{"id":5848,"date":"2016-01-02T19:28:01","date_gmt":"2016-01-02T18:28:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3426"},"modified":"2020-07-13T11:22:38","modified_gmt":"2020-07-13T09:22:38","slug":"steve-lukather-band-26-03-2009-zeche-bochum-konzertbericht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/steve-lukather-band-26-03-2009-zeche-bochum-konzertbericht-2\/","title":{"rendered":"Steve Lukather &#038; Band &#8211; 26.03.2009, Zeche, Bochum &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/bochum09_071.jpg\" \/><\/p>\n<p>Eigentlich ist es eher einem Zufall, bzw. meiner bekannten Passion f\u00fcr den Southern Rock zu verdanken, dass meine bessere H\u00e4lfte und ich diesem Konzertabend beiwohnten. Das klingt zun\u00e4chst im Kontext mit Steve Lukather etwas merkw\u00fcrdig, ich bem\u00fche mich aber das R\u00e4tsel in den n\u00e4chsten Zeilen aufzul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Ich bin mir zwar relativ sicher, dass ich bereits durchaus Ber\u00fchrungspunkte mit Steve Lukather hatte (vermutlich aber eher unbewusst, d.h. in meiner Plattensammlung, insofern, dass dieser auf diversen Tontr\u00e4gern anderer Interpreten mitgewirkt hat), aber von ihm selbst oder seiner allseits bekannten Band Toto ist in der Dausschen Sammlung Fehlanzeige zu vermelden. Der prim\u00e4re Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Besuch dieses Gigs war mein Kontakt zu <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Craig+deFalco\">Craig deFalco<\/a><\/span>, Bandleader einer von mir sehr geliebten und hoch geachteten Southern Rock Band mit dem Namen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Laidlaw\">Laidlaw<\/a><\/span>, den ich vor geraumer Zeit mal f\u00fcr unser Magazin interviewt hatte. H\u00e4, werden viele jetzt denken, spinnt oder halluziniert der Daus jetzt endg\u00fcltig.<\/p>\n<p>Nein, denn jetzt kommt die Aufl\u00f6sung: Dieser hatte mir in einem Mail-Kontakt offeriert, dass er mit Steve Lukather gut befreundet ist und aus diesem Grund als Gitarrentechniker f\u00fcr seine aktuelle &#8218;Ever Changing Times&#8216;-Tour angeheuert wurde. Er hatte mir spontan angeboten, sich sowohl um G\u00e4stelistenpl\u00e4tze zu k\u00fcmmern (was sich allerdings dank unserer netten Beziehung zu Underdawg-Promotion er\u00fcbrigt hatte &#8211; danke an Sandra f\u00fcr die unkomplizierte Akkreditierung), als auch nach dem Konzert f\u00fcr ein kurzes Pl\u00e4uschchen zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p>So besorgte ich mir zur Vorbereitung schnurstracks Steves aktuelles Album. Nach vier bis f\u00fcnf H\u00f6rdurchg\u00e4ngen begann der Silberling allm\u00e4hlich immer besser zu gefallen, so dass sich dann auch eine gewisse Vorfreude aufs Konzert einstellte, obwohl eigentlich eh klar war, dass man in einen so anerkannten Musiker vom Kaliber eines Steve Lukather normalerweise auch blindes Vertrauen investieren kann.<\/p>\n<p>Ein kleinen D\u00e4mpfer gab es dann doch. Bei meiner Recherche im Vorfeld hatte ich in einem Forum gelesen, dass Lukather beim Gig auf der Burg Satzvey angeblich einen schlechten Tag erwischt haben sollte, der Funke zum Publikum w\u00e4re einfach nicht \u00fcber gesprungen. An diesen Abend im verregneten Bochum (\u00fcbrigens Lukathers einziges Konzert in NRW), um es vorwegzunehmen, war aus meiner Sicht zumindest nach nichts davon zu sp\u00fcren. Ganz im Gegenteil. direkt beim Opener &#8222;Crooked&#8220; \/ &#8222;Twist&#8220; wurde richtig straight geradeaus und gut gelaunt gerockt, wobei Steve erste filigrane Finger\u00fcbungen an seinem Arbeitsger\u00e4t (dem von Anfang an beeindruckt wirkenden und gut mitgehendem Publikum) ablieferte.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten rund zwanzig Minuten standen dann ganz im Zeichen des neuen Albums. Mit &#8222;Ever Changing Times&#8220; (herrlich melodisch dargeboten), &#8222;How Many Zeros&#8220; (mit fetter Gitarrenpassage) und &#8222;Stab In The Back&#8220; (inkl. Wah Wah-Gitarre gegen Ende) gab es eine ordentliche Dosis, die nur zwischenzeitlich vom ebenfalls recht geradlinig rockenden &#8222;Live For Today&#8220; (gl\u00e4nzendes Lukather-E-Solo) unterbrochen wurde. Steve merkte man an, dass er sich in der rappelvollen Zeche sichtlich wohl f\u00fchlte. Er l\u00e4chelte und gab sich sogar recht redselig, nippte am vom Publikum gereichten Bier und verteilte ein K\u00fcsschen an Craig deFalco (stellte ihn auch kurz vor), der den ganzen Abend dank Lukathers munterer Gitarrenwechselei Schwerstarbeit zu verrichten hatte . Es folgte eine humorvolle Anekdote bez\u00fcglich seines Sohnes Trevor, der ja bereits auch auf musikalischen Pfaden waltet und in &#8222;Ever Changing Times&#8220; mit involviert war.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf wurde dann der Fokus mehr auf ausgedehntes Jammen und Improvisieren gelegt, wobei sich Steves Begleitmannschaft nach und nach auch ausgiebig in den Vordergrund spielen durfte. Zum Piepen dabei Bassist Carlitos Del Puerto, der mit obercooler Sonnenbrille einem Zwillingsbruder von Lenny Kravitz gleich kam. Alles gipfelte dann in einem munteren Instrumentenwechsel. Lukather \u00fcbernahm das Keyboard, Steve Weingart wurde zu einem (richtig guten) E-Solo verdammt, und Drummer Eric Valentine bekam bei seinem intensiven Solo sogar die Augen verbunden. Auch der zweite Gitarrist, Ricky Z., erhielt ausreichend Gelegenheit, einige E-L\u00e4ufe und recht gute Harmonieges\u00e4nge einzustreuen.<\/p>\n<p>Nach Zweieinviertelstunde wurde mit dem dezent karibisch anmutenden &#8222;Hero With 1000 Eyes&#8220; (inkl. Oohooh-Mitgesang des Publikums) der Hauptset beendet. Die unweigerlich folgenden Zugaberufe wurden mit einer eigenwilligen Lukather-Interpretation des Pink Floyd-Klassikers &#8222;Shine On You Crazy Diamond&#8220; belohnt. Mit &#8222;Road Goes On&#8220; lie\u00df Steve dann mit einer reinen Solo-Performance akustisch einen hervorragenden und abwechslungsreichen Abend ausklingen, der keine W\u00fcnsche offen lie\u00df, sofern man nicht mit dem Anspruch gekommen war, zahlreiche Toto-Klassiker serviert zu bekommen.<\/p>\n<p>Mir, dem genrefremden Rockfan hat das Konzert jedenfalls gro\u00dfen Spa\u00df bereitet und ich bin froh einem solchen Gitarrenk\u00fcnstler mal live beigewohnt zu haben. Am Ende gab es noch den verabredeten Small Talk mit Craig deFalco, der einen \u00e4u\u00dferst netten und sympathischen Eindruck hinterlie\u00df. Er besorgte mir sogar die Setliste und reichte noch einige Original-Lukather-Plektrons. Craig verriet mir, dass der neue Laidlaw-Silberling in ca. zwei Monaten fertig sein soll und auch mit Lukather-Beteiligung aufwarten kann. Also, insgesamt ein runder Abend, der mir im Ged\u00e4chtnis haften bleiben wird und mit eindeutiger Besuchsempfehlung f\u00fcr die noch folgenden Lukather-Gigs endet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SteveLukather.com\">Steve Lukather<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SteveLukather\">Steve Lukather bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.frontiers.it\">Frontiers Records<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeche.net\">Zeche Bochum<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/underdawg-promotion.com\">Underdawg-Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich ist es eher einem Zufall, bzw. meiner bekannten Passion f\u00fcr den Southern Rock zu verdanken, dass meine bessere H\u00e4lfte und ich diesem Konzertabend beiwohnten. Das klingt zun\u00e4chst im Kontext mit Steve Lukather etwas merkw\u00fcrdig, ich bem\u00fche mich aber das R\u00e4tsel in den n\u00e4chsten Zeilen aufzul\u00f6sen. 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