Mike Zito – Greyhound – CD-Review

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Mike Zito zählt für mich persönlich zu den wenigen Blues Rock-Musikern, die ich schon nach wenigen Momenten in mein Herz geschlossen hatte. Steve Schuffert, Davy Knowles oder Mark Selby sind ähnliche Vertreter. Warum? Sie können im Gegensatz zu vielen anderen (meist überbewerteten) Vertretern dieser Zunft recht gut singen, zeichnen sich als veritable Songwriter aus und präsentieren ihren Blues Rock relativ facettenreich und durchweg melodisch.  Mike Zito – Greyhound – CD-Review weiterlesen

Mike Zito & The Wheel – Keep Coming Back – CD-Review

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Mike Zito war schon immer, aufgrund der tollen Stimme und dem texanisch eingebrachten Esprit in seine Musik , einer meiner Favoriten, was den Blues Rock betrifft. Review-technisch gesehen ist es jetzt allerdings schon eine Weile her, dass ich mich mit ihm auseinandersetzen durfte.

Vieles in seitdem geschehen, nicht zuletzt auch bedingt durch seinen Zusammenschluss 2013 mit Ruf Records. Zito war ja für zwei Alben einer der maßgeblichen kreativen und führenden Köpfe, der mittlerweile mit Superband-Status bedachten Royal Southern Brotherhood (samt Cyril Neville und Devon Allman) und parallel solo mit seiner Begleitband The Wheel tätig.

Seit seinem Ausstieg bei RSB konzentriert sich der aus einer ärmlichen Arbeiterfamilie in St. Louis stammende 44-jährige Musiker, der schon viele Ups and Downs (Alkoholismus, Drogen) durchlebt hat, wieder auf sein eigenes Projekt. „Keep Coming Back“ heißt passender Weise sein neues Studiowerk, das, um es vorwegzunehmen, Mike auf dem Zenit seiner bisherigen Schaffensphase präsentiert. Großartig!

Der Einstieg beim schwungvollen Titelstück mit einem rasiermesserscharfen Slide macht sofort richtig Laune und auch seine The Wheel-Mitstreiter Jimmy Carpenter (saxophone), Lewis Stephans (keys), Scott Sutherland (bass) und Rob Lee dürfen sich an ihren Instrumenten richtig austoben. Ein furioser Auftakt.

Es reiht sich in der Folge wirklich ein Klasse-Stück an das nächste. Der rockige Footstomper „Chin Up“ gibt weiter Gas, der groovige Schunkler „Get Easy Living“ gibt erstmals Gelegenheit zur Einkehr. Das countryeske „Early In The Morning“ spiegelt exakt die zwischen Müdigkeit und Melancholie pendelnde Stimmung in den frühen Morgenstunden wieder. Wer anders soll das besser beurteilen, als ein Mensch wie ich, der in der Woche um 4.30 Uhr die Federn für die Arbeit verlässt? Klasse übrigens hier die Backs seiner Ehefrau Riley, die ja maßgeblichen Anteil an Zitos Konstanz in allen Belangen trägt.

In eine ähnliche Kerbe schlägt das akustisch untermalte „I Was Drunk“, bei dem Anders Osborne, der auch diverse weitere Lieder mitgeschrieben hat, zum Duett antritt und auch Gitarre spielt. Den Abschluss der ersten Hälfte bildet das herrlich smooth und bluesig groovende „Lonely Heart“.

Launigen Songwriter Roots Rock a la Jack Ingram/Will Hoge gibt’s auf „Girl From Liberty“, der Griff in die Retrokiste wird mit dem Bob Seger-Cover „Get Out Of Denver“ vollzogen, das hier mit typischen E-Gitarren, klimperndem HT-Piano und plusterndem Sax sehr an „Johnny B. Good“ angelehnt ist.

Texas Blues Rock der Marke Storyville offeriert „Nothin‘ But The Truth“, das von einer furz-trockenen Strat geführt wird und satte Sax-Einlagen (inkl. quäkendem Solo) von Jimmy Carpenter sowie herrlich rotzige Harmoniegesänge von Gastakteurin Suze Simms beinhaltet. „Cross The Border“ wandelt ein wenig auf den verlassenen RSB-Pfaden und mit „What’s On Your Mind“ lässt Mike eine seiner berühmten Killerballaden vom Stapel, auf denen seine markante Stimme ja immer besonders gut zur Geltung kommt. Toller Song.

Dem nicht genug. Auch das finale, einst aus der Feder von John Fogerty stammende „Bootleg“ erhält durch Zito und seine Mannen ein zwischen pulsierendem Jazz- und Blues Rock kokettierendes zeitgemäßes Update. Ein fulminanter Abschluss, der dann auch keine Wünsche mehr offen lässt. Mike Zito & The Wheel beweisen auf „Keep Coming Back“ ihre ganze Klasse. Auch ich bin der Meinung, dass der Protagonist als alleiniger Bandleader wesentlich besser zur Geltung kommt, als in einem, mit mehreren Platzhirschen agierenden Kollektiv.

Fazit: 12 tolle Songs, die aufgrund ihres Abwechslungsreichtums und der Kurzweiligkeit wie im Fluge vergehen. Das Cover (übrigens Booklet mit allen Texten im DigiPak enthalten), zeigt zurecht einen selbstzufrieden lachenden Musiker, der von sich sagt: „Ich liebe den Blues, ich liebe den Rock’n’Roll und ich liebe Countrymusik. Das ist es, was ich mache und wer ich bin.“ Recht hat er und das kommt ohne Zweifel auf „Keep Coming Back“ bestens zum Vorschein. Eine grandiose Scheibe vom Typus ‚Kann man blind kaufen‘!

Ruf Records (2015)
Stil: Blues Rock

01. Keep Coming Back
02. Chin Up
03. Get Busy Living
04. Early In The Morning
05. I Was Drunk
06. Lonely Heart
07. Girl From Liberty
08. Get Out Of Denver
09. Nothin‘ But The Truth
10. Cross The Border
11. What’s On Your Mind
12. Bootleg

Mike Zito
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Ruf Records

Various Artists – Hot & New Country Music #1 – CD-Review

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Schön, dass die Musikindustrie mittlerweile auch in unseren Gefilden begriffen hat, dass (New) Countrymusik von heute (in Amerika absolut populär) hierzulande über Johnny Cash, Willie Nelson und Truck Stop hinaus längst sein Mauerblümchendasein abgelegt hat und deren Interpreten mit ihren Tonträgern weitaus mehr zu bieten haben, als das bisherige Wühltischniveau.  Various Artists – Hot & New Country Music #1 – CD-Review weiterlesen

Jason Aldean – Old Boots, New Dirt – CD-Review

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Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk „Old Boots, New Dirt“ ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto „Never Change A Winning Team“ setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern „My Kinda Party“ und „Night Train“ gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom – bis auf ganz marginale Änderungen – gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen.  Jason Aldean – Old Boots, New Dirt – CD-Review weiterlesen

Jimmy Cornett And The Deadmen – 16.10.2015, Zentrum Altenberg, Oberhausen – Konzertbericht

Der zugezogene Hamburger, der tatsächlich aussieht, als ob er aus einer düsteren Hafenspelunke entsprungen wäre, und seine toten Männer gaben am 16.10.2015 im Zentrum Altenberg ein authentisches Stelldichein, nachdem zuvor die sympathischen Silverettes den Gig als Support eröffnet hatten.

Vermutlich dem typisch norddeutschen Sauwetter mit strömendem Dauerregen geschuldet, fanden sich in der Oberhausener Industrie-Kultstätte nur knapp 100 Leute ein. Im Gepäck hatte der Vierer, bestehend aus Jimmy Cornett (Lead vocals, acoustic guitar), Dennis Adamus (Lead guitar), Thomas Raabe (Drums) und Frank Jäger (Upright bass) sein neues Werk „The Ride“, aus dem dann auch schwerpunktmäßig Tracks wie „Devil Got My Soul“, „For The Ride“, „Guardian Light“, „Raise The Dust“ sowie einige gelungene Coverversionen (klasse: „One Horse Town“ von Blackberry Smoke) vorgestellt wurden.

Dem äußerst trink-, tanz- und feier-freudigen Publikum wurde ein unterhaltsamer rauer und erdiger Abend voller Country, Rock, Southern Rock sowie dezenten Rockabilly-Zutaten geboten, bei dem das Quartett um seinen charismatischen Fronter Jimmy Cornett vollends überzeugte.

Jimmy Cornett And The Deadmen sollte man live gesehen haben!

Jimmy Cornett And The Deadmen
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Zentrum Altenberg

Thorbjorn Risager & The Black Tornado – 12.11.2015, Piano, Dortmund – Konzertbericht

Auf diesen Abend hatte ich mich schon richtig gefreut. Zum Einen, weil ich im schönen Dortmunder Piano-Musiktheater, in dem ich bis jetzt immer tolle Konzerte erlebt habe und mich auch sonst pudelwohl fühle, schon längere Zeit nicht mehr gewesen bin, und nicht zuletzt wegen der zwei tollen Videoclips von Thorbjørn Risager, von dessem aktuellen CD/DVD-Package aus der Ruf-“Songs From The Road Reihe“, die auf der Piano-HP zur Event-Beschreibung im Vorfeld präsent und einem den Mund schon richtig wässrig gemacht hatten.

Des Weiteren hatte ich meinen gerade vierzig Jahre alt gewordenen, wesentlich jüngeren Bruder angesichts dieses Ehrentages zu einem erstmaligen gemeinsamen Konzertbesuch eingeladen, um seinem verschrobenen, von Grunge-Geschrammel geprägten und versauten Musikgeschmack, mal etwas Entwicklungshilfe zu leisten. Der musste aber letztendlich seinem anstrengenden Leben zwischen Zelluloid-Ballspiel in der Schweiz, ständig beruflich bedingter Asienreisen sowie Vater-Kind-Laterne-Bastel-Schul-Abenden und sonstigen gesellschaftlichen Zwängen, die bedauernswerten heutigen Väter von Frauen Marke Manuela Schleswig aufoktroyiert werden (um auch noch deren letzten Funken Würde und Selbstbewusstsein zu zerstören), Tribut zollen, und aufgrund eines immer noch nicht ganz auskurierten und sich wieder meldenden Bandscheibenvorfalls, kurzfristig das Handtuch werfen. Auch von den üblichen Verdächtigen aus meinem Bekanntenkreis, die auf solchen Gigs normalerweise auftauchen, leider keine Spur. So durfte ich diesen starken Risager-Abend mit den restlichen angenehmen Leuten, die sich für den Besuch an diesem Donnerstag entschieden hatten, ‚alleine‘ erleben.

Das Piano war recht gut gefüllt, aber es war überall noch gut Luft zum ‚Atmen‘ um Einen herum. Der Bandleader samt der weiteren Mitstreiter Peter Skjerning, Kasper Wagner, Peter Kehl, Søren Bøjgaard, Emil Balsgaard sowie Martin Seidelin begrüßte um 20:05 Uhr seine Audienz in gebrochenem Deutsch. Das Septett heizte mit dem, von einem typischen Quo-Riff getragenen „If You Wanna Leave“ sofort mächtig ein. Es folgte (in der Nachbetrachtung) direkt mein persönliches Highlight dieses Gigs, der schön soulige Schwofer „Burning Up“, durchzogen immer wieder von perfekter Fill-Arbeit der auch im gesamten Verlauf des Abends vielbeschäftigten Bläser-Section.

Über „Paradise“, „Drowning“ und dem retrobehafteten „The Straight And Narrow Line“ (mit HT-Pianoeinlagen) folgten dann bei „Train“ die ersten country-lastigeren Klänge, wobei Peter Skjerning den Bottleneck über die Saiten streifen ließ. Weiter ging’s mit „Im Tired“ im klassischen Blues-Schema. Toll auch die sehr atmosphärisch dargebotene Ballade „China Gate“. Das poltrige „Rock’N’Roll Ride“ bot erste Mitsing-Gelegenheit fürs Publikum und beendete einen launigen ersten Setteil gegen 21:00 Uhr. Nach ca. einer halben Stunde Pause und der Möglichkeit, den Flüssigkeitshaushalt wieder zu stabilisieren, fegten Risager und seine Jungs dann mit dem stonesken „High Rolling“ los. Eine starke Nummer, auch wenn mir hier als Gegenpart zu Risagers Röhre die Backgroundsängerinnen doch gefehlt haben, für die ich generell ja auch ein Faible besitze.

Das Slide-lastige „Too Many Roads“ ließ das Herz des berichtenden Country- und Southern Rock-Liebhabers natürlich höher schlagen. Saustarke Nummer. Erheiternd immer wieder die deutschen Ansagen zu den Songs der einzelnen Bandmitglieder. Gerade in unseren ‚integrations-bemühten‘ Zeiten eine tolle Geste an das hiesige Publikum. In diesem Fall leitete Drummer Martin Seidelin das herrlich groovende und funkende „Precious Time“ ein. „The Long Forgotten Track“ mit schöner E-Bariton-Gitarre verbreitete wieder gediegenen Country-Charme, klasse die gefühlvoll dazu plusternden Kehl und Wagner.

Der Swamp-Blues „On My Way“, kam meinen Präferenzen erneut entgegen, das fetzige von Gitarrist Skjerning angesagte„All I Want“ (fulminantes Risager-E-Solo) und das bläserlastige „Baby Please Don’t Go“ kamen im gleichen Dreier-Pack wie auf der aktuellen DVD. Risager lobte wieder in bemühtem Deutsch das ‚beste Publikum der Welt‘ und die schönste Location, in der er je gespielt hatte, wohl wissend, dass er diesen Spruch vermutlich schon bei zig anderen Auftritten losgelassen hatte. Welch ein Schelm, aber im Prinzip kommt er der Wahrheit, was das Piano betrifft, ja auch ziemlich nahe! Und so war dann heftige Swing Time beim furiosen Retroschunkler „Let The Good Times Roll“ angesagt, das dann auch einen richtig gelungen 2. Set abschloss. Die stürmisch eingeforderte Zugabe wurde dann mit dem zünftigen und vom Titel für diesen Anlass skurril anmutenden „Opener“ befriedigt.

Ein tolles Finish um 22:25 Uhr. Das Kommen zu Thorbjørn Risager und seinen Black Tornado hatte sich in allen Belangen gelohnt. Vielen Dank natürlich auch an Jennifer von 3Dog Entertainment für die abermals nette Zusammenarbeit!

Thorbjørn Risager & The Black Tornado
Thorbjørn Risager & The Black Tornado bei Facebook
Musiktheater Piano
3Dog Entertainment

Blackberry Smoke – 02.12.2009, Zwischenfall, Bochum – Konzertbericht

Da ist man doch eigentlich ein eingefleischter Southern Rock-Fan und ich kann mich ehrlich gesagt kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Live-Konzert aus diesem Genre gesehen habe. Es muss wohl Molly Hatchet in der Bochumer Zeche gewesen sein (auch schon ewig und drei Tage her), aber da ja kaum eine Band außer ihnen und Lynyrd Skynyrd (die schaue ich mir allerdings erst wieder an, wenn die Band statt der immer wieder runtergedudelten Klassiker schwerpunktmäßig Songs aus den Alben der Johnny Van Zant-Ära spielt, vermutlich also nie mehr…) in unseren Sphären auftaucht, ist es auch nicht ganz so verwunderlich.

Dabei gibt es in letzter Zeit soviel hoffnungsvollen Nachwuchs in diesem Genre. Und da tauchen dann aus dieser Riege plötzlich glatt Blackberry Smoke, deren hervorragendes Album „Little Piece Of Dixie“ von mir (und nicht nur von mir) zu Recht über den grünen Klee gelobt worden ist, hier zu einer Europa-Tournee auf und spielen auch noch in erreichbarer Nähe, nämlich in Bochum-Langendreer im Zwischenfall, einer Location, die eigentlich für ganz andere Musik (u.a. Metalcore, Punk, Hardcore…) bekannt ist. In Sekundenschnelle war die über Jahre angestaute Resignation wie weggefegt, ich war wieder heiß auf live gespielten Southern Rock.

Als Support spielte die Bochumer Band Northern Beach, die mit ihrem Frontmann Achim Bihler eine knappe Dreiviertelstunde mit sympathischem, recht erträglichen Punkrock und Rock’n’Roll einheizten, auch wenn ich mir hier eher eine weitere Southern Band oder gar keine Vorband gewünscht hätte. Die Jungs gaben ordentlich Gas am Stück. Schmankerl des Auftritts war allerdings der Kommentar meines Freundes Helmut ‚Happo‘ Tautges, seines Zeichens Präsident vom Fanclub Uralt-Ultras des immer noch besten und sympathischsten Fußballclubs Deutschlands (und darüber hinaus), Rot-Weiss Essen, der die Band vor dem letzten Stück lauthals aufforderte, doch mal bitte was Hartes zu spielen… Bekannt für seine selbstgedrehten RWE- und Musikvideos schlüpfte der passionierte Stones-Fan an diesem Abend auch noch in die Rolle des Film-Regisseurs, dazu später mehr.

Nach kurzer Umbaupause legten Blackberry Smoke, die für ihre Tour das Motto ‚Too Rock’n’Roll for Country, too Country for Rock’n’Roll‘ ausgegeben hatten, dann um 22.00 Uhr mit dem Countryfeger „Memphis Special“ los, um sich schwerpunktmäßig ihrem o.a. Album zu widmen. „Like I Am“, „Good One Coming On“, „Restless“ und „Bottom Of This“ erbrachten den Beweis, dass straighter Southern Rock gepaart mit der einen oder anderen Countryanleihe wunderbar funktionieren und den anwesenden Insideranteil der leider nur um die 60 Zuschauer spielend in Wallung bringt. Die Stimmung war trotz des übergroßen Platzangebotes und der nicht ganz optimalen Akustik im Raume prächtig.

Einen ersten Höhepunkt für mich erreichte das Konzert, als der Südstaaten-Fünfer (Charlie Starr, Paul Jackson, Brit und Richard Turner und der jetzt fest integrierte Keyboarder Brandon Still), das in Georgia Satellites-Manier gebrachte „Sanctified Woman“, eine furios abgehende Highspeed-Coverversion des Outlaws-Klassikers „Freeborn Man“ (fast kaum erkennbar, herrliches Slidespiel von Bandleader Charlie Star, HT-Piano) und ein funkig country-rockendes „Up In Smoke“ zum Besten gaben. Klasse auch das relativ neue Stück „Everbody Knows She’s Mine“, bei dem Starr und Zweitgitarrist Paul Jackson (leider oft zu leise ausgesteuert) dann nach zwei starken Einzel-Soli auch zur Southern-typischen Twin-Einlage ausholten. Mit dem countryfizierten „Son Of A Bourban“ und dem überragenden „Freedom Song“ vom aktuellen Werk, war der Hauptteil schon nach einer knappen Stunde vorbei.

Das als Zugabe stürmisch eingeforderte „Shake Your Magnolia“ rockte und stampfte noch mal höllenmäßig, rhythmisches Fußwippen mit den Cowboystiefeln und sonstigem Schuhwerk unvermeidbar. Das finale „Constant Sorrow“ begann mit einzelnen kleinen Duellen der beiden Gitarristen und ging vom Countryschwofer (inkl. Vorstellung der Band) in einen furiosen Rock’n’Roller über, ein starker Abschluss eines leider viel zu kurzen Konzertes, ein kleiner Wermutstropfen neben dem nicht ganz optimalen Sound (oft zu laut). Allerdings auch ein wenig verständlich, angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Tag inmitten der Woche handelte und das Zwischenfall direkt am Rande einer bewohnten Fußgängerzone liegt.

Der hier abgelieferte Tour-Auftakt von Blackberry Smoke kam mir trotz der sehr guten Leistung noch ein bisschen wie ein erstes Abtasten und dezentes Warmspielen vor, was aber absolut nicht als Vorwurf gedacht ist, der Abend hat insgesamt richtig Spaß gemacht. Ich bin mir sicher, dass die Jungs im Laufe des Dezembers noch die eine oder andere Schüppe drauflegen, vor allem, wenn die Zuschauer-Resonanz etwas voluminöser ausfällt.

Kurz nach dem Ende konnte ich den unkomplizierten und sehr sympathischen Charlie Starr noch zu einem kurzen Weihnachtsgruß überreden, der Essener Sönke Wortmann alias Presidente Happo war natürlich mit der Kamera sofort zur Stelle. Starr ließ sich auch noch zu einem gemeinsamen Foto überreden und so war er, ohne es zu wissen, in Form von Happo, Freund Däddi und mir in die geballte Rot-Weiß Essen-Fußballkompetenz eingerahmt. Danach ging es noch in die Zwischenfall-Lounge, wo die Besucher Zeit und Gelegenheit hatten, sich mit den Musikern zu unterhalten (ich konnte noch ein paar Worte mit dem netten Brandon Still sprechen) und sich am recht umfangreichen Merchandising-Stand mit Blackberry Smoke-Artikeln (u.a. drei verschiedene T-Shirts) einzudecken.

Blackberry Smoke haben es an diesem Abend in Bochum mit tollen Songs, handwerklicher Bravour und sympathischer Präsenz geschafft, die längst verschwunden geglaubte Südstaatenrocklust in mir wieder zu erwecken. Leute, geht auf die anstehenden Konzerte, damit die Jungs positiv über Deutschland berichten können. Vielleicht kommen sie dann ja mit den vielen talentierten Bands im Schlepptau gerne wieder und wir erleben eine nicht für möglich gehaltene kleine Southern Rock-Renaissance!

Danke an Blackberry Smoke und Norbert vom Zwischenfall für die unproblematische Akkreditierung.

Blackberry Smoke
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Zwischenfall Bochum

Various Artists – Blue Highways Festival – 22.04.2006, Musiekcentrum Vredenburg, Utrecht – Konzertbericht

Es ist mittlerweile schon eine kleine Tradition geworden, dass meine Frau und ich, uns auf diesem einzigartigen Festival in Sachen Americana, Roots Rock , Bluegrass und Country mit ‚Bärchen Records‘- (der Mailorder, für den ich seit fast zwei Jahren mit viel Freude review-technisch tätig bin) Inhaber Jürgen Thomä und seiner Gattin Gaby treffen.

Dieses Ereignis findet jedes Jahr im ‚Musiekcentrum Vredenburg‘, praktisch inmitten der malerischen Innenstadt Utrechts, statt. Gespielt wird jeweils zeitversetzt in einem großen Theatersaal und einem etwas kleineren. Wenn man Lust und die Energie besitzt, hat man also die Möglichkeit, alle (15 diesmal) teilnehmenden Interpreten mitzunehmen. Jede Band spielt ca. eine Stunde. Die Umbaupausen belaufen sich dank straffer Organisation des Zeitplans auf erträgliche 10-15 Minuten. Beide Locations sind angenehm klimatisiert und es herrscht innen Rauchverbot. Die Akustik ist meist vom Allerfeinsten. Es herrscht eine super angenehme, lockere Atmosphäre, die sich wie ein roter Faden durch die von mir erlebten, bisherigen Veranstaltungen zieht.

Der Eintrittspreis von 40 Euros ist angesichts der Vielzahl, von in unseren Sphären fast nie zu erhaschenden, starken amerikanischen Musikern, sehr moderat gehalten. Das Festival ist immer, wen wundert es, gut besucht, aber mit einer guten Planung findet man normalerweise meistens ein recht akzeptables Plätzchen. Anders als beim letzten Mal, hatte ich schon frühzeitig beschlossen, mich nicht an meinen guten Sitzplatz im großen Saal zu klammern, und rechtzeitig auch die Events im kleineren anzusteuern, was sich im Nachhinein als goldrichtige Entscheidung herausstellte.

Das Roots Rocker-Trio Scott Miller & The Commonwealth (guter Drummer Shawn McWilliams) eröffneten im Hauptsaal und präsentierten schwerpunktmäßig ihr starkes neues Album „Citation“. Etwas blasser, aber keineswegs schwach, bot dann Dar Williams mit ihrer Truppe ihren mit Folk durchzogenen Roots Pop. Kurz vor Ende ihrs Programms ergriff ich die Gunst der Stunde und begab mich in die Enge des kleinen Saals, wo dann nach kurzer Zeit der Texaner Hayes Carll, mit seiner Klasse-Mannschaft (Lance Smith – Gitarre, Brad Fordham – Bass und Lisa Pankratz – Drums), seinen humorvollen, texanischen Roots Country – Rock im Stile von Wade Bowen, Randy Rogers, Cross Canadian Ragweed etc. servierte. Einfach herrlich diese rauen, staubigen und doch so melodischen Songs. Den Namen sollte man sich merken.

Direkt hinterher brachten Grayson Capps und seine Mannen, mit bluesig Louisiana-getränktem (viel Slidearbeit) Rock, das kleine Rechteck zum Kochen. Die stürmisch eingeforderte Zugabe „Poison“, ließ dann alle Dämme brechen und den Saal zu einer fröhlich beschwingten Gesangsparty aller Anwesenden mutieren. Klasse!

Die lustig-freche Nashville-Country-Ikone Joy Lynn White war bereits vor zwei Jahren mit an Bord, diesmal wurde sie von Hayes Carlls Musikern begleitet. Hier blühte der starke Gitarrist Lance Smith noch mal richtig auf. Ebenfalls mit ein Highlight. Danach dann der Schwenk zurück ins große Auditorium. Ein paar Noten einer Legende wie Guy Clark möchte man dann doch mitnehmen, auch wenn sein monotones Storytelling eher nicht mein Fall ist.

Zumindest bot es Gelegenheit sich wieder einen guten Platz für Caitlin Cary und Thad Cockrell zu sichern. Cary nahm jetzt zum dritten Mal hintereinander teil. 2004 solo, 2005 mit Tres Chichas, jetzt mit dem Singer/Songwriter. Beide hatten ja schon ein Album zusammen eingespielt. Toll ihre wunderbar aufeinander abgestimmten Harmoniegesänge. Anschließend gab es noch ein paar Takte der recht laut agierenden Slobberbone-Nachfolger The Drams. Es galt sich wiederum eine gute Ausgangsposition im kleinen Saal für Tifft Merrit zu sichern. So nahmen wir noch die letzten Noten von Stillhouse mit, von denen auch zwei Musiker (Zeke Hutchins, Drums – Jay Brown, Bass) dann bei Merritt involviert waren.

Der kleine, hübsche Irrwisch aus North Carolina (Inhaberin eines Major-Deals) ließ anschließend trotz leichter soundtechnischer Probleme am Anfang (das Brummen des Bass-Box war nicht abzustellen), die allerdings mit sympathischem Witz locker übertüncht wurden, so richtig Dampf ab (stark auch ihr Keyboarder Dan Eisenberg und Gitarrist James Waldborn) und begeisterte sämtliche, bis zum Schluss durchhaltenden Zuschauer. Keiner verließ vor der letzten Note der Zugabe gegen 1.45 Uhr die enge und mittlerweile schweißtreibende Location. Merritt wäre sicher etwas früher und im Hauptsaal besser platziert gewesen. Wer ist eigentlich Sheryl Crow, es lebe Tift Merritt! Ganz hervorragend.

Fazit: ‚Das Blue Highways‘ 2006 hat sich wieder mal voll gelohnt. Es ist schon unglaublich, wie viele Hochkaräter der nicht enden wollende Fundus amerikanischer Musiker immer wieder hervorbringt. Man fragt sich nur, warum man in unserem Lande nicht was ähnlich Gleichwertiges wie bei unseren Nachbarn zustande bringen kann. Fest steht: Auch 2007 ist dieses mittlerweile traditionelle Event wieder dick im Terminkalender eingetragen.
Höchst empfehlenswert für jeden Musikliebhaber!

Nicht im Bericht erwähnt: Marah, The Be Good Tanya’s, The McKay Brothers, Adam Carroll with Scrappy Jud Newcomb, Jeffrey Foucault.

P.S.
Die legendäre Location ist 2008 abgerissen worden und mittlerweile durch das moderne Tivoli Vredenburg ersetzt worden.

Bärchen Records
Tivoli Vredenburg

Her & Kings County – 02.02.2015, Yard Club, Köln – Konzertbericht

Schade – so ein tolles Konzert und nur 50 Zuschauer! Eigentlich hatte ich erhofft, dass durch die gutbesuchten Konzerte von Eric Church, Cadillac Three, The Band Perry oder auch von Blackberry Smoke im letzten Jahr hier in Köln eine Sogwirkung für das Abschlusskonzert von Her & Kings County im hiesigen Yard Club verursachen würden, dem war aber leider nicht so.

Dabei hatte der Sechser rund um seine attraktive Frontfrau Monique Staffile quasi ein Heimspiel, da ihr Plattenlabel India Media, das die tolle CD Raise A Little Hell der Band aufgelegt hatte, hier in Köln ansässig ist. Aber das riesige Schnee- und Verkehrschaos am Morgen mit dem durchgehend ungemütlich nasskalten Wetter im weiteren Verlauf des Tages sowie der immer nicht so ganz angenehme Montag, direkt nach dem Wochenende für im Leben stehende Leute, haben sicherlich Ortsansässige und auch einige Anreisewillige auf der heimischen Couch gehalten. Vermutlich steht dem gemeinen Kölner in diesen, sich dem Karneval nähernden Tagen der Sinn aber auch eher nach den Höhnern und dem FC…

Als Mutmacher für die an diesem Abend blendend aufgelegte und alles gebende Formation möchte ich allerdings kurz das Beispiel Blackberry Smoke anführen: Auch die hatten bei ihrer ersten Deutschland-Tournee kaum mehr Besucher, wie ich beim Besuch ihres Gigs damals in Bochum erlebte. Ein paar Jahre später waren es schon 300 Zuschauer und neulich in der großen Schwester des Yard Clubs, der Kantine, schon fast 1000. Also am Ball bleiben, weiterhin Geduld und gute Leistungen auf den kommenden CDs bringen und dann klappt’s auch mit der Resonanz hier in ‚Good Ol Germany‘. Mein sehr musik-kritischer Arbeitskollege Axel, ne echte Kölsche Jung, mit dem ich schon hier besagte Blackberry Smoke und Cody Canada & The Departed live besucht hatte, war jedenfalls mit dem Drahtesel durch die halbe Stadt geradelt, um Monique & Co. live zu erleben. Nachdem er sich mit einem Bourbon wieder aufgewärmt hatte, war ihm in den folgenden zwei Stunden der Spaß in Backen deutlich anzumerken. Auch er ließ sich von der energiegeladenen Vorstellung der Truppe förmlich anstecken und rockte, wie auch fast alle anderen begeisterten Besucher, ganz ordentlich ab.

Der große Blickfang des Ensembles war natürlich, wie nicht anders zu erwarten, Monique Staffile. Die New Yorkerin mit polnischen und italienischen Wurzeln, wie sie vor ihrem launigen Song „Family Tree“ zu verstehen gab, hielt optisch auch im wahren Leben, was die Bilder auf dem Cover der CD, versprochen hatten. Puh, auch ihr amerikanisch beflaggtes Kurz-Oberteil mit dem knappen schwarzen Top darunter, der gepiercte Bauchnabel über der zerfetzten Jeans, die fast mehr Haut als Stoff preisgab, dazu ihre wilde, blondierte Löwenmähne, waren deutlich mehr als nur ein Hingucker.
Aber das Mädel punktete wahrlich nicht nur mit äußeren Reizen. Sie kann auch richtig gut singen, wie z. B. auch einer der ganz wenigen langsameren Tracks, „Seperately“ (schön, wie sich hier lasziv hinter dem Mikro räkelte), bewies. Dazu kam ihre sympathische, so gar nicht aufgesetzte Art, mit der die anwesenden Leute sofort warm wurden. Ganz zu schweigen von der Energie, die sie natürlich in die Paradesongs der Band wie „My Backyard“, „Six Figures“, „Freight Train“, „Where Did All The $ Go“ etc. einbrachte. Klasse, das hat richtig Bock gemacht.

Aber auch ihre Mitstreiter kamen nie zu kurz. Man hatte den Eindruck, dass die Harmonie innerhalb des Bandgefüges bestens funktioniert. Während der kauzige Basser Brandon Roberts, mit Zylinder auf dem Kopf sowie rosa Unterhose unter seinem Kilt (zu sehen, als er mal kurz zum Exhibitionisten avancierte), dazu noch kniehohen Schnürturnschuhen auch eher für die Abteilung Bespaßung zuständig war, konzentrierten sich die Macher im Hintergrund, Caleb Sherman, der auch hin und wieder immer mal zum Banjo griff, und sein Bruder Justin als auch der zottelbärtige dritte Saitenzupfer Jacob Tolle auf eine Southern Rock-würdige Gitarrenperformance im klassischen 3er-Line-up.
Drummer Christopher Williams hatte dann sein persönliches Highlight mit einem prächtigen Schlagzeug-Solo, das er während „White Trash“ zelebrierte. Stark übrigens auch die perfekt sitzenden Harmoniegesänge des Sextetts, die es auch auf der CD reichhaltig zu hören gibt. „Down In Dixie“ und der Titelsong des Albums, „Raise A Little Hell“ zum Abschluss des Hauptteils, brachten die Stimmung des Abends endgültig auf den Siedepunkt. Klar, dass Monique & Co. die lautstark eingeforderten Zugabe-Rufe nicht tatenlos verhallen ließen und nochmal auf die Bühne kamen.

Ich persönlich hätte dann zwar auf ein Oldie-Medley ganz gut verzichten können und gern lieber noch Stücke wie „Heavens Crashing Down“ (ok, hier fehlte jetzt der Keyboarder), „My Heart Can’t Take Anymore“ oder den schönen Retro-Schunkler „Oh My Darlin“ vom aktuellen Silberling geboten bekommen, aber das launige Trio, bestehend aus „Don’t Bring Me Down“ (ELO), „Highway To Hell“ (AC/DC) und „Fight For Your Right (To Party)“ von den Beastie Boys wurde von der Audienz ebenfalls prächtig angenommen.
Am Ende pflegten die Bandmitglieder an ihrem Merchandising-Stand das Zusatzgeschäft und hielten Smalltalk mit den Leuten. Ich ließ mir meine Promo-CD signieren, nachdem ich noch kurz zuvor Gelegenheit hatte, Michael Golla, den Chef von India Media kennenzulernen, bei dem ich mich hiermit nochmals kurz für die unkomplizierte Zusammenarbeit und Akkreditierung bedanken möchte.

Fazit: Ein launiger Abend mit Her & Kings County in aufgeheiterter Wohnzimmeratmosphäre. Die klasse aufgelegte und blendend aussehende Sängerin Monique Staffile weiß mit ihren Mannen vollends zu überzeugen. Ich hoffe (und bin mir relativ sicher), dass es im nächsten Jahr eine weitere Tour mit deutlich mehr Zuschauern geben wird. Solch kreative und authentische Musik hat einfach mehr Zuspruch als diese unsäglichen nervtötenden Coverbands, die hier immer wieder die Locations füllen, verdient. Axel und meine Wenigkeit werden jedenfalls, Umstände hin oder her, sicherlich wieder zugegen sein. Weiter so, Her & Kings County!

Line-up:
Monique Staffile (vocals)
Caleb Sherman (guitar, banjo, backing vocals)
Justin Sherman (guitar, backing vocals)
Jacob Tolle (guitar, backing vocals)
Brandon Roberts (bass, backing vocals, vocals)
Christopher Williams (drums)

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India Media Group
Yard Club Köln

Doc Holliday (Support Lizard) – 31.10.2003, Rock Café Zollhaus, Hilden – Konzertbericht

Was für eine Location, was für ein Konzert! Ziemlich Southern Rock-süchtig hatten wir uns auf den Weg gemacht, denn zum einen habe ich die Nummer Eins der deutschen SR-Szene bisher noch nicht live gesehen, und zum anderen ist meine letzte Begegnung mit Doc Holliday auch schon mehr als ein Jahrzehnt lang her.  Doc Holliday (Support Lizard) – 31.10.2003, Rock Café Zollhaus, Hilden – Konzertbericht weiterlesen