Sounds Of South räumt bei Juno Awards Titel ab

Ein stressiges, aber auch wunderbares und ereignisreiches Wochenende liegt hinter mir. Noch Jetleg-geplagt, aber überglücklich, bin ich gestern Vormittag aus Kanada von den Juno Awards aus Hamilton, Ontario, zurückgekehrt, wo die Veranstaltung am 29. März im dortigen TD Coliseum diesmal durchgeführt wurde.

Die Juno Awards (u. a. mit Nelly Furtado und Joni Mitchell, die mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet wurde, als prominente Gaststars) gelten ja quasi als das Pendant zu den US-Grammys und werden von daher auch liebevoll als die ‚kanadischen Grammys‘ betitelt. Nachdem ich zuvor zwei Sehenswürdigkeiten der Stadt, zum einen das Dundum Castle, zum anderen das McMaster Museum of Art besucht hatte, ging es dann Sonntag-Abend zur Verleihung.

Wir als Sounds Of South waren in der Rubrik ‚Best Contemporary Foreign Rock Music Magazine‘ nominiert, was ja schon ein unglaublicher Erfolg an sich war. Aber am Ende sahnten wir wegen unserer außerordentlichen Verdienste um die kanadische Musik über die letzten zehn Jahre  in dieser Sparte, auch den Titel ab, wie es die mir gegenüberstehende Laudatorin Shania Twain als Begründung der Jury verkündete.

In meiner Dankesrede kamen natürlich unsere vielen positiven und angenehmen Erfahrungen mit kanadischen Künstlern wie u. a. The Sheepdogs, Shania Twain, Doc Walker, Crystal Shawanda, Colin James, Lindsay Ell, Bywater Call, TebeyMelanie Dekker oder Terri Clark zur Sprache, wofür ich einen rauschenden Beifallssturm erhielt.

Auf der anschließenden After-Show-Party hatte ich die Gelegenheit, viele dieser bekannten Interpreten, aber auch neue Gesichter kennenzulernen. Die größte Überraschung für mich war, als sich Justin Bieber mir gegenüber als passionierter Southern Rock-Fan outete und mir ‚steckte‘, dass er schon seit längerem mit Ewan Currie von The Sheepdogs und Tom Hambridge an Songmaterial für ein entsprechendes Album arbeiten würde, das von letztgenanntem dann in Nashville produziert werden soll.

Nach so einigen Champagner-Gläschen und diversen Gin-Tonic zur Feier des Tages bis in die tiefe Nacht hinein, ging es am nächsten Morgen dann mit der Lufthansa, immer noch etwas berauscht,  wieder zurück nach Düsseldorf. Das Foto mit der Trophäe wurde übrigens auf der After-Show-Party von Bryan Adams ‚geschossen‘.

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