Various Artists – The Music Of Nashville – Season 6, Volume 2 – CD-Review

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Review: Michael Segets

Der zweite Soundtrack zur finalen Staffel der Fernsehserie Nashville knüpft nahtlos an den vorangegangenen Tonträger an. Auch diesmal hält Tim Lauer als Produzent die Fäden in der Hand und beteiligt sich – meist an den Tasteninstrumenten – bei der musikalischen Umsetzung der Stücke.

Auf der neuen Scheibe dominieren wieder die Balladen. Die Verteilung der Gesangsanteile zwischen Frauen und Männern ist ausgewogen. Rainee Blake („Sorry Now“), Maisy Stella („Without Warning“), Ilse Delange („Love Goes On“) und Hayden Panettiere („Free“) performen sehr harmonische Stücke, die teilweise Gefahr laufen, ins süßlich Schwülstige abzugleiten. Ganz anders liegt hingegen der Beitrag von Rhiannon Giddens. Sie greift bei „Let Love In“ zur Geige und gibt dem Song eine wunderbar erdige Note.

Mit Streichern unterlegt sind auch „Love Can Hold It All“, bei dem Maisy Stella nochmal zusammen mit Lennon Stella in Aktion tritt, sowie „My Turn“ mit Chris Carmack am Mikro. Die spärlicher instrumentierten Balladen „The Giver“ und „Bring Me An Angel“ werden von Jonathan Jackson beziehungswiese von Jake Etheridge gesungen. Bei beiden gefühlvollen Songs dominieren akustische Gitarren, wobei der erstgenannte Track mich mehr einfängt. Dafür liefert Jake Etheridge zusammen mit Clare Bowen das starke Duett „When You Came Along“.

Die tiefe Stimme von Ronny Cox hebt sich auf der klassischen Country-Ballade „I’ll Walz You Home“ deutlich von den anderen Beiträgen des Samplers ab. Abwechslung bringt hier ebenfalls die Mundharmonika von Jelly Roll Johnson. Die steuert er auch der Bluegrass-Nummer „Itty Bitty Ditty“ von Charles Esten bei.

Neben den rootsigen Songs finden sich auch Titel mit poppigem Einschlag auf der Zusammenstellung. Am deutlichsten wird dieser auf „Little Fire“. Der Song von Lennon Stella entwickelt eine sehr schöne Dynamik, die unmittelbar ins Ohr geht.

Harmonisch ergänzen sich Rainee Blake, Chris Carmack, Jonathan Jackson und Sam Palladio bei den mehrstimmigen Lead Vocals auf „Go“. Der Titel ist einer der wenigen flotten Beiträge des Albums. Getoppt wird er noch von Sam Palladios „Going Electric“. Bei dem Rocksong stehen E-Gitarren im Vordergrund. Tim Lauer und Kris Donegan bearbeiten hier in die Saiten.

Zum Abschluss des Longplayers gibt sich eine Riege bekannter Nashville-Musiker ein Stelldichein. The Nashville Cast – mit dezenter Unterstützung von Pedal Steel, Streichern, Mandoline und Akkordeon – setzt mit „A Life That’s Good“ den Schlusspunkt.

Der zweite Teil zur sechsten Staffel von The Music Of Nashville ist eine gewohnt professionell arrangierte Scheibe. Große Überraschungen oder schärfere Kanten gibt es nicht, sodass man durchgehend entspannt der Musik lauschen kann. Der ruhige Grundton gewinnt durch den Wechsel oder die Kombination von weiblichen und männlichem Gesang an Varianz. Ebenso sorgen die leichten Abweichungen in den stilistischen Interpretationen des Country für Abwechslung, wobei die Linie des Samplers erhalten bleibt und die Liebhaber der Fernsehserie bestimmt nicht enttäuscht.

Big Machine Records (2018)
Stil: New Country & More

01. When You Came Along [feat. Clare Bowen & Jake Etheridge]
02. The Giver [feat. Jonathan Jackson]
03. Let Love In [feat. Rhiannon Giddens]
04. Sorry Now [feat. Rainee Blake]
05. Go [feat. Rainee Blake & Chris Carmack & Jonathan Jackson & Sam Palladio]
06. Without Warning [feat. Maisy Stella]
07. Love Goes On [feat. Ilse DeLange]
08. I’ll Waltz You Home [feat. Ronny Cox]
09. Going Electric [feat. Sam Palladio]
10. Bring Me An Angel [feat. Jake Etheridge]
11. Little Fire [feat. Lennon Stella]
12. Itty Bitty Ditty [feat. Charles Esten]
13. My Turn [feat. Chris Carmack]
14. Love Can Hold It All [feat. Lennon Stella & Maisy Stella]
15. Free [feat. Hayden Panettiere]
16. A Life That’s Good [Nashville Cast]

CMT
Big Machine Records
Universal Music

Various Artists – The Music Of Nashville – Season 6, Volume 1 – CD-Review

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So wie es aussieht, möchte Universal mich noch zum Serienfan erziehen, zumindest was die US-Reihe „Nashville“ angeht. Nachdem neulich ja die tolle Live-DVD zur Besprechung anstand, wo einige Stars wie Charles Esten, Clare Bowen, Sam Palladino Jonathan Jackson und Chris Carmack ihre Künste in der beeindruckenden Royal Albert Hall in London zum Besten gaben, ist jetzt der erste CD-Sampler zur finalen 6. Staffel bei mir eingetroffen.

Im Prinzip erhält man den gewohnt qualitativen Stoff. Die Fäden im Hintergrund hat wieder Tim Lauer Lauer (Produktion/musikalische Mitwirkung) gezogen, für die Einspielung ist das gewohnte Heer an Koryphäen der Studiomusikerszene (u. a. Ilya Toshinsky, Mark Hill. Chris McHugh, Bryan Sutton, Tom Bukovac, Kris Donegan) zur Unterstützung der jeweils involvierten SängerInnen zugegen.

Auffällig ist diesmal die recht hohe weibliche Dominanz am Mikrofon, als auch die recht ruhige und melancholische Ausrichtung des Gesamtwerkes. Lediglich beim krawalligen beatlesken – nomen est omen – „Love Is Loud“ geht es mal etwas zünftiger zur Sache. Bei diesem Stück als auch „Hold On (Not Leaving You Behind)“ erscheint mit Rainee Blake eine neue Künstlerin, die ich bisher noch nicht wahrgenommen habe, die aber ihren Job gut erledigt.

Die markantesten Tracks sind vielleicht der von Hayden Panettiere performte Hilfeschrei „Is There Anybody Out There“ im Gesangsstil einer Stevie Nicks und das durch Rhiannon Giddens, die für die mehr rootsige Note auf den Zusammenstellungen steht, besungene „Wandering Roads“ mit herrlichem Mandolinen-Solo von Ilya Toshinsky.

Fazit: Der erste Sampler der sechsten Nashville-Staffel ist für Fans der Serie natürlich ein Muss, eignet sich für den allgemeinen Hörer von countrifizierter Musik mehr zum Entspannen und Lauschen der vielen kleinen instrumentellen Feinheiten. Die variierenden Stimmen der Protagonisten, wenn auch diesmal, wie bereits erwähnt, ziemlich feminin gehalten (lediglich Charles Esten, Jonathan Jackson und Sam Palladino bieten etwas Paroli) sorgen für die gewohnte Abwechslung und Kurzweiligkeit.

Big Machine Records (2018)
Stil: New Country & More

01. Is There Anybody Out There [feat. Hayden Panettiere]
02. Never Come Back Again [feat. Sam Palladio]
03. What It’s Made For [feat. Lennon Stella]
04. Ain’t No Normal [feat. Clare Bowen]
05. Come And Find Me [feat. Maisy Stella]
06. I Always Will [feat. Hayden Panettiere]
07. Wandering Roads [feat. Rhiannon Giddens & Charles Esten]
08. Hold On (Not Leaving You Behind) [feat. Chris Carmack & Jonathan Jackson & Sam Palladio & Rainee Blake]
09. Looking For The Light [feat. Charles Esten]
10. Love Is Loud [feat. Chris Carmack & Jonathan Jackson & Sam Palladio & Rainee Blake]
11. Unravel [feat. Maisy Stella]
12. Face The Sun [feat. Charles Esten]

CMT
Big Machine Records
Universal Music

Various Artists – The Music Of Nashville – Season 5, Volume 3 – CD-Review

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Ich hatte die beiden bereits reviewten „The Music Of Nashville“-Sampler der 5. Staffel (5/1, 5/2), ehrlich gesagt, schon innerlich abgehakt, da liegt doch tatsächlich zu meiner eigenen Überraschung noch eine dritte Ausgabe im Briefkasten. Wieder 17 satte Songs, natürlich performt von den etatmäßigen Protagonisten der Serie, Charles Esten, Claire Bowen, Sam Palladino, Lennon & Maisy, Hayden Panettiere & Co.

Der Strippenzieher in Sachen Produktion ist demnach auch wieder Tim Lauer, der, wie auch bei den beiden anderen CDs, für ein ausgewogenes, abwechslungsreiches musikalisches Country & More-Stimmungsbild gesorgt hat. Für die instrumentelle Umsetzung sorgten wieder die bekannten Musiker der Studioszene Nashvilles.

Beginn und Ende sind diesmal von Charles Esten vereinnahmt, wobei der Opener „Good Rain Or Jesus“ für mich sofort das Highlight des Werkes abgibt. Ein herrlich Southern Rock-umwehter Track mit typischer E-Gitarre sowie dezent gospeligem Touch bei den Harmoniegesängen. Stark! Am Ende haut er noch eine dahinschwofende Retro-Schnulze fast im Stile von Elvis Presley heraus.

Dazwischen werden dann wieder viele Musikstile von Pop bis Bluegrass mit Country vermischt, wobei das launig vor sich hin tickende “Clockwork“ (Lennon & Maisy), die stark von Hayden Panettiere besungene Ballade „On My Way“, das atmosphärische „Without You“ (wieder Charles Esten) und das von Jonathan Jackson gelenkte, beatleske „No One Cares About Your Dreams“ weitere markante Etappenziele bilden.

Auffällig ist natürlich auch wieder Rhiannon Giddens, die mit der zünftigen Bluegrass-Uptemponummer „Going Down The Road Feeling Bad“ und der piano-trächtigen Southern Ballade „Count On Me“ (auch mit dezenter Gospelnote) ihre Duftnote hinterlässt.

Die Nashville-Profis um Tim Lauer werden vermutlich bei der Songzusammenstellung für die drei Exemplare schon im Vorfeld ein festgezurrtes Konzept gehabt haben, so dass es kaum verwunderlich erscheint, dass auch Sampler 3 den beiden Vorgängern absolut auf Augenhöhe begegnet.

Big Machine Records (2017)
Stil: New Country & More

01. Good Rain Or Jesus [feat. Charles Esten]
02. As The Crow Flies [feat. Clare Bowen & Sam Palladio]
03. Clockwork [feat. Lennon & Maisy]
04. On My Way (Choir Version) [feat. Hayden Panettiere]
05. Going Down The Road Feeling Bad (Electric Version) [feat. Rhiannon Giddens]
06. Rose And Thorn [feat. Jonathan Jackson]
07. Stand Up [feat. Chris Carmack]
08. Love Until It Hurts [feat. Lennon & Maisy]
09. Without You [feat. Charles Esten]
10. Water Rising [feat. Hayden Panettiere]
11. Beautiful Dream (Ballad Version) [feat. Lennon Stella]
12. In The End [feat. Sam Palladio]
13. Little Darlin‘ [feat. Clare Bowen & Chris Carmack]
14. Count On Me [feat. Rhiannon Giddens]
15. No One Cares About Your Dreams [feat. Jonathan Jackson]
16. Forever [feat. Clare Bowen]
17. Dreaming My Dreams With You [feat. Charles Esten]

CMT
Big Machine Records
Universal Music

Various Artists – The Music Of Nashville – Season 5, Volume 2 – Deluxe Edition – CD-Review

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Auf dem Fuße der ersten CD zur 5. Staffel von „The Music Of Nashville“ folgte dann gleich auch das dazugehörende zweite Teil, diesmal in der Deluxe-Variante mit satten 16 Songs, das die gezogene Linie der ersten Ausgabe eigentlich konsequent weiterverfolgt.

Beim melancholischen, irgendwo zwischen Country, Folk und Flower Power Pop pendelnden Opener gibt es gleich ein Stelldichein der ganzen Stars der Serie, sich entweder mit Lead- oder wunderschönen Harmonie-Gesängen einbringend. Hier stoßen mit Pat McGrath, Tom Bukovac, Russ Pahl und Chris McHugh noch weitere Star-Musiker aus der Studiomusiker-Szene zu vielen, der auch auf Vol. 1 involvierten Kollegen, dazu.

Eine dominante Rolle spielen hier die Geschwister Lennon und Maisy Stella, die mit ihren markanten Stimmen gleich sieben Mal zum Zuge kommen. Stark das von Lennon gesungene atmosphärische Pop-Lied „Saved“, das durchaus Chartambitionen aufweist. Das auf  Vol. 1 überragende „The Best“ gibt es hier erneut als akustisch reduzierte Version, die zwar die Stimmen der Stella-Sisters noch besser heraushebt, aber der ‚Vollversion‘ dann doch nicht ganz die Stirn bieten kann.

Auch Rhiannon Giddens drückt mit einem weiteren, von Tim Lauer (der hat natürlich auch Part 2 produziert und demnach mit dem Projekt ordentlich zu tun gehabt…) arrangierten Traditional „Sourwood Mountain“ (mit dezent indianischem Touch – Giddens spielt hier auch Banjo) und dem gospeligen „Can’t Nobody Do Me Like Jesus“ ihren Stempel auf.

Neu auf dieser CD sind Will Chase mit dem flockigen New Country Song „Wide Open“ (unaufgeregte E-Gitarren, hallende Orgel, Powerrefrain, ‚Ohohoh‘-Gesänge) und Jessie Early mit fast elfenhafter Stimme bei der Orgel- und Piano-begleiteten Ballade „Fly Away“.

Die Glanzlichter verbuchen diesmal Jonathan Jackson beim Black Crowes-umwehten, krachend rockenden „Eye Of The Storm“ (starkes E-Gitarren-Solo von Pat Buchanan) und Joseph David-Jones beim, von Sean McConnell geschriebenen, souligen „Before You“ (klingt ein wenig wie Roachford, klasse weibliche Backs von Ruby Amanfu) sowie dem slow-bluesigen „This World Owe Me Nothin'“ (tolle E-Gitarren).

Kurz-Fazit: Wer bei „The Music Of Nashville – Season 5, Volume 1“ ‚A‘ gesagt hat, wird auch bei Volume 2 nicht herumkommen, ‚B‘ zu sagen! Insgesamt zwei in sich stimmige, auf höchstem Niveau eingespielte und -gesungene, sehr abwechslungsreich gestaltete Sampler. Ein dickes Lob an alle Beteiligten und explizit an Tim Lauer, der das Ganze vermutlich in einem echten Kraftakt zusammengeführt hat.

Big Machine Records (2017)
Stil: New Country & More

01. You’re Mine – Connie Britton, Charles Esten, Lennon & Maisy, Clare Bowen, Sam Palladio, Hayden Panettiere, Jonathan Jackson, Chris Carmack
02. By Your Side – Your Best – Lennon & Maisy
03. Eye Of The Storm – Jonathan Jackson
04. Back Again – Lennon & Maisy
05. Wide Open – Will Chase
06. Saved – Lennon Stella
07. The Hell Of It Is – Clare Bowen, Sam Palladio
08. Before You – Joseph David-Jones
09. Sourwood Mountain – Rhiannon Giddens
10. Can’t Remember Never Loving You – Connie Britton, Charles Esten
11. A Life That’s Good – Charles Esten, Lennon & Maisy
12. In Love – Lennon & Maisy
13. This World Owe Me Nothin‘ – Joseph David-Jones
14. Can’t Nobody Do Me Like Jesus – Rhiannon Giddens
15. Your Best (acoustic) – Lennon & Maisy
16. I’ll Fly Away – Jessie Early

CMT
Big Machine Records
Universal Music

Various Artists – The Music Of Nashville – Season 5, Volume 1 – CD-Review

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Ich muss gestehen, dass mich Universal Music mit dem mir spontan zugeschickten, aktuellen Soundtrack zur Serie ‚Nashville‘ (Season 5, Vol. 1), so ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt hat.

Mir ist die Serie zwar oberflächlich, was die Eckdaten betrifft, bekannt, und ich habe vor geraumer Zeit auch mal eine CD aus einer früheren Staffel geschenkt bekommen, die dann allerdings nach zweimaligen Hören, bis heute in den Tiefen meiner Sammlung verschwunden ist.

Ich erfahre als erschütterndes Detail, dass in der hier, in unserem Land, vom Bezahlsender FOX ab Anfang Juni wieder ausgestrahlten Staffel 5, eine der Hauptdarstellerinnen sterben wird. Es hatte ja zuvor schon einen großen Aufschrei in der Countryszene gegeben, als der bis dato verantwortliche Sender ABC das Aus der, für ihre guten Drehbücher bekannte Serie bekannt gegeben hatte, die nun aber von CMT weitergeführt wird.

Zu meinem Erstaunen und anfänglichen Verwirrung, beschreibt der beiliegende Beipackzettel 12 Tracks, die CD enthält aber nur 10 Stücke. Meiner Recherche zufolge, handelt es sich bei erstgenannter Version um die mp3-Version, die auch schon seit März beziehbar ist, die physikalische CD geht erst ab dem 16. Juni in den Verkauf.

Auf diesem Werk sind auch wieder größten Teils die üblichen Verdächtigen als Interpreten der früheren Staffeln präsent, produziert wurde das Teil von dem Multitalent in Sachen Musik rund ums Country-Mekka, Tim Lauer, mir bis dato meist im Sinn als Akustikgitarren- und Keyboards-Spezialist.

Die musikalischen Stars dieses Silberlings sind für mich Maisy Stella und ihre Schwester Lennon bei den beiden  Tracks „Your Best“ (herrlich eingängiger Ohrwurm) und dem abschließenden „Sanctuary“ federführend. Die gerade mal 13- bzw. 17-jährigen Kanadierinnen sehe ich, wenn sie so weiter machen, schon in vokalen Fußstapfen von Diven wie Carrie Underwood oder zum Teil auch einer Stevie Nicks.

Hitpotential dürfte auch das von Clare Bowen & Sam Palladio performte melodische „All Of Me“ besitzen. Die absoluten Stars der Serie, Connie Britton (im Duett mit Charles Esten) und Hayden Panettiere (im Stelldichein mit Jonathan Jackson), haben auf dem melancholisch countryesken „My Favorite Hurricane“ und dem pianogetränkten „On My Way“ ihren gesanglichen Einsatz.

Ein wenig aus dem Rahmen fallen Tracks wie der von Lauer neu arrangierte folkig-rootsige Opener „God Shall Wipe All Tears Away“ (stark gesungen von Rhiannon Giddens), das cool stampfende „A Few Steps My Way“ von Joseph David-Jones und das von Jonathan Jackson recht aufmüpfig ‚dahingerockte‘ „Won’t Back Down“.

Eingespielt auf höchstem Niveau unter Oberregie von Big Machine Records wurden die Stücke, wie nicht anders zu erwarten, vom Who-Is-Who der Nashville-Studiomusiker mit Leuten wie u. a. Rob McNelley, Jerry McPherson, Dan Dugmore, Glen Duncan, Mike Johnson, Chris Donegan, Greg Morrow, Nir Z, Mark Hill, Jimmie Lee Sloas, Bryan Sutton, Matt Rollings und natürlich Tim Lauer.

Insgesamt ist „The Music Of Nashville – Season 5, Volume 1“ eine Scheibe für leidenschaftliche Sammler rund um die Serie, Leute, die gerne abwechslungsreichen New Country bevorzugen, den man auch mal zuhause oder bei Zusammenkünften im Hintergrund laufen lassen kann. Die zweite CD-Ausgabe ist übrigens für den 30. Juni geplant.

Big Machine Records (2017)
Stil: New Country & More

01. God Shall Wipe All Tears Away – Rhiannon Giddens
02. Your Best – Lennon & Maisy
03. All Of Me – Clare Bowen & Sam Palladio
04. Simple As That – Charles Esten
05. A Few Steps My Way – Joseph David-Jones
06. My Favorite Hurricane – Connie Britton & Charles Esten
07. Burn To Dark – Chris Carmack
08. On My Way – Hayden Panettiere with Jonathan Jackson
09. Won’t Back Down – Jonathan Jackson
10. Sanctuary – Charles Esten, Lennon & Maisy

CMT
Big Machine Records
Universal Music