{"id":405,"date":"2015-12-14T09:31:00","date_gmt":"2015-12-14T08:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=405"},"modified":"2020-07-07T17:45:58","modified_gmt":"2020-07-07T15:45:58","slug":"tom-cheatham-scars-that-ill-keep-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/tom-cheatham-scars-that-ill-keep-cd-review\/","title":{"rendered":"Tom Cheatham &#8211; Scars That I&#8217;ll Keep &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CheatScar_300.jpg\" alt=\"CheatScar_300\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignnone size-full wp-image-43996\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CheatScar_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CheatScar_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CheatScar_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CheatScar_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Tolle Stimme, pr\u00e4chtige Songs, b\u00e4renstarker, herrlich kraftvoller, zupackender und ungemein melodischer, Red Dirt Roots-\/Americana-\/Countryrock mit einem Hauch von Heartland-Flair, das ist Tom Cheatham! Cheatham, urspr\u00fcnglich aus Dallas stammend, hatte die letzten 5 Jahre in Austin, Texas verbracht, und zu dieser Zeit auch sein ansprechendes Deb\u00fct &#8222;Restless Heart&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Mittlerweile wieder nach Dallas zur\u00fcckgekehrt, hat er jetzt mit &#8222;Scars That I\u2019ll Keep&#8220; den Nachfolger parat und der hat es in sich!<\/p>\n<p>Obwohl das Debut keinesfalls schwach war, gelingt dem Texaner nochmal eine ultimative, qualitative Steigerung, sicher nicht zuletzt dank der Mitwirkung des im Lone Star State hoch angesehenen Produzenten und Gitarristen Erik Herbst, der ja recht viele tolle Namen (u.a. die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Josh+Abbott+Band\">Josh Abbott Band<\/a><\/span>, Kyle Bennett Band\u00a0und die <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span>) zu seinem exklusiven Kundenkreis z\u00e4hlen darf, sowie der exuellenten Begleitmusikern (z. B. Gitarrist Daran Deshazo, Milo Deering an der Mandoline und Pedal Steel, Bob parr am Bass und Drummer Sean McCurley).<\/p>\n<p>Cheatham hat alle zehn Tracks selbst komponiert und man darf ihm damit ohne \u00dcbertreibung eine wahre Leistungsexplosion attestieren, den das Material ist umwerfend stark. Ein Gesamtwerk, das von vorne bis hinten \u00fcberzeugt und dank seines Abwechslungsreichtums total kurzweilig ist. Nicht zu vergessen Toms \u00fcberragendes, markantes, leicht Staub-gegerbtes Gesangsorgan, das fast wie ein kongenialer Mix aus Leuten wie Wade Bowen\u00a0(nur viel kr\u00e4ftiger), John Mellencamp, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bobby+Pinson\">Bobby Pinson<\/a><\/span>\u00a0und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Bois+D%27Arcs\">The Bois D&#8217;Arcs<\/a><\/span>-Frontmann Shawn Wimmer daherkommt. Eine echte Charakterstimme, die alle musikalischen und vokalen Herausforderungen spielend leicht zu bew\u00e4ltigen scheint.<\/p>\n<p>Passt &#8222;wie eine Eins&#8220; zu diesen ungemein knackigen, tighten, so wunderbar im Saft stehenden Songs, die vor tollen Melodien nur so strotzen, denen aber immer auch die n\u00f6tige Portion &#8222;Red Dirt-Grit&#8220; an den vermeintlichen Stiefeln klebt. Cheatham setzt auf eine sehr ausgewogene Mischung mit allem, was die Red Dirt-Gemeinde so heiss und innig liebt.. Der Opener &#8222;Empty Heart&#8220; (nicht nur hier kommt einem ein gut nach vorn rockender Chris Knight\u00a0in den Sinn), &#8222;Help Me To Hold On&#8220;, &#8222;Learn To Live&#8220; oder &#8222;One Good Reason&#8220; stehen alle f\u00fcr diesen typischen, pr\u00e4chtig ins Ohr gehenden, rhythmischen, satten Country Rock (mit einer dezenten Brise Heartland-Feeling), der von kr\u00e4ftigen Drums, pumpenden B\u00e4ssen und hervorragend harmonierenden Akustik- und E-Gitarren getragen wird.<\/p>\n<p>Und diese Gitarren sind herrlich satt gespielt, oft mit tollen, z\u00fcndenden Soli. F\u00fcr die instrumentellen Farbtupfer sorgen zudem die recht oft eingebundenen, sch\u00f6n passenden Hammond Orgel-Variationen und ab und zu die filigranen Steeleinlagen. F\u00fcr die ruhigeren Momente kreierte Cheatham mit &#8222;Letting Go&#8220; (gewisse <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a><\/span> meets <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Earl+Keen\">Robert Earl Keen<\/a><\/span>-Flair) und &#8222;Angel&#8220; (d\u00fcrfte besonders der weiblichen Klientel gefallen) zwei wundersch\u00f6ne Balladen, die live vermutlich das Zucken vieler Feuerzeuge zur Folge haben.<\/p>\n<p>Die Southern Rock-Fraktion bekommt ihr &#8222;Futter&#8220; mittels starker, E-Gitarren-betonter Kracher wie &#8222;Forgivness&#8220; (sattes E-Gitarren-Solo, heulende Orgel) und dem furios abgehenden &#8222;Tonight&#8220; (eine Art &#8222;Gimme Three Steps&#8220; in der Red Dirt-Variante), beide nat\u00fcrlich gew\u00fcrzt mit den bestens bekannten weiblichen &#8222;Ah-ah-ah&#8220;- Harmonies, hier toll von Jill Herbst beigesteuert. Zu den \u00dcberraschungen des Albums z\u00e4hlen das starke Titellied &#8222;Scars That I\u2019ll Keep&#8220; (sehr atmosph\u00e4risch, introvertiert gespieltes E-Gitarren-Solo) und das wunderbar rootsige Abschlussst\u00fcck &#8222;Lead Me On&#8220;, das einem beinahe vorkommt, als h\u00e4tten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Reckless+Kelly\">Reckless Kelly<\/a>\u00a0<\/span>und John Mellencamp\u00a0eine Symbiose eingegangen.<\/p>\n<p>Jedes St\u00fcck hat in diesem durchgehend auf hohem Niveau befindlichen Werk seinen ganz besonderen Reiz und auch die Songanordnung ist brillant gew\u00e4hlt. Dieser Mann (kaum zu glauben &#8211; noch ohne Major-Labelvertrag!) k\u00f6nnte aufgrund seines Songwriting-Talents, seiner Vielseitigkeit und der charismatischen Stimme auch ganz schnell weit \u00fcber die Red Dirt-Szene hinaus interessant und vor allem werden. Die texanischen Radiostationen haben angesichts dieser tollen Scheibe jedenfalls schon jetzt eine reichhaltige Auswahl an potenziellen &#8222;Hits&#8220;. Somit hinterl\u00e4sst Tom Cheathams Album &#8222;Scars ThatI\u2019ll Keep&#8220; ganz sicher keine Narben, sondern vielmehr tief beindruckende musikalische Spuren und die freudige Erkenntnis, dass die Red Dirt-Szene um ein weiteres Juwel reicher ist. Einfach klasse, der Mann!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2011)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Red Dirt \/ Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Empty Heart<br \/>\n02. Forgiveness<br \/>\n03. Scars That I&#8217;ll Keep<br \/>\n04. Help Me Hold On<br \/>\n05. Letting Go<br \/>\n06. Learn to Live<br \/>\n07. One Good Reason<br \/>\n08. Tonight<br \/>\n09. Angel<br \/>\n10. Lead Me On<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tomcheatham.com\">Tom Cheatham<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/tomcheathamband\">Tom Cheatham bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tolle Stimme, pr\u00e4chtige Songs, b\u00e4renstarker, herrlich kraftvoller, zupackender und ungemein melodischer, Red Dirt Roots-\/Americana-\/Countryrock mit einem Hauch von Heartland-Flair, das ist Tom Cheatham! Cheatham, urspr\u00fcnglich aus Dallas stammend, hatte die letzten 5 Jahre in Austin, Texas verbracht, und zu dieser Zeit auch sein ansprechendes Deb\u00fct &#8222;Restless Heart&#8220; ver\u00f6ffentlicht. 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