{"id":52497,"date":"2022-03-11T17:37:50","date_gmt":"2022-03-11T16:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=52497"},"modified":"2022-12-11T12:33:14","modified_gmt":"2022-12-11T11:33:14","slug":"josh-hyde-parish-blues-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/03\/11\/josh-hyde-parish-blues-cd-review\/","title":{"rendered":"Josh Hyde &#8211; Parish Blues &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hyde_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52498\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hyde_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hyde_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hyde_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hyde_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Mal eine Frage an die Interessenten unseres Magazins, beziehungsweise den Leser dieses Artikels: Kennst du Josh Hyde? Ehrlich gesagt, ich w\u00fcrde hier, bei der Beantwortung der Frage, mich eigeschlossen, auf eine nahezu 99-prozentige Verneinungsquote tippen.<\/p>\n<p>Dieser Josh Hyde ist wieder mal ein Paradebeispiel daf\u00fcr, aus was f\u00fcr einem Fundus an hochbegabten musikalischen Talenten die Amerikaner sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, da muss man fast schon ketzerisch sticheln, dass es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn von dort aus auch in anderen Lebensbereichen, mal so viel Gutes kommen w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<p>Josh Hyde stammt aus Baton Rouge, Louisiana und hat seine Jugendzeit sowohl dort als auch in New Orleans verbracht und schon mit elf Jahren mit dem Songwriting begonnen. Blues, Jazz und Zydeco z\u00e4hlten w\u00e4hrend dieser Zeit zu seinen \u00fcberwiegenden musikalischen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<p>Seit 2013 stehen drei eigene Alben zu Buche, mit &#8222;Parish Blues&#8220; geht jetzt sein viertes Werk an den Start. Hyde ist so ein typischer Interpret, den man schon nach dem starken, sehr atmosph\u00e4rischen Opener &#8222;Where To Start&#8220; (mit klasse E-Gitarren sowie hallender und gurgelnder Orgel) und besonders dem folgenden &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oxb2mTUcGno\">Since You Left<\/a>&#8222;, sofort in sein Herz geschlossen hat und wo man direkt wei\u00df, dass einen hier im weiteren Verlauf eine klasse CD erwarten wird.<\/p>\n<p>Dabei klingen die Songs allesamt recht unaufgeregt und sind nur mit f\u00fcnf Mann eingespielt, der 6. im Bunde namens Rockin Jake plustert nur beim herrlich shuffelnden &#8222;Might Be A Tear&#8220; pl\u00f6tzlich wie aus dem Nichts in der Schlussminute mit seiner Mundharmonika ein wenig dazwischen.<\/p>\n<p>Die beiden auff\u00e4lligsten Akteure sind der Protagonist selbst mit seinem variablen E-Gitarrenspiel und seiner sanft-angerauten Stimme, so eine Art &#8218;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gregg+Allman\">Gregg Allman<\/a> light&#8216;, und der Keyboarder Jimmy Wallace, der immer sehr ruhig und bedacht seine Orgel im Hintergrund auf diverse Arten hallen l\u00e4sst, lediglich beim bereits erw\u00e4hnten grandiosen &#8222;Might Be A Tear&#8220; mal im HT-Klimperstil und beim E-Piano in die Tasten greift.<\/p>\n<p>Hydes Songwriting-Art und auch sein Gesang ganz entfernt, erinnern mich an die von Monty Byrom mit seinen Big House, nur in einer mehr bluesigeren Variante. Die Southern Rock-Note bei vielen kurzweiligen E-Gitarren-Soli d\u00fcrfte nicht nur vielen Anh\u00e4ngern aus dem Allman-Lager gefallen. Auch Sonny Landreth, der auf dem Vorg\u00e4ngerwerk mitgewirkt hatte, ist voll des Lobes und charakterisiert Hydes Musik als &#8222;funky, atmospheric and soulful&#8220;.<\/p>\n<p>Am Ende dieser tollen, neun Songs umfassenden Scheibe ist man lediglich ein wenig traurig, dass nicht noch zwei, drei Lieder mehr drauf sind, aber ich wei\u00df zumindest schon jetzt, dass ich eine der ganz gro\u00dfen (\u00dcberraschungs-) Perlen dieses Jahres bewundern durfte. Sch\u00f6n dich endlich kennengelernt zu haben, lieber Josh Hyde!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2022)<br \/>Stil: Blues &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>Tracklist:<br \/>01. Where To Start<br \/>02. Since You Left<br \/>03. I Can&#8217;t Leave The Night<br \/>04. Might Be A Tear<br \/>05. Holding On To Dreams<br \/>06. Stuck In A Rut<br \/>07. So Long<br \/>08. All Alone Again<br \/>09. So Sweet<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.joshhyde.com\/\">Josh Hyde<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/joshhydemusic\/\">Josh Hyde bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal eine Frage an die Interessenten unseres Magazins, beziehungsweise den Leser dieses Artikels: Kennst du Josh Hyde? Ehrlich gesagt, ich w\u00fcrde hier, bei der Beantwortung der Frage, mich eigeschlossen, auf eine nahezu 99-prozentige Verneinungsquote tippen. Dieser Josh Hyde ist wieder mal ein Paradebeispiel daf\u00fcr, aus was f\u00fcr einem Fundus an hochbegabten musikalischen Talenten die Amerikaner &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/03\/11\/josh-hyde-parish-blues-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Josh Hyde &#8211; Parish Blues &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4602,120,122,4600,4601],"class_list":["post-52497","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-baton-rouge","tag-blues","tag-blues-rock","tag-josh-hyde","tag-parish-blues"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52497"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58062,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52497\/revisions\/58062"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}