{"id":50263,"date":"2021-10-02T13:05:29","date_gmt":"2021-10-02T11:05:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=50263"},"modified":"2021-10-02T13:22:18","modified_gmt":"2021-10-02T11:22:18","slug":"robert-jon-the-wreck-29-09-2021-schlachtgarten-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/10\/02\/robert-jon-the-wreck-29-09-2021-schlachtgarten-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 29.09.2021, Schlachtgarten, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wreck-haupt-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50440\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wreck-haupt-1.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wreck-haupt-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Wreck-haupt-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Nach ihrer bereits starken Leistung auf der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/04\/robert-jon-the-wreck-02-09-2021-open-air-buehne-freideck-kantine-koeln-konzertbericht\/\">Open Air B\u00fchne<\/a> der K\u00f6lner Kantine war es nat\u00fcrlich klar, dass wir uns auch den zweiten Gig in hiesigen Gefilden von Robert Jon &amp; The Wreck nicht entgehen lassen w\u00fcrden, zumal es sich diesmal um den sch\u00f6nen Krefelder Schlachtgarten handelte, der ja bekannter Weise seit Corona-Zeiten mit der Kulturrampe eine tolle Kooperation betreibt, in der man in dieser Phase bereits durch Dick und D\u00fcnn gegangen ist.<\/p>\n<p>Und auch dieser Tag, beziehungsweise Abend war zun\u00e4chst mal nichts f\u00fcr schwache Nerven, bis kurz vor Konzertbeginn hatte es wie aus Eimern gegossen, selbst kurz vor 20:30 Uhr tr\u00f6pfelte es noch und tiefschwarze Wolken hingen immer noch \u00fcber dem sch\u00f6nen Biergarten.<\/p>\n<p>Direkt vor dem Gig sollte es dann auch zu den emotionalsten Szenen kommen. Als Rampenchef Pille Peelings die Bretter der B\u00fchne zur Ansage betrat, entlud sich bei ihm der ganze Ballast der vergangenen Monate. Er erz\u00e4hlte, wie er sich beim Song \u201cTired Of Drinking Alone\u201d der auftretenden Protagonisten sich des \u00d6fteren den Frust von der Seele getrunken hatte, er ist halt ein Typ, kein Wunder als Herzblut-Konzertveranstalter und -Musiklocation-Betreiber, der das pulsierende Leben um sich herum gewohnt ist.<\/p>\n<p>Er zitierte nat\u00fcrlich seinen Kooperationspartner, Kolja Amend, f\u00fcr den er ebenfalls warme Worte parat hatte, auf die B\u00fchne und schenkte ihm als Dank die neue, signierte Scheibe \u201c<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/01\/robert-jon-the-wreck-shine-a-light-on-me-brother-cd-review\/\">Shine A Light On Me Brother<\/a>\u201c. Auch Kolja bedankte sich bei den Anwesenden f\u00fcr die Treue und die tolle Zusammenarbeit mit Pille, wobei sich beide am Ende herzlich umarmten. Also echte G\u00e4nsehautmomente, bevor es \u00fcberhaupt losging.<\/p>\n<p>Auch der Wettergott schien ger\u00fchrt, hielt aber seine Tr\u00e4nen zur\u00fcck, sprich es konnte ohne Regen losgehen. Danach rockten Robert Jon Burrison und seinen Jungs mit Vollgas los und legten vor den knapp 200 Zuschauern einen begeisternden Auftritt hin, der von der Setlist des zweiteiligen Hauptteils her, so gut wie deckungsgleich mit der K\u00f6lner Veranstaltung daherkam.<\/p>\n<p>So macht es in diesem Bericht eher Sinn, vielleicht nur kurz auf die kleinen Unterschiede einzugehen. Der ebenfalls tolle Gig in der Domstadt hatte den Vorteil eines lauen Sommerabends mit kalifornischen Temperaturen und eines am Anfang der Tour stehenden, noch recht entspannt wirkenden Quintetts.<\/p>\n<p>Hier kam aufgrund des weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4ndes sowie der Bestuhlung und der wesentlich geringeren Resonanz erst gegen Ende, als sich alle erhoben hatten auch dementsprechende Stimmung auf. Der Krefelder Gig bei, wie in guten alten Zeiten, dicht gedr\u00e4ngt stehendem und so gut wie ausverkauftem Publikum, begann nach dem emotionalen Einstieg, sofort in Hexenkessel-Manier und trieb die Jungs nochmals zu absoluten H\u00f6chstleistungen.<\/p>\n<p>Highlights f\u00fcr mich im ersten Set das \u201cBlue Sky\u201d-m\u00e4\u00dfige \u201cEverday\u201d vom neuen Album und das von The Band-Flair-umwobene \u201cDeath Of Me\u201d. Im dann immer furioser abgehenden zweiten Teil gefiel mir besonders die Verspieltheit bei manchen Intros, klasse zum Beispiel die psychedelische Einleitung bei \u201cDon&#8217;t Let Me Go\u201d, bei denen dann auch Bassist Warren Murrel sich im &#8218;Bollwerk&#8216; um ihn herum, mal &#8218;zeigen&#8216; konnte.<\/p>\n<p>Beim launigen Titelsong des neuen Werkes \u201cShine A Light On Me Brother\u201c und dem grandios performten \u201cOld Friend\u201d hatte die Stimmung schon den Siedepunkt so gut wie erreicht, als der besagte Wettergott dann doch noch passend zum Titel \u201cCold Night\u201d choreographisch eingriff und eine ungem\u00fctlich windige Regenbrise in die kalte Nacht herunterschickte.<\/p>\n<p>Das juckte angesichts der Killerversion dieses Songs allerdings so gut wie Niemanden, die mit einer ebenso \u00fcberragenden Speed-Zugabe von \u201cOn The Run\u201d (einziger Unterschied zu K\u00f6ln \u2013 dort war es \u201cHigh Time\u201d) in einem gelungenen Abschluss von Robert Jon &amp; The Wreck m\u00fcndete, wo ich selbst den Kollegen Mangold selten so agil fotografieren gesehen habe, wie bei diesem Track. Zu erw\u00e4hnen ist nat\u00fcrlich auch wieder die perfekte Licht- und Soundqualit\u00e4t im Schlachtgarten sowie die h\u00f6chst erfreuliche Nachricht, dass es schon bald auch in der Kulturrampe wieder mit Konzerten weitergeht.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br>Robert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)<br>Henry James (electric guitar, vocals)<br>Warren Murrel (bass)<br>Andrew Espantman (drums, vocals)<br>Steve Maggiora (keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe, Krefeld<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.schlachthof-krefeld.de\">Schlachtgarten, Krefeld<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach ihrer bereits starken Leistung auf der Open Air B\u00fchne der K\u00f6lner Kantine war es nat\u00fcrlich klar, dass wir uns auch den zweiten Gig in hiesigen Gefilden von Robert Jon &amp; The Wreck nicht entgehen lassen w\u00fcrden, zumal es sich diesmal um den sch\u00f6nen Krefelder Schlachtgarten handelte, der ja bekannter Weise seit Corona-Zeiten mit der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/10\/02\/robert-jon-the-wreck-29-09-2021-schlachtgarten-krefeld-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Robert Jon &#038; The Wreck, 29.09.2021, Schlachtgarten, Krefeld &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[582,612,925,3944,1040,1350],"class_list":["post-50263","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-kalifornien","tag-krefeld","tag-robert-jon-the-wreck","tag-schlachtgarten","tag-southern-rock","tag-teenage-head-music"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50263"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50459,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50263\/revisions\/50459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}