{"id":9434,"date":"2016-07-17T16:42:32","date_gmt":"2016-07-17T14:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=9434"},"modified":"2016-07-17T16:42:32","modified_gmt":"2016-07-17T14:42:32","slug":"warren-haynes-and-the-ashes-dust-band-16-07-2016-kantine-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/07\/17\/warren-haynes-and-the-ashes-dust-band-16-07-2016-kantine-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Warren Haynes and The Ashes &#038; Dust Band &#8211; 16.07.2016, Kantine, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC03899.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9440\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9440\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC03899.jpg\" alt=\"SONY DSC\" width=\"800\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC03899.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC03899-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/DSC03899-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was soll man bez\u00fcglich\u00a0dieses gro\u00dfartigen Musikers noch sagen, \u00fcber seine Jahrzehnte lange Pr\u00e4senz bei Gr\u00f6\u00dfen wie Dickey Betts, den Allman Brothers und in seinen Projekten Gov&#8217;t Mule, The Dead oder solo, haben Musikjournalisten sich in H\u00fclle und F\u00fclle ausgelassen und das zurecht fast zu 100% immer positiv. Dieser Mann lebt seine Passion und das, trotz seines K\u00f6nnens und Bekanntheitsgrades, ohne jegliche All\u00fcren und Arroganz. Einfach ein sympathischer und bodenst\u00e4ndig gebliebener Typ und das strahlt er auch auf der B\u00fchne aus.<\/p>\n<p>Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in meiner Zeit als Musikschreiber, bisher nie die Gelegenheit fand, \u00fcber ihn mal zu berichten, besitze nat\u00fcrlich aber auch einiges an Tontr\u00e4gern aus seinem Fundus. Live hatte ich ihn zuvor nur einmal spielen sehen und das ist Urzeiten her, damals im K\u00f6lner E-Werk, als er gerade bei den Allman Brothers eingestiegen war.<\/p>\n<p>Aber das soll sich jetzt \u00e4ndern. Zum Einen ist mir vor kurzem die Anfang August erscheinende &#8222;Tel Star Sessions&#8220;-CD mit St\u00fccken aus der ganz fr\u00fchen Gov&#8217;t Mule-Phase ins Haus geflattert, die nat\u00fcrlich demn\u00e4chst hier reviewt wird, zum anderen ergab sich jetzt die Gelegenheit, \u00fcber sein Konzert im Rahmen der &#8222;Ashes And Dust&#8220;-Tour in der K\u00f6lner Kantine zu berichten.<\/p>\n<p>Die Kantine war an diesem lauen Sommerabend sehr gut gef\u00fcllt, ohne dass aber ein allzu gro\u00dfes Gedr\u00e4nge herrschte. Um 20:00 Uhr betraten Warren und seine Mitstreiter Jeff Sipe (drums), Sterling Masat (guitars, banjo, mandolin) und die drei weiteren Instrumentalisten Matt Manefee (banjo, mandolin), Royal Masat (bass, upright bass) und Ross Holmes (violin), die auch unter dem Bandnamen ChessBoxer eine eigene Band f\u00fchren, die, mit einer Vielzahl an verschiedenen Saiteninstrumenten, geschm\u00fcckte B\u00fchne.<\/p>\n<p>Das Sextett begann, dem Album konform, mit dem folkig atmosph\u00e4rischen &#8222;It&#8217;s Me Or You&#8220;. F\u00fcr mich als gro\u00dfem Countryfan, war die Kombination aus den Genre-typischen Kl\u00e4ngen in Kombination mit Haynes&#8216; gro\u00dfartigem Gesang und seinen E-Gitarren-K\u00fcnsten nat\u00fcrlich ein regelrechtes Wonnebad. Schade, dass mein Hoffotograf Gernot Mangold nicht konnte und ich als Schreiber und Fotograf in Personalunion, demnach f\u00fcr entspannten Genuss, nur begrenzten Spielraum hatte. \u00dcber Songs wie das Dylan-St\u00fcck &#8222;Tough Mama&#8220; und &#8222;Beat Down The Dusk&#8220; wurde mit dem Little Feat-Cover &#8222;Skin It Back&#8220; mit anschlie\u00dfendem &#8222;Soulshine&#8220; und der Allman-Nummer &#8222;Blue Sky&#8220; eine erste Hochphase eingel\u00e4utet.<\/p>\n<p>Gerade letztgenannter Track, war mit den integrierten Banjo- und Violinensoli und Warrens E-Gitarren-Einlagen eine herrliche Alternativ-Version. Vor &#8222;Company Man&#8220; wurde die Band vorgestellt, mit dem rhythmischen countryesken, grandios vom ganzen Kollektiv gespielten &#8222;Coal Tattoo&#8220;, gab es meinen pers\u00f6nlichen Favorit des Abends. Haynes&#8216; E-Gitarre und Holmes&#8216; Violine erzeugten G\u00e4nsehaut.<\/p>\n<p>&#8222;Stranded In Self-Pity&#8220;, der atmosph\u00e4rische Grateful Dead-Klassiker &#8222;Loser&#8220;, &#8222;Lucy In The Sky With Diamonds&#8220; hie\u00dfen die n\u00e4chsten Stationen. Der, wie der Titel es schon andeutet, Instrumentaltrack &#8222;Instrumental Illness&#8220; (plus Drum-Solo), gew\u00e4hrte dem Ensemble ausreichend Freiraum f\u00fcr ausgiebiges Jammen. Das von Haynes zusammen mit Phil Lesh kreierte &#8222;Spots Of Time&#8220; beendete um 22:10 Uhr einen abwechslungsreichen und hochklassig\u00a0performten Hauptteil.<\/p>\n<p>Haynes und seine Mannen erh\u00f6rten die lautstarken Zugabe-Forderungen und legten, \u00e4hnlich wie bei &#8222;Blue Sky&#8220;, mit &#8222;Jessica&#8220; einen weiteren Allman-Hit nach, wieder unter Einbindung von Banjo, Mandoline und Violine, einfach nur herrlich! Als zweite Zugabe, wurde f\u00fcr das bluesige, mal von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Garth+Brooks\">Garth Brooks<\/a> adaptierte, &#8222;Two Of A Kind Workin&#8216; On A Full House&#8220;, in typischer Weise mit Harpeinbindung, als kr\u00f6nender Abschluss geboten. Nach \u00fcber zweieinhalb Stunden famoser Spielkunst verabschiedeten sich Haynes und Co. dann endg\u00fcltig von ihrer begeisterten Audienz. Ein Klasse-Konzert, das nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lie\u00df. Der Sound war bis lediglich kurz zu Anfang auch sehr transparent gelungen. Ein wahnsinnig toller Abend!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.warrenhaynes.net\">Warren Haynes<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/warrenhaynes\">Warren Haynes bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Kantine K\u00f6ln<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.noisenow.de\">ELHartz Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was soll man bez\u00fcglich\u00a0dieses gro\u00dfartigen Musikers noch sagen, \u00fcber seine Jahrzehnte lange Pr\u00e4senz bei Gr\u00f6\u00dfen wie Dickey Betts, den Allman Brothers und in seinen Projekten Gov&#8217;t Mule, The Dead oder solo, haben Musikjournalisten sich in H\u00fclle und F\u00fclle ausgelassen und das zurecht fast zu 100% immer positiv. 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