{"id":596,"date":"2015-12-14T09:04:00","date_gmt":"2015-12-14T08:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=596"},"modified":"2020-07-08T15:54:18","modified_gmt":"2020-07-08T13:54:18","slug":"jake-owen-startin-with-me-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jake-owen-startin-with-me-cd-review\/","title":{"rendered":"Jake Owen &#8211; Startin&#8216; With Me &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Owen.jpg\" \/><\/p>\n<p>Glanzvolles Major-Label-Deb\u00fct von Jake Owen, einem in Vera, Florida aufgewachsenen jungen Burschen, der eigentlich mit gro\u00dfen Ambitionen im Golfsport begann. Den 18-Loch-Parkur musste er jedoch aufgrund eines Unfalls hinter sich lassen, was sich im Nachhinein aber als au\u00dferordentliches Gl\u00fcck f\u00fcr die Country-\/New Country-, und bei einigen beherzten, gro\u00dfartigen Nummern auch f\u00fcr die &#8222;southern-rocking&#8220;-Country-Welt erweist. Sein Erstling muss ohne Wenn und Aber zu den ganz starken Neuver\u00f6ffentlichungen des Jahres gez\u00e4hlt werden. Jake ist mit einer f\u00fcr sein Alter ungemein charismatischen Bariton-Stimme ausgestattet.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass er mit einem au\u00dferordentlichen Songwriting-Talent gesegnet zu sein scheint (hat s\u00e4mtliche Songs selbst geschrieben, zum Teil an der Seite bekannter Komponisten wie Brett James, Casey Beathard oder Chuck Jones). Produziert hat der in Nashville angesagte Allrounder (Musiker, Komponist, Produzent) Jimmy Ritchey (Mark Chesnutt, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Kenny+Chesney\">Kenny Chesney<\/a><\/span>), der den St\u00fccken einen ungemein fetten Soundanstrich verliehen hat. Auch im Instrumentalistenbereich wurde f\u00fcr Jake\u2019s Deb\u00fct an nichts gespart, gibt sich hier mal wieder die allererste Garde, nicht nur der Nashville-Studio-Creme, die Ehre. Am Schlagzeug beispielsweise sitzt der ph\u00e4nomenale Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=John+Fogerty\">John Fogerty<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Melissa+Etheridge\">Melissa Etheridge<\/a><\/span>), die E-Gitarren bedienen u. a. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Grissom\">David Grissom<\/a><\/span>, Pat Buchanan und Brent Mason, an der Steel sitzt Paul Franklin, Glenn Worf am Bass, Gordon Mote an den Tasten, und, und, und! &#8222;The Bad In Me&#8220;, der Er\u00f6ffnungstrack, zeigt direkt, quasi im Umkehrschlu\u00df zum Songtitel, in beeindruckender Weise &#8222;das Gute&#8220; dieses Jake Owen.<\/p>\n<p>Er versteht es gl\u00e4nzend, (New)Country-St\u00fccke mit traditioneller Basis sehr dynamisch, satt und zeitgem\u00e4\u00df aufzupeppen, wobei er auch immer wieder, mal mehr, mal weniger, auf die eingangs bereits erw\u00e4hnten Southern-Elemente zur\u00fcckgreift. Der sehr kraftvoll dargebotene Song liegt genau an der Schnittstelle dieser Musikarten. Heulende Orgelkl\u00e4nge, stampfende Rhythmen, klasse Dobro-Fills, pr\u00e4chtige, w\u00fcrzige E-Gitarren und Slide-Duelle! Kollegen wie Travis Tritt, <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Trace+Adkins\">Trace Adkins<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rodney+Atkins\">Rodney Atkins<\/a> und die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Van+Zant\">Van Zants<\/a><\/span> lassen hier gr\u00fc\u00dfen, aber auch Verehrer von Leuten wie Trent Willmon, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dierks+Bentley\">Dierks Bentley<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Buddy+Jewell\">Buddy Jewell<\/a><\/span> oder Josh Turner werden im Verlauf des Albums von Owens Musik mehr als angetan sein.<\/p>\n<p>Die andere Seite von Jake sind die gef\u00fchlvollen, entspannten, ebenfalls sehr gelungenen, reinen Balladen, wie zum Beispiel &#8222;Something About a Woman&#8220; (Piano-\/Seel-geetr\u00e4nkt), &#8222;Ghosts&#8220; (wurde auch schon von Kenny Chesney interpretiert), &#8222;Startin\u2019 With Me&#8220; (relaxtes Midtempo, sch\u00f6ne Akustik\u00b4Gitarren-Untermalung, klasse E-Gitarren-Solo) die allerdings vollkommen, und das ist sehr sympathisch, ohne \u00fcbertriebenen Bombast auskommen. Die absoluten Highlights sind aber immer wieder die (southern) rockig angehauchten Songs, wobei den exzellenten E-Gitarristen erstaunlich viel Spielraum gew\u00e4hrt wird .<\/p>\n<p>&#8222;Yee Haw&#8220; beispielsweise, die erste Single des Albums, hat es direkt unter die Top-Twenty der Billboard Country-Singles-Charts geschafft: Ein tolles, gut tanzbares Honkytonk-\/Gute Laune-St\u00fcck mit allen entsprechenden Zutaten wie klimperndes Honky Tonk-Piano, \u00e4u\u00dferst &#8222;cooler&#8220; Gesang und swampigem Rhythmus, wobei die Titelzeile des Liedes bei seinen Live-Gigs vermutlich aus vielen tausend Bier-Kehlen heraus freudig mitgekrischen wird. Stark auch &#8222;Eight Second Ride&#8220;, das in seiner Spielfreude (pr\u00e4chtig rockende Double Leads) an Klassiker der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\"><span style=\"color: #ff0000;\">Charlie Daniels<\/span> Band<\/a> erinnert, oder &#8222;Hard Not To Love You&#8220;, ein schw\u00fcler Southern-Blues mit tollen Slide-Gitarren und herrlich integrierten, weiblichen Ooh-Ooh-Background-Ges\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Zum Schlu\u00df gibt es dann mit dem traumhaften &#8222;You Can Thank Dixie&#8220; noch eine geradezu &#8222;sensationell&#8220; sch\u00f6ne S\u00fcdstaaten-Ballade, mit Ambitionen zum Klassiker. Hier zog Jake seinen Namensvetter Randy Owen (\u00fcbrigens nicht verwandt mit Jake), seines Zeichens S\u00e4nger der Band <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Alabama\">Alabama<\/a>, zum Duett heran. Dies ist nicht nur ein intelligenter &#8222;PR-Gag&#8220;, nein, der Song hat es wirklich in sich!<\/p>\n<p>Beide Stimmen erg\u00e4nzen sich eindrucksvoll mit ihrem wunderbaren &#8222;Southern-Drawl&#8220; zu einer gro\u00dfartigen Einheit, der Text wimmelt nur so voller emotional besungener S\u00fcdstaaten-Klischees, dazu klares Akustik-Gitarrenspiel in Kombination mit feinen Piano-\/Orgel-Fills, sowie jeder Menge grandioser E-Gitarrenfeinheiten, wie herrliche Double-Leads-Passagen in der Mitte, und am Ende ein im Anschluss an ein Drumbreak folgendes, mitrei\u00dfendes Gitarren-Finish! All das l\u00e4\u00dft diesen Song zu einer wahren Southern-Hymne avancieren. Ein ph\u00e4nomenales Ende! Southern-Rocker, traut euch..! &#8222;Startin\u2019 With Me&#8220; ist mal wieder ein b\u00e4renstarkes, beeindruckendes Deb\u00fct eines sehr vielversprechenden Newcomers in Nashville. &#8222;Starten Sie durch&#8220;, mit Jake Owen!<\/p>\n<p><strong>RCA Records (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. The Bad In Me<br \/>\n02. Something About A Woman<br \/>\n03. Startin&#8216; With Me<br \/>\n04. Yee Haw<br \/>\n05. Ghosts<br \/>\n06. Eight Second Ride<br \/>\n07. Hard Not To Love You<br \/>\n08. The Bottle And Me<br \/>\n09. Places To Run<br \/>\n10. Long Night With You<br \/>\n11. You Can Thank Dixie (Duet With Randy Owen)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jakeowen.net\">Jake Owen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/jakeowen\">Jake Owen bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glanzvolles Major-Label-Deb\u00fct von Jake Owen, einem in Vera, Florida aufgewachsenen jungen Burschen, der eigentlich mit gro\u00dfen Ambitionen im Golfsport begann. Den 18-Loch-Parkur musste er jedoch aufgrund eines Unfalls hinter sich lassen, was sich im Nachhinein aber als au\u00dferordentliches Gl\u00fcck f\u00fcr die Country-\/New Country-, und bei einigen beherzten, gro\u00dfartigen Nummern auch f\u00fcr die &#8222;southern-rocking&#8220;-Country-Welt erweist. 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