Joey Nevada – The Ride – CD-Review

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Review: Stephan Skolarski

Als die Countrymusiker Tim McGraw, Toby Keith oder George Strait ihre ersten Platten veröffentlichten, steckte Joey Nevada nicht einmal in seinen ‚Baby-Boots‘. Dass er aber grade diese Musiker als wichtige Vorbilder benennt, muss als gewaltige Hausnummer erst gestemmt werden. Ob seichter Pop-Country von McGraw, die rockigen Southern-Accents bei Keith oder der eher traditionelle Country-Stil von Strait – Joey Nevada gelingt es, sich der Bandbreite seiner Idole anzupassen und das berühmte Southern-Feeling ausgiebig zu verbreiten.

Leider weist das LP-Cover nicht auch James Brickey als Interpreten aus. Dieser ist die kreative Kraft hinter Joey Nevada. Er wirkt als Songschreiber, Gitarrist und Produzent der vielversprechenden Country-Group mit. In der Band um den charismatischen Frontmann beweisen neben dem bereits erwähnten 24-jährigen James Brickey auch dessen Bruder Justus (21 Jahre) am Bass und Rob Shields (23 Jahre) am Schlagzeug ihr Können, denn man bekommt mit „The Ride“ eine abwechslungsreiche Reise durch die Gefilde des modernen Southern Rock geboten – mit echten Highway Songs zum Aufdrehen!

Exemplarisch dafür steht der melodische Road-Trip Opener „Midnight Drive“, der die Erwartungshaltung sofort steigert. Es folgen intensive Stücke, wie „Better Than You“ und „Lazy Day“ und neben Stadion-Rock mit „Good Times All Nighter“, der typische Sommer-Hit „Beach Bum“ – nicht nur für Strandbegeisterte geeignet und besonders empfohlen!

Selbst der langsam daher kommende Track „Didn’t Have A Clue“ entwickelt als prägende Ballade schnell ein angenehmes Country-Eigenleben. Youngster-Idealismus der feinsten Südstaaten-Art spricht aus dem weiteren Aufreißer „Sweet Southern Ride“, der als Titelsong des Albums erst unter Nummer zehn der Playlist präsentiert wird. Für ausufernde Tourneen quer durch die USA ist in den letzten Jahren vor allem Eric Church bekannt gewesen. Da passt es nur zu gut, dass Joey auf „Like Me“ die einzigartige „Chief Performance“ in kluger Voraussicht einübt.

Der Abschluss Track „Pop A Top Or Two“ beendet eine Top Newcomer Scheibe, die ihren Namensgeber zu Recht als Anwärter in die Klasse seiner großen Überväter erkennen lässt. Joey Nevada hat die Aufnahmeprüfung mit Prädikat bestanden, natürlich mit der Verpflichtung, die musikalische Bandleistung couragiert auszubauen und mit seinen Southern-Rock-Boots noch viele weitere Meilen zurückzulegen.

Eigenproduktion (2018)
Stil: Southern Rock, New Country

Tracklist:
01. Midnight Drive
02. Better Than You
03. If I Had It My Way
04. Lazy Day
05. Love Songs
06. Good Time All Nighter
07. Beach Bum
08. Didn’t Have A Clue
09. Pieces To The Puzzle
10. Sweet Southern Ride
11. Like Me
12. Pop A Top Or Two

Joey Nevada
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The Rising – Moving On – CD-Review

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Dass in Großbritannien die Begeisterung für New Country-Musik in den letzten Jahren ihre Wellen schlägt, ist bei uns seit geraumer Zeit anhand diverser Reviews auch immer wieder thematisiert worden. Jetzt erreicht mich sogar Stoff dieser Sorte aus Nordirland, einem Land, dass ich bisher höchstens mit Fußball, der Hauptstadt Belfast und, zu seiner Zeit, mit dem blutigen Unabhängigkeitskonflikt zwischen Katholiken und Protestanten in Verbindung gebracht habe.

Im Rahmen einer PledgeMusic-Kampagne bringt jetzt Anfang August eine Combo namens The Rising ihr zweites Studio-Album „Moving On“ auf den Markt. Der Titel steht sinnbildlich für die Geschehnisse und Entwicklungen der letzten Zeit um die Band herum.

Das war der heimliche Chef des Ensembles, Chris Logan, von einem Bus angefahren worden und mit schweren Knochenbrüchen im gerade begonnenen Entstehungsprozess des Werkes, übelst verletzt worden, sodass sich die Aufnahmen erheblich in die Länge zogen. In dieser Zeit musste dann noch der Aderlass von den zwei Bandmitgliedern verkraftet werden.

Dazu kam mit Chantelle McAteer der Wechsel von rein männlichem Gesang auf dem Debüt „Coming Home“, zu jetzt weiblich geführter Ausrichtung im vokalen Sektor. Logan hat die Saitenarbeit mittels Gitarren, Banjo und Mandoline inne, drittes festes Mitglied ist Brian Mellors am Bass.

Für Farbtupfer auf dem in Chris Logans Heimstudio und in Nashville produzierten Werk, sorgen Gastmusiker wie Chris Bush (drums), Pedal Steel-Spieler Tommy Detamore, John McCullough an den Keys und Lauren Bird an der Ukulele. Mit Pete Maher (U2, The Rolling Stones, Katy Perry) zeichnet sich zudem Prominenz für das Mastering verantwortlich.

Nachdem man nach einigen Hördurchläufen, mit der etwas jungenhafte, aber sehr engagierten Stimme McAteers, Freundschaft geschlossen hat, beginnt die mit satten 13 Songs bestückte Scheibe, durchaus ihren Reiz zu entwickeln, falls man mit weiblich besungenem New Country der zeitgenössischen Art keine Probleme hat.

Die Balance zwischen Pop und Country ist stimmig und schlägt dank Logans toller E-Gitarren-Soli (manchmal sogar mit Southern-Charakter – „Rebound“,  „Yellow House“), Detamores zum Teil leiernder Steel („Rebound“, „Love Is“) und John Mc Culloughs Orgel- und HT-Piano-Einlagen (u. a. bei „Reasonable“), deutlich in Richtung des zweitgenannten Genres aus.

Alles in allem kristallisiert sich „Moving On“ von The Rising als eine Art dynamisch verlaufender Prozess heraus, dessen Weiterführung in dieser Sparte durchaus Sinn macht, sofern sich dieses Niveau in Zukunft aufrecht erhalten lässt. Interessanter Stoff für Freunde von weiblichen Acts der Marke Jo Dee Messina, Kellie PicklerToby Keith-Tochter Krystal, Shawna Russell & Co.

Renegade Maverick Records Limited (2018)
Stil: New Country

01. Moving On
02. Forgive and Not Forget
03. With You
04. Even the Stars Fall For You
05. Back To Me
06. Reasonable
07. Just Another Name
08. Rebound
09. Take A Hint
10. Yellow House
11. Love Is
12. Finally Found A House
13. Roundabouts

The Rising
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Various Artists – The Music Of Nashville – Season 6, Volume 1 – CD-Review

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So wie es aussieht, möchte Universal mich noch zum Serienfan erziehen, zumindest was die US-Reihe „Nashville“ angeht. Nachdem neulich ja die tolle Live-DVD zur Besprechung anstand, wo einige Stars wie Charles Esten, Clare Bowen, Sam Palladino Jonathan Jackson und Chris Carmack ihre Künste in der beeindruckenden Royal Albert Hall in London zum Besten gaben, ist jetzt der erste CD-Sampler zur finalen 6. Staffel bei mir eingetroffen.

Im Prinzip erhält man den gewohnt qualitativen Stoff. Die Fäden im Hintergrund hat wieder Tim Lauer Lauer (Produktion/musikalische Mitwirkung) gezogen, für die Einspielung ist das gewohnte Heer an Koryphäen der Studiomusikerszene (u. a. Ilya Toshinsky, Mark Hill. Chris McHugh, Bryan Sutton, Tom Bukovac, Kris Donegan) zur Unterstützung der jeweils involvierten SängerInnen zugegen.

Auffällig ist diesmal die recht hohe weibliche Dominanz am Mikrofon, als auch die recht ruhige und melancholische Ausrichtung des Gesamtwerkes. Lediglich beim krawalligen beatlesken – nomen est omen – „Love Is Loud“ geht es mal etwas zünftiger zur Sache. Bei diesem Stück als auch „Hold On (Not Leaving You Behind)“ erscheint mit Rainee Blake eine neue Künstlerin, die ich bisher noch nicht wahrgenommen habe, die aber ihren Job gut erledigt.

Die markantesten Tracks sind vielleicht der von Hayden Panettiere performte Hilfeschrei „Is There Anybody Out There“ im Gesangsstil einer Stevie Nicks und das durch Rhiannon Giddens, die für die mehr rootsige Note auf den Zusammenstellungen steht, besungene „Wandering Roads“ mit herrlichem Mandolinen-Solo von Ilya Toshinsky.

Fazit: Der erste Sampler der sechsten Nashville-Staffel ist für Fans der Serie natürlich ein Muss, eignet sich für den allgemeinen Hörer von countrifizierter Musik mehr zum Entspannen und Lauschen der vielen kleinen instrumentellen Feinheiten. Die variierenden Stimmen der Protagonisten, wenn auch diesmal, wie bereits erwähnt, ziemlich feminin gehalten (lediglich Charles Esten, Jonathan Jackson und Sam Palladino bieten etwas Paroli) sorgen für die gewohnte Abwechslung und Kurzweiligkeit.

Big Machine Records (2018)
Stil: New Country & More

01. Is There Anybody Out There [feat. Hayden Panettiere]
02. Never Come Back Again [feat. Sam Palladio]
03. What It’s Made For [feat. Lennon Stella]
04. Ain’t No Normal [feat. Clare Bowen]
05. Come And Find Me [feat. Maisy Stella]
06. I Always Will [feat. Hayden Panettiere]
07. Wandering Roads [feat. Rhiannon Giddens & Charles Esten]
08. Hold On (Not Leaving You Behind) [feat. Chris Carmack & Jonathan Jackson & Sam Palladio & Rainee Blake]
09. Looking For The Light [feat. Charles Esten]
10. Love Is Loud [feat. Chris Carmack & Jonathan Jackson & Sam Palladio & Rainee Blake]
11. Unravel [feat. Maisy Stella]
12. Face The Sun [feat. Charles Esten]

CMT
Big Machine Records
Universal Music

Kacey Musgraves – Golden Hour – CD-Review

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Aufbruch zu neuen Ufern bei Kacey Musgraves! Mit dem Labelwechsel zu MCA und dem Austausch des ihr assistierenden Produzententeams in persona der beiden Multiinstrumentalisten  Ian Fitchuk und Daniel Tashian, hat die texanische Grammy-Preisträgerin mit ihrem neuen Album „Golden Hour“ auch einen deutlich spürbaren Schwenk vom überwiegend Country-Traditionalistischem in etwas poppigere Gefilde vollzogen.

Dass es dabei im Lager der Puristen des Genres mal wieder entsetzte Aufschreie geben wird, ist damit eigentlich schon vorprogrammiert gewesen. Für mich  persönlich steht da eher eher die Art und Weise im Vordergund, wie man einen solchen Wandel einleitet.

Im Gegensatz zu einigen Kolleginnen und Kollegen, geschieht dies in Kaceys Fall, meiner Ansicht nach,  nicht in offensichtlich anbiedernder, monetär bestimmter Weise, sondern wird hier recht stilvoll, ‚leise‘ und unaufdringlich bewerkstelligt.

Fitchuk und Tashian ist es brillant gelungen, den ‚moderneren‘ Komponenten wie Loops, Vocoder, Synthies, mit prägnantem Banjo, Akustik-, E- und Steel-Gitarren (hier sind besonders die Könner wie Puss Pahl, Justin Schipper und Dan Dugmore zu erwähnen) ein schlagkräftiges Countrygewicht entgegenzubringen, sodass im Prinzip ein ‚Gesichtsverlust‘ in deutlicher Form vermieden wird.

Auf „Golden Hour“ haben wir es hier eher mit einer smoothen, als auch relaxten, teils voller Melancholie reflektierenden Laidback-Variante des Genres zu tun, die im En-Gros der Tracks wie u. a. dem herrlichen, schlafwandlerischen „Slow Burn“ (die Akustikgitarre erinnert dezent an Neil Youngs „Old Man“), „Lonely Weekend“, „Butterflies“, und „Space Cowboy“ (Eigenkomposition, nicht der der Steve Miller Band-Song) zum Ausdruck kommt.

Die eher poppigen Sachen wie „Oh, What A World“, „Happy & Sad“ oder das hitverdächtige „Velvet Elvis“ (fast ELO-verdächtiges Intro) bleiben aufgrund der tollen Instrumentierung und ihres überaus markanten Gesangs trotzdem im Toleranzbereich.

„Love Is A Wild Thing“ mit seinem Fleetwood Mac-Flair, das folkig, 70ies-umgarnte Titelstück „Golden Hour“ und die Piano-betonten Balladen „Mother“ (laut Credits in nur einer Viertelstunde geschrieben und komponiert, hier ganz im kreativen Gegensatz zu Akademikerkreisen, wo diese Zeitspanne ja vorwiegend als Entschuldigung für Verspätungen genutzt wird…) sowie „Rainbow“ als Abschluss des Werkes, bilden ein Brücke irgendwo dazwischen.

Fazit: Kacey Musgraves ist mit „Golden Hour“ ein klug eingefädelter und umgesetzter Spagat zwischen arriviertem Nashville-Stoff und stilvoller Popmusik gelungen, der eine deutlich erweiterte Klientel ansprechen wird. Geht für mich so in Richtung einer ‚Stevie Nicks des (New) Country‘.  Absolut gelungen!

MCA Records (2018)
Stil: New Country

01. Slow Burn
02. Lonely Weekend
03. Butterflies
04. Oh, What A World
05. Mother
06. Love Is A Wild Thing
07. Space Cowboy
08. Happy & Sad
09. Velvet Elvis
10. Wonder Woman
11. High Horse
12. Golden Hour
13. Rainbow

Kacey Musgraves
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Oktober Promotion
Universal Music

Various Artists – Nashville In Concert At The Royal Albert Hall – DVD-Review

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Wow! Was für ein beeindruckendes Teil, das Universal Music mir da zugeschickt hat. Es handelt sich um ein Konzert, das im vergangenen Jahr in der Respekt einflößenden Royal Albert Hall in London stattgefunden hat und mit modernsten Aufnahmetechniken, in atemberaubenden Bildern samt tollem Klangerlebnis umgesetzt wurde.

Protagonisten des Events sind die Beteiligten, bzw. Darsteller der beliebten US–Fernsehserie „Nashville“, die ballerinenhafte Clare Bowen, Charles Esten, Chris Carmack, Jonathan Jackson und Sam Palladio, die unter dem Slogan „Nashville In Concert At The Royal Albert Hall“, mit ergänzenden Parademusikern wie Colin Linden (Blackie And The Rodeo Kings), hier sowohl als brillanter Gitarrist mit vielen tollen Soli agierend, wie auch als musikalischer Direktor fungierend, John Dymond (bass), Matthew Rollings (keys), Bowen-Gatte Brandon Robert Young (vocals, guitar), Multiinstrumentalist Fats Kaplin (steel, acoustic guitar, harp, violin) und Gary Craig (Ex-Blackie And The Rodeo Kings-Drummer), eine grandiose Show im restlos ausverkauften Rund ablieferten.

Die beeindruckende Location (wie es den Akteuren während des Gigs als auch bei den Statements im Bonus Feature zum ‚Drumherum‘ anzumerken ist), die euphorisierte, aber trotzdem sehr angenehme Nashie-Audienz, die Unterschiedlichkeit der Performer und die dadurch bedingten, vielen variierenden Konstellationen bei der Abwicklung der 28 Songs (!!!) sowie die filigranen Leistungen der Instrumentalisten, machen dieses Event zu einer kurzweiligen Sache, deren Charme man bereits nach den ersten drei, Southern Rock-umwehten Countryrock-Tracks, angeführt von Charles Esten („Buckle Up“ – grandioser Einstieg) und Chris Carmack („What If I Was Willing“ und „Spinning Revolver“ – auch ein sehr guter Gitarrist der Bursche) hoffnungslos erlegen ist.

Auf Anhieb hängen geblieben sind das groovige „If It’s Love (Palladio/Carmack), der tolle Blues „Texas Flood“ (wieder mit starkem Carmack an der E-Gitarre), das ‚Esten-Trio‘ „True Love Ways“, „I Climb The Walls“ und „He Ain’t Me“ sowie das großartige Finale samt aller involvierten Beteiligten mit u.a. dem ‚nashvillisierten‘ Bowie-Klassiker „Heroes“ und der stimmungsvollen Abschluss-Ballade „A Life That’s Good“ (tolles Lichtermeer, Publikumsgesangspassage).

Eine imposante musik- und bildgewaltige DVD, dieses “Nashville In Concert At The Royal Albert Hall”-Dokument, das ich absolut jedem für einen schönen gemütlichen Abend auf der Couch vor dem Fernseher (sofern angeschlossener DVD-Player vorhanden) empfehlen kann. Ein äußerst stimmiges Gesamtpaket. Ich sehe das Werk so ein bisschen als kleine Belohnung für unsere fundierten Besprechungen der drei CDs zur 5. Staffel der Serie, als auch die bisherige allgemein gute Zusammenarbeit an. Vielen Dank liebes Universal-Team!

Universal (2018)
Stil: New Country

01. Buckle Up (feat. Charles Esten)
02. What If I Was Willing (feat. Chris Carmack)
03. Spinning Revolver (feat. Chris Carmack)
04. Keep Asking Why (feat. Jonathan Jackson)
05. Love Rescue Me (feat. Jonathan Jackson)
06. I Will Fall (feat. Sam Palladio)
07. Headed For The Fire (feat. Sam Palladio)
08. Borrow My Heart (feat. Sam Palladio, Clare Bowen, Jonathan Jackson)
09. Longer (feat. Clare Bowen, Brandon Robert Young)
10. Little By Little (feat. Clare Bowen)
11. Hand To Hold (feat. Clare Bowen, Charles Estenadio)
12. Simple As That (feat. Charles Esten)
13. Stand Up (feat. Chris Carmack, Clare Bowen, Brandon Robert Young, Sam Palladio)
14. If It’s Love (feat. Sam Palladio, Chris Carmack )
15. Texas Flood (feat. Chris Carmack)
16. The Killing Moon (feat. Jonathan Jackson)
17. Unchained Melody (feat. Jonathan Jackson)
18. Hello Heartbreak Blues (feat. Sam Palladio)
19. Wake Me Up In Nashville (feat. Sam Palladioadio)
20. Fade Into You (feat. Clare Bowen, Sam Palladio)
21. Letting It Rain (feat. Clare Bowen)
22. Black Roses (feat. Clare Bowen)
23. True Love Ways (feat. Charles Esten)
24. I Climb The Walls (feat. Charles Esten)
25. He Ain’t Me (feat. Charles Esten)
26. Heroes (feat. Charles Esten, Sam Palladio, Clare Bowen)
27. And Then We’re Gone (feat. Charles Esten, Chris Carmack, Clare Bowen, Jonathan Jackson, Sam Palladio)
28. A Life That’s Good (feat. Charles Esten, Chris Carmack, Clare Bowen, Jonathan Jackson, Sam Palladio)

Bonus Feature:
Nashville in London

CMT
Big Machine Records
Universal Music

The Shires – Accidentally On Purpose – CD-Review

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Während sich bei uns in Deutschland ein relativ überschaubares Grüppchen an Leuten bemüht, das Pflänzchen New Countrymusik eher behutsam aufzuziehen, scheint sich in Großbritannien eine echte Euphorie für diese Sparte zu entwickeln.

Zum einen durch die pompösen medienwirksamen Country2Country-Festivals, wo sich seit Jahren das Who-Is-Who der Nashville Szene die Klinke in die Hand drückt, als auch in aktiver Hinsicht. In letzter Zeit kommen mir, gefühlt, auch immer mehr Veröffentlichungen von Künstlern dieses Landes zur Begutachtung unter die Fittiche.

Die zur Zeit wohl unangefochtenen Shooting-Stars der britischen Szene geben im Moment Ben Earle und Chrissie Rhodes, alias The Shires, ab, die jetzt mit „Accidentally On Purpose“ ihr bereits drittes Album unter Major-Fahne auf den Markt werfen.

Beide hatten zunächst in eigener Sache mit ihren alleinigen Gehversuchen (Rhodes sang auf Hochzeiten und in Clubs Dolly Parton-Songs, Earle brachte es bis zum Support von KT Tunstall, beide scheiterten jeweils bei X-Faktor) wenig Erfolg. Erst, als sie sich nach einem Suchaufruf Earles via Facebook zusammengetan hatten, sollte sich alles rapide zum Besseren wenden.

Von da an ging es Schlag auf Schlag: Teilnahme am C2C-Festival, Major-Verträge (UK und US), grandioser Einstieg mit dem 2015er-Debütalbum (Nr. 1 UK Country Charts), diverse britische Awards, Support bei der Comeback-Tour der Corrs, eigene Headlinig-Tour, 2. Album (Platz 1 UK Country-Charts, Platz 3 allgemeine UK-Charts), Gewinner Global Artist bei den US-CMA-Awards, etc.

Eine rasante Entwicklung. Jetzt also mit „Accidentally On Purpose“ der nächste Streich. Aufgenommen in Nashville unter der Regie vom angesagten Produzenten Lindsay Rimes (u. a. Parmalee, The Cadillac Three, Thomas Rhett, Lauren Alaina), der hier mit Star-Musikern wie Ilya Toshinsky, Mike Johnson und Jimmy Robbins auch das instrumentelle Heft in der Hand hatte. Lediglich für Track 10, „Strangers“, wurde mit Chris DeStefano eine weitere Nashville-Koryphäe bemüht.

Die Musik besticht – wen wundert es bei diesem Erfolg – in erster Linie durch ihre Eingängigkeit. Man orientiert sich mit gutem Gespür an Acts des Genres wie American Young, Sugarland, Little Big Town, Lady Antebellum & Co., wo weibliche und männliche Wechsel- und Harmoniegesänge den Ton angeben sowie poppige, wie countryeske Elemente, harmonisch in Einklang gebracht werden. Mir gefällt an dem Duo vor allem die Mandolinen-lastige Ausrichtung der Songs (repäsentiert durch den Könner auf diesem Gebiet, Ilya Toshinsky).

Earle ist bei allen Tracks kompositorisch beteiligt, Rhodes auch erbeblich, für die einzige Ausnahme „Stay The Night“ hat man vermutlich, um das Aufmerksamkeitspotential weiter zu erhöhen, dann noch auf ein Lied von Pop-Superstar Ed Sheeran zurückgegriffen.

Fazit: Die Zeichen für The Shires stehen auf (Erfolgs-) Sturm. Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass die ‚Grafschafter‘, Ben Earle und Chrissie Rhodes mit „Accidentally On Purpose“ ihr drittes Nr.1-Album in den UK-Country-Charts abliefern werden und ab Mai auf ihrer kommenden UK-Tour frenetisch gefeiert werden. Auch für den US-Markt sind sehr vielversprechende Akzente gesetzt worden.

Decca Records – Universal (2018)
Stil: New Country

01. The Hard Way
02. Echo
03. Guilty
04. Sleepwalk
05. Accidentally On Purpose
06. Stay The Night
07. Ahead Of The Storm
08. Speechless
09. River Of Love
10. Strangers
11. World Without You
12. Loving You Too Long

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Universal Music

Jordan Davis – Home State – CD-Review

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Rein optisch hätte ich bei Jordan Davis mit seinem opulenten Rauschebart auf eine Mucke fernab jeden Mainstreams getippt. Die meisten Typen mit ähnlichem Erscheinungsbild, die ich in letzter Zeit, musikalisch unter die Lupe genommen habe, bewegten sich meist in irgendwelchen Insider-Sphären zwischen zünftigen Honkytonk Country-, Roots- und Southern Rock.

Gut, wir haben es hier mit einem Debüt auf einem Major-Label tun, wo eigentlich immer ein größeres Publikum als Adressat im Fokus steht. Vielleicht geht es daher ja eventuell in Richtung Chris Stapleton, war der zweite Gedanke, aber die Parfüm-Fotografie-ähnliche Aufmachung des Coverbildes hegte die ersten Zweifel. Und in der Tat, mit Jordan Davis haben wir es mit einem Neuling zu tun, der sich dem massenkompatiblen Country Pop verschrieben hat, wobei das ‚Country‘ eher marginalen Charakter aufweist (etwas Mandoline, Banjo, aber kaum wahrnehmbar).

Der aus einer, wie so oft, musikbegeisterten Familie (sein Onkel hat Songs für keinen geringeren als Tracy Lawrence geschrieben) stammende Künstler aus Louisiana, hat nun mal einfach eine, eher dem Pop und R&B zuträgliche Stimme. Warum sollte man solche Fakten dann einfach ignorieren? Trotzdem ist „Home State“ ein tolles Album geworden!

Ich mag es  eigentlich immer, wenn die Protagonisten auch kompositorisch stark involviert sind, was hier der Fall ist. Davis hat alle Tracks mitgeschrieben zum Teil mit Leuten, die man nicht so oft in den Credits findet (u. a. Ben Daniel, Pawel Dovgalyuk, Steven Dale Jones, Justin Ebach, Jamie Paulin), aber auch mit arrivierten Songwritern wie Blair Daly, Jeff Middleton, Scooter Carouso oder Jonathan Singleton, die einem alle Nase lang bei Nashville-Veröffentlichungen über den Weg laufen.

Schon mit dem Opener „Take It From Me“ lässt sich Davis‘ Händchen für feine Hooks, Melodien und eingängige Refrains ausmachen. Bestes Beispiel ist „Singles You Up„, ein Song, dem man sofort anmerkt, dass er Hitcharakter in sich trägt und auch prompt unter den ersten 15 der Billboard-Charts landete. Weitere Kandidaten sind vielleicht Stücke wie „Selfish“, „So I Do“ oder das, wie für Tim McGraw geschaffene „Dreamed You Did“. Im Prinzip haben die Entscheidungsträger hier durchgehend die Qual der Wahl .

Produziert hat Paul di Giovanni, Gitarrist von Boys Like Girls, der in Nashville als Schreiber von Dan+Shays  No.1-Hit „How Not To“ bisher von sich Reden machte. Den Löwenanteil am Gelingen des Werkes aber haben die involvierten Nashville Star-Musiker wie Ilya Toshinsky, Tony Lucido, Bryan Sutton, Nir Z & Co., aber auch di Giovanni und Derek Wells sorgen mit ihren auf den Punkt gebrachten, filigranen E-Gitarren-Soli (in fast allen Liedern) für das Salz in der Suppe.

Deshalb ist „Home State“ eine flockige, launige Scheibe geworden, die ideal für die kommenden wärmeren Tage geeignet ist. Im Prinzip zwar mehr auf die weibliche Klientel zugeschnitten oder für Leute aus unserer Kundschaft, die ab und zu mal zwischendurch für unkomplizierte, aber gut gemachte Musik offen sind (wie gesagt, in fast jedem Stück ist ein E-Gitarren-Solo präsent). Wer mit Interpreten wie David Nail, Brett Young, Canaan Smith, Sam Hunt oder besagten Dan+Shay etwas anfangen kann, wird ganz sicher auch bei Jordan Davis seine Freude haben. Der Rolling Stone deklarierte ihn übrigens als ‚Artist You Need To Know‘.

MCA Nashville (2018)
Stil: New Country Pop

01. Take It From Me
02. Goin‘ Round
03. More Than I Know
04. Slow Dance In A Parking Lot
05. Singles You Up
06. Sundowners
07. Tough To Tie Down
08. Selfish
09. Made That Way
10. So I Do
11. Dreamed You Did
12. Leaving New Orleans

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Universal Music

High Valley – Support: American Young and Jarrod Dickenson – 07.03.2018, Köln, Luxor – Konzertbericht

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Endlich mal wieder Nashville-Zeit in unserer Gegend! Da will man sich nach einem Arbeitstag im Büro und 80 km langer Reise in die Domstadt, samt Kampf durch deren dicht befahrenen Feierabendverkehr bei Regenwetter, einen runden und entspannten New Country-Abend mit High Valley und den Supportern American Young und Jarrod Dickenson gönnen, aber Pustekuchen.

Nachdem wir um kurz vor halb Acht einen Parkplatz direkt in der Nähe des Luxors gefunden hatten, mussten wir beim Opener Jarrod Dickenson leider passen. Trotz des eigentlich avisierten Konzert-Beginns von 20:00 Uhr hatte dieser und seine Frau Claire schon zum Einlass-Termin vor spärlicher Kulisse für nicht mal eine halbe Stunde angefangen zu spielen, so dass wir nur noch wenige Sekunden des letzten Liedes mitbekamen. Ganz zu schweigen davon, dass Kollege Gernot noch seine Objektive aufschrauben und knipsen konnte.  Viele waren vermutlich genauso wie wir überrascht worden. Schade – von Dickensons toller Stimme hätte ich gerne mehr gehört.

Auch das nächste Duo, American Young, bestehend aus Kristy Osmunson und Jon Stone  machte schon um 19:35 Uhr weiter, auch hier füllte sich das Auditorium erst merklich gegen Ende ihrer Performance.

Die sympathische Blondine mit ihren geflochten Zöpfen an der Fiddle und ihr Hut-tragender Begleiter an der Gitarre, Jon Stone, präsentierten eine schöne Mischung aus bewährten („Be Here“, „Love Is War“, „Something To You“, „Point Of View“, „Soldiers Wife“, „American Dream“) und einigen brandneuen Stücken („Closest Faraway Place“, das herrlich groovige „Last Night Alone“ und „What Are You Working For“ – Angaben der Titel ohne Gewähr) in Singer/Songwriter-Manier. Als einziges Cover wurde Bill Withers‘ „Just The Two Of Us“ in einer smooth-grassigen Version klasse interpretiert.

Wechselseitige Leadvocals (Stones Stimme war für mich übrigens die überragende des ganzen Abends), tolle Harmoniegesänge, garniert mit den Instrumenten der beiden, waren Garant für eine unterhaltsame Dreiviertelstunde. Starke Leistung von American Young!

Auch hier ist eine ärgerliche Sache anzumerken: Direkt vor der Bühne hatte sich eine ganze Horde spät-pubertierender Mädels postiert, deren Großteil bis zum Ende scheinbar an allem interessiert waren, außer der Musik (vielleicht marginal). Es wurde in einer Tour geschnattert, und mit Pocketkameras oder Handies geblitzt, was das Zeug hielt. Aber hier den Exemplaren dieser Gattung in der heutigen Zeit mit ein wenig ‚Anstand und Respekt gegenüber den Musikern‘ zu kommen, wäre vermutlich eh absolut zum Scheitern verurteilt gewesen…

Um 20:40 Uhr ging es mit den Headlinern, Brad und Curtis Rempel, alias High Valley, zügig weiter (vermutlich der bevorstehenden Reise zum bombastischen Country2Country-Festival in London geschuldet, wo man Teil des Line-ups sein wird). Inzwischen war das Luxor mit rund 150 Zuschauern für einen Termin inmitten der Woche, durchaus passabel gefüllt.

Meine Befürchtungen, auch hier eventuell nur minimalistische Kost serviert zu bekommen, hatten sich schon durch den Voraufbau auf der Bühne neutralisiert. Die beiden Brüder traten mit ihren Kumpeln Andrew Hemmerling, Dave Myers, Clint Milburn und Raymond Klassen in voller Besetzung an und spielten sich durch ein launiges Set, das demnach wie im Fluge vorüber ging.

Klar, dass sich natürlich ihr aktuelles Major-Werk „Dear Life“ (der Titelsong bildete zugleich auch den Opener des Gigs) mit Tracks wie „Soldier“, „I Be U Be“, The Only“, das hymnische „Young Forever“, „Roads We’ve Never Taken“ und „She’s With Me“, absolut im Mittelpunkt ihrer Vorstellung befand.

Gut gefiel, dass die beiden Protagonisten, auch den Nebendarstellern immer wieder Spielraum gaben, ihr instrumentales Können in vorderster Linie einzubringen. So hatten vor allem Clint Milburn (an der E-Gitarre und Banjo) und auch Raymond Klassen mit schön knarzigen Dobro-Einlagen mehrere starke Szenen.

Mit „Be My Baby Tonight“ (dabei wurde als nette Geste ein kleiner Junge zur tänzerischen Unterstützung auf die Bühne geholt und am Ende dafür mit einem HV-Cap belohnt) und „Way Down Deep“ huldigten sie ihre Vorbilder John Michael Montgomery  und Country-Ikone Vern Goslin (hier versammelte sich die gesamte Band vor der Bühnenfront zum launigen Traditional-Stelldichein) . Bei „Father’s Love“ gab es den Dank der Rempel-Söhne in Richtung Daddy, ohne dessen Unterstützung in jeder Hinsicht, diese Karriere nicht möglich gewesen wäre.

Das launige „Make You Mine“ war mit den inbrünstigen ‚Oohooh‘-Gesängen der ideale Rausschmeißer, bei dem es dann auch im textsicher mitsingenden Publikum kein Halten mehr gab. Somit ein kurzweiliger und auch musikalisch ansprechender Gig mit den Rempel-Brüdern und ihrer spielstarken Truppe, der dann am Merchandising-Stand noch seine Fortsetzung fand, wo auch noch für Selfies, Autogramme, etc.,  Zeit gefunden wurde (u. a. auch für ein Bild für unsere VIP-Galerie).

Eigentlich ein toller, gut durchorganisierter Abend mit drei gut gewählten Acts, dem vielleicht nur, eine etwas eindeutigere Kommunikation, bzw. Transparenz im Vorfeld gut getan hätte, z. B. was die Luxor-Hompage betrifft). So hätten dann vermutlich auch die beiden Supporter von vorne herein mehr Zuschauerzuspruch erhalten. Danke an das concert team nrw für die Akkreditierung.

Line-up: High Valley
Brad Rempel (lead vocals, acoustic guitar)
Curtis Rempel (mandolin, acoustic guitar, vocals)
Andrew Hemmerling (drums)
Dave Myers (bass, vocals)
Clint Milburn (electric guitar, acoustic guitar, banjo, vocals)
Raymond Klassen (dobro, banjo, vocals)

Line-up: American Young
Kristy Osmunson (lead vocals, fiddle, vocals)
Jon Stone (lead vocals, acoustic guitar, vocals)

Line-up: Jarrod Dickenson
Jarrod Dickenson (lead vocals, guitar)
Claire Dickenson (vocals)

Bilder: Gernot Mangold
Text: Daniel Daus

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concert team nrw
Luxor Köln

Danny McMahon – Making Memories – EP-Review

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Just in den Tagen, wo in Großbritannien wieder aufgrund des bevorstehenden pompösen C2C-Festivals, das amerikanische Musikfieber grassiert, bin ich eher per Zufall auf einen talentierten britischen Jung-Songwriter namens Danny McMahon gestoßen, der erst seit kurzem seine Passion fürs (New) Country-Genre entdeckt hat.

Auslöser für ihn war der Headliner des letztjährigen Großevents, Brad Paisley, und speziell dessen Song „Letter To Me“, der Danny dazu bewegte, sowohl sein Songwriting in diese Richtung zu lenken, als auch, sich aktiv als Künstler zu betätigen.

Sein aus nur vier Songs bestehendes Kurzwerk „Making Memories“ bestätigt durchaus seine Ambitionen, zumindest, was die Mainstream-Sparte des Genres betrifft. Sehr melodisches, absolut radiotaugliches und demnach eingängiges Material, was der Brite produziert und mit Drummer Jay Cook eingespielt hat. Die britische Presse zeigt sich begeistert.

Parallelen zu derzeit vornehmlich im weiblichen Sektor angesagten Burschen wie u. a. Canaan Smith, Brett Young, Thomas Rhett & Co. sind unverkennbar, von mir persönlich wird aufgrund der Songstrukturen (gemäßigte Strophen, kräftigere Refrains) und der stimmlichen Ähnlichkeiten zu Gary LeVox, noch der Name Rascal Flatts in den Ring geworfen, wie man es vielleicht am Beispiel „What’s It Like“ nachempfinden kann.

Auf einem US-Festival in St. Diego im Januar wurden erste, viel versprechende Kontakte nach Nashville geknüpft, daraus resultierend ist eine US-UK-Tour im kommenden Sommer. „Making Memories“ erfüllt somit seinen Zweck als Vorstellung und erster gelungener Kurzeindruck von Danny McMahon. Ob es irgendwann mal für nachhaltige Erinnerungen in Sachen seiner Person im mittlerweile hart umkämpften Genre reichen wird, kann dann erst der Zahn der Zeit beweisen.

Puzzle Maker Records (2017)
Stil: New Country

01. The Other Sides
02. What’s It Like
03. Hide Away
04. Worth Waiting For

Danny McMahon bei Reverbnation UK
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Wade Bowen – The Given – CD-Review

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Red Dirt Vorzeige-Countryrocker/Texas Country-Artist Wade Bowen ist mit seinem vierten Studioalbum “The Given” (nebst zweier Live-Werke) erneut ein Meisterwerk gelungen. Er ist ein Künstler, dem es seit Anbeginn seiner Karriere gelungen ist, stetig sein Leistungsvermögen in behutsamen Schritten zu verbessern. Somit zeigt seine Formkurve auch weiterhin nach oben. Wade hat für seine neue CD einen (Major-) Labelwechsel vollzogen (jetzt bei BNA/Sony) und auch mit Justin Niebank (Bon Jovi, Kenny Chesney, Lonestar, Blackberry Smoke) einen neuen Produzenten angeheuert.  Wade Bowen – The Given – CD-Review weiterlesen