
Mit Stone Senate beginnt sich ein weiterer Teenage Head-Act, mehr und mehr in der Southern Rock-Szene zu etablieren. Nachdem ich sie vor drei Jahren erstmalig im Blue Notez Club in Dortmund gesehen hatte, wo sie heute Abend auch wieder antreten werden, bot sich die viel näher gelegene und geliebte Krefelder Kulturrampe, für einen weiteren Besuch förmlich an.
Das konstante Gerüst im aus Nashville stammenden Quintett bilden weiterhin der hünenhafte Fronter Clint Woolsey, die beiden starken Lead-Gitarristen James ‚Beau‘ Edwards und Ted Hennington sowie Drummer David “DZ” Zettler, die somit für eine gewisse Kontinuität stehen. Lediglich mit Bassist Tommy Michael gab es einen Wechsel zu vermelden, der sich aber nahtlos in das Kollektiv einfügte.
Die seit 2012 agierende Band steht für eine eher härtere Variante des Genres, was unter anderem auch mit dem Motörhead-Aufkleber auf Clint Woolseys-Gitarre plakativ unterstrichen wird.
Mit dabei hatten sie ihr brandaktuelles „Lucky Buzz“ (CD-Review folgt demnächst), das mit Stücken wie u. a. „Lucky Buzz“, „Outlaw“, „On Mx Way To Alright“, „Tryin‘ To Roll“ und dem dezent countryesken und melodischen „This Ol‘ Cowboy“ (kein MTB-Cover ) bemustert wurde, Letzteres Stück kristallisierte sich als mein persönlicher Favorit des Abends heraus.
Die charismatische Präsenz des Fronters, eine gut harmonierende treibende Rhytmusfraktion und ein eingespieltes Gitarrenduo, das alles an typischen Spielarten gekonnt servierte, boten alles, was der passionierte Southern Rock-Liebhaber bei Gigs im Anforderungsprofil mit sich bringt.
Ansonsten gab es mit dem klassischen Opener „Down“, ihrer allerersten Single „Whiskey Helps“, „Hard To Stay Warm“, „Broken Pieces“ sowie einer zünftigen Version des Waylon Jennings-Klassikers „Ain’t Living Long Like This“ bekanntere Stücke.
Apropos Cover: Bei der eingeforderten Zugabe belohnten die fünf Protagonisten die trinkfreudigen Rampenbesucher mit „Beer Drinkers And Hell Raisers“ standesgemäß.
Mit Stone Senate hat Teenage Head Music ein weiteres Ensemble mit Zugkraftpotential im Portfolio, das die Weichen für die die Zukunft eindeutig in Richtung ‚Vorankommen‘ gestellt hat.
Line-up:
Clint Woolsey (lead vocals, electric guitar)
James Beau Edwards (electric guitar)
Ted Hennington (electric guitar, bgv)
Tommy Michael (bass)
David “DZ” Zettler (drums, bgv)
Text und Bilder: Daniel Daus
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Kulturrampe Krefeld






















































