{"id":4231,"date":"2015-12-14T08:53:00","date_gmt":"2015-12-14T07:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=720"},"modified":"2020-07-08T16:01:38","modified_gmt":"2020-07-08T14:01:38","slug":"montgomery-gentry-some-people-change-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/montgomery-gentry-some-people-change-cd-review\/","title":{"rendered":"Montgomery Gentry \u2013 Some People Change &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/MG_2-e1431602097798.jpg\" \/><\/p>\n<p>&#8222;Some People Change&#8220; hei\u00dft das neue, starke Album der beiden Musiker aus Kentucky, ihr mittlerweile f\u00fcnftes, wenn man mal ihr &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/montgomery-gentry-something-to-be-proud-of-the-best-of-1999-2005-cd-review\/\">Greatest Hits<\/a>&#8222;-Werk aus dem letzten Jahr au\u00dfen vor l\u00e4sst. H\u00f6rt ma sich die Scheibe an, so erkennt man a) schnell ihre Klasse und ist b) geneigt den Titel um den Zusatz &#8222;But Montgomery Gentry Don\u2019t&#8220; zu erg\u00e4nzen, was wir allerdings als klares Kompliment verstanden wissen wollen. Denn auch diesmal sind die Beiden weitestgehend dem Prinzip treu geblieben, das sie auf allen bisherigen Silberlingen durchgezogen haben und das sie zu einem der angesagtesten und erfolgreichsten Major-Acts in Nashville werden lie\u00df, n\u00e4mlich abwechslungsreicher, druckvoller, herrlich southern-inspirierter, knackiger New Country\/ New Country-Rock der Extraklasse.<\/p>\n<p>Also wozu gro\u00dfartig rumexperimentieren, die beiden wissen schlie\u00dflich ihre St\u00e4rken und die setzen sie einmal mehr ein. Ein mit Mark Wright, Rivers Rutherford und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jeffrey+Steele\">Jeffrey Steele<\/a><\/span> \u00fcberaus erfahrenes, zudem mit exzellenten Songwriterqualit\u00e4ten ausgestattetes Produzententeam, viele weitere prominente Komponisten, ein Heer von Klasse-Musikern (so ziemlich alles, was in Nashville Rang und Namen hat), alles in exakter Kombination mit den beiden vokal unterschiedlichen Charakteren, lassen einmal mehr nichts anbrennen. Auff\u00e4llig sicher, dass diesmal Jeffrey Steele, der ja gerade mit seinem Album &#8222;Hell On Wheels&#8220; f\u00fcr Furore sorgt, einen recht gro\u00dfen Einfluss auf Sound und Songmaterial des Duos hatte.<\/p>\n<p>Seine Handschrift ist bei Songs wie &#8222;Hey Country&#8220; (wieder so ein frecher Southern Countryrock-Song in einem &#8222;hippen&#8220; Styling mit toller, satter Double Leads-\/Slide-Passage, harten, funky Basslines und starkem Banjo-Break; klasse hier der kurz eingebaute &#8222;Can\u2019t You See&#8220;-Refrain in einem ganz anderem Gewand, mit dem Montgomery Gentry, wie es eigentlich schon Tradition ist, mal wieder eines ihrer gro\u00dfen Southernrock-Idole w\u00fcrdigen, diesmal eben <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">The Marshall Tucker Band<\/a><\/span>), &#8222;Your Tears Are Comin\u2019&#8220; (klasse Coverversion der Steele-Nummer von dessem letzten, bereits erw\u00e4hnten.Werk, etwa auf der gleiche Qualit\u00e4tsstufe wie das Original), dem so traurigen, Piano-balladesken &#8222;Clouds&#8220;, dem ganz starken &#8222;Twenty years ago&#8220; (ein gro\u00dfartiger, enmotionaler Song \u00fcber die Vers\u00f6hnung eines rebellischen Sohnes am Sterbebett seines hartn\u00e4ckigen Vaters), und dem schwungvollen, knackigen Outlaw-\/Redneck-Feger &#8222;What Do Ya Think About That&#8220; (klasse Mandolinen-\/Wahbro-Kombination, filigrane Slide-Fills) \u00fcberdeutlich zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Opener und gleichzeitig die erste Single, &#8222;Some People Change&#8220;, kommt im Strophenbereich mit Eddie Montgomerys warmer Stimme zun\u00e4chst sehr entspannt und melodisch daher, wird aber im Refrain durch Troy Gentry&#8217;s Energie-geladenen Gesang stilvoll abgel\u00f6st. Dazu gibt es als &#8222;Farbtupfer&#8220; einen recht emotionalen, voller Southern Soul steckenden, gospelartigen Chorgesang am Ende. Das St\u00fcck befindet sich zu Recht bereits auf dem Vormarsch in den Charts. In etwa die gleiche Kerbe schl\u00e4gt das gl\u00e4nzende &#8222;I\u2019m A Lucky Man&#8220;, das mit humorvollem Text recht stoisch von Montgomery dargeboten wird. Die wahre Freude aber ist es immer wieder, wenn Montgomery Gentry ihre knackige New Country-Mucke mit dem obligatorischen Southern-Rock-Flair \u00fcberziehen, bei dem sich die beteiligten Gitarreros mit all ihrer unzweifelhaften Klasse dann richtig austoben d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Beispiele daf\u00fcr sind das bereits erw\u00e4hnte &#8222;Hey Country&#8220;, &#8222;Takes All Kinds&#8220; (mit sattem E-Slide-F\u00fchrungsriff), &#8222;Redder Than That&#8220; (ein pr\u00e4chtiger Redneck Party-Heuler zum Mitgr\u00f6len), das leicht bluesige &#8222;A Man&#8217;s Job&#8220;, wie auch die herrliche Rock&#8217;n Roll Country-Nummer &#8222;If You Wanna Keep An Angel&#8220; mit wunderbarem, weiblichem Background-Gesang und gro\u00dfartigem Orgel-, Steel- und E-Gitarren-Zusammenspiel. Auch das abschlie\u00dfende &#8222;True Ride In The Fast Lane&#8220; enth\u00e4lt Southern-typische, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd&#8217;sche<\/a><\/span> Gitarren-Elemente, Honkytonk-Piano und die typischen &#8222;Ooh-Ooh&#8220;-Harmonies. Ein Pianoausklang mit sattem Drums-Tusch beendet eine erneut b\u00e4renstarke Vorstellung des Duos.<\/p>\n<p>Vielleicht kann man das Album sogar nochmal als Steigerung zum Vorg\u00e4nger bezeichnen! Wie dem auch sei, wer ihre bisherigen Werke mochte, wird auch von &#8222;Some People Change&#8220; begeistert sein, wer die Beiden noch nicht &#8222;ausprobiert&#8220; hat, f\u00fcr den wird&#8217;s nun endg\u00fcltig Zeit! Exzellente Vorstellung von Montgomery Gentry!<\/p>\n<p><strong>Columbia Nashville (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Some People Change<br \/>\n02. Hey Country<br \/>\n03. Lucky Man<br \/>\n04. Takes All Kinds<br \/>\n05. Your Tears Are Comin&#8216;<br \/>\n06. Clouds<br \/>\n07. Twenty Years Ago<br \/>\n08. What Do Ya Think About That<br \/>\n09. Redder Than That<br \/>\n10. A Man&#8217;s Job<br \/>\n11. If You Wanna Keep An Angel<br \/>\n12. Free Ride In The Fast Lane<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.montgomerygentry.com\">Montgomery Gentry<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/montgomerygentry\">Montgomery Gentry bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Some People Change&#8220; hei\u00dft das neue, starke Album der beiden Musiker aus Kentucky, ihr mittlerweile f\u00fcnftes, wenn man mal ihr &#8222;Greatest Hits&#8222;-Werk aus dem letzten Jahr au\u00dfen vor l\u00e4sst. 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