{"id":38736,"date":"2019-10-13T17:29:13","date_gmt":"2019-10-13T15:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=38736"},"modified":"2019-10-13T17:30:30","modified_gmt":"2019-10-13T15:30:30","slug":"them-dirty-roses-12-10-2019-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/10\/13\/them-dirty-roses-12-10-2019-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Them Dirty Roses &#8211; 12.10.2019, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38754 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TDR_haupt.jpg\" alt=\"TDR_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TDR_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TDR_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/TDR_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Der zweite Auftritt in Krefeld von Them Dirty Roses bescherte der Kulturrampe erneut ein ausverkauftes Haus. Nach dem schwei\u00dftreibenden <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/30\/them-dirty-roses-29-03-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">Auftrit<\/a>t des letzten Jahres hatte sich die Band aus Nashville ja auch w\u00e4rmstens f\u00fcr einen weiteren Konzertabend empfohlen.<\/p>\n<p>Viele Besucher des ersten Konzerts sind daher wieder in die Rampe gepilgert. Einhellige Meinung nach der Show war, dass die Band nochmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen, von R\u00fcckkopplungen gepr\u00e4gten Intro, lie\u00dfen die Jungs mit dem starken \u201eGrew Up In The Country\u201c direkt zu Beginn des Abends keinen Zweifel daran, aus welcher Richtung der (Southern-)Wind weht. Das Publikum lie\u00df sich sofort mittreiben, sodass bereits nach den ineinander gespielten \u201eMolly\u201c und \u201eWiskey In My Cup\u201c der Saal kochte.<\/p>\n<p>\u201eA Bad Hand\u201c, das sich auf der Deluxe-Ausgabe der beiden EPs von Them Dirty Roses findet, heizte weiter ein. Auch die folgenden, bislang unbekannten St\u00fccke funktionierten unglaublich gut und taten der Stimmung keinen Abbruch. Nach \u201eYou Can\u2019t\u201c und dem melodi\u00f6sen, mit Riffs a la <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Lynyrd Skynyrd<\/a> versehenen \u201eSunday Drunk\u201c streute die Band mit \u201eBlack Magic Lady\u201c ein langsameres St\u00fcck ein.<\/p>\n<p>Die Rampe hatte sich in der Zwischenzeit temperaturm\u00e4\u00dfig ganz sch\u00f6n aufgeladen. Ein verst\u00e4ndnisvoller Gast spendierte der schwitzenden Truppe eine Runde, um den Fl\u00fcssigkeitsverlust auszugleichen. Die zeigte sich vom Altbier begeistert und Gitarrist Andrew Davis hatte sichtlich Spa\u00df am Pl\u00f6p des B\u00fcgelverschlusses. Hier erwies sich die Rampe erneut als Forum interkulturellen Austauschs.<\/p>\n<p>Die Band interagierte untereinander sowie mit dem Publikum prima. Auf der B\u00fchne wurde gescherzt, die Besucher zum Klatschen oder Mitsingen animiert. \u201eWhat Your Daddy Doesn\u2019t Know\u201c gefiel mir daher noch besser als die Studioversion und auch der einpr\u00e4gsame Gesangspart des noch unver\u00f6ffentlichten \u201eHate Me\u201c war schnell einstudiert.<\/p>\n<p>Die kurzen Ansagen von Frontmann James Ford vor den Titeln haben das hohe Tempo des Konzerts nicht gest\u00f6rt, sondern erhielten den Fluss nahtlos aufrecht. Im sp\u00e4teren Verlauf \u00fcbernahm Bassist Ben Crain mehrmals die Moderation, so bei dem nicht ganz jugendfreien \u201eBack Seat Virgin\u201c.<\/p>\n<p>Them Dirty Roses spielten ihre Songs durchg\u00e4ngig mit viel Druck. Besonders im Ged\u00e4chtnis blieb dahingehend das kraftvolle Schlagzeug-Intro zu \u201eTrouble\u201c von Frank Ford. Der j\u00fcngere Bruder von James leitete zudem das letzte Drittel des Hauptsets durch ein Solo an Fellen und Becken ein, das von den Anwesenden ausgiebig bejubelt wurde.<\/p>\n<p>Daneben fanden aber auch filigranere Passagen ihren Platz, wenn beispielsweise Gitarrist Andrew Davis seine Soli performte. Davon gab es einige w\u00e4hrend der Show. Die hatten, wie etwa bei \u201eSongs About you\u201c, genau die richtige L\u00e4nge. Das hei\u00dft f\u00fcr mich, dass sie nicht ausuferten, sondern sich in den erkennbar bleibenden Song integrierten.<\/p>\n<p>Das einzige Cover war \u201eMississippi Queen\u201c von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Corky+Laing%27s+Mountain\">Mountain<\/a>. Ansonsten setzten \u201eThem Dirty Roses\u201c einen Schwerpunkt auf ihre neuen St\u00fccke, die voraussichtlich im M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht werden. \u201eThe Good Life\u201c ist ein Hammer-Song, aber auch \u201eHoly Roller\u201c entwickelt einen tollen Spannungsbogen. Nach der Bandvorstellung endete das neunzigmin\u00fctige Set erdig rockend mit \u201eHits And Pills\u201c.<\/p>\n<p>Die jungen M\u00e4nner lie\u00dfen sich nicht lange bitten und legten ihre Southern-Hymne \u201eCocaine And Wiskey\u201c sowie das mit gemeinsamen Headbanging versehene \u201eShake It\u201c als Zugabe obendrauf. Haare flogen sowieso den ganzen Abend, sowohl auf, als auch abseits der B\u00fchne. Ben Crain und Andrew Davis traten in einen Wettstreit, wer die interessantere Performance bietet. Das ist schwer zu entscheiden, da beide unheimlich unterhaltsam sprangen, kreisten, posten.<\/p>\n<p>Es war ein besonderer Abend mit \u201eThem Dirty Roses\u201c, an dem sich Band und Publikum hervorragend aufgelegt zeigten. Frank Ford lobte im Gespr\u00e4ch nach dem Auftritt dann auch den Spirit, der in der Location herrschte. F\u00fcr mich geh\u00f6rt die Show zu den absoluten Highlights dieses Konzertjahres.<\/p>\n<p>Der Auftritt sch\u00fcrte zudem die Neugier auf das neue Album. Mittlerweile spielt die Band in einer Liga mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Jon+%26+The+Wreck\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hogjaw\">Hogjaw<\/a>, die alle bei Teenage Head Music unter Vertrag stehen. Bei der n\u00e4chsten Tour geh\u00f6rt die Band auf alle F\u00e4lle zu den Pflichtterminen f\u00fcr Southern Rocker.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJames Ford (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nAndrew Davis (electric guitar, vocals)<br \/>\nBen Crain (bass, vocals)<br \/>\nFrank Ford (drums, vocals)<\/p>\n<p>Bilder:\u00a0Gernot Mangold<br \/>\nText: Michael Segets<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ThemDirtyRoses.com\">Them Dirty Roses<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ThemDirtyRoses\">Them Dirty Roses bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite Auftritt in Krefeld von Them Dirty Roses bescherte der Kulturrampe erneut ein ausverkauftes Haus. Nach dem schwei\u00dftreibenden Auftritt des letzten Jahres hatte sich die Band aus Nashville ja auch w\u00e4rmstens f\u00fcr einen weiteren Konzertabend empfohlen. Viele Besucher des ersten Konzerts sind daher wieder in die Rampe gepilgert. 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