{"id":36855,"date":"2019-08-07T19:47:26","date_gmt":"2019-08-07T17:47:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=36855"},"modified":"2019-12-07T15:31:06","modified_gmt":"2019-12-07T14:31:06","slug":"wade-bowen-support-jamie-freeman-06-08-2019-blue-shell-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/08\/07\/wade-bowen-support-jamie-freeman-06-08-2019-blue-shell-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Wade Bowen &#8211; Support: Jamie Freeman &#8211; 06.08.2019, Blue Shell, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-36873 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bowen-haupt.jpg\" alt=\"Bowen-haupt\" width=\"801\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bowen-haupt.jpg 801w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bowen-haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bowen-haupt-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/p>\n<p>Was hatte ich letztes Jahr dem K\u00f6ln-Auftritt von Wade Bowen, einem meiner ganz gro\u00dfen Lieblingsk\u00fcnstler im Red Dirt-, Country Rock-Geschehen, entgegen gefiebert, der ja bekannter Weise, wie auch seine anderen Gigs hier bei uns, wegen seiner Erkrankung, dann leider abgesagt werden musste. Immerhin hielt der sympathische Texaner Wort, dass die Konzerte in jedem Fall nachgeholt werden.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich, am gestrigen Abend war es endlich soweit, on top erhielten wir sogar die Gelegenheit ihn im urig kleinen, aber sehr gem\u00fctlichen Backstage-Raum des Blue Shells interviewen zu k\u00f6nnen (siehe demn\u00e4chst hier in unserem Magazin). Der Besuch war f\u00fcr ein Deb\u00fct in der kulturell lebhaften Domstadt f\u00fcr einen Dienstag Abend mit um die 80 Zuschauer, ordentlich besucht. Im Country (Rock)-Genre ist in Deutschland immer noch viel Pionierarbeit zu leisten, aber es kommt dank der Labels und einiger engagierter Promotion-Agenturen langsam in Fahrt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst pr\u00e4sentierte sich aber der britische Singer\/Songwriter Jamie Freeman mit hintergr\u00fcndigen Texten (u. a. thematisierte er den aus den Medien bekannten Hochhausbrand in London mit &#8222;The Fire&#8220;, als auch seine, nicht von Rosen gebettete Kindheit &#8222;Rum And Coke&#8220;), als Alleinunterhalter mit seiner Akustikgitarre und legte den Fokus stark auf sein im Mai herausgekommenes Album &#8222;Dreams About Falling&#8220;.<\/p>\n<p>Vom er\u00f6ffnenden &#8222;Standing On A Star&#8220; bis zum finalen &#8222;All In The Name&#8220; d\u00fcrfte er mit seiner authentischen Show so einige neue Freunde unter den Anwesenden erschlossen haben. Er wurde jedenfalls nach seinen Liedern, als auch am Ende, mit viel Beifall verabschiedet. Eine kurzweilige Angelegenheit.<\/p>\n<p>Um 21:30 Uhr war dann der lang herbei gesehnte Moment gekommen, als sich Wade Bowen mit seinem Begleitmusiker Nick Gardner auf den bereit gestellten Barhockern, auf der wie so oft, in monotonem Rotlicht bestrahlten Flach-B\u00fchne niederlie\u00dfen (Bilder deshalb leider nur in s\/w). Trotz des Openers &#8222;Trouble&#8220; waren die beiden Musiker keinesfalls auf \u00c4rger geb\u00fcrstet, sondern es sollte sich ein sehr sch\u00f6ner interaktiver und vor allem unterhaltsamer Gig entwickeln.<\/p>\n<p>Die Chemie zwischen Publikum und Protagonisten stimmte von Anfang an, was nicht nur Bowens herrlichem Reibeisengesang geschuldet war, sondern in erster Linie seiner kommunikativen, oft von einer gewissen Selbstironie gepr\u00e4gten Art vor den Tracks. Da wurde viel gewitzelt und auch seitens des Publikums (es waren auch einige Amis drunter) gestichelt, zum Beispiel als das Thema <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers<\/a> bei &#8222;&#8218;Til It Does&#8220; (vom &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/randy-rogers-wade-bowen-hold-my-beer-vol-1-cd-review\/\">Hold My Beer &#8211; Vol. 1<\/a>&#8222;-Werk) angeschnitten wurde.<\/p>\n<p>Unter die Haut ging es, als Wade mit belegter Zunge vor &#8222;Death, Dyin&#8216; And Deviled Eggs&#8220; ein paar Worte \u00fcber sein &#8218;Seuchenjahr&#8216; 2018 mit der oben angesprochenen Krankheit (als er Angst hatte, seine Stimme zu verlieren) und dem Tod seines Neffen Chase erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>Wurde sich am Anfang mit Tracks wie u. a. &#8222;Couldn&#8217;t Make You Love Me&#8220; (Wade mit Harp-Einsatz), One Step Closer&#8220;, &#8222;West Texas Rain&#8220; an die auf dem Boden liegende Setlist gehalten, wurde dann im zweiten Teil auf Zuschauerw\u00fcnsche eingegangen und spontan agiert. Richtig rockig wurde es eigentlich nur bei &#8222;Fell In Love On Whiskey&#8220;, bei dem dann auch Nick Gardner an der Harp rumplusterte und auch mal mit dem Glas-Bottleneck in Slide-Manier \u00fcber den Gitarrenhals schwurbelte.<\/p>\n<p>Nick begeisterte vor allem mit mit seinen vielen kleinen filigranen Zwischen-Soli, erwies sich aber auch bei wenigen St\u00fccken (&#8222;Til It Does&#8220;) als kongenialer Harmonies\u00e4nger zu Wade. Ein Highlight &#8211; wie auch auf dem aktuellen Album &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/02\/04\/wade-bowen-solid-ground-cd-review\/\">Solid Ground<\/a>&#8220; &#8211; war nat\u00fcrlich, das mit dezentem &#8222;Hotel California&#8220;-Flair in Tex-Mex-Style performte &#8222;Day Of The Dead&#8220;. Herrlich!<\/p>\n<p>Mit dem von Bowen-Mentor Ray Wylie Hubbard mit erhobenen Zeigefinger abgenommenen, hochzeitskompatiblen St\u00fcck &#8222;Who I Am&#8220; aus Wades kompositorischer Fr\u00fchphase, dem Ohrwurm &#8222;Saturday Night&#8220;, und dem, mit herrlicher Hook bedachten &#8222;Sunshine On A Dreamer&#8220;, war die Akustik-Deutschland-Premiere des Texaners auch schon wie im Fluge zu Ende.<\/p>\n<p>Der tosende Applaus sorgte zumindest noch mit &#8222;If We Ever Make It Home&#8220; f\u00fcr einen einmaligen Nachschlag und das Versprechen, im n\u00e4chsten Jahr mit kompletter Band zur\u00fcck zu kehren. Somit sch\u00f6n zu wissen, dass auch 2020 das Bowen-Fieber wieder gesichert ist&#8230;<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Jamie Freeman:<\/span><\/strong><br \/>\nJamie Freeman (lead vocals, acoustic guitar)<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up Wade Bowen:<\/span><\/strong><br \/>\nWade Bowen (lead vocals, acoustic guitar, harp)<br \/>\nNick Gardner (acoustic guitar, slide-guitar, harp, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: J\u00f6rg Schneider<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wadebowen.com\">Wade Bowen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thewadebowen\">Wade Bowen bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jamiefreeman.co.uk\/\">Jamie Freeman<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JamieFreemanMusician\/\">Jamie Freeman bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oktoberpromotion.com\">Oktober Promotion<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.blue-shell.de\">Blue Shell K\u00f6ln<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.js-bildgut.de\/\">J\u00f6rg Schneider Webseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was hatte ich letztes Jahr dem K\u00f6ln-Auftritt von Wade Bowen, einem meiner ganz gro\u00dfen Lieblingsk\u00fcnstler im Red Dirt-, Country Rock-Geschehen, entgegen gefiebert, der ja bekannter Weise, wie auch seine anderen Gigs hier bei uns, wegen seiner Erkrankung, dann leider abgesagt werden musste. 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