Jesse Dayton – The Hard Way Blues – CD-Review

Review: Jörg Schneider

Jesse Dayton wuchs im Südosten von Texas auf. Da liegt es nahe, dass er von Blues, Rockabilly, Country, aber auch vom Punk und Gothic geprägt wurde. Und die meisten dieser Einflüsse finden sich natürlich auch auf seiner neuen Scheibe „The Hard Way Blues“ wieder. Und sie machen es schwierig seinen Stil in eine bestimmte Schublade zu packen. Es ist weder reiner Blues oder Blues Rock, noch Country oder Americana, noch ist es Texas Blues, aber eine wilde, mitunter dreckige, Mischung aus alledem, wobei allerdings die Countryeinflüsse auf dieser Scheibe gefühlt überwiegen.

Irgendjemand hat für diesen wilden Stilmix mal den Begriff „Outlaw Country“ geprägt. Ein Stil also, der sich an keine gewohnten Konventionen hält und die Grenzen der Genres vermischt. Genau deshalb strahlt Jesse Daytons neues Album, das er innerhalb von nur einer Woche aufgenommen hat, wohl so viel Drive und pure Energie aus.

„The Hard Way“, der titelgebende Opener der Scheibe zum Beispiel, fängt relativ harmlos an, brennt dann aber in einem hochfrequenten Rhythmus ein Rock’n’Roll-Feuerwerk mit knallharten 70‘er Jahre-Riffs ab. Ähnlich ist auch „Night Brain“ mit einem gefälligen Fingerpicking-Intro konzipiert, sich dann aber im weitern Verlauf zu einem dreckig, schrammeligen Song entwickelt. Ruhiger, aber nicht weniger eindringlich, geht es anschließend mit „Talkin‘ Company Man Blues“ weiter, der übrigens auch im Refrain durch einen tollen Hintergrund Chor besticht.

Richtig fröhlich geht es in dem Country-Song „Baby‘s Long Gone“ zu. Mit kraftvoller Dynamik, Rock‘n‘Roll Hooks und dezenten Chicago Blues-Elementen hingegen präsentiert sich „Novasota“, während „Ballad Of Boyd Elder“ eine schöne Ballade mit Countryflair ist, aber dennoch rockig und energiegeladen daherkommt. Und im bittersüßen „Angel In My Pocket“ beweist Jessy Dayton seine Qualitäten als Liedermacher an der Akkustikgitarre. Melodiös und beschaulich mit Countryzutaten ausgestattet, geht der Longplayer sodann mit „Huntsville Prison Rodeo“ weiter, was seine Fortsetzung im balladesken „Esther Pearl“ findet. Zum guten Schluss wartet die Scheibe dann noch mit „God Ain’t Makin’ No More Of It“, einem rockig-harten Rausschmeißer mit leichter Boogie Woogie-Attitude auf.

„The Hard Way Blues“ hat mich total fasziniert. Die abwechslungsreiche Platte weist so viele kraftvolle Sounds und rockige Tracks auf, gepaart mit reichlich Countryeinlagen, dass es eine Freude ist, sie nicht nur einmal zu hören. Jesse Dayton zeigt sich zudem nicht nur als Gitarrenvirtuose, sondern auch als eloquenter Geschichtenerzähler. Das Album bekommt von mir daher eine absolute Kaufempfehlung. Ab dem 31. Mai ist es im Handel.

Blue Élan Records (2024)
Stil: Blues Rock & More

Tracks:
01. The Hard Way
02. Night Brain
03. Talkin‘ Company Man Blues
04. Baby‘s Long Gone
05. Navasota
06. Ballad Of Boyd Elder
07. Angel In My Pocket
08. Huntsville Prison Rodeo
09. Esther Pearl
10. God Ain‘t Makin‘ No More Of It

Jesse Dayton
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Henrik Freischlader – 26.05.2024 – Zeche, Bochum – Konzertbericht

Pünktlich um 18 Uhr betritt Henrik Freischlader mit seiner Band die Bühne in der anständig gefüllten Zeche in Bochum. Die Besetzung der Band mag für manche Fans etwas überraschend sein. Mit Hardy Fischötter an den Drums und Rene Pütz am Bass schrumpft die Band im Vergleich zu den letzten Jahren zu einem Trio, wie schon bei Lash, eine der ersten Bands, als Freischlader damals auch mit Pütz Anfang der 2000er Jahre Musik machte.

Fischötter und Pütz legen dabei einen Rhythmus vor, der Freischlader alle Spielräume gibt, sich an seinen Gitarren auszulassen. Mehrfach erhält er für seine Soli verdienten Szenenapplaus vom Publikum. In der Setlist spannt er einen Bogen aus seiner Anfangszeit mit „Dissapointed Woman“ bis zum letzten Album mit „Free“.

Herausragend aus einem starken Konzert sind die letzten drei Songs. Das epische „The Sky Is Crying“ läutet gewissermaßen das ‚finale furioso‘ ein. Beim etwa 20-minütigen „Breakout“ mit jammenden Phasen verlässt Freischlader nach einigen Minuten die Bühne und überlässt diese seiner Band.

Pütz legt ein, über mehrere Minuten gehendes Bass Solo hin, was von den Fans mit entsprechenden Applaus belohnt wird. Fischötter begleitet das Solo seines Kollegen zunächst eher dezent, danach selbst zu zeigen, was an den Drums möglich ist. Als Freischlader die Bühne wieder betritt, kehrt das Trio wieder ins Thema des Songs zurück und beendet unter dem Applaus der Fans zunächst den Gig.

Lautstarke Zugabeforderungen lassen das Freischlader & Co. schnell wieder auf die Bühne zurückkehren, um mit einer Eextended Version von „Bad Dreams-Wolkenwinde“ einen tollen Blues-Abend in der Zeche abzuschließen. Einen nicht unerheblichen Anteil an dem gelungenen Abend, der Wolfgang Stolt von Impuls Promotion ein Lächeln ins Gesicht zauberte, haben auch der Mischer, der für einen transparenten Sound sorgte und der Lichttechniker, der mit abwechslungsreichen Effekten die Musiker klasse ausleuchtete.

Line-up:
Henrik Freischlader– lead vocals, guitars
Rene Pütz – bass
Hardy Fischötter – drums

Text & Bilder: Gernot Mangold

Henrik Freischlader
Henrik Freischlader bei Facebook
Impuls Promotion
Zeche, Bochum

Sean Webster – Summer Has Gone – CD-Review

Bis dato hatte ich in Sachen Sean Webster immer nur Gelegenheit, über live gespielte Stücke zu reflektieren, sei es über persönlich erlebte Gigs oder aber seine bärenstarke Live-CD „Three Nights Live“. Nun liegt mir endlich sein neues Studiowerk „Summer Has Gone“ zur Besprechung vor, das ab heute auf dem Markt erhältlich sein wird.

Hatte ich nach seinem letzten Auftritt im Oberhausener Gdanska noch darüber sinniert, was Joe Bonamassa, trotz schlechterer Skills, eigentlich so viel populärer macht als Sean, stelle ich mir jetzt nach mehrmaligem Hören dieses Werks die Frage, was vermutlich passiert wäre, wenn Joe Cocker hier als der ausführende Protagonist Pate gestanden hätte…

Der Grund ist, dass Sean Webster sein Schaffen auf diesem Album vom Blues Rock weg in deutliche radiofreundlichere Gefilde gerichtet hat und schwerpunktmäßig in 90er Jahre-umwehte AOR-Musik umswitcht.

Ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit, das Werk enthält durchgehend hochmelodische Tracks, den tollen Gesang Websters, den ich eh liebe, und immer das obligatorische, diesmal aber eher meist nur auf den Punkt gebrachte feine E-Gitarrensolo, so wie ich es von meinen vielen präferierten Nashville-Produktionen kenne und auch schätze. Und natürlich typische Keys-Variationen der damaligen Zeit, hier von Axel Zwinselman adäquat mit eingebracht.

Allerdings begibt sich Webster, wie schon richtig vom geschätzten Kollegen Ipach in seinem Review angedeutet, auf einen Drahtseilakt. Zum einen, findet solche Musik in der heutigen Zeit tatsächlich noch in die Radiosender und wenn, auch ohne den großen Namen dahinter?

Zum anderen höre ich schon jetzt das Gejammer und Gemeckere seiner eher traditionell gestrickten Blues-Klientel, die vermutlich das Songkonvolut, vielleicht bis auf den launigen, deutlich aus dem Rahmen fallenden Barroomsong „What You Get“ (mit Steel und HT-Piano) am Ende (und selbst der ist ja auch noch speziell), als Hochverrat an ihren, doch so geliebten Gewohnheiten degradieren werden.

Apropos radiotauglich: Zwei Stücke erweisen hier eine besondere Markanz, beide sind Duette. Das grandiose „Lost And Alone“ mit der ebenfalls megastark singenden Hilde Vos, das es normalerweise wirklich verdient hätte, ein Nr. 1-Hit zu werden. Dann das ziemlich schwülstige Titelstück „Summer Has Gone“, als britisch-italienische Co-Produktion, nur dass hier statt klingender Namen wie Zucchero oder Eros Ramazzotti, Roberto Morbioli von Morblus den italienischen Vokalpart vollzieht. Statt internationalem Glanz gibt es hier leider eher schwermütigen Schmalz zu verkünden. Dieses Stück dürfte den Blutdruck der betagten Blues-Gemeinde besonders in die Höhe treiben…

Und damit kommen wir dann am Ende wieder zum Dilemma. Ich behaupte, dass, wenn Joe Cocker dieses Album herausgebracht hätte, es ein Millionenseller geworden wäre, Sean Webster dagegen wird mit „Summer Has Gone“ weiter sein Brot hart verdienen, ggfs. wenn er Pech hat, sogar noch Schadensbegrenzung in Sachen seiner bisherigen Hauptklientel betreiben müssen…

Wie oben angeführt, ich selbst habe keine Probleme mit dem Lonplayer und finde die CD (DigiPak mit eingelegtem Steckbooklet mit allen Texten) absolut empfehlenswert. Die insgesamt nur 9 Stücke finde ich etwas mau, vielleicht hätte ich noch eine schöne Coverversion mit draufgepackt (dass Sean sowas hervorragend beherrscht, hatte er schon mal beim Keith Urban-Track „‘Til The Summer Comes Around“ zuvor blendend bewiesen). Beim potentiellen Rest der Zielgruppe dürfte es aus beschriebenen Gründen allerdings spannend werden…

Inakustik (2024)
Stil: AOR

Tracklist:
01. Forever Gone Away
02. Won’t Lay Down
03. Can’t Be Alone
04. Lost And Alone
05. Make It Through
06. Never Let Me Go
07. Not Me And You
08. Summer Has Gone
09. What You Get

Sean Webster Band
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m2-music

Blue Deal – Can’t Kill Me Twice – CD-Review

Lange musste ich bei meinen Reviews der letzten Jahre darauf warten und es gibt ihn tatsächlich doch noch: Einen Sänger aus unseren Landen, der sich an englisch-sprachige Rockmusik heranwagt, und bei dem man seine Heimat, nicht schon sofort 10 Meter gegen den Wind hört!

Die Rede ist von Joe Fischer, ehemals Fronter der Cadillac Blues Band, der sich jetzt mit seiner ’neuen‘ Truppe Blue Deal musikalisch anschickt, weit über unsere Grenzen hinaus für Furore zu sorgen. Der hat nämlich ein wirklich markantes Stimmorgan, das ich tatsächlich irgendwo zwischen Chris Thompson, Paul Rodgers (sein Lieblingssänger übrigens) und David Coverdale verorten würde. Den ‚Joe‘ im Vornamen hat er sich redlich verdient.

Zusammengetan hat er sich seit 2015 mit dem tollen Gitarristen Tom Vela, Bassist Martin Bürger (seit 2022) und Schlagzeuger Jürgen Schneckenburger. Das Quartett firmiert seither unter dem Bandnamen Blue Deal und präsentiert jetzt, nach ihrem Debüt „Holy Ground“ von 2022, den Nachfolger „Can’t Kill Me Twice“.

Nach dem souveränen Gewinn der German Blues Challenge, erreichte Blue Deal als Vertreter Deutschlands im Januar 2024 bei der International Blues Challenge in Memphis (USA) das Halbfinale und ließ diverse angesagte amerikanische Acts hinter sich. 

Der Opener des neuen Werks „Short Time Runner“ steht nicht nur vom Titel her für die Kurzweiligkeit der gesamten Platte. Eine flotte Uptemponummer mit Molly Hatchet-Note im  E-Gitarrensolo werden auch Southern Rock-Freunde sofort hellhörig werden lassen.

Im weiteren Verlauf werden in den Eigenkompositionen eigentlich alle Facetten des Blues Rocks behandelt. Das nachfolgende „Hard Times“ als eher traditionell angehauchter Schunkler mit etwas Albert Collins-Flair, „Got 2 Go“ mit nölender Harp als Deltablues. das gut abgehende „Favorite Mistake“ wieder mit Southern-Appeal und das Titelstück „Can’t Kill Me Twice“ als emotionaler Slow Blues mit dezent inkludiertem Whitesnake-Pathos.

Schon hier bemerkt man deutlich, dass sich mit Fischer und Vela zwei Musiker gesucht und gefunden haben, die mit klasse Keys und bravouröser Gitarrenarbeit in allen Belangen bestens harmonieren, was natürlich auch für die empathische und songdienliche Rhythmusarbeit von Schneckenburger und Bürger gilt.

Das kurze Instrumental-E-Gezupfe bei „Bluecata“ teilt das Werk in der Mitte und läutet die Hommage „1942“ an Jimi Hendrix ein (sein Geburtsjahr), also psychedelischen Blues Rock haben die Burschen auch drauf. Vela fliegt quirlig über die Seiten wie sein einst 1970 verstorbenes Pendant.

Die erneut Southern Rock-behafteten „Gilded Cage“ (Marke Steel Woods kombiniert mit Whitesnake zur „Ready An‘ Willing“-Phase) und „Stand By“ (AC/DC meets Molly Hatchet, dazu mit unterschwelligen „Night Bush City Limits“-Reminiszenzen) wechseln sich dann ab mit dem herrlichen Slow Blues-Ohrwurm „Seen To Be Believed“ (absolutes Highlight!) und dem wieder vom Titel her passenden „Over“ als Ende, wo Fischer in Sachen Gesang, Piano und Orgel noch mal alle Register in Sachen Emotionalität zieht. Eine Hammerscheibe von vorn bis hinten!

Blue Deal erinnern vom Stil her an eine Art heimische King King-Version (auf Augenhöhe!), die ja auch immer wieder gerne mit Whitesnake-, Clapton-, Bad Co.- und Southern Rock-Ingredienzien kokettieren. Somit vergesst alle vermeintlichen Deals dieser Erde. Wer was Handfestes Ehrliches in Sachen guter britischer und amerikanischer (Blues-) Rockmusik haben möchte, trifft mit Blue Deals „Can’t Kill Me Twice“ ein perfektes und absolut lohnenswertes Arrangement!

Dixiefrog Records – Redeye/Bertus (2024)
Stil: (Blues) Rock & More

Tracks:
01. Short Time Runner
02. Hard Times
03. Got 2 Go
04. Favorite Mistake
05. Can’t Kill Me Twice
06. Bluecata
07. 1942
08. Gilded Cage
09. Seen To Be Believed
10. Stand By
11. Over

Blue Deal
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V2 Records Promotion GSA

Alastair Greene – Standing Out Loud – CD-Review

Review: Jörg Schneider

„Standing Out Loud“ ist Alastair Greenes elfte Soloscheibe. Für die Aufnahmen reiste er eigens aus seiner Wahlheimat Austin, Texas, nach Nashville, Tennessee, um im Tonstudio von JD Simo acht der elf Albumsongs einzuspielen und zu produzieren. Die übrigen drei Titel „Temptation“, „Rusty Dagger“ und „Bulfrog Blues“ entstammen einer Session in Austin. Herausgekommen ist ein ehrlicher Blues Rock-Sound im Stil der beginnenden 70‘er Jahre, nicht zuletzt sicherlich auch Dank der Neigung des Produzenten JD Simo zu altmodisch klingenden Platten und der Vorbereitung von Greene, indem er sich extra für das Recording mit frühen Stones- und ZZ Top-Platten beschäftigte.

Gleich der Opener „You Can‘t Fool Me“ fetzt so richtig los, hart-rockig mit sägenden Gitarrenriffs und wilden Soli von Greene, der Song ist gleichsam die Blaupause für fast alles, was das Album sonst noch so zu bieten hat. Egal ob es „Slow Burn“ (ein eingängiger Midtempo-Rocker) „Only Do“ (mit einprägsamer gesanglicher Hookline), die Rocker „In Trouble“ und „Am I To Blame?“ (schrammeliges Intro und harte Riffs im Boogie-Rhythmus) oder der Titelsong „Standing Out Loud“ sind, es geht richtig zur Sache.

„Rusty Dagger“ ist mit einer Dauer von knapp 6 Minuten der längste Song des Albums, ein sparsam instrumentierter und gefühlvoller Slowblues mit dezent verhalltem Gesang. „The Last To Cry“ und „Trouble Blues“ spielen musikalisch auf ähnlichen Ebenen, ersterer rockig-ruhig mit deutlichen Bluesanteilen und sogar Slide GuitarSchnipseln, der andere eher bluesig mit rockenden Einlagen. Weniger basslastig, aber flott vorwärtsgehend kommt „Temptation“ daher und der Rausschmeißser, ein Cover des Klassikers „Bullfrog Blues“, beschränkt sich überraschenderweise im ersten Viertel auf den Einsatz einer akustischen Gitarre, bevor es dann doch wieder wild und mitreißend wird.

Mit „Standing Out Loud“ ist es Greene gelungen, eine Blues RockScheibe zu erschaffen, die förmlich den Geist der 60‘er und 70‘er Jahre verströmt; mit überwiegend kurzen, aber starken, vorwärtsgehenden Originalen und „Bullfrog Blues“, einem bärigen Coversong. Bärig, weil er in der bekannten Canned Heat-Version von deren Sänger Bob „The Bear“ Hite intoniert wird.

Alastair Greene beweist mit dieser Scheibe einmal mehr nicht nur seine virtuosen Gitarrenkünste an sich, sondern er weiß auch seine dynamischen Soli gekonnt in die zumeist kurzen Stücke zu integrieren. Für Bluesrocker gehört die Scheibe auf jeden Fall in eine gute sortierte Sammlung.

Mitte Mai kommt sein Album in die Läden und wir können uns sogar im Rahmen seiner Europatournee auf 18 Termine hier in Deutschland freuen.

Ruf Records (2024)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. You Can‘t Fool Me
02. Slow Burn
03. Only Do
04. In Trouble
05. The Last To Cry
06. Trouble Blues
07. Am I To Blame?
08. Standing Out Loud
09. Temptation
10. Rusty Dagger
11. Bullfrog Blues

Alastair Greene
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Ruf Records

Vanja Sky – 03.05.2024 – Schwarzer Adler, Rheinberg – Konzertnachlese

Zum ersten Mal spielt Vanja Sky mit ihrer Band im Schwarzen Adler, und sorgt im anständig gefüllten Rheinberger Kult- Laden für eine ausgelassene Stimmung. Der bestens gelaunte junge Kroatin gelingt es durch ihre positive Ausstrahlung, den Funken vom ersten Moment an überspringen zu lassen.

Sky, die sich in den letzten Jahren stimmlich stark weiterentwickelt hat, kann mit einigen Soli auch zeigen, dass sie eine gute Gitarristin ist, gibt aber Guenther Haas viel Freiraum, um in vielen Gitarrensoli die Fans zu begeistern. Werner Kolb am Bass und Sebastian Harder an den Drums sorgen mit ihrer Rhythmusarbeit für einen vollen Sound, der sehr transparent abgemischt ist, Kompliment an den Soundtechniker.

Die meisten Songs stammen aus der Feder der Musiker, von denen „Crossroads Of Life“ mit einer tricky Einlage von Metallicas „Enter Sandman“ durch Haas, und das ruhig mit Akustikgitarre beginnende „Run Away“, was in einem mehrminütigen Twin Guitar-Solo endet, herausragen.

Stark auch die Cover „Bad Penny“ und „Shadow Play“ von Rory Gallagher und der Bee Gees-Song „To Love Somebody“ während dem sie von der Bühne einige Rosen an die Fans verteilt.

Nach dem Konzert nimmt sich die Band noch Zeit für die Anwesenden und wenn man gehört hat, wie Ernst Barten von dem Auftritt geschwärmt hat, kann man davon ausgehen, Vanja Sky auch im nächsten Jahr im Adler wieder sehen zu können.

Setlist:
Rock´n´Roll Train
Bad Penny
Devil Woman
Voodoo Mama
Run Away
Trouble Maker
Hard Working Woman
To Love Somebody
Can You Hear Life Knocking?
I Take What I Want
Hit Me With THe Blues
Crossroads Of Life
Rusty Fingers
Hero
I´d Love To Change The World
Shadow Play
Louie, Louie

Line-up:
Vanja Sky – lead vocals, guitars
Guenther Haas – guitars, backing vocals
Werner Kolb– bass
Sebastian Harder – drums

Text und Bilder: Gernot Mangold

Vanja Sky
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Schwarzer Adler, Rheinberg

King King – 24.04.2024 – Musiktheater Piano, Dortmund – Konzertbericht

Es jetzt schon wieder eine geraume Zeit her gewesen, dass ich King King live erlebt habe. Ich habe den Nimmos hier in unseren Sphären ja schon in den diversesten Konstellationen (Nimmo Brothers, Stevie Nimmo solo, King King) beigewohnt, auch als sie noch vor recht überschaubaren Zuschauerzahlen performen mussten.

Mittlerweile hat sich Alan Nimmos King King-Projekt durch starke Leistungen eine treue Fangemeinde erspielt und so durften sich Band und auch die Betreiber des Musiktheaters Piano über gut 350 Zuschauer mitten in Woche freuen.

Mein Antrieb war die neue Rhythmusfraktion mit Bassist Zander Greenshields und Drummer Andrew Scott (beide mit starken Leistungen eine absolute Bereicherung) zu sehen, sowie die Einbindung von Bruder Stevie, der ja nach seinem Armbruch unterstützend mitwirkt.

Die Setlist barg keine großen Überraschungen (es gibt ja nach wie vor keine neue Platte), enthielt aber eine gut gewählte Songanordnung (schöne Mischung aus rockigeren und ruhigeren Sachen) und abgesehen von „Old Love“, das nicht gespielt wurde, eine Art ‚Best Of-Programm, mit dem man allerdings jetzt schon recht lange unterwegs ist. Ganz witzig fand ich zwei Mädels vorne direkt an der Bühne, die ihre augenscheinliche Passion für die Truppe mit farblich und strukturell ähnlichen Flanellhemden wie Alan Nimmos Kilt zur Schau trugen.
Photo Credit: Adam Zegarmistrz Glagla

Der absolute König auf der Bühne war natürlich besagter Protagonist, der seinen Untertanen neben sich gerade genau das Maß an Aufmerksamkeit gewährte, dass vermutlich jeder bandinterne Funke von Aufruhr im Keim erstickt wird. So durfte sich Keyboarder Jonny Dyke mal mit Intros oder ab und zu mit einem Kurz-Solo einbringen, aber was die Gitarrenparts anging, hatte es schon fast Bonamassasche Dimensionen.

Am Ende durfte der lange Zeit zum Statisten degradierte Bruder Stevie dann zumindest im Enddrittel bei „I Will Not Fall“ und bei der meistens gebrachten Zugabe, dem launigen Schunkler „Let Love In“, auch mal seine Fingerfertigkeit an den Saiten vorführen, die hier dann auch in schöne Twins mit Bruder Alan mündete.

Geärgert habe ich mich, dass der Schotte damit geizte, für ein vorher angefragtes VIP-Bild mit unserem Logoschild zur Verfügung zu stehen, obwohl es nur eine Minute gedauert hätte und ich auch schon eine Stunde weit vor dem Gig präsent gewesen bin.

Ob der Frust über den abgesagten Gig in Dresden mangels des dortigen Zuschauerinteresses noch in den Knochen saß, weiß ich nicht, aber mal höchstens zwei Minuten für ein Magazin zu investieren, das einen schon sehr lange protegiert, ist in der Regel oft gut investierte Zeit und bricht sicherlich keine Zacken aus der vermeintlichen Krone.

Meine Wenigkeit wird sich unter diesen Bedingungen weitere KK-Besuche mitten in der Arbeitswoche, bei nicht unerheblichem Anreiseweg, sicherlich in Zukunft zweimal überlegen.

Insgesamt muss man aber, abseits der eigenen Befindlichkeiten, fairer Weise attestieren, dass King King von der musikalischen Leistung her mit ihrem eigenständigen Blues Rock-Konglomerat vermischt mit Clapton-, Bad Co.- und Whitesnake-Einflüssen auf jeden Fall überzeugt haben und demnach für eine begeisterte und gut mitgehende Dortmunder Audienz gesorgt haben.

Line-up:
Alan Nimmo: electric guitar, lead vocals
Stevie Nimmo: electric guitar, vocals
Zander Greenshields: bass, vocals
Jonny Dyke: keyboards, vocals
Andrew Scott: drums

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

King King
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Musiktheater Piano
3Dog Entertainment

T.H. & The Boneshakerz – Last Train To Graceland – CD-Review

2019 hatte Tim Husung bereits ein Album namens „Love, Soul, Rock ‚N‘ Roll“ komplett in Eigenregie veröffentlicht. Für das neue Werk „Last Train To Graceland“ firmiert er (lead vocals/guitars/harp) jetzt mit seinen Kollegen Robin Brieseck (bass, bgv), Daniel Geist (keys) Jan Le Grow (guitar, bgv) und Volker Britz (drums, percussion) als T.H. & The Boneskakerz.

Insgesamt sind es dann letztendlich zehn Stücke geworden, wobei man das ca. einminütige Instrumentalintro abziehen darf. Musikalisch kann man Husungs eigene Einschätzung „echte, handgemachte Rockmusik mit Herz und Eiern“ durchaus teilen, in songtechnischer, instrumenteller und auch aus Produktionssicht, erhält man einen schönen retro-umfärbten, meist härteren Rockmix, der auch dezentes südstaatliches Espirit (Richtung ZZ Top, Molly Hatchet, Raging Slab, The Four Horsemen, etc.) versprüht.

Leider kann der amerikanisch versuchend zu klingende Haupt-Protagonist, wie so oft bei Bands aus unseren Landen, auch in diesem Fall, seine wahre Herkunft gesanglich nicht verbergen. Zumindest in den Refrains, wo es partiell mehr in kreischende Gefilde geht, die man so aus Hard Rock-Kreisen a là Rose, Keifer, Bon Jovi & Co. kennt, und bei denen auch noch Harmoniegesänge zum Teil untergemischt sind, kann man dieses Manko etwas kaschieren.

Instrumentell wird man dafür mit satten E-Gitarren, wummernden Orgeleinlagen, mal einem Harp-Intermezzo und dem kräftigen Drumming von Britz bei sehr klarem Sound ‚entschädigt‘. Die eigens kreierten Songs besitzen auch durchaus ihren Wiedererkennungswert. Das beschriebene kann man stellvertretend im Song „Thunder Road“ begutachten, zu dem die Band einen Videoclip gedreht hat.

Am Ende reicht es sicherlich für geneigte Leute (die dann vielleicht auch nicht ganz so pingelig sind wie ich), um mit den Burschen, besonders live, zwei unterhaltsame Stunden zu erleben. Die Release-Party zur CD (gestaltet als Klappdigipak mit inkludiertem Steckbooklet) wird am 19.04.2024 im Werkhof Hohenlimburg stattfinden.

Timezone Records (2024)
Stil: Hard Rock & More

Tracks:
01. Intro
02. Keep On Moving
03. Let’s Get High
04. Rock’n’Roll Heart
05. Run Baby Run
06. Fly Like An Eagle
07. Thunder Road
08. Last Train To Graceland
09. It’s Alright Mama
10. Fire

T.H. & The Boneshakerz
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Joe Bonamassa – 09.04.2024, Lanxess Arena, Köln – Konzertbericht

Ich habe immer so das Gefühl, dass die gediegene Blues-Klientel den Begriff ‚Weiterentwicklung‘ scheut, wie der Teufel das Weihwasser. Gerade im Fall Joe Bonamassa habe ich es schon so oft vernommen, dass alles, was der aus New York stammende Musik-Tausendsassa heute betreibt, reflexartig verdammt wird und auf seine (angeblich) brillanten Anfangstage verwiesen wird.

Ich persönlich sehe das allerdings komplett anders, ich finde, dass er sich, besonders seit seiner Zusammenarbeit mit Musikern der Nashville-Extraklasse-Garde und auch vor allem gesanglich deutlich gegenüber den Frühzeiten verbessert hat. Dazu verfolgte er von Beginn an, was ich als völlig legitim erachte, einen klaren Plan, sich mit seinem extravaganten Können und Talent, aus der Überschaubarkeit der kleinen und mittleren Locations herauszuspielen.

Und mit mir haben das scheinbar auch die am gestrigen Abend anwesenden ca. 4.500 Zuschauer in der ansprechend gefüllt aussehenden bestuhlten Lanxess-Arena so gesehen, die von der Altersstruktur sehr schön durchmischt gewesen ist. Heißt wohl, dass es Bonamassa mittlerweile gelingt, die in diesem Metier oft festgefahrenen Altersstrukturen zu durchbrechen und die Blues (Rock)-Musik auch für nachfolgende Generationen attraktiv zu gestalten. Von daher, aus meiner Sicht, alles richtig gemacht.

Der Gig an diesem Abend in der Domstadt, um es vorwegzunehmen, war absolut fantastisch, der bis dato eindeutig beste Auftritt, den ich von ihm plus seinem aktuellen Begleitensemble, bestehend aus der kräftigen Rhythmusfraktion Calvin Turner und Lamar Carter, den Backgroundsängerinnen Jade MacRae und Danniele De Andrea, sowie den etatmäßigen Begleitern Josh Smith und Reese Wynans, erlebt habe.

Wir hatten Plätze ganz vorne in der Nähe der Bühne, der Sound war wunderbar transparent. Joe wirkte von Beginn an locker wie nie, allein schon die beiden ruhigeren Sachen in der Anfangsphase „24 Hour Blues“ und „Self Inflicted Wounds“ waren phänomenal. Sehr stark präsent von Beginn an waren die beiden Backgroundsängerinnen, die mit ihrer ansteckenden Ausstrahlung und ihren kräftigen Vokalorganen einen herrlichen Counterpart zum Fronter abgaben.

Auch alle anderen Akteure wurden diesmal deutlich stärker eingebunden (der agile und viel Power gebende Carter mit Drumsolo innerhalb von“ Just Got Paid“, Altmeister Wynans mit Orgel- und HT-Soli (z. B. „Lazy Poker Blues“) sowie vielen gefühlvollen Untermalungen bei Joes Soli (grandios u. a. beim progressiven „The Last Matador Of Bayonne“) und sogar Rhythmusgitarrist Josh Smith konnte sich diesmal als Solist bei einigen Gelegenheiten profilieren („Self Inflicted Wounds“, „Shout About It“, „Lazy Poker Blues“, dazu schöne Twins mit Joe bei „Mountain Time“).

Joe selbst spielte sich, egal, ob auf den unterschiedlichen Gibson -oder Fendermodellen unterwegs, zum Teil in einen wahren Rausch und demonstrierte nachhaltig seine unglaubliche Fingerfertigkeit. In den ruhigeren Phasen seiner Soli (da erwies sich die Audienz erstaunlich empathisch, es waren überhaupt keine ‚Dazwischenquatscher‘ auszumachen) gab es mehrfach echte Gänsehautmomente.

Spätestens nach der Vorstellung der Band und den stehenden Ovationen der gesamten Arena für Reese Wynans (quasi für seine musikalische Lebensleistung), ging es dann stehend (viele strömten dann vorne an die Bühne) in eine fulminante Zweithälfte mit weiteren Highlightsongs wie „Heart That Never Waits“, „It Is Safe To Go Home“ und dem „Lazy Poker Blues“.

Der unterhaltsame Reigen der vielen, dem Blues angelehnten Stilen (klasse Songauswahl und auch -anordnung), die hier perfekt gemischt wurden, ging dann zum Ende in die Southern-Phase über, wo ZZ Tops „Just Got Paid“ mit einem nahezu infernalen Instrumentalteil geboten wurde, und mit dem Fan-Favoriten „Mountain Time“ (mit ABB-Flair), Wasser auf unsere speziellen Mühlen gegossen wurde.

Fazit: Auch wenn Eric Clapton zuschauertechnisch vielleicht momentan immer noch größeren Zuspruch im Genre genießen sollte, hat ‚Smokin‘ Joe‘ in aktiver, kreativer und spielerischer Hinsicht längst das Zepter im Blues-Olymp übernommen. Die reale Nummer 1 des 21. Jahrhunderts heißt demnach mittlerweile eindeutig Joe Bonamassa!

Vielen Dank an Mark Dehler von Netinfect Promotion, der uns dieses tolle Ereignis ermöglicht hat!

Line-up:
Joe Bonamassa (lead vocals, electric guitar)
Josh Smith (electric guitar)
Reese Wynans (keys)
Calvin Turner (bass)
Lamar Carter (drums)
Dannielle De Andrea (vocals)
Jade MacRae (vocals, percussion)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Joe Bonamassa
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Netinfect Promotion
Lanxess Arena, Köln

Elles Bailey – Live At The Fire Station – CD-Review

Es ist tatsächlich schon wieder fünf Jahre her, dass ich Elles Bailey und ihre Band zum letzten Mal live auf der Bühne erlebt habe. Zwischenzeitlich hatte ich aber noch das Vergnügen, ihre beiden starken Studio-CDs „Road I Call Home“ und „Shining In the Half Light“ reviewen zu dürfen.

Irgendwie kam mir dann neulich mal in den Sinn, zu checken, ob es denn nicht irgendwas neues bezüglich ihrer Person zu vermelden gibt. Und tatsächlich, es existiert seit kurzem eine brandneue Live-CD, passt ja dann gut. Kaum hatte ich die sympathische Künstlerin angeschrieben, waren wenig Zeit später die Files zum Album und sämtliche Begleitinfos zugegen.

Das Album wurde in Sunderland (wo ich tatsächlich auch schon mal zu Jugendzeiten, bei einem meiner bisherigen zwei England-Besuche gewesen bin), wie es der Albumtitel schon proklamiert, in einer Location namens ‚The Fire Station‘ aufgenommen, Alarm gab es wohl allerdings dann nur musikalisch auf der Bühne. Bailey scheint von dem Auftrittsort überaus angetan zu sein, wie es zwischenzeitlich immer wieder bei den Songs zum Ausdruck kommt.

Die Chemie um die Protagonistin herum muss nach wie vor stimmen, die Besetzung mit Joe Wilkins (guitars, backing vocals), Matthew Waer (bass, backing vocals), Matthew Jones (drums) bildet weiterhin das Grundgerüst, lediglich der klasse agierende Jonny Henderson (hammond organ, piano, backing vocals ) und Demi Marriner (backing vocals, tambourine) sind als neue, zusätzliche Personalien im Vergleich zu ihren damaligen topos-Auftritten (die damals natürlich unter anderen Vorzeichen stattfanden) zu vermelden.

Das Spiel, bzw. den Gig beginnen Bailey und Band mit dem launigen „The Game“, ein gut gewählter Einstieg. Beim Zeigefinger-erhebenden „Stones“ (Don’t throw stones!) lässt Joe Wilkins mit ersten Slide-Einlagen keinen Zweifel daran, dass er ein gehöriges Maß an Southern Rock im Blut hat. Die beiden nachfolgenden, ruhiger angesiedelten „Colours Start To Run“ (Killer-Ballade) und „Perfect Storm“ sind einfach nur zum Niederknien.

Im weiteren Verlauf präsentiert die Protagonistin mit ihrem starken Ensemble viele Eigenkreationen samt zweier toll gewählter Fremdkompositionen („Over the Hill“ und „Long As I See the Light“ – hier begegnet Elles John Fogerty in weiblicher Form absolut auf Augenhöhe, Gänsehaut garantiert), wobei das letzte, immer noch aktuelle Studio-Album „Shining In The Half Light“ naturgemäß den Schwerpunkt bildet. Schön, dass mein absolutes Lieblingsstück von ihr, das flott groovende „Help Somebody“, auch vertreten ist.

Alle Beteiligten haben ihre zahlreichen Glanzmomente (selbst die starke Backgroundsängerin Demi Marriner darf beim endgültigen Rausschmeißer „Sunshine City“ mit einem furiosen Solopart ihre vokale Klasse herausstellen).

Die von amerikanischer Musik stark beeinflusste Hauptakteurin Elles Bailey agiert hier fast wie eine junge Bonnie Raitt zu ihren besten Zeiten in der britischen Variante. Jeder der insgesamt 16 Tracks zündet, somit kann man dieses Elles Bailey-Konzert in der ehemaligen sunderländischen Fire Station als ein einziges musikalisches Feuerwerk charakterisieren! Ganz heißer Stoff!

Outlaw Music – (2024)
Stil: Blues/(Southern) Rock/Country/Roots

01. The Game
02. Stones
03. Colours Start To Run
04. Perfect Storm
05 Spinning Stopped
06. Shining In the Half Light
07. Help Somebody
08. Medicine Man
19. Halfway House
10. Cheats and Liars
11. Over The Hill
12 Hole In My Poket
13. Long as I See the Light
14. Riding Out the Storm
15. Sunshine City

Elles Bailey
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