
Mothers Finest sind vor über 50 Jahren gegründet worden und bringen ein volles Haus im Musiktheater Piano. Von der Besetzung her sind insbesondere die Schlüsselpositionen noch mit den Originalmitgliedern besetzt, die dann auch offerieren, was in ihnen steckt.
Glen Murdock wirkt auf der Bühne zuweilen zwar gebrechlich und legt einige Pausen ein, wenn er aber zum Mikro greift, gibt er sich stimmlich bestens aufgelegt, wie auch Joyce „Baby Jean“ Kennedy, der man ihr Alter kaum anmerkt. Zudem werden die beiden on top von starken Backgroundsängerinnen unterstützt.
Das kauzig erscheinende Gründungsmitglied „Moses Mo“ und John Hayes erweisen sich mit hart gespielten Riffs für die rockenden Elemente verantwortlich. Die Rhythmusfraktion mit Jerry Seay am Bass und Dion Derek Murdock erzeugen zuweilen für einen brettharten Sound, mit dem sich auch Metalfans anfreunden könnten.
So sorgen Mothers Finest mit ihren eigenen Stil, der sich von Funk über Soul bis hin zum Hard Rock erstreckt, für kurzweilige knapp 100 Minuten im Piano, bei denen die Fans fast durchgehend im Takt der Musik mitgehen und der Tophit „Baby Love“ die Stimmung zum Überkochen bringt.
Line-up:
Joyce „Baby Jean“ Kennedy (lead vocals)
Glen „Doc“ Murdock (lead vocals)
Gary „Moses Mo“ Moore (guitars)
John „Red Devi“ Hayes (guitars)
Jerry „Wyzard“ Seay (bass)
Dion Derek Murdock (drums)
Text & Bilder: Gernot Mangold
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