Jason Aldean – 9 – CD-Review

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Der ursprünglich aus Macon, Georgia stammende, aber auch in Florida aufgewachsene Jason Aldean ist seit 2005 in der New Country-Szene präsent und bringt jetzt mit „9“, und somit unschwer zu erraten, sein 9. Studio-Album heraus. Produziert hat das wieder mit 16 Stücken randvoll bepackte Werk sein Langzeit-Weggefährte Michael Knox. Eingespielt wurde es mit seiner etatmäßigen hochkarätigen Touring-Band.

Nachdem seine im Moment einzig ernst zu nehmende Konkurrenz in der Rock-umwehten Sparte des New Country, Brantley Gilbert, bereits vor geraumer Zeit mit „Fire & Brimstone“ vorgelegt hatte, galt es für den Dauerbrenner in unserem Magazin, jetzt die Verhältnisse wieder gerade zu rücken.

Im Gegensatz zu Gilbert (der so gut wie alle seine Stücke selbst kreiert), leistet sich der vielfach Platin- und Awards-ausgezeichnete, mittlerweile dreifache Vater (er hat deswegen auch seine Tour-Frequenz/Präsenz deutlich zurückgefahren), den Luxus, ausschließlich auf Kompositionen von Hit-Schmieden Nashvilles zurückzugreifen (hat mit „The Same Way“ sogar einen mitgeschriebenen Song von Gilbert dabei) .

Jason_Aldean_9_artwork_picture_Photo_Credit_Joseph_Llanes_1000pxEr beginnt seine aktuelle Veröffentlichung mit dem Power-Southern Country-Rocker „Tattoos And Tequila“ aus der Feder von Michael Dulaney und Neil Thrasher. „When I’m missing her, I take another shot, I know it ain’t the cure, Right now it’s all I’ve got, She took most to me, And now all that I have left, Tattoos to remember, Tequila to forget“, heißt es im pathos-getränkten, klasse getexteten Refrain des starken Openers.

Im weiteren Verlauf der CD reiht sich eine Songperle (jeder Track für sich alleine genommen ist spitze) an die andere und wird vermutlich wieder reihenweise stadiontaugliche Hits mit sich bringen. Am Ende hinterlässt „She Likes It“ mit einem furiosen E-Gitarrenfinish zum Ausklang, taktisch sehr klug, nochmals bleibenden Eindruck.

Mein einziger Kritikpunkt ist diesmal, auch wenn es Klagen auf absolut hohem Niveau ist, dass mir alle Stücke zu ähnlich konstruiert sind: Midtempo- oder balladesker Strophenaufbau, emotionaler/pathetischer Powerrefrain, E-Gitarrensolo mit ein paar Steelunterstützungen, alles natürlich hochmelodisch und sehr eingängig. So erscheinen die 16 Lieder am Stück über die gesamte Spielzeit doch etwas sehr ’stromlinienförmig‘.

Letztendlich bleibt „9“ aber natürlich ein hervorragendes Album, jeder Interpret wäre froh, solch ein Werk wie dieses von Jason Aldean, im Rahmen seiner Vita, sein Eigen nennen zu können. Wer die letzen Silberlinge des Georgia Bulldogs-Fans mit Freude genossen hat, der macht auch mit dem letzten einstelligen Silberling in seiner Karriere auch diesmal nichts verkehrt.

Bmg Rights Management (Warner) (2019)
Stil: New Country

01. Tattoos And Tequila
02. Blame It On You
03. Champagne Town
04. Some Things You Don’t Forget
05. Got What I Got
06. Keeping It Small Town
07. Camouflage Hat
08. Came Here To Drink
09. We Back
10. Dirt We Were Raised On
11. I Don’t Drink Anymore
12. Cowboy Killer
13. One For The Road
14. Talk About Georgia
15. The Same Way
16. She Likes It

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Jason Aldean – They Don’t Know – CD-Review

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7. Studio-Album von Jason Aldean. Er zählt schon seit geraumer Zeit zu den Stadien-füllenden Megastars der Nashville-Szene und was soll man nach sechs Alben, die alle bis auf zwei kleine Ausnahmen unter den Top-5 der Billboard Country- als auch der Genre übergreifenden Charts gelandet sind (die beiden letzten jeweils in beiden Rankings auf Platz 1), großartiges ändern?

Aldean und sein Langzeit-Produzent Michael Knox fahren weiter die Erfolgslinie und überlassen das Experimentieren anderen. Gut so! Man ist mittlerweile in der bequemen Lage, sich in Ruhe die Songs herauspicken zu können (natürlich ist auch hier wieder alles am Start, was sich an angesagten Songwritern auf dem Markt befindet), die zu Jason am Besten passen. Mit seiner exzellenten Liveband, bestehend aus Rich Redmond, Tully Kennedy und Kurt Allison, die jederzeit in der Lage ist, auf Augenhöhe mit den arrivierten Nashville Studio-Musikern zu agieren (auch hier sind natürlich wieder bewährte Leute wie u. a. Adam Shoenveld, Danny Radar, Rob McNelley, John Willis, Mike Johnson mit an Bord) hat man dazu ein perfekt eingespieltes und funktionierendes Team, auf das man sich ebenfalls blind verlassen kann.

So wird auf seinem neuen Werk „They Don’t Know“ auch diesmal an die bewährten Konzepte von „My Kinda Party“ und „Old Boots, New Dirt“ nahtlos angeknüpft. Überwiegend kräftige und mitreißende Countryrocker sowie ein paar Balladen, die vom Anliegen dazu prädestiniert sind, ein Spektakel in den großen Arenen, die mittlerweile nun mal Aldeans überwiegende Projektionsfläche sind, abzuliefern. Die Songs sind durchweg klasse und vielleicht sogar noch ein wenig besser als bei früheren Werken.

Erneut gibt es satte 15 Tracks, beginnend mit euphorischen, vom knackigen E-Gitarren durchzogenen „Lights Come On“ (belegte bereits Platz 3), bis zum abschließenden, atmosphärischen „When The Lights Go Out“. Man hat wieder die Qual der Wahl, welche Stücke als Singles ins Rennen geschickt werden sollen. Den zweiten Anlauf macht das von dezenter Melancholie gezeichnete, etwas ruhigere „A Little More Summertime“, das eher Aldeans sentimentale Seite repräsentiert.

Tradition hat ja auch ein Duett mit einer aktuell angesagten Kollegin. Diesmal ist Kelsea Ballerini die Partnerin beim der herzzerreißenden, Blockbuster-tauglichen Ballade „First Time Again“. Am wohlsten fühlt sich Aldean aber spürbar, wenn in Southern-rockiger Manier, wie beim krachenden Titelstück „They Don’t Know“ (geht in Richtung „My Kinda Party“), „One We Won’t Forget“ oder dem herrlichen „The Way A Night Should Feel“ (Co-Writer Brett James) ordentlich Gas gegeben wird.

Fazit: Superstar Jason Aldean geht unbeirrt seinen Weg weiter. Rockiger New Country vom Feinsten! Das Songmaterial ist exzellent und „They Don’t Know“ bietet erneut exakt das, was seine Fans von ihm hören wollen. Das Album wird, das wissen wir schon jetzt, ganz sicher wieder die Pole erklimmen. Was eigentlich in seiner Karriere nur noch fehlt, ist eine Genre-übergreifende Billboard Top 100 Nr.1-Hitsingle. Bleibt lediglich die spannende Frage, ob es diesmal klappt. Verdient hätte er es und das Material hat allemal die Klasse dazu. Wir sagen, viel Glück und ‚toi toi toi‘, Jason Aldean!

Broken Bow Records (2016)
Stil: New Country

01. Lights Come On
02. A Little More Summertime
03. This Plane Don’t Go There
04. Comin‘ In Hot
05. First Time Again (with Kelsea Ballerini)
06. Bad
07. They Don’t Know
08. One We Won’t Forget
09. Whiskey’d Up
10. In Case You Don’t Remember
11. All Out Of Beer
12. Any Ol‘ Barstool
13. The Way A Night Should Feel
14. Reason To Love L.A.
15. When The Lights Go Out

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Jason Aldean – Old Boots, New Dirt – CD-Review

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Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk „Old Boots, New Dirt“ ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto „Never Change A Winning Team“ setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern „My Kinda Party“ und „Night Train“ gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom – bis auf ganz marginale Änderungen – gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen.  Jason Aldean – Old Boots, New Dirt – CD-Review weiterlesen

Jason Aldean – Night Train – CD-Review

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Mittlerweile ist er der absolute Superstar unter den „jungen Wilden“ Nashvilles. Jason Aldean! Auch sein neues Album „Night Train“ belegt eindrucksvoll, warum das so ist. Jason Aldean trifft mit seinen Songs den Zahn der Zeit im New Country-Genre. Und das eigentlich schon von seinem ersten Album an. „Relentless“, seine zweite CD, wurde vor einigen Wochen noch als letztes Werk nachträglich mit Platin bedacht, was zuvor schon mit dem Debüt, „Wide Open“ und dem Vorgänger „My Kinda Party“ (sogar doppelt, zur Zeit auch noch immer unter den Top-10 der Billboard Country-Album-Charts) gelungen war.

Der Bursche und seine Musik sind einfach beliebt, was die ausverkaufte Stadiontour dieses Jahres zusätzlich untermauert. Mit „My Kinda Party“ war die Messlatte natürlich für „Night Train“ immens hoch gelegt. Aber auch hier gibt sich das Zugpferd des Broken Bow Records-Labels selbstbewusst und kämpferisch, man spürt über die gesamte Distanz des Silberlings das Bestreben, diesem hohen Niveau Stand zu halten. Und das ist auch wieder einmal prächtig gelungen. Im Prinzip hat man nahtlos an das Vorgängerwerk angeknüpft.

Erneut gibt es satte 15 Stücke zu genießen, produziert hat wieder mit schön transparentem Klang Langzeitweggefährte Michael Knox. Auch die Musiker mit u.a. Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison, Adam Shoenveld, Danny Rader, Mike Johnson, Tony Harrell, Charlie Judge, Rob McNelly und einigen Backgroundsängern/-innen stellen die bewährte Mischung aus Tourband und Studiomusikern dar. Bei den Songwritern bilden wieder Neil Thrasher und Wendell Mobley das Hauptgerüst (8 Songs), weitere prominente Namen wie David Lee Murphy, Rhett Akins, Ben Hayslip, Hillary Lindsey, Tom Shapiro, etc. bilden die Qualitäts-Garantie für hochwertige Musikkost.

Einziger Unterschied. Jason war kompositorisch auf „Night Train“ überhaupt nicht beteiligt und hat sich diesmal (mit Bravour) ganz auf sein „Näschen“ bei der Songauswahl verlassen. So hat die erste, vorab gebrachte Single „Take A Little Ride“ (sehr southern-rockig, stark an den erfolgreichen Titeltrack des letzten Werkes „My Kinda Party“ angelehnt) schon wieder in rekordverdächtiger Geschwindigkeit Platz 1 der Country Singles-Charts belegt. Auch bei den restlichen Stücken hat man fast erneut die Qual der Wahl, alle sehr melodisch, sehr variabal gestaltet (mal flockiger New Country, mal Heartland-Zutaten, auch mal ein Hauch von Hip Hop, viel Southern Rock, dazu in allen Tempoarten). Besonders klasse das viel Atmosphäre versprühende „Wheels Rollin’“, das fast wie „Chris Cagle meets Lynyrd Skynyrd“ daherkommt und dazu noch im Refrain Bob Segers berühmtes „Turn The Page“ huldigt. Großartig!

Klasse natürlich auch, wenn er mit seinen ebenfalls sehr erfolgreichen Countrykumpels Luke Bryan und Eric Church „The Only Way I Know“ zum Besten gibt. Hier spürt man förmlich sofort den Spaß der Drei, den sie hatten, als sie sich im Wechselgesang die Mikros weiterreichten. „1994“ würdigt den Countrystar der 80er, Joe Diffie, ein Hip Hop-trächtiges, sehr launiges Countrystück in der Tradition von Big & Rich. Auf eine Zusammenarbeit mit einer weiblichen Künstlerin wie zuvor mit Kelly Clarkson wurde diesmal im übrigen verzichtet. Powerballaden gibt es jedoch mit „Talk“, „I Don’t Lonely Well“, „Walking Away“ oder „Water Tower“ zur Genüge. Richtig düster (auch vom Text) wird es bei „Black Tears“, ein Lied, das richtig unter die Haut geht. Es erinnert ein wenig an Garth Brooks „The Thunder Rolls“.

Weitestgehend ist das jedoch knackiger, kraftvoller New Country vom Allerfeinsten (auch flexible und etwas toleranter ausgerichtete Southern Rock-Fans könnten durchaus mal ein Ohr riskieren)! Und so wird „Take A Little Ride“ auch bei weitem nicht der letzte Hit aus diesem vorzüglichen Album gewesen sein. 15 tolle neue Songs von Jason Aldean! Der Mann ist top – in allen Belangen! Und sein „Night Train“ ganz sicher eine Reise wert…!

Broken Bow Records (2012)
Stil:  New Country

01. This Nothin‘ Town
02. When She Says Baby
03. Feel That Again
04. Wheels Rollin‘
05. Talk
06. The Only Way I Know
07. Take A Little Ride
08. I Don’t Do Lonely Well
09. Night Train
10. 1994
11. Staring At The Sun
12. Drink One For Me
13. Black Tears
14. Walking Away
15. Water Tower

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Jason Aldean – My Kinda Party – CD-Review

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Unter dem Motto „My Kinda Party“ lädt der aus Macon, Georgia stammende Jason Aldean auf seinem vierten Studioalbum zu seiner ganz persönlichen Party ein. Und auf der mit fünfzehn Songs gespickten Scheibe lässt es der erfolgreiche New Country-Musiker dann auch ordentlich krachen. Grund zu feiern hatte Jason schon bei seinen früheren Alben, die allesamt äußerst erfolgreich waren.

Aber gerade der Vorgänger „Wide Open“, der Platz 2 in den Billboard Album-Charts belegte und gleich drei Nr. 1- („She’s Country“, „Big Green Tractor“, „The Truth“) und einen Nr. 2-Hit („Crazy Town“) generierte, war der absolute Meilenstein in seiner bisherigen Karriere, an den es jetzt anzuknüpfen galt. Gleich vorweg. Das ist bravourös gelungen! Dazu hat das seit den Anfangstagen bewährte Team „Broken Bow Records“ mit Michael Knox als Produzenten und Jason, sowie sein etatmäßiger Musikerstamm (Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison aus seiner Live-Band sowie u.a. Adam Shoenfeld, Michael Johnson und Tony Harrell als ergänzende Instrumentalisten) wieder große Arbeit geleistet.

Diesmal wurde gerade bei der sehr gelungenen Songauswahl richtig „geklotzt“. Für die stattliche Anzahl der Tracks wurde wirklich alles an Rang und Namen bemüht, was sich in der Nashville-Songwriter-Szene bewährt hat (u.a. Neil Thrasher, Wendell Mobley, David Lee Murphy, Kim Tribble, Michael Dulaney, Brett James, Leslie Thatcher, Tony Martin, Jason Sellers, Bill Luther und mit Brantley Gilbert und Josh Thompson zwei seiner ebenfalls „jungen wilden“ Musiker-Kollegen). Gerade  Brantley Gilbert, der vor einiger Zeit ebenfalls ein tolles Album abgeliefert hat, zeigt sich für zwei der ganz auffälligen Stücke verantwortlich, sofern man dies bei einem solch durchgehend guten Werk ohne jeden Hänger überhaupt anführen kann.

Zum einen bei „Dirt Road Anthem“, einem Song, bei dem sich Hip Hop-mäßige Sprechpassagen in den Strophen mit einem sehr melodisch gesungenem Refrain abwechseln. Während Gilbert auf seiner CD das Lied in Gemeinschaft mit Co-Autor Colt Ford präsentierte, werden hier beide Parts von Jason alleine mit Bravour erledigt. Zum anderen der muskelstrotzende Titelsong, der, ähnlich wie sein „Kick It In The Sticks“ (aber etwas fröhlicher), mit einer Portion Redneck-Flair und grandiosen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren wieder schweres Geschütz auffährt. Genau das richtige, um eine feucht-fröhliche Party mit heißen Mädels auf Touren zu bringen. Ein Klassesong!

Auch wenn Jason kein Stück mitkomponiert hat, wird in vielen Liedern („Tattoos On This Town“, „Fly Over States“, „Country Boy’s World“) das Kleinstadt- bzw. Landleben thematisiert, ein Milieu aus dem Aldean entstammt (nach der Trennung seiner Eltern lebte er viele Jahre bei seinem Onkel auf einer kleinen Farm außerhalb von Macon), was dem Ganzen viel Authentizität verleiht (natürlich mit den Country-typischen Instrumenten wie Steelgitarre untermauert). Sicher ist auch das mit ein Grund für seine große Beliebtheit.

Richtig stark ist auch „Texas Was You“, bei dem Jason der dort beheimaten Red Dirt-Fraktion einen netten Gruß aus Nashville herüberschickt. Und sollte Hollywood noch für einen seiner nächsten Blockbuster einen „Schmachtfetzen“ als Titelsong benötigen, kann man sich bei „Don’t You Wanna Stay“, einem Duett von Jason mit Popsternchen Kelly Clarkson (tolle Gesangsperformance von ihr), in die Bewerbung einhören. Am Ende gibt es mit „Days Like These“ noch eine dicke Überraschung. So nach Art „New Country meets The Who“ (Tony Harrell mit dieser typischen, von John Bundrick gespielten Orgel) wird hier ein flockiger Song mit Retroflair, kräftigem Refrain und satten E-Gitarren (da würde Pete Towsnend blass werden) zelebriert. Ein ganz starker Abschluss.

Ohne zu übertreiben. Mit diesen 15 Songs von „My Kinda Party“ könnte man problemlos ein Jason Aldean-Live-Konzert bestücken, ohne dass jemand die Hits seiner Voralben großartig vermissen würde. Hier reiht sich wie auf einer Perlenkette ein tolles Stück an das nächste. Gratutlation von uns für diese Leistung an ihn und sein Team! „A really great kinda party“!

Broken Bow Records (2010)
Stil: New Country

01. Tattoos On This Town
02. Dirt Road Anthem
03. Church Pew or Bar Stool
04. Just Passing Through
05. Fly Over States
06. My Kinda Party
07. I Ain’t Ready To Quit
08. It Ain’t Easy
09. Country Boy’s World
10. The Heartache That Don’t Stop Hurting
11. Texas Was You
12. Don’t You Wanna Stay
13. See You When I See You
14. If She Could See Me Now
15. Days Like These

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Jason Aldean – Same – CD-Review

Bei Jason Aldean handelt es sich um einen der Shooting-Stars der New Country-Szene des Jahres 2005. Seine hier besprochene CD erschien im Juli des vergangenen Jahres und behauptete sich konstant bis vor wenigen Wochen in den Billboard-Album-Top-25-Charts, und mit diversen Stücken auch im Single-Bereich („Why“ sogar Nr. 1).

Für den aus Macon, Georgia stammenden 29-jährigen war der Weg zum Erfolg allerdings im Vorfeld mit vielen Hindernissen bestückt. So platzten gleich zwei Plattenverträge, bevor er schließlich beim kleinen, aber feinen Independant-Label Broken Bow Records unterkam, das u. a. Künstler wie die vor kurzem ebenfalls recht angesagten Craig Morgan und Lila McCann beherbergt.

Ganz kräftig seine Finger mit im Spiel hat auch hier wieder der umtriebige John Rich, Hälfte der mega-angesagten New Country-Comedians Big & Rich, der nicht nur bei fast der Hälfte aller Songs schreibtechnisch involviert war, sondern auch den superben Haus- und Hofgitarristen des Duos, Adam Schoenfeld, mit ins Spiel brachte. Mit gestandenen Musikern wie David Lee Murphy, Chad Brock, Bobby Pinson und einigen weiteren etatmäßigen Nashville-Songwritern wurde für weitere prominente Unterstützung im kompositorischen Bereich gesorgt.

Aber auch Jason selbst zeigte bei drei Stücken, dass er sich in dieser Hinsicht nicht zu verstecken braucht. Und so kommen wir direkt zur Auflösung des Erfolgsrezeptes dieses Albums. Frecher, jugendlicher Elan, viel gesangliches Talent (im Tenorbereich angesiedelt), Fingerspitzengefühl bei der Liederauswahl, die eine gesunde Mixtur aus traditionellen und modernen New Countryelementen vereint, hervorragende Musiker, und mit Michael Knox ein umsichtiger Produzent, der für einen transparenten und zeitgemäßen Sound gesorgt hat.

„Hicktown“, ein rauer, rockiger, druckvoller Redneck-Countrysong (auch als Videoclip auf dem Silberling), ist der herausragende Knaller, „Why“ und „Even If I Wanted To“ sind als kräftige Power-Balladen (mit tollen Solopassagen) weitere Zugpferde dieses Werkes. Insgesamt eine gesunde Mischung aus Up-, Midtempo-, und langsameren Tracks. Nicht wundern, wenn einige Nummern mittlerweile bereits bekannt erscheinen, zum Teil fanden Sie auch den Weg auf die CDs der Komponisten und anderer Erfolgsinterpreten, beispielsweise „Hicktown“ bei Big & Rich, „Asphalt Cowboy“ bei Blake Shelton und „Good To Go“ bei John Corbett.

Jason Aldeans Debüt macht richtig Lust auf den hoffentlich bald herauskommenden Nachfolger. Stoff für Freunde junger, wilder New Country-Artisten der Marke Blake Shelton, Brian McComas oder Gary Allan.

Broken Bow Records (2006)
Stil: New Country

01. Hicktown
02. Amarillo Sky
03. Why
04. Even If I Wanted To
05. Lonesome U.S.A
06. Asphalt Cowboy
07. I’m Just A Man
08. You’re The Love I Wanna Be In
09. Good To Go
10. I Believe In Ghosts
11. She Loved Me

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Jason Aldean – Wide Open Live And More – DVD-Review

Just in dem Moment, als ich mit den Vorbereitungen zu diesem Review begonnen hatte, konnte Jason Aldean mit „Big Green Tractor“ seinen dritten No. 1-Single-Hit in den Billboard Charts verbuchen (kurz zuvor mit „Johnny Cash“), und auch das Album „Wide Open“ (sein bisher 3. Werk), aus dem beide Tracks stammen, hat sich einen festen Platz unter den Top-10 erarbeitet. Auf der Welle dieses Erfolges hat man sich entschlossen, mit „Wide Open Live And More“ parallel eine Live-DVD auf den Markt zu werfen, aufgenommen in Knoxville, Tennessee im prall gefülltem Auditorium im März dieses Jahres, die Aldeans Popularität ohne Zweifel festigen, bzw. vermutlich nochmals erheblich steigern wird.

Der Schlüssel zum Erfolg bei Jason Aldean liegt in seinem hohen Identifikationsgrad. Er stammt aus schwierigen familiären Verhältnissen (die Eltern ließen sich scheiden, als er drei Jahre alt war), hat sich trotz mehrerer Rückschläge am Anfang seines musikalischen Treibens nie selbst aufgegeben, auch die Zeiten nur vor 50 Zuschauern zu spielen durchlebt und sich letztendlich dank seiner Beharrlichkeit durchgeboxt. Er verkörpert schlichtweg mit seiner einfachen, aber dynamischen Art den American Dream des jungen, zukünftig wahrscheinlich immer mehr von Alpträumen und harten Realitäten gebeutelten Durchschnitt-Amerikaners.

Das sieht man auch ganz deutlich, wenn die Ränge des Knoxville Coliseums eingeblendet werden. Überwiegend junge Menschen, vorwiegend weiblicher Natur, die ihrem Vorbild einen fröhlichen, unbeschwerten und stimmungsreichen Abend bescheren und dafür mit einem sehr ansprechenden Konzert belohnt werden. Aldean und seine ebenfalls recht junge Band (Tully Kennedy – Bass, Background Vocals, Rich Redmund – Drums, Kurt Allison – Lead Guitar, Mike Frey – Electric Guitars, Background Vocals) präsentieren ein knackig zusammengestelltes Best Of-Programm (inkl. aller Billboard-Hits wie „Amarillo Sky“ „Why“, „Big Green Tractor“, „She’s Country“, „Laughed Until We Cried“) seiner drei so erfolgreichen Alben, wobei das Hauptaugenmaß auf den aktuellen „Wide Open“ Silberling gelegt wurde.

Dem Quintett gelingt es auch ohne die Country-typischen Instrumente einen recht dynamischen Countryrock zu kredenzen. Aldean dominiert zwar das Geschehen mit einer soliden vokalen Leistung und klischeegetreuen Präsenz (Cowboyhut und Akustikgitarre), lässt aber seinen Bandmitgliedern durchaus etwas selbstdarstellerischen Spielraum. So wurde dem recht engagierten und spaßig agierenden Rich Redmund ein Drum-Solo gewährt und auch beide Gitarristen lassen immer wieder ihr Können aufblitzen.
Den Höhepunkt von Jason’s Performance bildet zweifelsohne die erste Zugabe, wo er bei „Asphalt Cowboy“ (seinem Großvater gewidmet), eine starke emotionale Solovorstellung bietet und zudem einen Hauch von Charisma sowie auch sein gutes, bis dato kaum hörbares Akustikgitarrenspiel andeutet. Das abschließende „Hicktown“ bringt mit einer grandios rockenden Teamleistung die Halle letztmalig zum Kochen. Als Bonus gibt es dann noch den typischen Film mit Impressionen ums Konzert herum und eingeflochtenen persönlichen Statements von Jason.

„Wide Open Live And More“ von Jason Aldean bietet knapp anderthalb Stunden leicht verdauliche und unterhaltsame Werbung in Sachen New Country-/Countryrock. Er und seine Mannen treffen mit sowohl flott rockenden als auch melodiebetonten Songs musikalisch gesehen den Zahn der Zeit. Ein Künstler, der auch in Zukunft dank seines mittlerweile erheblichen Fanpotentials in Nashville und darüber hinaus von sich Reden machen wird. Das Konzert ist recht angenehm gefilmt und kommt soundtechnisch im Dolby Digital Stereoformat am besten zur Geltung.

Eagle Rock Entertainment (2009)
Stil:  New Country

01. Wide Open
02. I Break Everything I Touch
03. Amarillo Sky
04. Why
05. Big Green Tractor
06. On My Highway
07. Drum Solo
08. Johnny Cash
09. Relentless
10. You’re The Love I Wanna Be In
11. Laughed Until We Cried
12. I Use What I Got
13. She’s Country
14. Asphalt Cowboy
15. Hicktown

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Jason Aldean – Relentless – CD-Review

Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville’s neuer, verwegener, junger, „wilder“ New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des „Top Male New Vocalist“ der „Academy of Country Music“ ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit „Relentless“ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt!

Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashvilles! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat).

Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener „Johnny Cash“ lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldeans erste Hitsingle „Hicktown“ an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jasons ersten Nr.1-Hit „Why“ konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen („Laughed Until We Cried“, „Who’s Kissing You Tonight“, „Back In This Cigarette“), melodischen Midtempo-Songs („Do You Wish It Was Me“ – mit toller Baritone-Gitarre -, „My Memory Ain’t What It Used To Be“) und knackigen New Country-Nummern („I Use What I Got“, „Relentless“) zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben.

Das ist es, was die „toughen“ Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene „No“ (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade „Grown Woman“ mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger „I Break Everything I Touch“, ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete“„Not Every Man Lives“, das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt.

Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk „Relentless“ (= unbarmherzig) und seinem „Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences“-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig „Dampf unterm Hintern“ machen wird. Einfach „unbarmherzig stark“, dieser Jason Aldean!

Broken Bow Records (2007)
Stil: New Country

01. Johnny Cash
02. Laughed Until We Cried
03. Do You Wish It Was Me
04. I Use What I Got
05. Who’s Kissing You Tonight
06. Relentless
07. My Memory Ain’t What It Used to Be
08. No
09. Back in This Cigarette
10. Grown Woman
11. I Break Everything I Touch
12. Not Every Man Lives

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Jason Aldean – Old Boots, New Dirt – CD-Review

Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk „Old Boots, New Dirt“ ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto „Never Change A Winning Team“ setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern „My Kinda Party“ und „Night Train“ gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom – bis auf ganz marginale Änderungen – gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen.

Das mit Drum Loops und einem R&B-Touch versehene balladeske „Burn It Down“ hat direkt die Pole der Charts belegt und auch die atmosphärische Midtempo-Nummer „Tonight Looks Good On You“ (Steel, klasse E-Gitarren-Fills, starkes E-Gitarren-Solo) hat direkt auf Platz 8 aufgeschlagen. Zwei Top-10-Singles direkt zum Auftakt, was will man mehr?! Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass das Album in den nächsten Tagen auch den Spitzenplatz in den Billboard Country Album-Charts belegen wird. Zurecht übrigens. Bis auf „Burn It Down“ verzichtet Aldean zum Glück größtenteils auf die im Moment angesagten technischen Spielereien und Experimente, um seine Songs auch auf dem Country-übergreifenden Markt in Stellung zu bringen. Er macht das, was auch auf seinen früheren Alben funktionierte: Knackiger New Country – immer, dank der toll aufspielenden E-Gitarristen, mit einem dezenten Southern Rock-Drawl versehen.

Der furiose Opener „Just Gettin’ Started“, sowie „Show You Off“, „Sweet Little Somethin’“, das großartige „Laid Back“ mit herrlicher Gitarrenperformance von Adam Shoenveld, „I Took It With Me“ mit seinem „My Kinda Party“-Flair und das krachende „Gonna Know We Were Here“ sind beste Beispiele. Das sind Tracks, die richtig rocken! Dazu ein paar feine Balladen wie „Tryin’ To Love Me“, das wunderbare, mit Skynyrd-Führungsriff versehene „Too Fast“ (dazu weinende Steel), die Trucker-Hommage „If My Truck Could Talk“ mit emotionalem Powerrefrain, das relaxt groovende „Don’t Change Gone“. Ein paar wunderbar melodische Midtempo-Stücke gefällig? Der Titelsong mit seinem Stadion-tauglichen, leicht mitsingbaren Refrain, das melancholische „Miss That Girl“ und das abschließende, grandiose, rootsige „Two Night Town“, das Aldean im Stile eines Will Hoge zelebriert – überragend!

Ach ja, sämtliche Lieder wurden natürlich von den angesagten Songwritern (u. a. Chris deStefano, Rhett Akins, Ashley Gorley, Neil Thrasher, Tony Martin, Brett Beavers, David Lee Murphy, Wendell Mobley, Hillary Lindsey, Ben Hayslip, Marv Green, Brett James) kreiert, die genau wissen, wie man Stücke auf höchstem Level den entsprechenden Künstlern auf den Leib schneidert. Selbst bei der Gestaltung des umfangreichen Booklets mit allen Texten und diversen Bildern des Protagonisten ist man sich treu geblieben.

Der Sänger des Jahres 2014 bei den ACM-Awards, Jason Aldean, beweist mit seinem neuen Werk „Old Boots, New Dirt“, dass er die musikalischen Stiefel noch lange nicht an den Nagel hängen will. Im Gegenteil, er wird mit seiner aktuellen Scheibe, den Status Quo im Reigen der Superstars der Szene wahren, wenn nicht sogar weiter ausbauen. Die Besucher seiner anstehenden „Burn It Down“-Tour (mit Georgia Florida Line, Tyler Farr und Miranda Lambert) dürfen sich auf ein „heißes“ Programm freuen. Hier gilt erneut: „Value For Money“ – ein tolles Album!

Broken Bow Records (2014)
Stil: New Country

01. Just Gettin‘ Started
02. Show You Off
03. Burnin‘ It Down
04. Tryin‘ To Love Me
05. Sweet Little Somethin‘
06. Laid Back
07. Tonight Looks Good On You
08. Too Fast
09. If My Truck Could Talk
10. Old Boots, New Dirt
11. I Took It With Me
12. Don’t Change Gone
13. Miss That Girl
14. Gonna Know We Were Here
15. Two Night Tow

Jason Aldean
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