{"id":568,"date":"2015-12-14T09:00:00","date_gmt":"2015-12-14T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=568"},"modified":"2020-07-08T15:57:17","modified_gmt":"2020-07-08T13:57:17","slug":"justin-moore-off-the-beaten-path-deluxe-edition-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/justin-moore-off-the-beaten-path-deluxe-edition-cd-review\/","title":{"rendered":"Justin Moore &#8211; Off The Beaten Path &#8211; Deluxe Edition &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Moore.jpg\" \/><\/p>\n<p>Deluxe Esition mit 5 Bonustracks! Hervorragend, einfach ein Hammerteil, was Justin Moore mit seinem dritten Longplayer \u201cOff The Beaten Path\u201d abliefert. Justin Moore ist ein K\u00fcnstler, dem in Nashville zun\u00e4chst nichts in den Scho\u00df gelegt wurde. Niemand der arrivierten Songwriter war anfangs bereit, ihn zum Karrierestart mit vern\u00fcnftigem Material zu unterst\u00fctzen. Der Mann mit dem zumeist tief ins Gesicht gezogenen Cowboyhut bewies aber sein K\u00e4mpferherz und viel Geduld. Erst seine Bekannschaft mit Jeremy St\u00f6ver, der auch wieder dieses neue Werk produzierte, brachte letztendlich die Beziehung zu Big Machine Records-Chef Scott Borchetta (hier Executive Producer), der ihn dann beim Unterlabel Valory Music aufbaute.<\/p>\n<p>Und das mit gro\u00dfem Erfolg: Sowohl das selbstbetitelte Deb\u00fct als auch der Nachfolger &#8222;Outlaws Like Us&#8220; erreichten Gold-Status (jeweils mit einer Nr. 1-Single), letztgenanntes erreichte auch den Spitzenplatz der Album-Charts. Somit hingen f\u00fcr &#8222;Off The Beaten Path&#8220; die Trauben enorm hoch. Doch was Moore auf diesem, satte 16 St\u00fccke (die Normalversion beinhaltet nur 11 Tracks) umfassenden Werk abliefert, ist nahezu als sensationell zu bezeichnen. Das ist straighter, oft sehr rockiger (b\u00e4renstark vor allem die E-Gitarristen Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Roger Coleman), moderner New Country (trotzdem mit viel Herz und Gef\u00fchl), mit reichlich Potential f\u00fcr mehrere Single-Hits (die erste Auskopplung, das southern rockige &#8222;Point At You&#8220; hat gerade die Top-10 der Billboard Country Singles-Charts geentert), und bestens geeignet, auch gro\u00dfe Stadien zu f\u00fcllen und Massen zu begeistern.<\/p>\n<p>Doch trotz dieser kraftvollen, fetten Interpretationen handelt es sich hier stets um astreinen Country. Wenn nicht hier und jetzt eine gro\u00dfe Headliner Tour f\u00fcr den aus dem kleinen Ort Poyen, Arkansas stammenden 29-J\u00e4hrigen, den es trotz vielversprechender Sportlerkarriere nach Nashville zog, kommt, wann dann? Justin war wieder bei der H\u00e4lfte der Tracks kompositorisch involviert (immer im Team mit Jeremy Stover plus einem weiteren Co-Writer) und mittlerweile sind auch so klingende Namen wie z.B. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Lee+Murphy\">David Lee Murphy<\/a><\/span>, Rodney Clawson, die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">Warren Brothers<\/a>, Rhett Akins gerne bereit, ihre Ideen f\u00fcr Moore herzugeben. Das Album bietet alles, was das Herz eines Country\/New Country-Fans begehrt.<\/p>\n<p>Tolle Melodien, eing\u00e4ngige Refrains, tradionelles (Steel, Banjo, Fiddle) wie auch absolut modernes Flair (sau-fette E-Gitarren, powernde Drums), Balladen, Midtempo, Uptemponummern, Emotion, Melancholie, genau wie Spa\u00df und ordentlich Drive. Songs f\u00fcr Trucker, Tr\u00e4umer, Frauen, Cowboys, Rednecks, Hillbillies und Southern Rocker zugleich. Eine tolle Mischung! Das Album startet mit einem im Refrain <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Charlie+Daniels+Band\">Charlie Daniels<\/a><\/span> &#8222;Trudy&#8220; \u00e4hnelndem Southern-\/Country-Rocker, dem direkt das hymnische &#8222;Beer&#8220; folgt, bei dem man automatisch vorm geistigen Auge tausende seiner Fans die Bierbecher zur mitgesungenen Refrainzeile entgegenstrecken sieht. In eine \u00e4hnliche Kerbe schl\u00e4gt das herrlich mit Pathos gesungene &#8222;Wheel&#8220;. Ganz toll das mit der ebenfalls im Moment hoch angesagten Miranda Lambert (solo, Pistol Annies) vorgetragene &#8222;Old Habits&#8220;.<\/p>\n<p>Beide legen sich f\u00fcr diese traditionell gehaltene Herz-Schmerz-Ballade sp\u00fcrbar ins Zeug. &#8222;This Kind Of Town&#8220; d\u00fcrfte als der Nachfolger von Moore\u2019s erstem Nr. 1-Hit &#8222;Small Town USA&#8220; gedacht sein. Fulminant das von heulenden E-Gitarren, Steel, und Honky Tonk-Piano getriebene &#8222;Dirt Road Kid&#8220;, stark die Wah-Wah-E-Passage zum Schluss. Ebenfalls voller Hitpotential, das nicht nur vom Titel f\u00fcr\u2019s Radio pr\u00e4destinierte, launige &#8222;Country Radio\u201c mit seinem melodischen Mitsing-Refrain. Grandios die atmosph\u00e4rische, v\u00f6llig kitschfreie, traurig dahinpl\u00e4tschernde Ballade &#8222;That\u2019s How I Know You Love Me&#8220; mit herlicher Stratocaster Fill- und Solo-Arbeit. Der Titelsong (mit zum Teil coolem Sprechgesang) und das folgende &#8222;Field Fulla Hillbillies&#8220; bieten beste Unterhaltung in <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span>-Manier, beide sicherlich gesetzt f\u00fcr\u2019s kommende Live-Programm.<\/p>\n<p>Ebenfalls ein Party-Garant ist &#8222;Big Ass Headache&#8220;, ein Song \u00fcber den Kater am Tag danach (klasse Refrainzeile: &#8222;It\u2019s a Jack Daniel\u2019s Jackhammer, shut the door, but don\u2019t slam her kind of feelin\u2019, poundin\u2019 my brain, I got a big ass headache&#8220;). Der markante Titel wird sicherlich aus unz\u00e4hligen alkoholgeschw\u00e4ngerten Kehlen bei seinen Gigs heausgegr\u00f6hlt werden. Und mit unterwelliger Begleitung von Charlie Daniels\u2019 &#8222;Long Haired County Boy&#8220; schlie\u00dft sich bei &#8222;For Some Ol\u2019 Redneck Reason&#8220; der Kreis, und der Altmeister selbst \u00fcbernimmt in seiner unverwechselbaren Art auch noch, sch\u00f6n dazu passend die letzte Strophe, bevor die CD mit einem furiosen Southern-E-Gitarren- und Steel-Solo-Gewitter beendet wird.<\/p>\n<p>Justin Moore legt mit seinem dritten Silberling &#8222;Off The Beaten Path&#8220; eine Art Karriere-Album hin, dass ihn in der Riege der jungen, wilden Star Neo-Traditionalisten Marke <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jason+Aldean\">Jason Aldean<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blake+Shelton\">Blake Shelton<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Luke+Bryan\">Luke Bryan<\/a><\/span> &amp; Co. ganz nach oben hieven m\u00fcsste. Sch\u00f6ner, begesiternder und stimulierender kann Country\/New Country kaum zelebriert werden. Einfach gro\u00dfartig! Justin Moore at his very best!<\/p>\n<p><strong>Valory Records (2013)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Old Back In The New School<br \/>\n02. Beer<br \/>\n03. Lettin&#8216; The Night Roll<br \/>\n04. Old Habits<br \/>\n05. Point At You<br \/>\n06. Wheels<br \/>\n07. I&#8217;d Want It To Be Yours<br \/>\n08. This Kind of Town<br \/>\n09. Dirt Road Kid<br \/>\n10. Country Radio<br \/>\n11. That&#8217;s How I Know You Love Me<br \/>\n12. One Dirt Road<br \/>\n13. Off The Beaten Path<br \/>\n14. Field Fulla Hillbillies<br \/>\n15. Big Ass Headache<br \/>\n16. For Some Ol&#8216; Redneck Reason<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.justinmooremusic.com\">Justin Moore<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/moorejustinmusic\">Justin Moore bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deluxe Esition mit 5 Bonustracks! Hervorragend, einfach ein Hammerteil, was Justin Moore mit seinem dritten Longplayer \u201cOff The Beaten Path\u201d abliefert. Justin Moore ist ein K\u00fcnstler, dem in Nashville zun\u00e4chst nichts in den Scho\u00df gelegt wurde. Niemand der arrivierten Songwriter war anfangs bereit, ihn zum Karrierestart mit vern\u00fcnftigem Material zu unterst\u00fctzen. 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