{"id":926,"date":"2015-12-14T08:28:00","date_gmt":"2015-12-14T07:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=926"},"modified":"2020-07-08T16:26:15","modified_gmt":"2020-07-08T14:26:15","slug":"lynyrd-skynyrd-last-of-a-dyin-breed-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/lynyrd-skynyrd-last-of-a-dyin-breed-cd-review\/","title":{"rendered":"Lynyrd Skynyrd &#8211; Last Of A Dyin&#8216; Breed &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Lyn_Last.jpg\" \/><\/p>\n<p>Just, als sich gerade bei uns der Sommer mit Wucht zur\u00fcckmeldet, d\u00fcrfte auch f\u00fcr Southern Rock-Freunde die musikalisch hei\u00dfeste Phase dieses Jahres anstehen. Mit <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a><\/span>, den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dirty+Guv%27nahs%2C+The\">Dirty Guv&#8217;nahs<\/a><\/span> und Lynyrd Skynyrd stehen gleich drei Top-Bands mit ihren Neuver\u00f6ffentlichungen in den Startl\u00f6chern. Da lacht doch sofort das Herz, zumal man in diesem Genre sicher schon lange nicht mehr der Gefahr einer Reiz\u00fcberflutung ausgesetzt ist.<br \/>\nDrei Jahre sind tats\u00e4chlich schon wieder ins Land gezogen, seit seit unsere Long Time-Helden ihr kontrovers aufgenommenes God &amp; Guns-Album, das wieder von Todesf\u00e4llen der Bandmitglieder Ean Evans und Billy Powell (ersetzt mittlerweile durch Ex-Black Crowes-Basser Johnny Colt und Peter Keys) \u00fcberschattet war, fabriziert hatten. Vor kurzem hatten sie sich noch in Berlin sehen lassen, Kollege Mike durfte sich am (Skynyrd-typischen Standardprogramm &#8218;erfreuen&#8216;. Mich haben sie mit ihren &#8218;Konzerten von der Stange&#8216; als Besucher schon lange verloren.<\/p>\n<p>Auch das &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/lynyrd-skynyrd-god-guns-cd-review\/\">G&amp;G<\/a>&#8222;-Album habe ich seit meiner damaligen Rezension eigentlich auch so gut wie nicht mehr geh\u00f6rt. Trotzdem ist es als Southern Rocker der ersten Stunde nat\u00fcrlich irgendwie Pflicht, auf dem Laufenden zu bleiben. Gerade nach der \u00fcberragenden aktuellen CD &#8222;The Whippoorwill&#8220; von Blackberry Smoke, war ich dann doch wirklich neugierig, ob <span style=\"color: #333333;\">Rossington<\/span> &amp; Co. der heftigen Attacke ihrer Erben noch Stand halten k\u00f6nnen.<br \/>\nUm es vorwegzunehmen, ich bin von der neuen Scheibe &#8222;Last Of The Dyin&#8216; Breed&#8220; richtig positiv \u00fcberrascht. Endlich gibt es wieder schn\u00f6rkellosen, kompakten, auf den Punkt gebrachten Southern Rock mit vielen E-Gitarrenfeinheiten, der mit der st\u00e4rksten Zeit der Johnny Van Zant-\u00c4ra einhergeht. Es erinnert mich in vielen Phasen an ihr wohl bestes Album &#8222;Edge Of Forever&#8220;. Vor allem kommt es auch ohne hirnrissige, ami-typisch von Patriotismus getr\u00e4nkte, politische Statements aus.<br \/>\nProduziert hat wieder Bob Marlette, die Hauptsongwriter Johnny <span style=\"color: #333333;\">Van Zant<\/span>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gary+Rossington\">Gary Rossington<\/a> und Rickey Medlocke haben sich einer ganzen Reihe von arrivierten Co-Autoren wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Hambridge\">Tom Hambridge<\/a><\/span>, Blair Daly, (John 5, Donnie Van Zant, aber auch j\u00fcngerer Kollegen (u. a. Shaun Morgan von Seether, Jaren Johnston von Cadillac Black oder Chris Robertson und Jon Lawhon von Black Stone Cherry) angenommen.<\/p>\n<p>Allein schon der Auftakt mit dem slide-lastigen Uptempo-Titelsong und dem swampigen &#8222;One Day At A Time&#8220; mit herrlichen Harmonies von Dale Krantz und Carol Chase sind schon eine echte Wonne. Aber auch im weiteren Verlauf wird das Niveau eigentlich auf konstant hohem Niveau gehalten. Die Ballade &#8222;Ready To Fly&#8220; erinnert sogar an die Johnny Van Zant-Anfangstage, als er noch auf Solopfaden weilte.<br \/>\nDie fulminant gitarrenlastig rockenden &#8222;Life&#8217;s Twisted&#8220; und &#8222;Nothing Comes Easy&#8220; stehen in der Tradition starker Tracks wie &#8222;Workin'&#8220; oder &#8222;O.R.R.&#8220;. &#8222;Honey Hole&#8220; verspr\u00fcht ein wenig &#8222;Voodoo Lake&#8220;-Flair, &#8222;Mississippi Blood&#8220; (da singt nicht, wie von mir in meinem diesj\u00e4hrigen Aprilscherz prophezeit, Gary, sondern wie gewohnt Rickey mal sporadisch mit) und das abschlie\u00dfende &#8222;Start Livin&#8216; Life Again&#8220; werden mit einer phantastischen Dobro-Guest-Performance von Jerry Douglas aufgewertet.<br \/>\nInsgesamt ein kurzweiliger Longplayer, der voraussichtlich wieder h\u00e4ufiger den Weg in meinen Player finden wird. Sicher ist Johnny Van Zant, gerade, was die Texte betrifft, kein Typ, der seinem verstorbenen Bruder (vor allem in Sachen unterschwelligem Humor) das Wasser reichen kann, auch werden die Songs nie den Kultstatus aus der Zeit seines gro\u00dfen Bruders erreichen, das m\u00fcssen sie aber auch nicht. Hier haben er, Rossington und Medlocke wieder mal einen guten Kompromiss gefunden, der alle zufrieden stellen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Was ihre zuk\u00fcnftigen Live-Auftritte angeht, hat die Tatsache, dass die Nashville-Studiomusiker Greg Morrow und Mike Brignardello auf diesem Silberling die kompletten Drum- bzw. Bass-Parts eingespielt haben, meine Hoffnung, dass sich doch nochmal irgendeine \u00dcberraschung ereignen k\u00f6nnte, leider direkt wieder verfl\u00fcchtigt. Meine Prognose lautet, dass es wie \u00fcblich zwei Tracks (vermutlich die beiden Opener) aus diesem Werk geben wird, dazu noch &#8222;Red, White &amp; Blue&#8220;, ansonsten die \u00fcblichen zig-tausendmal abgenudelten Verd\u00e4chtigen.<br \/>\n&#8222;Last Of A Dyin&#8216; Breed&#8220; ist ein klasse Album geworden, das es auch wert ist, ausf\u00fchrlich auf der B\u00fchne pr\u00e4sentiert zu werden! Die wahren Skynyrd-Fans k\u00f6nnen auch seit langem schon ohne &#8222;3 Steps&#8220;, &#8222;SHA&#8220; und &#8222;Free Bird&#8220; leben&#8230;!<\/p>\n<p><strong>Roadrunner Records (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Last Of A Dyin&#8216; Breed<br \/>\n02. One Day At A Time<br \/>\n03. Homegrown<br \/>\n04. Ready To Fly<br \/>\n05. Mississippi Blood<br \/>\n06. Good Teacher<br \/>\n07. Something To Live For<br \/>\n08. Life&#8217;s Twisted<br \/>\n09. Nothing Comes Easy<br \/>\n10. Honey Hole<br \/>\n11. Start Livin&#8216; Life Again<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.lynyrdskynyrd.com\">Lynyrd Skynyrd<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/lynyrdskynyrd\">Lynyrd Skynyrd bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Just, als sich gerade bei uns der Sommer mit Wucht zur\u00fcckmeldet, d\u00fcrfte auch f\u00fcr Southern Rock-Freunde die musikalisch hei\u00dfeste Phase dieses Jahres anstehen. Mit Blackberry Smoke, den Dirty Guv&#8217;nahs und Lynyrd Skynyrd stehen gleich drei Top-Bands mit ihren Neuver\u00f6ffentlichungen in den Startl\u00f6chern. 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