{"id":73317,"date":"2025-09-01T19:52:03","date_gmt":"2025-09-01T17:52:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=73317"},"modified":"2025-09-01T19:52:05","modified_gmt":"2025-09-01T17:52:05","slug":"the-hens-hen-sounds-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/09\/01\/the-hens-hen-sounds-cd-review\/","title":{"rendered":"The Hens \u2013 Hen Sounds \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"266\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/03_Hen-Sounds-CD-Front-Cover-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73318\"\/><\/figure>\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Tiere als Namensgeber f\u00fcr Bands sind nicht ungew\u00f6hnlich: Adler, Kr\u00e4hen, Pferde, Hunde und H\u00e4hne sind m\u00fchelos zu finden. Manchmal kommt es zu etwas skurrilen Zusammensetzungen wie bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Fried+Goat\">Fried Goat<\/a>. Bei den Hennen \u00fcberrascht eher, dass die Truppe aus vier M\u00e4nnern und zwei Frauen besteht. Die Liebe zu dem Federvieh vereint halt und spiegelt sich in dem Artwork der CD ebenso wider. W\u00e4hrend erwartungsgem\u00e4\u00df ein Huhn das Frontcover ziert, sind die Portraits der Bandmitglieder auf der R\u00fcckseite in einem eierf\u00f6rmigen Rahmen gesetzt \u2013 ein witziger Einfall. Im Innenteil findet sich noch ein Foto von Teilen der Combo inmitten von H\u00fchnern in Freilandhaltung. Die Gestaltung des Albums ist also konsequent im Hinblick auf den Gruppennamen ausgerichtet.<\/p>\n<p>\u201eHen Sounds\u201c ist nach \u201eChicon\u201c (2017) der zweite Longplayer der Band. The Hens mit Sitz im texanischen Austin wurden vor circa zehn Jahren von Dave Aaronoff und Gitarrist Tom Umberger ins Leben gerufen. Schnell schloss sich Geigerin Heather Rae Johnson den beiden an. Weiterhin stie\u00dfen Bassist Ricky Reese und Brother Ethan Shaw (Pedal Steel, Dobro, Banjo) zum Projekt. Zur Band geh\u00f6rt schlie\u00dflich Schlagzeugerin Maria Mabra, die allerdings laut Credits nicht an der Einspielung der aktuellen Scheibe beteiligt war. Ihren Part \u00fcbernahm Chris Walther. Am Piano ist zudem Massimo Gerosa zu h\u00f6ren. The Hens verfolgen einen Retro-Sound, der sich am Country traditioneller Pr\u00e4gung orientiert.<\/p>\n<p>Die Songs stammen \u00fcberwiegend aus der Feder von Aaronoff, aber auch Umberger und Johnson steuern Tracks bei. The Hens covern \u201eStranger In The House\u201c von Elvis Costello sowie das mit \u00fcppigen Slide versehene \u201eWe Must Have Been Out Of Our Minds\u201c von Melba Montgomery. Ebenso spielen sie \u201eGet Behind Me Satan And Push\u201c, das bereits von Billie Jo Spears gesungen wurde. Der letztgenannte Titel kann seine N\u00e4he zum Rockabilly, dem The Hens ebenfalls auf \u201eRosemary\u201c fr\u00f6nen, nicht verleugnen.<\/p>\n<p>Honky Tonk (\u201eWashed Up Hony Tonk Troubadour\u201d) und Walzer (\u201eGetting Home\u201d) werden dargeboten, so wie es sich f\u00fcr ein Genrealbum geh\u00f6rt. Einen Schritt abseits der Country-Pfade bewegt sich das stimmungsvolle \u201eSmokin\u2018 Mary Jane\u201c. Das bluesige St\u00fcck stammt von Johnson und wird von ihr auch gesungen. Die Beitr\u00e4ge ihrer Kollegen Aaranoff und Umberger atmen st\u00e4rker die Country-Luft der 1950er und 1960er Jahre. Dabei gelingen ihnen einige runde Nummern mit geh\u00f6rigem Twang wie \u201eThe Key\u2019s Not In The Mailbox\u201c oder \u201eThere\u2019s A Little Devil In Me\u201c. Zu den gelungenen Beitr\u00e4gen z\u00e4hlt zudem das Duett \u201eBroken\u201c zwischen Aaranoff und Johnson ganz zu Anfang der Scheibe. Die Texte sind an einigen Stellen mit einem Augenzwinkern versehen und drehen sich oft um Beziehungen oder auch mal um \u201eCOVID 19\u201c. <\/p>\n<p>Um den Titel \u201eNothing Is Surprising Anymore\u201c aufzugreifen, l\u00e4sst sich festhalten, dass sich keine gro\u00dfen \u00dcberraschungen oder Innovationen auf \u201eHen Sounds\u201c finden. The Hens f\u00fchren den Old-School-Country aber gekonnt und mit \u00dcberzeugung fort. Unterm Strich sind dabei die selbstverfassten Songs st\u00e4rker als die Cover. Trotz nostalgischer Anfl\u00fcge retten The Hens den Geist der guten alten Zeit in die Gegenwart. <\/p>\n<p><strong>Topless Records (2025)<br \/>\nStil: Country<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Broken<br \/>\n02. Nothing Is Surprising<br \/>\n03. The Key\u2019s Not In The Mailbox<br \/>\n04. We Must Have Been Out Of Our Minds<br \/>\n05. There\u2019s A Little Devil In Me<br \/>\n06. Smokin\u2019 Mary Jane<br \/>\n07. Rosemary<br \/>\n08. Stranger In The House<br \/>\n09. Getting Home<br \/>\n10. Get Behind Me Satan And Push<br \/>\n11. Washed Up Honky-Tonk Troubadour<br \/>\n12. COVID-19<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/thehensband\">The Hens bei Facebook<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Tiere als Namensgeber f\u00fcr Bands sind nicht ungew\u00f6hnlich: Adler, Kr\u00e4hen, Pferde, Hunde und H\u00e4hne sind m\u00fchelos zu finden. Manchmal kommt es zu etwas skurrilen Zusammensetzungen wie bei Fried Goat. Bei den Hennen \u00fcberrascht eher, dass die Truppe aus vier M\u00e4nnern und zwei Frauen besteht. 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