{"id":39251,"date":"2019-10-26T22:23:34","date_gmt":"2019-10-26T20:23:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=39251"},"modified":"2019-10-26T22:23:34","modified_gmt":"2019-10-26T20:23:34","slug":"ben-poole-25-10-2019-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/26\/ben-poole-25-10-2019-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Ben Poole &#8211; 25.10.2019, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-39259 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Poole_haupt.jpg\" alt=\"Poole_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Poole_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Poole_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Poole_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem Ben Poole schon im <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/03\/26\/ben-poole-24-03-2019-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/\">Fr\u00fchjahr<\/a> den Weg in den Schwarzen Adler gefunden hatte, machte er nun mit einer anderen Bandzusammensetzung, mit einer neuen Live-CD im Gep\u00e4ck, Stop im Rheinberger Bluestempel.<\/p>\n<p>Manchmal gibt es aber auch besondere Momente um das Konzert herum. Dies war beim Soundcheck der Fall, zu dem ich schon anwesend war, wo der 11-j\u00e4hrige Nachwuchsmusiker Jakub O\u0107i\u0107 aus Voerde zusammen mit Ben und Band eine furiose Version von &#8222;Hey Joe&#8220; hinlegte. Bei dem Pr\u00e4sentierten braucht man sich wirklich keine Sorgen um den Nachwuchs in Sachen Blues und Rockmusik zu machen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt war es wieder sch\u00f6n, sich mit den Bandmitgliedern, zu denen fast schon ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis besteht, sowie mit Andre Wittebroeck vom holl\u00e4ndischen Bluesmagazin, vor und nach dem Konzert, zu unterhalten. Mit Drummer Wayne Proctor z. B. \u00fcber den, wo er in Sachen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/17\/the-sisters-of-mercy-support-a-a-williams-14-10-2019-e-werk-koeln-konzertbericht\/\">A. A. Williams<\/a> letzte Woche als Support f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/17\/the-sisters-of-mercy-support-a-a-williams-14-10-2019-e-werk-koeln-konzertbericht\/\">Sisters of Mercy<\/a> unterwegs war und mir noch ein Foto von der Show f\u00fcr meine Tochter signierte.<\/p>\n<p>Wie im Schwarzen Adler \u00fcblich, betrat Ben Poole mit seiner Band p\u00fcnktlich um 20:15 Uhr die B\u00fchne, im dann ordentlich gef\u00fcllten Saal.\u00a0In einer Ansage erkl\u00e4rte er dem Publikum, wie es zu dem Konzert kam. Im Sommer erfuhr er von mir, dass der Schwarze Adler eventuell geschlossen wird, was ihn dazu veranlasste, direkt \u00fcber seine Agentin, Florence Miller, noch einmal eine Abschiedsveranstaltung geben zu wollen. Dass es mittlerweile recht gut aussieht, den Schwarzen Adler konzeptionell mit Livemusik weiter bestehen zu lassen, mache ihn sehr gl\u00fccklich, dass es statt zu einer &#8218;Abriss&#8216;,- zu einer &#8218;Jetzt geht es weiter&#8216;-Party kommt.<\/p>\n<p>Diesen Bezug zum Schwarzen Adler zeigte er im Verlaufe des Konzertes noch einmal, als er Ernst Barten auf die B\u00fchne bat, ihn in den Arm nahm, f\u00fcr all das Geleistete dankte, auch die Chance, die ihm damals als blutjungen Musiker gegeben wurde und betonte, dass er dies nie vergessen werde und immer wieder gerne den Adler mit seinem begeisterungsf\u00e4higen Publikum besuchen werde.<\/p>\n<p>Ben Poole spielte mit seiner Band fast die gesamte neue Live CD und legte einen furiosen Auftritt hin. Die Besetzung entsprach auch der Liveaufnahme, und die Besucher konnten direkt die Qualit\u00e4t der Besetzung erkennen, mit der Ben Poole auch schon einige Studioalben einspielte.<\/p>\n<p>Mit dem Tausendsassa Wayne Proctor an den Drums, der auch f\u00fcr das Producing der Platte zust\u00e4ndig war und Steve Amadeo am Bass wurde er von absoluten Ausnahmek\u00fcnstlern begleitet, denen die Spielfreude und der Spa\u00df am Auftritt jederzeit anzumerken war sowie, dass es sich um mehr handelt, als ein Konglomerat von Musikern. Hier standen Freunde zusammen auf der B\u00fchne. Zwischen den Songs wurde gescherzt, Amadeo wurde von Ben mit Humor auf den Arm genommen, indem er seinen Namen ab\u00e4nderte.<\/p>\n<p>Dass es sich so nicht um eine Ein-Mann-Show handelte, ist auch absolut hervorzuheben. Hier ist besonders der letzte Song vor der Zugabe zu nennen. Im knapp 15 min\u00fctigen \u201eAnytime You Need Me\u201c setzte er sich f\u00fcr etwa 5 Minuten an den Rand der B\u00fchne und gab Amadeo Zeit f\u00fcr ein ebenso langes phantastisches Bass-Solo, bei dem er durch Proctor begleitet wurde.<\/p>\n<p>Es ist schwer, bei diesem Konzert, in dem es keine Durchh\u00e4nger gab, irgendeinen Track hervorzuheben. Was Poole und Band allerdings in der letzten halben Stunde ablieferten, war absolute Extraklasse. Neben dem zuvor genannten Song brachte das Trio als Zugabe \u201eTime Might Never Come\u201c einen absoluten Kracher, den er auch Gary Moore widmete, neben dem er als Jugendlicher spielen durfte, was mit Sicherheit Einfluss auf seine Karriere hatte. In dieser knapp 15-min\u00fctigen hoch emotionalen Nummer legte Ben ein Solo hin, was ich von der Intensit\u00e4t eigentlich nur von David Gilmour erlebt habe, als er \u201eComfortably Numb\u201c spielte.<\/p>\n<p>Engl\u00e4nder scheinen das eben zu k\u00f6nnen. Nach knapp zwei Stunden war dann Feierabend und von allen Seiten war zu h\u00f6ren, dass dies ein besonderer Abend war. Ben und Band standen noch lange zum Kl\u00f6nen und Signieren bereit und f\u00fcr Ben gab es noch einen besonderen Moment. Ein Fan, der selbst als Musiker t\u00e4tig war, aber nun gesundheitlich wohl nicht mehr musizieren kann, lie\u00df sich eine seiner Gitarren von ihm signieren. Ben bemerkte, dass dies eine tolle Gitarre sei. Und dann kam der besondere Moment. Der Fan sagte pl\u00f6tzlich spontan, dass er die Gitarre behalten m\u00f6ge, bei ihm sei sie in besonderen H\u00e4nden.<\/p>\n<p>Ein Dank wieder einmal an das Adler-Team, einen auch emotional an diesem Abend besonders ger\u00fchrten Ernst Barten, die wie immer exzellente Sound- und Lichttechnik, sowie Ben Poole, Wayne Proctor und Steve Amadeo f\u00fcr ein unvergessliches Ereignis und f\u00fcr eine sehr pers\u00f6nliche Widmung auf einer CD. Dieser Konzertbericht kann auch \u00fcbernommen werden als Review f\u00fcr die Doppel-CD. Diese spiegelt genau die Spielfreude und die Bandbreite des Blues wieder, die an dem Abend gezeigt wurde.<\/p>\n<p>Jedem Blues-Fan sei angeraten eines der Konzerte dieser Herbsttour zu besuchen, in der Ben mit diesem Line-up die Live CD pr\u00e4sentiert, da sie ziemlich genau das eventuell zuvor geh\u00f6rte Konzert wiedergibt.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nBen Poole (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nSteve Amadeo (bass)<br \/>\nWayne Proctor (drums)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BenPooleBand.com\">Ben Poole<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/benpooleofficial\/\">Ben Poole bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/FlorenceMiller22\/\">Florence Miller Agency bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Ben Poole schon im Fr\u00fchjahr den Weg in den Schwarzen Adler gefunden hatte, machte er nun mit einer anderen Bandzusammensetzung, mit einer neuen Live-CD im Gep\u00e4ck, Stop im Rheinberger Bluestempel. 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