Willie Nile – New York At Night – CD-Review

Nil_300

Review: Michael Segets

Willie Nile lässt weiterhin die Fahne des Rock ‘n Roll wehen! Zwei Jahre nach „Children Of Paradise“ kommt der Zweiundsiebzigjährige erneut mit zwölf Eigenkompositionen um die Straßenecke, die in New York liegt, der Heimatstadt von Nile. Während Nile bei früheren Werken auch politische und soziale Missstände thematisierte, dreht sich „New York At Night“ um das Leben, Lieben und Sterben in dieser Stadt.

Vor vierzig Jahren veröffentlichte Nile seinen ersten Longplayer. Nicht zuletzt aufgrund juristischer Streitigkeiten geriet seine Karriere zwischenzeitlich ins Stocken. Aufmerksam bin ich auf den Musiker 2006 geworden, als ich seine CD „Streets Of New York“ hörte. Die folgenden Platten „House Of A Thousand Guitars“ (2009) und vor allem „The Innocent Ones“ (2010) gehören zu den besten Rockalben, die die erste Dekade des Jahrtausends hervorgebracht hat. Mit seiner Live-Show, die ich im Rahmen seiner „American Ride“-Tour erlebte, spielte er sich endgültig in mein Herz.

Ob Nile nochmal den Sprung über den Atlantik macht, bleibt fraglich. Auf „New York At Night“ finden sich allerdings viele Stücke, die live bestimmt sehr gut funktionieren wie das hymnische „Lost And Lonely World“. Die Scheibe geht insgesamt ein hohes Tempo. Nile beherrscht den gradlinigen Gitarrenrock perfekt, hat dabei das Gespür für eingängige Melodien und Refrains und drückt den Songs durch seinen markanten Gesang einen unverwechselbaren Stempel auf.

Die Anlage der Songs liegt zum Teil zwischen Joan Jett & The Blackhearts („New York At Night“, „Surrender The Moon“) und Tom Petty & The Heartbreakers („The Backstreet Slide”). Neben dem Midtemposong „Doors Of Paradise”, der leicht poppige Anflüge hat, finden sich – zum Beispiel mit „The Fool Who Drank The Ocean“ – auch Beiträge mit härteren Riffs. Klassischer Heartland wird mit „Downtown Girl“ und dem bereits 2003 entstandenen „Run Free“ geboten.

Klavierakkorde leiten „A Little Bit Of Love“ ein. Die Pianobegleitung steht zudem bei „The Last Time We Made Love“ im Vordergrund und erinnert an die Lieder auf „If I Was A River“. Anders als auf seinem puristischem Konzeptalbum von 2014 setzt dann aber am Ende eine elektrische Gitarre ein. Mit „Under The Roof“ ist eine weitere Ballade auf dem Longplayer vertreten, die allerdings von akustischer Gitarre getragen wird.

Den mitreißenden Opener „New York Is Rockin‘“ schrieb Nile zusammen mit Curtis Stigers, der den Titel bereits 1995 auf „Time Was“ veröffentlichte. Nile arbeitete während seiner Karriere mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, so mit Lucinda Williams, Bruce Springsteen, Ringo Starr oder Ian Hunter. Auch auf der letzten CD von Patricia Vonne ist Nile mit einem Stück vertreten.

Das neue Lebenszeichen von Willie Nile überzeugt wie der Vorgänger „Children Of Paradise“ mit temporeichem, gitarrenorientiertem Rock. Das von Nile entworfene Stimmungsbild fängt den pulsierenden Rhythmus der amerikanischen Metropole ein, wobei er gelegentlich ruhigeren Momenten ihren Raum gibt. „New York At Night“ ist so abwechslungsreich wie die Großstadt und lädt dazu ein, in die Atmosphäre einzutauchen und sich treiben zu lassen.

River House Records (2020)
Stil: Rock

Tracklist:
01. New York Is Rockin’
02. The Backstreet Slide
03. Doors Of Paradise
04. Lost And Lonely World
05. The Fool Who Drank The Ocean
06. A Little Bit Of Love
07. New York At Night
08. The Last Time We Made Love
09. Surrender The Moon
10. Under This Roof
11. Downtown Girl
12. Run Free

Willie Nile
Willie Nile bei Facebook

Steve Earle & The Dukes – Ghost Of West Virginia – CD-Review

Earle_300

Review: Michael Segets

Steve Earle, Country-Outlaw der zweiten Generation, meldet sich mit „Ghost Of West Virginia” wieder zu Wort. In seinen Texten greift er regelmäßig gesellschaftliche und politische Themen auf, die gerade bei konservativen Kreisen in Amerika heftige Reaktionen auslösten, denkt man beispielsweise an seinen „John Walker’s Blues“.

Auf seinem zwanzigsten Album setzt er sich mit dem Bergbau in West Virginia auseinander. Earle lehnt zwar den Energiegewinn aus fossilen Brennstoffen ab, versucht aber, sich in die Mentalität der Bevölkerung dieser Kohleregion einzufühlen, um so die Basis für einen Dialog zu schaffen, der auf der gegenseitigen Toleranz unterschiedlicher Sichtweisen beruht. Vor allem der Minenunfall von Upper Big Branch im Jahr 2010, bei dem 29 Männer ihr Leben verloren, hat sich in das kollektive Gedächtnis West Virginias eingebrannt. In „It’s About Blood“ nennt Earle alle Namen der Verunglückten, die auch auf dem Cover zu lesen sind.

Seinem Tribute „Guy“ (2019), eine Hommage an seinen verstorbenen Freund und Mentor Guy Clark, lässt Earle nun also ein weiteres Konzeptalbum folgen – diesmal aber mit zehn Eigenkompositionen. Bei diesen erweist er sich ein weiteres Mal als Meister seines Faches. Trotz der offenen Sozialkritik scheint in den lyrischen Zeilen eine Menschenfreundlichkeit durch, die man Earle – denkt man an seine wilden Zeiten – früher nicht zugetraut hätte.

In seinen Texten erweckt Earle schlüssige Figuren mit ihren Träumen und Fehlern zum Leben, ohne sie bloßzustellen. Earle zeigt sich als sensibler Beobachter und gereifter Songwriter, der vor kritischen Tönen nicht zurückschreckt, dabei aber ein tiefes Verständnis für die Menschen aufbringt.

Das Werk beginnt mit dem vokalen Gospel „Heaven Ain’t Goin‘ Nowhere“, das die Kraft eines klassischen Spiritual verströmt. Äußerst stimmungsvoll steht dort seine rau-kratzige Stimme in Kontrast zu dem mehrstimmigen Chor, der den Refrain singt.

Den Abschluss des Albums bildet die typische Steve-Earle-Ballade „The Mine“ mit eingängigen Textzeilen und frischer Geigenbegleitung. Zwischen den beiden Highlights finden sich acht abwechslungsreiche Stücke auf der kurzweiligen Scheibe. Dabei ist die Kürze der CD, deren Laufzeit keine halbe Stunde umfasst, der einzige Kritikpunkt.

Das von einem Banjo getriebene und mit Geige sowie E-Gitarre begleitete „Devil Put The Coal In The Ground“ entwickelt einen vollen Sound. Ähnlich dunkle Atmosphäre verströmen „Black Lung“ – bei dem Earles Mandoline zur Geltung kommt – und das schon erwähnte „It‘s About Blood“. Der ungeschliffene Klang der Songs in Verbindung mit Earles markantem Gesang machen sie zu meinen weiteren Favoriten auf dem Longplayer.

„Time Is Never On Our Side” und „If I Could See Your Face Again” schlagen sanftere Töne mit poetischen Texten an. Beim letztgenannten Titel überlässt Earle Eleanor Whitmore die Vocals. Auf früheren Alben finden sich zwar Duette, beispielsweise mit Lucinda Williams, Maria McKee (Lone Justice) oder seiner Ex-Ehefrau Allison Moorer, aber dass Earle den Gesangspart vollständig abtritt, ist ein Novum. Dies passt jedoch in das Gesamtkonzept des Werkes, da der Song die Perspektive der Witwe eines Minenarbeiters einnimmt.

Wenn es um den Kampf zwischen Mensch, Maschine und Gestein geht, darf natürlich die Legende um John Henry nicht fehlen. Diese wurde schon mehrfach musikalisch verarbeitet. Earles Song „John Henry Was A Steel Drivin’ Man” hat Ähnlichkeit mit dem Pete Seeger Klassiker „John Henry“, der spätestens durch das Cover von Bruce Springsteen bekannt sein dürfte. Charley Crockett verarbeitet unlängst ebenfalls die Geschichte des Hünen bei „9 Pound Hammer“.

Seine Wurzeln im Country offenbart Earle bei „Union, God And Country“ und auch der Boogie „Fastest Man Alive” weist Anleihen bei diesem Genre auf. Die schnelleren Stücke sorgen für zusätzliche Abwechslung auf dem Longplayer.

Steve Earle gelingt mit „Ghost Of West Virginia“ ein Konzeptalbum, auf dem sich der unterschiedliche Sound der Einzeltitel in Verbindung mit hervorragenden Texten zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Der Fünfundsechzigjährige legt mit seinem Werk die Messlatte für die jüngere Generation an Songwriter musikalisch und inhaltlich hoch.

New West Records/Pias – Rough Trade (2020)
Stil: Outlaw Country

Tracks:
01. Heaven Ain’t Goin’ Nowhere
02. Union, God And Country
03. Devil Put The Coal In The Ground
04. John Henry Was A Steel Drivin’ Man
05. Time Is Never On Our Side
06. It’s About Blood
07. If I Could See Your Face Again (featuring Eleanor Whitmore)
08. Black Lung
09. Fastest Man Alive
10. The Mine

Steve Earle
Steve Earle bei Facebook
New West Records
Pias – Rough Trade
Oktober Promotion

American Aquarium – Lamentations – CD-Review

AmAQ_300

Review: Michael Segets

BJ Barham gehört zu den wohl talentiertesten Storytellern seiner Generation. Oftmals mit Bruce Springsteen verglichen zeigt der Bandleader von American Aquarium in seinen Texten, dass er politisch und sozial das Herz auf dem rechten Fleck hat. Mittlerweile glaubhafter als der Boss gibt Barham den Gedanken und Gefühlen der arbeitenden Bevölkerung eine Stimme. Dabei besitzt er die Fähigkeit, empathisch deren Perspektive zu übernehmen und so nachvollziehbare Psychogramme zum Leben zu erwecken. Dies verbindet ihn beispielsweise mit Steve Earle.

In anderen Stücken zeigt Barham eine scharfe Selbstbeobachtung und arbeitet frühere Lebensstationen – wie seine Alkoholabhängigkeit – und aktuelle Situationen – wie seine Rolle als junger Vater – auf. Inhaltlich lamentiert Barham mit „Lamentations“ auf hohem Niveau.

Musikalisch bleibt sich American Aquarium treu. Ohne große Experimente reiht sich die CD in die bisherigen Veröffentlichungen der Band ein. Wenn American Aquarium sonst dem Country tendenziell nähersteht als dem Rock, sind dessen Einflüsse diesmal weniger vordergründig.

„Six Years Come September“ und „A Better South“ sind die countryfiziertesten Nummer auf dem Album. Die Pedal Steel wimmert auch auf einigen anderen Songs wie auf dem stimmungsvollen „How Wicked I Was“ oder der starken ersten Single „The Long Haul“. Slide und Pedal Steel setzt Barham sowieso gerne zur Untermalung ein. Auf „Lamentations“ fährt er deren Einsatz aber im Vergleich zu früheren Longplayern zurück, was den Songs zu Gute kommt.

Wenn Barham und seine Jungs das Tempo anziehen, liefert die Band stets mitreißende Stücke ab. „The Luckier You Get“, die zweite Vorabauskopplung, ist so ein toller Song auf der Scheibe, der – um nochmal einen großen Namen zu nennen – an Tom Petty erinnert. Bei dem Roots Rocker „Starts With You“ kommen die Braun Brüder von Micky And The Motorcars beziehungsweise Reckless Kelly in den Sinn, was für die Qualität des Titels spricht.

Ebenfalls zu den flotteren Stücken zählt „Brightleaf Burley“, dem Barham nochmal einen leichten Country-Einschlag mitgibt. Mit dem längeren instrumentalen Ausklang, ein vergleichbarer findet sich auch bei dem Opener „Me + Mine (Lamentations)“, bringt Barham eine neue Variation in sein Songwriting, die mir bislang auf den Werken von American Aquarium nicht so deutlich aufgefallen ist.

Eine fast intime Stimmung erzeugt die Klavierbegleitung zu Beginn von „The Day I Learned To Lie To You“. Mit dem Einsetzen der kompletten Band gewinnt das Stück dann an Dynamik. Die Songs tragen die typische Handschrift von American Aquarium, bleiben aber voneinander unterscheidbar, sodass „Lamentations“ die Spannung durchgehend aufrechterhält. Neben sanfteren Titeln sind ebenso kraftvoll arrangierte wie das hervorragende „Before The Dogwood Blooms“ vertreten.

Kurz bevor ich American Aquarium 2017 live sah, wurde die Band nahezu komplett umgebaut und vor allem in den letzten Jahren herrschte wenig Kontinuität in der Besetzung. Seit der Gründung von American Aquarium 2005 begleiteten circa 30 Musiker im Wechsel den Frontmann und Songschreiber BJ Barham. Während Gitarrist Shane Boeker schon auf „Things Change“ (2018) mit von der Partie war, sind Alden Hedges (Bass), Rhett Huffman (Keys), Neil Jones (Pedal Steel) sowie Ryan Van Fleet (Schlagzeug) neu hinzugestoßen.

Auf jeder CD von American Aquarium finden sich tolle Stücke. Da bildet auch „Lamentations“ keine Ausnahme. Darüber hinaus überzeugt der Longplayer als homogenes Gesamtwerk und ist hinsichtlich Songwriting und Produktion, bei der Shooter Jennings mitmischte, eine Nuance ausgereifter als beispielsweise der Vorgänger „Things Change“. Neben den kürzlich erschienen Scheiben von Brian Fallon und Lucinda Williams beweist BJ Barham mit seinem durchweg empfehlenswerten Bandalbum, wie abwechslungsreich das Americana-Genre sein kann.

New West Records/Pias – Rough Trade (2020)
Stil: Americana, Rock/

Tracks:
01. Me + Mine (Lamentations)
02. Before The Dogwood Blooms
03. Six Years Come September
04. Starts With You
05. Brightleaf Burley
06. The Luckier You Get
07. The Day I Learned To Lie To You
08. A Better South
09. How Wicked I Was
10. The Long Haul

American Aquarium
American Aquarium bei Facebook
New West Records
Pias – Rough Trade
Oktober Promotion

Lucinda Williams – Good Souls Better Angels – CD-Review

Luwi_300

Review: Michael Segets

Die Grande Dame der Americana- und Country-Music Lucinda Williams legt mit „Good Souls Better Angels” ein Album vor, das Kritiker lieben werden, bei dem jedoch fraglich ist, ob es Anklang beim breiten Publikum findet. Mit diesem Phänomen hatte Williams bereits in der Anfangszeit ihres musikalischen Schaffens zu kämpfen.

Vor über vierzig Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Longplayer, einen kommerziellen Durchbruch erzielte sie aber erst zwei Dekaden später mit „Car Wheels On A Gravel Road“ (1998). Auf die Musikerin bin ich erstmals durch ihr Duett mit Steve Earle „You’re Still Standing There“ aufmerksam geworden, das sich auf seiner CD „I Feel Alright“ (1996) findet. Ray Kennedy, der mit Earle das Produzententeam The Twangtrust bildet, produzierte sowohl Williams Erfolgsalbum als auch das neue „Good Souls Better Angels” mit. Seit der Jahrtausendwende bringt Williams regelmäßig neues Material heraus.

Unter ihren Kollegen ist die dreifache Grammy-Gewinnerin sehr beliebt, was ihre Vielzahl an Kollaborationen beweist. Sie veröffentliche Tracks mit ganz unterschiedlichen Künstlern wie Julian Dawson, Nanci Griffith, Bruce Cockburn, John Prine, Sue Foley, Colin Linden, Elvis Costello, Willie Nelson, North Mississippi Allstars, Michael Monroe, Amos Lee, Blackie & The Rodeo Kings und Tom Russel.

„Good Souls Better Angels” ist ein atmosphärisch finsteres, aber faszinierendes Album. Schien bei den früheren Longplayern diese Seite von Williams Songwriting immer wieder durch, verfolgt sie die dunklen Töne auf ihrer aktuellen CD nun konsequent. Sie bearbeitet in ihren Songs das Leiden an der Welt, Depressionen und psychische Belastungen auf der einen Seite, Durchhaltevermögen und Hoffnung auf der anderen. Inspiration holte sich Williams bei dem Werk von Leonard Cohen und Nick Cave. Die Tracks bewegen sich tatsächlich zwischen diesen musikalischen Polen.

Bei einem Drittel der Stücke zelebriert – bei „Good Souls” über siebeneinhalb Minuten – Williams einen getragenen, melancholischen Americana, der durch ihren Gesang rau und unmittelbar klingt. Mal singt sie leicht gebrochen („Big Black Train“, „When The Way Gets Dark”), mal leiernd („Shadows & Doubts“), aber immer passend und intensiv.

Bei „Man Without A Soul” legt sie etwas Samt in ihre Stimme, die sich hier stellenweise nach Tanita Tikaram anhört. Auf „Pray The Devil Back To Hell” klingt Williams hingegen wie ein weiblicher Tom Waits. Zusammen mit „Bad New Blues” spiegeln die beiden Stücke die bluesige Seite der Scheibe wider.

„You Can’t Rule Me“ eröffnet als treibend-rollender Blues Rock das Werk. In gemäßigtem Tempo rockt „Big Rotator”, härter geht es mit „Down Past The Bottom” zur Sache. Nicht nur bei den Rocksongs sind die starken Gitarren hervorzuheben, denen viel Raum auf dem Album gegeben wird. Kräftige Riffs, zerrende Rückkopplungen sowie angemessen lange Soli passen sich hervorragend in die Songs ein und ergänzen so den ungeschliffen wirkenden Gesang.

Einen beinah rotzigen Slang legt Williams bei dem experimentelleren „Wakin‘ Up“ an den Tag. Dieser – in Kombination mit expressiven Gitarren und unterlegt mit einem Rhythmus, der dem Hip Hop entliehen scheint – macht den Song zu einem besonders hervorstechenden auf dem Werk. Ebenso bemerkenswert ist „Bone Of Contention”, das Williams mit einer für sie ungewohnten Punk-Attitude performt, durch die ein Vergleich mit Patti Smith nicht fern liegt.

„Good Souls Better Angels” ist ein spannendes Meisterwerk der Amerikanerin. Mutig und souverän bewegt sich Lucinda Williams in Americana-, Rock- und Bluesgefilden. Neben ausgereiften Melodien machen kraftvolle Rhythmen und krachende Gitarren, verbunden durch den ausdrucksstarken und variationsreichen Gesang, das Album zur ersten großen Überraschung des Jahres.

Highway 20/Thirty Tigers (2020)
Stil: Americana, Rock, Blues/

Tracks:
01. You Can’t Rule Me
02. Bad News Blues
03. Man Without A Soul
04. Big Black Train
05. Wakin‘ Up
06. Pray The Devil Back To Hell
07. Shadows & Doubts
08. When The Way Gets Dark
09. Bone Of Contention
10. Down Past The Bottom
11. Big Rotator
12. Good Souls

Lucinda Williams
Lucinda Williams bei Facebook
Thirty Tigers
Oktober Promotion

Lucinda Williams – 26.08.2017, Kantine, Köln – Konzertbilder

Lucinda-Haupt

Die 64-jährige Grand Dame des Country-Folk-Rock mit ihrem 2. Konzert, im Rahmen der beiden Deutschland-Auftritte, in der Kölner Kantine.

Begleitet dieses Jahr von den drei Musikern Stuart Mathis, David Sutton und Butch Norton, alias Buick 6. Die Protagonistin wirkte bei der Performance ein wenig müde und abgekämpft von ihrem Gig, abends zuvor, in der Hamburger Fabrik. Der Sound und die Stimmung waren gut.

Line-up:
Lucinda Williams (lead vocals, guitars)
Stuart Mathis (guitars)
David Sutton (bass)
Butch Norton (drums)

Bilder und Eindrücke: Peter ‚Beppo‘ Szymanski

Lucinda Williams
Lucinda Williams bei Facebook
Kantine Köln
Peter ‚Beppo‘ Szymanski