{"id":3960,"date":"2015-12-14T00:15:00","date_gmt":"2015-12-13T23:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3960"},"modified":"2016-01-10T12:35:41","modified_gmt":"2016-01-10T11:35:41","slug":"alabama-southern-drawl-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/alabama-southern-drawl-cd-review\/","title":{"rendered":"Alabama &#8211; Southern Drawl &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3963 size-medium\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-300x300.jpg\" alt=\"Alab\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-210x210.jpg 210w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alab.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten \u201aechten\u2018 Studiover\u00f6ffentlichung &#8222;When It All Goes South&#8220; Zeit gelassen, ihre immer noch immens gro\u00dfe Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu begl\u00fccken. Wer bef\u00fcrchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten k\u00f6nnen, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk &#8222;Southern Drawl&#8220; beweisen die drei Recken vorz\u00fcglich, wie man sich zeitgen\u00f6ssisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legend\u00e4re, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unz\u00e4hlige Auszeichnungen, \u00fcber 65 Millionen verkaufte Tontr\u00e4ger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von fr\u00fcher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit r\u00fcber!<\/p>\n<p>Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim er\u00f6ffnenden Titelst\u00fcck die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement &#8222;Life gets better with a Southern drawl&#8220;, in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span> zu m\u00fcnden. Sofort eine b\u00e4renstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt \u00fcberragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmonieges\u00e4ngen best\u00fcckten Balladen geliebt werden, ist kein wohl beh\u00fctetes Geheimnis mehr. Mit &#8222;Wasn\u2019t Through Lovin&#8216; You Yet&#8220; (tolles Bruce Hornsby-m\u00e4\u00dfiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), &#8222;This Ain&#8217;t Just A Song&#8220; (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und &#8222;As Long As There&#8217;s Love&#8220; (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschlie\u00dfend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele daf\u00fcr serviert (z. T. bitte die &#8222;Tempos&#8220; in Griffweite halten &#8211; kleiner Scherz am Rande).<\/p>\n<p>Vor allem beim sp\u00e4ter folgenden Liebeslied &#8222;One On One&#8220;, wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmonieges\u00e4nge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgel\u00f6st, die jede aufkommende Melancholie wieder in s\u00fcdstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit &#8222;Ghost Riders In The Sky&#8220;-Western-Flair umwobene &#8222;Back To The Country&#8220; (gro\u00dfartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues\/Soul versehene &#8222;Hillbilly Wins The Lotto Money&#8220;, das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-\/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bl\u00e4sereins\u00e4tze, Freunden der legend\u00e4ren Blues Brothers gro\u00dfe Freude bereiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten\/Musikern (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Django+Walker\">Django Walker<\/a><\/span>, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, <span style=\"color: #ae0b1c;\"><a style=\"color: #ae0b1c;\" href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=James+Otto\">James Otto<\/a><\/span>, Jeff Cook, der dieses St\u00fcck auch singt) kreierte &#8222;No Bad Days&#8220; (das Original dieser tollen Nummer findet sich im \u00fcbrigen auf dem gleichnamigen, b\u00e4renstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig w\u00e4rmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das St\u00fcck auch auf den Leib geschrieben w\u00e4re, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische &#8222;American Farmer&#8220; (Heartland-m\u00e4\u00dfige E-Gitarrenf\u00fchrung) und der Mitgr\u00f6l-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer &#8222;Footstompin\u2018 Music&#8220; (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-\/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels&#8216; &#8222;Orange Blossom Special&#8220;) d\u00fcrften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden.<\/p>\n<p>Famos auch das fast schon episch\/progressiv und sehr atmosph\u00e4risch anmutende &#8222;It\u2019s About Time&#8220; (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinf\u00fchlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet h\u00e4tte, aber f\u00fcr ihre Flexibilit\u00e4t spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen &#8222;I Wanna Be There&#8220; nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eing\u00e4ngiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem H\u00f6rdurchgang im Ged\u00e4chtnis h\u00e4ngen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingeb\u00fc\u00dft &#8211; im Gegenteil. Alabama pr\u00e4sentieren sich auf der H\u00f6he der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: &#8222;Life gets better \u2013 with their &#8218;Southern Drawl'&#8220;! Gro\u00dfe Klasse!<\/p>\n<p><strong>BMG (2015)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Southern Drawl<br \/>\n02. Wasn&#8217;t Through Lovin&#8216; You Yet<br \/>\n03. This Ain&#8217;t Just A Song<br \/>\n04. As Long As There&#8217;s Love<br \/>\n05. Back To The Country<br \/>\n06. Hillbilly Wins The Lotto Money<br \/>\n07. Come Find Me<br \/>\n08. No Bad Days<br \/>\n09. One On One<br \/>\n10. American Farmer<br \/>\n11. It&#8217;s About Time<br \/>\n12. Footstompin&#8216; Music<br \/>\n13. I Wanna Be There<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thealabamaband.com\">Alabama<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/alabama\">Alabama bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten \u201aechten\u2018 Studiover\u00f6ffentlichung &#8222;When It All Goes South&#8220; Zeit gelassen, ihre immer noch immens gro\u00dfe Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu begl\u00fccken. 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