{"id":67492,"date":"2024-10-02T19:20:35","date_gmt":"2024-10-02T17:20:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=67492"},"modified":"2024-10-02T19:39:58","modified_gmt":"2024-10-02T17:39:58","slug":"blackberry-smoke-support-bones-owens-29-09-2024-e-werk-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/10\/02\/blackberry-smoke-support-bones-owens-29-09-2024-e-werk-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Blackberry Smoke &#8211; Support: Bones Owens &#8211; 29.09.2024, E-Werk, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67537\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ht.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ht-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ht-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wieder mal ein toller Abend im K\u00f6lner E-Werk mit dem unbestrittenen aktuellen Branchenf\u00fchrer des Southern Rocks, Blackberry Smoke. Da im nebenan gelegenen Palladium ebenfalls ein ausverkauftes Konzert stattzufinden schien (bei einem Singer\/Songwriter namens Faber &#8211; unsere Generation &nbsp;verbindet mit dem Begriff&nbsp;wohl eher den Lotto-Service&#8230;), gab es im Umfeld der beiden Locations zun\u00e4chst erst einmal das v\u00f6llige Parkchaos.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe dazwischen bildete ganz offensichtlich auch eine imagin\u00e4re Alterstrennlinie. Auf der einen Seite fast nur junges Gem\u00fcse, auf der anderen die \u00fcberwiegend immer betagter werdende (Southern) Rockmusik-Klientel, uns nat\u00fcrlich eingeschlossen. Wir entschieden uns nach drei Ehrenrunden dann auf unserem gewohnten Parkplatz, am etwas weiter weg gelegenen Carlswerk Victoria, zu residieren, wo die Truppe aus Georgia ja <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/03\/16\/blackberry-smoke-support-read-southall-band-15-03-2023-carlswerk-victoria-koeln-konzertbericht\/\">letztes Jahr<\/a> schon brillieren konnte.<\/p>\n<p>Nicht ganz soviel Freude wie die Tattoostudios in Nashville an Bones Owens&#8216; reichhaltig verziertem K\u00f6rper hatte ich, ehrlich gesagt, an seiner im Trio pr\u00e4sentierten musikalischen Vorstellung. Er gab in einer Dreiviertelstunde nat\u00fcrlich u. a. diverse St\u00fccke aus dem auch bei uns besprochenen aktuellen Werk &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/07\/14\/bones-owens-love-out-of-lemons-cd-review\/\">Love Out Of Lemons<\/a>&#8220; wie &#8222;Get It On&#8220; oder &#8222;Goin\u2018 Back Where I Came From&#8220; zum Besten.&nbsp;<\/p>\n<p>Das hatte alles allerdings viel den brachialen, und wenig feinf\u00fchligen Charakter einer Garagen Rock Band, mir pers\u00f6nlich ein viel zu schrammeliges Gestampfe und Gepolter, relativ unmelodisch und zu monoton, kein Song mit einigerma\u00dfen sp\u00fcrbarem Widererkennungswert. Feinf\u00fchlig, mehr h\u00f6flich, wurde er vom K\u00f6lner Publikum mit Applaus bedacht, allerdings hatte man auch den Eindruck, dass die meisten Anwesenden ebenfalls nicht besonders gl\u00fccklich mit der Wahl des Support-Acts waren.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67523\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/text.jpg 450w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>Bones Owens (lead vocals, electric guitar)<br \/>Julian Dorio (drums)<br \/>Paul Moak (bass, programming)<\/p>\n<p>Gegen 21:10 Uhr war es dann nach der Umbaupause relativ schnell soweit. Blackberry Smoke betraten hochmotiviert das ehemalige Elektrizit\u00e4tswerk. Das Ensemble um Charlie Starr hatte in der Zwischenzeit ja den tragischen Tod ihres Drummers Brit Turner zu verkraften. Dieser wurde aber\u00a0 vom neuen Mitglied Kent Aberle ohne Eingew\u00f6hnungsschwierigkeiten ad\u00e4quat ersetzt.<\/p>\n<p>Wie schon in ganz vielen unserer Konzertberichte \u00fcber die Band geschildert, steht die Domstadt ja so was wie f\u00fcr das Synonym der Weiterentwicklung des aktuellen Sextetts. Und das nicht nur was die Quantit\u00e4t der Besucher betrifft, sondern auch f\u00fcr das musikalische Qualit\u00e4t. W\u00e4hrend der stoische Bassist Richard Turner, der solide Keyboarder Brandon Still und der mit E-Gitarren-Rhythmusspiel und Harmonieges\u00e4ngen, immer sehr zufrieden wirkende Paul Jackson, die langj\u00e4hrigen Konstanten und das Grundger\u00fcst um den unbestrittenen Kreativ-Leader bilden, ist Charlie Starr mit dem Saitenvirtuosen Benji Shanks ein echter Gl\u00fccksgriff gelungen.<\/p>\n<p>Man hat nicht nur den Eindruck, dass dieser der Band mehr Tiefe und spielerische Klasse vermittelt, sondern auch Starr selbst in seinem Gitarrenspiel zu st\u00e4ndigen Verbesserungen animiert. Ein ganz tolles Zusammenwirken der beiden, und auch, wenn sich Paul Jackson mal sporadisch zu Twineinlagen dazugesellte.<\/p>\n<p>Und so gab es mal wieder einen sich stimmungstechnisch ganz hervorragend aufbauenden Mix aus launigen Rockern (&#8222;Good One Comin&#8216; On&#8220;, &#8222;Hammer And The Nail&#8220;, &#8222;Waiting For The Thunder&#8220;, &#8222;Little Bit Crazy&#8220;) , vielen Ohrw\u00fcrmern (&#8222;Pretty Little Lie&#8220;, &#8220; Ain&#8217;t The Same&#8220;, &#8222;Run Away From It All&#8220;, &#8222;One Horse Town&#8220;), ein paar Country-\/Honkytonk-Sachen (&#8222;Hey Delilah&#8220;, &#8222;Ain&#8217;t Got The Blues&#8220;) und technisch anspruchsvollen St\u00fccken mit progressivem Touch (u. a. &#8222;Medicate My Mind&#8220;,\u00a0 &#8222;Watcha Know Good&#8220;, &#8222;The Wjppoorwill&#8220;). Grandios gespiueltdas akustisch gehaltene &#8222;Azelea&#8220; aus dem aktuellen Album &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/02\/12\/blackberry-smoke-be-right-here-cd-review\/\">Be Right Here<\/a>&#8222;, mit herrlicher Mandolinenbegleitung von Shanks.\u00a0<\/p>\n<p>Ganz hervorragend war auch die Textsicherheit der K\u00f6lner Audienz, die Charlie augenscheinlich bei Tracks wie u. a. &#8222;Waiting For The Thunder&#8220; oder &#8222;One Horse Town&#8220; gro\u00dfen Spa\u00df bereitete und die zum Teil G\u00e4nsehaut erzeugte. Nach dem Ende des\u00a0 Hautteils\u00a0 mit dem verr\u00fcckten &#8222;Little Bit Crazy&#8220; lie\u00dfen sich Blackberry Smoke nicht lange bitten und Starr (jetzt mit Cowboyhut) &amp; Co. servierten mit dem Song-Trio &#8222;Don&#8217;t Mind If I Do&#8220;, dem Little Feat-Cover &#8222;Willin&#8216; und<br \/>&#8222;Ain&#8217;t Much Left of Me&#8220; der begeisterten Menge im randvollen E-Werk eine ganz starke Zugabenrunde.<\/p>\n<p>Und damit w\u00e4ren wir am Ende dann wieder bei den noch potentiellen Steigerungsm\u00f6glichkeiten der Truppe in der Domstadt. Konsequenter Weise m\u00fcsste dann eigentlich 2025 das zu anfangs erw\u00e4hnte gegen\u00fcberliegende Palladium an der Reihe sein.\u00a0 Aber egal wo auch immer, Blackberry Smoke sind in der derzeitigen Verfassung immer einen Besuch wert.\u00a0 Sie bilden ganz klar die Speerspitze des heutigen modernen Southern Rocks!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bste.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67538\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bste.jpg 450w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/bste-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br>Charlie Starr (lead vocals, electric guitar, acoustic guitar, percussion)<br>Paul Jackson (acoustic guitar, electric guitar, vocals)<br>Benji Shanks (electric guitar, acoustic guitars, mandolin)<br>Brandon Still (keys)<br>Kent Aberle (drums)<br>Richard Turner (bass, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BlackberrySmoke.com\">Blackberry Smoke<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/BlackberrySmoke\">Blackberry Smoke bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.bonesowens.com\">Bones Owens<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/bonesowensmusic\">Bones Owens bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.oktoberpromotion.com\">Oktober Promotion<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.https:\/\/www.e-werk-cologne.com\/\/\">E-Werk<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder mal ein toller Abend im K\u00f6lner E-Werk mit dem unbestrittenen aktuellen Branchenf\u00fchrer des Southern Rocks, Blackberry Smoke. 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