie taucht mit ihrem Album tief in den Mississippi Blues ein und interpretiert ihn auf eine Herz erfrischende Art und Weise.

Line up:
Samantha Fish – Vocals, Guitar
Luther Dickinson – Guitar, Mandoolin
Lightnin’ Malcolm – Guitar, Harmonica, Vocals
Jimbo Mathus – Fender Rhodes, Harmonica, Vocals
Amy LaVere – Upright Bass, Vocals
Lilie Mae – Violin, Vocals
Tikyra Jackson – Drums, Vocals
Sharde Thomas – Fife, Drums, Vocals
Trina Raimey – Drums

Ruf Records (2017)
Stil: Blues/Americana

01. American Dream
02. Blood In The Winter
03. Need You More
04. Cowtown
05. Daughters
06. Don’t Say You Love Me
07. Belle Of The West
08. Poor Black Mattie
09. No Angels
10. Nearing Home
11. Gone For Good

Samantha Fish
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Ruf Records

Samantha Fish – 12.11.2017, Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

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Schöner Sonntag-Abend mit Samantha Fish und ihrem starken Begleit-Ensemble! Die nicht mal 30 Jahre alte Blues Rock-Musikerin hat sich in diesem Jahr mit gleich zwei, recht unterschiedlich gestalteten CD-Veröffentlichungen „Chills & Fever“ und der in den nächsten Tagen auf den Markt kommenden „Belle Of The West“ schon ein Fleißkärtchen verdient. Jetzt auch noch dazu Live-Auftritte – vorbildlich!

Apropos ‚Belle‘: Die Protagonistin gab allein mit ihrem Marilyn Monroe-artigen Frisur- und Schmink-Styling, den hochhackigen, blass-pink-farbigen Pumps (passend zur Lederjacke in gleichem Farbton überm weißen Bauchfrei-Minitop) und der wunderbar eng anliegenden Jeans, schon rein optisch, einen Blickfang. Man hatte den Eindruck, dass Kollegen Schneider, wie auch den anderen anwesenden Fotografen, der Klick auf den Auslöser demnach recht leicht von der Hand ging.

Sounds Of South, das Magazin, das sich aber eigentlich immer ausnahmslos auf die Musik konzentriert, wurde auch in dieser Hinsicht mit einer starken Vorstellung mehr als zufrieden gestellt. Sympatisches Auftreten, tolle abwechslungsreiche, teilweise richtig brodelnde, powernde Songs, spielerische Klasse aller Beteiligten, sorgten für eine Benotung recht weit oben auf der Skala der diesjährigen Konzerte.

Obwohl Samantha natürlich die tonangebende Person auf der Bühne war (mit vielen starken E-Gitarrensoli, aber auch einfühlsamen Akustikgitarrenspiel), machte auch das Team um sie herum (alle sehr schick in dunklen Anzügen), richtig Laune. Die Bläser Levron und Blotzky plusterten meist synchron, wie man es wohl nur im Raume Louisiana lernt, ließen ab und zu auch Einzel-Soli los, der schlaksige Drummer Kenny Tudrick polterte ungemein agil.

Bassist Chris Alexander ließ seien Tieftöner unaufgeregt pumpen und grooven und hatte beim wunderbaren „Go Home“ im Zugabenteil einen schönen Harmoniegesangspart. Wuschelkopf Phil Breen verrichtete unaufgeregt seine immer auf den Punkt gebrachten Piano- und Orgel Einsätze.

Die Band stieg pünktlich um 20:00 Uhr mit  „He Did It“ in den Set ein. Die erste Hälfte des Gigs stand dann ganz im Zeichen von „Chills & Fever“.  Der Titelsong,  „You Can’t Go“, „You’ll Never Change“, „Little Baby“, „Either Way I Lose“ und das jammig psychedelisch gebrachte „Somebody’s Always Trying“ (Pink Floyd-Touch, Samantha mit ausgedehntem E-Gitarrensolo auf den Knien) waren ausnahmslos Stücke aus diesem Werk.

Erst mit dem Griff zur Akustikgitarre und einer Solo-Performance bei „Need You More“ wurde die brandneue CD „Belle Of The West“ gestriffen, es blieb der aber einzige Song. Für den Charley Patton-Track „Jim Lee Blues“ kehrte die Band dann wieder zurück. Ein herrlicher Countryblues. Schön swampig stampfte „Highway’s Holding Me Now“, gefolgt vom geslideten „Blame it On The Moon –  eine mir besonders zusagende Phase des Gigs.

Mit dem heiß brodelnden „It’s Your Voodoo Working“, dem wunderbaren Schwofer „Nearer To You“ und  dem erneut Slide-trächtigen „Crow Jane“ (Samantha effekthascherisch auf Gitarre mit Zigarrenkisten-Korpus) gab es wieder reichlich „Chills & Fever“-Stoff zum Abschluss des Hauptteils. Das begeisterte Publikum ließ das Sextett natürlich nicht ohne Zugaben in den sonntäglichen Feierabend. Das oben erwähnte, traumhafte „Go Home“ erzeugte richtig Gänsehaut, mit „Right Now, Right Now“ (Zuschauereinbindung beim Gesang) wurde nochmals richtig furios und launig abgerockt.

Fazit: Ein Fish namens Samantha und ihre brillante Band sorgen im vollen Dortmunder Musiktheater Piano für einen herrlichen musikalischen Wochenausklang. Tolles Konzert, großes Kompliment!

Line-up:
Samantha Fish (lead vocals, electric and acoustic guitar)
Phil Breen (keys)
Chris Alexander (bass, vocals)
Kenny Tudrick (drums)
Travis Blotzky (saxophone)
Marc Levron (trumpet)

Bilder: Jörg Schneider
Text: Daniel Daus

Samantha Fish
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Musiktheater Piano
3Dog Entertainment
Ruf Records
Jörg Schneider Webseite

Jane Lee Hooker – Spiritus – CD-Review

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Eigentlich habe ich ja als Nashville-verwöhnter Rezensent, nichts dagegen, wenn in Sachen Studioproduktionen, bei der instrumentellen und gesanglichen Umsetzung, alle heutig möglichen Hilfsmittel eingesetzt werden, um ein klanglich und musikalisch optimales Ergebnis zu erzielen. Für mich ist da entscheidend, was am Ende aus den Boxen im Wohnzimmer herauskommt. Wenn ich es ungeschliffen haben möchte, geh ich dann halt, soweit möglich, auf Konzerte und höre mir die Interpreten live vor Ort an.

Das ist aber sicher eine Sache der Mentalität und Einstellung zur Musik. Die uns von ihrem Konzert im Adler bestens bekannten Mädels von Jane Lee Hooker wählten mit ihrem Produzenten Matt Chiaravalle auf ihrem zweiten Studiowerk „Spiritus“ einen genau gegenteiligen Ansatz. Da wurde auf den Aufnahmeknopf gedrückt, frei von der Seele weg, ohne Einsatz von Effekten, Pedale und Overdubs, live im Studio losgerockt.

Ich hatte zunächst irgendein punkig angehauchtes, Garagensound-mäßiges schepperndes Ergebnis im Blues Rock-Gewand befürchtet, bin aber letztendlich sehr angenehm überrascht. Das liegt zum einen am guten, selbst geschriebenen Songmaterial (alle Achtung!) und an der meist Southern Rock-beeinflussten Spielweise der beiden Gitarristinnen. Vieles erinnert mich an die einstigen Mädels aus dem Skynyrd-Dunstkreis, The Motherstation, mit der ehemaligen Backgroundsängerin Susan Marshall (sang auf dem „1991“er-Album im Hintergrund).

Der furiose Beginn mit der Uptemponummer „How Ya Doin?“ mit gleich drei satten E-Gitarrenpassagen erinnert fast schon an die guten alten Molly Hatchet-Tage.  Die stonesk angehauchten“Gimme That“ und „Be My Baby“ machen richtig Laune. „Mama Said“ besticht durch eine Mischung aus starker Melodik, engagiertem Gesang und schönen E-Gitarren.

Beim speedigen „Black Rat“ sind die fünf Mädels natürlich absolut in ihrem Element. Klingt ein wenig wie „It’s All Over Now“ in der einstigen Molly Hatchet-Variante. Das ruhige, Piano-bestückte „How Bright The Moon“ fällt etwas aus dem Rahmen, zeigt aber, dass Sängerin Dana ‚Danger‘ Athens es bei ihrem selbst-kreierten Song gesanglich auch durchaus gefühlvoll drauf hat.

Beim teils gospelig, ebenfalls mit Southern Rock-Flair (E-Gitarren) bedachten „Turn On Your Love Light“ geht wieder richtig die Post ab. Am Ende haut das Quintett mit „The Breeze“ dann noch glatt einen 9-minütigen Southern Blues-Schwofer mit langem E-Gitarrensolo-Zwischenteil (ABB/MTB-Stil) heraus. Klasse!

Die Band mit Dana Athens, Tracy Almazan, Tina Gorin, Melissa Houston und Hail Mary Zadroga zählt somit zu den ganz großen, positiven Überraschungen des Jahres. Also keine Angst vor dem southern-umwehten lodernden Blues Rock-Feuer der fünf New Yorker Damen. Jane Lee Hooker löschen mit „Spiritus“…!

Ruf Records (2017)
Stil: (Southern) Blues Rock

01. How Ya Doin?
02. Gimme That
03. Mama Said
04. Be My Baby
05. Later On
06. Black Rat
07. Ends Meet
08. How Bright The Moon
09. Turn On Your Love Light
10. The Breeze

Jane Lee Hooker
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Ruf Records

Ina Forsman – 14.10.2017, Blue Notez, Dortmund – Konzertbilder

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Ina Forsman mit Band im Blue Notez im Rahmen ihrer „Pretty Messed Up“-Tour! Die bezaubernde finnische Frontfrau, die 2014 ihr Heimatland bei der European Blues Challenge vertrat und auch schon mit dem Blues Caravan unterwegs war, ist bekannt für authentische Blues-, Jazz- und Soulmusik, von der es auch an diesem Abend reichhaltige Kostproben gab.

Line-up:
Ina Forsman (lead vocals)
Jaakko Pöyhönen (drums)
Samuli Rautiainen (keys)
Iiro Kautto (bass)
Davide Floreno (guitars)

Text und Bilder: Peter Schepers

Ina Forsman
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Ruf Records
Blue Notez Dortmund

Albert Castiglia – Up All Night – CD-Review

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Review: Gernot Mangold

„Up All Night“, der Titel des mittlerweile achte Soloalbum von Albert Castiglia, kann auch als Synonym seiner Musikerlaufbahn gesehen werden. Spätestens seit den 2014 und 2016 erschienenen Alben „Solid Ground“ und „Big Dog“ scheint der in Florida lebende und in New York geborenen Castiglia seinen Stil, mit einem rauhen schnörkellosen Blues Rock gefunden zu haben.

Eine positiven Einfluss müssen wohl auch die Dockside Studios auf Castiglia ausstrahlen, in dem er schon die letzte Platte aufnahm. Er selbst sagte: „Warum sollte ein Ort verändert werden, an dem man sich wie zu Hause fühlt?“ Ein weiterer Faktor der zum Gelingen beigetragen haben dürfte ist, dass Mike Zito „Up All Night“ produzierte. So kann man bei einigen Songs auch musikalische Nähe zu einem Blues im Stile eines Stevie RayVaughn erkennen, ohne dass der Verdacht besteht, es wird ein Abklatsch versucht.

Mit „Hoodoo On Me“ nimmt die Platte schon im ersten Stück Fahrt auf. Unterstützt von seiner Rhythmussektion, Jimmy Pritchard am Bass und Brian Menendez an den Drums, bleibt Castiglia genügend Spielraum, seine Künste mit schnellen Soli auszuleben.

„I Been Up All Night“ ist mein absoluter Favorit auf der Platte. Dies mag auch daran liegen, dass der Gesang und manche Passagen mich an Randy Bachman von BTO, einen meiner Lieblingsmusiker erinnern. Einfach guter rockiger Blues! Das jammende „Three Legged Dog“ anfangs etwas düsterer daher kommend, endet in einem schnellen Gitarrensolo, welches live einen großen Spielraum bergen könnte.

„95 South“ eine schnelle rockige Nummer, dieauch aus der Feder eines John Fogerty kommen könnte und ist für mich das zweite absolute Highlight der Scheibe, an das „Knocked Down Loaded“ stilistisch fast nahtlos anschließt.

Mit „Quit Your Bitching“, aus der Feder von Mike Zito, wird etwas Fahrt aus der Geschichte genommen. Eine schöne Nummer, ein klein wenig swingend, auch als Untermalung in einer Bar gut geeignet. Nach dieser kurzen Atempause nimmt Castiglia mit „Woman Don’t Lie“ wieder Tempo in seinem eher rauhen Blues auf.

Bei „Unhappy House Of Blues“ wird das Trio von Lewis Stephens an den Keyboards und Johnny Sansone an der Mundharmonika unterstützt, was dem Song die nötige Breite gibt, um eine leicht tragende, zum Teil traurige Stimmung zu verbreiten. Da kommt das eher stimmungsvoll, peppige „Delilah“, in dem Sonny Landreth an der Slide Guitar unterstützt, genau richtig, dass gar nicht die Gefahr besteht in einen „depressiven Blues“ zu verfallen.

Mit „Chase Her Arround The House“ „küsst“ Castiglia den Rock’n’Roll: Eine Tanznummer für einen Honkytonk-Laden, mit schönen typischen Piano-Hintergrundeinlagen.

Den Abschluss bildet mit „You Got Me To That Place“ ein Old School Blues, der auch als Anspielung auf die Dockside Studios gesehen werden kann, da im Refrain zum Ende ein „where I never wanna ever leave“ ergänzt wird. Wenn es Castiglia mit Band gelingt, das Niveau auf kommenden Alben fortzusetzen, und der Aufnahmeort eine wichtige Rolle zur Stimmung beiträgt, ist es mit Sicherheit keine schlechte Idee, diesbezüglich nicht zu experimentieren.

Mit „Up All Night“ ist ihm auf jedem Fall eine abwechslungsreiche und starke Platte gelungen, die sich der Bluesfan nicht entgehen lassen sollte. Schön wäre es, wenn Castiglia und Band in naher Zukunft auch die hiesigen Breiten besucht, um den Liebhabern des Genres auch live seine Songs zu präsentieren.

Musiker:
Albert Castiglia – Guitar & Lead Vocals
Jimmy Pritchard – Bass
Brian Menendez – Drums

Gäste:
Mike Zito – Guitar & Vocals
Lewis Stepens – Keyboards
Johnny Sansone – Harp
Sonny Landreth – Slide Guitar

Ruf Records (2017)
Stil: Blues Rock

01. Hoodoo On Me
02. I Been Up All NIght
03. Three Legged Dog
04. 95 South
05. Knocked Down Loaded
06. Quit Your Bitching
07. Woman Don’t Lie
08. Unhappy House Of Blues
09. Delilah
10. Chase Her Around The House
11. You Got Me To That Place

Albert Castiglia
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Ruf Records

Andy Frasco And The U.N. – 02.10.2017, Blue Notez, Dortmund – Konzertbilder

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Andy Frasco im fast vollen Club. Bereits zum 5. Mal im blue notez. Zwei Sets plus Zugaben. Meine Highlights „Ramble On“ (Led Z.) und „It’s Been A Struggle“ (Polka), das mich ein wenig an die Familie Popolski erinnerte. Vom ersten Song hatte Andy sein jüngeres Publikum im Griff. Singeinlagen, Tanzspielchen und Jägermeister lockerten die Darbietung auf. Party pur, da blieb kein Fuß still. Eine klasse Band die man gesehen haben sollte!

CD Tipp: „Songs From The Road“ (CD+DVD live aus Bamberg)

Line-up:
Andrew Frasco (lead vocals, keys)
Shawn Eckles (electric guitar)
Ernie Chang (saxophone)
Niels Kant (trumpet)
Andee Avila (drums, vocals)
Chris Lorentz (bass)

Text und Bilder: Peter Schepers

Andy Frasco And The U.N.
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Ruf Records
Blue Notez Dortmund

Savoy Brown – Witchy Feelin‘ – CD-Review

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Manchmal ist es wie verhext. Da kennt man eine Band schon Urzeiten vom Namen her, hatte mit ihr aber irgendwie nie Berührungspunkte. So muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich von Savoy Brown nicht einen einzigen Tonträger in meiner nicht gerade kleinen Sammlung stehen habe, obwohl die Band um ihre einzige Konstante, Kim Simmonds, ja in Sachen Veröffentlichungen bereits seit 1965 zugange ist.

Jetzt hat mich Ruf Records unfreiwillig einfach mal zu meinem Glück gezwungen und mir den aktuellen Silberling „Witchy Feelin‘“ zugeschickt. Und der bereitet wirklich große Freude. Ganz spartanisch eingespielt im klassischen Trio mit Simmonds (vocals, guitars), Pat DeSalvo am Bass und Garnett Grimm am Schlagzeug, erhält man eine schön E-gitarrenlastige Blues Rock-Scheibe mit einem ganz eigenwilligen Charme.

Kreiert und auch produziert hat sämtliche Stücke natürlich Kim Simmonds, der auf dieser Scheibe auch ganz klar der Herr im Hause ist. Seine Rhythmusfraktion bietet hier die ledigliche, aber sehr gekonnte Grundlage für seinen dezent knöchrigen/kauzigen Gesang (ähnlich wie Tony Joe White) und seine exzellente und variable E-Gitarrenarbeit. Simmonds hat das Gespielte in einem sehr schön volumigen und transparenten Klangambiente eingefangen, sodass man beim Hören fast den Eindruck hat, die Band würde live im Wohnzimmer spielen.

Dass Simmonds ja schon ganz frühzeitig Amerika für das Wirken von Savoy Brown entdeckt hatte, erkennt man an Tracks wie dem swampingen „Livin‘ On The Bayou“ und der Bottleneck-bestimmten Phase des Albums mit den drei Songs „Vintage Man“, dem überragend relaxt vorgetragenen „Standing In The Doorway“ und „Memphis Blues“, wo ordentlich geslidet und gesurrt wird.

Ansonsten gibt es knackigen und eingängigen Blues Rock mit den typischen E-Gitarrenkomponenten. Vielleicht noch hervorhebenswert der längste Song der CD, „Thunder, Lighning & Rain“, mit ziemlich exzessivem Wah-Wah-Geniedel und das herrlich entspannte Instrumental „Close To Midnight“ als Finale, das mich ein wenig an eine Mischung aus Peter Greens damaligen „In The Skies“ und „Slabo Day“ erinnert.

Savoy Brown mit ihrem Gitarrenhexer Kim Simmonds legen mit „Witchy Feelin‘“ eines der 2017er-Highlight-Alben im Blues Rock-Genre hin. Klasse Stücke, toller Sound, dazu ein launiges Cover-Artwork. Und es hat in jedem Fall dazu geführt, dass ich die Truppe, in Zukunft intensiver im Auge behalten werde! Absolute Kaufempfehlung!

Ruf Records (2017)
Stil: Blues Rock

01. Why Did You Hoodoo Me
02. Livin‘ On The Bayou
03. I Can’t Stop The Blues
04. Witchy Feelin‘
05. Guitar Slinger
06. Vintage Man
07. Standing In A Doorway
08. Memphis Bluesd
09. Can’t Find Paradise
10. Thunder, Lightning & Rain
11. Close To Midnight

Savoy Brown
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Ruf Records

Layla Zoe – Songs From The Road – CD-/DVD-Review

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Review: Jörg Schneider

Bereits 2013 hatte ich das Vergnügen die als kanadische Janis Joplin bezeichnete Layla Zoe das erste Mal im Schwarzen Adler in Rheinberg live zu sehen. Was für ein Erlebnis, diesem Energiebündel auf der Bühne beizuwohnen! Danach hatte ich mir unbedingt vorgenommen, auch die nächsten Konzerte nicht zu verpassen. Aber, wie das Leben so spielt, immer kamen irgendwelche anderen Dinge dazwischen. Um so mehr hab dich mich deshalb gefreut, als Daniel mich fragte, ob ich nicht eine Rezension zu ihrem neuen Album „Songs From The Road“ schreiben wolle.

Natürlich hab ich sofort zugesagt, nicht zuletzt auch, weil das Werk im Doppelpack daher kommt. Neben der Live-CD mit einer 10 Stücke umfassenden 2017’er Aufnahme aus dem Hirsch Club in Nürnberg gehört nämlich eine entsprechende DVD mit dazu, der erste offizielle Live-Mitschnitt überhaupt.

Das Konzert bietet eine bunte Folge von Songs aus ihren letzten Veröffentlichungen. Opener ist das rockige und etwas basslastige „Backstage Queen“ gefolgt von „Run Away“, und dem wehmütigen „A Good Man“, einem im Gegensatz zu den ersten beiden Stücken eher getrageneren Blues-Song. Das sich anschließende „Sweet Angel“ ist eine schöne, melodiöse, aber auch nachdenkliche Ballade an Laylas 2010 verstorbene beste Freundin Marsha. Alle vier Titel stammen von ihrer 2016’er CD „Breaking Free“.

Mit „Pull Yourself Together“ vom 2011’er Album „Sleep Little Girl“ geht’s dann wieder richtig rockig mit furiosen Gittarreneinlagen von Jan Laacks weiter. „Work Horse“ (nur auf der DVD) wiederum ist ein grooviges und souliges 10-Minuten-Stück mit feinen und beeindruckenden, aneinander gereihten Soli aller Bandmitglieder. Auf beiden Silberlingen gibt es dann wieder eine Adaption der gefühlvollen Jimi Hendrix Ballade „Why Do We Hurt The Ones We Love“ zu hören bzw. zu sehen.

Aber der mit Abstand beste Track des Konzertes ist nach Ansicht des Rezensenten sicherlich das kraftvolle 13-minütige R & B-Stück „Never Met A Man Like You“ von „The Lily“, bei dem Jan Laacks wieder einmal seine Klasse als Gitarrist mit einem überwiegend langsamen, aber grandiosen Solo unter Beweis stellt, umgarnt von einer gefühlvoll singenden und das Publikum mit einbeziehenden Layla Zoe. Großartig!

Mit dem Slowblues „Highway Of Tears“ gibt die Protagonistin dann noch ein gesellschaftskritisches Statement ab. Nach eigener Aussage ist es ein Lied über die Verbrechen ihres Landes an den getöteten und verschleppten kanadischen Ureinwohnerinnen, worüber zu sprechen ihr allerdings schwer fällt. Den Abschluss der CD bildet dann das bekannte Jimi Hendrix-Stück „The Wind Cries Mary“, während die DVD mit dem Janis Joplin-Klassiker „Me And Bobby McGee“ endet, diesmal allerdings von Layla Zoe mit ihrer grandiosen Stimme A capella vorgetragen, das ist Gänsehaut-Feeling pur!

„Songs From The Road“ ist insgesamt eine überzeugende Live-Schau. Da sind zum Einen Layla Zoes eindringliche, teils Whisky-geschwängerte, raue, aber gefühlvolle Alt-Stimme und ihre ungeheure Bühnenpräsenz, die sich zwar auf der CD schon erahnen läßt, so richtig aber erst auf der DVD greifbar wird. Und zum Anderen ist da natürlich auch ihre musikalisch hervorragende Band, allen voran der brillante Gitarrist Jan Laacks, der zusammen mit Layla Zoe ein wunderbar eingespieltes Team bildet.

Line-up:
Layla Zoe (lead vocals)
Jan Laacks (electric guitar, vocals)
Christoph Hübner (bass, vocals)
Claus Schulte (drums)

Ruf Records (2017)
Stil: Blues Rock

DVD:
01. Backstage Queen
02. Run Away
03. A Good Man
04. Sweet Angel
05. Pull Yourself Together
06. Work Horse
07. Why Do We Hurt The Ones We Love
08. Why You So Afraid
09. Never Met A Man Like You
10. Highway Of Tears
11. Me And Bobby McGee

CD:
01. Backstage Queen
02. Run Away
03. A Good Man
04. Sweet Angel
05. Pull Yourself Together
06. Why Do We Hurt The Ones We Love
07. Why You So Afraid
08. Never Met A Man Like You
09. Highway Of Tears
10. The Wind Cries Mary

Layla Zoe
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Ruf Records

Samantha Fish – Chills & Fever – CD-Review

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Mit ihrem neuen Werk „Chills & Fever“ legt die 28-jährige Bluessängerin aus Kansas-City, deren Liebe eigentlich dem einfachen und rauen Rock ’n‘ Roll gehört, ein R&B-Album vor, mit dem sie ihre musikalische Vielfältigkeit unter Beweis stellt.

Es ist ein Album, welches so ganz anders ist als z. B. ihr Erstlingswerk „Runaway“ aus dem Jahre 2012, für das sie immerhin in Memphis den Blues Music Award für das „Best New Artist Debüt“ bekam. Während „Runaway“ und die beiden Nachfolgealben „Black Wind Howlin“ und „Wild Heart“ rockig-bluesig waren, ist „Chills & Fever“ ganz offenkundig eine Hommage an den Soul und Rhythm & Blues vergangener Zeiten. Es ist eine energiegeladene Scheibe mit tollen Bläserarrangements, aber auch Einflüssen aus dem Blues.

Eingespielt hat Samantha Fish das Album in der Musikmetropole Detroit, in der auch das legendäre Soul-Label „Motown Records“ beheimatend war, zusammen mit Producer Bobby Harlow und tatkräftiger Unterstützung von Mitgliedern der Garage-Rocker „Detroit Cobras“, einer Band, die ihre Anhänger in der Punk- und Blues-Szene des Mittleren Westens der Staaten hat. Außerdem zeichnen sich Mark Levon (Trompete) und Travis Blotzky (Saxophon) für die Bläsereinlagen verantwortlich.

Alle 14 Songs des Album sind mehr oder weniger bekannte Blues- und Soul-Klassiker aus der Feder so bekannter Legenden wie z. B. Jackie DeShannon, Jerry Ragavoy, Bert Berns und Allen Toussaint. Sanantha Fish hat die Stücke neu arrangiert und bietet sie herzergreifend frisch dar. Die Nummern zünden mal flott mit souligen Bläsern („He Did It“, „Somebody’s Always Trying“), dann wieder funky und rhythmisch („It’s Your Voodoo Working“) oder fröhlich mitreißend („I’ll Come Running Over“) und mit schönen Tempowechseln („Little Baby“), bis hin zu mehr R ’n‘ B lastigen Tracks wie z. B. „Crow Jane“.

Samantha Fishs Stimme, angesiedelt zwischen Mezzosopran und Alt, kommt immer klar und sauber rüber, stilistisch vielfach erinnernd an Amy Winehouse: etwas lasziv wie auf dem saxophonakzentuierten Titelsong „Chills & Fever“, relaxed bei den beiden, an Barsongs anmutenden Stücken „Hello Stranger“ und „You’ll Never Change“ oder schmachtend bei dem etwas düsteren „Either Way I Lose“. Dass Samantha Fishs musikalische Wurzeln aber im Rock & Roll und damit auch im Blues liegen, wird spätestens dann deutlich, wenn in den Songs immer wieder ihre bluesgeladene Leadgitarre aufblitzt und sich mit wohlarrangierten Bläsersätzen abwechselt, die mal treibend und mal untermalend die Charakteristik der Songs bestimmen.

Und natürlich gibt es auch schöne Blues-angehauchte Stücke auf der Scheibe. Die Titel „Never Gonna Cry“, „Nearer To You“ und „Hurt’s All Gone“ stehen dafür. Insgesamt ist es eine Gute-Laune-CD mit vielen schwungvollen und tanzbaren Songs (u. a. „You Can’t Go“) von der Smantha Fish selbst sagt, dass sie im Studio einen Mordsspaß bei der Aufnahme der CD hatte und sich dabei so authentisch wie nie zuvor gefühlt habe. Und dieses Feeling kommt auf dem Album wunderbar rüber, nicht zuletzt auch wegen der, an den Rhythm & Blues der 60’er und 70’er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnernden Bläser und der kantigen Intensität der Lieder.

Für Fans dieses Genres ist die Scheibe definitiv ein Muss und sollte in keiner Musiksammlung fehlen, für alle anderen gilt: Hört euch die Scheibe zumindest mal an, es lohnt sich absolut!

Line-Up:
Samantha Fish (Vocals, lead Guitar)
Joe Mazzola (Rhythm Guitar)
Steve Navara (Bass Guitar)
Kenny Tudrick (Drums)
Bob Mervak (Electric piano)
Marc Levron (Trumpet)
Travis Blotzky (Saxophone)

Review: Jörg Schneider

Ruf Records (2017)
Stil: Blues Rock & More

01. He Did It
02. Chills & Fever
03. Hello Stranger
04. It’s Your Voodoo Working
05. Hurt’s All Gone
06. You Can’t Go
07. Either Way I Lose
08. Never Gonna Cry
09. Little Baby
10. Nearer To You
11. You’ll Never Change
12. Crow Jane
13. Somebody’s Always Trying
14. I’ll Come Running Over

Samantha Fish
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