Kimberly Kelly – I’ll Tell You What’s Gonna Happen – CD-Review

Wenn ich den Begleittext zu Kimberly Kellys Debüt beim einst von Toby Keith gegründeten Show Dog Nashville Label durchlese, stelle ich so einige Parallelen zu meinem persönlichen Werdegang fest. Ebenso wie diese bis dato immer ihre Musik in Verbindung mit einem Vollzeitjob gemacht hat, habe auch ich in der Blütezeit meines Lebens, als ich über gut zwei Dekaden zu den besten Tischtennisspielern in Deutschland zählte, eigentlich auch immer meinen Lebensunterhalt primär als Industriekaufmann verdient und heute, wo ich in großen Schritten der Sechzig entgegenrase ist so ein Musikmagazin ja auch nicht mal so nebenbei mit der linken Hand erledigt.

Solch Doppelbelastungen prägen einen Menschen ziemlich, so kann ich es zumindest aus meiner Erfahrung sagen. Man braucht ein enormes Maß an innerer Kraft, lernt mit den Ups und Downs des Lebens mehr denn je umzugehen und lässt sich, wenn es mal nicht so gut läuft, nicht so schnell unterkriegen. Man entwickelt dazu ein gewisses Durchsetzungsvermögen.

Darum geht es auch im Titel ihres Albums „I’ll Tell You What’s Gonna Happen“, den Kimberly von einer Billy Joe Shaver-Anekdote aufgriffen hat. Der drängte sich, der Legende nach, einst in eine Aufnahmesession von Waylon Jennings, nachdem der Star versucht hatte, die Aufnahme einiger seiner Songs zu verweigern.

Als er eine 100-Dollar-Note abwies, um zu verschwinden, sagte Shaver zu Jennings: „Ich werde dir sagen, was passieren wird. Entweder du hörst dir diese Songs an oder ich versohl dir den Hintern.“ Waylon willigte ein, sich einen anzuhören. Der Rest ist Geschichte in Form von Jennings‘ 1973er Album „Honky Tonk Heroes“, auf dem jeder Song bis auf einen von Shaver geschrieben wurde. Beide nicht mehr unter den Lebenden weilende Künstler sind Mitglieder der Country Hall Of Fame.

Die Protagonistin hat  eine wunderschön angenehme, wie auch ausdrucksstarke Stimme im Stile der großen Country-Chanteusen, wenn man sie in ihren Songs über Trennungsschmerz, Hoffnungen und Sehnsüchte singen hört, klingt das ungeheuer authentisch. 

Die Musik ist ganz nach dem Erfolgsprinzip der beliebten Neo-Traditionalisten/innen der 90er Jahre strukturiert.  Grummelnde Bariton-E-Gitarren, wiehernde Fiddles und weinende Steel-Gitarren geben den Ton an, Akustikgitarren und dezente Keys haben eher ausschmückenden Charakter. 

Da ist einiges an Honkytonk („Honky Tonk Town“, „Blue Jean Country Queen“ mit Steve Wariner samt schönen Bariton-E-Gitarren-Kurz-Solo als Gast, der Billy Joe Shaver-Stomper „Black Rose“ zum Ausklang) dabei, sowie ein paar typische melancholische, traditionell gehaltene Country-Schmachtfetzen wie „Some Things Have A Name“, „I Remember That Woman“, „Forget The Alamo“ (herrlich hier die einprägsam gesungene Refrainzeile „Forget The Alamo, Remember Me“), „Person That You Marry“ oder „No Thanks (I Just Had One)“.

Ein wenig Southern Soul gibt es bei „Don’t Blame It On Me“, atmosphärisches Midtempo bei der nostalgischen  Single „Summers Like That“ und zwei wunderschöne melodische Schunkler mit „Why Can’t I“ (mein Lieblingstrack des Werkes) und „First Fool In Line“.

Am Ende der Scheibe freut man sich zusammen mit der Texanerin, die mit dem Hit Songwriter Brett Tyler („Cold Beer Calling My Name“) verheiratet ist, über einen starken Einstand mit „I’ll Tell You What’s Gonna Happen“, und eine gelungene Wiederbelebung der 90er Jahre auf Niveau von Kolleginnen wie Reba McEntire, Pam Tsillis, Trisha Yearwood, Chely Wright, Linda Davis & Co. Ich sage euch, das wird bestimmt was werden, wenn das so weitergeht, mit dieser Kimberly Kelly!

Show Dog-Thirty Tigers/Membran (2022)
Stil: New Country

Tracks:
01. Honky Tonk Town
02. Some Things Have A Name
03. Summers Like That
04. Why Can’t I
05. I Remember That Woman
06. Blue Jean Country Queen (feat. Steve Wariner)
07. Don’t Blame It On Me
08. Forget The Alamo
09. Person That You Marry
10. No Thanks (I Just Had One)
11. First Fool In Line
12. Black Rose

Kimberly Kelly
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Oktober Promotion

John McDonough – We’ll Answer The Call – EP-Review

Review: Gernot Mangold

Das neue Album, des in Chicago lebenden John McDonough, „We`ll Answer The Call“, erzählt die wahre Geschichte eines amerikanischen Ruderteams, das 1936 bei den olympischen Spielen in Berlin antrat, Gold zu gewinnen. Dies mag auch der Grund sein, warum es als EP erscheint, da mit den fünf Songs die Geschichte geschrieben ist.

Stilistisch bewegt sich McDonough in den Welten des Americana mit gewissen Folk und New Country-Einflüssen.
Tragendes Element ist die ausdrucksstarke und klare Stimme McDonoughs, welche zuweilen mit der eines Elton Johns oder Van Morrisons verglichen wird.

Aber auch beim Songwriting beweist er ein feines Händchen mit einprägsamen Harmonienund akzentuiert eingesetzten Instrumenten. Wenn die Gitarre bei manchen Soli slidend eingesetzt wird, werden die Songs sogar in mit einem leichten Southern-Flair umhüllt, während der Einsatz von Piano und Violine klare Elemente des Americana und Country/Folk bedienen.

So entstand trotz der eher ruhigen Songs ein sehr abwechslungsreiches Album, das bestätigt, warum McDonough in den letzten Jahren auch für Awards im Bereich Roots und Blues nominiert wurde.

Für Freunde des Americana oder des New Country ist das Album empfehlenswert und es bleibt zu hoffen, dass McDonough auch einmal in Europa touren wird.

John McDonough – vocals, acoustic guitar
Kris Farrow – lead acoustic guitar, electric guitar
Cole Gramling – piano, organ
Steve Bernal – bass, cello
Kevin Butler – drums, percussion
Cody Rathmell – backing vocals
Niamh Fahy – violin

Eigenproduktion (2022)
Stil: Americana, Folk, New Country, Singer/Songwriter

Tracklist:
01. Shooting Star
02. Love You Just For You
03. Among The Stars
04. We`ll Answer The Call
05. Point Me East

John McDonough
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Joanna Connor – 30.06.2022 – to hoop, Rheinberg – Konzertbericht

Sami Durak ist es gelungen mit Joanna Connor ein besonderes Highlight in den Rheinberger Stadtteil Alpsray ins to hoop zu locken. Bei der Ansage war sein Stolz zu spüren, als er daran erinnerte, dass Connor vor etwa 30 Jahren in einer der legendären Rheinberger Blues Nächte mit Canned Heat als Top Act aufgetreten war.

Mit viel Applaus wurde die Band von den etwa 80 Fans begrüßt, die den Weg an einem schwül-warmen Mittwochabend nach Alpsray angetreten hatten. Schon beim Opener, dem Instrumental „Cissy Strut“ konnten alle Musiker der Band ihre Qualität in Soloeinlagen zeigen, was sich auch durch beide Sets des Abends zog. Immer wieder zog sich Connor aus dem Vordergrund zurück und überließ ihrer jungen Begleitband die Bühne um deren Treiben lächelnd und applaudierend zu folgen.

Insbesondere Bassist Shaun Gotti Calloway konnte in mehreren, zum Teil mehrminütigen Soli zur Schau stellen, was so aus einem Bass alles herauszuholen ist. Aber auch der junge Keyboarder Daniel Souvigny zeigte, dass er sowohl an den Keyboard als auch an der Hammond Orgel ein Meister seines Fachs ist, was er einmal mit der Untermalung der Songs und in quirligen Soli zeigte.

Last but not least sein Drummer Jason Jroc Edwards in seinem AC/DC-T-Shirt genannt. Wuchtige Drumarbeit und dezente Begleitung wechselten sich ab und beim Bill Withers-Cover „Ain`t No Sunshine“ übernahm er sogar passend mit seiner weichen Stimme den Leadgesang.

Joanna Connor war trotz der Reisestrapazen mit 4 verschiedenen Fliegern aus den Staaten bestens aufgelegt und offenbarte, warum sie zu den besten Bluesgitarristinnen zählt. In mehreren jammenden Zwischenparts ließ sie ihrer spielerische Vielfalt freien Lauf und war auch stimmlich bestens aufgelegt.

Aus den beiden Sets, wo die eigenen Songs durch feine Coverversionen wie z. B. „Going Down“ oder „I Just Want To Make Love To You“ abgelöst wurden, ragten für mich die harte Bluesnummer „Magic Sam Boogie“,  die irgendwo zwischen Canned Heat und ZZ Top pendelte und die Zugabe „When The Levee Breaks“ heraus, wo sich die Band noch einmal jammend richtig austoben konnte. Unter den stehenden Ovationen wurde das Konzert beendet, welches insbesondere bei den letzten Songs einige Fans zum Mittanzen animierte und damit für eine tolle Stimmung gesorgt wurde.

Im Anschluss betrat ein sichtlich gerührter Sami Durak noch einmal die Bühne und bedankte sich bei der Band aber auch bei den Fans für diesen tollen Musikabend im to hoop und machte schon einige interessante Ankündigungen für den Sommer und Herbst. 

Das einzige, was mich persönlich an dem Abend störte, war das für mich respektlose Verhalten einiger Besucher gegenüber den Musikern, aber auch den anderen Gästen gegenüber, die zuweilen schon fast auf der Bühne stehend, das Handy mit ausgestreckten Arm den Musikern beinahe unter die Nase hielten. Es ist mit Sicherheit auch möglich, dezenter Erinnerungsbilder zu machen.

Line-up:
Joanna Connor – guitars, lead vocals
Shaun Gotti Calloway – bass
Jason Jroc Edwards – drums
Daniel Souvigny – keyboards

Text und Bilder: Gernot Mangold

Joanna Connor
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to hoop

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon – II. Ascension – CD-Review

Review: Stephan Skolarski

Mit “II. Ascension” setzt die Tedeschi Trucks Band ihre vier Studioalben umfassende Werkreihe “I Am The Moon” fort und bringt nach “I. Crescent” den zweiten Longplayer innerhalb von vier Wochen heraus.

Die von Derek Trucks im Swamp Raga Studio, Jacksonville, FL, produzierten Aufnahmen, ergänzen die bisher veröffentlichten Titel und entwickeln thematisch ihre Inhalte ebenfalls aus einer literarischen, altpersischen Dichtung. Die sieben Stücke der vorliegenden Ausgabe beginnt mit “Playing With My Emotions”, einer angenehmen Soul-Rock-Nummer, die ihre Ausgelassenheit nicht zuletzt dank Susan Tedeschis Gesangskunst und Santana bekannten Guitar-Ansätzen ohrwurmmäßig gekonnt steigert.

Dass die Feinheiten im Songwriting ihre Raffinessen manchmal erst beim erneuten Anhören offenbaren, gilt durchaus für die folgenden Songs “Ain’t That Something und “All The Love”, wobei der erstgenannte Titel auf Anhieb seine funkig-jazzige Horn-Section Eigenheit im Little Feat-Typus für sich in Anspruch nimmt; erst gegen Ende wird ein sich steigerndes, mitreißendes Guitar Duet zelebriert. So bietet die 9 Minuten Version von “All My Love” demgegenüber in weiten Teilen ausgefeilte, freestylige Improvisationen der Solisten an, die Ihre musikalischen Freiheiten weiträumig, individuell und ausgefallen umsetzen.

Als Cut in der Setlist folgt “So Long Saviour”, ein klassisches Blues Meisterstück mit Gospel-Impulsen im traditionellen Gewand: schnell, rhythmisch, intensiv, riffbetont mit bestechender Blues-Stimme. Offenbar wirkten die Inspirationen für das Songwriting wie die Etappen einer Zeitreise durch die vergangenen Soul-Blues Rock Dekaden. Bei “Rainy Day” und der Country Rock Hymne “La Di Da” schimmern musikalische Vorbilder mythenhaft durch und verbreiten unterschwellig ein zartes 60er Jahre Flair. Diese Erinnerung an die Rock Geschichten “alter Meister” wird zum Abschluss bei “Hold That Line” in verschiedenen Variationen komplettiert, sodass eine Art Rückblick entsteht – auf die prägenden Stilrichtungen früherer Jahre.

Die Tedeschi Trucks Band hat mit dem zweiten Teil ihres hoch ambitionierten Konzeptwerks erneut ein sehr spannendes und ausgereiftes Album abgeliefert. “II. Ascension” schafft die Verbindung vom Vorgänger mühelos und wirkt gleichzeitig wie eine Brücke auf eine andere, bisher noch nicht bekannte Seite der Rockmusik, die es bald mit der dritten Teilausgabe (“III. The Fall”) zu entdecken geben wird. Die Vielseitigkeit des großen Bandkollektivs ist insoweit äußerst bemerkenswert und wird die Fans auf den bevorstehenden 47 Konzerten der kommenden Tour (zwei in Deutschland) sicherlich begeistern.

Fantasy Records (2022)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. Playing With My Emotions
02. Ain’t That Something
03. All The Love
04. So Long Savior
05. Rainy Day
06. La Di Da
07. Hold That Line

The Tedeschi Trucks Band
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Oktober Promotion

Robert Jon & The Wreck, 24.06.2022, Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

Zum ersten Mal traten Robert Jon & The Wreck im Dortmunder Musiktheater Piano auf. Bei tropischen Temperaturen mit der entsprechenden Luftfeuchtigkeit heizten die fünf Kalifornier den Besuchern gewaltig ein. In dem etwa 100 minütigen Konzert, das einen Querschitt über alle Alben darstellte, zeigten die jungen Musiker, dass sich die Southern Rock-Fans sich keine Sorgen machen müssen, wie es weitergeht, wenn die Dinos der Szene so langsam abtreten.

Stellvertretend für die gelungene Songauswahl sei „Cold Night“ mit einem jammenden Zwischenteil genannt, bei dem Henry James und Robert Jon Burrison zusammen mit Bassisten Warren Murrel nicht nur visuell Gedanken an die Guitararmy aufleben ließen. Dazu drummt sich Andrew Espantman regelrecht die Seele aus dem Leib und Keyboarder Steve Maggioreoffenbart, warum er neben seiner Stammband auch als Keyboarder bei den Rocklegenden von Toto fungiert.

Mit diesem Auftritt, wo sich die Sommertour nach zig Konzerten langsam dem Ende zuneigt, hat die Band bei den etwa 140 Fans mit Sicherheit einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, der beim nächsten Mal einen weitaus besseren Besuch erwarten lässt, wobei unter den derzeitigen Bedingungen der Besuch bei einer Premiere in Ordnung ist. Wer Robert Jon mit seinen Mannen in der Region noch einmal sehen will, dem sei ein Besuch beim Static Roots Festival in Oberhausen angeraten. Die Kulturrampe in Krefeld ist schon ausverkauft.

Ein Dank mal wieder an Thomas und Jenny vom Piano dafür, dass sie trotz der widrigen Bedingungen die Fahne der Rockmusik weiter hochhalten, auf dass es nach der jetzt kommenden Sommerpause mit anstehenden Renovierungsarbeiten mit dann steigenden Besucherzahlen weitergeht. Karten für die dann anvisierten Konzerte sind schon im Verkauf und zudem gibt es noch einige Veranstaltungen von 3Dog Entertainment in den kommenden Wochen, die sicherlich besuchenswert sind.

Line-up:
Robert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)
Henry James (electric guitar, vocals)
Warren Murrel (bass)
Andrew Espantman (drums, vocals)
Steve Maggiora (keys, vocals)

Text und Bilder: Gernot Mangold

Robert Jon & The Wreck
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Musiktheater Piano, Dortmund
3Dog Entertainment
Teenage Head Music

Kamchatka – Support: Jail Job Eve – 23.06.2022 – Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

Nach mehreren Verschiebungen bedingt durch die Coronapandemie konnte das schwedische Powertrio Kamchatka endlich das aktuelle Album „Hoodoo Lightning“ promoten.

Als Support gaben sie der Osnabrücker Band Jail Job Eve die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelang den jungen Musikern, welche mit ihrer kraftvollen Mischung aus Blues-, Hard- und Melodic Rock beeindrucken konnten. Im Vordergrund stand die Fronterin Victoria Semel mit ihrer starken Rock- und Bluesstimme. Da es sich aber um eine Band handelt, hatten auch die anderen Musiker die Möglichkeit ihre spielerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.

Benedikt Schlereth lieferte harte Gitarrenriffs, konnte aber auch gefühlvolle Soli, zuweilen sogar mit einem Southernflair oder slidend beisteuern. Auch Jens Niemann an den Keyboards legte einige feine Soli hin und unterlegte die Songs mit Soundteppichen.

Stark auch die Rhythmussektion um Drummer Josef Röhner, der die richtige Mischung aus powervollen Drumming und gefühlvoller Zurückhaltung bei den ruhigeren Nummern zeigte und Laurenz Gust der mit einem klar differenzierten Bassspiel mit einigen feinen Läufen überzeugen konnte.

Bei Ihren Songs nahmen die Musiker auch zum aktuellen Tagesgeschehen Stellung, wie bei „No Means No“, wo es um Gewaltsituationen geht, oder beim Titel „Lost“, wo es Sängerin Victoria Semmel gelang, das Publikum zum Mitsingen zu animieren und die Botschaft an die Frauen gesendet wird, sich auf die Bühnen der Rockmusik zu trauen und dass sie dort auch anerkannt werden. Im letzten Song „Riot“ zollte man noch Tribut für die russische Rockband Pussy Riot, die wegen ihrer zurecht kritischen Haltung zur Politik in Russland politisch verfolgt wird, was bis zur Inhaftierung der Musikerinnen führte.

Nach etwa 45 Minuten verließ die Band unter dem Applaus der Besucher die Bühne. In der Form ist von den jungen Musikern aus Osnabrück noch einiges in der Zukunft zu erwarten.

Line-up Jail Job Eve:

Victoria Semel – vocals
Benedikt Schlereth – guitar
Jens Niemann – Hammond Orgel
Laurenz Gust – bass
Josef Röhner – drums

Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit und die drei Musiker von Kamchatka betraten die Bühne und präsentierten einen Querschnitt von Songs von ihren Anfangszeiten bis zum letzten Album „Hoodoo Lightning“.
Krachend  begann das Trio mit „Perfect“ vom 2011er Album „Bury Your Roots“, um dann mit „Seed“ einen bluesgetünchten Song aus ihrem Debutalbum nachzulegen.

Thomas Juneor Andersson zeigte in diesen beiden Stücken seine Vielseitigkeit an der Gitarre, welche von knallharten Rockriffs, bis hin zur Rhythmusarbeit in Richtung ZZ Top ging. Bei den Soli, in denen er Elemente verschiedenster Musikstile miteinander verschmelzen ließ, spielte er sich zuweilen in einen Rausch, um dann aber wieder punktgenau in den jeweiligen Songs wieder anzukommen. Im Gesang wechselte er sich mit Bassist Per Wiberg ab, der insbesondere bei den stark bluesigen Stücken mit seiner etwas rauheren Stimmlage überzeugen konnte.

Dabei legte er fette Bassläufe hin, welche absolut differenziert erkennbar waren. Hier schon ein Lob an Harro Kleffmann, dem es gelang den gewaltigen Sound ins Piano zu zaubern, dass es auch trotz der Lautstärke sehr klar war.
Mit „Auto Mowton/Spacegirl Blues“, auch vom ersten Album, ging es im Hard Rock der 70er Jahre im Stile von Bands wie Mountain weiter, und es kam immer wieder zu jammenden Einlagen.

Hier ist auch Drummer Tobias Strandvik hervorzuheben, der an den Drums zuweilen ein Tempo vorlegte, dass die Drumsticks nur so durch die Luft wirbelten. Vom aktuellen Album präsentierten die Schweden das rockige „Rainbow Ridge“, „Blues Science“ mit Heavy-Elementen in Part I („Thunder Rise“), während der musikalisch sehr heterogene Part II („Hoodoo Lightning“) wieder die gesamte Bandbreite vom Blues bis zum Hard- oder Heavy Rock widerspiegelte.

Mit zwei Songs vom 2015er Album „Long Road Made Of Gold“ beendete die Band das Set krachend mit bluesigen Hard Rock. Stark der klare Gesang bei „Get Your Name On“ mit stakkatoartigem Gitarrenspiel von Andersson und der etwas rauhere Gesang von Wiberg bei „Human Dynamo“.

Nach lautstarken Zugabeforderungen legte die Band mit „TV Blues“ noch eine harte Tex-Bluesnummer nach, um mit dem jammenden „No“ ein klasse Konzert, welches die Fans nicht nur durch die Außentemperaturen zum Schwitzen brachte, zu beenden. Schon wenige Minuten nach dem Konzert fanden sich die drei Musiker am Merchandisingstand ein und nahmen sich reichlich Zeit für Gespräche und zum Signieren von Fanartikeln. So konnten die drei sympathischen Skandinavier neben der starken Musik weitere Pluspunkte bei den Fans verbuchen.

Line-up Kamchatka:
Thomas Juneor Andersson – vocals, guitar
Per Wiberg – bass
Tobias Strandvik – drums

Text und Bilder: Gernot Mangold

Kamchatka
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Jail Job Eve
3Dog Entertainment

Jimmie Allen – Tulip Drive – CD-Review

Jimmie Allen ist nicht nur ein in der Country- und Pop-Szene gut vernetzter Musiker, sondern auch auch ein sehr familiärer Mensch. Erkennen kann man das an den bisherigen Titeln seiner zuvor veröffentlichten Alben.  Sein Debüt „Mercury Lane“ hebt den Namen der Straße hervor, in der er aufgewachsen ist. Der Nachfolger „Bettie James“ zollt seinen Großeltern Tribut (Bettie hieß seine Großmutter, James hieß sein Großvater), die für ihn eine immens wichtige Rolle im Leben gespielt zu haben scheinen.

Denn auch das aktuelle Album „Tulip Drive“, hat mit diesen zu tun, dort lebten diese nämlich bis zu ihrem Tode. Und zu guter Letzt beinhaltet das neue Werk auch noch mit der aktuellen Single „Down Home“ eine emotionale Aufarbeitung seiner Beziehung zu seinem verstorbenen Vater vor und nach dessen Tod. Seine TV-Premiere feierte die in den Medien hochgelobte Single in der „The Late Late Show“ bei US-Talkmaster James Corden.

Satte 17 Stücke umfasst der neue Longplayer, alle von Allen mit diversen aus dem Pop- und Nashville-Umfeld bekannten Co-Writern  wie u. a. Ashley Gorley, Zach Crowell,  Jesse Frasure, Brandon Day, Matt Jenkins, Jon Nite, Ross Copperman, geschrieben, und einer ebenso so großen Armada von Leuten wie Jason Evigan, Gian Stone, Ash Bowers , Vinny Venditto, Vic “BillboardKiller” Martin, Jesse Frasure, Keith Hetrick, Ilya Toshinskiy und Eric Torres zum Teil mit ihm selbst produziert.

Die Countrynote wird nur noch durch fein gespielte E-Gitarren (mit diversen schönen Kurz-Soli) und ein paar Alibi-Steel-Eingaben hochgehalten, der Hauptfokus ist mittlerweile klar in Richtung Pop mutiert. Das kann man auch klar an den Gastpräsenzen bei den Duetten ablesen, die sich ausschließlich aus dieser Sparte mit Interpreten CeeLo Green & T Pain, Katie Ohh, Aadyn und last but not least Superstar und Latino-Diva Jennifer Lopez beim, von beiden inbrünstig gesungenen „​On My Way““ rekrutieren.

Alle Songs bestechen durch eine gewisse sommerliche Leichtigkeit und eine angenehm ins Ohr fließende Melodik, so dass eine durchgehende Radiotauglichkeit attestiert werden kann. Fans von Acts wie u. a. Thomas Rhett, Old Dominion oder Brett Young & Co. sind hier an der richtigen Adresse.

Aus dem Rahmen fällt dabei „Pesos“, das die typische südamerikanische Lebensfreude im Samba-Manier (mit Mariachi-Trompeten im Hintergrund) perfekt widerspiegelt. Alle anderen Tracks von Jimmie Allens neuer CD laden geradezu zum relaxten Cruisen in einem Cabriolet bei seichten Temperaturen ein, und dabei muss man sich keinesfalls nur auf den „Tulip Drive“ beschränken…

Stoney Creek Records / BBR Music Group / BMG (2022)
Stil: New Country (Pop)

Tracklist:
01. Be Alright
02. What I’m Talkin Bout
03. Kissin You
04. ​Down Home
05. Settle On Back
06. Pesos (feat. CeeLo Green & T Pain)
07. Love In The Living Room
08. ​On My Way (feat. Jennifer Lopez)
09.Broken Hearted (feat. Katie Ohh)
10. Habits & Hearts
11. Right Now
12. Wouldn’t Feel Like Summer
13. Undo
14. Get You a Girl
15. Keep Em Coming
16. Every Time I Say Amen
17. You Won’t Be Alone (feat. Aadyn)

Jimmie Allen
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Networking Media

Joanne Shaw Taylor – Blues From The Heart (Live) – CD-Review

Review: Stephan Skolarski

Der Erfolg ihres Longplayers “The Blues Album” (2021) hat die britische Blues-Rock-Gitarristin Joanne Shaw Taylor endlich dazu verleitet, einen Konzert-Mitschnitt auf CD zu veröffentlichen (eine DVD/Blu-ray Version ist ebenfalls erhältlich). “Blues From The Heart” ist eine Aufnahme des Auftritts im Franklin Theater, Franklin, TN, vom 20. Januar 2022 und eine langerwartete Bühnenperformance der UK-Blues-Lady.

Wesentlich getragen von zehn Songs des vorherigen Studioalbums, bietet Joanne Shaw Taylor eine mehr als unterhaltsame Blues Rock-Scheibe und insgesamt 16 Titel, die eine tolle Live-Show mit Gänsehaut-Feeling vermitteln. Die ersten vier Songs vom Vorgänger-Album als Live-Version (u.a. Peter Greens Ausnahme-Titel “Stop Messin’ Round” als Aufschlag-Track), sowie die mitreissenden Interpretationen v on “Keep On Lovin’ Me” und “If You Gotta Make A Fool Of Somebody” (ein Aretha Franklin-Hit), zeigen Taylors Solo-Stärken am “Lieblingswerkzeug” und begeistern explizit durch ihr breites Vokal-Potential. Vom schnellen Blues-Rock bis zum souligen Gospel-Sound, Joanne Shaw Taylor hat ihre Gesangsstile deutlich, herausragend und einfühlsam entwickelt.

Als Ausnahme-Gitarristin können sich ihre fantastischen Fähigkeiten ohnehin mit Saiten-Virtuosen, wie Kenny Wayne Sheperd messen lassen, den sie daher auch im Konzert zu “Can’t You See What You’re Doing To Me” und einem explodierenden Guitar-Duett auf die Bühne bittet (auch hierfür ist die Video-Ausgabe unbedingt zu empfehlen). Weitere Glanznummern sind mit dem Fabulous Thunderbirds-Cover “Two Time My Lovin” (feinster R’n’B) und dem starken Slow-Blues Duett “I Don’t Know What You’ve Got” (featuring Mike Farris) besonders hervorzuheben. Gleiches gilt entsprechend für die alte Don Covey-Nummer “Three Time Looser”, veredelt mit einem herrlich rockenden Keyboard-/Guitar-Solo und den an klassische ZZ Top-Sounds erinnernden Boogie “Dyin’ To Know”, der als erste Single und offizielles Video ausgekoppelt ist.

Die melodisch, powervolle Slow-Blues Ballade “I’ve Been Loving You Too Long” wird mit großartigem Guitar-Intro zum 7-minütigem Paradesong einer stimmgewaltigen Joanne Shaw Taylor, die in der Solo-Passage gegen Ende nochmal alle Register bzw. Saiten zieht. Diese unbändige Energieleistung wird in den letzten drei Songs nochmals beflügelt. Sei es, weil die Begleitung durch Guitar-Hero Joe Bonamassa, der “Blues From The Heart” zusammen mit Josh Smith produziert hat, perse motiviert oder die Songauswahl Joanne zusätzlich begeistert hat, egal, denn mit “Don’t Go Away Mad”, der folgenden berühmten Gershwin-Kompositionen “Summertime” (eine grandiose Blues-Interpretation) und dem übermächtigen Dave Mason-Klassiker “Only You Know And I Know”, wird das Konzert unter tosenden Beifall beendet.

Mit “Blues From The Heart” hat Joanne Shaw Taylor ihr erstes Live-Album mit bärenstarker Songlist, überzeugenden Darbietungen und elektrisierendem Sound aufgelegt. Komplementiert wird das Album durch Gastperformances internationaler Blues-Größen. Als britisches Blues Rock-Phänomen ist die Gitarristin, Songwriterin und Sängerin aus der Blues-Szene längst nicht mehr wegzudenken.

KTBA Records/Rough Trade (2022)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. Stop Messin’ Round
02. If That Ain’t A Reason
03. Keep On Lovin’ Me
04. If You Gotta Make A Fool Of Somebody
05. Can’t You See What You’re Doing To Me (feat. Kenny Wayne Shepherd)
06. Let Me Down Easy
07. Two Time My Lovin’
08. I Don’t Know What You’ve Got (feat. Mike Farris)
09. Three Time Loser
10. Dyin’ To Know
11. Just Another Word
12. I’ve Been Loving You Too Long
13. I’m In Chains
14. Don’t Go Away Mad (feat. Joe Bonamassa)
15. Summertime (feat. Joe Bonamassa)
16. Only You Know And I Know (feat. Joe Bonamassa)

Joanne Shaw Taylor
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Another Dimension

Joanne Shaw Taylor, Blues From The Heart (Live), Blues-Rock

BlackHawk – Blue Highway – CD-Review

Eine der letzten noch lebenden Gallionsfiguren des Southern Rocks, Henry Paul, hat in den Archiven gekramt. Diesmal geht es allerdings nicht um die Outlaws, sondern um sein auch sehr erfolgreiches Nebenprojekt BlackHawk. BlackHawk bestand ja zu Hochzeiten in den 1990er-Jahren aus ihm, Dave Robbins und Van Stephenson, der bekanntlich 2001 an einer Hautkrebserkrankung verstarb.

Das vorliegende Album „Blue Highway“ war damals eigentlich als Debüt der Band geplant und auch schon in der Rohversion eingespielt und eingesungen. Sämtliche Lieder sind von den drei Protagonisten zusammen kreiert worden. Nachträglich wurden die Tracks von Leuten wie Dale Oliver, Randy Threet, Jackie Street, Jason Roller, Eric Silver, Jaran Sorenson, Kip Raines und Bobby Huff, zum typischen BlackHawk-Sound verfeinert.

Paul singt, wie man ihn von je her kennt. Eine besondere Wonne ist es, dem herrlich transparent abgemischten Zusammenspiel von Akustik-, E-Gitarren und der omnipräsent erscheinenden, herrlich folkig klirrenden Mandoline beizuwohnen. Auch die Harmoniegesänge haben die bekannte Klasse. So gut wie alle Stücke besitzen einen Ohrwurm-Charakter.

Southern Rock-Freunde werden an Nummern wie „Southern Wind“, „Heavy Hand“, „One Good Reason“ oder dem Titellied „Blue Highway“ besonderen Gefallen finden, weil hier die Übergänge zu Sachen der Outlaws fließend erscheinen.

Das Album ist natürlich Van Stephenson gewidmet. „Without Van, Blackhawk would have never been, and his uniquely beautiful talent was at the heart of all we did. Dave and I continue to honor our last promise made to him, by keeping BlackHawk together and doing what we can dto help find a cure for cancer“, so Paul und Robbins in den Credits. Ein Teil der Erlöse wird demnach wohl für den Van Stephenson Memorial Cancer Research Fund verwendet werden.

Ein Geheimnis bleibt, warum auf der CD nur 12 Tracks ausgewiesen sind, und die beiden finalen Stücke „Heartache And A Half“ und „Siloh“ (sind keine Hidden Tracks) nicht aufgeführt wurden. Beide Songs stehen den anderen in ihrer Qualität in nichts nach. Am Ende ist man hoch erfreut, dass dieses tolle Album noch das ‚offizielle‘ Licht der Welt erblickt hat. Nie war eine Reise auf einem „Blue Highway“ lohnenswerter! Absolute Kaufempfehlung!

Label: Mirror Lake Records (2022)
Stil: New Country

01. Don’t Put Yourself Down
02. Baby The Rain Must Fall
03. Southern Wind
04. I’m Gonna Find A Way
05. Where The Wild Roses Grow
06. Not By Chance
07. Heavy Hand
08. Heart With A View
09. Blue Highway
10. Breathe The Night
11. One Good Reason
12. Wide Open Spaces
13. Heartache And A Half
14. Siloh

Blackhawk
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Black Stone Cherry – Live From The Royal Albert Hall… Y’All – Do-CD-/BluRay-Review

Ich glaube für jeden, der sich anstellt, erfolgsorientiert Musik zu betreiben, ist die Royal Albert Hall so etwas, wie das Maß der Dinge, ähnlich vielleicht wie der Mount Everest für einen Bergsteiger. Von solchen Locations geht eine enorme Symbolkraft aus, wer es bis hier geschafft hat, zählt zu einem erlesenen Kreis, dem nicht jeder Hinz und Kunz angehört.

Für die aus Kentucky stammende Formation Black Stone Cherry hatte sich am 29. September 2021, im Jahr ihres 20-jährigen Bandjubiläums, und als krönender Abschluss ihrer Großbritannien-Tour, dieser lang gehegte Traum, erfüllt. Das Konzert des Quartetts im ausverkauften Rund an diesem Abend wurde dabei für ihre Fangemeinde als tolles BluRay-Do-CD-Package festgehalten (klasse gefällt mir besonders die Comic-artige-Illustration).

Nicht mehr dabei war Gründungsmitglied Jon Lawhon am Bass, Drumtechniker Jeff Boggs assistierte mit ein paar sporadischen Percussionzugaben. Im Prinzip verlief auch dieser Abend nach ähnlichem Schema, wie ich die Band bei ihrem Auftritt 2018 im Kölner E-Werk erlebt hatte. Lediglich im Innenraum ging es aus gutem Grund diesmal etwas gesitteter zu.

Ein ziemlich dynamischer Gig mit einer Mischung aus Southern-, Hard- und Heavy Rock-Anleihen, wobei die beiden E-Gitarristen Chris Robertson und der agile Wirbelwind Ben Wells (zum Teil auch mit Twins), die sich bei den Ansagen abwechselten, für das Südstaaten-Element und sich die Rhythmussektion, bestehend aus Dauerpolterer John Fred Young und Neu-Bassist Steve Jewell Jr., für den zumeist explosiv voran preschenden Charakter der Stücke, verantwortlich zeigte.

Auswirkungen auf die Setliste hatte natürlich das in der Zwischenzeit erschienene Album „The Human Condition„, das mit Tracks wie u. a. „In Love With Whe Pain“, „Again“ und „Ringin‘ In My Head“ repräsentiert wurde. Klar, dass an so einem außergewöhnlichen Abend, dann auch Klassiker und Fan-Favoriten wie „Cheaper To Drink Alone“, „Blind Man“, „Hell And High Water“, „Blame It On The Boom Boom“ und „White Trash Millionaire“ nicht fehlen durften.

Emotionalster Moment ist sicherlich, als Fronter Chris Robertson bei „Things My Father Said“ im Lichtermeer der Handys mit Tränen in den Augen seinem verstorbenen Vater dieses nicht mehr erlebte Karrierehighlight zu Teil werden ließ.

Auf der BluRay wird das Live-Material immer wieder mal kurz mit Interviews hinter den Kulissen (u. a. mit dem Vorsitzenden des Fanclubs), Aufnahmen von der Bühne und Archivaufnahmen, die die Band in ihren Anfängen zeigen, sowie mit Ausschnitten aus ihrer ersten UK-Tournee, unterhaltsam ergänzt.

Wer die Band in diesem Jahr wieder live in unseren Sphären erleben möchte, kann dies im Herbst bei folgenden geplanten Terminen umsetzen:

12.09. Köln – E-Werk
14.09. Hamburg – Markthalle
21.09. Berlin – Metropol
22.09. A-Wien – Arena
24.09. München – Tonhalle
27.09. CH-Zürich – Komplex 457
28.09. Stuttgart – LKA Longhorn

Mascot Records (2022)
Stil: Rock

CD One:
01. Me And Mary Jane
02. Burnin‘
03. Again
04. Yeah Man
05. In My Blood / Island Jam
06. Ringin‘ In My Head
07. Like I Roll
08. Cheaper To Drink Alone

CD Two:
01. Hell And High Water
02. Soulcreek
03. Devil’s Queen
04. Drum Solo
05. Things My Father Said
06. In Love With The Pain
07. Blind Man
08. Blame It on The Boom Boom
09. White trash Millionaire
10. Lonely Train
11. Peace Is Free

BluRay (Full Show):
01. Me And Mary Jane
02. Burnin‘
03. Again
04. Yeah Man
05. In My Blood / Island Jam
06. Ringin‘ In My Head
07. Like I Roll
08. Cheaper To Drink Alone
09. Hell And High Water
10. Soulcreek
11. Devil’s Queen
12. Drum Solo
13. Things My Father Said
14. In Love With The Pain
15. Blind Man
16. Blame It On The Boom Boom
17. White Trash Millionaire
18. Lonely Train
19. Peace Is Free

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