{"id":55071,"date":"2022-07-14T20:06:51","date_gmt":"2022-07-14T18:06:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=55071"},"modified":"2022-07-14T20:06:53","modified_gmt":"2022-07-14T18:06:53","slug":"neil-young-crazy-horse-toast-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/07\/14\/neil-young-crazy-horse-toast-cd-review\/","title":{"rendered":"Neil Young &#038; Crazy Horse &#8211; Toast &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/NY_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-55073\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/NY_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/NY_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/NY_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/NY_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Mit \u201eToast\u201c bringt Neil Young mit Crazy Horse ein Album heraus, das thematisch das Ende von Beziehungen, aber&nbsp; auch in deren Entstehung beschreibt. Entsprechend d\u00fcster, zuweilen melancholisch ist die Grundtendenz der Songs, die insbesondere Fans der Phasen mit Crazy Horse begeistern werden.<\/p>\n<p>Eingespielt wurde es schon um die Jahrtausendwende, aber in der Form nicht ver\u00f6ffentlicht. Neben Tracks, die dann auf anderen Alben ver\u00f6ffentlicht wurden, sind auch drei bisher nicht ver\u00f6ffentlichte St\u00fccke. Nun war f\u00fcr Young wohl aber der Moment gekommen, das Werk in seiner urspr\u00fcnglichen Form herauszubringen.<\/p>\n<p>Beim H\u00f6ren der Lieder kommen Gedanken auf, dass Young nur eigene Beziehungen und Lebensphasen verarbeitet, es gibt auch den Anschein, dass &#8218;The Old Man&#8216; ein Res\u00fcmee \u00fcber seine \u00fcber 50 j\u00e4hrige Musikerkarriere mitteilt. Wer wei\u00df, wie lange Young, der in diesem Jahr 77 Jahre alt wird, weiter so eindrucksvolle Musik herauszubringt und auch auf einer Tour promoten wird.<\/p>\n<p>Der eher lieblich erscheinende, ruhige Opener \u201eQuit\u201c startet mit \u201eDon`t Say You Love Me\u201c mit einer klaren Ansage. Mit den folgenden Songs wird einmal mehr die Energie von Neil Young und Crazy Horse deutlich. Harte Gitarrenriffs, Youngs unverkennbare Stimme und eingestreute Orgelkl\u00e4nge.<\/p>\n<p>Insbesondere das dann auf \u201eAre You Passionate\u201c in 2001 ver\u00f6ffentlichte, fast schon hymnische \u201eGoing Home\u201c begeisterte mich schon, als ich es erstmals zu diesem Zeitpunkt live h\u00f6rte. Ein Song, der auch als Abschluss eines Konzertes taugt. Ich will nicht von einer Abschiedstour sprechen, welche manche Bands in einer Endlosschleife ziehen. Bei Young ist eher zu erwarten, dass er spontan den Entschluss fasst und dies nicht plant.<\/p>\n<p>Nach den rockigen Nummern \u201eTimberline\u201c und \u201eGateway Of Love\u201c, im Stile der NYCH-Sachen aus den Zeiten zwischen 1980 und 2000 beweist Young mit \u201eHow Ya Doin`\u201c, dass er nicht nur hart kann. Lieblicher Gesang, vertr\u00e4umte Gitarrentlinie und die Untermalung durch die Hammondorgel, zaubern einen melancholischen Song auf die Platte, die sich mit verlorengegangenen Gef\u00fchlen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Das \u00fcber 13 Minuten gehende Midtempost\u00fcck \u201eBoom Boom Boom\u201c rundet das Album ab und offenbart die spielerische Vielf\u00e4ltigkeit der Band. Kurze dezente Gitarrensoli zaubern eine zuweilen psychedelische Atmosph\u00e4re, in der sich auch jazzige Elemente wiederfinden.<\/p>\n<p>Das schon vor \u00fcber 20 Jahren aufgenommene &#8222;Toast&#8220; zeigt, wie zeitlos die Musik Youngs ist, wobei seine Werke textlich meist sehr zeitkritisch sind. F\u00fcr Neil Young-Fans ist das Album ein Muss, wer sich mit dem kanadischen Amerikaner bisher nicht befasst hat, hat mit diesem Album die M\u00f6glichkeit, das Spezielle an Neil Young und Crazy Horse zu erfahren, ohne auf ein &#8222;Greatest Hits&#8220;-Album zur\u00fcckzugreifen.<\/p>\n<p>Man darf gespannt sein, was Young noch so in seinem schier unendlichen Fundus finden wird, oder ob er vielleicht sogar noch ein absolut neues Album nachfolgen l\u00e4sst. Schafft er bei den Studioalben gar noch die F\u00fcnfziger-Marke zu erreichen? Wenn man die CSNY- und Buffalo Springfield-Ver\u00f6ffentlichungen hinzuzieht, w\u00e4re diese allerdings schon weit \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Band:<br>Neil Young: guitar, piano, harmonica, vocals.<br>Billy Talbot: bass, vocals.<br>Ralph Molina: drums, vocals.<br>Frank Sampedro: guitar, piano, vocals<\/p>\n<p><strong>Reprise Records\/Warner Music (2022)<br>Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>01. Quit &#8211; are you passionate 2001<br>02. Standing In The Light Of Love<br>03. Goin`Home &#8211; are you passionate 2001<br>04. Timberline<br>05. Gateway Of Love<br>06. How Ya Doin`<br>07. Boom Boom Boom<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neilyoungarchives.com\/ \/\">Neil Young Archives<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NeilYoungRepriseRecords \/\u201c>Neil Young bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Mit \u201eToast\u201c bringt Neil Young mit Crazy Horse ein Album heraus, das thematisch das Ende von Beziehungen, aber&nbsp; auch in deren Entstehung beschreibt. Entsprechend d\u00fcster, zuweilen melancholisch ist die Grundtendenz der Songs, die insbesondere Fans der Phasen mit Crazy Horse begeistern werden. 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