Robert Cray Band – That‘s What I Heard – CD-Review

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Seit über 40 Jahren ist Robert Cray nun im Geschäft und in dieser Zeit hat er es immer verstandenen eine Brücke zwischen Blues, Soul und R&B zuschlagen und dabei teilweise auch funkige Elemente einfließen zu lassen.

Dies trifft auch auf seines neues Album „That‘s What I Heard“ zu, von dem Cray selbst sagt, es sei „funky, cool and bad“. Produziert hat er es zusammen mit Steve Jordan, der auf dem Album auch an den drums und als Perkussionist zu hören ist, in den kultigen Capitol Records Studios in Hollywood.

„That‘s What I Heard“ ist eine großartige Reminiszenz an den Soul der 60‘ger Jahre des letzten Jahrhunderts. Genauso würden heutzutage Sam Cooke und Bobby Bland wahrscheinlich klingen, mal funkig flott und dann wieder soulig relaxed, immer mit der soultypischen Keyboarduntermalung. Nicht zuletzt erzeugt auch Robert Crays unverkennbares Gitarrenspiel zusammen mit seiner klaren Tenor Stimme dieses wohlige, altbekannte Soul-Feeling, welches durch Steve Jordan‘s gelungene Abmischung der Songs mit warmen Klangfarben noch unterstrichen wird.

Zwölf Songs haben ihren Weg auf die CD gefunden. Wie gesagt, alle sehr soulig bis bluesig in unterschiedlichen Tempi zwischen Slowblues und rhythmisch-flott. Lediglich „Burying Ground“, „Hot“ und „My Baby Likes To Boogaloo“ fallen da etwas heraus.

Während sich auf „Burying Ground“ noch deutliche Gospeleinflüsse hinzu gesellen, ist die flotte „Hot“-Nummer durch deutliche Boogie-Woogie Passagen auf dem Keyboard gekennzeichnet und „My Baby Likes To Boogaloo“ kommt im Vergleich zu den übrigen Tracks recht hart und stampfend rüber.

Insgesamt ist Robert Crays neue Scheibe für alle Soul-Fans absolut empfehlenswert. Old-School auf erfrischende Weise neu interpretiert und ab dem 28.02.2020 im Handel.

Nozzle Records/Thirty Tigers (2020)
Stil: Blues Rock

Tracks:
01. Anything You Want
02. Burying Ground
03. You‘re The One
04. This Man
05. You‘ll Want Me Back
06. Hot
07. Promises You Keep
08. To Be With You
09. My Baby Likes To Boogaloo
10. Can‘t Make Me Change
11. A Little Less Lonely
12. Do It

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