{"id":49882,"date":"2021-09-19T14:42:16","date_gmt":"2021-09-19T12:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=49882"},"modified":"2021-09-19T15:11:18","modified_gmt":"2021-09-19T13:11:18","slug":"thorbjorn-risager-the-black-tornado-17-09-2021-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2021\/09\/19\/thorbjorn-risager-the-black-tornado-17-09-2021-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Thorbj\u00f8rn Risager &#038; The Black Tornado &#8211; 17.09.2021, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Rishaupt-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-49964\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Rishaupt-1.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Rishaupt-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Rishaupt-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Mann-o-mann, da haben Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado bei ihrem Auftritt in der Vierbaumer Blueskultst\u00e4tte ihrem Namen aber alle Ehre gemacht! Mit weit mehr als gef\u00fchlten 12 musikalischen Windst\u00e4rken fegten sie am Freitag Abend durch den Schwarzen Adler und versetzten das zahlreich erschienene Publikum (knapp die H\u00e4lfte des eigentlichen Fassungsverm\u00f6gens, demnach ausverkauft nach Corona-Statuten) in helle Begeisterung. Und endlich gab es zurecht auch wieder mal &#8218;Vor-Corona&#8216;-zeitliche Stimmung.<\/p>\n<p>Dabei verlief es im Vorfeld alles andere als rund.&nbsp; Die f\u00fcr 15:00 Uhr bestellte Firma, die etatm\u00e4\u00dfig daf\u00fcr sorgt, dass s\u00e4mtliche Kabel exakt dort sitzen, wo sie hingeh\u00f6ren, um f\u00fcr ein optimales Sounderlebnis zu sorgen, hatte schlichtweg den Termin verwechselt. Statt Vorfreude mit der entsprechenden Endorphin-Aussch\u00fcttung hie\u00df es bei Ernst Barten den in die H\u00f6he schie\u00dfenden Blutdruck halbwegs im gr\u00fcnen Bereich zu halten.<\/p>\n<p>Gegen 18:30 Uhr stand dann &#8218;kurz vor knapp&#8216; ein Ersatz zur Verf\u00fcgung und mit Hilfe von Risager-Bassist S\u00f8ren B\u00f8jgaard wurde es dann &#8218;gerichtet&#8216;. Folge war nat\u00fcrlich ein versp\u00e4teter Soundcheck, der gegen 20:00 Uhr, dem eigentlich geplanten Beginn, eine lange Warteschlange quer durch den Gastrobereich des Adlers ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Angesichts der Geschehnisse waren die 25 Minuten Versp\u00e4tung aber leicht zu verschmerzen, vor allem, wenn man in der Retrospektive ein Res\u00fcmee des Konzerts zieht, denn das war facettenreicher, energiegeladener Blues Rock vom aller Feinsten.<\/p>\n<p>Ich hatte das Septett zuletzt vor gut vier Jahren an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/10\/07\/thorbjorn-risager-the-black-tornado-06-10-2017-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/\">gleicher Stelle<\/a> erlebt, somit an diesem Abend zum ersten Mal mit dem &#8217;neuen&#8216; Gitarristen Joachim Svensmark. Der wirkte rein \u00e4u\u00dferlich wie ein \u00dcberbleibsel aus der Grunge-Szene, ein wenig Kurt Cobain \u00e4hnelnd, und hat wohl als einziger keine Anzugspflichtklausel in seinem Vertrag stehen. Der spielte sich nach verhaltenem Beginn im Verlauf des Gigs in einen wahren Rausch und setzte wie seine Mitspieler auch, viele tolle unterschiedliche Akzente, wie zum Beispiel das Intro mit dem Geigenbogen in Jimmy Page-Manier bei &#8222;Never Givin&#8216; In&#8220;.<\/p>\n<p>Der Bandleader, wie immer im eleganten Anzug und mit Schl\u00e4gerkappe bekleidet, setzte neben der musikalischen Qualit\u00e4t nat\u00fcrlich auch wieder stark auf die Interaktion mit dem Publikum. So vollzog er alle Ansagen in deutscher Sprache und auch Drummer Martin Seidelin (\u00fcberragend) sowie die Bl\u00e4serfraktion mit Hans Nybo und Peter W Kehl (beide auch wieder mit Harmonieges\u00e4ngen und Percussion involviert) durften bei einer Song-Ansage ihre Deutschkenntnisse zum Besten geben.<\/p>\n<p>Das kam nat\u00fcrlich gut an und machte es der Band leicht, die Audienz zu vielen Klatschrhythmen und auch zu einer satten Mitsingaktion bei &#8222;Rock&#8217;n&#8217;Roll Ride&#8220; zu animieren. Gespielt wurde in zwei Sets. Als am Ende des ersten Teils, der auch zwei Songs aus der Risager-Balsgaard-Duo-Kooperation enthielt (&#8222;The Way You Make Me Feel&#8220;, &#8222;Insomniac Boogie&#8220;), &#8222;Hold My Lover Tight&#8220; mit einer Urgewalt (auch dank Seidelins furiosen Trommelattacken) durch den Saal&nbsp; krachte, dachte man schon, dass hier nach nichts Besseres mehr kommen konnte.<\/p>\n<p>Gut gefielen mir auch die zum Durchatmen geeigneten, stark und atmosph\u00e4risch gespielten Balladen wie &#8222;Burning Up&#8220;, &#8222;Through The Tears&#8220;(beide Set 1) und I Used To Love You&#8220; (Set 2), in denen Thorbj\u00f8rn meist mit einf\u00fchlsamen Doppelsoli an seiner Les Paul neben seinem starken Gesang gl\u00e4nzte.<\/p>\n<p>Besagtes &#8222;&#8220;Rock&#8217;n&#8217;Roll Ride&#8220; erwies sich als idealer Einstieg f\u00fcr Set 2 , um direkt wieder Fahrt aufzunehmen. &#8222;In The Back Of My Mind&#8220; (Balsgaaad mit HT-Piano-Solo, Svensmark an der Dobro), das grandiose progressiv-psychedelische &#8222;Never Givin&#8216; In&#8220;, &#8222;Over The Hill&#8220; (sch\u00f6n retro), &#8222;Last Train&#8220; (Publikum klatscht rhythmisch mit), das E-Gitarren-lastige &#8222;Maybe It&#8217;s Alright&#8220; (zwei klasse Soli von Svensmark&nbsp; zum Teil im <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Clapton<\/a>-Stil) hie\u00dfen die weiteren Tracks bis zum furiosen Southern Rock-Abschluss &#8222;All I Want&#8220;, das von Risager, Svensmark und dem wieder wirbelnden Seidelin in episch, &#8222;Freebird&#8220;-artige Dimensionen gehievt wurde.<\/p>\n<p>Alles, was das Publikum dann wollte, war nat\u00fcrlich noch weiterer Nachschlag, der mit dem launig-tanzbaren Schunkler &#8222;Baby Please Don&#8217;t Go&#8220; erf\u00fcllt wurde. Ernst Barten war (auch schon nach &#8222;&#8220;Hold My Lover Tight&#8220;) anzusehen, wie die Last des stressigen Tages von seinen Schultern fiel. Er und alle Anwesenden hatten wohl einer der besten Live-Darbietungen dieses Jahres beiwohnen k\u00f6nnen.&nbsp; Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado in der Form ihres Lebens!<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br>Thorbj\u00f8rn Risager (lead vocals, electric guitar)<br>Joachim Svensmark (electric guitars, percussion, vocals)<br>Emil Balsgaard (keys)<br>S\u00f8ren B\u00f8jgaard (bass, synthie)<br>Martin Seidelin (drums, percussion, vocals)<br>Hans Nybo (saxophone, percussion, vocals)<br>Peter W Kehl (trumpet, percussion, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br>Text: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.risager.info\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ThorbjornRisagerAndTheBlackTornado\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado bei Facebook<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.schwarzer-adler.de\/\">Schwarzer Adler Rheinberg<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mann-o-mann, da haben Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado bei ihrem Auftritt in der Vierbaumer Blueskultst\u00e4tte ihrem Namen aber alle Ehre gemacht! 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