{"id":52223,"date":"2022-02-11T17:15:35","date_gmt":"2022-02-11T16:15:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=52223"},"modified":"2022-02-11T17:21:24","modified_gmt":"2022-02-11T16:21:24","slug":"amos-lee-dreamland-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/02\/11\/amos-lee-dreamland-cd-review\/","title":{"rendered":"Amos Lee \u2013 Dreamland \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cover-Amos-Lee-Dreamland-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52224\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cover-Amos-Lee-Dreamland-300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cover-Amos-Lee-Dreamland-300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cover-Amos-Lee-Dreamland-300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/cover-Amos-Lee-Dreamland-300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Amos Lee hat in der Vergangenheit einige gute Songs ver\u00f6ffentlicht und mit dem Album \u201eMission Bell\u201c (2011) in Amerika eine Top-Platzierung in den Charts eingefahren. Nach \u201eMountains Of Sorrow, Rivers Of Songs\u201c (2013) habe ich seinen musikalischen Werdegang nicht weiter verfolgt. Zwei Studioalben und knapp zehn Jahren sp\u00e4ter bietet \u201eDreamland\u201c nun die Gelegenheit, den aktuellen Stand des Singers\/Songwriters wieder in den Blick zu nehmen.<\/p>\n<p>\u201eDreamland\u201c steht wie viele andere Alben, die in dem letzten Jahr auf den Markt gebracht wurden, unter den Eindr\u00fccken, die die Pandemiezeit mit sich brachte. Lee thematisiert Isolation und \u00c4ngste auf seinem Werk. Dabei versucht er durchaus Optimismus zu verspr\u00fchen und sich nach eigener Aussage st\u00e4rker den Mitmenschen zuzuwenden, als er es bisher als Songwriter getan hat.<\/p>\n<p>Mit dem Produzenten Christian Langdon an seiner Seite entstand ein sorgsam, voll arrangiertes Werk, das teilweise in das Pathetische und Bombastische hin\u00fcbergleitet. Der titelgebende Opener mit sich einbrennenden Klavierlauf und fast hypnotisch gehauchtem Gesang dient mit seinem dramatischen Refrain als Beispiel daf\u00fcr. \u201eSeeing Ghosts\u201c bekommt mit dem Einsatz von Streichern einen orchestralen Einschlag. Bei \u201eIt\u2019s Real\u201c wagt sich Lee in stimmliche H\u00f6hen, die den schmachtenden Song nicht aufwerten. Sein Gesang \u00fcberzeugt mich auf \u201eInvisible Oceans\u201c ebenfalls nicht.<\/p>\n<p>Bei \u201eHold You\u201c wird das Gef\u00fchl letztlich durch die opulente Instrumentalisierung erdr\u00fcckt. \u201eClean\u201c h\u00e4lt den schmalen Grat gerade noch. Eine sch\u00f6ne Ballade gelingt Lee allerdings mit \u201eInto The Clearing\u201c, bei dem das Arrangement die Atmosph\u00e4re des Songs unterst\u00fctzt. Den Titel als eine Single auszuw\u00e4hlen, war die richtige Wahl. Das dynamische \u201eHow You Run\u201c ist ebenfalls noch auf der Habenseite zu verbuchen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend auf \u201eMission Bell\u201c <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lucinda+Williams\">Lucinda Williams<\/a> und Willie Nelson mitwirkten, gibt Lee an, sich in seiner weiteren musikalischen Entwicklung an Norah Jones orientiert zu haben. Mit diesem Vergleich im Hinterkopf lassen sich durchaus Parallelen herausfiltern. Lee bedient sich beim R&amp;B und Soul, was bei der Single \u201eWorry No More\u201c und bei \u201eSee The Light\u201c zu h\u00f6ren ist. Mit \u201eShoulda Known Better\u201c geht er in Richtung eines leicht angejazzten Pop.<\/p>\n<p>Auf \u201eDreamland\u201c blitzen die Qualit\u00e4ten von Amos Lee als Songwriter auf, werden aber durch die \u00fcppigen Arrangements \u00fcberstrahlt. Die meisten Balladen wirken stellenweise \u00fcberladen. Lee gibt auf anderen St\u00fccken Elementen von R&amp;B, Soul und Pop einigen Raum, sodass diejenigen, die seine \u00e4lteren Aufnahmen noch im Ohr haben, ihn kaum wiedererkennen. Unter diesen Songs finden sich eing\u00e4ngige Titel, die aber die SoS-Leserschaft wohl eher nicht als Zielgruppe haben.<\/p>\n<p><strong>Dualtone Records \u2013 MNRK\/Bertus (2022)<br>Stil: Singer\/Songwriter and more<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>01. Dreamland<br>02. Worry No More<br>03. How You Run<br>04. Into The Clearing<br>05. Hold You<br>06. See The Light<br>07. It\u2019s Real<br>08. Seeing Ghosts<br>09. Shoulda Known Better<br>10. Clean<br>11. Invisible Oceans<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amoslee.com\/\">Amos Lee<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/amoslee\/\">Amos Lee bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Amos Lee hat in der Vergangenheit einige gute Songs ver\u00f6ffentlicht und mit dem Album \u201eMission Bell\u201c (2011) in Amerika eine Top-Platzierung in den Charts eingefahren. Nach \u201eMountains Of Sorrow, Rivers Of Songs\u201c (2013) habe ich seinen musikalischen Werdegang nicht weiter verfolgt. 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