{"id":51426,"date":"2021-11-13T13:11:09","date_gmt":"2021-11-13T12:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=51426"},"modified":"2021-11-13T18:18:40","modified_gmt":"2021-11-13T17:18:40","slug":"erja-lyytinen-band-support-ivy-gold-07-11-2021-harmonie-bonn-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/11\/13\/erja-lyytinen-band-support-ivy-gold-07-11-2021-harmonie-bonn-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Erja Lyytinen Band &#8211; Support: Ivy Gold 07.11.2021, Harmonie, Bonn &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lyyt-haupt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51453\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lyyt-haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lyyt-haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Lyyt-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Schon um 19:00 Uhr begann der Konzertabend in der Harmonie Bonn. Den Auftakt machten die Newcomer von Ivy Gold, die Anfang des Jahres ihr Deb\u00fctalbum herausgebracht haben und nun das erste Mal \u00fcberhaupt live aufgetreten sind. Hinter Ivy Gold verstecken sich durchaus namhafte Musiker. Um das Ehepaar Manou und Sebastian Eder haben sich international renommierte Musiker versammelt, die nun erstmals das Album \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/05\/23\/ivy-gold-six-dusty-winds-cd-review\/\">Six Dusty Winds<\/a>\u201c live vorstellen konnten.<\/p>\n<p>Mit Applaus begr\u00fc\u00dften die Fans, welche die Harmonie etwa zu einem Drittel f\u00fcllten, die Band und Manou stellte diese kurz vor. Dabei merkte man ihr zun\u00e4chst das Lampenfieber vor diesem ersten Auftritt noch leicht an, was sie auch nicht verhehlte. Im weiteren Verlauf machte Sie die Ansagen mal auf Deutsch, aber auch in Englisch, sodass auch ihre Musiker diese verstanden.<\/p>\n<p>Die aus den Staaten stammende Rhythmussektion um Tal Bergmann, der u. a. auch schon f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Joe+Bonamassa\">Joe Bonamassa<\/a>, Billy Idol oder Roger Daltrey die Drumsticks schwang und Basser Kevin Moore sorgten f\u00fcr die passende, zuweilen groovende bluesige Grundlage der Band. Keyboarder Anders Olinder, der auch schon f\u00fcr Peter Gabriel und Glenn Hughes aktiv war, gab den Songs zuweilen einen progressiven Hauch, wenn er die Harmonie in Klangteppiche h\u00fcllte, gl\u00e4nzte aber auch mit kurzen Soloeinlagen.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt stand allerdings S\u00e4ngerin Manou, deren Nervosit\u00e4t schnell schon beim ersten Song \u201eThis Is My Time\u201c verflogen war und zu deren klarer, eher hohen Stimme das Gitarrenspiel Sebastian Eders zuweilen fast wie ein kongenialer Partner wirkte. Der war irgendwie ein ruhender Pol, zuweilen in sein Gitarrenspiel vertieft, an den sich die extrovertiertere Manou zuweilen auch optisch anlehnen konnte.<\/p>\n<p>Man merkte der Band von Beginn an, mit welcher Spielfreude sie sich endlich live zeigen konnte. Bassist Moore hatte praktisch das ganze Konzert ein L\u00e4cheln im Gesicht und Tal Bergmann konnte in einem Solo sein K\u00f6nnen unter Beweis stellen, wo er dann wie entfesselt loslegte.<\/p>\n<p>In den knapp 50 Minuten, die der Band zur Verf\u00fcgung stand, wurde inklusiv der Zugabe \u201eWithout You\u201c das gesamte Album pr\u00e4sentiert. Nach dem letzten Song bedankte und verabschiedete sich eine sichtlich ger\u00fchrte Manou vom gut mitgehenden Publikum, welches in Anlehnung an den Titel des letzten Songs auch einen Anteil an einer gelungenen Premiere der Band hatte.<\/p>\n<p>Nur wenige Minuten sp\u00e4ter standen die Musiker am Merchandisingstand f\u00fcr die Fans zum Smalltalk zur Verf\u00fcgung und rundeten so einen gelungenen Premierenabend ab. In dieser Form ist von der internationalen Formation von Ivy Gold noch einiges zu erwarten.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A4834.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51517\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A4834.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A4834-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up: Ivy Gold<\/span><\/strong><br \/>Manou: lead vocals<br \/>Sebastian Eder: guitars<br \/>Anders Olinder: keyboards<br \/>Kevin Moore: bass<br \/>Tal Bergmann: drums<\/p>\n<p>Nach einer etwa 30-min\u00fctigen Umbaupause betrat dann Erja Lyytinnen, scheinbar nur mit einem grobmaschigen Netz bekleidet mit ihrer Band die B\u00fchne. Die Sittenw\u00e4chter oder wom\u00f6glich eifers\u00fcchtige Ehefrauen k\u00f6nnen an dieser Stelle aber direkt beruhigt werden, auf das, was man durch das scheinbare Netz schaute, war hellbraun beiger Stoff.<\/p>\n<p>Schon mit der Begr\u00fc\u00dfung zu Beginn des Konzertes brachte die charmante Finnin die Besucher direkt hinter sich und es sollen rasante knapp 100 Minuten Powerblues folgen, bei denen nat\u00fcrlich Erja meist im Mittelpunkt des Geschehens stand. Sichtlich gut gelaunt moderierte sie teilweise humorvoll posend die Songs an und wies augenzwinkernd darauf hin, dass sie sich passend zum Tag, in ihre Sonntagsgarderobe geschmissen hatte. Das sie den Titel &#8218;Queen of Sliding&#8216; nicht umsonst tr\u00e4gt, bewies sie bei einigen zuweilen furiosen Soli, wo sie mit dem Bottleneck regelrecht \u00fcber die Saiten ihrer Gitarren jagte.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Anteil, dass Lyytinen sich zuweilen losgel\u00f6st austoben konnte, hatten nat\u00fcrlich die jungen Musiker ihrer bew\u00e4hrten Begleitband. Visuell stand dabei Tatu Back mit Lyytinen in der ersten Reihe und steuerte nicht nur einen wummernden, oft groovenden Bass inklusive eines kurzen Solo bei und unterst\u00fctze die auch stimmlich bestens aufgelegte Finnin mit Backgroundgesang. Iiro Laitinen, der andere Part der Rhythmussektion, sorgte mit meist energiegeladenen und stampfenden Drumpassagen f\u00fcr einen Rhythmus, der die anderen zuweilen vor sich hertrieb.<\/p>\n<p>Dass er aber nicht nur schnell und krachend kann, offerierte er in ruhigen Passagen, wo er mit seinen Sticks die Drums scheinbar zu streicheln schien. An den Keyboards sorgte Miika Aukio f\u00fcr einen vollen Sound, in welchem er die Gitarrenarbeit Lyytinens untermalte und auch mit einigen stakkatoartigen kurzen Soli pr\u00e4gende Elemente setzte.<\/p>\n<p>Lyytinen und Band gelang es an diesem Abend die Besucher, welche zum Teil auch tanzend mitgingen, von Beginn an, auch mit einigen Texas Blues-rockigen Sachen im Rhythmusstil von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a> zu begeistern und so verging das Konzert wie im Flug. Unter dem frenetischen Applaus der Fans legte die Band noch zwei Zugaben nach. Nach einer kurzen Anleitung von Erja Lyytinen, in welcher sie den Zuschauern in einem Crashkurs einige finnische Worte beibrachte, beendete Sie das Konzert mit einem verrockten finnischen Traditional samt gesanglicher Unterst\u00fctzung der Fans.<\/p>\n<p>Wie gewohnt ging Lyytinen von der B\u00fchne weg, direkt zum Merchandisingstand, um diverse Fanartikel zu signieren. Sie machte sich sogar die M\u00fche, die Fans nach deren Namen zu fragen und sich diesen buchstabieren zu lassen, sodass alle mit einem pers\u00f6nlich signierten Tontr\u00e4ger zufrieden den Heimweg antreten konnte.<\/p>\n<p>Nach dem Konzert gab es dann noch den Hinweis, dass Lyytinnen im Oktober 2022 nicht nur bei der Bluesnacht im K\u00f6lner B\u00fcrgerhaus Stollwerck den Support f\u00fcr Walter Trout und Julian Sas machen wird, sondern auch wieder in der Harmonie zu Gast sein wird.<\/p>\n<p>Ein besonderer Dank an die Harmonie und die Bands f\u00fcr die problemlose Akkreditierung sowie den netten Empfang an diesem begeisternden Konzertabend mit einem bestens abgemischten Sound. Auch ein Kompliment an die Lichttechnik, f\u00fcr die visuelle Untermalung der Musik.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A5175.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-51518\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A5175.jpg 375w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/AQ2A5175-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up: Erja Lyytinen Band<\/span><\/strong><br>Erja Lyytinen: guitars &amp; lead vocals<br>Miika Aukio: keyboards<br>Tatu Back: bass &amp; vocals<br>Iiro Laitinen: drums&nbsp;<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.erjalyytinen.com\">Erja Lyytinen<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/erjalyytinen\">Erja Lyytinen bei Facebook<\/a><br><a href=\"https:\/\/ivygold.net\/\">Ivy Gold<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ivygold.net\">Ivy Gold bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.harmonie-bonn.de\">Harmonie Bonn<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon um 19:00 Uhr begann der Konzertabend in der Harmonie Bonn. 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