{"id":45958,"date":"2020-10-21T17:37:13","date_gmt":"2020-10-21T15:37:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=45958"},"modified":"2020-10-21T17:37:13","modified_gmt":"2020-10-21T15:37:13","slug":"joe-bonamassa-royal-tea-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/10\/21\/joe-bonamassa-royal-tea-cd-review\/","title":{"rendered":"Joe Bonamassa &#8211; Royal Tea &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-45962\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Joe_300.jpg\" alt=\"Joe_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Joe_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Joe_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Joe_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Joe_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: J\u00f6rg Schneider<\/p>\n<p>Joe Bonamassa ist und bleibt ein unerm\u00fcdliches Arbeitstier mit einem Bekanntheitsgrad wie ihn auch <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Eric Clapton<\/a> genie\u00dft. Bonamassa und seine Musik zu beschreiben, hie\u00dfe daher sicherlich Eulen nach Athen tragen. In die fast schon un\u00fcbersehbare Anzahl an ver\u00f6ffentlichten Alben der letzten zwanzig Jahre reiht sich nun auch sein neuestes Werk \u201eRoyal Tea\u201c ein, f\u00fcr dessen Einspielung Bonamassa den ehemaligen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=UFO\">UFO<\/a>&#8211; und Whitesnake-Gitarristen Bernie Marsden sowie Peter Brown (er hat fr\u00fcher f\u00fcr Cream Texte geschrieben) gewinnen konnte.<\/p>\n<p>Als weitere Musiker sind Michael Rhodes am Bass, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rees+Wynans\">Reese Wynans<\/a> an den Keyboards, Anton Fig an den Drums und Jules Holland am Piano dabei. Aufgenommen wurde die CD in den ber\u00fchmten Londoner Abbey Road Studios, in denen neben den Beatles u. a. auch schon Pink Floyd und Oasis zu Gast waren. Produziert hat den Lonplayer letztendlich wieder Kevin Shirley, der bereits Bands und Musiker wie Aerosmith, Iron Maiden, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Beth+Hart\">Beth Hart<\/a> und Joe Satriani unter seinen Fittichen hatte.<\/p>\n<p>Alle Songs stehen nat\u00fcrlich in der Tradition des englischen Blues Rock. So auch der Opener \u201eWhen One Door Opens\u201c, der zwar mit einem klassischen Orchestral-Intro beginnt, sich dennoch \u00fcber ein lyrisches Mittelteil zu einem richtig harten Kracher entwickelt, um anschlie\u00dfend wieder zu einem ruhigen und melodi\u00f6sen Ende zu finden.<\/p>\n<p>Der folgende Titeltrack \u201eRoyal Tea\u201c stampft hart, aber gem\u00e4chlich, garniert mit ein paar netten Background Vocals. Ein lupenreiner Slowblues hingegen ist \u201eWhy Does It Take So Long To Say Goodbye\u201c, ein Song in dem Bonamassa die Trennung von seiner Lebensgef\u00e4hrtin verarbeitet. Und auch in \u201eA Conversation With Alice\u201c klingen pers\u00f6nliche Momente des Protagonisten an: er besch\u00e4ftigt sich hier mit Gespr\u00e4chen, die er einmal anl\u00e4sslich einer Krise mit einer Therapeutin gef\u00fchrt hatte. Und das mit offenbar heilsamer Wirkung, denn der Song startet mit einem flotten Gitarrenriff und strahlt auch im weiteren Verlauf eine St\u00fcck weit Lebensfreude aus.<\/p>\n<p>Tieft\u00f6nerliebhaber kommen mit \u201eLookout Man\u201c auf ihre Kosten, hier hat Michael Rhodes ausgiebig Gelegenheit, den Song mit einer fetten Basslinie zu untermalen und das Eingangsmotiv von \u201eHigh Class Girl\u201c mit Reese Wynans an den Keyboards erinnert ein wenig an den fr\u00fchen 60\u2019ger Jahre Hit \u201eGreen Onions\u201c von Booker T &amp; The MG\u2019s und zieht sich wiederkehrend durch den gesamten Song.<\/p>\n<p>\u201eI Didn\u2019t Think She Would Do It\u201c ist ein echter Blues Rock-Kracher mit allem was dazu geh\u00f6rt, ein treibender Rhythmus gepaart mit kraftvollem Gesang und flirrenden, wilden Gitarrensoli vom Meister himself. Dem Titel alle Ehre machend beginnt \u201eBeyond The Silence\u201c schwerm\u00fctig-d\u00fcster und vermittelt das Gef\u00fchl eines heraufziehenden Gewitters mit zwischendurch immer wieder aufblitzenden Keyboardblitzen.<\/p>\n<p>V\u00f6llig aus dem musikalischen Rahmen der Scheibe fallen die letzten beiden St\u00fccke des Albums. \u201eLonely Boy\u201c ist purer Rock\u2019n Roll mit fetzendem Pianogeklimper und satter Gebl\u00e4seunterst\u00fctzung. Im Gegensatz dazu steht dann \u201eSavannah\u201c. Melodi\u00f6s und countrybeeinflusst bildet der Track den wundersch\u00f6nen Abschluss ein vielseitigen Albums mit facettenreichen Songs.<\/p>\n<p>Unter dem Strich steht \u201eRoyal Tea\u201c ganz in der Tradition des britischen Blues Rock und ist sicher nicht nur f\u00fcr Bonamassa Fans interessant, sondern f\u00fcr jegliche Anh\u00e4nger rockiger, handgemachter Gitarrenkl\u00e4nge. \u201eRoyal Tea\u201d erscheint am 23. Oktober 2020 in verschiedenen Ausf\u00fchrungen. Wahlweise als CD im limitierten Tincase, als Doppel-LP in farbigem Vinyl oder in der \u201eLuxusversion\u201c als 48 seitiges Artbook mit CD und Doppel-LP. Wie auch immer, die Anschaffung lohnt und wird viel Freude bereiten.<\/p>\n<p><strong>Mascot Label Group (2020)<br \/>\nStil: Blues-Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracklist:<br \/>\n01. When One Door Opens<br \/>\n02. Royal Tea<br \/>\n03. Why Does It Take So Long To Say Goodbye<br \/>\n04. Lookout Man<br \/>\n05. High Class Girl<br \/>\n06. A Conversation With Alice<br \/>\n07. I Didn\u2019t Think She Would Do It<br \/>\n08. Beyond The Silence<br \/>\n09. Lonely Boy<br \/>\n10. Savannah<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jbonamassa.com\/\">Joe Bonamassa<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JoeBonamassa\/\">Joe Bonamassa bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.another-dimension.net\/\">Another Dimension<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: J\u00f6rg Schneider Joe Bonamassa ist und bleibt ein unerm\u00fcdliches Arbeitstier mit einem Bekanntheitsgrad wie ihn auch Eric Clapton genie\u00dft. Bonamassa und seine Musik zu beschreiben, hie\u00dfe daher sicherlich Eulen nach Athen tragen. 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