{"id":67899,"date":"2025-04-01T04:23:37","date_gmt":"2025-04-01T02:23:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=67899"},"modified":"2025-04-01T04:23:48","modified_gmt":"2025-04-01T02:23:48","slug":"phil-lynott-i-am-just-a-cowboy-cd-review-gewinnspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/04\/01\/phil-lynott-i-am-just-a-cowboy-cd-review-gewinnspiel\/","title":{"rendered":"Phil Lynott &#8211; I Am Just A Cowboy &#8211; CD-Review &#038; Gewinnspiel"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Phil4_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-69177\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Phil4_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Phil4_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Soweit ich wei\u00df, d\u00fcrfte jeder Southern Rock-Liebhaber meiner Generation und vermutlich dar\u00fcber hinaus, auch einen Faible f\u00fcr die Musik von Thin Lizzy besitzen. Jeder davon wird sich vermutlich zumindest ihr legend\u00e4res Doppel-Live Album (und nat\u00fcrlich einige der tollen Studiowerke) zugelegt haben.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"127\" height=\"182\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Jenkins.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-70913\"\/><\/figure><\/div>\n\n<p>Ich hatte in der 9. und 10. Klasse des Rheinberger Amplonius Gymnasiums einen Englisch-Lehrer namens Paul Jenkins, der aus Dublin stammte und \u00fcber &#8217;sieben Ecken&#8216; mit der Familie Lynott verwandt gewesen ist. Er war es auch, der damals Songbesprechungen bei uns im Unterricht einf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Premiere feierte nat\u00fcrlich eine Single von Thin Lizzy aus der &#8222;Jailbreak&#8220;-Phase. Wir hielten auch nach seiner R\u00fcckkehr nach Irland bis zum heutigen Tage losen Kontakt.\u00a0 Vor gut einem Jahr berichtete er mir, dass er bei einem Umzug einer Lynott-Gro\u00dfnichte geholfen hatte und im Keller in einem Karton eine runde Metall-Schatulle mit der Beschriftung &#8222;N.T. &#8217;82&#8220; gesehen hatte.<\/p>\n<p>Die Nichte Rosalie gab im zu verstehen, dass diese samt Inhalt schon viele Jahre lang unbeachtet vor sich hinschlummerte und dass er sie als Dank f\u00fcr seine Hilfe gerne mitnehmen k\u00f6nne. Paul schickte mir, wissend um meine Magazin-T\u00e4tigkeit, das inkludierte Tonband, mit dem Vermerk, dass ich es gerne behalten k\u00f6nne. Es war erstmal gar nicht so einfach f\u00fcr mich, \u00fcberhaupt jemanden zu finden, der das Tape mit einem kompatiblen Ger\u00e4t noch abspielen konnte.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"248\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/472684808_9041373222589812_5450331482993359279_n.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-69001\"\/><\/figure><\/div>\n\n<p>Nach\u00a0 der &#8218;audiophilen Sichtung&#8216; blieb mir der Mund f\u00f6rmlich offen stehen. Es handelte sich zweifelsfrei um Countrysongs mit der Stimme von Dublins ber\u00fchmten &#8218;Sohn&#8216; Philip Lynott, die sich auch von der musikalischen Qualit\u00e4t her \u00fcberraschend gut anh\u00f6rten. Um vermeintlichen rechtlichen Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, nahm ich dann \u00fcber Paul sicherheitshalber Kontakt zur Nichte auf und wir einigten uns auf einen Betrag von 1.500 Euro, mit dem sie mir s\u00e4mtliche \u00dcbertragungsrechte schriftlich zusicherte (Bild-Credit: Danke an den werten Kollegen Jochen von Arnim, aufgenommen neben der Lynott-Statue in Dublin).<\/p>\n<p>Parallel hatte ich Kontakt zu einem bekannten Lynott-Chronisten und auch zu Brian Downey aufgenommen, die mir beide unabh\u00e4ngig von einander best\u00e4tigten, dass Phil ein gro\u00dfer Countrymusikfan war und sich in der Zeit vor seinem Tod im Jahr 1986 immer wieder (meist unabgesprochen) f\u00fcr mehrere Wochen nach Nashville begeben hatte, was neben seinen Drogenproblemen zu weiteren Spannungen innerhalb seiner Stamm-Band beitrug.<\/p>\n<p>Zudem hatte er dort wohl ein sehr freundschaftliches Verh\u00e4ltnis zu Johnny Cash (zwei St\u00fccke sind hier von ihm mit Phil zusammen komponiert) samt Gattin June aufgebaut und war einige Male auf dessen Farm zu Gast gewesen (als Beleg kann man hier, den diesen beiden\u00a0 gewidmeten Track &#8222;Johnny The Cash Meets Junnie The Sweet&#8220; h\u00f6ren).<\/p>\n<p>Das Tape offenbarte letztendlich 13 Songs mit diversen Lynott-Kompositionen, inklusiv einiger Countryvariationen von bekannten Thin Lizzy-Klassikern wie &#8222;Southbound&#8220;, &#8220; That Woman&#8217;s Gonna Break Your Heart&#8220; und &#8222;Cowboy Song&#8220; sowie eine furiose basslastige Version von Cashs &#8222;Folsom Prison Blues&#8220;, bei der Johnny gut erkennbar die\u00a0 Backgroundvocals singt.<\/p>\n<p>Den Recherchen zufolge hatte dieser f\u00fcr Phil wohl auch den Kontakt zum legend\u00e4ren Nashville A-Team mit den Gitarristen Hank Garland, Ray Edenton (dazu hier Mandoline, Ukelele und Banjo), Fred Carter,\u00a0 Jr., Larrie Londin (Drums), den Keyboardern Floyd Cramer und\u00a0 Owen Bradley, den Fiddle- und Steel Guitar-Playern Johnny Gimble\u00a0 und Buddy Emmons hergestellt, das vermutlich, neben dem Protagonisten am Mikro (Phil verspr\u00fcht auch hier, wie eh und je, sein energiegeladenes stimmliches Charisma) und Bass , f\u00fcr die musikalische Begleitung gesorgt hatte.<\/p>\n<p>Speziell Owen Bradley, der als einer der fr\u00fchen Architekten des Nashville-Sounds gilt, lieferte mit seinem ber\u00fchmten Scheunen-Studio (Bradley&#8217;s Barn) die R\u00e4umlichkeiten und technischen Voraussetzungen zur Umsetzung des Projekts.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"263\" height=\"350\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PL_Credits_text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-70940\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PL_Credits_text.jpg 263w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PL_Credits_text-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/figure><\/div>\n\n<p>Omin\u00f6s bleibt nat\u00fcrlich die &#8222;NT &#8217;82&#8220;-Beschriftung der Schatulle (und auch der vergilbte Zettel innerhalb mit den Credits, aus denen man zumindest auf die Songtitel, besagte Musiker und Songwriter R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen konnte), die meiner Ansicht nach als Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;Nashville Tapes 1982&#8220; stehen k\u00f6nnte. Ich habe das Band am Ende im Redroom Recording Studio des Rheinberger Musikers und Produzenten Heiko D\u00fcrr (u. a. Betontod) professionell digital ver- und nachbearbeiten lassen. Kompliment, was er letztendlich aus dem Band &#8218;herausgeholt&#8216; hat. Zu guter Letzt haben wir uns f\u00fcr den Album-Titel &#8222;I Am Just A Cowboy&#8220;, in Anlehnung an Phils Passion und den auch hier ganz am Ende vertretenen Thin-Lizzy-Klassiker &#8222;Cowboy Song&#8220; entschieden.<\/p>\n<p>Aus Kostengr\u00fcnden haben wir die CD in einem einfachen Pappschuber produzieren lassen (auf der R\u00fcckseite stehen lediglich die Songtitel), was dem Charme der damaligen Zeit aber eine durchaus gelungene Referenz erweist. Die CD mit einer Auflage von zun\u00e4chst 1.000 Exemplaren, kann bei uns f\u00fcr 20 Euro (gegen Vorkasse) erworben werden. Bestellungen bitte an unsere SOS-Emailadresse (siehe auch unten beim Gewinnspiel erw\u00e4hnt).<\/p>\n<p>Ich habe jeweils vorab ein Exemplar an Rosalie und Paul als Dank versendet, die jedenfalls vom Ergebnis her hellauf begeistert waren!<\/p>\n<p>Fazit: Wir meinen, herrlicher Outlaw Country Rock mit der typischen\u00a0 Power und dem Feeling von Phil Lynott &#8211; Hammer!<\/p>\n<p>Wir verlosen nat\u00fcrlich drei Exemplare von &#8222;I Am Just A Cowboy&#8220;\u00a0 wieder an unsere treuen Leserinnen und Leser.<\/p>\n<p>Folgende Frage muss dazu richtig beantwortet werden:<\/p>\n<p>Auch wenn der Name Phil Lynott immer mit der Stadt Dublin in Verbindung gebracht wird &#8211; in welcher englischen Grafschaft wurde er tats\u00e4chlich geboren?<\/p>\n<p>a) Staffordshire<br \/>b) Yorkshire<br \/>c) Shepherdshire<\/p>\n<p>Bitte sende eine E-Mail mit der richtigen L\u00f6sung bis zum 01.04.2025 (vor 24:00 Uhr) an <a href=\"mailto:dan@sounds-of-south.de\">dan@sounds-of-south.de<\/a>.<br \/>Wir losen unter allen richtigen Einsendern drei Gewinner\/innen aus, die dann umgehend benachrichtigt und mit der CD beliefert werden,<\/p>\n<p><strong>DanD. Records (2025)<br \/>Stil: Outlaw Country (Rock)<\/strong><\/p>\n<p>Tracklist:<br \/>01. Whiskey In The Bar\u00a0<br \/>02. Tailgate\u00a0<br \/>03. Emalie<br \/>04. Southbound<br \/>05. Johnny The Cash Meets Junnie The Sweet<br \/>06. Singing In The Sunlight\u00a0<br \/>07. The Shocker<br \/>08. That Woman&#8217;s Gonna Break Your Heart<br \/>09. Folsom Prison Blues<br \/>10. White Rose<br \/>11. Sad Situation<br \/>12. No More Love With You<br \/>13. Cowboy Song<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thinlizzysofficial.com\/\">Thin Lizzy<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/thinlizzysofficial\">Thin Lizzy bei Facebook<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soweit ich wei\u00df, d\u00fcrfte jeder Southern Rock-Liebhaber meiner Generation und vermutlich dar\u00fcber hinaus, auch einen Faible f\u00fcr die Musik von Thin Lizzy besitzen. 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