{"id":41961,"date":"2020-02-08T18:12:03","date_gmt":"2020-02-08T17:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=41961"},"modified":"2020-02-08T18:21:45","modified_gmt":"2020-02-08T17:21:45","slug":"thorbjorn-risager-the-black-tornado-06-02-2020-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2020\/02\/08\/thorbjorn-risager-the-black-tornado-06-02-2020-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Thorbjorn Risager &#038; The Black Tornado &#8211; 06.02.2020, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-41965 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Ris-haupt.jpg\" alt=\"Ris-haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Ris-haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Ris-haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Ris-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Thorbj\u00f6rn Risager machte an einem Donnerstag-Abend die Kulturrampe in Krefeld voll. Dies sogar in zweierlei Hinsicht. Schon Tage vorher war die letzte Karte \u00fcber den Tresen gegangen, sodass nicht nur die Bude\u00a0prall gef\u00fcllt war,\u00a0sondern auch die B\u00fchne bis zum letzten Quadratmeter,\u00a0damit alle Mannen um\u00a0den Bandleader Platz finden konnten.<\/p>\n<p>Schnell f\u00fcllte sich der kleine, aber feine Konzertsaal mit Risager-Fans, von denen einige schon auf Konzerten in den Tagen zuvor waren und um kurz nach acht Uhr k\u00fcndigte Pille Peerlings nicht ohne erkennbaren Stolz die Band an. Interessant ist dabei, dass die Initiative f\u00fcr den Auftritt von der Risager &#038; Co. ausging und die Rampe der kleinste Veranstaltungsort der Tour war.<\/p>\n<p>Es scheint sich bei den Musikern herumgesprochen zu haben, dass\u00a0den Krefelder Club ein Flair umgibt, den man als Musiker gerne mitnimmt. Im Laufe des Konzertes gab Risager dies auch zum Ausdruck, dass nicht die Menge der Besucher ausschlaggebend f\u00fcr einen gelungenen\u00a0ausschlaggebend sei, sondern eher das Ambiente und die Stimmung.<\/p>\n<p>Die Band legte direkt los wie die Feuerwehr und pr\u00e4sentierte den Besuchern ein zweiteiliges Set von insgesamt knapp 2 Stunden Spieldauer, wo ein Klassesong den n\u00e4chsten jagte. Risager w\u00e4hlte eine bunte Mischung aus alten\u00a0St\u00fccken und neuen, vom erst Anfang des Jahres bei Ruf-Records erschienen Album \u201eCome On In\u201c. Positiv war dabei, dass das neue\u00a0Werk mit sieben Songs zu gro\u00dfen Teilen dem Publikum pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p>Insgesamt kamen alle\u00a0Lieder sehr gut beim begeistert mitgehenden Publikum an, wobei die gef\u00fchlvolle Ballade \u201eTwo Lovers\u201c im ersten Set besonders hervorstach, w\u00e4hrend im zweiten\u00a0Part \u201eOver The Hill\u201c (Gitarrist Joachim Svensmark bearbeitete hier seine Gitarre zun\u00e4chst mit einem Geigenbogen) und \u201eSin City\u201c herausragten, wo Hans Nybo neben dem Saxofon, auch an einem Kreiss\u00e4genblatt, welches am Mikrofonst\u00e4nder hing, im Takt anschlug und Drummer Martin Seidlin damit assistierte.<\/p>\n<p>Ohnehin muss gesagt werden, dass der Schwarze Tornado Risager fulminant unterst\u00fctze. Neben der spielerischen\u00a0G\u00fcte muss die Spielfreude hervorgehoben werden, mit der die Musiker die Besucher von der ersten Sekunde bis zum Schlussakkord mitnahmen. Risager selbst moderierte gut gelaunt und humorvoll durch das Konzert, war stimmlich sowohl bei den treibenden rockenden St\u00fccken, wie auch den Balladen stimmlich bestens aufgelegt und \u00fcberzeugte mit einigen starken Gitarrensoli. Was die Gitarrenarbeit angeht, muss der Jungspund der Band, Joachim Svensmark hervorgehoben werden, der zuweilen wie ein Derwisch \u00fcber die Saiten fegte aber auch gef\u00fchlvolle Soli hinlegte.<\/p>\n<p>Die Rhythmussektion um Drummer Martin Seidelin, wie immer mit seinem roten Hut Grimassen schneidend und Basser S\u00f8ren B\u00f8jgaard, der in einigen Songs auch \u00fcber einen Syntheziser, Basslinien einspielte, legten eine volle Grundlage im klar\u00a0ausgepegelten Sound in der Kulturrampe. Kompliment an dieser Stelle schon einmal f\u00fcr Malte Menzer, der nicht nur einen tollen Sound in die Rampe zauberte, sondern die B\u00fchne auch mit einem sch\u00f6nen Licht illuminierte.<\/p>\n<p>Die W\u00fcrze in den Blues und Rock&#8217;n&#8217;Roll von Thorbj\u00f6rn Risager &amp; The Black Tornado geben Peter W Kehl an der Trompete und Hans Nybo am Saxophon, beide zuweilen auch als Backgrounds\u00e4nger, T\u00e4nzer und Einpeitscher agierend und Emil Balsgaard, der sein Piano zum Teil mit Honkytonk-Einlagen zum Gl\u00fchen brachte.<\/p>\n<p>Neben den neuen\u00a0Tracks begeisterten aber auch die alten, wobei die Band bei \u201eHold My Lover Tight\u201c eine Energie auf die B\u00fchne brachte, dass f\u00f6rmlich die Decke abhob.<\/p>\n<p>Atmosph\u00e4risch herausragend waren \u201eRock&#8217;n&#8217;Roll Ride\u201c, bei dem das Publikum begeistert im ge\u00e4nderten Refrain auf Deutsch mitsang und Risager so stimmlich auf das am n\u00e4chsten Tag folgende Konzert in Berlin begleitete und die launige Zugabe \u201eBaby Please Don&#8217;t Go\u201c, dem viele Besucher auch folgten und nicht direkt nach dem Konzert die Kulturrampe verlie\u00dfen, sondern sich am Merchandise-Stand mit Utensilien versorgten und den einen oder anderen Plausch mit den bestens gelaunt bereit stehenden Musikern hielten.<\/p>\n<p>So hatte ein herausragender Konzertabend einen w\u00fcrdigen Abschluss gefunden, der im Sinne der Besucher\u00a0noch des \u00f6fteren wiederholt werden k\u00f6nnte. Ein gro\u00dfer Dank an Pille daf\u00fcr, dass es ihm immer wieder gelingt, in die kleine aber feine Kulturrampe solch hochkar\u00e4tige Acts hinein zu locken.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nThorbj\u00f8rn Risager (lead vocals, guitar)<br \/>\nJoachim Svensmark (guitars, keys, vocals)<br \/>\nEmil Balsgaard (keys)<br \/>\nS\u00f8ren B\u00f8jgaard (bass)<br \/>\nMartin Seidelin (drums, percussion, vocals)<br \/>\nHans Nybo (saxophone, vocals)<br \/>\nPeter W Kehl (trumpet, percussion, vocals)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.risager.info\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ThorbjornRisagerAndTheBlackTornado\">Thorbj\u00f8rn Risager &amp; The Black Tornado bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kulturrampe.de\/\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thorbj\u00f6rn Risager machte an einem Donnerstag-Abend die Kulturrampe in Krefeld voll. 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