{"id":60856,"date":"2023-06-12T11:42:24","date_gmt":"2023-06-12T09:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=60856"},"modified":"2023-06-12T11:42:25","modified_gmt":"2023-06-12T09:42:25","slug":"chris-murphy-the-road-and-the-stars-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/06\/12\/chris-murphy-the-road-and-the-stars-cd-review\/","title":{"rendered":"Chris Murphy \u2013 The Road And The Stars \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Chris-Murphy-The-Road-and-the-Stars-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60857\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Chris-Murphy-The-Road-and-the-Stars-300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Chris-Murphy-The-Road-and-the-Stars-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Chris Murphy ver\u00f6ffentlichte letztes Jahr die kurzweilige EP \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/10\/14\/chris-murphy-two-rivers-crossing-ep-review\/\">Two Rivers Crossing<\/a>\u201d. Nun legt er mit \u201eThe Road And The Stars\u201c eine fast siebzigmin\u00fctige Werkschau nach. Der in Los Angeles ans\u00e4ssige Songwriter schaut mittlerweile auf 19 Alben zur\u00fcck, sodass eine Zwischenbilanz durchaus angebracht erscheint. Murphy spielt mehrere Instrumente, sein favorisiertes ist die Geige. Diese kommt dann auf den vierzehn Eigenkompositionen auch ausgiebig zum Zuge.<\/p>\n<p>Auf f\u00fcnf Instrumentaltracks lebt Murphy seine Passion f\u00fcr die Violine aus. Dabei unternimmt er Streifz\u00fcge durch einige Traditionsr\u00e4ume. Anlehnungen an keltische (\u201eConnemara Ponies\u201d), amerikanische (\u201eRed Mountain Blues\u201d) oder auch osteurop\u00e4ische (\u201eMusic For A Feast\u201c) Muster sind auszumachen. Die meisten St\u00fccke wie \u201eKitchen Girl\u201d sind dem Folk zuzuordnen, wobei auch andere Stilrichtungen wie der Blues (\u201eVernon Tool &amp; Die\u201c) oder der Swing (\u201eI Swear I\u2019m Going To Learn This Time\u201c) ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Der folk-rockige Opener \u201eSailing The World Alone\u201d ist sehr eing\u00e4ngig, wobei die Geige nicht so dominant auftritt wie auf den meisten anderen St\u00fccken. Auch bei \u201eLast Of The Twickham Blackbirds\u201d f\u00fcgt sich die Geige in den Gesamtsound der Band ein und setzt lediglich melodische Akzente. Da die Geige den Sound bei den beiden Songs erg\u00e4nzt und sich nicht in den Vordergrund dr\u00e4ngt, treffen sie vollst\u00e4ndig meinen Geschmack. Bei \u201eSmall Wonder\u201c, sind mir die Geigenl\u00e4ufe etwas zu viel, obwohl der reduziertere Folktitel eine gute Anlage hat. Wenn es allerdings in eine irisch angehauchte Richtung geht, darf es auch mal etwas mehr Gefiedel sein. \u201eCape Horn\u201c ist mit seiner nautischen Thematik die richtige Untermalung in einem feucht-fr\u00f6hlichen Pub, die das Guinness schneller flie\u00dfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich finden sich noch zwei Live-Tracks auf dem Longplayer, mit denen Murphy beweist, dass er sein Instrument auch unter B\u00fchnenbedingungen beherrscht. Das achteinhalbmin\u00fctige \u201eCaves Of Killala\u201d beginnt dramatisch und instrumental, bis nach f\u00fcnf Minuten der Gesang einsetzt. Eine andere Facette pr\u00e4sentiert Murphy mit \u201eHard Bagain\u201d. Nach einem kurzen Vorspiel legt er flott los und schmettert einen einfachen Refrain.<\/p>\n<p>Chris Murphy ist ein Virtuose auf der Geige. \u201eThe Road And The Stars\u201c stellt quasi ein Best-Of-Album dar, auf dem er einen Einblick in die Bandbreite seiner bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen gibt. Die Songs sind \u00e4u\u00dferst variantenreich, wobei sie sich \u00fcberwiegend im Folkbereich bewegen. Wenn man kein eingeschworener Enthusiast von Geigenkl\u00e4ngen ist, sondern sie lediglich gerne in der Roots-Musik h\u00f6rt, wird man sich wohl je nach Interessenlage unterschiedliche Perlen herauspicken.<\/p>\n<p><strong>Teahouse Records (2023)<br>\nStil: Folk and more<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>\n01. Sailing The World Alone<br>\n02. Connemara Ponies<br>\n03. Red Mountain Blues<br>\n04. Last Of The Twickham Blackbirds<br>\n05. Kitchen Girl<br>\n06. Small Wonder<br>\n07. Caves Of Killala (live)<br>\n08. Hard Bagain (live)<br>\n09. Music For A Feast<br>\n10. Cape Horn<br>\n11. Vernon Tool &amp; Die<br>\n12. High Country<br>\n13. I Swear I\u2019m Going To Learn This Time<br>\n14.The Hunter &amp; The Fox<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chrismurphymusic.com\">Chris Murphy<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/chrismurphymusic1\">Chris Murphy bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/johthemapromotions.com\">JohThema Promotions<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Chris Murphy ver\u00f6ffentlichte letztes Jahr die kurzweilige EP \u201eTwo Rivers Crossing\u201d. Nun legt er mit \u201eThe Road And The Stars\u201c eine fast siebzigmin\u00fctige Werkschau nach. Der in Los Angeles ans\u00e4ssige Songwriter schaut mittlerweile auf 19 Alben zur\u00fcck, sodass eine Zwischenbilanz durchaus angebracht erscheint. 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