{"id":68434,"date":"2024-11-28T18:56:10","date_gmt":"2024-11-28T17:56:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=68434"},"modified":"2024-11-28T19:22:46","modified_gmt":"2024-11-28T18:22:46","slug":"the-sheepdogs-support-the-commoners-26-11-2024-luxor-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/11\/28\/the-sheepdogs-support-the-commoners-26-11-2024-luxor-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"The Sheepdogs &#8211; Support: The Commoners &#8211; 26.11.2024, Luxor, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ipt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-68459\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ipt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ipt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Ipt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Was f\u00fcr ein grandioser kanadischer Southern Rock-Abend im K\u00f6lner Luxor. Ich pers\u00f6nlich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich lange Zeit so meine Probleme mit dem Hauptact The Sheepdogs hatte. Fr\u00fchere CDs trafen nur partiell meinen Geschmack, was vermutlich aber auch eher meinem oberfl\u00e4chlichen Musikgenuss geschuldet ist, der mittlerweile intensiv eigentlich nur noch im Rahmen von anstehenden CD-Reviews stattfindet.<\/p>\n<p>Richtigen Zugang habe ich, trotz immer w\u00e4hrender Bem\u00fchungen des gesch\u00e4tzten Kollegen Mangold, mich mal zu einem Konzertbesuch zu motivieren, erst mit den beiden starken, in diesem Jahr ver\u00f6ffentlichten EPs &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/08\/24\/the-sheepdogs-paradise-alone-ep-review\/\">Paradise Alon<\/a>e&#8220; und &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/11\/05\/the-sheepdogs-hell-together-ep-review\/\">Hell Together<\/a>&#8220; zu ihnen gefunden. Deshalb war dann der Termin in K\u00f6ln auch gesetzt.<\/p>\n<p>Der Abend startete jedoch zun\u00e4chst mit den ebenfalls aus Kanada stammenden The Commoners, die in einer guten Drei-Viertelstunde insgesamt einen ordentlichen Gig hinlegten, der aber einige &#8218;Aber&#8216; beinhaltete. Dar war zun\u00e4chst der laute und viel zu breiige Sound, der bei den ersten drei recht fett rockenden Tracks die Stimme des Fronters Chris Medhurst regelrecht \u00fcbert\u00f6nte, auch die von Bassist Ben Spiller, der in den Refrains sporadisch immer wieder mit einzelnen Zeilen-Intermezzi aufwartete.<\/p>\n<p>Besser wurde es bei ruhigeren Liedern wie &#8222;Restless&#8220; oder &#8222;See You Again&#8220;, als Medhurst, mit der Akustikgitarre behangen, durchaus gute stimmliche Qualit\u00e4ten offenbarte. Auch Keyboarder Miles Evans-Branag ging so gut wie immer unter. Als \u00fcberragender Akteur des Quintetts entpuppte sich Ross Hayes Citrullo, der sich an der Leadgitarre mit vielen Soli f\u00fcr die besonderen Freudenmomente der anwesenden Southern-Gemeinde ma\u00dfgeblich verantwortlich zeigte.<\/p>\n<p>Das Gesamtkonglomerat der Eigenkompositionen, irgendwo zwischen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a> (die sind ja mittlerweile auch f\u00fcr ihren Sound ber\u00fcchtigt&#8230;) und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Black+Crowes\">Black Crowes<\/a> angelegt, kam insgesamt jedenfalls im ansehnlich gef\u00fcllten Luxor gut an und die Burschen wurden nach dem finalen &#8222;Find A Better Way&#8220; mit viel Applaus in den Backstage-Bereich entlassen. Man sollte vielleicht an einem etwas transparenteren Klang feilen, Potential hat die Band ohne Zweifel.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-68445\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Text.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up The Commoners:<\/strong><br>Chris Medhurst -lead vocals and guitars<br>Ben Spiller &#8211; bass and vocals<br>Ross Hayes Citrullo &#8211; lead guitar<br>Adam Cannon &#8211; drums and vocals<br>Miles Evans-Branagh &#8211; keys and vocals<\/p>\n<p>Wie man es besser macht und daran lie\u00dfen die Protagonisten von Beginn an keinen Zweifel, zeigte schon der herrlich rock and rollig abgehende Opener &#8222;Find The Truth&#8220;, in dem die Geh\u00f6rgange der Audienz direkt auf Twin-Tonalit\u00e4ten eingenordet wurden.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Kerl dieser Ewan Currie, dachte ich spontan, als sich sein imposantes Erscheinungsbild in Richtung Front-Mikro bewegte, ein echter kanadischer Holzf\u00e4llertyp, wie er im Buche steht, da kriegte man schon fast Angst, dass er gleich die St\u00fctzfeiler des Luxors durchs\u00e4gt. Aber sowohl vokal als auch, was die Fingerfertigkeit an den Gitarrensaiten anging (ich war erstaunt, was er f\u00fcr T\u00f6ne aus seiner, eher in Blues Krechel-Sph\u00e4ren beliebten Gibson ES herauskitzelte), bewegte er sich trotz seiner k\u00f6rperlichen Wucht, im eher grazilen Spektrum.<\/p>\n<p>Zwei Etagen tiefer (von der Gr\u00f6\u00dfe her) wuselte dann der &#8217;neue&#8216; Gitarrist Ricky Paquette genauso so quirlig wie seine herunterh\u00e4ngende Lockenpracht. Unz\u00e4hlige Hammer-Soli, auf allen m\u00f6glichen unterschiedlichen Modelllen von der Les Paul bis hin zu Telecaster, Firebird und Gibson SG und dann immer wieder in brillantes Wechselspiel oder Twins mit Currie m\u00fcndend.<\/p>\n<p>Alleine schon die fulminante Version von &#8222;Bad Lieutnant&#8220;, wo ich spontan zweifelte, ob man diesen Song im weiteren Verlauf \u00fcberhaupt noch steigern kann, lie\u00df das schlechte Gewissen bez\u00fcglich meiner bisherigen Ignoranz der Truppe, heftig aufblitzen. Auch wenn es tats\u00e4chlich am Ende mein pers\u00f6nliches Lieblingsst\u00fcck blieb, wurde des hohe Niveau durchgehend gehalten.<\/p>\n<p>Besondere Freude kam dann nat\u00fcrlich auf, als Currie &amp; Co. die beiden o. a. EPs in Form von Tracks wie &#8222;Now Or Never&#8220;, &#8222;Take Me For A Ride&#8220;, &#8222;Darlin&#8216; Baby&#8220; (Schwofer mit herrlichem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eagles\">Eagles<\/a>-&#8222;Lyin&#8216; Eyes&#8220;-Flair) oder &#8222;Hell Together&#8220; bemusterten. Besonders letztgenannter Song d\u00fcrfte mit den markanten Duane Allman-Ged\u00e4chtnis-Slides von Paquette, die Allman Brothers-Fans unter den Anwesenden in nostalgische Tr\u00e4umereien wegdriften lassen.<\/p>\n<p>Mit &#8222;Scarborough Street Fight&#8220; folgte eine weitere sensationell performte Nummer, der Schunkler &#8222;I Don&#8217;t Know&#8220; und &#8222;Nobody&#8220;, bei dem Keyboarder Shamus Currie die dritte E-Gitarre erg\u00e4nzte und auch ordentlich im Soli-Rausch mitmischte, bildeten den Abschluss eines extrem starken und kurzweiligen Hauptteils.<\/p>\n<p>Ach so, die Rhythmusabteilung sollte auch noch erw\u00e4hnt werden. Hier gl\u00e4nzte Ryan Gullen neben seinem routinierten Spiel auch mit seinem \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild und der direkt vor dem, mit Gl\u00fchbirnen illuminierten Bandlogo trommelnde Sam Corbett mit seinem immer passenden Drive ebenso.<\/p>\n<p>Als Zugaben hatte der F\u00fcnfer dann noch &#8222;Rough Rider &#8217;89&#8220; und das nochmals furiose &#8222;I&#8217;m Gonna Be Myself&#8220; (mit kurz inkludierter &#8222;Jessica&#8220;-Passage) im Angebot. Die durchgehend pr\u00e4chtig mitgehende Luxor-Audienz verabschiedete die Kanadier mit stehenden Ovationen. So muss modern interpretierter Southern Rock gespielt werden, ich denke, ein Ronnie Van Zant h\u00e4tte auch einen Heidenspa\u00df an dieser engagierten Leistung gehabt.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich sage &#8222;Asche auf mein Haupt&#8220; und gelobe Besserung!. Es war sicherlich das Top-Konzert des Jahres. Potentielle weitere Sheepdogs-Gigs in der Zukunft in unseren Gefilden stehen daher zuk\u00fcnftig mit h\u00f6chster Prio in meinem Terminkalender, fest versprochen!<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/TextSD.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-68460\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/TextSD.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/TextSD-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up The Sheepdogs:<\/strong><br>Ewan Currie &#8211; lead vocals and electric guitar, percussion<br>Ryan Gullen &#8211; bass and vocals<br>Sam Corbett &#8211; drums and vocals<br>Shamus Currie &#8211; keys, percussion, electric guitar and vocals<br>Ricky Paquette &#8211; electric guitar and vocals<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.TheSheepdogs.com\/\">The Sheepdogs<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thesheepdogs\/\">The Sheepdogs bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.TheCommoners.ca\/\">The Commoners<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thecommonersTO\/\">The Commoners bei Facebook<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.luxor-koeln.de\/\">Luxor, K\u00f6ln<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein grandioser kanadischer Southern Rock-Abend im K\u00f6lner Luxor. 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