{"id":77267,"date":"2026-09-19T15:22:19","date_gmt":"2026-09-19T13:22:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=77267"},"modified":"2026-09-20T11:05:52","modified_gmt":"2026-09-20T09:05:52","slug":"megan-moroney-support-colin-lynch-carlswerk-viktoria-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2026\/09\/19\/megan-moroney-support-colin-lynch-carlswerk-viktoria-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Megan Moroney &#8211; Support: Colin Lynch &#8211; Carlswerk Viktoria, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"799\" height=\"533\" src=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/MM_Stockholm_SHOW-2-1391.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-77273\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/MM_Stockholm_SHOW-2-1391.jpg 799w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/MM_Stockholm_SHOW-2-1391-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/MM_Stockholm_SHOW-2-1391-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Megan Moroney ist mir bis dato eher nur oberfl\u00e4chlich bekannt gewesen. Ich habe zumindest mit Erstaunen im Februar zur Kenntnis genommen, dass sie zwischenzeitlich, wenn auch nur f\u00fcr eine Woche, mit ihrem aktuellen Longplayer &#8222;Cloud 9&#8220; die Nr.1-Alben-Dauerpr\u00e4senz der beiden Branchenf\u00fchrer <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Langley%2C+Ella\">Ella Langley<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wallen%2C+Morgan\">Morgan Wallen<\/a> durchbrechen konnte.<\/p>\n<p>Nach der finalen Akkreditierung am Tag zuvor, entpuppte sich die Anreise in die rund 80 km entfernte Domstadt am Sp\u00e4tnachmittag als \u00fcberraschend entspannt und ich traf recht fr\u00fchzeitig vor Einlass am Carlswerk Viktoria ein. Doch weit gefehlt. Ich hatte bei meinen bisherigen Besuchen in der Location noch noch nie in einer so langen Warteschlange gestanden.<\/p>\n<p>Eine Heerschar an weiblichen Teenagern und jungen Damen, \u00fcberwiegend vermutlich im pr\u00e4ferierten Look ihres Idols mit R\u00f6cken und mit Schleifchen behangenen Cowboyboots gekleidet, hatte sich bereits erwartungsfreudig versammelt. Den \u00fcberschaubaren Rest bildete wohl erwachsenes Begleitpersonal, Freunde oder Leute wie mich, die aus rein allgemeinen musikalischem Interesse vor Ort waren.<\/p>\n<p>Als Voract gab es die \u00fcbliche One-Man-Show, diesmal in Persona von Colin Lynch aus Pennsylvania. Der junge Bursche, der Musiker wie <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Springsteen%2C+Bruce\">Bruce Springsteen<\/a>, Zach Bryan, Jim Croce oder <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Isbell%2C+Jason\">Jason Isbell<\/a> als Einfl\u00fcsse benennt, punktete mit einer selbstbewussten Vorstellung, in Form von Songs aus dem eigenen Fundus (u. a. &#8222;4th of July Darlin'&#8220;) und zwei \u00b4Covernummern (&#8222;Dancing On My Own&#8220; von Robyn und\u00a0 &#8222;Love Yourself&#8220; von Justin Bieber).<\/p>\n<p>Bei &#8222;Beach Fire Embers&#8220; kam neben Gesang und der Akustikgitarre parallel auch noch das Mundharmonikaspiel zum Einsatz. Die dynamische und sympathische Vorstellung wurde mit viel Applaus zurecht belohnt, Lynch erwies sich als weiteres gutes Beispiel f\u00fcr das schier unersch\u00f6pflich erscheinende Reservoir an Talenten in den Staaten.<\/p>\n<p>Nach recht kurz gehaltener Pause war dann die B\u00fchne f\u00fcr Megan Moroney und ihr siebenk\u00f6pfiges Begleitensemble bereitet. Die Tour ist entsprechend nach dem o. a. Erfolgsalbum benannt und so war es keine \u00dcberraschung, dass mit den Songs &#8222;Stupid&#8220; und &#8222;Medicine&#8220; daraus, in die aus mehreren Abschnitten eingeteilte Show (zwecks Kleiderwechsel &#8211; am Ende durften sich die beteiligten Musiker dann immer etwas ausgedehnter instrumentell zeigen) sofort stimmungstr\u00e4chtig und dynamisch eingestiegen wurde.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens in Anklang an das Album waren die Farben Rosa und Pink omnipr\u00e4sent, dazu glitzerten Megans Outfits bis hin zu ihren eingesetzten Gitarren fast in Dauerrotation. Die von <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sugarland\">Sugarlands<\/a> <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bush%2C+Kristian\">Kristian Bush<\/a> protegierte, aus Douglasville, Georgia stammende Country-S\u00e4ngerin und -Songwriterin lie\u00df dann ein einziges Feuerwerk an eing\u00e4ngigen und mitsingbaren Tracks ab, das als Highlights in St\u00fccke wie die melancholischen &#8222;Who Hurt You&#8220;, &#8222;Wedding Dress&#8220; und &#8222;Hope You Are Happy&#8220; sowie den Hits &#8222;Cloud 9&#8220; oder &#8222;Tennessee Orange&#8220; m\u00fcndete.<\/p>\n<p>Das flockige mit ein wenig Heartland-Flair bedachte &#8222;Am I OK?&#8220; und das launige &#8222;6 Month Later&#8220; als einzige Zugabe beendeten ein stimmungstr\u00e4chtiges Event einer aufstrebenden Country-K\u00fcnstlerin mit gro\u00dfen Ambitionen, bei dem ihre Klientel voll auf die Kosten kam. Damit dann auch wirklich alle typischen Klischees bedient wurden, kam Steel Player Justin Schipper auch noch zur Zugabe mit einem FC K\u00f6ln-Trikot an sein Arbeitsger\u00e4t.<\/p>\n<p>Die gewohnten Bilder bei uns vom Gig gibt es nicht, die wurden nur agenturseitig von den skandinavischen Konzerten in \u00fcberschaubarer Anzahl zur Verf\u00fcgung gestellt. W\u00e4hrend die rund 1.500 Leute lustig mit ihren Handys filmten und knipsten und die Schnappsch\u00fcsse in, wei\u00df was f\u00fcr einer Qualit\u00e4t ins Netz stellen werden, wurde es professionellen Akteuren seitens des MM-Managements schon im Vorfeld komplett verwehrt. Dabei h\u00e4tte es dank der attraktiven blonden langm\u00e4hnigen Protagonistin, dem sch\u00f6nen B\u00fchnenambiente samt der toll gestalteten Video-B\u00fchnenwand im Hintergrund, sicherlich tolle Fotos gegeben.<\/p>\n<p>Das verstehe, wer will, jemand wie ich, der seit fast 30 Jahren erfolgreich in der Werbebranche arbeitet, jedenfalls nicht. Den Megan Moroney-Fans mag das v\u00f6llig egal gewesen sein, sie hatten jedenfalls an diesem Abend ihren erwartet gro\u00dfen Spa\u00df und schienen w\u00e4hrend und nach dem Gig begeistert auf Wolke 7 zu schweben, \u00e4hm, in diesem Falle wohl besser gesagt, eher auf Cloud 9&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Line-up:<\/strong><\/span><br \/>Megan Moroney (lead vocals, guitars)<br \/>Justin Schipper (pedal steel)<br \/>Riley Lowery (electric guitar)<br \/>John Barker (electric guitar)<br \/>Lance Martin (guitar, mandolin, banjo)<br \/>Alex Shernit (bass)<br \/>Eric Pritchard drums)<br \/>Haley Sullivan (keys)<\/p>\n<p><strong>Text: Daniel Daus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.MeganMoroney.com\/\">Megan Moroney<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/megmoroneymusic\/\">Megan Moroney bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.colinlynchmusic.com\/\">Colin Lynch<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/colinlynchmusic\">Colin Lynch bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.concertteam.de\">concertteam nrw<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/carlswerk-victoria.de\/\">Carlswerk Victoria<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Megan Moroney ist mir bis dato eher nur oberfl\u00e4chlich bekannt gewesen. 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