Jordan Davis – Almost Maybes – EP-Review

Jordan Davis_Almost Maybes_Cover

Bei Jordan Davis haben wir bisher so gut wie alle alle reviewtechnischen Möglichkeiten, die sich bisher ergaben, in vollem Umfang genutzt. Ok, allzu viele waren es jetzt nicht. Es gab seine erfolgreiche Debüt-CD „Home State“ (Platz 6, drei Top-10 Single-Platzierungen), allerdings, auch die Gelegenheit, ihn live zu begutachten, als er im Vorprogramm von Old Dominion in der Kölner Live Music Hall, im Trio eine wirklich passable Vorstellung abgab.

Jetzt legt der aus Shreveport, Louisiana, stammende rauschebärtige Musiker (im November 2019 Vater einer Tochter geworden) mit „Almost Maybes“ eine sechs Stücke umfassende EP nach, erneut produziert von Paul DiGiovanni.

JD_KolnDie Hälfte der Lieder („Almost Maybes“ (mit netten weiblichen Harmoniegesängen, Reggae-tauglichen Drum-Loops), „Ruin My Weekend“ (flockiger euphorischer Lovesong), „Little Lime“… in a lotta tequila – heißt es hier in Jimmy Buffett-Manier), kommen im fingerschnippenden Gute-Laune-Gewand, wo man sich gerade in den jetzigen Zeiten vorm geistigen Auge die nächste Strandbar herbeisehnt, um bei gekühlten Getränken und wärmenden Temperaturen, Sonne, und Meeresanblick unbeschwert genießen zu können.

Das andächtig pianountermalt vorgetragene „Church In A Chevy“ (sakraler Ohoh-Harmoniegesang), das im Singer-Songwriter-Erzählstil gebrachte „Detours“ (bester Song des Werks, Akustik- Steel-, E-Gitarren geben den Ton an) und das erfolgversprechende Duett mit Popsternchen Julia Michaels „Cool Anymore“ (immerhin mit hymnischen E-Gitarrensolo) fahren den Puls eher wieder in normale Bahnen.

Die EP „Almost Maybes“ von Jordan Michaels bietet eine kurzweilige Momentaufnahme seines aktuellen Kreativkönnens. Er bleibt ohne Wenn und Aber, sich und seiner melodiebetonten, eher poppig orientierten Art treu, die er auch schon auf „Home State“ offeriert hatte. Alles sehr schön eingängig, aber auch etwas sehr stromlinienförmig, um so richtig tiefgreifenden Eindruck zu hinterlassen.

MCA Nashville (2020)
Stil: New Country Pop

01. Almost Maybes
02. Church In A Chevy
03. Ruin My Weekend
04. Little Lime
05. Detours
06. Cool Anymore (ft. Julia Michaels)

Jordan Davis
Jordan Davis bei Facebook
Universal Music

Old Dominion – Same – CD-Review

OD_300

Drittes, nach sich selbst benanntes Album der beliebten Nashville-Band, das in unseren Landen nur auf digitalem Weg erhältlich sein wird. Ihr Major-Label scheute demnach auch keine Kosten und Mühen, uns mit Streaming-Dateien zu bemustern…

Man kann da nur ‚schade‘ sagen, denn das Quintett um Matthew Ramsey (lead vocals), Trevor Rosen (guitar, keyboards), Whit Sellers (drums), Geoff Sprung (bass guitar) und Brad Tursi (guitar), hat ihren starken Konzerten (wir berichteten aus Köln) neulich bei uns, sicherlich eine Menge Fans dazugewonnen.

Nach zwei megaerfolgreichen Vorgängern (Platz 3 und 1 in den Billboard Countrycharts), war die Erwartungshaltung natürlich groß und oft ist das dritte Album ja meist das schwierigste. Die fünf Burschen wären allerdings keine guten Songwriter, wenn sie nicht mit diesem Druck umgehen könnten.

Nach dem Motto ‚Never change a winning team‘ ist wieder Shane McAnally dabei, der sowohl beim Songwriting assistierte und auch bei der Produktion involviert war. Bei der ersten vorausgekoppelten Single „Make You Sweet“ und zugleich Eröffnungstrack bewies das Team bereits gutes Gespür, sie avancierte zum 7. Nr. 1-Titel des Kollektivs.

Was mir persönlich sehr gefällt ist, das man den poppigen Charakter der beiden Erstlinge etwas zugunsten der Countrynote (vornehmlich der Akustik- und E-Gitarren) zurückgefahren hat, ohne natürlich, die melodiösen Strukturen aus dem Auge zu verlieren.

Klasse direkt das rootsige „Smooth Sailing“, das auch bei einem Will Hoge durchaus ins Repertoire passen würde. Das mit Josh Osborne verfasste, mit einer doppeldeutigen Metapher versehene „One Man Band“ (laut Band ihr erster richtiger Love-Song), wurde als nächste Single ins Rennen geschickt und konnte ebenfalls die Top-10 Ränge erklimmen.

„Never Be Sorry“, groovig und tanzbar, verlässt dann erstmals die Countrypfade und hat wirklich eher was in Dance Clubs zu suchen. Mit „My Heart Is A Bar“ und dem southern-souligen Ohrwurm „Midnight Mess Around“ findet man den Weg in die Spur zurück, letztgenanntes Stück, wie schon bei Ihrem Konzert in der Domstadt, ist auch hier für mich der überragende Song des Longplayers.

Eagles-Stoff der Marke „Tequila Sunrise“ bietet das tolle eingängige „Hear You Now“, während „I’ll Roll“ fast schon in Outlaw-Manier rüberkommt (Respekt!). Patriotismus kommt in den Staaten ja gewöhnlich immer hervorragend an, deshalb ist die Idee des launigen „American Style“ sicher vielversprechend.

Das Ende mit „Paint The Grass Green“ und der emotional besungenen Piano-/Cello-Ballade „Some People Do“ (neuste Single, ich hätte mich für „American Style“ entschieden) liegt dann unspektakulär im grünen Bereich.

Fazit: Old Dominion erledigen erneut einen bärenstarken Job, wobei die countryeskere Note (andere Interpreten neigen in diesen Konstellationen ja gerne dazu, sich mehr in Pop-Gefilden anzubiedern) besonders zu Gefallen weiß. Starker Gesang wie gewohnt von Matthew Ramsey, tolle Gitarren, wunderbare Melodien, die Nashville Boys haben den Songwriting-Bogen raus. Für mich ihr bisher stärkstes Album!

RCA Records Nashville/Sony Music(2019)
Stil: New Country

01. Make It Sweet
02. Smooth Sailing
03. One Man Band
04. Never Be Sorry
05. My Heart Is A Bar
06. Midnight Mess Around
07. Do It With
08. Hear You Now
09. I’ll Roll
10. American Style
11. Paint The Grass Green
12. Some People Do

Old Dominion
Old Dominion bei Facebook
Sony Music

Old Dominion – Support: Jordan Davis – 07.10.2019, Live Music Hall, Köln – Konzertbericht

OD_haupt

Country-Pop-Time in Köln! Im Rahmen der SOUND OF NASHVILLE-Reihe präsentierte Semmel Concerts Entertainment mit der ACM Group Of The Year, Old Dominion und dem Support Jordan Davis, eine auf diesem Gebiet außergewöhnlich starke Konstellation.

Gut 600 begeisterte Fans hatten den Weg in die Live Music Hall angetreten und sollten ihre Entscheidung nicht bereuen. Schon der aus Shreveport, Louisiana, stammende Opener Jordan Davis sorgte in seiner halben Stunde Spielzeit für eine ausgelassene Stimmung und konnte mit seinen beiden Mitstreitern voll überzeugen.

Er präsentierte Stücke aus seinem Debüt-Album “Home State“ wie u. a. Tough To Tie Down“, „Take It From Me“, „Slow Dance in A Parking Lot“ , Leaving New Orleans” und natürlich seine Erfolgssingle “Singles You Up” (zum Abschluss), plauderte und sang aus seinem Privatleben („I Met My Wife In A Bar“), gab Ausblick auf neue Sachen („Need Tonight“) und mimte so gar den Southern Rocker beim Black Crowes-Klassiker „Hard To Handle“.

Was mir persönlich sehr gut gefiel war, dass der rauschebärtige Protagonist, entgegen zu seinem recht ‚glatt gebügelten‘ Album, viel ‚organischer‘, ja man kann schon sagen, in guter Singer/Songwriter-Manier rüberkam. Nicht zuletzt auch ein Verdienst des feinfühlig unterstützenden E-Gitarristen Dylan Williams und seines Drummers Bryce Rodgers. Das Trio um Jordan Davis wurde verdienter Maßen mit viel Applaus in die Katakomben der Halle verabschiedet.

Line-up Jordan Davis:
Jordan Davis (vocals, acoustic guitar)
Bryce Rodgers (drums)
Dylan Williams (electric guitar, vocals)

Nach gut halbstündiger Umbaupause ließen die ‚Backstreet Boys‘ des New Country, Old Dominion, dann ein Feuerwerk an eingängigen und stark performten Pop-(Rock)-Songs ab, wobei sich der Countryanteil, wenn man ehrlich ist, eher im sehr marginalen Bereich bewegte.

Die blendend aussehenden Burschen (für jeden Mädel-Geschmack war etwas dabei) zogen demnach natürlich einen immensen weiblichen Anhang in die Halle, als wir bei unseren etatmäßig besuchten Southern Rock- und Blues Rock-Gigs gewohnt sind (da trifft man in der Regel überwiegend ältere Männer….).

Bereits schon mit dem melodisch griffigen Eröffnungstrio, bestehend aus „Snapback“ (mit integrierten Ohohoh-Gesängen), „Hotel Key“ und „Be With Me“ hatten sie die Audienz auf ihre Seite gezogen. Ihre sympathische Präsenz, aber auch das spielerische Können (viele Wechsel an den Instrumenten), als auch die sicher sitzenden Harmoniegesänge der Beteiligten, trugen ihr Übriges zum Gelingen der Show bei (übrigens auch ein ganz ausgezeichneter Sound).

Über Tracks wie u. a. „Said Nobody“, One Man Band“, „Nowhere Fast“ (dezenter Tracy Chapman-Touch), “Break Up With Him” und meinem Lieblingslied des Abends, das grandiose “Midnight Mess Around“ (herrliche Soli von Tursi) ging es in eine Semi-Akustik-Session, in der die drei ‚Anführer‘ Matthew Ramsey, Trevor Rosen und Brad Tursi (erinnerte mich ein wenig an Jason Isbell) über ihren persönlichen musikalischen Werdegang in Nashville referierten (nachdem sich  alle getrennt von einender auf den Weg dorthin gemacht hatten).

Der führte zunächst über das Songwriting für uns allseits bekannte Interpreten wie Craig Morgan, The Band Perry, Tyler Farr, Dierks Bentley, Blake Shelton oder Michael Ray, bis man, jeder für sich,  mit letztendlichen No. 1-Hits wie „Wake Up Loving You“, Better Dig Two“, „A Guy Walks Into A Bar“, „Say You Do“, „Sangria“, „Make You Miss Me“, „Light It Up“, „One That Got Away“,  die ersten Früchte eingefahren hatte. Diese Stücke wurden dann jeweils kurz angespielt.

Danach öffneten sich peu-a-peu die Türen und auch der gemeinsame Erfolg als Old Dominion stellte sich, daraus resultierend zwei tolle Alben (das dritte kommt Ende Oktober heraus), bekannter Weise, schnell ein.

Nach diesem Intermezzo ging es nahtlos mit all den bekannten Songs wie „No Such Thing As A Broken Heart“, „Beer Can In A Truck Bed“, „Some People Do“ „Written In The Sand“, das launige „New York At Night“, “Can’t Get You” (mit Hendrix-mäßigem Intro-Infernale des überragenden Lead-Gitarristen Brad Tursi, der auch in jeder Rockband locker agieren könnte) , “Save It For A Rainy Day” bis zum finalen Track des Hauptteils „My Heart Is A Bar” (schönes Slidespiel von Tursi , wechselnde Leadgesänge) weiter, bei denen das textsichere Publikum auch reichhaltig Mitsinggelegenheit geboten bekam.

Am Ende ließ sich das Quintett nicht lange bitten und legte nochmal zwei Zugaben (u. a. mit dem in Springsteen-Manier gebrachten flockigen „Make It Sweet“) nach. Am Ende hatte wohl auch der letzte Besucher in der Live Music Hall in Köln begriffen, warum in Nashvilles Country-Pop-Sparte jetzt und in Zukunft kein Weg an Old Dominion vorbei führen wird. Die Jungs haben den Songwriting-Bogen raus, ihr musikalisches Können und Präsenz sind (zurecht) massenkompatibel (ich prophezeie beim nächsten Besuch in der Domstadt deutlich mehr Zuschauer).

Vielen Dank an Semmel Concerts Entertainment für die perfekte Unterstützung und Betreuung an diesem gelungenen Abend.

Line-up Old Dominion:
Matthew Ramsey (lead vocals, electric and acoustic guitar)
Trevor Rosen (guitar, keyboards, acoustic guitar, vocals)
Whit Sellers (drums)
Geoff Sprung (bass, keyboards, vocals)
Brad Tursi (electric guitar, vocals, lead vocals)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

Old Dominion
Old Dominion bei Facebook
Jordan Davis
Jordan Davis bei Facebook
Semmel Concerts Entertainment GmbH
Live Music Hall Köln

Old Dominion – Meat And Candy – CD-Review

OD_300

Starkes Debütalbum der Newcomer-Band Old Dominion, die mit „Break Up With Him“ sofort einen Hit in den Billboard-Country-Singlecharts landete. Auch wenn der Bandname vermutlich bei den meisten Leuten zunächst Achselzucken auslösen wird, werden einige der Bandmitglieder so Manchem beim Studieren von New Country-Alben zumindest unbewusst schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen sein, denn deren Frontmann Matthew Ramsey, Multiinstrumentalist Trevor Rosen und Gitarrist Brad Tursi haben bereits erfolgreich Stücke für keine geringeren Interpreten wie u. a. The Band Perry („Chainsaw“, „Better Dig Two“), Dierks Bentley („Say You Do“), Chris Young („Neon“), Craig Morgan („Wake Up Lovin‘ You“), Tyler Farr („A Guy Walks Into A Bar“), Kenny Chesney, Keith Urban, Blake Shelton, Sam Hunt oder die Randy Rogers Band kreiert.

Zu den Dreien gesellen sich Whit Sellers am Schlagzeug und Geoff Sprung am Bass, als prominenter Gastspieler konnte sich Ilya Toshinsky noch an Banjo, Mandoline, Hi-String-, Resonator- und Akustikgitarre austoben. Beim Songwriting assistierten zum Teil Nashville-Größen wie Russ Copperman und Shane McAnally – letztgenannter hat ihr Major Erstlings-Werk „Meat And Candy“ dann auch mit einem schön klaren, transparenten Sound produziert.

Old Dominion haben sich dem klassischen, gut gemachten Mainstream Country verschrieben. Jedes Stück der insgesamt elf Tracks geht gut ins Ohr und weist erhebliches Hitpotential, sowohl in Richtung Country-, als auch der allgemeinen US-Billboard-Charts auf. Um die countrytypischen Feinheiten neben den durchaus prägnanten Gitarren aufzuspüren, muss man sehr aufmerksam zuhören. Die Songs haben ihr Fundament im Pop Rock, sind aber derartig schön und versiert eingespielt, dass man mit ihnen sofort „warm“ wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Matthew Ramseys angenehmer, leicht rauchiger Stimme (Richtung James Otto, Pat Green).

Der Opener „Snapback“ bietet sofort rhythmischen Stoff für die heutige Jung-Generation, begleitet von euphorischen „Who-oh-oh“-Gesängen. Klasse hier das kurze E-Gitarren-Slide-Solo. Wunderbar instrumentiert ist das relaxte „Half Empty“ (schöne Stratocaster- und E-Pianoklänge), bei dem Ramsey im Geiste neben einer Dame in der Bar philosophisch sinniert, ob das Glas halb voll oder leer ist. Die Powerballade „Wrong Turns“ enthält flapsige Synthie-Spielereien, aber auch tolle Heartland Twin-Gitarren. Herrlich das mega-cool groovende „Said Nobody“, das zum Genießen kühler Drinks in der Bodega am abendlichen Palmenstrand einlädt.

Ebenfalls gute Laune verbreitet auch das verspielte „Crazy Beautiful Sexy“ und macht seinem Titel alle Ehre. Wunderbar eingängig auch das Piano-lastige, an Phil Vassar erinnernde „Nowhere Fast“. Mit Handclaps rhythmisch unterlegt, nimmt einen vor allem der fröhliche Refrain von „Beer Can In A Truck Bed“ gefangen. Klasse auch die E-Gitarrenbegleittöne inklusive des Solos. Der bereits zu Anfang erwähnte Hit „Break Up With Him“ kombiniert hippen Sprechgesang in der Art eines Kip Moore mit melodischem Powerrefrain und starken E-Gitarren.

Von einer angenehmen Akustikgitarre wird „Song For Another Time“ eingeleitet und beendet, in dem so einige Hits vergangener Zeit wie „Browne-Eyed Girl“, „Paradise City“, „Candle In The Wind“ etc. gewürdigt werden. Toll hier das heulende E-Gitarren-Solo. Das melodische und stark gesungene „Til It’s Over“ sowie das atmosphärische „We Got It Right“ beenden ein harmonisches und sehr melodisches, instrumentell mit vielen Feinheiten erstklassig eingespieltes Gesamtwerk, das auf ganzer Linie überzeugt, sofern man die „Country-Fünf“ auch „mal gerade sein“ lassen kann.

Auch das kunterbunt gestalte Cover Artwork mit den schrill kombinierten Süß- und Fleischköstlichkeiten, präsentiert von einer hübschen Dame passt da ins Schema. Zu Old Dominions „Meat And Candy“ sollte bedenkenlos zugreifen, wer mit den letzten Sachen von Billy Currington, Tyler Farr, Sam Hunt, Kip Moore, Thomas Rhett & Co., aber auch einem Blake Shelton und Keith Urban sehr leben konnte. Insgesamt richtig gut gemachter, sehr kompetenter, dieser Tage hoch angesagter Nashville-Stoff , der ganz sicher eine Menge Hits abwerfen wird.

RCA Records (2015)
Stil: New Country

01. Snapback
02. Half Empty
03. Wrong Turns
04. Said Nobody
05. Crazy Beautiful Sexy
06. Nowhere Fast
07. Beer Can In A Truck Bed
08. Break Up With Him
09. Song For Another Time
10. Til It’s Over
11. We Got It Right

Old Dominion
Old Dominion bei Facebook
Bärchen Records