{"id":3892,"date":"2015-12-14T00:17:00","date_gmt":"2015-12-13T23:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3892"},"modified":"2016-01-30T19:18:30","modified_gmt":"2016-01-30T18:18:30","slug":"brian-mccomas-back-up-again-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/brian-mccomas-back-up-again-cd-review\/","title":{"rendered":"Brian McComas \u2013 Back Up Again &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Coma.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3931\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Coma-297x300.jpg\" alt=\"Coma\" width=\"297\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Coma.jpg 297w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Coma-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dass ein Wechsel von einem Major- zu einem unabh\u00e4ngigen Label nicht unbedingt von Nachteil sein muss, vor allem, was die musikalische Qualit\u00e4t betrifft, sieht man einmal mehr \u00fcberdeutlich am Beispiel von Brian McComas. Trotz eines recht erfolgreichen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/brian-mccomas-same-cd-review\/\">Deb\u00fcts<\/a><\/span> bei Lyric Street Records, immerhin mit vier Songs, die unter den Top-40 landeten und mit &#8222;99,9% Sure (I\u2019ve Never Been Here Before&#8220; sogar einer unter den besten zehn, schien der in den Ozark Mountains aufgewachsene McComas nicht mehr zur strategischen Ausrichtung des Labels zu passen. Nach einer Periode intensiven Tourens (u.a. mit den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rascal+Flatts\">Rascal Flatts<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Cagle\">Chris Cagle<\/a><\/span>) nahm er sich erstmal eine Auszeit und wartete einfach ab, wie lange er es wohl ohne Musik aushalten w\u00fcrde. Knapp ein Jahr sp\u00e4ter merkte er, dass es &#8218;Ohne&#8216; einfach nicht ging und die Arbeit an einem neuen Album begann.<\/p>\n<p>Das Resultat liegt nun vor und zeigt McComas voller Aufbruchstimmung in einer exzellenten Verfassung! War das Debut schon klasse, so setzt er nun nochmal einen drauf! Knackiger, schn\u00f6rkelloser, satt produzierter, saftiger, melodischer New Country in bester Tradition solcher Kollegen wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brooks+%26+Dunn\">Brooks &amp; Dunn<\/a><\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=David+Lee+Murphy\">David Lee Murphy<\/a><\/span> &amp; Co.! &#8222;Back Up Again&#8220;, der Titelsong und Opener, k\u00fcndigt nicht nur mittels des Textes eine R\u00fcckkehr, die es in sich hat an, nein, das wird auch musikalisch mit spr\u00fchender Eneregie perfekt umgesetzt. Ein toller, peppiger Countryrock-Song mit viel Drive, der einen enorm frisch wirkenden McComas pr\u00e4sentiert, der allen Ballast der Vergangenheit abgesch\u00fcttelt zu haben scheint. Unterst\u00fctzt wird Brian von einem kleinen, aber umso exklusiveren Kreis erstklassiger Nashville-Studiogr\u00f6\u00dfen, die einmal mehr ihr gro\u00dfes K\u00f6nnen demonstrieren: Shannon Forrest &#8211; Drums, Biff Watson &#8211; Acoustic guitar, Tom Bukovac &#8211; Electric guitar, Jimmie Lee Sloas &#8211; Bass, Tim Akers &#8211; Keyboards, Dan Dugmore &#8211; Steel guitar, Wes Hightower &#8211; Background vocals. Produziert hat das Album McComas h\u00f6chst selbst.<\/p>\n<p>Ebenso hat er, bis auf einen (eine &#8222;scharfe&#8220;, abgehende, voller Pfeffer steckende, die Cowboys unweigerlich auf die Tanzfl\u00e4che ziehende Version des alten Everly Brothers-Heulers &#8222;Wake Up Little Susie&#8220;) s\u00e4mtliche Songs selbst komponiert. Dabei betr\u00e4gt das Verh\u00e4ltnis der forschen Uptemponummern zu den etwas ruhigeren, balladesken St\u00fccken betr\u00e4gt bei insgesamt elf Songs, 7:4, wobei die Anordnung der Tracks klug ausgew\u00e4hlt wurde. &#8222;I\u2019ll Believe It When I See It&#8220; f\u00e4ngt zun\u00e4chst recht relaxt und l\u00e4ssig an, entwickelt dann aber im Verlauf des St\u00fcckes einen herrlichen Groove und eine enorme Kraft. Als Sahneh\u00e4ubchen gibt es ein klasse-E-Gitarren-Solo von Tom Bukovac. Die entspannteren Nummern geben dem H\u00f6rer geschickt Zeit zum Durchatmen, und bestechen erneut, wie schon auf dem Vorg\u00e4ngeralbum, mit gro\u00dfartigen Melodien.<\/p>\n<p>Highlights sind hier zum einen &#8222;Off My Mind&#8220;, mit klarer Akustikgitarre untermalt und mit jeder Menge kleiner Tupfer der anderen Instrumentalisten sehr atmosph\u00e4risch in Szene gesetzt (McComas erinnert hier vokal stark an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ronnie+Dunn\">Ronnie Dunn<\/a> von Brooks &amp; Dunn), das feine &#8222;Too Far Gone&#8220;, bei dem, was man auch nicht alle Tage erlebt, Gitarrist Tom Bukovac mit im Songwriting involviert ist (der zieht aber hier nur im Hintergrund die Strippen und l\u00e4sst weitgehend den Herren Dugmore und Akers mit grandiosem Steel- und Orgelspiel den Vorzug), und vor allen Dingen das \u00fcberragende, von einer wundersch\u00f6nen Melodie und einer entspannten, klaren Instrumentierung getragene, nachdenkliche und gleicherma\u00dfen engagierte &#8222;All Comes Floodin&#8216; Down&#8220;! Im Uptempobereich sind neben dem bereits erw\u00e4hnten Titelsong vor allem die erste Single &#8222;Good, Good Lovin\u2019&#8220;, sowie &#8222;Let Love Lead The Way&#8220;, (beides sch\u00f6n rhythmische, knackige Gute Laune Songs, garniert mit vielen countrytypischen Zutaten), das pfiffige &#8222;It&#8217;ll Be Alright&#8220; und das abschlie\u00dfende, herrlich rockig und mit viel Power in Szene gesetzte \u201cAddicted To You\u201d mit seinem dezentem Southern-Touch zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Die rund 3-j\u00e4hrige Pause zwischen seinem Debut und &#8222;Back Up Again&#8220; hat Brian McComas sichtlich gut getan. Er ist zur\u00fcck, und zwar mit einem fetten, musikalischen Ausrufezeichen! So klingt peppiger New Country! Extrem guter Job, Brian! Eine beeindruckende R\u00fcckkehr des Mannes aus dem Herzen der Ozarks!<\/p>\n<p><strong>Katapult Records (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Back Up Again<br \/>\n02. I&#8217;ll Believe It When I See It<br \/>\n03. Off My Mind<br \/>\n04. Good, Good Lovin&#8216;<br \/>\n05. Let Love Lead The Way<br \/>\n06. All Comes Floodin&#8216; &#8211; Down<br \/>\n07. It&#8217;ll Be Alright<br \/>\n08. That Won&#8217;t Ever Change<br \/>\n09. Wake Up Little Susie<br \/>\n10. Too Far Gone<br \/>\n11. Addicted To You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/\/pages\/Brian-McComas\/111658372215713\">Brian McComas bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass ein Wechsel von einem Major- zu einem unabh\u00e4ngigen Label nicht unbedingt von Nachteil sein muss, vor allem, was die musikalische Qualit\u00e4t betrifft, sieht man einmal mehr \u00fcberdeutlich am Beispiel von Brian McComas. 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