Allen-Forrester Band – 06.04.2024 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Dritter Auftritt der Allen-Forrester Band in der beliebten Krefelder Kultlokation, mein erster Besuch in diesem Jahr seit Markus ‚Pille Peerlings das Zepter an die neuen Betreiber Maurice Kamp und Janina Hellmann überreicht hat.

Das Quartett um die beiden amerikanischen Namensgeber Josh Allen und Ben Forrester (der ist den Rampenbesuchern auch noch von diversen anderen Projekten bekannt) sowie den beiden deutschen Rhythmusgebern Hendrik Herder am Bass (sehr agil, zum Teil mit Plektron agierend) und Matze Böhm am Schlagzeug, hat sich mit ihren zuvor engagierten Vorstellungen und einer starken Studioplatte samt einer gerade erschienenen Live-EP im Rücken, zu einem Besuchergaranten entwickelt.

Um kurz nach 21:00 Uhr ging es dann in der bestens gefüllten Rampe los, gespielt wurde in zwei Sets mit einer halbstündigen Pause dazwischen. Im ersten Teil wurde sich gefühlt schwerpunktmäßig auf das noch aktuelle Studiowerk konzentriert.

„Stand Up“ als Opener, „Burning Daylight“, „Hey Carolina“, „Soundtrack Of My Summer“ und das emotionale „Phases Of The Moon“ (über Eva und Ben Forresters anfängliche Fernbeziehung). Höhepunkt für mich war hier jedoch das von Allen geschriebene „This Evening“, dass mit progressiven Zügen (inklusiv toller E-Soli) ein Spektrum von Bad Company, über Pink-Floyd bis zu Lynynrd Skynyrd-Einflüssen abbildete. Apropos Lynyrd Skynyrd: Mit „The Needle And The Spoon“ gab es dazu auch noch ein Coverstück aus der RVZ-Ära, plus „Southbound“ von den Allman Brothers.

Part 2 stand dann nach tollem Auftakt mit den ‚dreckigen‘ Rockern „Steady At The Wheel“ (fast sogar mein persönlicher Favorit des Abends) und „Too Late“ eher im Fokus der Coverstücke, auch wenn mit „Knocked Me Down“, Forbidden Fruit“ (sehr schön atmosphärisch) und „Good Situation Gone Bad“ (in einer Lang-Version mit inkludiertem Drumsolo von Böhm) und „Running For Your Life“ (Abschluss des Hauptgigs) weitere Songs des Debütalbums folgten.

Gefreut habe ich mich vor Allem über „Come And Go Blues von den Allman Brothers, was man eigentlich höchst selten serviert bekommt, und vom Quartett auch mit durchaus vernehmbarer, eigener ‚Handschrift‘ präsentiert wurde. Psychedelic-Jam-Fans durften sich ausgiebig an der AFB-Variante des Black Crowes-Tracks „Mr. Morning Song“ erquicken.

Die Band wurde natürlich nicht ohne Zugabe aus der Rampe entlassen. Allen, Forrester & Co. ließen es dann nochmals mit einer krawalligen Version von Skynyrds „MCA“ ordentlich scheppern. Wer auf handgemachten, sympathischen Southern Rock der guten alten Schule mit unzähligen E-Soli in schweißtreibender Clubatmosphäre steht, bekam mit der Allen-Forrester Band an diesem Samstag-Abend in der Krefelder Kulturrampe die volle Breitseite.

Line-up:
Josh Allen – lead vocals, electric guitar (Fender Stratocaster and Telecaster)
Ben Forrester – electric guitar (Gibson Les Paul)
Hendrik Herder – bass
Matze Böhm – drums

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

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EBF Music
Kulturrampe, Krefeld

Handsome Jack – 08.03.2023 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Maurice Kamp, der neue Mastermind der Kulturrrampe kann sich freuen, wie die meisten in diesem Jahr aufgetretenen Bands sorgen auch Handsome Jack für eine ausverkaufte Rampe. Pille Peerlings lässt es sich an dem Abend nicht nehmen seinem Kind, der Rampe einen Besuch abzustatten, bevor es für einige Monate auf die Insel Amrum geht, um sich so ein Konzert aus der Besucherperspektive anzuschauen.

Pünktlich um 21 Uhr betritt das Trio die schräge Bühne und legt zwei furiose Sets aus einer Mischung von Blues, Boogie und Rock hin. Dabei stammen die Songs bis auf wenige Covers aus der eigenen Feder, wobei zuweilen ein Hauch der alten CCR oder von  ZZ Top mitschwingt.

Basslastig, rau und ohne Schnörkel sorgen die Drei dafür, dass die Fans von Beginn an gut mitgehen, wobei auffällt, dass auch einige jüngere Musikfans den Weg in die Rampe gefunden haben, was bei dem Musikstil oft eher nicht der Fall ist. Bestens gelaunt begrüßt Gitarrist und Leadsänger Jamison Passuite in gebrochenem Deutsch die Fans und sammelt so direkt einige Pluspunkte. Zu Beginn spielt er auf einer schwarzen Gibson Les Paul und streut einige kurze Soli in die Stücke ein, die er dann für die meisten Songs auf Seite legt und alternativ eine japanische Telesco SD4 L nutzt, die man eher selten sieht.

Joey Verdonselli spielt gradlinig seinen Bass und sorgt so gemeinsam mit Drummer Bennie Hayes für eine fette Rhythmusgrundlage. Dabei unterstützen sie bei vielen Songs Passuite beim Gesang, sodass dieser oft dreistimmig ist.
Neben Stücken aus älteren Alben der letzten zehn Jahre, spielen sie auch die Hälfte des erst Anfang des Monats erschienen Albums „Good Thing“, die gut bei den Fans ankommen, was sich auch daraus ableiten lässt, dass so manches Album, auch in Vinyl, in der Pause und nach der Show über den Merchandise-Tisch geht, und mit Autogrammen bestückt wird.

Aus einem Set-up ohne Ausfälle stechen besonders „Keep On“ als Opener mit leichten CCR-Flair, „Roll It“ und „Tough Love“ sowie das swampige „Everything´s Gonna Be Alright“ heraus, tricky sind die rau gespielten Coverversionen von „In The Midnight Hour“, „Knock On Wood“ und „Gloria“. Der Van Morrison-Song ist dabei eine ungeplante Zugabe, für die die vorher schon abgeschalteten Verstärker nach kurzer Beratung der Band noch einmal hochgefahren werden. Dies ist ein letzter Beleg für die Stimmung in der Rampe, die regelrecht von den Musikern genossen wird und so ein klasse Rausschmeißer performt wird.

Setlist:
Keep On
Bad Blood
Holding Out
Getting Stronger
Right On
Baby Be Cool
Roll It
Wind It Up
Tough Love
She Don´t Know How To Rock´n´Roll
Hard Luck Karma
Dry Spell
Ropes And Cains
It´s Understood
A Good Thing
In The Midnight Hour (Wilson Pickett Cover)
Echoes
Let Me Know
Everything´s Gonna Be Alright
Knock On Wood (Eddie Floyd Cover)
Gloria (Kinks Cover)

Line-up:
Jamison Passuite (guitar, lead vocals)
Joey Verdonselli (bass, vocals)
Bennie Hayes (drums)

Text & Bilder: Gernot Mangold

Handsome Jack
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Kulturrampe Krefeld
Teenage Head Music

Robert LaRoche – Forevermore – CD-Review

Review: Michael Segets

Robert LaRoche nahm ich das erste Mal als Gitarrist von Patricia Vonne wahr, als er an ihrer Seite in der Kulturrampe eine überzeugende Show ablieferte. Am Merch-Stand zeigte er sich anschließend überaus freundlich und zugewandt, sodass ich gerne im letzten Monat das Konzert des Robert LaRoche Trios in der Krefelder Kultlocation besuchte. Zuvor trat er als Überraschungsgast bei der Verleihung des Stadtsiegels an Markus „Pille“ Peerlings durch den Oberbürgermeister Frank Meyer im Rathaus auf. Diese Aktion steigerte meine Sympathien für ihn noch weiter.

Im Gepäck hatte LaRoche seine dritte Solo-CD „Forevermore“, die von John DeNicola sowie Darin Murphy produziert wurde. Die zehn von LaRoche geschriebenen Songs bewegen sich überwiegend im Midtempo. Die meisten Stücke liegen unter drei Minuten, keines knackt die Vier-Minuten-Marke. Insgesamt ist das Album also ein kurzes Vergnügen – aber ein Vergnügen.

Der Singer/Songwriter setzt eine Vielzahl von Instrumenten ein, um einen breiten Klangteppich zu erzeugen, der aber handgemacht wirkt. So sind Violine und Cello bei dem atmosphärischen „Temporary Virtue“ präsent. Eine B-3 Orgel begleitet „Safer Inside“ und „End Of Time“. Ungewöhnlichere Instrumente wie Vibraphon oder Glockenspiel („Hard Rain“) sind ebenfalls zu hören. Die Begleitung ist dabei nie aufdringlich oder wird zur Effekthascherei eingesetzt. Sie integrieren sich in die Songs und tragen deren Stimmung. Einige Tracks wie „She Knows“ und „Traitorous Heart“ sind dann auch in klassischer Bandbesetzung eingespielt.

Besonders gelungen ist der Einstieg „Steal Your Heart“. Hier gibt sich LaRoche von seiner rockigeren Seite, die ihm als Sideman bei Vonne schon gut zu Gesicht stand. Diese scheint auch bei dem folgenden „Burn hat Kingdom“ mit integriertem E-Gitarren-Solo durch. Mit seinem staubigen Intro würde der Song auch gut zu der Tejano-Queen passen, für die LaRoche als Songwriter tätig war. „Home Again“ geht vor allem auch durch den mehrstimmigen Harmoniegesang in Richtung Westcoast.

Einen Höhepunkt erreicht der Longplayer bei dem Titelstück „Forevermore“. Die ruhige, reduzierte Single erzeugt mit akustischer Gitarre, Geige und Cello eine wehmütige Atmosphäre, in die man versinken kann. Insgesamt erscheint die erste Hälfte des Albums etwas stärker, wobei sich auch in der zweiten Hälfte besonders hörenswerte Tracks finden – allen voran das bereits erwähnte „Temporary Virtue“.

Der in Massachusetts geborene und in Austin, Texas, wohnhafte Songwriter verarbeitet autobiographische Erfahrungen in seinen Texten, die sich um Beziehungen drehen. Ohne gekünstelte Ausflüge in literarisch bemühte Höhen, bringt er seine Gefühle gerade heraus, sodass die Lyrics im Kern authentisch wirken.

Auch ohne den Sympathiebonus, den sich Robert LaRoche bei seinen Auftritten in der Kulturrampe erworben hat, hält „Forevermore“ einige Glanzstücke bereit. LaRoche beweist sich mit „Forevermore“ als gestandener Songwriter, der weiß, was er tut. Das Album erscheint trotz unterschiedlich arrangierten Songs handgemacht und folgt einer Linie.

OMAD Records (2023)
Stil: Americana

Tracks:
01. Steal Your Heart
02. Burn That Kingdom
03. Home Again
04. Forevermore
05. Safer Inside
06. She Knows
07. Temporary Virtue
08. Hard Rain
09. Traitorous Heart
10. End Of Time

Robert LaRoche
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OMAD Records

Stone Water – 04.11.2023 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

„Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich“ heißt ein Sprichwort, das sich auch hier am linken Niederrhein großer Beliebtheit erfreut. Leidtragende war diesmal, wie schon öfter bei Bands, die zum ersten Mal in einer Location live auftreten, unsere geliebte Kulturrampe in Krefeld.

Die neu gegründete Band um den Ex-Vanja Sky-Gitarristen Robert Wendt, Stone Water, hatte mit „Make Me Try“ vor geraumer Zeit ein hervorragendes Debütalbum hingelegt und überregional zurecht unisono starke Kritiken eingeheimst. Dementsprechend war meine Vorfreude groß und ich hatte, ehrlich gesagt, etwas mehr als nur gute 50 Zuschauer erwartet. Aber immerhin, es gab schon heute angesagte Combos, die hier mit weniger gestartet sind.

Zusätzlich hatte das Eintreten des E-Gitarren-Virtuosen Ben Forrester, der in Krefeld auch schon einige klasse Auftritte in diversen Konstellationen hingelegt hatte, in das bisherige Quartett, für zusätzliche Spannung gesorgt. Würde er der Musik einen deutlicheren Southern-Stempel auferlegen?

Das Gute an der kleinen engen Rampe ist, dass sich die Audienz, auch bei nur mittlerem Besuch, meist gut verteilt, sodass man aus Sicht der Band nicht das Gefühl haben muss, quasi vor leeren Rängen zu spielen. Das war dann auch so, mit der schummrigen Beleuchtung und der von Anfang an guten Stimmung, relativierte sich alles einigermaßen.

Im Mittelpunkt stand dann, wie nicht anders zu erwarten, auch das neue Album, das dann in zwei Sets komplett durchgespielt wurde, hinzu kam mit „Can’t You Hear Me Knocking“ ein weiteres Stones-Stück, mit „Jealous Again“ sowie „Thick ‚N Thin“ zwei Black Crowes-Cover und das durch Joe Cocker bekannt gewordene Dave Mason-Lied „Feelin‘ Alright“ als erste Zugabe.

Der Besuch von Stone Water war insgesamt absolut lohnenswert, um es aber vorweg zu nehmen, das grandiose Niveau der Studioscheibe konnte nicht auf die Bühne transportiert werden, da passte noch nicht alles im hybriden Bandgefüge. Das Quintett befindet sich legitimer Weise nach erst drei Live-Auftritten scheinbar noch in der Findungsphase und das spürte man als erfahrener Konzertbesucher, beziehungsweise Rezensent, dann doch irgendwo.

Lediglich die von anderen Acts eingespielte Rhythmusfraktion, bestehend aus Artjom Feldtser und Hanser Schüler spielte ihren Part gewohnt abgeklärt und routiniert, beide überzeugten auch mit perfekt sitzenden Harmoniegesängen, konnten nach meinem Geschmack damit allerdings nicht die weiblichen Einlagen auf dem Tonträger kompensieren. Hanser Schüler versuchte mit zwischenzeitlichen Ansagen, auch ein wenig den Druck von Sänger Bob Beerman zu nehmen.

Der machte für meinen Geschmack mit seiner sympathischen, mimisch, gestenreichen und auch stimmlich engagierten Performance einen klasse Job (dazu mit einigen Harp- und Perkussion-Einlagen) – ich mag das mehr als introvertierte, wortkarge Fronter – wurde mit zunehmender Zeit aber immer wibbeliger und verhaspelte sich bei einigen Ansagen.

Gerade bei Ben Forrester hatte man den Eindruck, dass er noch nicht so richtig seinen Platz im Kollektiv gefunden zu haben scheint. Aber auch er glänzte natürlich mit einigen exquisiten Soli und schöner Fillarbeit auf seiner Les Paul. Stücken wie „Sway“ oder „Feeelin‘ Alright“ bekamen dann durch ihn auch den erhofften Southern-Touch.

Last but not least konnte man selbst ‚Bandleader‘ Robert Wendt eine gewisse anhaltende Anspannung anmerken. Kein Wunder, er hat mehr als nur viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt und unmittelbar anstehende neue Vaterfreuden kamen an diesem Abend noch dazu. Er hatte seine starken Phasen, wenn er den Bottleneck zum Sliden überstreifte und auch im Akustk-Set zusammen mit Beerman zu Beginn des zweiten Sets („Back Door Man“, „If You Get Lost“).

Das insgesamt wie üblich gut mitgehende Publikum in der Rampe animierte Stone Water noch zu zwei Zugaben, wobei dann „Fare Thee Well“ vom Album das Finale bildete. Am Ende hatte ich es jedenfalls nicht bereut, mich an diesem verregneten Abend auf den Weg nach Krefeld gemacht zu haben. Ich bin mir sicher, dass sich das Quintett noch im Laufe der anstehenden Konzerte deutlich steigern wird. In Stone Water steckt ohne Zweifel sehr viel Potential!

Mein Appell (wie auch der in etwa von Bob Beerman vor „Feelin‘ Alright“) an Liebhaber von handgemachter ehrlicher Live-Rockmusik: Besucht mehr solche Gigs, anstatt vor der heimischen Glotze zu hocken, und sich von den, von Politikern, religiös motivierten Seelenfängern und sonstigen Gierhälsen verantworteten heutigen Zeiten, deprimieren zu lassen. Man unterstützt nicht nur ein mittlerweile schwer gefährdetes Stück Kultur, sondern fühlt sich danach wirklich deutlich besser, versprochen!

Line-up:
Bob Beerman – lead vocals, harp, percussion
Robert Wendt – electric guitar, acoustic guitar, bgv
Ben Forrester – electric guitar
Artjom Feldtser – bass, bgv
Hanser Schüler – drums, bgv

Bilder: Michael Segets
Text: Daniel Daus

Stone Water
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Kulturrampe, Krefeld

Bywater Call, 22.10.2023, Kulturrampe, Krefeld – Bildergalerie

Zu ungewöhnlicher Zeit mit Start um 17:15 Uhr spielen Bywater Call ein begeisterndes Konzert in der Kulturrampe und sorgen bei Pille Perlings gewissermaßen für ein sentimentales Tränchen in den Augen, dass diese Band, kurz bevor er die Rampe an seinen Nachfolger übergibt, noch einmal den Weg an den Krefelder Großmarkt gefunden hat.

Schon während des Konzertes wird dann der Entschluss gefasst, dass Pille „Die Rampe“ zwei Tage später auf Tour geht, um Bywater Call in der Harmonie als Fan zu besuchen.

Line-up:
Meghan Parnell (lead vocals, percussion)
Dave Barnes (guitar, bgv)
John Kervin (keys, percussion, bgv)
Mike Meusel (bass, bgv)
Bruce McCarthy (drums)
Stephen Dyte (trumpet, percussion, bgv)
Julian Nalli (saxophone, percussion)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Bywater Call
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Teenage Head Music
Kulturrampe Krefeld

King Tree And The Earthmothers – 20.10.2023 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Nachdem Henry James vor einigen Wochen noch mit Robert Jon And The Wreck in der Kulturrampe gespielt hat, ist er an einem Freitag Abend mit seiner Band King Tree And The Earthmothers in der Kulturrampe am Krefelder Großmarkt. In der gut gefüllten Location präsentierte er den Fans das nach zwei EPs erst im Juli erschienene Album „Modern Tense“. Dabei findet an dem Abend jeder neue Song seinen Platz auf der Setlist.

Mit seinem Freund aus Schulzeiten, dem Bassisten Adam Ditt und Drummer Derek Eglit hat er zwei kongeniale Partner an seiner Seite, mit denen er im Stile eines Powertrios eine psychedelischen Hard Rock auf die Bühne bringt.
Anfangs scheint James noch leicht nervös, anders als bei Robert Jon steht er hier alleine in vorderster Front, doch im Laufe des Konzertes ist zu merken, wie er sich unterstützt durch die starke Rhythmusarbeit von seinen beiden Kollegen regelrecht frei spielt und zeigt, dass er ein Klasse-Gitarrist ist, der den Songs mit seinem Arbeitsgerät einen psychedelisch Touch geben kann.

In einigen Phasen kommt auch ein Southern- oder Blues-Touch in die Stücke, die Grundlage bleibt aber eher ein spaciger Hard Rock mit einigen jammenden Elementen, die bei den Fans für Szenenapplaus sorgen.
Spätestens mit Beginn des zweiten Sets haben James, Ditt und Derek Eglit die Fans voll hinter sich gebracht und bringen richtig Stimmung in die Bude. Anerkennenswert ist, dass er nicht den erfolgreichen Stil von RJTW kopiert, sondern mit diesem Soloprojekt einen anderen Weg einschlägt.

Line-up:
Henry James (guitar, lead vocals)
Adam Ditt (bass)
Derek Eglit (drums)

Text & Bilder: Gernot Mangold

King Three And The Earthmothers
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Kulturrampe
Teenage Head Music

Skinny Lister – Shanty Punk – CD-Review

Review: Michael Segets

Woody Allen lässt eine seiner Filmfiguren mal sinnieren, dass sie gestern noch glücklich war, dies aber nicht wusste. Das zu genießen, was man hat und die vergönnten Augenblicke zu leben, ist die zentrale Massage von „Mantra“, der zweiten Singleauskopplung von Skinny Listers „Shanty Punk“. Lorna Thomas singt diesen lockeren, sofort ins Tanzbein gehenden Country-Song in Verneigung vor Dolly Parton. Mit seiner entspannten Wohlfühlatmosphäre schert er aus der Riege der anderen Tracks aus. Diese folgen dem durch den Albumtitel abgesteckten Spannungsfeld von Shanty und Punk.

Die Kombination aus Irish Folk mit Rock- oder Punkelementen funktioniert bei Skinny Lister hervorragend, zumal die Band einen variantenreiche Mix vorstellt. Da sind auf der einen Seite die Seemannslieder: Bei „Haul & Bale“ stimmt Frontmann Daniel Heptinstall einen Wechselgesang mit dem Chor an; bei „13 Miles“ gibt es nur Rhythmus und die Stimmen der Seebären. Man möchte spontan auf einem Kahn anheuern und zu den Tauen greifen.

Auf der anderen Seite stehen die Nummern, die eine Verbindung zum Punkrock nicht verleugnen können: „Down On The Barrier“, „Arm Wrestling In Dresden“ und – wiederrum mit den Lead Vocals von Lorna Thomas – „Pittburgh Punch Up“. Insgesamt präsentiert sich Skinny Lister in dieser Hinsicht aber etwas gemäßigter als die ebenfalls aus London stammende Band The Lagan, die kürzlich in der Kulturrampe gastierte.

Beim Celtic Punk drängt sich natürlich ein Vergleich mit The Pogues auf. Die Nähe zu der Band um Shane MacGowan zeigt sich bei der ersten Single „Company Of The Bar“ und noch deutlicher bei dem galoppierenden „Unto The Breach“. Im Gegensatz zu den Dropkick Murphys oder Flogging Molly bleibt Skinny Lister auf „Shanty Punk“ tendentiell näher am Folk. Dies belegen „Forge On George“ und vor allem der Song um den kriminellen Lebemann „William Harker“.

„Shanty Punk“ birgt viele Augenblicke, die es zu genießen lohnt. Angefangen bei „Haul & Bale“ über „Unto The Breach“, „Mantra“ und „Pittburgh Punch Up“ bis hin zur abschließenden, kraftvollen Ballade „Broken, Bruised And Battered“, bei der nochmals Thomas am vorderen Mikro steht, finden sich gelungene Titel aus Shanty, Rock, Country, Punk und Folk. Mit Ausnahme des Country-Stücks verbindet alle der eigene Klang der keltischen Musik mit Fidel und mehrstimmigen Gesängen.

„Shanty Punk“ ist eine abwechslungsreiche Sache, nicht zuletzt durch die wechselnden Lead Vocals von Daniel Heptinstall und Lorna Thomas. Skinny Lister versprühen mit ihrem keltischen Folk-Rock Energie, egal ob sie sich am Shanty, Punk oder gar Country bedienen.

Xtra Mile Recordings (2023)
Stil: Folk-Rock, Celtic Punk and more

Tracks:
01. Haul & Bale
02. Unto The Breach
03. Company Of The Bar
04. Mantra
05. 13 Miles
06. Down On The Barrier
07. Arm Wrestling In Dresden
08. Pittburgh Punch Up
09. Forge On George
10. William Harker
11. Broken, Bruised And Battered

Skinny Lister
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Xtra Mile Recordings
Oktober Promotion

Absolva – 30.09.2023 – Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Kurz vor 21:00 Uhr läutet „Hells Bells“ von AC/DC den Auftritt von Absolva in der ausverkauften Krefelder Kulturrampe ein. Wie gewohnt sagt Pille Peerlings die Band an und sorgt dabei für den ersten großen Applaus, als er verkündet, dass ein Nachfolger für die Rampe gefunden ist, der das bewährte Konzept weiterführt.

Danach folgen etwa 100 Minuten melodischer Hard- und Heavy Rock klassischer britischer Machart. Die Setlist umfasst dabei Songs aus allen Alben der elfjährigen Bandgeschichte. Mit den Titelsongs der ersten drei Alben „Flames Of Justice“, „Anthems To The Dead“ und „Never A Good Day To Die“ geht die Reise zunächst in die Anfangszeiten der Truppe.

Harte Gitarrenriffs der Appleton Brüder fliegen den begeistert mitgehenden Hard Rock-Fans um die Ohren, aber auch starke Soli der beiden zum Teil in Twin Manier begeistern die Zuschauer. Christopher Appleton gelingt es mit seiner Stimme jederzeit gegen das instrumentale Gewitter anzusingen, was auch daran liegt, dass Drummer Martin Mcnee druckvoll, aber mit der nötigen Zurückhaltung die Drumsticks schwingt.

Auch Bassist Karl Schramm legt starke Bassläufe aufs Parkett und zeigt sich fast durchgehend in headbangender Pose, dass es fast verwunderlich ist, dass er das Konzert nicht mit Schleudertrauma beendet. Im weiteren Verlauf des Abends bilden dann Songs des 2022er Albums „Fire In The Sky“ wie der Titelsong, „Stand Your Ground“ oder „Historic Year“ das Skelett der Setlist. Gespickt wird dies mit einigen Stücken von „Deflance“ und „Side By Side“, sodass jedes Album musikalisch erwähnt wird.

Mit „Code Red“ einem Song vom Debüt und „Refuse To Die“ von letzten Wek beendet Absolva unter tosenden Applaus das Konzert, und nach vehementen Zugabeforderungen gehen die vier Briten direkt wieder auf die Bühne. Als Zugaben legt das Quartett noch „From Beyond the Light“, „Who Dares Wins“, What Does God Know?“ und „Burning Star“ nach. Beim letzten Track singt das Publikum im Refrain als Chor mit und beendet, als sich das Quartett verabschiedet, stimmgewaltig einen starken Hard Rock-Abend, den die Jungs von Absolva mit den Fans in der Kneipe der Rampe ausklingen lassen.

Line-up:
Christopher Appleton – vocals, guitar
Luke Appleton – guitars, backing vocals
Karl Schramm – bass, backing vocals
Martin Mcnee – drums

Text & Bilder: Gernot Mangold

Absolva
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Kulturrampe

Flats & Sharps – 27.09.2023, Kulturrampe, Krefeld – Konzertbericht

Bluegrass liegt so eher am Randbereich meiner musikalischen Vorlieben. Dass ich mich dann doch an einem Mittwochabend zum Konzert von Flats & Sharps aufgeraffte, lag vor allem daran, dass sich nur noch ein paar Gelegenheiten ergeben, die Rampe unter der Federführung von Markus Peerlings zu besuchen. Ob auch weiterhin Bands aus dem Spartenprogramm, die kein ausverkauftes Haus erwarten lassen, auf der schrägen Bühne stehen, wird die Zukunft zeigen. Wie stets bereute ich meinen Gang zum Großmarkt nicht, denn der Auftritt der gut aufgelegten Flats & Sharps bot ein kurzweiliges Vergnügen der besonderen Art.

Zum Einstieg lobte „Pille“ die auffallende Pünktlichkeit englischer Bands und so versammelten sich die vier Männer von Flats & Sharps punktgenau um 20.30 Uhr rund um das zentrale Mikro. Sie stimmten mit „East Virginia“ gemeinsam auf den Abend ein, den sie in zwei Sets mit fast dreißig Stücken in einer Mischung aus Traditionals, Covern und eigenen Kompositionen bestritten. Den Auftritt moderierte Mickey Ponsford, der mit einigen unterhaltsamen Anekdoten die Songs kommentierte und dabei spielerisch Kontakt zum Publikum aufbaute, das die Darbietungen durchweg mitging.

Ponsford dominierte mit seiner Mandoline allerdings nicht durchgängig, sondern alle Bandmitglieder hatten in den Stücken ihren Part. So traten abwechselnd die jeweiligen Protagonisten näher an das Mikro, um mit ihrem Instrument die Melodieführung zu übernehmen und ihre Fingerfertigkeit an den Saiten zu demonstrieren. Auch die Lead Vocals wurden aufgeteilt. Ponsford gefolgt von Danny Hart hatten dabei zwar die größten Anteile, aber Bassist Liam Fitzharris kam ebenfalls gelegentlich zum Zuge. Einzig Josh Warner hatte als Sänger kein Solo, stieg jedoch bei den häufig mehrstimmigen Gesangspassagen mit ein. Seine Einlagen an der akustischen Gitarre honorierte das Publikum häufig mit Szenenapplaus.

Zusätzliche Abwechslung brachte Hart dadurch in die Performance, dass er das Banjo ab und zu gegen die Geige tauschte. Die Bandbesetzung auf der Bühne wechselte zweimal. Einmal stand Hart alleine mit seinem Banjo im Rampenlicht, das andere Mal gaben Ponsford und Fitzharris ein Duett zum Besten. Fitzharris legte dafür seinen Double Bass zur Seite und begleitete Ponsford auf der Gitarre. Der Bassist, sonst gerne für einen Spaß zu haben, offenbarte hier eine sensible Seite. Die zwischenzeitlich inaktiven Mitglieder der Formation versorgten sich an der Theke, um den Flüssigkeitsverlust in der angenehm temperierten Location auszugleichen.

Im ersten Set lag der Schwerpunkt der Songauswahl auf Stücken ihres Longplayers „The Play“ (2020). Neben dem Titeltrack wurden untern anderem „Nobody‘s Love Is Like Mine“, das von Ralph Stanley stammt, sowie „Pike County Breakdown“, das schon Lester Flatt mit Earl Scruggs interpretierte, gespielt. Ebenfalls auf dem Album findet sich „Ray“, mit dem sich die Band in die Pause verabschiedete. Highlights des ersten Konzertabschnitts waren für mich die älteren Songs „Boat“ und „Caleb Meyer“.

Bereits vor der Unterbrechung präsentierten Flats & Sharps mit „For My Sins“ und „Pretty Fair Maid In The Garden“ zwei Titel ihrer aktuellen CD „In The Glass“ (2022). Die Vorstellung dieses Longplayers stand dann im Zentrum des zweiten Sets. „I’m Better Off Without You“, „Take These Eyes“, „I‘m Doing Fine“ sowie das starke, von Hart gesungene „Little Girl Of Mine In Tennessee” sind auf dem letzten Album vertreten. Die Stücke, bei denen Hart die Lead Vocals übernahm, klangen etwas rauer und gingen tendenziell in eine Spielart des Bluegrass, die man gewöhnlich in Amerika ansiedelt.

Aber auch West Cornwall, der Stammsitz von Flats & Sharps, hat landschaftlich und, wie sich an dem Abend zeigte, musikalisch seinen Reiz. So stellten für mich die beiden hintereinander gespielten „We Should Be Friends“ und „Open Up The Door“ – wiederum auf der 2022er Veröffentlichung zu finden – einen weiteren Höhepunkt des Abends dar. Der Auftritt endete schließlich schwungvoll mit der Zugabe „My Walking Shoes Don’t Fit Me Anymore & Train 45“.

Das sympathische Quartett aus England hat Eindruck bei dem Publikum hinterlassen und ein Empfehlungsschreiben für den Bluegrass ausgestellt. Die Band zeigte sich von der Location, der Betreuung durch Markus Peerlings und seine Mannschaft sowie selbstverständlich vom Krefelder Publikum begeistert. So bleibt zu hoffen, dass die Kulturrampe auch weiterhin Musikern eine Bühne bietet, die abseits des Mainstreams aktiv sind.

Line-up:
Mickey Ponsford (lead vocals, mandoline)
Danny Hart (vocals, banjo, fiddle)
Liam Fitzharris (vocals, double bass, guitar)
Josh Warner (vocals, guitar)

Text und Bilder: Michael Segets

Flats & Sharps
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Kulturrampe

Charley Crockett – Live From The Ryman Auditorium– CD-Review

Review: Michael Segets

2019 sah ich Charley Crockett mit circa fünfzig anderen Besuchern in der Kulturrampe live. Seinerzeit hatte er bereits erste Erfolge in den USA zu verzeichnen. Seitdem ging seine Karriere allerdings steil bergauf. Ein Traum, den wohl jeder Musiker in und um Nashville hegt, ist ein Auftritt im Ryman Auditorium, das 2500 Zuschauer fasst. Crockett verwirklichte ihn durch unermüdliche Präsenz in Medien und Öffentlichkeit, die er sich nicht zuletzt durch die hohe Schlagzahl von Veröffentlichungen verdiente. Vor ausverkauftem Haus spielte der Texaner im letzten Jahr ein souveränes Konzert, dessen Mitschnitt 23 Titel umfasst und nun als sein erstes Live-Album erscheint.

Crockett performt – wie es auch für seine Longplayer typisch ist – eine Mischung aus eigenen Songs und Covern, denen er seine spezielle Note mitgibt. Den Schwerpunkt bei der Titelauswahl legt er auf sein aktuelles Studio-Album „The Man From Waco“. Die Eröffnung des Auftritts bestreitet Crockett mit fünf Tracks dieses Werks. Neben eingängigen Country-Schwofern wie „Time Of The Cottonwood Trees“ berücksichtigt er staubige Balladen („The Man From Waco“) und flottere Midtempo-Stücke („Black Sedan“). Später folgen dann mit „Odessa“, „Name On A Billboard“ und „I’m Just A Clown“ weitere Songs des Longplayers.

Crockett und seine fünfköpfige Begleitband zeigen sich glänzend aufeinander abgestimmt. Die Songs wirken etwas erdiger als die Studio-Versionen, entfernen sich aber nicht allzu weit von diesen. Die Nuancen die Crockett in die sorgsam arrangierten Interpretationen einbringt, sorgen aber dafür, dass mir die meisten Stücke live noch besser gefallen.

In der ersten Hälfte des Konzerts folgt eine Reihe von Honky Tonk-Titeln, die mit viel Twang versehen sind. „Between The House And Town“, „The Valley“, „Jukebox Charley“ und „Music City USA“ bleiben hier zu nennen. Wie Crockett berichtet, gab es nach dem Titelstück seines Albums aus dem Jahr 2021 wohl minutenlange Standing Ovations, die vernünftigerweise für die Veröffentlichung herausgeschnitten wurden.

Den Auftritt setzt Crockett dann mit einer Würdigung seines verstorbenen Freundes James Hand fort. Er spielt ein Medley von dessen „Midnight Run“ sowie „Lesson In Depression“ und schiebt „Don’t Tell Me That“ nach. Anschließend unternimmt Crockett einen Streifzug durch sein bisheriges musikalisches Schaffen. Von fast jede seiner Veröffentlichungen stellt er mindestens einen Track vor. Der einzige Beitrag, der sich nicht auf einem seiner Alben findet, stammt von Townes Van Zandt („Tecumseh Valley“).

Von seinem Debüt „A Stolen Jewell“ ist „Trinity River“ entnommen, das er für „The Man From Waco“ erneut eingespielte. Der Song wurde ebenso wie das wunderschön harmonische „Jamestown Ferry“ vor der Veröffentlichung des Albums herausgegeben. In den Videos sieht man die Gestaltung der Bühne und bekommt einen Eindruck von dessen dezenter Ausleuchtung. Crockett orientierte sich dabei nach eigener Aussage an dem Auftritt von Johnny Cash am selben Ort. Die Veröffentlichung eines Konzertfilms zur gesamten Show steht in den Startlöchern und soll Ende September über YouTube zugänglich sein.

Bei der Songauswahl in der zweiten Hälfte liegt der Fokus auf dem New Traditional Country, für den Crockett mittlerweile als ein Hauptvertreter gelten kann. Bei „I Feel For You“, das weniger intensiv als die Studioversion wirkt, mischt sich etwas Soul hinein. Mit „Travelin‘ Blues“ bringt Crockett nochmal eine neue, bluesige Facette in seinen Sound. Insgesamt deckt das Konzert die Bandbreite seines musikalischen Schaffens ab. Das eine oder andere Highlight seiner Scheiben, wie „Borrowed Time“ oder „Run Horse Run“ hätte ich mir noch auf der Setlist gewünscht, aber so bleibt noch genug Material für ein weiteres Live-Album.

Mit „Live From The Ryman Auditorium“ liefert Charley Crockett einen Beweis für die Qualität seiner Songinterpretationen, die live nichts von ihrer Kraft einbüßen. Zum Kennenlernen des aufstrebenden Country-Stars eignet sich die CD oder Doppel-LP hervorragend, da sie das Spektrum seiner Musik widerspiegelt. Die Fans von Crockett werden die alternativen und ersten offiziellen Live-Versionen seiner Stücke sowieso nicht missen wollen.

Mitte September besuchte Crockett im Rahmen seiner Europa-Tour Hamburg, Frankfurt und Berlin. Die gebuchten Säle fassten zwischen 800 und 1500 Besucher. Die Zeiten, in denen Crockett in Deutschland vor einer Handvoll Leuten spielte, sind nun endgültig vorbei. Im Oktober und November supportet er Chris Stapleton und Dwight Yoakam in den USA. Im Dezember plant er zusammen mit Ryan Bingham ein Konzert.

Son Of Davy – Thirty Tigers (2023)
Stil: Country

Tracks:
01. Cowboy Candy
02. Time Of The Cottonwood Trees
03. Just Like Honey
04. Black Sedan
05. The Man From Waco
06. Between The House And Town
07. Odessa
08. The Valley
09. Jukebox Charley
10. Music City USA
11. Midnight Run & Lesson In Depression
12. Don’t Tell Me That
13. Welcome To Hard Times
14. Name On A Billboard
15. Jamestown Ferry
16. I Feel For You
18. Travelin’ Blues
19. Trinity River
20. I’m Just A Clown
21. Goin’ Back To Texas
22. Tecumseh Valley
23. Paint It Blue

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