{"id":58598,"date":"2023-02-03T18:21:44","date_gmt":"2023-02-03T17:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=58598"},"modified":"2023-02-03T18:25:34","modified_gmt":"2023-02-03T17:25:34","slug":"bernard-allison-29-01-2023-to-hoop-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2023\/02\/03\/bernard-allison-29-01-2023-to-hoop-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Bernard Allison \u2013 29.01.2023 \u2013 to hoop, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/ALL_haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-58704\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/ALL_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/ALL_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/ALL_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Mit Bernard Allison ist es Sami Durak gelungen, zum Jahresauftakt einen Blues-Topact ins to hoop zu holen. Dementsprechend waren die Sitzpl\u00e4tze alle belegt und im hinteren Bereich standen noch einige weitere Fans und sorgten so f\u00fcr ein volles Haus. Der geplante Start der Eddie Kold Band feat. Doc Watkins verz\u00f6gerte sich allerdings, da Allison mit seiner Band f\u00fcr die Fahrt aus D\u00e4nemark, wo sie tags zuvor gespielt hatten, l\u00e4nger als geplant braauchte und so der Soundcheck stattfand, w\u00e4hrend die Kneipe im to hoop schon rappelvoll war.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst betrat nur das Trio der Eddie Kold Band die B\u00fchne und er\u00f6ffnete den Abend mit einem Instrumental. Auch zu Beginn des zweiten Songs legte die Band zun\u00e4chst ein Intro hin, bis pl\u00f6tzlich aus dem Nichts die Stimme von Larry \u201eDoc\u201c Watkins zu h\u00f6ren war. Geb\u00fcckt, auf einen Stock gest\u00fctzt, bahnte er sich scheinbar blind singend zum \u201eHoochie Coochie Man\u201c den Weg durch die Sitzreihen zur B\u00fchne. Die Band spielte gekonnt einige Coversongs, die von den Zuschauern begeistert aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr war aber nicht nur der stimmlich bestens aufgelegte Doc Watkins verantwortlich, sondern auch das Trio der Eddie Kold Band. Eddie legte einige krachende Gitarrensoli, zuweilen durchs Publikum gehend und auf dem R\u00fccken spielend, aufs Parkett, w\u00e4hrend Klaus Brunschede am Bass und Christian W\u00fcbben an den Drums f\u00fcr eine gekonnte Rhythmusgrundlage sorgten. Besonders in Erinnerung blieb eine starke Version von \u201eSitting On The Dock Of The Bay\u201c, wo Watkins das Geschehene von Georgia nach Virginia verlegte und \u201eWeeping Willow Tree\u201c.<\/p>\n<p>Nach dem etwa 45-min\u00fctigen launigen Auftritt blieb den Bluesfans gen\u00fcgend Zeit, den Hunger am Grill zu stillen, bevor Sami Durak Bernard Allison und seine Band ank\u00fcndigte, die lautstark angefeuert die B\u00fchne betraten. Schon beim Intro \u201eSooner Or Later\u201c schaffte es Allison, der anfangs sehr angespannt wirkte, aber sich nach wenigen Minuten regelrecht freispielte, das to hoop in seinen Bann zu ziehen.<\/p>\n<p>Dabei lie\u00df er seine Gibson Les Paul mal mit Wah-Wah aufjaulen oder virtuos klingen, um im n\u00e4chsten Moment mit krachenden Riffs die Location in seinen Grundfesten ersch\u00fcttern zu lassen. Ein entspannender Pol war bei dem Feuerwerk, was das Trio abbrannte, der meist tiefenentspannt den Bass spielende George Moye, den Allison sp\u00e4ter Augenzwinkernd als den Papa der Band vorstellte.<\/p>\n<p>Der gerade erst 19-j\u00e4hrige Drummer Allen Mathew Kimathi versetze die Bluesgemeinde mit seiner energiegeladenen Art in Staunen. Dabei zeigte er, dass er nicht nur schnell und dynamisch spielen kann, sondern auch dezent zur\u00fcckhaltend Akzente setzen kann. \u00dcber \u201eSo Exited\u201c, \u201eNight Train\u201c, \u201eLove Was Meant To Be\u201c ging es bluesig weiter und beim Intro von \u201eRocket 88\u201c hatte Keyboarder Eric Robert seinen gro\u00dfen Auftritt.<\/p>\n<p>Erst behutsam leicht psychedelisch angehaucht, l\u00e4utete er den Song ein, um sich in einen wahren Spielrausch zu steigern, dass man das Gef\u00fchl haben konnte, die Tasten des Keyboards w\u00fcrden jeden Moment anfangen zu gl\u00fchen. Neben dem spielerisch begeisternden Auftritt gelang es der Band auch durch ihren Charme das Publikum regelrecht um den Finger zu wickeln. Nach etwa 50 Minuten g\u00f6nnte die Band sich und den Fans erst einmal eine verdiente Pause.<\/p>\n<p>Nach etwa 25 Minuten ging es dann mit \u201eSerious\u201c, einem Klassiker seines Vaters, weiter, in dem er nachhaltig bewies, dass er die musikalischen Gene Luthers geerbt hat. Beim folgenden \u201eBad Love\u201c animierte er das Publikum zum mitsingen, wobei nicht jeder den richtigen Ton traf, was aber mit Humor hingenommen wurde. \u201eBe Good To Me\u201c k\u00fcndigte George Moye augenzwinkernd damit an, dass, wenn das Publikum gut zur Band sei, ist die Band auch gut zum Publikum.<\/p>\n<p>Wenn man die Aussage zu Grunde legt, war das Publikum sehr gut zur Band, denn das Konzert nahm immer mehr Fahrt auf. Abwechslungsreich war, wie Bernard Allison hier mit seiner Gitarre mit den Anwesenden kommunizierte, mit etwas Phantasie k\u00f6nnte man S\u00e4tze wie \u201eHow Do You Feel\u201c heraush\u00f6hren, w\u00e4hrend er dabei direkten Augenkontakt mit betreffenden Zuschauern aufnahm. Auf die Art setzte er die Kommunikation mit seinem Bassisten und Keyboarder fort.<\/p>\n<p>Zum Ende des Songs spielte dann nur noch der junge Drummer Allen Mathew Kimathi eher sehr bed\u00e4chtig und die anderen Musiker verlie\u00dfen die B\u00fchne Richtung Kneipe. Danach folgte ein Drumsolo, bei dem man zuweilen mit dem Auge kaum noch den Drumsticks folgen konnte. Nach einigen Minuten kam dann Moye mit auf die B\u00fchne und stieg mit einem zuweilen funkigen Bassolo mit ein. Als dann Robert fulminant an den Keyboards dazu stie\u00df, war die Band fast wieder komplett.<\/p>\n<p>Bernard gesellte sich dann auch auf die B\u00fchne und wechselte nun erstmals die Gitarre und stieg um auf seine weinrote Gibson SG und kurz danach begann der Gitarre entsprechend eine fetzigede Version von \u201eVoodoo Child\u201c mit einem Intro von \u201ePurple Haze\u201c und einem Outro Richtung von \u201eHey Joe\u201c. Sp\u00e4testens jetzt hielt es kaum einen der Besucher auf den Sitzen und der Saal bebte. Lautstarke Zugabeforderungen sorgten dann daf\u00fcr, dass die Band noch ein mehrmin\u00fctiges Instrumental nachlegte, in dem jeder Musiker seine Soloanteile hatte.<\/p>\n<p>Danach verabschiedete sich ein gut gelaunter Allison von den Fans, um diese direkt zum Merchstand einzuladen, wo die gesamte Band f\u00fcr Fotos, Autogrammw\u00fcnsche und Smalltalk zur Verf\u00fcgung stand. Ein bemerkenswerter Abend fand so einen w\u00fcrdigen Abschluss, der bisher als absolutes Highlight in Sachen Blues im to hoop zu sehen ist.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br>\nBernard Allison \u2013 guitars, lead vocals<br>\nGeorge Moye \u2013 bass<br>\nAllen Mathew Kimathi \u2013 drums<br>\nEric Robert \u2013 keyboards<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"\u201chttps:\/\/www.bernardallison.com\/\u201c\">Bernard Allison<\/a><br>\n<a href=\"\u201chttps:\/\/www.facebook.com\/BernardAllison.Official\/\u201c\">Bernard Allison bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/to-hoop.jimdosite.com\/\">to hoop<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.rufrecords.de\">Ruf Records<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Bernard Allison ist es Sami Durak gelungen, zum Jahresauftakt einen Blues-Topact ins to hoop zu holen. 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