{"id":65154,"date":"2024-04-20T19:37:46","date_gmt":"2024-04-20T17:37:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=65154"},"modified":"2024-04-20T19:37:47","modified_gmt":"2024-04-20T17:37:47","slug":"darius-rucker-support-tyler-booth-19-04-2024-live-music-hall-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/04\/20\/darius-rucker-support-tyler-booth-19-04-2024-live-music-hall-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Darius Rucker &#8211; Support: Tyler Booth &#8211; 19.04.2024, Live Music Hall, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-65172\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Gestern Abend gab es in der restlos ausverkauften Live Music Hall in K\u00f6ln mit Darius Rucker und seiner Live-Begleitband The Carolina Grey Boys ein Konzert, auf das ich mich schon seit der Bekanntgabe riesig gefreut habe. Zum Einen aus nostalgischen Gr\u00fcnden, da ich seine fr\u00fchere Band, mit der er zun\u00e4chst Bekanntheitsgrad errungen hatte, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hootie+%26+The+Blowfish\">Hootie &amp; The Blowfish<\/a>, schon immer mochte, zum Anderen, weil er auch mit seinem Schwenk in die Nashville-New Country-Gefilde stets Qualit\u00e4tsarbeit abgeliefert hat.<\/p>\n<p>Aber zun\u00e4chst \u00fcberraschte der als Support vorgeschaltete, mir bis dato v\u00f6llig unbekannte Tyler Booth, rein \u00e4u\u00dferlich so eine Art junger Alan Jackson, mit einer selbstbewussten, stimmlich starken und auch instrumentell versierten Vorstellung. Acts dieser Art stellen aus meiner Sicht ja \u00fcberwiegend eher ein \u00fcberfl\u00fcssiges \u00c4rgernis dar, oft dann zum Teil nicht mal zur Musik des Hauptacts passend.<\/p>\n<p>Im Falle des aus Campton, Kentucky stammenden Tyler Booth nehme ich aber alles zur\u00fcck und behaupte das Gegenteil! Der stieg zun\u00e4chst mit dem, unserer Klientel bestens aus <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a>-&#8222;Lady In Waiting&#8220;- und &#8222;Bring It Back Alive&#8220;-Zeiten, viel gecoverten Evergreen &#8222;Freeborn Man&#8220;, zun\u00e4chst ganz solo in sein kurzweiliges Set ein.<\/p>\n<p>Als Unterst\u00fctzung gesellte sich dann der Steel-Payer Will Van Horn kurze Zeit sp\u00e4ter mit dazu und assistierte der kr\u00e4ftigen, Slang-getr\u00e4nkten Stimme und dem fingerfertigen Akustikgitarrenspiel des Support-Protagonisten, bei Songs aus dessen eigenem Fundus wie u. a. &#8222;G.O.B. by the G.O.G&#8220;, &#8222;All This Could Be Yours&#8220;, &#8222;Drinkin Buddy&#8220;, &#8222;Palomino Princess&#8220; und dem finalen &#8222;Hank Crankin&#8216; People&#8220;.<\/p>\n<p>Eine knappe unterhaltsame halbe Stunde, die Tyler Booth nicht nur viel Applaus einbrachte, sondern vermutlich den einen oder anderen neuen Fan dazu animiert haben d\u00fcrfte, sich mit seinen bisherigen Alben zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Booth_Text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-65170\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Booth_Text.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Booth_Text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up Tyler Booth:<\/strong><br \/>Tyler Booth (lead vocals, acoustic guitar)<br \/>Will Van Horn (pedal steel)<\/p>\n<p>Als die Pausenmusik abgeschaltet wurde und das Licht erlosch, konnte man die elektrisierte Spannung und Vorfreude im Publikum (und auch an sich selbst) bereits hautnah sp\u00fcren. Ich hatte diesmal im alterstechnisch sehr sch\u00f6n durchmischten Publikum sogar das Gl\u00fcck, nicht im direkten Umfeld von irgendwelchen infantilen, betrunkenen und kreischenden Amerikanerinnen zu stehen, somit war alles f\u00fcr einen tollen Konzertabend hergerichtet.<\/p>\n<p>Und der launige Opener &#8222;Have a Good Time&#8220; stand dann auch so als etwas wie f\u00fcr eine Blaupause der folgenden gut 1\/2 Stunden, inklusive der drei Zugaben zum Start der &#8222;Starting Fires&#8220;-Tour in der Domstadt. Ja, da war sie sofort, diese unglaublich pr\u00e4gnante Stimme, die man unter hunderttausenden S\u00e4ngern sofort herausfiltert, und die man in Hootie &amp; The Blowfish-Zeiten schon zu lieben gelernt hatte.<\/p>\n<p>Apropos Hootie &amp; The Blowfish: Tracks aus dieser Zeit waren mit &#8222;Let Her Cry&#8220;, &#8222;Hold My Hand&#8220; und &#8222;Only Wanna Be With You&#8220; (&#8222;One Love&#8220; h\u00e4tte ich vielleicht auch noch gerne geh\u00f6rt) nat\u00fcrlich auch vertreten und z\u00e4hlten mit zu den Highlights des Abends, vor allem, weil Rucker und sein begleitendes Multiinstrumentalisten-Ensemble (allesamt K\u00f6nner der Extraklasse) sich durchaus kreativ den Originalen stellten und ihnen einen moderneren Anstrich gaben. Man sp\u00fcrte f\u00f6rmlich die wohligen Schauer, die sich in der K\u00f6rpern der Anwesenden in der proppe-vollen Halle ausbreiteten.<\/p>\n<p>Diverse hochmelodische und launige St\u00fccke aus dem eigenen Country-Solo-Portfolie (u. a. &#8222;Beers And Sunshine&#8220;, &#8222;For The First Time&#8220;, &#8222;Don&#8217;t Think I Don&#8217;t Think About It&#8220;, &#8222;It Won&#8217;t Be Like This For Long&#8220;, der Mandolinen-verzierte &#8222;Come Back Song&#8220;, &#8222;True Believers&#8220;, &#8222;Alright&#8220;), die Bandvorstellung, ein 90er-Cover-Intermezzo mit Tracks wie &#8222;I Like It, I Love It&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a>), &#8222;Waterfalls&#8220; (TLC) oder &#8222;Poison&#8220; (Bell Biv DeVoe), vervollst\u00e4ndigten einen h\u00f6chst-unterhaltsamen Hauptteil, der mit dem am\u00fcsanten Feger &#8222;Homegrown Honey&#8220; seinen Abschluss fand.<\/p>\n<p>Der Zugabenteil erwies sich als weiteres stimmiges Puzzleteil im letztendlich tollen Gesamtgig. Zun\u00e4chst bildete Darius beim smoothen &#8222;Valerie&#8220; mit ersten Kollegen wie Jeff Marino (mit Shaker) die Vorhut, bei dem dann sich auch die restlichen Musiker dann sukzessive zu ihren Positionen bewegten und dann den Song &#8218;anreicherten&#8216;.<\/p>\n<p>Das folgende St\u00fcck mit Quinton Gibsons furiosen E-Gitarren-Einlagen kam in bester Southern Rock-Tradition daher und mit Ruckers bis dato gr\u00f6\u00dftem Hit, &#8222;Waggon Wheel&#8220;, dem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Old+Crow+Medicine+Show\">Old Crow Medicine Show<\/a>-Cover, eine fulminanter Bluegrass-Abr\u00e4umer, gab es zum endg\u00fcltigen Finale kein Halten mehr bei den restlos begeisterten Besuchern der Live Music Hall. Ein grandioser Auftakt zum &#8222;Starting Fires&#8220;-Tourstart, Besucher des zweiten, der beiden Deutschland-Termine in M\u00fcnchen am 22. April, d\u00fcrfen sich schon jetzt &#8218;die H\u00e4nde reiben&#8216;!<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_Text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-65171\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_Text.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/DR_Text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up Darius Rucker &amp; Band:<\/strong><br>Darius Rucker (lead vocals, acoustic guitar)<br>Lee Turner (keyboards, acoustic guitar, vocals)<br>Jeff Marino (drums, percussion)<br>John Mason (bass, vocals)<br>Quinton Gibson (electric guitar, vocals)<br>Sasha Ostrovsky (pedal steel, banjo, dobro)<br>Garry Murray (acoustic guitar, mandolin, fiddle, banjo, vocals)<\/p>\n<p><strong>Bilder: Gernot Mangold<\/strong><br><strong>Text: Daniel Daus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dariusrucker.com\">Darius Rucker<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/dariusrucker\">Darius Rucker bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.tylerboothmusic.com\">Tyler Booth<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/tylerboothmusic\">Tyler Booth bei Facebook<\/a><br><a href=\"www.prime-entertainment.de\/.de\">prime entertainment GmbH<\/a><br><a href=\"www.livemusichall.de\">Live Music Hall K\u00f6ln<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern Abend gab es in der restlos ausverkauften Live Music Hall in K\u00f6ln mit Darius Rucker und seiner Live-Begleitband The Carolina Grey Boys ein Konzert, auf das ich mich schon seit der Bekanntgabe riesig gefreut habe. 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