{"id":59486,"date":"2023-03-27T19:28:26","date_gmt":"2023-03-27T17:28:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=59486"},"modified":"2023-03-28T18:35:48","modified_gmt":"2023-03-28T16:35:48","slug":"laura-cox-25-03-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/03\/27\/laura-cox-25-03-2023-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Laura Cox &#8211; 25.03.2023, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Cox_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59596\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Cox_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Cox_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Cox_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Wenn man wie ich bereits unz\u00e4hligen Konzerten beigewohnt hat und diverse K\u00fcnstler auch schon mehrfach gesehen hat, verfolgt man, gerade als Rezensent, bei einem erneuten Besuch gewisse Intentionen, man geht also nicht immer unbedingt um des reinen Musikvergn\u00fcgens zu einem Gig.<\/p>\n<p>Laura Cox war aufgrund ihres \u00fcberragenden Albums &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/01\/17\/laura-cox-head-above-water-cd-review\/\">Head Above Water<\/a>&#8220; zu Anfang dieses Jahres, ein Quantensprung wie ich meine (vor allem beim Gesang), bei mir gesetzt, obwohl mir ihre bisherigen Live-Auftritte trotz ihres unbestrittenen Gitarrenspielk\u00f6nnens eher &#8218;mittelpr\u00e4chig&#8216; in Erinnerung geblieben waren.<\/p>\n<p>So war ich sehr gespannt, wie sie die neue, eher Country-rockige Fokussierung des Werks, auch auf ihre Live-Performance \u00fcbertragen k\u00f6nnen wird. Die aufgebaute Lap Steel-Anlage lie\u00df im Vorfeld da schon mal Gutes erhoffen. Netter Weise stellte sie sich vor Konzertbeginn noch f\u00fcr unser obligatorisches VIP-Bild zur Verf\u00fcgung, obwohl sie, wie man es sofort bemerkte, doch gesundheitlich kr\u00e4nkelte, die Stimme bereitete Probleme.<\/p>\n<p>Aufgrund der Tatsache aber, dass eine volle H\u00fctte angesagt war, biss sie sich am Ende, um es vorwegzunehmen, vorbildlich professionell durch und begeisterte die dann auch zahlreich erschienene, gut mitgehende Audienz mit ihrer energiegeladenen Show.<\/p>\n<p>Auch ich war zun\u00e4chst vom Auftakt mit den drei Tracks der neuen CD &#8222;Wiser&#8220;, &#8222;Head Above Water&#8220;, &#8222;So Long&#8220; und dem dazwischen positionierten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ-Top<\/a>-umwehten &#8222;Bad Luck Blues&#8220;, richtig angetan, die Phase geh\u00f6rte ganz klar dem heute modern gespielten Southern Rock, wo Laura besonders mit den typischen E-Soli zu punkten wusste.<\/p>\n<p>Ab dem folgenden &#8222;Take The Broken Home&#8220; verfiel sie dann aber, trotz sporadischer Lap Steel-Einlagen, zunehmend wieder fast bis zum Ende des Hauptteils hin, in die alte Hard Rock-Attit\u00fcde, was allerdings im Publikum \u00fcberaus gut ankam. Mir pers\u00f6nlich fehlten allerdings das auf dem Album viele Akzente setzende Banjo, das garnicht zum Einsatz kam, als auch besonders die ruhigeren Tracks des aktuellen Silberlings wie \u201eOld Soul\u201c, \u201eBefore We Get Burned\u201c, das hypnotische \u201eSeaside\u201c oder \u201eGlassy Days\u201c.<\/p>\n<p>Die Viererkonstellation mit ihr als einzige Gitarristin lie\u00df die Umsetzung folgerichtig nicht zu, die sympathische US-Franz\u00f6sin kann sich, anders als wie es die Studiotechniken zulassen, auf der B\u00fchne nat\u00fcrlich nicht zweiteilen. Hier fehlte mir pers\u00f6nlich dann doch der erg\u00e4nzende Saitenspieler. Die aufgestellte Lap Steel brachte dann zwar f\u00fcr die Fotografen mit ihr ein sch\u00f6nes Motiv, aber die sporadischen Eins\u00e4tze h\u00e4tten eigentlich auch mit dem Bottleneck auf ihrer E-Gitarre als Slide abgewickelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was mir, der \u00fcber die vielen Jahre gelernt hat, bei einem Konzert etwas genauer zu beobachten, auch auffiel, war, dass ihre drei Mitstreiter bei ihrer One-Woman-Show, trotz jeweils eines Kurz-Solos (da verlie\u00df die Protagonistin dann die B\u00fchne), ein paar zartgehauchten Harmonieges\u00e4ngen und ein paar sporadisch sehr einstudiert wirkenden Posen zusammen mit Bassist Adrien Kah, quasi \u00fcberwiegend zu einem Statistendasein verurteilt waren.<\/p>\n<p>Das hatte schon was von einer&nbsp;imagin\u00e4ren B\u00fchnendiktatur, wie man sie zum Beispiel von Bobby Ingram bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Molly+Hatchet\">Molly Hatchet<\/a> kennt, das nat\u00fcrlich v\u00f6llig legitim und wahrscheinlich auch notwendig ist, wenn man in der heutig schnelllebigen Zeit im Musicbiz als Solok\u00fcnstlerin seinen Lebensunterhalt dauerhaft verdienen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>So musste ich dann bis zum gut performten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Black+Crowes\">Black Crowes<\/a>-Cover &#8222;Hard To Handle&#8220; und &#8222;Set Me Free&#8220; (mit klirrendem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-E-Solo) warten, bis zumindest mein Southern-Herz wieder zum Schlagen gebracht wurde. Mit &#8222;One Big Mess&#8220;, auch von &#8222;Head Above Water&#8220;, gab es aus den beschriebenen gesundheitlichen Gr\u00fcnden, trotz der hervorragenden Stimmung, nur noch eine Zugabe.<\/p>\n<p>Fazit: Mademoiselle Cox&#8216; Entwicklung spricht B\u00e4nde, was ihr Selbstbewusstsein, die Zuschauerzahlen als auch die damit verbundene Stimmung betrifft (dar\u00fcber war sie auch offensichtlich erfreut und ger\u00fchrt). Den Country-Spirit ihres aktuellen Albums, mit nur f\u00fcnf, eher im Southern Hard Rock-Stil gespielten Tracks, konnte sie auf der B\u00fchne allerdings noch nicht verbreiten. Trotzdem ein insgesamt lohnenswerter Besuch.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br>Laura Cox (lead vocals, electric guitar, keys, percussion)<br>Florian Robin: (keys, vocals)<br>Adrien Kah (bass, vocals)<br>Antonin Gu\u00e9rin (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.LauraCoxmusic.com\/\">Laura Cox<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/lauracoxofficial\">Laura Cox bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br><a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.networking.media\">Networking Media<\/a><br><a href=\"http:\/\/onstage-promotion.de\/\">Onstage Promotion<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man wie ich bereits unz\u00e4hligen Konzerten beigewohnt hat und diverse K\u00fcnstler auch schon mehrfach gesehen hat, verfolgt man, gerade als Rezensent, bei einem erneuten Besuch gewisse Intentionen, man geht also nicht immer unbedingt um des reinen Musikvergn\u00fcgens zu einem Gig. 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