{"id":73410,"date":"2025-09-21T12:02:45","date_gmt":"2025-09-21T10:02:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=73410"},"modified":"2025-09-21T12:02:47","modified_gmt":"2025-09-21T10:02:47","slug":"colin-james-19-09-2025-ratinger-hof-duesseldorf-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/09\/21\/colin-james-19-09-2025-ratinger-hof-duesseldorf-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Colin James &#8211; 19.09.2025 &#8211; Ratinger Hof, D\u00fcsseldorf &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"801\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/CJ_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73426\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/CJ_haupt.jpg 801w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/CJ_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/CJ_haupt-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>An einem der vermutlich letzten und warmen Sp\u00e4tsommerabende hie\u00df das Stichwort f\u00fcr mich &#8218;Premiere&#8216;. Zum einen wurde mir erstmalig beim Parken das sch\u00f6ne Panorama und bunte Treiben um die Rheinterrassen in D\u00fcsseldorf so richtig bewusst, dann gab es eine neue Zusammenarbeit mit dem belgischen Fotografen Fer Vanreyten (der den etatm\u00e4\u00dfigen Kollegen Mangold spontan ersetzte), eine bisher unbesuchte Location mit dem Ratinger Hof, in Verbindung mit dem concertteam NRW (danke f\u00fcr die unkomplizierte Akkreditierung!), als auch mit dem Protagonisten, den bis dato noch nie live erlebten Colin James.\u00a0<\/p>\n<p>Der Ratinger Hof, mitten in der D\u00fcsseldorfer Altstadt gelegen, erinnerte mich mit seinem schlauchf\u00f6rmigen, erh\u00f6ht gelegenen Thekenbereich und dem vertieften Publikumssektor- sowie der quasi ebenerdigen B\u00fchne an das Luxor in K\u00f6ln, nur irgendwie &#8218;alles in Sch\u00f6n&#8216;.<\/p>\n<p>Fotograf Fer Vanreyten konnte einem aufgrund der dunkelkammer\u00e4hnlichen Bedingungen (dominantes Rot- und Wei\u00dflicht) und der beengten Verh\u00e4ltnisse vor und auf der B\u00fchne leid tun, nicht die besten Voraussetzungen f\u00fcr einen Knipser um gute Bilder zu schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Kommen wir zu dem aus Vancouver, Kanada stammenden Protagonisten Colin James, der trotz seiner beeindruckenden Vita (er ist mittlerweile 35 Jahre im Business t\u00e4tig, hat mit unz\u00e4hligen Gr\u00f6\u00dfen zusammen performt und schon 21 Alben herausgebracht), f\u00fcr viele Musikfans hierzulande, wie auch letztendlich f\u00fcr mich, eher mit Insiderstatus bedacht ist.<\/p>\n<p>Ich besitze nur zwei CDs von ihm, die beide in ihrer Art musikalisch ziemlich kontr\u00e4r erscheinen und lange auseinander liegen. Zum einen, das schon 25 Jahre alte &#8222;Fuse&#8220;, damals noch unter der Regie des mittlerweile verstorbenen Joe Hardy (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a>) und Warner Brothers-Major-Fahne, ein soul-poppiges, als auch rockiges Werk (Lenny Kravitz l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen), demnach sehr kommerziell ausgerichtet, und die 2018er Scheibe &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/09\/30\/colin-james-miles-to-go-cd-review\/\">Miles To Go<\/a>&#8220; mit klassischem Blues-\/Blues Rock, die auch hier besprochen ist. Mein Bauchgef\u00fchl sagte mir trotzdem, da muss ich in jedem Fall hin!<\/p>\n<p>Allein schon das tolle Line-up nebst James in der Vorank\u00fcndigung, mit der illustren Rhytmussektion, bestehend aus dem umtriebigen Tour-Drummer Geoff Hicks und dem Multiinstrumentalisten Steve Marriner (bass, harmonica, bgv), ein Kerl mit der Statur eines kanadischen Holzf\u00e4llers, als auch dem talentierten &#8218;Nachwuchs&#8216;-Gitarristen, Chris Caddell, der uns bereits durch seine Mitwirkung bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jordan%2C+Sass\">Sass Jordan <\/a>Konzerten bestens bekannt ist, erzeugten eine ungemeine Vorfreude.<\/p>\n<p>Die knapp 100-120 Leute, die sich letztendlich zum einzigen Deutschland-Gig im Ratinger Hof eingefunden hatten, sollten ihr Kommen dann auch wahrlich nicht bereuen. Die \u00e4u\u00dferst sympathische Combo lie\u00df es beim Instrumentalintro (Bassist Marriner plusterte parallel in seine an einem Mikrost\u00e4nder installierte Harp &#8211; da soll noch jemand behaupten, M\u00e4nner w\u00e4ren nicht multi-tasking-f\u00e4hig!) direkt ZZ Top-m\u00e4\u00dfig knarzen und krachen.<\/p>\n<p>Colin James war nat\u00fcrlich auf dem engen Terrain nicht nur zentral positioniert, sondern als Leader auch eindeutig musikalisch der &#8218;Herr im Hause&#8216;. Er begeisterte durch eine klasse Stimme, unz\u00e4hlige fulminante E-Gitarrensoli (auf unterschiedlichsten Modellen), variable Spielarten (konventionell, Slide, Twin) und seine sympathische, kommunikative, humorvolle und mitnehmende Art, aber auch seine gener\u00f6se Art, sein Kollektiv mit einzubinden (auch wenn, besonders Caddell, seine Klasse hier nur partiell andeuten konnte).<\/p>\n<p>An Songs wurde ein bunter Reigen durch James&#8216; lange Karriere geboten (&#8218;mein&#8216; Fuse-Album wurde allerdings komplett Au\u00dfen vor gelassen), bei dem klassisch- und texanisch gepr\u00e4gter Blues Rock (&#8222;Man&#8217;s Gotta Be Stone&#8220;) eindeutig den Schwerpunkt bildeten, aber auch einige slowbluesige (u. a. &#8222;Bad Habbit&#8220;, &#8222;Whyd You Lie&#8220;, That&#8217;s Why I&#8217;m Crying&#8220; ) und mainstreamigere Tracks (u. a. der Ohrwurm &#8222;Crystal Ball&#8220;, der Hit &#8222;Five Long Years&#8220; und das herrliche &#8222;Freedom&#8220; samt Publikumsinteraktion) zum Tragen kamen.<\/p>\n<p>Unglaublich wie das Quartett den Fleetwood Mac-Klassiker &#8222;Oh Well&#8220; mit einer furiosen Version, regelrecht ins Statisten-Dasein bef\u00f6rderte. Was f\u00fcr eine brachiale E-Gitarrenwucht, die einem da entgegen schlug!<\/p>\n<p>Mit dem erneut ZZ Top-umwobenen &#8222;Keep On Loving Me Baby&#8220; (samt eines integrierten &#8222;Fever&#8220;-Intermezzos&#8220;) wurde die geplante Setlist launig beendet, die zwei Zugaben &#8222;Into the Mystic&#8220; (Van Morrison) und dem Schunkler &#8222;Ain&#8217;t You Can Do&#8220; (dezentes Bryan Adams-Flair) bildeten die logischen, lautstark eingeforderten Zugaben zum endg\u00fcltigen Abschluss.<\/p>\n<p>Ein toller Abend mit Colin James und seiner starken Mannschaft, der bei mir in meinem langen Konzertleben sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Und sch\u00f6n, dass ich mich noch immer auf mein Bauchgef\u00fchl verlassen kann&#8230;<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>Colin James (lead vocals, guitars)<br \/>Chris Caddell (guitars, bgv)<br \/>Steve Marriner (bass, harmonica, bgv)<br \/>Geoff Hicks (drums)<\/p>\n<p><strong>Bilder: Fer Vanreyten<\/strong><br \/><strong>Text: Daniel Daus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ColinJames.com\/\">Colin James<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ColinJamesMusic\/\">Colin James bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.concertteam.de\/\">concertteam NRW<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.ratingerhof-duesseldorf.com\/\">Ratinger Hof, D\u00fcsseldorf<br \/><a href=\"https:\/\/www.fvrphotography.eu\/\">Fer Vanreyten Photography<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem der vermutlich letzten und warmen Sp\u00e4tsommerabende hie\u00df das Stichwort f\u00fcr mich &#8218;Premiere&#8216;. 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